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Katastrophenfall für Kupferstadt Stolberg ausgerufen

Stolberg – ++ update 06:30 Uhr ++ Überblick über die Lage am Morgen. Katastrophenfall für Stolberg ausgerufen. Das Wasser geht zurück, inzwischen sind einige Straßen sind wieder passierbar. Eine Übersicht über deren Passierbarkeit folgt schnellstmöglich.

Die ganze Nacht über haben unsere Einsatzkräfte hoch priorisierte Einsätze abgearbeitet. Die Gesamtlage ist nach wie vor schwer einzuschätzen. Erkundungsflüge finden nun statt.

In dieser Nacht haben wir für die Kupferstadt Stolberg den Katastrophenfall ausgerufen. Die weitere Kommunikation findet also nun in enger Abstimmung mit der Städteregion Aachen statt.

Der Krisenstab appelliert weiter dringend an die Bevölkerung: Bleiben Sie in den Überschwemmungsgebieten bitte nach wie vor in Ihren Häusern und betreten Sie nicht die Straßen.

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Landkreis Vulkaneifel ruft Katastrophenfall aus

Daun – In einer Pressekonferenz unter Leitung von Landrätin Julia Gieseking, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Harald Schmitz sowie ADD-Präsident Thomas Linnertz wurde am gestrigen Abend über die derzeitige Lage im Landkreis Vulkaneifel berichtet. Seit dem Nachmittag hat sich die Lage durch enormen Starkregen zugespitzt, sodass die Gefahrenlage hochgestuft und der Katastrophenfall im Landkreis Vulkaneifel ausgerufen wurde. Die Technische Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel hat die Leitung der Einsätze übernommen. Bereits seit dem Nachmittag ist auch Landrätin Julia Gieseking vor Ort in der Einsatzzentrale in Hillesheim, um sich über die aktuelle Lage zu informieren und entsprechend Entscheidungen treffen zu können.

Die derzeitige Lage im Überblick

ADD-Präsident Thomas Linnertz ist aktuell in der TEL in Hillesheim vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Aktuell haben die Einsatzkräfte in großen Teilen im nordwestlichen Rheinland-Pfalz mit einer großen Einsatzlage in Folge von Starkregen und Hochwasser zu kämpfen. Die Technische Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel ist aktuell voll besetzt. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) als Obere Katastrophenschutzbehörde hat bereits seit dem Morgen eine Koordinierungsstelle besetzt, über die Hilfe aus anderen Landkreisen oder spezielles Gefährt koordiniert werden kann. Aktuell geht die Rettung von Menschen vor. Personenschäden sind bisher im Landkreis Vulkaneifel glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Mehrere Personen mussten aus Fahrzeugen oder Wohnungen gerettet werden. Vollgelaufene Keller o.ä werden sobald es möglich ist nach und nach durch die Einsatzkräfte abgearbeitet.

Die ersten Einsätze gingen am gestrigen 14.07.2021 gegen 13:30 Uhr im Bereich der Verbandsgemeinde Gerolstein ein. Sehr früh am Nachmittag hat der Landkreis Vulkaneifel die Technische Einsatzleitung alarmiert, um jederzeit den Einsatz übernehmen zu können. Seit 16:00 Uhr sind die Ereignisse so stark, dass es im kompletten Kreisgebiet zu Einsätzen kommt. Aktuell fließen durch einige Orte im Landkreis komplette Bäche, teilweise stehen in kompletten Straßenzügen die Erdgeschosse unter Wasser. Im Altenheim Hillesheim wurde das Erdgeschoss geräumt.

Alle Einheiten sind im Einsatz

Die Feuerwehren im Landkreis sind in Vollalarm. Einige Einheiten der Feuerwehren stehen jedoch bewusst, um eine Sicherstellung des Grundschutzes der Bevölkerung zu gewährleisten. Alle zusätzlichen Rettungswagen im Landkreis sind besetzt, damit die Patienten trotz der Widrigkeiten im Notfall angefahren werden können. THW und Bundeswehr sind in die Einsätze miteingebunden. Über die ADD erhält der Landkreis Vulkaneifel, im Laufe der nächsten Stunden Unterstützung durch den Einsatz ganzer Löschzüge aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Darüber hinaus erhält der Landkreis Vulkaneifel Unterstützung einer Technischen Einsatzleitung aus der Pfalz, um die Lage in den nächsten Stunden weiter abarbeiten zu können.

„Wir müssen die nächsten Stunden abwarten, da für die Nacht mit weiterem Starkregen zu rechnen ist“, so BKI Harald Schmitz. „Allerdings rufe ich auch nochmals dazu auf – bitte bleiben Sie zu Hause! Neben vielzähligen Einsätzen, haben wir nun zusätzlich das Problem, dass undisziplinierte Autofahrer weitere Einsätze verursachen. Aktuell versuchen wir die abgeschnittenen Orte mit Spezialfahrzeug zu erreichen! Dies hat absoluten Vorrang, weil auch hier Menschen sind, die dringend unsere Hilfe benötigen.“

Schulen im Landkreis bleiben am heutigen Donnerstag, 15.07. geschlossen

Landrätin appelliert an Bevölkerung: Bleiben Sie zu Hause und seien Sie vorsichtig! Einige Dörfer sind aktuell nicht mehr erreichbar, da die Straßen unpassierbar sind und Hangabrutsche drohen. Wir haben daher gemeinsam mit den Verbandsbürgermeistern beschlossen alle Schulen im Landkreis am heutigen Donnerstag geschlossen zu halten!

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Update zur Hochwasserlage in Mayen

Mayen – Auch wenn der Regen nachgelassen hat, kann keine Entwarnung gegeben werden. Der Pegel stagniert auf der Höhe der Firma Weig. Derzeit kann durch die Feuerwehr auch noch nicht abgepumpt werden, solange der Pegel nicht fällt.

Boote können aufgrund der starken Strömung derzeit nicht eingesetzt werden. Zudem sind zum Teil die Bachstraße sowie die Uferstraße nicht befahrbar und wurden abgesperrt.

Es wird gebeten, dass die Berufspendler die Kernstadt Mayen bitte umfahren und die Umgehungsstraße B262 nutzen, da sicherlich noch einige Straßen gesperrt sein werden.

Außerdem nochmals die dringende Bitte: Suchen Sie die betroffenen Gebiete nicht auf! Leider sind einige Schaulustige unterwegs, die sich selbst unnötig in Gefahr begeben (starke Strömungen, ggf. fehlende Kanaldeckel, etc.) und die Einsätze behindern.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm ruft den Katastrophenfall aus

Bitburg – Die gesamte Großregion von der Nordeifel, der Vulkaneifel bis Trier und Luxemburg wurde schwer vom gestrigen Unwetter getroffen. Die Technische Einsatzleitung, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur sowie der Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen bitten die Bürger darum, am heutigen Donnerstag auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten und gegebenenfalls zuhause zu bleiben.

Noch einmal der ausdrückliche Hinweis, dass am heutigen Donnerstag alle Schulen und KiTas im Eifelkreis Bitburg-Prüm geschlossen bleiben. Zu Busverbindungen erkundigen Sie sich bitte direkt bei den Unternehmen oder beim Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

 

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Kreis Ahrweiler: Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat Alarmstufe 5 und damit den Katastrophenfall ausgerufen

Ahrweiler – Starkregen und Hochwasser an der Ahr. Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat Alarmstufe 5 und damit den Katastrophenfall ausgerufen. Dies ermöglicht die Unterstützung durch die Bundeswehr. Entsprechende Kräfte wurden angefordert und sind im Zulauf.

  • Derzeit werden in den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie im Stadtteil Bad Bodendorf alle Gebäude im Umkreis von 50 Metern rechts und links der Ahr evakuiert. Derzeit werden Notunterkünfte eingerichtet.
  • Landrat Dr. Pföhler appelliert an die Bevölkerung: „Bitte bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause und begeben Sie sich gegebenenfalls in höher gelegene Stockwerke. Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto. Die Lage ist sehr ernst. Es besteht Lebensgefahr!“
  • Sämtliche Brücken im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler werden derzeit gesperrt und dürfen unter keinen Umständen betreten oder befahren werden.
  • Hintergrund ist, dass im Bereich der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr Häuser von den Wassermassen zerstört und abgehende größere Trümmerteile sowie Bäume von der Ahr mitgerissen wurden.
  • Alle kreiseigenen Schulen bleiben am Donnerstag, 15. Juli, geschlossen.
  • Der Bereitstellungsraum für zusätzliche Unterstützungskräfte wurde in die ehemalige Ahrtalkaserne in Bad Neuenahr verlegt. Feuerwehr- und Rettungskräfte sind auf beiden Seiten der Ahr positioniert.
  • Der Notruf ist derzeit überlastet. Bitte rufen Sie den Notruf nur in dringenden Fällen an, beispielsweise wenn Menschen in Gefahr sind. Der Schwerpunkt der Einsätze liegt in der Rettung von Menschenleben.
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Unwetterlage im Eifelkreis Bitburg-Prüm – ++ Update 20:45 Uhr ++

Bitburg – Es erfolgt mit sofortiger Wirkung eine Sperrung aller Brücken im Eifelkreis, die über den Fluss Prüm führen. Es besteht eine Gefährdungslage durch hohe und schnelle Wassermassen in Ortschaften entlang der Prüm. Die Bürger werden gebeten, ab sofort die Brücken weder zu begehen, noch zu befahren. Autofahrer werden aufgefordert, die Bereiche großräumig zu umfahren. Halten Sie sich in Ortschaften mit Überflutungsgefahr nicht in Kellern oder Tiefgaragen auf.

Die durch den anhaltenden Starkregen ausgelöste Hochwasserlage ist im Eifelkreis weiterhin extrem angespannt. Die Pegel der Flüsse haben noch lange nicht ihren Scheitel erreicht, aber auch Erdrutsche sorgen für eine Vielzahl von Einsätzen. Zurzeit sind mehr als 300 Kräfte von Feuerwehr, THW und DRK im Einsatz. Die Technische Einsatzleitung ist mit 46 Kräften besetzt. Auch die Einsatzkräfte des LBM sind wegen überfluteter Straßen im Dauereinsatz; zahlreiche Straßen sind bereits für den Verkehr gesperrt. Die Bevölkerung wird gebeten, Autofahrten auf ein Minimum zu beschränken. Es wird erwartet, dass die starke Regenintensität mit 80 bis 100 l/m2 noch bis mindestens 1:00 Uhr anhält. Der aktuelle Lage-Schwerpunkt befindet sich im Norden des Kreises und bewegt sich allmählich in die südlicheren Kreisgebiete.

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Lagebericht – Starkregen und Hochwasser-Warnung an der Ahr

Ahrweiler – Zur aktuellen Lage im Kreis Ahrweiler, an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen teilt die Kreisverwaltung Ahrweiler mit (Stand 14. Juli, 20 Uhr):

Der Krisenstab Hochwasser Ahr. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler
  • Aktuell ist die Hochwassergefahr an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen sehr groß. Innerhalb der nächsten Stunden ist mit weiteren Sturzfluten und Überflutungen zu rechnen. Aktuell liegt der Pegelstand der Ahr nach Angabe des Hochwassermeldedienstes Rheinland-Pfalz bei 5,09 Meter (Pegel Altenahr), Tendenz steigend.
  • Die technische Einsatzleitung (Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, DRK, Polizei und Verwaltungskräfte der Kreisverwaltung) unterstützt den Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur des Kreises, Michael Zimmermann, der um 17:40 Uhr die überörtliche Einsatzleitung übernommen hat, da Alarmstufe 4 ausgerufen wurde.
  • Aktuell sind mehrere hundert aktive Kräfte im Einsatz.
  • Zusätzlich wurden Einsatzkräfte aus den umliegenden Kreisen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe angefordert. Diese sind in der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung (BABZ, ehemalige AKNZ) zusammengezogen und werden von dort aus für etwaige Notfälle entsandt.
  • Betroffen sind aktuell insbesondere die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr.
  • Die A61 ist in Höhe Beller aufgrund eines Hangrutsches in Fahrtrichtung Koblenz voll gesperrt.
  • Im Bereich der Campinganlage „Stahlhütte“ in der Ortslage Dorsel (Verbandsgemeinde Adenau) und weiteren Anlagen entlang der Ahr (Verbandsgemeinde Altenahr) mussten Personen von Campingwagendächern gerettet werden. Dafür waren Strömungsretter der DLRG Andernach sowie eine Tauchergruppe Lahnstein/Koblenz im Einsatz. Die Rettungseinsätze dauern an. Der Einsatz von Hubschraubern ist wetterbedingt nicht möglich.
  • Aus der Landesreserve RLP wurden 20.000 leere Sandsäcke angefordert. Weitere 10.000 leere sowie 2.000 gefüllte Sandsäcke wurden im Rahmen der Nachbarschaftshilfe aus dem Kreis Neuwied angefordert. Diese sind auf der Anfahrt. THW und Bauhöfe befüllen diese Säcke.
  • Innenminister Roger Lewentz und Landrat Dr. Jürgen Pföhler machten sich am Abend im Krisenstab der Kreisverwaltung ein Bild der Lage. Ihr Dank gilt allen Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK, THW, Polizei, weiteren Rettungskräften und vielen freiwilligen Helfern.
  • Auch das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf ist vom Unwettergeschehen betroffen. Geplante Termine mussten abgesagt werden. Betroffene werden über den Nachholtermin informiert. Die Mitarbeiter sind zurzeit zur Sicherung der Einrichtung noch vor Ort im Einsatz.
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Hochwasser heute Abend in Mayen erwartet

Mayen – Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich auf Hochwasser in Mayen einstellen. Die Nette steigt derzeit um gut 15 cm pro halbe Stunde. Bis 23 Uhr sind weitere Regenfälle gemeldet.

Es wird dringend angeraten, Autos wegzufahren, Keller zu räumen und das Grundstück weiter zu sichern. Sandsäcke und Sand zur Selbstbefüllung durch die Bevölkerung stehen auf dem Viehmarktplatz zur Verfügung.

Erste Einsätze an der Nette haben bereits stattgefunden: Größere Anschwemmungen an der roten Brücke sowie im Bereich des Tus-Platzes wurden beseitigt.

Entsprechende Gerätschaften werden an den Brücken im Stadtgebiet positioniert, sodass hier kurzfristig geräumt werden kann.

Weitere Informationen folgen auf den Online-Kanälen der Stadtverwaltung unter www.mayen.de/hochwasser  sowie bei Facebook unter www.facebook.com/StadtMayen.

Außerdem ist ein Bürgertelefon eingerichtet, Anfragen sind auch telefonisch unter 02651 – 88 6000 möglich. Das Bürgertelefon ist nicht für Notrufe gedacht. Die Notrufnummern sollen wiederum nur für solche genutzt werden.

Vorübergehende Straßensperrungen sind insbesondere im Bereich Maifeld,-, Gerberstraße, Polcher von der Elzerstraße an nötig.

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SGD Nord: Information zur aktuellen Hochwasser-Lage

Region/Mayen-Koblenz – Aktuell haben die Niederschläge in vielen Gewässern zu einem schnellen Ansteigen der Wasserstände geführt. Nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes kommt es in unserer Region zu teils lang anhaltenden und kräftigen Regenschauern. Die Hochwassermeldezentren sind im Einsatz und sagen für die Eifel, insbesondere an den kleineren Flüssen, neue Höchststände vorher.

Unter www.hochwasser-rlp.de können im Internet Frühwarnungen für kleinere Gewässereinzugsgebiete abgerufen werden. Die SGD Nord rät, unbedingt hiervon Gebrauch zu machen.

Auf der Seite kann man sich auch über die aktuellen Pegelstände der großen und mittleren Gewässer informieren. Lageinformationen und Hochwasservorhersagen für diese großen Gewässer können ebenfalls abgerufen werden.

Weitere Informationen unter www.hochwasser-rlp.de und www.sgdnord.rlp.de.

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Stolberg: Neue Anweisung für Lautsprecher-Ansagen in Altstadt, Vicht, Zweifall – Häuser umgehend verlassen

Stolberg – Die Feuerwehr Stolberg fordert die Anwohnerinnen und Anwohner des Vichtbaches in Vicht, Zweifall und der Talachse Innenstadt auf, ihre Häuser umgehend zu verlassen. Bitte begeben Sie sich zu höher wohnenden Freunden und Verwandten. Alternativ stehen als Notunterkünfte das Jugendheim Münsterbusch und das Ritzefeld-Gymnasium zur Verfügung. Die genannten Gebiete werden evakuiert.

Aktuell fahren mehrere Fahrzeuge mit entsprechenden Lautsprecheransagen in den betroffenen Gebieten und informieren die Menschen.