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Auftakttour in Aachen – Fahrradsommer 2024 lockt in den Öcher Bösch

Aachen – Der Aachener Fahrradsommer findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Wie schon in den vielen Jahren zuvor hat die Stadt im Rahmen ihrer Kampagne „FahrRad in Aachen“ wieder eine Rundstrecke ausgeschildert. Diesmal lockt sie in den Aachener Wald (Öcher Bösch). Die Hinweistafeln bleiben bis zum Herbst 2024 hängen. Die Auftakttour startet am Sonntag, 16. Juni, um 13.30 Uhr auf dem Aachener Markt.

Die Haupttour verläuft durch den Öcher Bösch und ist 20,4 Kilometer lang, eine kürzere, rund 15,3 Kilometer, lange Route führt an einigen Stauanlagen in Aachen vorbei. Die gemütliche Fahrt durch den Aachener Stadtwald mit einigen Steigungen bietet Erholung und Entspannung für die ganze Familie.

Die genaue Streckenbeschreibung finden Interessierte unter www.aachen.de/fahrrad (Stichwort Aachener Fahrradsommer Tour 2024). Die Tour-Flyer liegen in den Verwaltungsgebäuden aus oder können bei Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“, über folgende Mailadresse angefordert werden: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de.

Neue Touren vorschlagen

Küpper ruft alle Interessierten auf, ihr für die nächsten Jahren schöne Fahrradtouren für die Fahrradsommer der nächsten Jahre vorzuschlagen. Sie sollten 20 bis 23 Kilometer lang sein.

Fahrradsommer und Stadtradeln

Überdies weist die Projektleiterin darauf hin, dass alle, die an der Auftakttour des Fahrradsommers teilnehmen, bei der Aktion Stadtradeln mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer für Aachen sammeln können. Dieser bundesweite Wettbewerb www.stadtradeln.de geht in der Stadt Aachen noch bis zum 21. Juni. „Um mitmachen zu können, muss man nicht unbedingt mehr Fahrrad fahren als sonst und aufs Auto braucht niemand zu verzichten. Es reicht, wenn alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, ihre Kilometer, die sie ohnehin in der Zeit vom 1. bis 21. Juni zurücklegen, für Aachen eintragen“, sagt Stephanie Küpper: „Jeder Kilometer zählt!“

Beim Schulradeln mitmachen

Für die Aachener Schulen gibt es überdies den Wettbewerb Schulradeln. Das Ziel ist, die Schüler*innen fit für das Radeln im Alltag und in der Freizeit zu machen. Durch die Aktion kann bereits in jungen Jahren die Grundlage für das spätere nachhaltige Mobilitätsverhalten gelegt werden. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wird alle teilnehmenden Schulen zum Jahresende auszeichnen.

 

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Drei Jahre Fluthilfe – Mit dem Regen kommt die Angst

Region/Bad Neuenahr/Bad Homburg – Die Katastrophennacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, in der Teile der Bundesländer Nordrhein- Westfalen und Rheinland-Pfalz von einer verheerenden Flut heimgesucht wurden, ist vielen noch in Erinnerung. Auch fast drei Jahre nach dem Ereignis sind die Folgen noch immer spürbar.
Klaudia Skodnik, 1. Vorsitzende von Fortuna hilft e.V., reiste in die stark betroffenen Gebiete, um sich ein Bild der Lage zu machen, Hilfe zu leisten und den Bedarf zu ermitteln.

Seitdem engagiert sich der Verein im Hochwassergebiet, insbesondere um traumatisierten Kindern durch Kunsttherapie in ihrem Malzirkus und anderen unterstützenden Projekte zu helfen. Der Fokus von Fortuna hilft e.V. liegt darauf, Menschen und Tiere gleichermaßen zu unterstützen.

Neben der Grundversorgung der betroffenen Menschen konnten auch Material- und Futterspenden akquiriert sowie Tierarztkosten für geschädigte Tiere übernommen werden. Der Verein sorgte auch
für Heizmöglichkeiten in den beschädigten Wohnungen und Häusern und unterstützte Familien mit Winterkleidung und Weihnachtsgeschenk-Aktionen.

In den Jahren nach der Flutkatastrophe wurde in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Schleiden Gemünd der „Malzirkus“ ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen eine kreative Bewältigung ihrer belastenden Erlebnisse zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet der Verein therapeutisches Reiten und ein naturpädagogisches Angebot an. Die vielen Nachrichten über steigende Wasserpegel, Starkregen und Dammbrüche sorgen bei den betreuten Kindern und Jugendlichen weiterhin für Schwierigkeiten. Therapieplätze sind nach wie vor zu wenige verfügbar, sodass die niederschwelligen Angebote des Vereins sehr gerne genutzt werden und wichtig für die betroffenen Familien sind.

Aktuell ist Fortuna hilft e.V. auch im Saarland und in Bayern im Einsatz, um den Opfern des dortigen Hochwassers zu helfen. Dank eines großen Netzwerkes an Helfern und vernetzten Organisationen kann der Verein den Betroffenen vor Ort schnell und effektiv helfen. Die Unterstützung durch Spenden ist dabei unerlässlich, um die notwendigen Hilfsmaßnahmen umsetzen zu können.

Jede Spende kommt direkt den Betroffenen zugute. Insbesondere die Instandhaltung und Pflege der Bautrockner und anderen Geräte nach den Einsätzen muss zügig erfolgen damit die Geräte wiederverwendet und für weitere Einsätze bereitgestellt werden können. Durch das hohe
Hochwasser-Aufkommen sind die Geräte fast im Dauerbetrieb.

„Gemeinsam können wir den Betroffenen in den Flutgebieten schnell und effektiv helfen. Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung, um weiterhin in der Fluthilfe aktiv zu sein“, sagt Klaudia Skodnik.

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Kita Villa Sonnenschein in Kreuzau-Obermaubach feiert 50 Jahre

Düren/Kreuzau – Unter dem Motto „Hier sind wir aufgewachsen“ feierte die Kita in Kreuzau-Obermaubach mit vielen Gästen und Besuchern am 8. Juni ihr rundes Jubiläum. Schönstes Wetter, ein volles Haus und abwechslungsreiches Programm für die Kinder sorgten für ein tolles Fest für die ganze Familie.

Da war es für Kita-Leiterin Melanie Wienands und den Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, Christoph Siebertz, ein Leichtes, die richtigen Worte zur Eröffnung zu finden. „Zu diesem besonderen Anlass möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren und mich für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken“, so Siebertz. Auch Bürgermeister Ingo Eßer bedankte sich für die jahrzehntelange erfolgreiche Betreuungs- und Bildungsarbeit für die Kinder in Kreuzau.

Im Anschluss begeisterten die Kita-Kinder mit einer musikalischen Zeitreise. Sie zeigten, wie sich die Kita im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Eine große Besucherzahl versammelte sich vor der Bühne, um den talentierten kleinen Schauspielern und Musikern zuzusehen. Auch das eigens für das Fest geschriebene Lied der Musikschulkinder war in aller Ohren. Nach dem Bühnenprogramm konnten die Kinder an verschiedenen Stationen aktiv werden. Sie fuhren als Feuerwehrmänner- und frauen mit Tretautos, balancierten Becher über einen kurzen Seilzug und besuchten den beliebten Kinderschmink-Stand. Im Nachmittag sorgte eine Sängerin für Stimmung und viele tanzende Kinder.

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Frisch gedruckt – Das neue CHIO Aachen-Magazin ist da

Aachen – Das gab es noch nie: Passend zum diesjährigen Partnerland, den USA, bringen die Stars des Pferdesports einen Hauch von Hollywood in die Aachener Soers. Dressurreiterin Dinja van Liere schlüpft in die Rolle der Marilyn Monroe, der frischgebackene Weltcup-Sieger Patrik Kittel setzt Elvis Presley gekonnt in Szene und die Siegerin des Rolex Grand Prix 2005, Meredith Michaels-Beerbaum, verkörpert Audrey Hepburn. Und so unterschiedlich die Motive mit WOW-Effekt auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Die Ähnlichkeiten zum Original sind verblüffend!

Zudem schaut die neue Ausgabe des CHIO Aachen-Magazins voraus auf das Weltfest des Pferdesports, den CHIO Aachen 2024, und bietet darüber hinaus viele spannende Hintergrund-Geschichten und interessante Interviews. So öffnet Springreiter Willem Greve, der aktuelle Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping, die Tore seiner Anlage im niederländischen Markelo, Dressur-Queen Isabell Werth spricht über ihre olympische Karriere und der Schweizer Senkrechtstarter Edouard Schmitz verrät, wie er die Weltspitze im Sturm erobert hat. Darüber hinaus erfahren Sie alles über das Partnerland USA, 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers und die spannenden Angebote des CHIO Aachen CAMPUS. Als besonderes Bonbon finden Sie mittels QR-Codes digitale Inhalte. Geschichten, für die der Platz im gedruckten Magazin nicht reicht.

Das Magazin erscheint zweimal jährlich. Es kostet 6,50 Euro und ist im CHIO Aachen-Fanshop erhältlich. Zudem wird es in der Geschäftsstelle des ALRV verkauft.

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Politik

Nach der Wahl – Europas Zukunft mit dem Handwerk meistern

Region/Koblenz/Brüssel – Handwerk stellt wichtige Forderungen nach dem Ausgang der Europawahl an das neue Europäische Parlament – Die Europawahl am vergangenen Wochenende hat direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz, die auch stark durch das Handwerk geprägt ist: das Land hat eine Exportquote von rund 54 Prozent, mehr als jeder zweite Euro wird im Ausland verdient. Gerade die Märkte angrenzender Nationen sind auch für Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk von hoher Bedeutung, „deshalb haben wir im Vorfeld der Europawahlen über eine Kampagne zur Wahlbeteiligung aufgerufen, denn wenn das Handwerk im Europäischen Parlament gehört werden will, können wir das auf vielfältige Weise erreichen. Die Wahl entsprechender Vertreter ist dabei ein wichtiger Schritt, dem weitere folgen“, machen Kurt Krautscheid als Präsident und Ralf Hellrich als Hauptgeschäftsführer für die Handwerkskammer (HwK) Koblenz deutlich.

Die Wahlbeteiligung lag bei 66,7 Prozent und damit erfreulich hoch. Erstmals durften bei einer Europawahl auch die 16- und 17-Jährigen ihre Stimme abgeben. „Im Ergebnis zeigt die hohe Wahlbeteiligung, dass uns der europäische Gedanke und das europäische Parlament wichtig sind. Europa spielt in den Köpfen seiner Bewohner eine immer bedeutsamere Rolle“, so die HwK-Spitze.

Die Kammer hat im Vorfeld der Europawahl über die öffentlichkeitswirksame Kampagne ‚Nutze Deine Stimme‘ im gesamten Kammerbezirk parteiübergreifend dafür geworben, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Das Ergebnis der Europawahl zeichnet nun ein heterogenes Bild: Die demokratischen Parteien werden weiterhin eine deutliche Mehrheit im Parlament stellen. „Doch das Wahlergebnis ist auch ein Weckruf für die Politik in Brüssel und Berlin. Die EU-skeptischen Parteien haben deutlich zugelegt. Die Mehrheitsfindung im neuen Europäischen Parlament wird damit schwieriger werden. Die Parteien sind aufgerufen, pragmatische und praxisnahe Lösungen zu entwickeln und dabei deutlich mittelstandsorientierter ihre politischen Entscheidungen zu treffen. Handwerksbetriebe brauchen eine Gesetzgebung, die ihre spezifischen Bedürfnisse von Anfang an mitdenkt und die sich an ihnen ausrichtet. Es ist die Aufgabe der Politik, Mehrheiten zu organisieren. Nur so kann die EU in eine gute Zukunft gehen,“ positionieren sich die Handwerksvertreter.

Bürokratische Belastungen gilt es spürbar und nachhaltig abzubauen. „Wir fordern, dass das Versprechen aus der gerade zu Ende gehenden Legislaturperiode, 25 Prozent der Berichtspflichten für Betriebe abzubauen, nun auch konsequent umgesetzt wird. Für neue Rechtsvorschriften muss ausnahmslos das Prinzip ‚Think small first‘ angewandt werden. Es braucht wieder mehr Handlungsfreiheit und weniger Kontrolle für die Wirtschaft – auch um die Attraktivität des Standort Europas insgesamt wieder zu stärken.“

Grundsätzlich müssen in der neuen Legislaturperiode Handwerksbetriebe stärker als bisher im Fokus der europäischen Gesetzgebung stehen. Lokal und regional tätige Unternehmen sind für den regionalen Zusammenhalt unabdingbar und daher zwingend auf gute Standortbedingungen im EU-Binnenmarkt angewiesen. Ein verpflichtender Praxischeck sollte daher bereits in den jetzt beginnenden Beratungen und Sondierungen mitgedacht werden. „Außerdem bedarf es eines grundlegenden Umdenkens: Mehr Vertrauen in die Betriebe, weniger Kontrolle!“, so Krautscheid und Hellrich.

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Tourismus

42. HeimatSpur eröffnet – Auf der „HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg“ den höchsten Berg der Vulkaneifel erwandern

Daun – Am Ernstberg wurde am Freitag, 7. Juni 2024, die 42. HeimatSpur des GesundLand Vulkaneifel eröffnet: Dort verläuft nun offiziell die „HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg“. Die gut 10 Kilometer lange Tour wird von den Blicken auf den höchsten Berg der Vulkaneifel dominiert.

Am Freitag wurde am Ernstberg die 42. HeimatSpur im GesundLand Vulkaneifel eröffnet. Foto: CC BY-SA GesundLand Vulkaneifel

Zur Eröffnung der neuen HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg und der anschließenden Wanderung hatten sich viele Interessierte am Startpunkt des Weges an der Schutzhütte zwischen Waldkönigen und Hinterweiler eingefunden.

„Über die HeimatSpuren erwandert man unsere Heimat und bekommt einen Eindruck davon, wie schön und wie vielfältig das Wandern im GesundLand Vulkaneifel ist“, erklärt Vera Esch, Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH. „Wie bei den bereits bestehenden HeimatSpuren ist uns auch bei neuen Wegen dieser Kategorie besonders wichtig, dass die hohen Erwartungen, die inzwischen mit dem Titel „HeimatSpur“ verbunden werden, erfüllt werden. Daher legen wir großen Wert darauf, dass das Umfeld des Weges stimmen und ein echtes Wandererlebnis bieten muss.“

Die Gegend rund um den Ernstberg konnte diese Voraussetzungen erfüllen und punktet mit einmaligen Weitblicken auf die Landschaft rund um den Schichtvulkan. Der Weg startet am Wanderparkplatz zwischen Waldkönigen und Hinterweiler und führt vorbei an Kirchweiler, bevor der imposante Ernstberg – mit 699 Metern der höchste Berg der Vulkaneifel – die Blicke der Wanderer auf sich zieht. Die beeindruckende Lavagrotte auf dem Ernstberg gilt als eines der Highlights des Wanderweges. „Spätestens, wenn die Mondviolen im Mai und Juni blühen, ist die Wanderung auf der HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg ein einmaliges Erlebnis“, so Sebastian Koch, Ortsbürgermeister der angrenzenden Gemeinde Hinterweiler.

Die neue Tour ist schon seit einigen Monaten ausgeschildert und wurde bereits von Wanderern getestet. „Die ersten Feedbacks von Wanderern fallen sehr positiv aus. Auf unseren Online-Tourenportalen werden durchweg 4 bis 5 Sterne für die HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg vergeben – unser Ziel, die Erwartungshaltung zu erfüllen und ein tolles neues Wandererlebnis für Einheimische wie Gäste zu bieten, haben wir damit wieder erreicht“, freut sich Vera Esch.

Ihr besonderer Dank gilt neben Ideengeber Hans-Jürgen Hoeger auch Herbert Michels für das stetige Wegemanagement sowie den Wegepaten, die ganzjährig den Weg pflegen. Auch dem Forst und dem Eifelverein, die durch tatkräftige Unterstützung die erfolgreiche Umsetzung des neuen Weges mit vorangetrieben haben; sowie der LAG Vulkaneifel, die durch ihre LEADER-Förderung die Finanzierung des Projektes ermöglicht haben, spricht sie ihren Dank aus, ebenso wie Dr. Hendrik Albrecht als Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit.

Weitere Informationen zum Weg unter www.heimat-spuren.de.

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Politik

IT-Mittelstand zum Ausgang der EU-Wahl – Europa braucht den digitalen Aufbruch

Aachen – Den Ausgang der gestrigen Europawahl kommentiert Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und der Europäischen DIGITAL SME Alliance, wie folgt:
„Nach der Wahl gilt es, die Weichen wieder in Richtung Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu stellen. Europa muss sich als Innovations- und Technologiestandort behaupten, damit wir asymmetrische Abhängigkeiten von den USA und China schrittweise abbauen und Marktanteile in wichtigen Zukunftstechnologien sichern können.

Unser mittelständisch geprägter europäischer Digitalsektor kann, will und muss dazu seinen Beitrag leisten. Nachdem in der letzten Legislatur die Regulierungslast für KMU auch im Tech-Bereich zu einem immer größeren Hemmnis wurde, muss nun eine Phase der Entlastung folgen. In der neuen Wahlperiode muss deshalb ein klarer Fokus auf der Verbesserung innovationsfreundlicher Rahmenbedingung für Digitalisierung ‚made in Europe‘ liegen. Konkret schlagen wir die Umsetzung eines European Tech Deal vor, wie er bereits von mehreren Mitgliedstaaten gefordert wird. Weiterhin müssen Compliance-Anforderungen insbesondere in den Bereichen KI und Cybersicherheit mittelstandsfreundlicher gestaltet werden, um hier die Innovation zu beflügeln.“

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Top-Events

EURO 2024 – Die Football Experience als Schaufenster der Vielfalt und Ort der Begegnung

Region/Hennef – Die letzten Vorbereitungen laufen. Am Freitag, 14. Juni, startet nicht nur die UEFA EURO 2024 mit dem Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland in München, sondern auch die Football Experience in der Host-City Köln, die der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) federführend organisiert. Bis Sonntag, 30. Juni 2024, eröffnet sich auf drei Rasenspielfeldern, einem Kunstrasen-Soccer-Court sowie in Form von zahlreichen Aktionsflächen und Mitmachmodulen rund um den Kölner Tanzbrunnen am Rheinparkweg die Möglichkeit, aktiv teilzuhaben und mit anderen Fans zusammenzukommen und zu kicken – und das alles gratis und in der besonderen Atmosphäre einer Fußball-Europameisterschaft.

„Wir freuen uns auf ein buntes, herausragendes Fußballereignis mit den Fans aus Europa und den Kölnerinnen und Kölnern. Die Football Experience verkörpert einen zentrums- und fannahen Ort der Begegnung“, so Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln bei der Vorstellung des Programms. Damit sei die Veranstaltung ein wichtiger Baustein, um die Idee von einem Turnier von allen, für alle, mit Leben zu füllen.

FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen sieht Werbung für den Amateurfußball im Verein

 Davon ist auch Hans-Christian Olpen, Vizepräsident des FVM, fest überzeugt. „Den Fußball »Elf gegen Elf« kennt jeder, aber da ist noch so viel mehr. Und diese Vielfalt wollen wir näherbringen“, sagt Olpen mit Blick auf die Veranstaltungen im Inklusionsfußball, Walking Football sowie die Frauen- und Nachwuchswettbewerbe, die wenige Meter vom rechten Rheinufer entfernt, mit bestem Blick auf Dom und Altstadt steigen werden. „Es gilt, den großen Fußball einzusetzen, um für den kleinen Fußball, also den Vereinssport im Amateurbereich, Werbung zu machen“, macht der FVM-Vizepräsident deutlich.

Mit ihrer Kooperation setzten die Stadt Köln und der FVM ihre seit vielen Jahren eingespielte und vertrauensvolle Zusammenarbeit etwa bei der Organisation des Endspiels im DFB-Pokal der Frauen fort, betonte Olpen. Ziel sei es, die UEFA EURO 2024 nicht nur im Stadion für die Fans aus aller Welt zu einem Erlebnis werden zu lassen, sondern in gleichem Maße die Menschen aus der Stadt und der Region aktiv einzubinden.

Begeisterung für Schiedsrichter-Job und Ehrenamt wecken

Er setzt zudem darauf, nachhaltige Effekte zu erzielen. Dies gilt für den Vereinsfußball am Mittelrhein in all seinen Facetten und mit allen, die dazugehören. „Wir werben daher auch für das Ehrenamt. Unsere Vereine sind immer auf der Suche nach Menschen, die sich einbringen wollen“, erklärte er. Dafür könne es keine schönere Bühne geben als die Football Experience. Auch die Begeisterung für ein Engagement als Schiedsrichter*in will er schüren. So ist eines der Highlights der Mitmachangebote eine Videoschiedsrichter-Simulation. Dabei werden Spielszenen gezeigt und die Besucher*innen können entscheiden, wie das Spiel ihres Erachtens weiterlaufen sollte. Ob etwa Strafstoß, Elfmeter oder Freistoß die regelkonforme Entscheidung ist. „Das wird spannend. Wir hoffen, damit Interesse an der Schiedsrichterei zu erzeugen. Auf jeden Fall wecken wir damit mehr Verständnis, für die Herausforderungen, vor denen Unparteiische stehen“, so Olpen.

Für eine andere Herausforderung wird der ebenfalls eingebundene 1. FC Köln sorgen. FC-Geschäftsführer Markus Rejek kündigte den Aufbau einer großen aufblasbaren Torwand an. Besuchende können außerdem einen Parcours mit Pass- und Dribbelstationen absolvieren und so das FC-Abzeichen erwerben. Rejek bezeichnete die Football Experience als eine „tolle Aktion, die den Fußball in seiner ganzen Breite“ zeige. Dies geschieht mit einer Mischung aus Information, Turnieren und Trainingsangeboten. Adressiert sind unterschiedliche Zielgruppen wie Freizeit- und Breitensportler*innen, Amateurfußballer*innen, Menschen mit und ohne Behinderung, Familien, Kinder und Jugendliche, Senior*innen und die queere Community.

Programm umfasst 53 Aktionen

Zum Programm, das federführend vom FVM im Zusammenspiel mit anerkannten Fußball-, Sozial- und Sportorganisationen aus Köln und der Umgebung organisiert wurde, zählen nicht weniger als 53 Aktionen. Dazu gehören 15 Fußball-Turniere, sieben Fan- bzw. Show-Matches – darunter eine Begegnung von Fans aus Schottland und der Schweiz – und viele Trainingseinheiten bzw. Fußballspiele von Vereinen aus der Region. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den 30×15 Meter messenden, am Tanzbrunnen gelegenen Soccer Court mit Kunstrasenbelag in der Stadium & Activity-Area an ausgewählten Zeiten frei zu nutzen. Dort sorgen Tribünen für echte Stadionatmosphäre. In der Pitch Area befinden sich drei weitere Spielfelder auf Naturrasen. Zwei Plätze haben die Maße 55×35 Meter, ein Spielfeld misst 64×42 Meter. In der Food & Service-Area kann man sich an den Essens- und Getränkestände versorgen oder auf den Sitzgelegenheiten entspannen. Abseits des Soccer Courts bieten der FVM, die RheinEnergie, die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln, der 1. FC Köln und verschiedene NGOs Aktionsflächen mit Eventmodulen an.

Bei Gökhan Erdek, Verantwortlicher für das Inklusionsteam von Germania Zündorf und FVM-Inklusionsbeauftragter, löst der Gedanke an die Football Experience große Vorfreude aus. „Für uns ist es eine Ehre, dabei zu sein“, sagte er mit Blick auf die vielen inklusiven Angebote. Dazu gehören auch Partien und Mitmachstationen der Blindenfußballer, Spiele der Amputierten-Bundesliga und ein Turnier, an dem mit der KAS Eupen und der Sint Truidense VV Inklusionsteams aus dem benachbarten Belgien dabei sein werden. Dies alles füllt das Motto der UEFA EURO 2024 „United by Football. Vereint im Herzen Europas.“ mit prallem Leben und lässt die Football Experience ein buntes und vielfältiges Ausrufezeichen in die Fußballwelt senden.

 

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Kunst & Kultur

CHIO Aachen – „100 Jahre Turniergeschichte“ – Große Kunst kündigt ein besonderes Jubiläum an

Aachen – Dort wo während des CHIO Aachen die weltbesten Pferde ihre Spuren im Sand hinterlassen, steht wenige Tage vor Beginn von Deutschlands größter Sportveranstaltung ein Mann mit einer Harke. Der Mann ist Martin Stockberg. Und mehr als seine Harke braucht der Aachener Designer und LandArt-Künstler nicht, um im Schatten des Deutsche Bank Stadions etwas Großartiges in den Sand zu zaubern. Rund 70 mal 70 Meter misst das faszinierende Kunstwerk. Es vom Boden aus zu erfassen? Unmöglich! Es braucht die Perspektive von ganz oben, um die wohl großflächigste Hommage an „100 Jahre Turniergeschichte“ zu erkennen. „1924 fand in der Aachener Soers das erste Reit- und Fahrturnier statt“, sagt ALRV-Vorstandsmitglied Birgit Rosenberg. „Und eben dieses Jubiläum möchten wir natürlich gebührend feiern.“

Den Auftakt dieser Feierlichkeiten bildet das Kunstwerk von Martin Stockberg, das ebenso eindrucksvoll wie kurzlebig ist. Denn das imposante Motiv wird spätestens nach den nächsten ein, zwei Regengüssen Vergangenheit sein. Aber eben diese Vergänglichkeit sei ein wesentliches Element seiner Kunst, so Stockberg, der regelmäßig Atemberauendes im Sand, auf Waldböden oder im Schnee erschafft. Der kreativen Umsetzung vor Ort geht jeweils eine Zeichnung voraus, einige wenige Eckpunkte misst er aus, der Rest ist Kopfsache. „Es ist eine Frage von Rhythmus und Konzentration“, erläutert Stockberg. Und dann werde es schon fast meditativ, wenn er eine Stunde, mitunter noch viel länger, bestimmte Muster ablaufe, die er nur im Kopf sieht. Dank einer großen Portion Übersicht, Ausdauer und Genauigkeit, aber auch der nötigen Freude an der Sache, entstehen äußerst präzise Ergebnisse, die den Betrachter in Stauen versetzen – so auch in Aachen.

Das eindrucksvolle Kunstwerk ist aber bei weitem nicht alles, mit dem die Aachener Veranstalter das Jubiläum zelebrieren. Nur wenige Tage vor Beginn des CHIO Aachen 2024 bringt der ALRV bereits CHIO-Atmosphäre in die Innenstadt. Vom 20. Juni bis zum 7. Juli blickt eine Ausstellung in der ElisenGalerie auf einzigartige Siege und große Emotionen aus 100 Jahren Turniergeschichte zurück. Dazu wecken Plakate, Programmhefte, Turnierschleifen und diverse „Schätze“ aus dem CHIO Aachen-Archiv jede Menge CHIO-Feeling – von nostalgisch bis aktuell. Und damit nicht genug, auch die beiden Konzerte „Pferd und Sinfonie“, die traditionell den stimmungsvollen Auftakt der größten und renommiertesten Pferdesportveranstaltung der Welt bilden, werden diesmal zu einer Zeitreise durch 100 Jahre Turniergeschichte. „Das Konzert wird diesmal musikalisch, sportlich und natürlich visuell ein historisches Ereignis mit vielen unvergesslichen Momenten werden“, verspricht Birgit Rosenberg, die sich als CHIO Aachen Sportchefin auch für das Show-Programm verantwortlich zeichnet. So hält der Streifzug durch die frühen Jahre der Aachener Turniergeschichte für die Zuschauer viele spektakuläre Höhepunkte breit. Und spätestens an den Abenden des 28. und 29. Juni werden es dann auch wieder jede Menge Pferde sein, die auf dem CHIO Aachen-Gelände ihre Spuren in den Sand zaubern. Ticktes für dieses unvergleichliche Konzerterlebnis gibt es online im Ticketshop, an der Hotline unter +49-241-9171111 und in der Geschäftstelle des CHIO Aachen.

Wie das ganze Kunstwerk von Martin Stockberg entstanden ist, das können Sie sich hier im Video ansehen.

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Politik

Andreas Hackethal wird neuer Landrat in Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Andreas Hackethal wurde am vergangenen Sonntag mit überwältigender Mehrheit zum neuen Landrat gewählt. Bei der Wahl, bei der es keine Gegenkandidaten gab, entfielen 75,5 Prozent der abgegebenen Stimmen auf den CDU-Kandidaten. Hackethal, der aktuell Bürgermeister der Gemeinde Morbach ist, wird das Amt am 1. März 2025 vom derzeitigen Landrat Gregor Eibes übernehmen.

„Ich bin zutiefst dankbar für das Vertrauen, das mir die Wählerinnen und Wähler entgegengebracht haben“, erklärte Andreas Hackethal bei der Verkündung des inoffiziellen Ergebnisses am Wahlabend im Wittlicher Kreishaus. „Es ist eine große Ehre und Verantwortung, die ich mit voller Hingabe und Entschlossenheit annehmen werde. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern, der Politik auf Kreis-Ebene sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, um unsere Region weiter voranzubringen.“

Gregor Eibes, der seit 2011 als Landrat tätig ist, gratulierte seinem Nachfolger und zeigte sich zufrieden mit der Wahl. „Andreas Hackethal ist ein herausragender Kommunalpolitiker und hat als Bürgermeister von Morbach bereits gezeigt, dass er die Herausforderungen unserer Region mit Bravour meistern kann. Ich bin überzeugt, dass er als neuer Landrat hervorragende Arbeit leisten wird“, so Eibes.

Andreas Hackethal und Gregor Eibes pflegen seit Jahren eine freundschaftliche und respektvolle Beziehung. „Ich habe Gregor Eibes immer als einen äußerst kompetenten und integren Landrat geschätzt. Von ihm übernehmen zu dürfen, ist für mich eine besondere Ehre“, betonte Hackethal.

Die offizielle Amtsübergabe wird am 28. Februar 2025 stattfinden. Bis dahin bleibt Gregor Eibes im Amt und wird weiterhin die Geschäfte des Landkreises führen. „Ich werde die verbleibende Zeit nutzen, um Andreas Hackethal einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen und ihn bestmöglich auf seine neue Aufgabe vorzubereiten“, erklärte Eibes abschließend.

Rund 93.300 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich waren für die Kommunal- und Landratswahl wahlberechtigt. Noch mehr durften aufgrund des niedrigeren Wahlalters von 16 Jahren an der gleichzeitig stattfindenden Europawahl teilnehmen. Auf Kreisebene wurde insbesondere der Kreistag Bernkastel-Wittlich neu gewählt. Das Ergebnis sowie die Sitzverteilung stand aufgrund der Vielzahl der Wahlen sowie des umfangreichen Auszählungsverfahrens zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Aktuelle Ergebnisse finden Interessierte auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.Bernkastel-Wittlich.de.