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Kaller „Hilfsgruppe Eifel“ unterstützt mit über einer Million Euro seit mehr als 20 Jahren

Kall/Bonn – Für Eltern ein Zuhause auf Zeit. Das neue Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik feierlich eingeweiht – Im Sieben-Millionen-Bau wohnen Eltern und Geschwister von schwerkranken Kindern während deren Behandlung im Klinikum – Die Einrichtung aller 42 Elternzimmer finanzierte die Hilfsgruppe mit Unterstützung von Möbel Brucker.

Zerschnitten das Eröffnungsband. Von links: Michael Körber (Leiter Baumanagement UKB), Dr. Joachim Stamp (stellvertretender Ministerpräsident NRW und Familienminister), Katja Dörner (Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn), Jan Hennemann (Geschäftsführer Familienhaus gGmbH) und der kaufmännische Direktor und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Uniklinikums, Clemens Platzköster. Foto: Reiner Züll

„Danke, Danke“, lautete die Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch den Festakt zur Einweihung des neuen Familienhauses auf dem Gelände des Universitätsklinikum auf dem Venusberg in Bonn hinzog.

Professor Uro Bode (links) und Jan Hennemann (Mitte) waren 1982 die Initiatoren zur Gründung des Fördervereins sowie 1987 die Motoren des erfolgreiichenn Familienhaus-Projektes. Unser Bild zeigt sie 2020 im Gespräch mit Radio-700-Moderator Hacky Heinen in Urft. Beide sind mit der Hilfsgruppe und der Eifel eng verbunden . Foto: Reiner Züll

Der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn, der seit mehr als 20 Jahren von der Kaller Hilfsgruppe Eifel unterstützt wird, hat das Haus gebaut. Über eine Million Euro hat die Hilfsgruppe in dieser Zeit den Bonner Ehrenamtlern zukommen lassen. Und auch bei Bau des neuen, sieben Millionen Euro teuren Familienhauses hat die Hilfsgruppe einen großen Beitrag geleistet, indem sie in Zusammenarbeit mit dem Möbelhaus Brucker die komplette Einrichtung von 42 Familienzimmern und den Foyers auf drei Etagen mit über 100.000 Euro finanziert hat.

„Das ist Eifeler Qualität“ versicherte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel gegenüber Familienminister Dr. Joachim Stamp bei der Besichtigung der von der Firma Brucker eingerichteten 42 Elternzimmer. Foto: Reiner Züll

Bei der Einweihung, die unter strengen Corona-Richtlinien  stattfand, war selbst der stellvertretende NRW-Ministerpräsident und Familienminister Dr. Joachim Stamp voll des Lobes über das soziale Engagement der Kaller Kinderkrebshilfe. Dieses bürgerschaftliche Engagement verdiene höchste Anerkennung. „Ich bin beeindruckt von der Hilfsgruppe Eifel, die den Förderverein in zwei Jahrzehnten mit mehr als einer Million Euro unterstützt hat und auch jetzt die gesamte Einrichtung des Familienhauses finanziert hat“, sagte der Familienminister. Er bedankte auch ausdrücklich beim Möbelhaus Brucker, das sich mit seinem erfahrenen Team bei der Planung, der Auswahl der Lieferung und der Montage der Einrichtung über das normale Maß hinaus eingebracht habe.

Willi Greuel (rechts) ist begeistert: Hell und gemütlich sind die Foyers auf den einzelnen Etagen des Hauses, in dem sich die Eltern schwerkranker Kinder wohl fühlen sollen. Auch NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp (Mitte) war von der soliden Ausstattung der Räumlichkeiten angetan. Foto: Reiner Züll

„Das ist Eifeler Qualität“, scherzte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, als der Familienmister beim Rundgang durch den dreistöckigen Neubau in einem der 42 Elternzimmer die Betten begutachtete.  Und auch die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner war angetan von der soliden und zweckmäßigen Einrichtung der Zimmer, in denen Eltern und Geschwister während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder und Geschwister in direkter Nähe des ebenfalls neu errichteten Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) übernachten können.

Zuvor hatte Hilfsgruppenmitglied Lutz Hennemann, der Ehrenvorsitzende und Gründer des Bonner Förderkreises, über die Historie des Familienhauses berichtet. Der Tod seiner fünfjährigen Tochter sei 1982 ausschlaggebend für die Gründung des Fördervereins gewesen. Seit 1987 habe der Verein ein Elternhaus in der Joachimstraße nahe der Kinderkrebsklinik an der  Adenauerallee unterhalten. Dort wohnten in der Vergangenheit auch immer wieder die Eltern von krebskranken Kindern aus der Eifel, während deren Behandlung im Uni-Klinikum.

Nachdem bekannt wurde, dass die Kinderkrebsklinik aus der Bonner Innenstadt in das neue Eltern-Kind-Zentrums der Uni-Klinik auf den Venusberg umsiedelt, beschloss der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. den Neubau eines Familienhauses in direkter Nähe zum neuen Eltern-Kind-Zentrum.

Um das Projekt „Familienhaus Bonn – Damit kein Kind alleine ist“ zu realisieren gründete sich eine gemeinnützige Gesellschaft mbH, die von Lutz Hennemanns Sohn Jan als Geschäftsführer geleitet wird. Es habe einige Jahre gedauert und viel Einsatz, Herzblut, graue Haare und Tränen gekostet, ehe das neue Haus jetzt endlich eingeweiht werden könne, sagte Geschäftsführer Jan Hennemann bei der Einweihung am letzten Sonntag. „Mit dieser Einweihung fällt mir ein Riesenstein vom Herzen“, beschrieb er seine Erleichterung. Das Haus sei zwar trotz aller Bemühungen noch nicht ganz fertig, doch er hoffe, schon  bald die ersten Eltern begrüßen zu können. Jan Hennemann bedankte sich bei allen Unterstützern des Projektes und hob besonders die Hilfsgruppe Eifel und das Möbelhaus Brucker hervor.

Das Familienhaus biete Eltern, die ihr krankes Kind am Uniklinikum Bonn begleiten, ein Zuhause auf Zeit. Denn die Betreuung eines kranken Kindes verlange seinen Angehörigen alles ab, und das nicht nur physisch und psychisch, sondern je nach Erkrankung und Dauer der Behandlung, auch finanziell. Hennemann: „Hier stehen wir fest an der Seite der Eltern und  bieten ihnen kostengünstige Übernachtungen in direkter Nähe des Eltern-Kind-Zentrums sowie einen Rückzugsort zum Kraftschöpfen und Durchatmen an“.

Die Möglichkeiten für Eltern und Kinder seien vielfältig. „Ob eine ruhige Minute im Garten, Auspowern im Sportraum oder ein ungestörtes Essen in unserem Eltern-Café, das Wohlbefinden der Eltern soll hier im Haus im Vordergrund stehen“, sagte Hennemann: „Es ist ein Balance-Akt: einerseits in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Klinik zu sein, andererseits aber den Eltern eine Umgebung zu bieten, in der sie genau diese Klinik-Eindrücke im besten Falle für einen Moment hinter sich lassen können“. Deshalb werde  das gesamte Haus auch „kittelfrei“ sein.

Per Video-Schalte übermittelte der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums (UK),  Professor Wolfgang Holzgreve, seinen Dank an den Förderverein. „Das Familienhaus direkt neben unserem neuen Eltern-Kind-Zentrum ist ein fantastisches Projekt, für das wir nicht genug danken können. So können Eltern ihren Kindern im ELKI rund um die Uhr zur Seite stehen“. Da Kinder mit Erkrankungen wie Krebs oder Herzfehlern heute glücklicherweise nach den Operationen oder anderen stationären Behandlungen in die vertraue häusliche Umgebung zurückkehrten, könnten Eltern im Familienhaus auch für die Mitbetreuung zu Hause sehr gut ausgebildet werden.

Die Einsegnung des neuen Hauses vollzogen der katholische Pfarrer und UK-Seelsorger Franz-Josef Lausberg, und der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bonn, Dietmar Pistorius, der Brot und Salz als Segen für die neuen vier Wände mitbrachte. Während das Brot das Lebensnotwendige symbolisiert, steht das Salz für die nötige Würze im neuen Heim. Reiner Züll

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Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. gratuliert Ellen Spang zur bestandenen Prüfung

Wittlich – Wer als Besucher die Caritas-Geschäftsstelle Wittlich betrat oder telefonisch um Rat suchte, wurde von einer freundlichen jungen Dame begrüßt, die sich um das Anliegen des Hilfesuchenden kümmerte. Die engagierte Caritas-Mitarbeiterin ist Ellen Spang, die nun nach dreijähriger Ausbildungszeit ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement erfolgreich abgeschlossen hat.

Der persönliche Einsatz, ihr erworbenes Fachwissen und das Engagement haben sich nun gelohnt: Unmittelbar nach der Abschlussprüfung konnte Frau Spang eine Anschluss-Arbeitsstelle in einem großen Unternehmen in der Region finden, in der sie ab August tätig sein wird. „Wir bedauern sehr, dass wir Ellen Spang nicht selbst eine Weiterbeschäftigung anbieten können, aber leider ist zur Zeit in unserem Caritasverband keine Stelle im Verwaltungsbereich zu besetzen,“ so Margit Schömann, Verwaltungsleiterin, die gemeinsam mit dem gesamten Team der Caritas-Geschäftsstelle der ehemaligen Auszubildenden für ihre Tätigkeit herzlich dankt und Frau Spang für ihren zukünftigen Lebensweg alles Gute wünscht.

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Kreis Euskirchen und RVK starten Verleihsystem Eifel e-Bike

Bad Münstereifel/Euskirchen – Mit dem Eifel e-Bike erhält der Kreis Euskirchen als erst zweiter Landkreis bundesweit ein flächendeckendes und 24/7-verfügbares E-Bike-Verleihsystem. Das Vorhaben wird gefördert vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und betrieben in Kooperation mit dem Dienstleister nextbike.

An der neuen E-Bike-Verleihstation am Bahnhof in Bad Münstereifel fiel am 7.7.2021 der offizielle Startschuss für das Eifel e-Bike, ein voll-digitalisiertes E-Bike-Verleihsystem mit 120 Pedelecs in enger Verknüpfung zum ÖPNV. Unter Beisein u. a. von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Landrat Markus Ramers wurde die erste Station des Systems in Betrieb genommen.

Die Eifel e-Bike-Stationen sind über den gesamten Kreis Euskirchen an folgenden Orten zu finden und gehen bis 16. Juli in Betrieb:

  • Bad Münstereifel, Bahnhof
  • Blankenheim Wald, Bahnhof
  • Dahlem, Bahnhof
  • Euskirchen, Bahnhof
  • Euskirchen-Kuchenheim, Bahnhof
  • Hellenthal, Busbahnhof
  • Kall, Bahnhof
  • Mechernich, Bahnhof
  • Nettersheim, Bahnhof
  • Schleiden, Gemünd-Mitte
  • Zülpich, Mühlenberg

Die Stationen werden durch klimafreundlichen Ökostrom vom regionalen Energieversorger e-regio betrieben.

Ziel des Vorhabens ist es, den Menschen auch im eher ländlich geprägten Raum ein niederschwelliges Angebot einer klimafreundlichen, alternativen Mobilitätsmöglichkeit in Ergänzung enger Verknüpfung zum ÖPNV zu schaffen.

Das kreisweite Netz der festen Stationen wird ergänzt durch zahlreiche weitere virtuelle Stationen (2 – 4 pro Kommune, je nach Größe), an denen zwar keine physischen Ständer zur Entleihe bzw. Rückgabe der Räder vorhanden sind, wo aber dennoch Eifel-e-Bike-Fahrten beendet und begonnen werden können. Die virtuellen Stationen werden mit einem entsprechenden Hinweisschild und einem Ortsmarker in der App gekennzeichnet.

Das neue Mobilitätsangebot richtet sich vor allem an ÖPNV-Pendler, Freizeitradler und Touristen. Es wird im Auftrag des Kreises Euskirchen betrieben und durch das regionale ÖPNV-Unternehmen Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Zusammenarbeit mit der Firma nextbike umgesetzt und koordiniert.

Das Eifel e-Bike ist darüber hinaus voll kompatibel mit dem benachbarten System ‚RVK e-Bike‘ im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und der Gemeinde Weilerswist als Vorreiter im Kreis Euskirchen. Dieses ging bereits im Mai 2019 an den Start. Somit entsteht mit dem Eifel e-Bike und dem RVK e-Bike ein technisch und tariflich einheitliches E-Bike-Verleihsystem zwischen Rhein und Eifel auf einem Gebiet von rund 1.600 Quadratkilometern (in etwa die Fläche der Bundesländer Berlin + Hamburg) in 17 Städten und Gemeinden mit einer kombinierten Größe von 27 festen Stationen und 225 E-Bikes.

Die Ausleihe kann per Smartphone-App von nextbike (kostenlos verfügbar in den gängigen App-Stores), über das VRS e-Ticket oder per Telefon erfolgen. Registrieren können sich Personen ab einem Alter von 16 Jahren. Die Räder können 45 Minuten im Voraus reserviert werden – dies gerade für ÖPNV-Pendelnde eine hilfreiche Funktion.

Die Nutzung der E-Bikes kostet standardmäßig 2 Euro pro halbe Stunde. Inhaber eines VRS-Abotickets erhalten einen 50%-igen Rabatt (1 Euro / 30 Min.). Durch eine Übernachtpauschale können die Pedelecs von 17 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages für nur 3 Euro (VRS-Abokunden: 2 Euro) genutzt und mit nach Hause genommen werden. Der Tageshöchstsatz beträgt 18 Euro bzw. 12 Euro für eTicket-Inhaber.

Mit dem Gutschein-Code 831583, einzugeben in der nextbike-App, haben alle Interessierten die Möglichkeit, das Eifel e-Bike kostenlos für eine halbstündige Fahrt zu testen.

Im Rahmen des Eifel e-Bike wird zudem eine gänzlich neue Variante eines Fahrradverleihsystems erprobt: E-Bike-Sharing innerhalb eines Dorfes. Zunächst in den Orten Bürvenich und Eppenich (Stadt Zülpich) wird eine zusätzliche Anzahl von zehn Pedelecs und zehn virtuellen Stationen installiert.

Das Eifel e-Bike wird gefördert im Rahmen des vom NRW-Verkehrsministerium aufgesetzten Programms „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“

Weitere Informationen unter: www.rvk.de/e-bike

Statements:

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes NRW:

„Die Zukunft der Mobilität ist digital und vernetzt – auch in ländlichen und suburbanen Räumen. Dank E-Bikes und Pedelecs können Pendler problemlos auch längere Distanzen zurücklegen. Das ‚Eifel e-Bike‘ ist digital buchbar und bezahlbar und ist nahtlos in den ÖPNV integriert. So machen wir Mobilität mit dem klimaneutralen Fahrrad besser, sicherer und sauberer.“

Bereit zur Probefahrt: Landrat Markus Ramers (links) und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, die neuen Eifel e-Bikes gleich zu testen. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen:

„Der Kreis Euskirchen ist fest entschlossen, die Mobilitätswende aktiv voran zu treiben. Das neue Verleihsystem ‚Eifel e-Bike‘ wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses tolle Mobilitätsangebot jetzt zusammen mit der RVK und nextbike und Dank der finanziellen Förderung durch das Land NRW den Menschen im Kreis Euskirchen sowie natürlich auch unseren zahlreichen Gästen zur Verfügung stellen können.“

Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH:

„Mit dem Eifel e-Bike startet die RVK bereits ihr drittes E-Bike-Verleihsystem im Großraum Köln / Bonn innerhalb von drei Jahren. Das zeigt, dass die anfängliche Idee sich zu einer nachhaltigen Lösung entwickelt hat und wir sind froh, den Menschen in der Region neben unseren Bussen auch Mobilität auf zwei Rädern anbieten zu können. Die  elektrische Tretunterstützung tut ein Übriges, um die Nutzerinnen und Nutzer zu überzeugen. Um Staus in den Großstädten zu verringern, müssen auch in der Region Mobilitätsalternativen zum Pkw geschaffen werden.“

Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel:

„Die E-Bike-Verleihstation ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität in unserer Stadt, speziell im Hinblick auf den Ausbau des Bahnhofs zu einer Mobilstation. Besonders bei der Siedlungsstruktur und Topographie von Bad Münstereifel bieten die E-Bikes eine tolle Mobilitätsalternative.“

Dennis Steinsiek, Head of Business Development der nextbike GmbH:

„Die E-Bike-Verleihsysteme im Rheinland in Zusammenarbeit mit der RVK haben eine hervorragende Entwicklung genommen seit dem Start im Jahr 2019. Wir freuen uns, dass wir nun auch wieder Partner zur Umsetzung des Systems im Kreis Euskirchen geworden sind.“

Markus Böhm, Geschäftsführer der e-regio GmbH & Co. KG:

„e-regio versorgt die E-Bike-Stationen mit  100% regenerativem Regionalstrom. Damit ist das Eifel e-Bike auch in puncto Klimaschutz eine gute Sache und fügt sich optimal in unser Angebot für E-Mobilitätslösungen ein.“

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Wirtschaft

Westnetz investiert 500.000 Euro in Versorgungs-Sicherheit

Mayen – Neuer Hubsteiger und neuer LKW mit Ladekran im Einsatz für das Regionalzentrum Rauschermühle. Moderne Fahrzeuge im Fuhrpark des Verteilnetzbetreibers gewährleisten sicheren Netzbetrieb. Die Westnetz GmbH hat zwei neue Spezialfahrzeuge in ihren Fuhrpark an den Standorten Mayen und Faid des Regionalzentrums Rauschermühle mit aufgenommen. Dabei handelt es sich in Mayen um einen Hubsteiger und in Faid um einen LKW mit Ladekran. Beide Fahrzeuge wurden von dem Verteilnetzbetreiber neu angeschafft und sind mit modernster Technik ausgestattet. Sie dienen zur Instandhaltung des gesamten Versorgungsnetzes des Regionalzentrums Rauschermühle und gewährleisten eine sichere und zuverlässige Energieversorgung in der Region. Am Standort Mayen kamen nun Dirk Meid, Oberbürgermeister der Stadt Mayen, und Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, mit Vertretern des Energieunternehmens Westenergie und dessen Verteilnetzbetreiber Westnetz zusammen, um sich einen ersten Eindruck von den Fahrzeugen zu verschaffen.

Der Hubsteiger der Firma Ruthmann ist ein LKW mit Teleskopmast und Allrad-Fahrgestell der Firma MAN.

Als Arbeitsbühne dient ein Korb, welcher exzentrisch am Teleskopmast befestigt ist, sich in der Höhe verstellen sowie horizontal schwenken lässt und mit bis zu 350 Kilogramm belastet werden kann. „Der Arbeitskorb besteht aus Aluminium und ist mit Kunststoff isoliert, so dass er bestens für Arbeiten in Umspannanlagen und unter Spannung geeignet ist“, erläutert Johannes Faßbender, Netzbezirksmeister bei Westnetz in Mayen und fügt hinzu: „Mit einer Arbeitshöhe von bis zu 23 Metern und einer seitlichen Reichweite von über 18 Metern, werden wir das Fahrzeug hauptsächlich für die Wartung und Instandsetzung der Freileitungen und Straßenbeleuchtung als auch für diverse Arbeiten auf Dächern einsetzen.“ Westnetz investierte 250.000 Euro in die Anschaffung des neuen Fahrzeugs. „Eine Investition, die sich bezahlt macht“, findet Tom Fuchs, Leiter des Netzbetriebs im Regionalzentrum Rauschermühle bei Westnetz. „Der Vorteil dieses Fahrzeuges liegt ganz klar in der schnellen und sicheren Erreichung von höhergelegen Arbeitsstellen. Im Fall einer Versorgungsunterbrechung können wir somit Störungen schneller beheben, was allen Bürgerinnen und Bürgern im Versorgungsgebiet zu Gute kommt. Und letztendlich erhöhen wir mit diesem professionellen und sicheren Arbeitsmittel den Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Tom Fuchs.

Am Standort der Westnetz in Faid steht ab sofort für die Arbeiten im Regionalzentrum Rauschermühle ein LKW der Firma MAN mit Ladekran und Winde von Palfinger zur Verfügung. Auch hier investierte das Unternehmen 250.000 Euro in die Anschaffung des Fahrzeugs. Mit einer Reichweite von 15 Metern und einer Hubkraft von 5.700 Kilogramm wird der LKW insbesondere dafür eingesetzt, um schwere Betriebsmittel zu transportieren. Ebenso kommt er bei Demontagen, Neubauarbeiten im Ortsnetz sowie bei Arbeiten im Bereich der Freileitungen zum Einsatz. „Der Vorteil des Fahrzeugs liegt in der Kombination aus LKW mit Ladefläche, Kran und Winde. Dadurch können wir schwere Betriebsmittel selber auf- bzw. abladen, transportieren und punktgenau an einer Baustelle positionieren. Die Winde kommt uns vor allem bei Montage- und Demontagearbeiten im Bereich der Freileitung zu Gute. Das macht unsere Arbeit wesentlich effizienter“, erklärt Johannes Faßbender von Westnetz.

Oberbürgermeister Dirk Meid aus Mayen ist begeistert von der Leistungsfähigkeit der neuen Fahrzeuge.

„Westnetz verbessert durch diese Investition ihre bekannte Servicequalität und ihre Reaktionszeiten für alle Bürgerinnen und Bürger in Mayen und Umgebung. Wir sind dankbar, dass Westnetz in die Versorgungssicherheit unserer Stadt und der Region investiert“, so Dirk Meid. Auch Alfred Schomisch weiß den Servicegedanken zu schätzen: „Gerade im ländlichen Bereich steht Westnetz als Netzbetreiber tagtäglich vor großen Herausforderungen, das Netz Instand zu halten und die Versorgung bei Wind und Wetter zu gewährleisten. Die neuen Fahrzeuge schaffen die besten Voraussetzungen für einen sicheren Netzbetrieb.“

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Verkehrs-Ministerium NRW fördert „Eifel e-Bike“ im Kreis Euskirchen mit 900.000 Euro

Region/Düsseldorf/Euskirchen – Minister Wüst nimmt neue E-Bike-Verleihstation in Betrieb. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Im Kreis Euskirchen wird ab heute, 7. Juli 2021, klimaneutrale Mobilität noch einfacher und komfortabler. Verkehrsminister Hendrik Wüst MdL, der Euskirchener Landrat Markus Ramers und weitere lokale Repräsentanten aus Politik und Verwaltung haben am Bahnhof in Bad Münstereifel die erste E-Bike-Verleihstation des voll-digitalisierten Verleihsystems „Eifel e-Bike“ in Betrieb genommen. Das Projekt wird im Rahmen Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ durch das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium mit rund 900.000 Euro gefördert.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Zukunft der Mobilität ist digital und vernetzt – auch in ländlichen und suburbanen Räumen. Dank E-Bikes und Pedelecs können Pendler problemlos auch längere Distanzen zurücklegen. Das ‚Eifel e-Bike‘ ist digital buchbar und bezahlbar und ist nahtlos in den ÖPNV integriert. So machen wir Mobilität mit dem klimafreundlichen Fahrrad besser, sicherer und sauberer.“

Mit dem „Eifel e-Bike“ erhält der Kreis Euskirchen als erst zweiter Landkreis bundesweit ein flächendeckendes und 24/7-verfügbares E-Bike-Verleihsystem und bietet den Menschen ein neues und flexibles Mobilitätsangebot mit 120 Pedelecs in enger Verknüpfung zum ÖPNV, um die letzte Meile zwischen Haltestelle und Haustür komfortabel zurücklegen zu können. Die E-Bikes richten sich vor allem an ÖPNV-Pendler, Freizeitradler und Touristen. Das Verleihsystem wird im Auftrag des Kreises Euskirchen betrieben und durch das regionale ÖPNV-Unternehmen Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Zusammenarbeit mit der Firma „nextbike“ umgesetzt und koordiniert.

Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen: „Der Kreis Euskirchen ist fest entschlossen, die Mobilitätswende aktiv voran zu treiben. Das neue Verleihsystem ‚Eifel e-Bike‘ wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses tolle Mobilitätsangebot jetzt zusammen mit der RVK und ‚nextbike‘ und dank der finanziellen Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen den Menschen im Kreis Euskirchen sowie natürlich auch unseren zahlreichen Gästen zur Verfügung stellen können.“

Die Ausleihe kann per Smartphone-App von ‚nextbike‘, über das VRS E-Ticket oder per Telefon erfolgen. Das kreisweite Netz der festen Stationen wird ergänzt durch zahlreiche virtuelle Stationen, an denen Fahrten beendet und begonnen werden können. Die virtuellen Stationen werden mit einem entsprechenden Ortsmarker in der App gekennzeichnet.

Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel: „Die E-Bike-Verleihstation ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität in unserer Stadt und speziell im Hinblick auf den Ausbau des Bahnhofs zu einer Mobilstation. Besonders bei der Siedlungsstruktur und Topographie von Bad Münstereifel bietet das ‚Eifel e-Bike‘ eine tolle Mobilitätsalternative.“

Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH: „Mit dem ‚Eifel e-Bike‘ startet die RVK bereits ihr drittes E-Bike-Verleihsystem im Großraum Köln/Bonn innerhalb von drei Jahren. Das zeigt, dass die anfängliche Idee sich zu einer nachhaltigen Lösung entwickelt hat und wir sind froh, den Menschen in der Region neben unseren Bussen auch Mobilität auf zwei Rädern anbieten zu können. Die elektrische Tretunterstützung tut ein Übriges, um die Nutzerinnen und Nutzer zu überzeugen. Um Staus in den Großstädten zu verringern, müssen auch in der Region Mobilitätsalternativen zum Pkw geschaffen werden.“

Im Rahmen des „Eifel e-Bike“ wird zudem eine gänzlich neue Variante eines Fahrradverleihsystems erprobt: das „Dorfrad“. Zunächst wird in den Orten Bürvenich und Eppenich (Stadt Zülpich) eine zusätzliche Anzahl von zehn Pedelecs und zehn virtuellen Stationen installiert. Damit wird in diesen Orten ein zum ÖPNV weiteres ergänzendes Angebot bereitgestellt.

Markus Böhm, Geschäftsführer der e-regio GmbH & Co. KG: „E-regio stellt als regionaler Versorger 100 Prozent regenerativen Strom zum Betrieb der E-Bike-Stationen bereit. Damit wird das ‚Eifel e-Bike‘ auch unter Klimaschutzgesichtspunkten im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache und fügt sich wunderbar in unser anderweitiges Angebot für Elektromobilitätslösungen.“

Übersicht der „Eifel e-Bike-Stationen“ im Kreis Euskirchen:

  • Blankenheim Wald, Bahnhof
  • Dahlem, Bahnhof
  • Euskirchen, Bahnhof
  • Euskirchen-Kuchenheim, Bahnhof
  • Hellenthal, Busbahnhof
  • Kall, Bahnhof
  • Mechernich, Bahnhof
  • Nettersheim, Bahnhof
  • Schleiden, Gemünd-Mitte
  • Zülpich, Mühlenberg

Hintergrund Landeswettbewerb:

Das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalens hat im Rahmen des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ Kommunen, kommunale Zweckverbände und SPNV-Aufgabenträger aufgefordert, innovative Konzepte für den ÖPNV im ländlichen Raum zu entwickeln. Durch die Modellprojekte sollen Wege aufgezeigt werden, wie in eher ländlich geprägten und suburbanen Räumen ÖPNV-Angebote neu geschaffen oder die bestehenden Angebote attraktiver gestaltet werden können. Für die Erprobung der Modellprojekte stehen bis zum Jahr 2024 insgesamt 30 Millionen Euro bereit. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten können gefördert werden. Die maximale Höhe der Zuwendung über die Laufzeit beträgt 5 Millionen Euro für ein Projekt. Insgesamt wurden 38 Projektvorschläge eingereicht. Eine Experten-Jury hat die Bestplatzierten ausgewählt. 15 Projekte profitieren nun von der Landesförderung.

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Tourismus

Deutschlands „Lieblingssee“ gesucht! – Auch der Laacher See steht wieder zur Wahl!

Niederzissen/Maria Laach – Voting und Gewinnspiel im Internet auf Seen.de. Welches sind die beliebtesten Seen Deutschlands? Wo fühlen sich die Besucher besonders wohl? Gibt es „heimliche Favoriten“ der Deutschen?

62 Tage Hochspannung verspricht auch in diesem Jahr wieder das große Sommer-Event „Dein Lieblingssee“, veranstaltet vom Freizeit- und Urlaubsportal Seen.de. Beim größten deutschen See-Voting können Wasserfans vom 01. Juli bis zum 31. August auf Seen.de aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder tolle Preise gewinnen.

„Dein Lieblingssee“ geht in diesem Jahr in die 10. Runde. Das Event elektrisiert alle See-Freunde – Menschen, die am Wasser wohnen, Tourismusförderer, Erlebnisanbieter und Urlauber gleichermaßen. Mit über 100.000 Votingstimmen hat es sich als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für dramaturgische Spannung bis zur letzten Minute.

Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Es wird spannend zu sehen, welche Entdeckungen die Menschen in Deutschland infolge der pandemiebedingten Reiseeinschränkungen gemacht haben. Neue Lieblingsplätze und Erfahrungen am See – solche persönlichen „Storys“ dürften in diesem Jahr mehr denn je in das Voting bei „Dein Lieblingssee“ einfließen und zu Überraschungen beim Ranking führen. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html

Das diesjährige Voting läuft bis zum 31. August.

Mit zu fiebern und mitzumachen bei „Dein Lieblingssee“ bedeutet wie immer viel Spaß und Spannung, aktive Unterstützung für den persönlichen Lieblingssee – und die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen. Die Abstimmung läuft während der beiden Hochsommermonate Juli und August und erfolgt direkt auf der Website des Internetportals Seen.de, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Infos und abstimmen:

www.seen.de

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News

Neuer Dienststellen-Leiter Joachim Pinger zu Gast im Kreishaus Ahrweiler

Ahrweiler – Joachim Pinger, Erster Polizeihauptkommissar, hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Kreishaus einen Antrittsbesuch abgestattet. Der 59-Jährige ist der neue Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Mit Joachim Pinger haben wir einen sehr erfahrenen Mann in der Leitung der in unmittelbarer Nähe zur Kreisverwaltung gelegenen Polizeidienststelle. Ich freue mich auf eine sehr gute Zusammenarbeit“, so Pföhler.

Pinger hat umfangreiche Erfahrungen im Polizeidienst. Nach Stationen in den Kriminalkommissariaten in Bendorf, Kruft und Koblenz leitete er ab 2002 das Umweltkommissariat der Kriminalinspektion in Mayen, bevor er anschließend zunächst die Leitung des Rauschgiftkommissariats und ab 2019 des Kommissariats Sexualdelikte, Gewalt gegen Frauen und Kinder übernahm.

Die Kreisverwaltung Ahrweiler arbeitet in vielen Bereichen eng und vertrauensvoll mit der Polizei zusammen, wie beispielsweise beim Versammlungs- und Ausländerrecht, im Kinder- und Jugendschutz, rund um das Thema Verkehrsregelung, im Katastrophenschutz, bei Jagd- und Waffenangelegenheiten und derzeit insbesondere auch im Infektionsschutz.

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Wirtschaft

Community der Gründer-Stipendiaten wächst und trifft sich zum zweiten GründercampNRW

Region/Düsseldorf – Wirtschaftsminister Pinkwart: Wer erfolgreich gründen will, braucht die richtigen Kontakte, Austausch und Netzwerke. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Rund 180 Gründerstipendiatinnen und -stipendiaten aus Nordrhein-Westfalen haben an der zweiten großen Netzwerkveranstaltung zum Gründerstipendium.NRW – dem GründercampNRWDigital – teilgenommen und sich digital mit Vertretern der DWNRW-Hubs, der NRW.BANK und von NRWalley zu Fragen der Finanzierung, Vernetzung mit dem Mittelstand und Verkaufsstrategien ausgetauscht.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnete das GründercampNRWDigital im Basecamp Bonn mit einer Podiumsdiskussion mit Dr. Alice Martin (Mit-Gründerin der Telemedizin App Dermanostic), Oliver Thylmann (Mit-Gründer des Softwareunternehmens Giant Swarm), Peter Hornik (Geschäftsführer des Digihub Düsseldorf) und Torsten Jensen (Geschäftsführer NRWalley). Dr. Alice Martin lieferte in einer Keynote Input zu den Hürden und Herausforderungen beim Aufbau ihrer Firma.

Minister Pinkwart: „Mit unserem Gründerstipendium bieten wir Gründerinnen und Gründern die nötige finanzielle Sicherheit schon zu Beginn ihrer Gründungsidee. Ebenso wichtig für den Erfolg sind die richtigen Kontakte – und auch da können wir die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer tatkräftig unterstützen. Mit unserem Gründercamp bieten wir den Austausch mit erfahrenen Experten in lockerer Atmosphäre und gleichzeitig geben wir hilfreichen Input für den weiteren Weg der Gründung mit.“

Das Format hat die Landesregierung im Herbst 2019 gestartet. Im ersten Camp konnten sich Gründerinnen und Gründer live auf der Zeche Zollverein mit anderen Gründern und Stipendiaten austauschen und in Workshops Gründungsfragen diskutieren.

Der öffentliche Teil des diesjährigen Gründercamps ist unter diesem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=98S0_N7BDCA

Die Stipendiaten des Gründerstipendium.NRW erhalten ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Insgesamt 38 Netzwerke mit 100 Anlaufstellen in Nordrhein-Westfalen übernehmen die Auswahl und Beratung der Interessenten. Sie unterstützen bei der Antragstellung und bieten eine zeitnahe Möglichkeit zur Präsentation vor den Jurys.

Das Gründerstipendium im Überblick:

  • 4392 Personen aus 2541 Gründungsvorhaben haben sich beworben.
  • 2906 Personen wurden von einer Jury zur Förderung empfohlen. Davon erhalten bereits 2402 das Gründerstipendium.
  • Die angehenden Stipendiaten sind durchschnittlich 29,9 Jahre alt.
  • Der Frauenanteil liegt bei rund 24 Prozent.
  • 39,7 Prozent der Antragstellerinnen und Antragsteller kommen aus Hochschulen und Fachhochschulen und 29,8 Prozent kommen aus einem Beschäftigungsverhältnis.

Weitere Informationen zum Gründerstipendium.NRW und eine Liste der regionalen Ansprechpartner finden Sie unter www.gruenderstipendium.nrw.

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Landwerke Eifel – Wasserversorgung gesichert – Vertrag garantiert zuverlässige Wasserlieferung

Trier-Land – Mit der Unterzeichnung des Wasserliefervertrags besiegeln der Zweckverband (ZV) Wasserwerk Trier-Land und die Landwerke Eifel AöR (LWE AöR) ein Zukunftsprojekt, das auf lange Sicht die Wasserversorgung in Trier-Land sicherstellen wird. Mit Beginn des Jahres 2023 wird das Wasserwerk Trier-Land rund 1.12 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr aus dem Verbundsystem beziehen.

Für Bürgermeister Michael Holstein, zugleich Verbandsvorsteher des ZV Wasserwerk Trier-Land, ist dieser Vertrag unverzichtbares Element einer gesicherten Wasserversorgung der circa 8.000 Grundstücke im Einzugsgebiet des Zweckverbandes, zu dem neben der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land auch Teile der VG Speicher und der VG Südeifel gehören. „Unseren Bürger*innen können wir damit auf lange Sicht eine möglichst störungsfreie und qualitätvolle Wasserversorgung garantieren“, so Holstein.

Dass der Verwaltungschef diese Garantien abgeben kann, liegt an den Vorteilen, die die Beteiligung an einem größeren Verbund mit sich bringen. So kann das Wasser aus mehreren leistungsstarken Wasserversorgungsanlagen eingespeist werden, wodurch eine eigene Notversorgungsoption nicht mehr erforderlich ist. Wenige, gut geschützte Einzugsgebiete und Gewinnungsanlagen sichern die Trinkwasserqualität auf Dauer. Zusätzliche Vorteile betriebswirtschaftlicher Art liegen in einer optimierten Betriebsführung und der Übertragung von verbundwirksamen Anlagen auf die LWE, womit Aufwendungen für notwendige Investitionen und Abschreibungen beim ZV Wasserwerk Trier-Land entfallen. Trier-Land bringt auf diesem Wege rund 3.8 Millionen Euro in das Anlagevermögen der LWE AöR ein, was annähernd 25 Prozent der Anteile entspricht.

Im Verbund „Landwerke Eifel“ haben sich sieben Partner zusammengefunden. Neben dem Zweckverband Wasserwerk Trier-Land zählen dazu die Kommunalen Netze Eifel AöR (KNE), der Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm, die Stadtwerke Bitburg – Eigenbetrieb Wasserversorgung, die Verbandsgemeinde Speicher – Eigenbetrieb Wasserversorgung, die Südeifelwerke Irrel AöR sowie der Zweckverband Wasserwerk Kylltal.

Das Gesamtprojekt hat ein Investitionsvolumen von rund 58 Millionen Euro und umschließt einen riesigen Versorgungsbereich im westlichen Rheinland-Pfalz. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Projekt zu 60 Prozent. Versorgt werden etwa 250.000 Bürger*innen, die in den an der LWE AöR beteiligten Körperschaften leben. Nach Fertigstellung der Arbeiten Ende 2022 soll das Trinkwasser energieneutral von der nordrhein-westfälischen Oleftalsperre hinunter zur Riveristalsperre bei Trier fließen. Aktuell muss das Wasser für Trier-Land über eine Höhendifferenz von 280 Metern „den Berg hinauf“ gepumpt werden.

Im Hinblick auf die zukünftige Gebührenentwicklung ist Bürgermeister Holstein vor allem wichtig festzustellen, dass wegen anstehender Investitionen in jedem Fall eine Preisanpassung hätte erfolgen müssen, und das ohne den Aspekt der Versorgungssicherheit. Nach derzeitigen Berechnungen kämen etwa bei einer Anhebung des wiederkehrenden Beitrags rund drei Euro pro Monat an Mehrkosten auf die angeschlossenen Grundstücke zu.

Angesichts der aktuellen Diskussionen um eine Wasserstrategie ist der Verbund für Arndt Müller, Sprecher des Vorstandes der LWE AöR, eine Antwort auf die Frage, wie die Wasserversorgung der Zukunft aussehen soll. Technischer Vorstand Helfried Welsch ergänzt, dass man mit dem Thema „Versorgungssicherheit“ den Nerv der Zeit treffe und man mit der LWE AöR ein Modell geschaffen habe, um den zukünftigen Veränderungen standzuhalten.

Für die Kund*innen des ZV Wasserwerk Trier-Land wird sich in der „Geschäftsbeziehung“ nichts ändern. Die Endkundenversorgung liegt weiterhin in der Verantwortung des Versorgungsträgers Trier-Land.

Aktuell laufen die Bauarbeiten an der Wasserfernleitung zwischen Scharbillig und Welschbillig. Mit der Wasserleitung wird hier auch die Leitung für Glasfaser mitverlegt.

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Erfolgreiche Abschluss-Prüfungen bei der Stadt Aachen

Aachen – Gute Leistungen trotz Herausforderungen in der Corona Pandemie: Die Beamtenanwärter*innen der Laufbahngruppe 1 zweites Einstiegsamt und die Verwaltungsfachangestellten der Stadt Aachen haben erfolgreich ihre Abschlussprüfungen abgelegt.

„Ich freue mich über die mit großem Erfolg absolvierten Abschlüsse. Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie haben die Absolvent*innen die besonderen Herausforderungen des „hybriden Arbeitens“ im Wechsel von Präsenz- und Onlineunterricht sowie Online-Klausuren sehr gut gemeistert. Den ersten Schritt in Ihre berufliche Zukunft haben sie gemacht“, lobt Ausbildungsleiterin Birgit Krott, Fachbereich Personal, Organisation, E-Government und Informationstechnologie. Und sie ermutigt die Absolvent*innen: „Bleiben sie weiterhin engagiert, offen und neugierig und bringen sie ihr Wissen und ihre Ideen für die Stadt Aachen ein.“

„Es lohnt sich, weiter zu lernen und den eigenen Horizont stetig zu erweitern“, gibt auch Anja Capellmann, Fachbereich Personal, Organisation, E-Government und Informationstechnologie, die die Auszubildenden während der Ausbildung betreut hat, mit auf den Weg.

Nach zweijähriger Ausbildung heißen die neuen Verwaltungsbeamt*innen: Noah von Wirth, Annika Radermacher, Elma Husovic und Michelle Steffens.Die dreijährige Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte*r absolvierten Miriam Spykers, Annika Boland, Marvin von Högen, Lea Lennartz, Simon Cohnen, Isabelle Stolze und Anna Hafers mit guten Ergebnissen.

Die Stadt Aachen und das gesamte Ausbildungsteam gratulieren den Absolvent*innen herzlich zu ihren guten Leistungen und wünschen ihnen für Ihre weitere berufliche Entwicklung und Karriere viel Erfolg und alles Gute. Sie beraten die jungen Verwaltungsexpert*innen gerne zu Weiterqualifizierungsmöglichkeiten.