Kategorien
News

1.000 Bäume fürs Brohltal

Weibern/Brohltal – Die Energieversorgung Mittelrhein unterstützt die Aufforstung in der Ortsgemeinde Weibern – Wer durch den Weiberner Wald in der Verbandsgemeinde Brohltal wandert, der kommt an Flächen vorbei, in denen der Borkenkäfer ganze Arbeit geleistet hat. Die Folge: Zahlreiche Bäume mussten inzwischen gefällt werden. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat durch eine Spende nun dazu beigetragen, dass eine große Fläche wieder aufgeforstet werden konnte. Rund 1.000 Setzlinge konnten auf diese Weise gepflanzt werden.

Hintergrund der Spende ist eine besondere Aktion der evm: Für spezielle Ökostrom-Verträge hatte sich der Energieversorger dazu verpflichtet, jeweils einen Baum zu spenden. Die Aktion lief so erfolgreich, dass am Ende 1.000 Bäume finanziert werden konnten. Gemeinsam mit Nikolai Kalinke von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald entschied sich die evm für besonders stark betroffene Flächen im Waldgebiet der Ortsgemeinde Weibern. „Wir sind froh, hier einen wirksamen Beitrag zum Naturschutz leisten zu können“, betont evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek. Gemeinsam mit Unternehmenssprecher Christian Schröder und Nikolai Kalinke brachte er die ersten Setzlinge in die Erde, bevor Waldarbeiter die restlichen Bäume pflanzten.

Kategorien
News

Neue solarbetriebene DHL Packstation in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bedienung einfach per App mit dem Smartphone – Klimafreundlicher Paketempfang und -versand rund um die Uhr Deutsche Post DHL hat eine neue DHL Packstation in Bad Neuenahr-Ahrweiler an der Wilhelmstraße 1 (Kreissparkasse Ahrweiler) in Betrieb genommen. Die Kapazität des neuen, solarbetriebenen Automaten umfasst 75 Fächer. Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre Pakete abholen, vorfrankierte Sendungen verschicken – und damit aktiv zum umweltfreundlichen Paketversand beitragen.

Diese App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die Nutzung benötigen Kunden lediglich die kostenlose Post & DHL App. Insgesamt gibt es in Bad Neuenahr-Ahrweiler nunmehr fünf DHL Packstationen, davon sind zwei App-gesteuert und solarbetrieben. Unter www.deutschepost.de/standortfinder können die Kunden alle Standorte der Packstationen, aber auch der Filialen, Paketshops und Briefkästen von Deutsche Post DHL Group abrufen.

Die Nutzung des kostenlosen Services Packstation trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen sowie des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Im Vergleich zu einer Haustür-Zustellung werden bei einer Packstationssendung bei der Auslieferung im Durchschnitt 30 Prozent CO2 eingespart. Denn die Zustellerinnen und Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Bundesweit be- und entladen aktuell rund 20.000 klimafreundliche Elektro-Fahrzeuge die Packstationen.

Der Fokus von Deutsche Post DHL liegt vermehrt in der Umsetzung nachhaltiger Citykonzepte: Die Packstationen befinden sich in der Regel an zentralen Orten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel an Supermärkten, Tankstellen oder auf Firmengeländen. Ebenso spielen Wohnungsbaugesellschaften als Standortgeber in Wohngebieten eine bedeutende Rolle. Auch der Öffentliche Personennahverkehr und bundesweite Bahnhöfe als zentrale Drehscheiben mitten in der Stadt stehen im Vordergrund. Im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Bahn baut DHL Packstationen auch an Bahnhöfen auf. „Die DHL Packstation ist ein Kernelement bei der Umsetzung einer nachhaltigen Logistik“, sagt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group.

Die App-gesteuerte Packstation benötigt kein Display, da der Kunde sie ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. „Wir haben die App-gesteuerten Packstationen intensiv getestet. Die Rückmeldungen der Kunden sind sehr positiv und es hat sich gezeigt, dass die allermeisten Packstationskunden mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut sind. Ein Großteil der App-gesteuerten Packstationen ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die DHL Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kunden bringen und klimafreundlicher machen“, sagt Bartels.

„Das Onlineshopping wird immer beliebter und somit werden auch unsere Packstationen immer häufiger genutzt. Unsere Kunden stellen wir daher ein stetig wachsendes Netz an Packstationen zur Verfügung – und zwar an Orten, wo es für sie besonders bequem ist, weil sie keine zusätzlichen Wege haben“, so Bartels. Weitere Vorteile: Die Packstation ist leicht zu bedienen und meist rund um die Uhr verfügbar. Zudem ist der Service kostenlos.

DHL hat den Packstationsservice bereits 2003 als erstes Unternehmen im deutschen Markt eingeführt. Schon heute können über 19 Millionen registrierte Kunden rund 11.500 DHL Packstationen mit mehr als einer Million Fächern nutzen.  Nordrhein-Westfalen ist mit rund 2.700 Automaten das Bundesland mit der größten Anzahl an DHL Packstationen.

Aufgrund der hohen Kundennachfrage wird das Unternehmen die Zahl der Packstationen auf mindestens 15.000 Packstationen erhöhen. Der schnelle weitere Ausbau des Packstationsnetzes ist Teil eines mehrjährigen Digitalisierungsprogramms, das die Deutsche Post DHL Group im März 2020 vorgestellt hat. Dabei investiert das Unternehmen in neue digitale Services und substanzielle Verbesserungen bereits bestehender Lösungen im Brief- und Paketbereich.

Eine Anmeldung für den Packstation-Service ist unter www.dhl.de/packstation möglich. Für den Sendungsempfang an der App-gesteuerten Packstation benötigen Neukunden die Post & DHL App.

Kategorien
News

Aachen ist deutsche Modellregion für Urban Air Mobility

Aachen – Trotz der komplexen nationalen Gesetzgebungen findet am heutigen Freitag, 21 April, ab 10 Uhr der erste grenzüberschreitende Demonstrationsflug außerhalb der Sichtweite der Piloten zwischen dem Medizinischen Zentrum (Zuyderland) in Heerlen und der Uniklinik in Aachen statt, mit zu verfolgen am westlichen Ende des Parkplatzes der Uniklinik, Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen.

Aachen ist deutsche Modellregion für Urban Air Mobility – also für die Erforschung des Einsatzes unbemannter Flugsysteme, also Drohnen, für die urbane Mobilität. Dabei arbeitet Aachen eng mit der Euregio zusammen, um den grenzüberschreitenden Luftverkehr frühzeitig mitzudenken.

Während die Grenzüberschreitung schon das ein oder andere Mal erprobt werden konnte, ist dieser Flug außerhalb der Sichtweite des Piloten ein Novum. Die Teams der Projekte SafirMed und EULE freuen sich, nun diesen herausfordernden und zukunftsweisenden Flug starten zu können. Damit wird ein weiterer Schritt in Richtung schneller und sicherer Transport dringend benötigter medizinischer Güter ermöglicht – und das ist potenziell lebensrettend.

Projekt SAFIRMed

In dem im März abgeschlossenen Projekt SAFIRMed wurden die Anwendungen für die Organisation des urbanen Luftraums (vorstellbar als digitale Fluglotsen) weiterentwickelt, um den Transport medizinischer Güter durch den Luftraum sicher und sichtbar für alle Luftraumteilnehmer*innen gewährleisten zu können.

Projekt EULE

Das Projekt EULE schließt daran an, treibt diesen Ansatz jedoch weiter, indem die Anwender*innen – also Krankenhäuser und Labore – integriert werden. Möchte man in diesem Zuge über Staatsgrenzen fliegen, ergeben sich große Herausforderungen, da die Gesetzgebung und deren Umsetzung sich teils noch stark unterscheidet.

Weitere Infos

Forschungprojekt EULE: www.eule-mfund.de
Forschungsprojekt SAFIRMed: www.safir-med.eu

Kategorien
News

Heilig-Rock-Tage Trier vom 21. bis 30. April 2023 – Einige Veranstaltungen werden übertragen

Region/Trier – Wer keine Zeit oder Möglichkeit hat, nach Trier zu kommen, kann Angebote des Bistumsfestes online oder beim nichtkommerziellen Regionalfernsehen OK54 sehen. „Ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier vom 21. bis 30. April. Die herzliche Einladung nach Trier gilt allen Interessierten – wer jedoch keine Zeit oder Möglichkeit hat, in die Domstadt zu kommen, kann einige Angebote des Bistumsfestes online oder beim nichtkommerziellen Regionalfernsehen OK54 sehen. 

Folgende Veranstaltungen werden live übertragen: 

  • das Pontifikalamt am Freitag, 21. April, um 17 Uhr zur Eröffnung der Heilig-Rock-Tage mit Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) und Bischof Dr. Helmut Dieser (Aachen); 
  • das Abendlob am Freitag, 21. April, um 21 Uhr mit Bischof Dieser und den Speyerer Domsingknaben; 
  • der Jugendgottesdienst am Samstag, 22. April um 17 Uhr mit Weihbischof Jörg Michael Peters und der Band „Spirit“; 
  • das Pontifikalamt am Mittwoch, 26. April, 17 Uhr mit Weihbischof Robert Brahm, mitgestaltet vom Arbeitskreis „Queer im Bistum Trier“; 
  • das Abendlob am Mittwoch, 26. April um 21 Uhr mit Pastoralreferentin Annette Sorg-Janishek und sinfonischer Blasmusik vom Musikverein 1908 Saarburg-Beurig; 
  • das Pontifikalamt zum Priestertag und Ordenstag am Donnerstag, 27. April um 17 Uhr mit dem Erzbischof von Luxemburg, Kardinal Jean-Claude Hollerich SJ und Bischof Dr. Stephan Ackermann; 
  • das Pontifikalamt „Messe der Nationen“ am Samstag, 29. April um 17 Uhr mit Weihbischof Franz Josef Gebert, mitgestaltet von den Muttersprachlichen Gemeinden; 
  • das Abendlob am Samstag, 29. April um 21 Uhr mit Andrea Nahles, Vorsitzende des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit und Gospelmusik mit Kirk Smith, den Chören „der andere Chor“ und „Heartchor“ und der Band „Soulful“; 
  • die Abschlussvesper am Sonntag, 30. April um 18 Uhr mit Bischof Ackermann. 

Die Übertragungen können überall online verfolgt werden unter https://ok54.de/religion; dort können sie auch nach der Liveausstrahlung noch abgerufen werden. Zusätzlich sind sie in der Großregion Trier in Haushalten mit Kabelanschluss auch im Fernsehprogramm von OK54 zu sehen; das Fernsehprogramm wird außerdem zum Beispiel in Telekom Magenta TV und Zattoo eingespeist. Nähere Informationen über alle Empfangsmöglichkeiten gibt es auf https://ok54.de/zuschauer. ( Stefan Weinert )

Kategorien
Gesundheit

AOK Rheinland-Pfalz-Saarland schreibt zum zweiten Mal den BGF-Preis Gesunde Pflege aus

Region/Eisenberg – BGF-Preis 2023 Gesunde Pflege – Engagement für Diversität und Gesundheit lohnt sich – Mit der Auszeichnung prämiert die AOK vielversprechende Ansätze zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Gemeinsam Vielfalt leben!“ Gesucht werden Unternehmen aus der Pflegebranche, die durch einen gezielten Umgang mit Vielfalt eine gesunde Organisationskultur und die Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig fördern.

Alle Menschen, die in der Pflege arbeiten, sollen Anerkennung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Viele Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser setzen sich deshalb gezielt für ein gesundes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein. Dieses Engagement würdigt die Gesundheitskasse mit dem BGF-Preis 2023 Gesunde Pflege. „Mit unserem Preis wollen wir Unternehmen aus der Pflegebranche auszeichnen, die sich mit dem Thema Vielfalt in der Gesundheitsförderung auseinandersetzen. Wir wollen aber auch Pflegeunternehmen ermutigen, noch mehr Schritte in Richtung diversitätssensibler betrieblicher Gesundheitsförderung zu gehen“, erklärt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Die Auszeichnung wird an Pflegeunternehmen verliehen, die BGF-Projekte unter der Berücksichtigung von Diversitätsmerkmalen entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. Dazu zählen unter anderem Ansätze, die Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen, Generationen und Identitäten stärken, die Inklusion und Integration von Mitarbeitenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung voranbringen oder die die Arbeitsorganisation an persönlichen, kulturellen und fachlichen Hintergründen, an Berufserfahrungen oder Lebensphasen der Beschäftigten ausrichten. Auch Projekte, die sich mit dem integrativen Onboarding oder mit einer auf Vielfalt ausgerichteten Führungskultur beschäftigen, sind willkommen. Eingereichte Projekte sollten nachhaltig sein, dem Leitfaden Prävention der Gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen und idealerweise ihren Erfolg belegen können.

„Der Wettbewerb soll zeigen, dass es sich für Pflegeunternehmen lohnt, Diversität und Gesundheit miteinander zu verbinden. Die Vielfalt der Belegschaften stellt einen großen Reichtum dar. Sie trägt dazu bei, Verständnis füreinander zu schaffen, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven für die Pflege zu ermöglichen. Eine vielfältige Zusammensetzung der Beschäftigten ist auch eine wichtige Voraussetzung für die adäquate Pflege und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Menschen unserer ebenfalls immer bunter werdenden Gesellschaft“, sagt Hoffmann.

Für den BGF-Preis können sich Krankenhäuser, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste bewerben, die einen bestehenden Versorgungsvertrag mit den Kranken- beziehungsweise Pflegekassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben. Interessierte können ihre Konzepte über das Bewerbungsformular im Arbeitgeberportal der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bis zum 30.09.2023 einreichen.

Eine Jury mit Experten aus Wissenschaft und Praxis bewertet die Bewerbungen und entscheidet über Gewinnerinnen und Gewinner. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im März 2024 statt. Für die erfolgreichsten Konzepte vergibt die Gesundheitskasse Prämien in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Außerdem haben die Preisträgerinnen und Preisträger die Chance, am Bundeswettbewerb 2024 teilzunehmen.

Mehr Informationen zur Ausschreibung im Arbeitgeberportal der AOK: www.aok.de/fk/rps/gesundepflege

Kategorien
Top-Events

Autoschau am 6. und 7. Mai in Mayen!

Mayen – Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich der Mayener Marktplatz an zwei Tagen zu einem Open-Air-Autohaus – Die Mayener Autohändler präsentieren am 6. und 7. wieder insgesamt 20 Marken und rund über 100 Modelle. Zudem lädt ein buntes Rahmenprogramm mit Live Musik auf der Bühne, Foodtrucks & Drinks, Oldtimer-Ausstellung sowie ein Kinderprogramm zum Verweilen ein.

Die Stände des Wochenmarktes findet man am 6. Mai auf dem Vorplatz des „Forums“, in der Hahnengasse. Dort bieten die Mayener Markthändler ein vielfältiges Sortiment aus tagesfrischen und regionalen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, Eier, Honig, Brot, Fleisch- und Wurstwaren, sowie frische Saisonwaren und Blumen aller Art an.

Der Wochenmarkt bietet eine super Gelegenheit zum Einkauf eines schönen Geschenks – denn nicht vergessen: Am 14. Mai ist Muttertag und am 18. Mai ist Vatertag!

Kategorien
News

Die Ahr und ihre Zuflüsse sollen zukünftig resilienter sein

Ahrweiler – Gewässerwiederherstellungskonzept Ahr im Bürgerzentrum Ahrweiler vorgestellt – Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz und Landrätin Cornelia Weigand eröffnen sechste öffentliche Informationsveranstaltung im Kreis. Die Hochwasserkatastrophe 2021 hat die Gewässerstrukturen der Ahr und ihrer Nebengewässer zum Teil erheblich zerstört oder verändert. Wo und in welcher Form diese wiederaufgebaut werden müssen, um einen bestmöglichen Gesamtzustand der Gewässer zu erreichen, fasst das sogenannte Gewässerwiederherstellungskonzept Ahr zusammen. In den vergangenen Wochen wurden in insgesamt sechs Informationsveranstaltungen in den ahranliegenden Kommunen die vorläufigen Endergebnisse vorgestellt. Zum Abschluss wurde im Helmut-Gies-Bürgerzentrum in Bad Neuenahr-Ahrweiler das Teilkonzept für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler präsentiert.

Landrätin Cornelia Weigand unterstrich zunächst die Bedeutung des beauftragten Gewässerwiederherstellungskonzeptes im Hinblick auf den nachhaltigen Aufbau im Kreis Ahrweiler. „Mit dem Gewässerwiederherstellungskonzept liegt die fachliche Grundlage dafür vor, wieder intakte Gewässer herzustellen. Das bedeutet aber nicht, exakt den Zustand vor der Flutkatastrophe wieder herbeizuführen. Die Ahr und ihre Zuflüsse sollen zukünftig resilienter sein. Ziel ist es, diese Gewässer für zukünftige Hochwasserereignisse aber auch für Zeiten mit Niedrigwasser zu rüsten.“ Anschließend dankte Landrätin Weigand allen Beteiligten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die im Rahmen des Bürgerdialogs Anregungen und Hinweise zu den vorgestellten Planungen gegeben haben. „Wir werden die Ergebnisse aus den einzelnen Teilkonzepten nun zusammenfügen und online für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.“

Auf die Relevanz klimaangepasster Gewässerentwicklung verwies Staatssekretär Dr. Erwin Manz vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz, der sich bei der Veranstaltung aus erster Hand über die Ergebnisse informierte. „Die Gewässerwiederherstellung an der Ahr ist auch für die Landesregierung von immenser Bedeutung. In Folge der Klimakrise werden extreme Wetterereignisse die Gewässer sowohl durch langandauernde Hitzeperioden und Niedrigwasserzeiten als auch durch Starkregenereignisse in Mitleidenschaft ziehen. Welche Auswirkungen das haben kann, wurde uns in den Sommern 2021 und 2022 an der Ahr drastisch vor Augen geführt. Deshalb ist eine klimaangepasste Gewässerentwicklung notwendig; sie bringt ökologische und ökonomische Interessen in Einklang. Aus diesem Grund wird im Rahmen des Gewässerwiederherstellungskonzeptes eine naturnahe Wiederherstellung der Ahr angestrebt. Denn intakte Ökosysteme sind widerstandsfähiger gegenüber klimatischen Veränderungen.“

Bevor detaillierte Ergebnisse präsentiert wurden, ordnete Anja Toenneßen, Fachbereichsleiterin Aufbau und Nachhaltigkeit bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, das Konzept in die Gesamtstrategie der überörtlichen Hochwasservorsorge ein. „Das Gewässerwiederherstellungskonzept ist zusätzlich zum Technischen Hochwasserschutz und Wasserrückhalt in der Fläche sowie den Tätigkeitsfeldern der Hochwasserpartnerschaft ein Baustein der wirksamen Hochwasservorsorge und ein erster Schritt, um möglichst schnell Maßnahmen im Bereich der Gewässerstruktur und -entwicklung umzusetzen. Unter anderem geht es beispielsweise darum, in den Ortslagen einen möglichst schadlosen Abfluss zu gewährleisten und gleichzeitig der Ahr den Raum zu geben, den sie benötigt, um sich im Hochwasserfall gefahrlos ausbreiten zu können.“

Was konkret im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler geplant ist, erläuterte Helmut Schmid vom Ingenieurbüro Gebler. Ausgangspunkt zur Ermittlung notwendiger Maßnahmen war die Bestandsanalyse, sowohl vor als auch nach der Flut. Dabei wurden neben bereits vorhandenen Daten auch die Ergebnisse örtlicher Begehungen über den gesamten Streckenabschnitt herangezogen. Auf dieser Grundlage wurden Defizite und mögliche Schadenspotentiale sowie wasserbauliche Potentiale zur Verbesserung des Gewässerzustandes abgeleitet, die erforderliche Einzelmaßnahmen bedingen.

Schmid machte deutlich, dass bei der Wiederherstellung der Ahr nicht nur die Gewässerökologie von Bedeutung ist, sondern beispielsweise auch die Retention, also das Zurückhalten von Wasser in Flächen ohne Wohnbebauung bei Hochwasserereignissen. Der Erosionsschutz, vor allem im innerstädtischen Raum, muss ebenso Berücksichtigung finden, wie die Vielzahl an Bauwerken, die mit der

Ahr verbunden sind oder sich auf die Abflusssituation oder den ökologischen Zustand der Ahr auswirken könnten. „Auch die Hydraulik und der Hochwasserschutz sind für die weiteren Planungen und die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen von besonderer Bedeutung“, betonte Schmid.

Für das Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler wurden insgesamt 291 Einzelmaßnahmen abgeleitet. Darunter sind beispielsweise die Beseitigung von umfangreichen Ablagerungen sowie die Wiederherstellung des Flussbettes im Bereich der Ortslage Walporzheim und am Ahrbogen unterhalb des Kalvarienberges. Dabei sollen nicht nur Retentionsraum freigeräumt und ein angemessener Abflussquerschnitt wiederhergestellt werden, sondern die Ahr durch die Schaffung von Aufenthaltsräumen „erlebbar“ werden. Eine weitere geplante Maßnahme ist die Instandsetzung der „Sohlengleite“ im Bereich der Georg-Kreuzberg-Straße/Kurpark in Bad Neuenahr. Sie soll unter anderem als Aufstiegshilfe für Fische dienen. Darüber hinaus sollen in diesem Bereich die zerstörten Einmündungen des Mühlenteichs und des Fuchsbaches Instand gesetzt und der Rückfluss von Ahrhochwasser in die Stadtgebiete nördlich der Ahr minimiert werden. Im Bereich der Lohrsdorfer Aue soll der Ahr in weiten Bereichen auch zukünftig eine eigendynamische Entwicklung ermöglicht werden.

Insgesamt fünf Ingenieurbüros haben für die einzelnen Abschnitte entlang der Ahr und ihrer Zuflüsse II. Ordnung (Trierbach, Adenauer Bach, Nohner Bach) Vorhaben und Maßnahmen ausgearbeitet, die jetzt in ein Gesamtkonzept zur Gewässerwiederherstellung zusammengeführt werden. Nach Auswertung der Anregungen aus dem Bürgerdialog wird in Zusammenarbeit mit den Kommunen im Flutgebiet eine Priorisierung der vorgesehenen Maßnahmen erfolgen, um schnellstmöglich Erstmaßnahmen konkret planen zu können.

Das Gewässerwiederherstellungskonzept wird in Kürze online unter https://kreis-ahrweiler.de/land_natur_umwelt/hochwasservorsorge/ abrufbar sein.

 

Kategorien
News

Transport aus Jülich bringt Ende April wieder Hilfsgüter in die Ukraine

Jülich – Die Stadt Jülich bittet Jülicherinnen und Jülicher erneut um Hilfe und Unterstützung für die Opfer des Krieges in der Ukraine. In der nächsten Woche wird ein Transportbus der Jülicher Firma „Agilis“ mit Hilfsgütern für die betroffenen Menschen in die Ukraine fahren. Das für die gemeinsam mit dem Verein Jükrainer e.V. betriebene Lager ist aktuell leider nahezu leer. Daher bittet die Stadt Jülich dringend um kurzfristige Spenden für diese Aktion.

Besonders dringend benötigt werden Baby- und Kindernahrung (Fleisch und Gemüse), Milchpulver, Babybrei (haltbar und verzehrfertig!), abgepackte Snacks, Babyflaschen, Babyschüssel und Löffel, Trinkfläschchen, Windeln in verschiedenen Größen, Kinderbettwäsche und Feuchttücher, da diese Artikel für die jüngsten Opfer besonders wichtig sind. Aus der Ukraine wird aktuell auch gefragt nach Augentropfen, Pflaster in Rollen, Hygieneprodukten, Taschenlampen und Powerbanks, Thermoskannen, Tee und Kaffee, Schokoriegeln und Nusssnacks sowie Instant-Suppen.

Eine Liste der benötigten Artikel finden Sie auf https://urldefense.com/v3/__https://juekrainer.de/spenden/__;!!AET-MAtkkZz4ZWY!N7UozWuu5fmg_fR5xXJZeBo2-K9LS2Kr0tK_f1pVYMPR6hw49XLF_hLLX8mn11YsIYVR1ygS2CXkcyRl3VlA7yvz$

Fragen oder Anregungen bitte an den Koordinator-Ukraine Hilfe der Stadt Jülich, Mo Khomassi, Tel.: 0151/52400014.

Gerne kann auch Geld zur Beschaffung dieser Artikel gespendet werden. Jeder noch so kleine Betrag leistet einen großen Beitrag zu der gemeinsamen Hilfsaktion.

Spendenkonto der Stadt Jülich: IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11 – Verwendungszweck „Spende Ukraine“

Allen Spenderinnen und Spendern sagt die Stadt Jülich: „Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung“.

 

Kategorien
Kunst & Kultur

Das Verlagshaus Kraterleuchten aus Daun erhält renommierten internationalen Designpreis

Daun/London – Erneut wurde das Verlagshaus Kraterleuchten für ein Buch vom dem renommierten International Creative Media Award (ICMA) mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet. Verlagsleiter Sven Nieder und Gestalter Björn Pollmeyer folgten der Einladung nach London und nahmen am Vortag der London Book Fair die Auszeichnung bei einem Gala-Dinner der Royal Society persönlich in Empfang. Ausgezeichnet wurde das Buch „Route 66 – Westwärts auf Amerikas legendärem Highway“ von der Fotografin Ellen Klinkel und den Autoren Udo Klinkel, beide aus der Eifel, sowie Nick Gerlich aus den USA. Das Buch wurde im vergangenen Jahr im kleinen Landcafé in Kerpen mit einer Ausstellung vorgestellt.

Informationen zum Buch:

„Noch immer kann man der historischen Route 66 über weite Strecken von Chicago aus quer durch das Herz Amerikas bis an die Pazifikküste folgen. Verschlafene Kleinstädte im Osten, bunt-flackernde Neonschilder, die spektakulären Weiten des „Wilden Westens“, seit langem verlassene Geisterstädte in der Mojave-Wüste – Americana-Nostalgie pur. Und vor allem die Menschen, denen man unterwegs begegnet – so auch in Wort und Bild in diesem Buch – machen diesen Road Trip, bei dem der Weg stets das Ziel ist, zu etwas ganz Besonderem.

Seit 2013 fotografiert Ellen Klinkel mit großer Leidenschaft die Mother Road, die dank engagierter Persönlichkeiten wie Angel Delgadillo, dem Vater der Historic Route 66, Tina Mion und vielen anderen aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt wurde.“

https://kraterleuchten.com/media/datasheets/978-3-96546-510-7.pdf

ROUTE 66 – Westwärts auf Amerikas legendärem Highway
Fotografie: Ellen Klinkel, Texte: Nick Gerlich, Udo Klinkel
Gestaltung: Björn Pollmeyer

Die „Edition Bildperlen“ ist ein gemeinsames Verlagsimprint der Kraterleuchten GmbH aus Daun (vormals Eifelbildverlag GmbH) und dem fotoforum Verlag aus Münster. Letzterer durfte ebenfalls für das ebenfalls in der „Edition Bildperlen“ erschienene Buch „Forst“ von David Klammer die Auszeichnung „Bronze“ entgegennehmen.

Kategorien
News

Nachwuchs für die Polizeifamilie in NRW – 2.727 Frauen und Männer legen feierlich Diensteid ab

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst: Durch die vielen Neueinstellungen investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Polizei. Innenminister Herbert Reul: Die meisten Polizisten sagen mir: Bei der Polizei zu arbeiten, ist das Beste auf der Welt. 2.727 angehende Polizistinnen, Polizisten und Verwaltungskräfte haben am Mittwoch, 19. April 2023, ihren Diensteid feierlich geleistet. Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter sowie Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter der nordrhein-westfälischen Polizei schworen in der Kölner LANXESS Arena, dass sie das ihnen „übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, [ihre] Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werden.“

An der Vereidigungsfeier nahmen auch Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul teil.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Unsere Polizistinnen und Polizisten stehen für Recht, Ordnung und Sicherheit in unserem Land ein. Sie übernehmen Tag und Nacht, auf dem Land und in den Städten Verantwortung für unseren demokratischen Rechtsstaat. Die Anwärterinnen und Anwärter unterschreiben bei ihrer Vereidigung nicht nur einen Ausbildungsvertrag wie in anderen Berufen. Sie legen mit ihrem Diensteid ein öffentliches Bekenntnis zu unserer Verfassung und unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung ab. Ich freue mich sehr, dass so viele motivierte und talentierte junge Menschen den Polizeiberuf ergreifen wollen. Durch die vielen Neueinstellungen stärken wir die Polizei insgesamt und investieren mit viel Kraft und Geld in die Zukunftsfähigkeit unserer Polizei – zum Wohle der Menschen in unserem Land.“

Innenminister Herbert Reul: „Unsere rund 58.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der nordrhein-westfälischen Polizei – das ‘Team 110’ – stehen für die Sicherheit in unserem Land ein. Bleiben Sie – auch, wenn es mal schwierig wird – standhaft. Stehen Sie zu den Werten einer rechtstaatlichen Polizei. Denn genau das erwarten die Bürgerinnen und Bürger von Ihnen: Sie verkörpern das Sicherheitsversprechen des Staates. Die Menschen vertrauen Ihnen.”. Minister Reul weiter: „Sie können stolz sein auf Ihre neue Aufgabe. Denn die allermeisten aus der Polizeifamilie – auch nach vielen Jahren im Job, auch kurz vor dem Ruhestand – sagen mir: Bei der Polizei zu arbeiten, ist das Beste auf der Welt.“

Inklusive der für dieses Jahr vorgesehenen Neueinstellungen werden voraussichtlich zwischen 2017 und 2023 mehr als 17.000 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eine Karriere bei der nordrhein-westfälischen Polizei begonnen haben.

Seit Jahren ist die Polizei der beliebteste Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen. Jährlich bewerben sich rund 12.000 junge Menschen für den Beruf der Polizistin und des Polizisten. Generelle Voraussetzung für die Bewerbung ist das Abitur oder eine gleichwertige Qualifikation. Als gleichwertig gilt neben der Fachhochschulreife auch ein Meisterbrief im Handwerk oder eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von drei Jahren. Der Erwerb der Fachhochschulreife wird sogar polizeispezifisch über die Schullaufbahn „FOS Polizei“ angeboten. Hier werden Fachoberschüler zielgerichtet auf das spätere Studium vorbereitet.

Die Polizei Nordrhein-Westfalen verfolgt das Ziel, jährlich 3.000 Polizeikräfte einzustellen. Mit der „Task Force 3 000“ wird die Nachwuchswerbung systematisch weiterentwickelt. Hierbei geht es auch darum, junge Menschen anzusprechen, die den Polizeiberuf unmittelbar nach dem Schulabschluss noch nicht im Blick hatten. Dazu gehören Studierende aus anderen Fachrichtungen, die sich umorientieren möchten, oder junge Menschen mit anderweitiger Berufsausbildung, die sich etwas später für den Polizeiberuf begeistern können.

Die am Mittwoch vereidigten Anwärterinnen und Anwärter absolvieren ein dreijähriges duales Bachelor-Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV). Neben der Theorie erlernen die Studentinnen und Studenten die polizeiliche Praxis beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP) und in mehreren Praktika in den Kreispolizeibehörden.

Weitere Informationen zum Polizeiberuf finden sich unter www.genau-mein-fall.de. Alle Beschäftigungsmöglichkeiten bei der nordrhein-westfälischen Polizei sind unter
https://karriere.polizei.nrw zu finden.