Mitmachen kann vom Profiläufer bis zum Wanderer jeder, denn das
Organisationsteam rund um Inge Umbach hat ein vielseitiges Streckenangebot entwickelt. Foto: GesundLand Vulkaneifel
Daun – Ein Lauf, eine Region und jede Menge sportlicher Facetten – der Maare-Mosel-Lauf im GesundLand Vulkaneifel ist zurück! Nach einer coronabedingten Zwangspause in 2020 findet der Maare-Mosel-Lauf dieses Jahr endlich wieder statt .Am Samstag, den 28.08.2021, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr, kommt zum 23. Mal in Gillenfeld eine riesige und dennoch familiäre Laufgemeinschaft zusammen – selbstverständlich mit Abstand und unter Einhaltung der gängigen Coronaregeln.
Der Spaß an der Bewegung kommt dabei nicht zu kurz, allerdings läuft dieses Jahr die Veranstaltung etwas anders als sonst. Die Bambiniläufe finden nicht statt . Auch wird es keine Massenstarts geben. Die Läufer starten individuell und ohne größere Menschenansammlungen. Die Läufe enden, anders als sonst, nicht an der Realschule Gillenfeld, sondern am Gillenfelder Bahnhof.
Die Firmenläufer können auf allen Strecken starten. Eines bleibt jedoch gleich: Die größte Gruppe des Firmenlaufs gewinnt wieder einen Grillabend in der Laufoase Ellscheid. Mitmachen kann vom Profiläufer bis zum Wanderer jeder, denn das Organisationsteam rund um Inge Umbach hat ein vielseitiges Streckenangebot entwickelt. Die Anmeldung für alle Läufe ist über www.maaremosellauf.de möglich. Das GesundLand Vulkaneifel und das Team der Laufschule Schritt für Schrittfreut sich über alle Teilnehmer!
Spielerunde: Während der Sommerferien findet jeden Sonntag einen Spieletag für Familien in der Euskirchener Stadtbibliothek statt. Der erste Spieletag fand im Zuge der Eröffnung des Sommerleseclubs statt, bei der auch der erste Beigeordnete Alfred Jaax (l.) zu Gast war. Foto: Kreisstadt Euskirchen
Euskirchen – Auch in diesem Jahr ist die Stadtbibliothek Euskirchen wieder aktiv beim Sommerleseclub dabei. Bereits zum 16. Mal findet der generationenübergreifende Leseclub in den Sommerferien statt.
Beim Sommerleseclub können Kinder und Erwachsene einzeln oder in Teams von bis zu fünf Personen mitmachen. In den letzten Jahren waren das bis zu 400 Menschen.
Eröffnung: Der Erste Beigeordnete Alfred Jaax (2.v.l., hintere Reihe) besuchte die Eröffnung des Sommerlese-Clubs in der Stadtbibliothek. Foto: Kreisstadt Euskirchen
Am Sonntag wurde der diesjährige Sommerleseclub vom Ersten Beigeordneten der Stadt Euskirchen Alfred Jaax im liebevoll dekorierten „Clubraum“, dem Seminarraum des Kulturhofs, zusammen mit dem Förderverein der Stadtbibliothek eröffnet. Außerdem waren einige Familien anwesend, denn jeden Sonntag während der Ferien ist von 11 bis 15 Uhr Spielen in der Stadtbibliothek angesagt. Dann werden im Clubraum Karten gemischt, Würfel befragt oder Rätsel gelöst.
Im Clubraum kann man während der gesamten Öffnungszeiten die Lese-Logbücher verschönern, digitale Quizze zu Büchern machen oder sich über gelesene Bücher oder gehörte Hörbücher austauschen. Auch einige besondere Aktionen wie die kreative Greenscreen-Fotografie für Leseteams finden dort statt.
Da mit dem Lesen auch das Schreiben, die Kreativität und Medienkompetenz gefördert werden sollen, gibt es im Rahmen des Sommerleseclubs fast täglich eine breite Vielfalt an Veranstaltungen.
Am Geschichten-Mittwoch haben die Teilnehmer beispielsweise mehrmals die Möglichkeit an einer Erzähl- und Schreibwerkstatt mit der Autorin Claudia Satory teilzunehmen. Die Künstlerin Sarah Ludes unterstützt die Teilnehmer an jedem zweiten Donnerstag bei der Umsetzung von Bastelideen rund um Geschichten und Lieblingsbücher. Am Medien-Freitag finden Aktionen mit Tablets statt.
Belohnt wird die Teilnahme am 4. September mit einer Abschlussparty mit Show, Lese-Oskar-Verleihung, Verlosung von Preisen und der Übergabe der Urkunden. Die Vielfalt der Veranstaltungen und die Preisverleihung werden unterstützt durch die Volksbank Euskirchen, den Förderverein der Stadtbibliothek und das Kultursekretariat NRW.
Das Gebäude der ISB in Mainz. Foto: ISB / Alexander Sell
Region/Mainz – Zuschuss für Veranstaltungskosten bei analogen und digitalen Teilnahmen an Messen, Veranstaltungen und Produktpräsentationen im Ausland. Verbesserungen im Messezuschussprogramm: Zum 1. Juni 2021 hat das Land Rheinland-Pfalz die Förderung vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie modifiziert. Nun ist auch bei einer digitalen Teilnahme die Förderung der Kosten der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen auf ausländischen Messen und Veranstaltungen mit einem Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro möglich. Der Zuschuss wird bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beantragt.
„Die digitale Präsentation des Unternehmens und der Produkte sind ein wichtiges Modul, um weiterhin Kontakt zu Kunden zu halten und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Hier eröffnen sich neue Möglichkeiten, das Unternehmen ins beste Licht zu setzen“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.
Weiterhin werden vom Land organisierte Gemeinschaftsstände auf Messen, Ausstellungen und Gemeinschaftsveranstaltungen und gemeinschaftliche Produktpräsentationen gefördert sowie sonstige Veranstaltungen, die in der Messedatenbank des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft e.V. (www.auma-messen.de) aufgeführt sind. Die Zuschusshöhe beträgt 3.000 Euro und 5.000 Euro für Veranstaltungen innerhalb Europas bzw. außerhalb Europas. Um Unternehmen nach den pandemiebedingten Messeausfällen verstärkt unterstützen zu können, wurde auch die Gesamtanzahl der möglichen Förderungen erhöht.
Anträge können unter www.isb.rlp.de gestellt werden. Generell ist ein Antragseingang bis zu einem Tag vor Messebeginn möglich.
Gesundheits - und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Vielfältige Impfangebote in den Regionen und Impfen ohne Terminvergabe in den Impfzentren. Minister Laumann: Wir setzen auf kreative Impfangebote in den Kreisen und kreisfreien Städten. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium startet am kommenden Montag, 12. Juli 2021 die „Woche des Impfens“. Die Kreise und kreisfreien Städte sind zum einen zu diesem Zweck dazu aufgerufen, möglichst niedrigschwellige Impfangebote ohne Terminvergabe zum Beispiel an viel frequentierten Orten wie Einkaufsstraßen, Sportstätten oder Shopping-Centern zu schaffen. Die Landesregierung wird die Kreise und kreisfreien Städte bei der Ausstattung zum mobilen Impfen, wie bereits in der Vergangenheit auch, unbürokratisch unterstützen.
Zum anderen sind in den nordrhein-westfälischen Impfzentren künftig Impfungen auch ohne Termin möglich. Wer diese Möglichkeit wahrnehmen möchte, sollte sich vorab darüber informieren, ob Impfen ohne Termin im jeweiligen Impfzentrum bereits ab Montag angeboten wird. Grundsätzlich stehen in den Impfzentren die mRNA-Impfstoffe der Firmen BioNTech und Moderna zur Verfügung. Die bereits vereinbarten Termine bleiben bestehen: Bürgerinnen und Bürger, die das Impfzentrum mit einem Termin aufsuchen, werden vorrangig geimpft.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir haben den Wendepunkt der Impfkampagne erreicht: In den vergangenen Wochen und Monaten haben die begrenzt verfügbaren Impfdosen das Impfgeschehen gebremst. Das hat sich inzwischen geändert. Nun sind genügend Impfdosen vorhanden. Jeder ab 16 Jahren kann sich daher nun auf vielfältigen Wegen impfen lassen. Wir wollen maximale Flexibilität schaffen. Und auch die Kreise und kreisfreien Städte dürfen gerne kreativ werden. Einige sind bereits mitten in den Planungen. Es gibt bereits Städte, die bei Diskomusik und alkoholfreien Cocktails impfen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Genauso muss es laufen.“
Trotz nach wie vor rund 80.000 Impfungen pro Tag in Nordrhein-Westfalen und steigender Impfquoten haben die Impfzentren eine rückläufige Nachfrage nach Impfterminen festgestellt. Insbesondere in der kommenden Woche stehen noch rund 300.000 Termine zur Verfügung. Die sinkende Nachfrage in den Impfzentren trifft auf eine aktuell gute Impfstoffverfügbarkeit. Ziel der neuen Angebote vor Ort ist es, diejenigen Menschen zu erreichen, die sich bislang noch nicht um einen Impftermin bemüht haben oder unentschlossen sind. Die mobilen Angebote vor Ort können variieren, da die Kreise und kreisfreien Städte diese eigenständig durchführen. Das Land wird die entsprechenden Impfdosen dafür bereitstellen. Ob die Zweitimpfung vier Wochen später an der gleichen Örtlichkeit oder alternativ im Impfzentrum stattfinden wird, erfahren die geimpften Personen bereits unmittelbar bei der Erstimpfung.
Gesundheitsminister Laumann: „Es freut mich sehr, dass die Kreise und kreisfreien Städte so viel Engagement an den Tag legen und flexibel auf neue Entwicklungen reagieren. Allen, die daran beteiligt sind, gilt mein herzliches Dankeschön – auch den Beschäftigten in den Impfzentren, die es nicht immer leicht hatten. Gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen hat man auch dort schnell zum Beispiel auf die Umstellung der Zweitimpfungen bei AstraZeneca reagiert. Das ist nicht selbstverständlich, und ich weiß, wie viel Einsatz dahintersteckt.“
Das Gesundheitsministerium wird die „Woche des Impfens“ mit der Kampagne #Beatthevirus in den sozialen Medien unterstützen, die kurzfristig auf das Thema „Impfen“ umgestellt wird.
Grünes Licht für designierten Intendant Alexander May. Foto: Privat
Mayen – Grünes Licht für designierten Intendant Alexander May. Die Vorabdotierung für die Spielzeit der Burgfestspiele wurde in der vergangenen Stadtratssitzung einstimmig beschlossen. Dem Beschluss vorausgegangen war eine konstruktive Diskussion im Kulturausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Mayen, in denen sich Alexander May den Fragen der Gremien stellte. Mit Erfolg: Mitglieder des Stadtrates bedankten sich in beim zukünftigen Intendanten für seine Transparenz und sprachen ihr Vertrauen in die neue künstlerische Leitung aus. Alexander May, der per Video aus München zugeschaltet war, betonte:
„Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen und den konstruktiven Diskurs. Für meine Intendanz wünsche ich mir, dass wir auch in Zukunft eine so transparente Auseinandersetzung etablieren. Für mich und mein Team gilt es jetzt, unsere gesamte Energie, Arbeit und Kreativität auf die kommenden Festspieljahre zu konzentrieren. Ich freue mich, dass es bald losgehen kann.“
Durch die Beschlussfassung des Stadtrates können die Planungen für die erste Spielzeit umgesetzt werden. Gemeinsam mit seinem Team aus Kunst und Verwaltung will Alexander May das verwirklichen, was er sich für die Burgfestspiele vorgenommen hat. Unter dem Motto „QUERKÖPFE“ verspricht der Festspielsommer 2022 ein sehenswertes Programm. Eine Musical-Uraufführung, die ebenso komisch wie tiefgründig ist, ein Komödien-Klassiker, der ein Fest für alle Shakespeare-Fans sein dürfte und ein behutsam modernisiertes Märchen für Familien. Auch der Spielplan für die Kleine Bühne steht fest.
Ein Krimi für Jugendliche, der Lust auf Literatur weckt und die neu gegründete Schauspiel-Box, in der auf kleinstem Raum großes Theater geboten wird, spielen auf der Arresthausbühne. Ein vielfältiges Extra- und Gastspielprogramm sind die weiteren Zutaten für einen Theatersommer der, dann hoffentlich ohne Corona-Beschränkungen, zahlreiche Besucher*innen zu den Mayener Burgfestspielen locken wird.
Bereits zum 18. Mal wurde mit „Waldweg“ ein Werk des Mechernicher Künstlers Tom Krey für die Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler vom 24. Juli bis 22. August in Prüm ausgewählt. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Prüm/Mechernich – Zum 18. Mal wählten die Juroren ein Bild des Mechernicher Künstlers für die Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler vom 24. Juli bis 22. August in Prüm aus. Auch bei der 63. Ausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler vom 24. Juli bis 22. August in Prüm sowie Anschlussausstellungen in Koblenz und Trier ist der Mechernicher Künstler Tom Krey mit einem Werk vertreten. Das teilte der ambitionierte Maler nach seiner Nominierung durch die Jury am Wochenende mit.
Insgesamt bewarben sich 144 Künstler aus Deutschland, Frankreich, Belgien und dem Großherzogtum Luxemburg um eine Teilnahme – es ist die 63. Ausgabe seit 1957. Jeder Bewerber hatte je zwei Arbeiten einzureichen – die Jury wählte 137 Werke von 91 Künstler*innen aus, die in der Ausstellung gezeigt werden, darunter Malerei, Skulpturen und Installationen, auch aus dem Bereich Audio und Video.
Ausgewählt wurde auch Tom Kreys Werk „Waldweg“ (100 x 130 cm), ein Gemälde in der ihm eigenen Ölpixel-Technik auf Leinwand. Der Mechernicher nimmt damit bereits zum 18. Mal an der Jahresausstellung www.evbk.eu teil.
Schirmherrin Katarina Barley
Schirmherrin der diesjährigen Schau in der ehemaligen Abtei Prüm, heute Regino-Gymnasium, ist Dr. Katarina Barley, die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Sie will die Jahresausstellung am Samstag, 24. Juli, um 15 Uhr mit eröffnen und die Kunstpreise verleihen.
Der Kaiser-Lothar-Preis der Stadt Prüm, dotiert mit 3.500 Euro, erhält Hans-Dieter Ahlert aus Herzogenrath. Den mit 1.000 € dotierten Förderpreis „EVBK Junior Award“ bekommt die belgische Künstlerin Floriane Soltysiak aus Aubel bei Eupen. Zu dieser Ausstellung hatten sich erstmals seit Jahren wieder deutlich mehr jüngere Künstler beworben.
Die Eröffnung soll auf dem neu gestalteten Hahnplatz vor der Salvator-Basilika in Prüm stattfinden. So können nach Angaben der Organisatoren die Corona-Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Der Zutritt zur Ausstellung wird allerdings nur einer begrenzten Anzahl von Besuchern gestattet. Daher sind gerade am Eröffnungstag Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Die Jahresausstellung ist bis zum 22. August täglich von 13.30 bis 18 geöffnet, am letzten Tag bis 15.30 Uhr.
Die Jahresausstellung der EVBK soll außerdem vom 28. November bis 19. Dezember im Künstlerhaus Metternich in Koblenz und vom 19. März bis 17. April 2022 im Kultur- und Kommunikationszentrum TUFA in Trier zu sehen sein. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von zehn Euro.
Eine Übersicht aller Themen mit Telefonberatung gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/. Foto: GK-Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz – Fachärztin des MVZ Mittelrhein informiert am Dienstag, 13. Juli, in einer Telefonsprechstunde. Das Eintreten der Wechseljahre bedeutet eine gewaltige hormonelle Umstellung im Leben einer jeden Frau. Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen sind unter anderem Begleiterscheinungen, die während dieser Zeit auftreten können. Viele Frauen leiden stark unter den Symptomen und verspüren eine verminderte Lebensqualität. Eine Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern und den Frauen mehr Lebensqualität zurückzugeben, ist die Hormonersatztherapie, bei der fehlende Hormone künstlich ersetzt werden.
In einer Telefonsprechstunde am Dienstag, 13. Juli, gibt Mihaela Popova, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, zum Einsatz und Ablauf der Hormonersatztherapie, Auskunft. Zwischen 17 und 18 Uhr ist sie unter Telefon 0261 499-1451 zu erreichen. Die Fragen können neben Deutsch auch in Englisch, Bulgarisch und Russisch gestellt werden.
Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.
Alle 16 „Eichhörner“ von Vussem mit ihren heißgeliebten und restaurierten Mofas. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Vussem – Vussemer Frauen und Männer hat das Zweitaktfieber gepackt – Mofa-Fahren „entschleunigt“ – Tüfteln und schrauben gehört dazu – Erster Auffahrunfall – Neuer Vussemer Verein von Ex-Junggesellen gegründet – Ellen Vogels Hercules-Traum wird (endlich) wahr.
Mofa-Fahren ist nicht nur was für „coole Männer“, sondern auch was für Frauen, sagen, v.l.: Ellen Vogel, Lena Bruns und Katharina Kreuzmann. Vorne die zehnjährige Paula, die sehnsüchtig darauf wartet 15 zu werden, um den Führerschein für das motorisierte Fahrrad machen zu können. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Junggesellen haben ein großes Problem: Nach der Hochzeit sind sie dem Single-Verein quasi entwachsen. Was man(n) dann macht? Einen Alt-Junggesellenauffangverein gründen? „Nee“, formiert sich eindeutig Protest. In Vussem frönen sie lieber einer neuen Leidenschaft: dem Mofa-Fahren. Gemeinsam mit Frauen, denn das weibliche Geschlecht ist bei der Bande genauso willkommen. Als Untersatz wurden Vehikel aus früheren Zeiten entmottet und ausgewählte Oldtimer kurzerhand im Internet ersteigert. Der typische Zweitaktduft der Fahrräder mit Hilfsmotoren zieht in Vussem nun immer häufiger durch die Lüfte.
Jugenderinnerungen werden wach angesichts des Fuchsschwanzes am Lenkrad, dem Hand rechts oder links rausstrecken, wenn man abbiegen will, dem Treten des Pedals zum Starten. Aber sind wir ehrlich: Damals war es für die Jugend vor allem das Symbol für Glückseligkeit, es war die Chance dem eigenen, engen Dorfradius zu entfliehen, ohne Eltern mobil zu sein, ein Gefühl von grenzenloser Freiheit – zumindest solange man das nötige Kleingeld zum Tanken hatte. Heute wiegen andere Eigenschaften der „Mopeds“ oder „Töfflis“ wie sie die Schweizer liebevoll nennen. „Es entschleunigt“, so Tobias Kreuzmann (36), wenn man mit 25 km/h durch die Lande fährt.
Letztlich sind er und seine Kumpels aus der Nachbarschaft, Tim Ohles (23) und Swen Bruns (33) „Schuld“ am Zweitaktfieber. Das Vussemer Trio hat die Idee geboren. Sie sind die Gründungsmitglieder des Vereins, der sich „Evil Eichhorns Mofasport Bande“ taufte. „Die Idee war schon lange da. Uns hat aber die zeitliche Ressource gefehlt, das umzusetzen. Das ist tatsächlich eine ganze Menge Arbeit.“ Nicht das Fahren an sich, sondern vielmehr den Untersatz fahrbar zu machen. Denn, so Kreuzmann: „Die Mopeds werden selten in gutem Zustand gekauft, sondern eher mit viel Fleiß und Liebe parat gemacht.“
„Etwas verwahrlost“
Tobias Kreuzmann brauchte sein 40-Jahre-altes eingemottetes Gefährt, eine Hercules Prima 4S „nur“ reaktivieren. 20 Jahre wartete das gute Stück in Mamas Gartenhaus auf die nächste Ausfahrt. „Etwas verwahrlost“, wie Kreuzmann zugibt. Tim Ohles und Swen Bruns taten es ihm gleich und gruben ihre Vehikel ebenfalls aus. Dann wurde gemeinsam geschraubt und getüftelt, die ersten Touren rund um Vussem und in die Eifel gestartet, sogar 180 Kilometer nach Bad Breisig absolviert und nicht zuletzt ein eigenes Mofa-Vereins-Manifest geschrieben mit Verhaltensregeln und „was wir so vorhaben“, sagt Kreuzmann.
Der Verein wuchs und wuchs, fast von alleine. Vor der Haustür, unter Freunden, Nachbarn und Passanten traf man leicht auf Gleichgesinnte im Herzen. „Geil, Mofa!“, höre man dann. „Sobald einer mal nur testweise die Straße hoch und runtergefahren ist, hat es ihn gepackt“, berichtet Ohles. Bruns beschreibt: „Ist wie Fahrradfahren, nur halt nicht so anstrengend.“ Technikwissen benötige man als Vereinsmitglied nicht zwingend: „Wer nicht schrauben kann, dem wird geholfen.“
So wird Mofa für Mofa neu aufgebaut, lackiert, jedoch soweit wie möglich im Original belassen. Fehlende Ersatzteile werden nicht nur im Internet gesucht und ersteigert: „Es gibt tatsächlich auch gute Shops“, so Kreuzmann. Für einst gängige „Hercules“-Maschinen bekäme man fast alles, für „Solo“ sei es vergleichsweise schwerer. Letztere, ein ebenfalls deutscher Hersteller, hat heute nur noch Klein- und Flugmotoren, Pflanzenschutz- und Blasgeräte sowie Trennschleifer im Programm.
„Aus Versehen“
Unter den Vereinsmitglieder-Mofas sei ohne Zweifel das schönste restaurierte Hercules von Lena Bruns mit Baujahr 1976. „Aus Versehen“, sei sie auf das Schmuckstück gestoßen. „Ohne wirklich hinzugucken, habe ich bei der Suche im Internet auf das Angebot geklickt“, sagt sie lachend. Heute erst ist ihr klar, dass sie mit ihrem Glück ein richtiges Schnäppchen ersteigert hat. „Top in Schuss“, sei das Moped. Einen extra Mofa-Führerschein habe sie nicht. Mit ihrem Autoführerschein sei das Zweitaktmotorfahren mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aber inklusive.
Sie sei sofort angefixt gewesen, als ihr erstmals der Plan vom Mofa-Club zu Ohren gekommen war. „So coole Hobbies gibt es immer nur für Männer“, beneidete sie die „Jungs“ zunächst bis sie hörte, dass auch Frauen selbstverständlich mitmachen dürfen und sollen. Im Moment ist die Verteilung ausgewogen, sechs Frauen, sechs Männer, schwingen sich in den „Sattel“ der kleinmotorigen Fahrräder. „Mega“, sagt sie, sei die erste Tour mit den Gleichgesinnten gewesen.
Schon von weitem sind die „Eichhörnchen“ zu sichten, nicht nur, weil sie meist im Rudel fahren, sondern an ihrem gemeinschaftlichen Vereinsoutfit: Hemd, schwarz-weiß-kariert für die Männer, pink-weiß-kariert für Frauen, das Vereinslogo ziert den Rücken, selbstgemachte Pins (wie es sie in den 80er-Jahren gab) die Ärmel.
Erster Auffahrunfall
Trotz, dass der Verein noch jung ist, haben sie alle jetzt schon viel zu erzählen. Der erste Auffahrunfall innerhalb der Gruppe an einer Ampel ist erlebt. Und mehr, sagt Carsten Vogel: „Wir könnten auch eine Statistik anfangen, wie viele Mofas auf so einer Ausfahrt nicht nur ausfahren, sondern auch wieder heimkommen.“ Sind halt alles Oldtimer, mit denen gefahren wird. „Neu gibt es die gar nicht mehr“, fügt Bruns erklärend hinzu. 19.254 Kilometer stehen auf dem Tacho von Lutz Gülden und seiner Herkules Prima 5 – er hat damit die meisten.
„Was das Schöne am Verein ist, wir sind nicht mehr wie bei den Junggesellen an eine Altersstruktur gebunden“, sagt Ohles. Auch die zehnjährige Paula wartet jetzt schon sehnsüchtig darauf, endlich 15 zu werden, um den Mopedführerschein zu machen.
Aber auch Träume macht der Verein wahr – wie bei Ellen Vogel: „Ich habe 1979 den Führerschein gemacht und dann hatte ich eine blaue Peugeot. Die wollte ich aber eigentlich gar nicht. Viel lieber wäre mir eine Hercules gewesen.“ Das Peugeot-Modell war aber nun mal günstiger und mit Nebenjobs finanzierbar gewesen. Jetzt, mit 58 Jahren, endlich, besitzt sie ihr Traummofa und düst damit glücklich mit den anderen „Eichhörnern“ durch die Lande.
Daun/Manderscheid – Manuel Andrack wanderte mit Gästen über den Manderscheider Burgenstieg, der 2020 zum zweitschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde, und sorgte bei einer Abendlesung für unterhaltsame Stunden.
Anfang Juli wurde Manderscheid zu „Wanderscheid“, wie Manuel Andrack die Burgenstadt gerne nennt. Jeweils 20 Wanderfans führte der bekannteste Wanderer Deutschlands am Samstag und Sonntag über den Manderscheider Burgenstieg, von wo aus sich immer wieder interessante Perspektiven auf die Wahrzeichen der Stadt, Ober- und Niederburg, ergeben. Die ein oder andere Anekdote durfte dabei natürlich nicht fehlen. Dem ein oder anderen sicher bisher noch unbekannt war zum Beispiel, dass Manderscheid von einer „Fanscheide“ durchlaufen wird: Alle Manderscheider südlich der Wittlicher Straße bzw. Kurfürstenstraße wären Anhänger des FC Kaiserslautern, alle Einwohner nördlich der beiden Straßen fiebern angeblich mit dem FC Köln mit – dem „richtigen“ Verein, wie Köln-Fan Andrack wohlwollend und scherzhaft bemerkt.
Bei seiner Lesung am Samstagabend erzählte Manuel Andrack dann ausführlich von seinen gesammelten Wanderabenteuern und las aus seinen Büchern „Gesammelte Wanderabenteuer“ und „Schritt für Schritt. Wandern durch die Weltgeschichte“ vor.
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Ahrweiler – Kreiswirtschaftsförderung unterstützt mit kompetenter Beratung. Der Kreis Ahrweiler gehört unter den Landkreisen in Rheinland-Pfalz zu den TOP 5, deren Unternehmen im Geschäftsjahr 2020 durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit Corona-Hilfen unterstützt wurden. Im Rahmen der Bearbeitung der Corona-Hilfsprogramme hat die Förderbank im Kreis insgesamt 3850 Zusagen in Höhe von 35 Millionen Euro ausgesprochen. Davon entfallen auf die Bundessoforthilfen für Kleinstunternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler 2778 Zusagen in Höhe von 22,4 Millionen Euro. Bei den noch laufenden Überbrückungshilfen des Bundes hat die ISB bislang 516 Unternehmen im Landkreis mit knapp 7,4 Millionen Euro unterstützt.
Dieses Ergebnis spiegelt die kompetente Beratungsleistung der Kreiswirtschaftsförderung und die reibungslose Zusammenarbeit mit der ISB wider. Bereits frühzeitig wurden Maßnahmen ergriffen, um die Unternehmen im Kreis Ahrweiler zu unterstützen und über die verschiedenen Corona-Hilfsprogramme zu informieren, wie beispielsweise mit dem digitalen Corona-Online-Gipfel, persönlicher Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiswirtschaftsförderung sowie den regelmäßig stattfindenden ISB-Beratertagen. Auch der Fördernewsletter und das Wirtschaftsmagazin „AW-Wirtschaftsinfo“ geben einen Überblick über die aktuellen Corona-Hilfen des Bundes.
Beispielsweise wird die „Überbrückungshilfe III“ als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährten Förderbedingungen werden auch im fortgesetzten Programm beibehalten. Neu hinzu kommt die „Restart-Prämie“, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird bis Ende September als „Neustarthilfe Plus“ weitergeführt. Weitere Infos zu den aktuellen Corona-Hilfen finden Sie unter https://bit.ly/3h8YZEu.
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