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Tourismus

Bad Bertricher Bierfest – Auf einem Bierfestival in der Eifel darf Bitburger natürlich nicht fehlen

Bad Bertrich/Daun – Bierliebhaber aufgepasst – Am 12. und 13. Juli findet das beliebte Bad Bertricher Bierfestival mit Sommernachtstanz im Kurgarten des KulturRaums Bad Bertrich statt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr setzt das Festival auf sein bewährtes Konzept und bringt gleichzeitig einige spannende Neuerungen mit sich. „Der große Erfolg des letzten Jahres hat uns gezeigt, dass die Kombination aus Livemusik, Bierverkostung und Tanzabend sehr gut ankommt. Neu ist, dass wir das Festival dieses Jahr auf zwei Tage ausdehnen“, erklärt Thomas Räthlein, Leiter der Veranstaltungen im KulturRaum Bad Bertrich.

Im Zentrum des Festivals stehen die großen und kleinen Brauereien, die vor Ort ihre Biere zur Verkostung anbieten. Die Mischung aus kleinen, regionalen Brauereien sowie der Biere großer Brauereien macht den Reiz des Festivals aus. Acht Brauereien werden ihre Braukunst und Kreationen präsentieren:

  • Bertricum: Die kleine Brauerei braut ihre Bierkreationen aus dem einzigartigen Glaubersalzwasser der Bad Bertricher Bergquelle. Brauer Myrec Kaufmann zaubert daraus elegante und zeitgenössische Biere mit individuellem Charakter.
  • Blanq: Blanq ist die neue Eifeler Biermarke aus Blankenheim, dem Quellort der Ahr. In jedem Blanq stecken leidenschaftliche Braukunst, beste regionale Rohstoffe und ein Spritzer frisches Ahr-Quellwasser.
  • Pulvermaarbier: Gebraut und abgefüllt von der Kirner Privatbrauerei, wurde das Pulvermaarbier zur 1000-Jahr-Feier der Gemeinde Gillenfeld entwickelt. Das Pulvermaar-Landbier überzeugt unfiltriert und feingehopft jeden Genießer – eingebraut unter Verwendung regionaler Rohstoffe und originalen Pulvermaarwassers.
  • Vulkanbräu: Durch den Einsatz modernster Brautechnik braut die Vulkanbrauerei in Mendig Bio-Bier aus ökologischen, regionalen Zutaten. Die Produktpalette reicht von Pils über Pale-Ale, Natur-Radler bis hin zu alkoholfreien Sorten.
  • Bitburger: Ob vollendeter hopfenbetonter Pilsgenuss, spritzig-frisches Radler oder süffiger Maibock – auf einem Bierfestival in der Eifel darf Bitburger natürlich nicht fehlen.
  • Früh: Das beliebte Kölsch der Kölner wird nach Originalrezeptur von 1904 schonend im Slow Brewing Verfahren gebraut. Es duftet frisch und blumig, die Spritzigkeit erfrischt die Zunge. Beim Bierfestival außerdem mit im Gepäck: Das Früh Kölsch Radler.
  • Lutzerather Biermanufaktur: Die Biermanufaktur Lutzerath ist eine kleine handwerkliche Hobbybrauerei, entstanden aus der Bierlaune fünf langjähriger Freunde. Angeboten wird derzeit ein untergäriges Landbier, handwerklich auf offener Gasflamme gebraut.
  • Pleiner Biermanufaktur: Aus den Tiefen der Eifel gewonnenes Wasser, ausgesuchte Malze und Hopfen sind der Garant für ein Bier der besonderen Art. Inzwischen umfasst das Sortiment zehn Sorten.

Arndt Moll ergänzt das Getränkeangebot mit verschiedenen Cocktail-Kreationen von Hoschis Tijuana sowie Sekt und Wein.

Neben dem Bierangebot können sich die Gäste auch auf kulinarische Köstlichkeiten freuen. Der „Backesjung“ wird samstags mit seinem mobilen Holzbackofen klassische Flammkuchenpizza, Pizza und Panuozzo zubereiten. Die örtliche Vereinsgemeinschaft sorgt neben Kaffee und frisch gebackenen Waffeln für weitere Köstlichkeiten, ebenso wie die Pleiner Biermanufaktur und das Hotel Alte Mühle.

Am Freitag wird das Bierfestival mit der After-Work-Party ab 17 Uhr eröffnet. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt ab 20 Uhr die Kolonne Sorgenlos unter dem Motto „Bier spielt die Musik“. Mit im Gepäck hat die Kolonne Klassiker wie „Westerland“ oder „Im Wagen vor mir“.

Am Samstag wird der Musikverein Kennfus um 15 Uhr den Auftakt machen, bevor um 19 Uhr mit der Lala-Schlagerparty das Tanzparkett für den Sommernachtstanz eröffnet wird.

Die Veranstaltung endet an beiden Tagen um 23 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Kurgarten Bad Bertrich.

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Politik

Aus Braunkohle-Dorf wird Zukunftsdorf – Erster Bescheid über rund 56 Millionen Euro für Merzenich

Region/Merzenich/Düsseldorf – Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Ina Scharrenbach, hat am gestrigen Freitag, 14. Juni, in Merzenich einen ersten Förderbescheid über rund 56 Millionen Euro an Bürgermeister Georg Gelhausen übergeben. Ziel der Förderung ist es, das ehemalige Braunkohle-Dorf Morschenich-Alt im Rheinischen Revier wiederzubeleben. Morschenich-Alt ist das erste von insgesamt sechs früheren Braunkohle-Dörfern, das im Rahmen des vorzeitigen Kohleausstiegs 2030 wiederbelebt werden wird.

„Wir machen uns gemeinsam auf in Richtung Zukunftsdorf. Mit der ersten Förderung in Höhe von rund 56 Millionen Euro machen wir jetzt einen großen Schritt. Neben den Kosten für den Grunderwerb mit rund 40,3 Millionen Euro wird auch der gesamte Planungsprozess zur Qualifizierung der Ortsentwicklung gefördert. Damit stoßen wir den Entwicklungsprozess an. Die geplante Bebauung von Morschenich-Alt soll vollständig in einer klimaschützenden, flächensparenden und ressourcenschonenden Bauweise erfolgen. Die Ortsmitte wird ebenfalls erneuert werden. Die abgebrannte Sankt Lambertus-Kirche wird wieder aufgebaut und soll zu einem zentralen Ort der Begegnung werden. Bei der Wiederbelebung des Dorfes zu einem Ort der Zukunft soll auch über Ortsgrenzen hinweg gedacht werden: Dazu gehört die Entwicklung des Ortes in Richtung des zukünftig geplanten ‚Hambacher See‘, der der zweitgrößte See in Deutschland werden soll. Mit der Entscheidung zum Erwerb eines ganzen Dorfes, hat die Gemeinde Merzenich großen Mut bewiesen. Mit viel positiver Energie wird aus dem Braunkohle-Dorf Morschenich-Alt das erste Zukunftsdorf im Strukturwandel Rheinisches Revier“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Mit dem Rückerwerb von Morschenich-Alt läuten wir eine neue Ära des Strukturwandels ein. Als erste Kommune in Deutschland werden wir einen ursprünglich vom Abbau bedrohten Ort selbstbestimmt revitalisieren. Um dies zu bewältigen, brauchen wir nicht nur einen langen Atem, sondern auch Expertinnen und Experten, Partnerschaften sowie Unterstützung, vor allen Dingen von der Landes- und Bezirksregierung. Mit der Übergabe des Bewilligungsbescheides durch Ministerin Ina Scharrenbach kann nun ein historisch bedeutsamer Schritt erfolgen auf einem langen Weg mit all seinen Herausforderungen und Chancen. Zugleich ist die Förderbewilligung ein Zeichen der Wertschätzung für den Transformationsprozess im Rheinischen Revier. Ich danke dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, den Projektgesellschaften Perspektive.Struktur.Wandel (PSW) und Starke Projekte (SP), der RWE Power AG und der Neuland Hambach GmbH, dass wir gemeinsam mit Mut und Entschlossenheit diese außergewöhnliche Aufgabe gemeistert und damit ein tragfähiges Konzept für den Rückerwerb der Ortslage entwickelt haben. Auf dieser Basis und mit der Förderkulisse können wir nun unsere ländlich geprägte Gemeinde zukunftsfähig aufstellen und beispielgebende Projekte für einen nachhaltigen und innovativen Strukturwandel schaffen“, sagt Georg Gelhausen, Bürgermeister der Gemeinde Merzenich.

Auf Basis des Investitionsgesetzes Kohleregionen werden für den Grunderwerb durch die Gemeinde Merzenich und die umfassende Sanierung und Entwicklung des Ortes rund 90 Millionen Euro bereitgestellt. Die erste Bewilligung über rund 56 Millionen Euro umfasst neben den Kosten für den Grunderwerb (40,3 Millionen Euro) auch den gesamten Planungsprozess zur Qualifizierung der Ortsentwicklung. Dazu gehören Initial- und Unterhaltungsmaßnahmen (8,8 Millionen Euro), Kosten für Gutachten und Konzepte (2,0 Millionen Euro), Objektplanung und bauliche Maßnahmen (2,1 Millionen Euro) sowie Kosten für Vermarktung und Projektmanagement (3,8 Millionen Euro) Die Förderung setzt sich zusammen aus 51,3 Millionen Euro Bundesmitteln und 4,3 Millionen Euro Landesmitteln. Der Eigenanteil der Gemeinde Merzenich liegt mit 2,5 Prozent bei 1,4 Millionen Euro.

Hintergrund

  • Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hatte am 7. Dezember 2023, gemeinsam mit der Gemeinde Merzenich und der RWE Power AG eine Vereinbarung geschlossen, um das Dorf Morschenich-Alt im Rheinischen Revier wiederzubeleben. Neben Morschenich-Alt in Merzenich sollen die fünf Dörfer in Erkelenz „Keyenberg“, „Kuckum“, „Unter- und Oberwestrich“ sowie „Berverath“ folgen.
  • Um die Zukunftsentwicklung dieser sechs Dörfer im Rheinischen Revier voranzutreiben, sollen Finanzmittel von Bund und Land in Höhe von insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus den Mitteln des Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) bereitgestellt werden. Davon sollen rund 90 Millionen Euro auf die Gemeinde Merzenich entfallen.
  • Die Leitentscheidung 2021 „Neue Perspektiven für das Rheinische Braunkohlerevier“ des Landes Nordrhein-Westfalen vom 23. März 2021 hat den Rahmen dafür gesetzt, dass der Ort Morschenich-Alt in der Gemeinde Merzenich nicht mehr bergbaulich in Anspruch genommen werden soll. Zwischen Bund, Land und RWE Power AG erfolgte im Oktober 2022 die politische Verständigung, dass u.a. der nicht mehr bergbaulich in Anspruch genommene Ort Morschenich-Alt dem Land Nordrhein-Westfalen, der Kommune oder einem von diesen beauftragten Dritten zur Entwicklung und Revitalisierung zu angemessenen Konditionen zur Verfügung gestellt wird.
  • Aktuell zählen 129 Häuser zur Gemeinde Morschenich-Alt. Viele Gebäude sind in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Die Gemeindebedarfsinfrastruktur ist ebenfalls nicht mehr intakt. Am 17. April 2023 ist die Kirche des Ortes abgebrannt. Darüber hinaus ist das Feuerwehrgerätehaus verwaist. Anlagen für Spiel und Sport sind nicht nutzbar. Private Versorgungseinrichtungen, wie Supermärkte, haben den Ort verlassen.
  • Die Planungen der RWE Power AG sahen anfangs vor, dass der ursprüngliche Ort Morschenich-Alt von 2019 bis 2024 abgerissen werden sollte. 2015 begannen die ersten Umsiedlungen, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen in den neu gegründeten Ortsteil Morschenich-Neu.

Die Entwicklung des Braunkohledorfes Morschenich-Alt ist ein Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Bund und Land unterstützen die nachhaltige Transformation des Rheinischen Reviers mit mehr als 14,8 Milliarden Euro. Das Land flankiert die Förderung aus Bundesmitteln mit eigenen Haushaltsmitteln. Bislang sind 188 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,65 Milliarden Euro bewilligt.

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News Top-Events

#neuland – Hochkarätig besetzter Kongress im Rahmen des CHIO Aachen 2024

Aachen – IOC-Präsident Dr. Thomas Bach, RWE-Chef Dr. Markus Krebber, SAP Deutschland Geschäftsführer Sven Mulder, STAWAG-Vorstand Dr. Christian Becker, die Vorstandsvorsitzende der Westenergie Katherina Reiche, IOC-Exekutivmitglied Ivo Ferriani, Sportmanager Oliver Bierhoff, Bayer 04 Leverkusens Vorsitzender Geschäftsführer Fernando Carro, Bayer CEO Bill Anderson, VfB Stuttgarts Geschäftsführer Alexander Wehrle, die beiden IOC-Mitglieder Petra Sörling und Britta Heidemann und viele mehr. Die Liste der Speaker und Besucher bei #neuland (2. und 3. Juli 2024) liest sich wie das Who is Who der Sport-, Wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Szene. Der Kongress strebt im Verbund von Sport, Wirtschaft, Politik, Investoren und Wissenschaft Lösungen für eine effiziente und ebenso ökologisch und ökonomisch nachhaltige Zukunft an. Veranstalter des hochkarätig besetzten Kongresses sind die Rhein Ruhr City GmbH, die Aachen Technology Entrepreneurship Conference (ATEC) der RWTH Aachen und der CHIO Aachen CAMPUS.

Der CHIO Aachen steht für internationalen Spitzensport mit großer Tradition. Gleichzeitig ist er aber seit jeher auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Bereits seit 2018 findet im Rahmen von Deutschlands größter Sportveranstaltung der Kongress #neuland statt und bietet so Raum für einen Austausch auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit der ATEC verbindet der Kongress Sport mit Deep-Tech, Entrepreneurship und Innovation, um die Bausteine für eine effiziente und ebenso ökologisch und ökonomisch nachhaltige Zukunft zu legen. Start-ups erhalten dabei die Möglichkeit, in einem Pitch-Battle innovative Ideen in einem dynamischen Wettbewerb zu präsentieren. Im Fokus steht bei allem der Austausch von Wissen, das Anregen von Diskussionen und das Knüpfen neuer Kontakte. An zwei spannenden Tagen erwarten die Teilnehmer von #neuland aktuelle Trends, konkrete Praxisbeispiele, lebhafte Diskussionen, anregende Vorträge und eine großartige Netzwerkatmosphäre rund um aktuelle, gesellschaftliche Themen. „Die Idee des Kongresses ist es, die Vision einer nachhaltig gestalteten Zukunft entscheidend voranzutreiben“, sagt Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH und CEO der veranstaltenden Rhein Ruhr City GmbH.

Unmittelbar bevor der CHIO Aachen am Abend des 2. Juli mit seiner spektakulärer Eröffnungsfeier Fahrt aufnimmt und prominente Persönlichkeiten auf dem Weg zum traditionellen Gala-Abend, der „Media Night“, über den berühmtesten roten Teppich des Pferdesports schreiten, schließt der erste Kongresstag auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers mit einem Impulsvortrag des Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, Dr. Thomas Bach. Speakern und Gästen bietet sich so die einmalige Gelegenheit, in die atemberaubende Atmosphäre des CHIO Aachen einzutauchen und sich in erstklassigem Ambiente auszutauschen und zu vernetzen. Akkreditierte Journalisten erhalten ebenfalls die Möglichkeit, dem Impulsvortrag beizuwohnen.

Zudem beleuchtet der Kongress an beiden Tagen die wichtige Rolle des Sports in der Gesellschaft, insbesondere hinsichtlich nachhaltiger Finanzierungsmodelle und des Beitrags des Sports zur sozialen Integration und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Der Sport ist eine wichtige soziale Säule der Gesellschaft. Er trägt ein großes soziales Potenzial und befindet sich gleichzeitig in einer weitreichenden ökonomischen Verantwortung“, so Michael Mronz. „Insbesondere das Thema der nachhaltigen Finanzierung von Clubs, Verbänden und Sportevents nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Planung und strategischen Ausrichtung ein und wird auch in Zukunft von zentraler Bedeutung für die Sportbranche sein.“ Persönlichkeiten wie DOSB-Präsident Thomas Weikert oder Dyn-Geschäftsführer und Gründer Christian Seifert sind dabei, wenn bei #neuland gemeinsam mit weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Sportbranche Lösungen für nachhaltige Finanzierungsmodelle und die damit verbundene Aufrechterhaltung der wichtigen Rolle des Sports für die Gesellschaft diskutiert werden.

Ein Thema des zweiten Kongresstags wird der CHIO Aachen Scientist Circle sein. Dieses Projekt bringt Pferdefachleute und führende Wissenschaftler aus Deutschland, Belgien und der Schweiz zusammen und stellte das Wohlergehen von Sportpferden in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Mit dabei sein werden Prof. Dr. Dirk Winter von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen, Dr. rer. nat. Arne-Rasmus Dräger, Experte für künstliche Intelligenz und Entwickler KI basierter Kamerasysteme zur Gesundheitsüberwachung von Pferden und CHIO Aachen-Sportchefin Birgit Rosenberg.

„Wir freuen uns den CHIO Aachen Scientist Circle in diesem Rahmen eine Bühne zu bieten, gleichzeitig aber auch auf den interdisziplinären Austausch auf höchstem Level zu großen sportlichen und gesellschaftsrelevanten Zukunftsthemen“, sagt Philip Erbers, der als Vorstandsmitglied beim Aachen-Laurensberger Rennverein, dem Ausrichter des CHIO Aachen, unter anderem für die Bereiche Digitales und Innovationen verantwortlich ist. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es am Ende für alle Themen interessante Ansätze geben wird.“

Tickets für den Kongress sind ab sofort hier erhältlich.

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„Rudelgucken“ – Stadt Aachen erleichtert Public Viewing zur Fußball-EM

Aachen – Seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ist das Interesse, gemeinsam Fußball zu schauen, groß. Die Bundes- und Landesregierung sowie auch die Stadt Aachen erleichtern das „Rudelgucken“ in diesem Jahr erneut.

Dabei sind jedoch die Interessen der Anwohnenden jedoch nicht außer Acht zu lassen. Um den bürokratischen Aufwand für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten und dennoch die Möglichkeiten des Erlasses des Landes Nordrhein-Westfalen vom 15. Mai 2024 zu nutzen, verzichtet die Stadt Aachen in der Außengastronomie auf Einzelfallausnahmen nach Antrag. Damit entfallen automatisch auch die Gebühren eines entsprechenden Verwaltungsverfahrens.

Vielmehr geht die Verwaltung im Sinne der allgemeinen Duldung, die sich auch an den Belangen der Nachbarschaft orientiert, vor. Somit werden grundsätzlich alle Vorführungen von kleineren Leinwänden oder Fernsehgeräten ob privat oder auf Außengastronomieflächen im Wesentlichen geduldet, wenn

  • die Übertragung des Tones ausschließlich durch die Lautsprecher der Fernsehgeräte erfolgt,
  • spätestens 20 Minuten nach Spielende der Ton abgeschaltet wird,
  • auf weitere lärmbelastende Geräte wie Vuvuzela, Trommeln, Druckfanfaren, etc. verzichtet wurde und
  • der/die jeweils Verantwortliche seine/ihre Gäste zur verstärkten Rücksichtnahme auf Nachbarn und Anwohner anhält.
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Erst Stollen, dann Stiftung – Mechernich und Schleiden wurden mit jeweils 1410 Euro bedacht

Mechernich – Eigentlich wollte er es gar nicht groß publik machen. Aber dann ließ sich Sascha Franke von Ralf Claßen, dem Vorstand der Mechernich-Stiftung, doch überzeugen. Seine Motivation? „Vielleicht findet sich ja der ein oder andere Nachahmer“, sagt der 50-Jährige bei der Übergabe seiner Spende auf dem Arenbergplatz.

Dort konnten Stiftungsvorstand Ralf Claßen und seine Kollegin Maria Jentgen einen symbolischen Scheck über 1410 Euro in Empfang nehmen. „Ich habe mitbekommen, wie die Mechernich-Stiftung auch hier in Kommern den Menschen hilft – insbesondere auch nach der Flut“, begründet Sascha Franke seine Entscheidung für die Spende.

Geld, das er bei seinem 50. Geburtstag gesammelt hat. Statt Geschenken hatte er sich von seinen Gästen, mit denen er in der Kommerner Gastätte „Zum Stollen“ zünftig gefeiert hat, Geld für den guten Zweck gewünscht – und die schenkten reichlich.

Denn nicht nur die Mechernich-Stiftung wurde im Nachgang von ihm bedacht. Auch die Bürgerstiftung Schleiden erhielt noch einmal den gleichen Betrag. Schließlich ist Sascha Franke gebürtiger Schleidener, der mit seiner Familie aber bereits seit 14 Jahren in Kommern lebt.

Ralf Claßen freut sich derweil sehr über die Spende. „Solch ein Engagement ist einfach toll und hilft uns, die Arbeit für die Menschen in Mechernich, denen es vielleicht nicht so gut geht, weiterzuführen und auch auszubauen“, sagt der Stiftungs-Vorstand – und gemeinsam mit seiner Kollegin Maria Jentgen freut er sich immer über Nachahmer.

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Politik

CDU bleibt deutlich stärkste Kraft im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Christdemokraten überaus zufrieden mit Kreistagswahl – Die CDU Kreis Ahrweiler ist überaus zufrieden mit den Ergebnissen bei der Kreistagswahl am 9. Juni. „Wir sind mit Abstand stärkste Kraft im Kreistag geblieben und konnten unser Ergebnis im Vergleich zu 2019 sogar um zwei Prozent ausbauen“, freute sich die CDU-Kreisverbandsvorsitzende Petra Schneider MdL gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Kreisvorstand der Christdemokraten. Die CDU erreichte bei der Wahl zum Kreistag 37,5 Prozent der Stimmen und damit nochmal 1,9 Prozentpunkte mehr als 2019. „Damit haben wir einen eindeutigen Gestaltungsauftrag von den Bürgerinnen und Bürgern erhalten und gehen hoch motiviert und mit viel Rückenwind in die kommende Legislaturperiode“, kündigte Schneider an. Der Abstand zur zweistärksten Partei und allen weiteren Wählergruppen beträgt mehr als 20 Prozent.

Das gute Ergebnis führt der CDU-Kreisvorstand insbesondere auf die solide Sachpolitik der vergangenen Jahre sowie das engagierte Wahlprogramm zurück. Michael Korden, bislang Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag, erläutert: „Besonders in den Jahren nach der Flut haben wir eine inhaltlich starke Arbeit geleistet und in den wichtigen Themenfeldern viele Impulse gesetzt. Das wurde von den Wählerinnen und Wählern anerkannt.“ Petra Schneider ergänzt: „Unser Personalangebot für die Wahl war eine hervorragende Mischung aus erfahrenden und neuen Kandidatinnen und Kandidaten. Außerdem haben wir auch deutlich über 30 Prozent Frauen in unseren Reihen und ebenso zahlreich junge Nachwuchskräfte auf aussichtsreichen Plätzen nominiert.“ So werde die CDU-Kreistagsfraktion mit einer Top-Mannschaft die anstehenden wichtigen Aufgaben vom Wiederaufbau bis zum Hochwasserschutz, von der Energiewende bis zur Nachhaltigkeit, von der Generationenpolitik bis hin zur Stärkung der heimischen Wirtschaft angehen.

Petra Schneider bedankte sich im Namen der gesamten Kreis-CDU bei allen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, den Hilfskräften, den Mitarbeiter-Teams in den Verwaltungen und allen, die zum reibungslosen Ablauf der Kommunalwahlen beigetragen haben.

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News

Versuchte Automaten-Sprengung in Dahlem

Dahlem – Sicherungsmaßnahmen griffen – Nach der versuchten Automaten-Sprengung am Dienstag, 11. Juni in Dahlem ist klar: Die Täter sind ohne Beute geblieben – Vorstand Mark Heiter: „Das Wichtigste ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist“ – Nach der Automaten-Sprengung in der VR-Bank-Filiale Dahlem betonte Mark Heiter als erstes: „Das Wichtigste ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“ Aktuell läuft die Schadenbegutachtung. Fakt ist: Die Täter sind ohne Beute geblieben. „Unsere Sicherungsmaßnahmen haben gegriffen“, konstatiert Mark Heiter.

Die Bank habe in den zurückliegenden Jahren einen hohen sechsstelligen Betrag für die Sicherheit ihrer Geldautomaten investiert – insbesondere dort, wo sich auch Wohnungen befinden, um die dort lebenden Menschen zu schützen.

Seit 2019 werden die Selbstbedienungsbereiche der VR-Bank-Filialen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens geschlossen. Dann werden auch Panzerrollläden aus Stahl vor den Geldautomaten hochgefahren. Zusätzlichen Schutz bieten vergitterte Fenster und Videoüberwachung. Als Bankräuber vor einigen Jahren ihre Einbruchtechnik auf Gasexplosionen spezialisierten, um sich den Weg zum Tresorraum freizusprengen, wurden bei der Hausbank der Region flächendeckend Antigassysteme installiert.

2020 kamen Schutznebelanlagen hinzu, die die Filialen bei einem Überfall innerhalb von Sekunden in undurchdringlichen Nebel hüllen und eine Orientierung der Täter praktisch unmöglich machen. Ergänzend wird außerdem ein Färbesystem eingesetzt, bei dem Farbpatronen im Falle einer Sprengung durch den herrschenden Druck zerplatzen und die Geldscheine durch unabwischbare Farbe unbrauchbar machen.

Die Dahlemer Filiale der Bank bleibt aktuell noch geschlossen. Die Versorgung der Kunden soll zunächst durch die Filiale in Blankenheim und über den Geldautomaten in Schmidtheim sichergestellt werden. Beratungsgespräche finden nach Terminvereinbarung in Blankenheim statt.

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Top-Themen

Kupferstadt Stolberg geht in der Region voran

Stolberg – Kommunale Wärmeplanung und Wasserstoff – Die Stadt Stolberg müsste diese Planung bis spätestens zum 30.06.2028 vorgelegt haben. „Wir sind unserer Zeit hier aber schon deutlich voraus und rechnen mit einer Fertigstellung des Plans bis Mitte 2025“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas, der bereits 2021 mit dem Projekt „Grüne Talachse 2030“ gemeinsam mit allen großen Industriebetrieben, der FH Aachen und dem Energieversorger EWV einen Prozess gestartet hat, der die Stadt auch bei der Wärmeplanung in eine „Pole Position“ gebracht hat: „Gemeinsam wollen wir das große Potenzial unserer Schwerindustrie nutzen, um nicht nur die Unternehmen mit grüner, sicherer und kostengünstiger Energie zu versorgen, sondern wo möglich auch die Bürgerinnen und Bürger.“

Schon lange vor dem Gesetz der Bundesregierung arbeiten die Stadt und ihre Projektpartner deshalb im Rahmen der „Grünen Talachse“ an der Errichtung eines Fernwärmenetzes durch die Nutzung der Abwärme von heimischen Industriebetrieben. Das frühzeitige Handeln der Stadt hat auch ganz konkret positive Effekte, erläutert der Bürgermeister: „Wir haben schon Anfang Februar 2023, also deutlich vor dem Gesetz der Bundesregierung, einen Förderantrag zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplanes gestellt.“ Mit Erfolg, denn Stolberg hat dafür eine 100-Prozent-Förderung über 114.242 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erhalten. „Wir wollen, dass die Menschen in Stolberg frühzeitig Planungssicherheit und Fördermöglichkeiten bei der möglichen Umrüstung ihrer Heizung erhalten“, so Haas.

„Der kommunale Wärmeplan wird gebietsscharf darlegen, wo in Stolberg welches Wärmenetz umgesetzt werden kann“, erklärt der Erste und Technische Beigeordnete Tobias Röhm und hebt zugleich hervor, dass die Stadt Stolberg durch das frühzeitige Beantragen der Förderung weitere Vorteile hat: „So haben wir nicht nur die Förderung überhaupt noch erhalten, sondern hatten es auch deutlich leichter, mit der EWV einen kompetenten Anbieter zur Erstellung unserer Wärmeplanung zu finden.“

Die Planungen für das Fernwärmenetz im Strukturwandelprojekt „Grüne Talachse“ laufen indes parallel weiter. Zur Versorgung bieten sich insbesondere Gebiete entlang der Innenstadttalachse besonders an. Auch hier spielt die EWV als ausführender Projektpartner eine wichtige Rolle. Aktuell laufen die Abstimmungen mit infrage kommenden Unternehmen zur Bereitstellung der Abwärme. Im Anschluss sollen Fördermittel für die Erstellung einer Planung beantragt werden, so dass in rund 3 Jahren bereits mit dem Bau des Fernwärmenetzes begonnen werden könnte.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler der „Grünen Talachse“ ist die Verfügbarkeit von Wasserstoff für die Stolberger Industrie. Aktuell bemüht sich die Stadt Stolberg um einen Anschluss an das bundesweite Wasserstoffkernnetz. „Die Wahrscheinlichkeit, dass unmittelbar an Stolberg vorbei oder sogar durch die Kupferstadt hindurch einer der Korridore des durch die Bundesregierung beschlossenen Wasserstoffkernnetzes läuft, ist sehr hoch“, sagt Peter Wackers, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg. „Für unsere Unternehmer wäre eine Anbindung an das Wasserstoffkernnetz sowohl regional, als auch global gesehen ein weiterer wichtiger Standortvorteil“ so Wackers weiter. Die Kupferstadt könnte nach derzeitigem Stand gegen 2030 einer der ersten Kommunen in der gesamten Region sein, die in großen Mengen Wasserstoff aus einer Pipeline abnehmen könnte.

 

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Exklusiver Lehrgang von Marcus Ehning beim CHIO Aachen CAMPUS

Aachen – „Am Ende möchten wir alle nur das gleiche: ein zufriedenes Pferd, das mit uns zusammen gerne Sport macht“, betont Marcus Ehning, dreifacher Gewinner des Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen. Der erfolgreiche Springreiter, der für seine feine Reitweise bekannt ist, gibt im September einen Exklusiv-Lehrgang in der Aachener Soers.

Normalerweise bringt Marcus Ehning seine eigenen Pferde und eine ganze Crew mit, wenn er nach Aachen kommt. Als dreifacher Sieger des Rolex Grand Prix kennt er das Rampenlicht, in dem die großen Sportler beim CHIO Aachen stehen. Vom 17. bis 19. September 2024 wird der Westfale jedoch in einer anderen Funktion auf das weltbekannte Turniergelände zurückkehren – ohne Pferde und ohne Crew, nur er alleine, in der Funktion des Trainers. Denn dann wird Marcus Ehning einen Exklusiv-Lehrgang beim CHIO Aachen CAMPUS geben.

„Für mich ist das fast mit einer größeren Aufregung verbunden, als wenn ich in einen Parcours einreite“, verrät Ehning und begründet das so: „Vor der Prüfung weiß ich ja, auf welchem Pferd ich sitze. Beim Lehrgang weiß ich nicht, wer kommt und was genau mich erwartet.“ Der 50-Jährige erhofft sich gute, trainierte Pferde und talentierte Reiter, um ihnen möglichst viel mit auf den Weg geben zu können.

Die Teilnehmer erwartet im Rahmen des dreitägigen Lehrgangs natürlich professionelles Springtraining, aber Marcus Ehning ist „das Drumherum“, wie er es nennt, mindestens genauso wichtig. „Es ist am Ende nicht entscheidend, ob jemand irgendwo fünf oder sechs Galoppsprünge zwischen den Sprüngen macht, sondern die Chemie zwischen Pferd und Reiter muss stimmen. Sie müssen versuchen, eine Einheit zu werden, um entsprechend Leistung zu bringen – egal auf welchem Niveau.“

Um diesen Gedanken zu vermitteln, hält Ehning das Angebot des CHIO Aachen CAMPUS für wichtig, prominente Reiter als Trainer mit etwas weniger erfahrenen Reitern zusammenzubringen. „Am Ende möchten wir alle nur das gleiche: ein zufriedenes Pferd, das mit uns zusammen gerne Sport macht. Deswegen ist es gut, wenn wir noch den einen oder anderen Tipp geben können, wie Reiter und Pferd ein noch besseres Team werden können.“

Zum Exklusiv-Lehrgang gehören zusätzlich zum Training mit Marcus Ehning weitere Inhalte wie ein Workshop zum Parcoursbau, eine Sitzsanalyse auf dem Simulator sowie Fitnesstraining mit einem Sportmediziner, um den ganzheitlichen Ansatz im Reitsport zu fördern.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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The-Voice-Gewinnerin Anny Ogrezeanu kommt in den Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Konzert „Ahr-Talente treffen Star“ auf Initiative der Rotary-Clubs – Jungen Musikern und Künstlern eine Bühne zu geben, das war die Idee der Rotary-Clubs Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen Sinzig. In Kooperation mit der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH laden sie am Freitag, 21. Juni, ab 18 Uhr zum Konzert „Ahr-Talente treffen Star“ in den Kurpark ein. Bürgermeister Guido Orthen hat die Schirmherrschaft übernommen.

Als Star wird Anny Ogrezeanu mit dabei sein. Die Sängerin war 2022 Gewinnerin bei „The Voice of Germany“ und ist auch als Helferin nach der Flut im Ahrtal bekannt geworden. Bei ihrem Konzert trifft sie auf die PJG-Bigband des Peter-Joerres-Gymnasiums, auf junge Gesangstalente der Tschida Stars sowie auf Orchester, Orientierungsstufenchor sowie Schüler-Eltern-Lehrer-Chor des Gymnasiums Calvarienberg. Als erfahrener regionaler Musiker wird Stephan Maria Glöckner gemeinsam mit Schülern des PJG durch den Abend führen.

„Mit dem Event wollen wir insbesondere Jugendliche und deren Familien ansprechen.  Wir haben mit rund 3 Millionen Euro Spendengeldern nach der Flut schon allerhand erreicht und nahezu 100 Projekte unterstützt. Jetzt wollen wir bewusst Schülerinnen und Schüler in einem Projekt in den Mittelpunkt stellen und damit zeigen: Ihr seid uns wichtig!“, erklärt Achim Fischer vom Rotary-Club Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er freut sich nun mit allen Beteiligten auf einen schönen Musikabend im Kurpark.

Tickets gibt es unter ticket.ahrtal.de. Kinder und Schüler bis einschließlich 18 Jahre erhalten freien Eintritt, benötigen aber ein gebuchtes 0-Euro-Ticket. Erwachsene ab 19 Jahren können ein Ticket für 8 Euro buchen.

Schülerfest am Vormittag

Während am Abend vor allem Schüler der weiterführenden Schulen, Familien und alle Musikinteressierten angesprochen werden, geht es beim Schülerfest vormittags um die Schülerinnen und Schüler der drei Grundschulen Ahrweiler, Bad Neuenahr und Heimersheim. Zwischen 9 und 13 Uhr am 21. Juni werden nun rund 900 Grundschülerinnen und -schüler den Kurpark erobern.

Auf sie wartet ein umfangreiches Programm mit Spiel-, Sport- und Infostationen, welches die Rotary-Clubs mit den örtlichen Sportvereinen und der Blaulicht-Familie zusammengestellt haben. Mit dabei sind: der TuS Ahrweiler, der ABC Ahrweiler, der SC 13 Neuenahr, der HTC Bad Neuenahr,  der Minigolfclub Bad Bodendorf sowie die Freiwillige Feuerwehr, das DRK und das DLRG aus dem Stadtgebiet. „Einerseits möchten wir zeigen, was an sportlichen Aktivitäten in der Stadt wieder möglich ist, andererseits aber auch, dass unsere Blaulicht-Familie gut ausgestattet und vorbereitet ist“, sagt Fischer. Zum Abschluss spielt die Band Pelemele ein cooles Konzert zum Mitsingen, Mithüpfen und Mittanzen.

„Für uns als städtische Tochtergesellschaft war es selbstverständlich, das Event zu unterstützen, da wir uns als Veranstalter auch der Bedeutung der Nachwuchsförderung und Wertschätzung für Kulturschaffende bewusst sind. Jeder bekannte Künstler hat schließlich auch mal klein angefangen“, ergänzt Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH.

Die beiden Präsidenten der Rotary-Clubs, Dr. Josef Spanier und Dr. Dietrich Holz, haben auch schon die nächsten Projekte im Visier: Die Tennisplätze in Bad Neuenahr möchten die  beiden Rotary-Clubs um einen Padel-Platz erweitern, eine Tennis-Variante, bei dem Wände der Spielfeldumrandung einbezogen werden. Außerdem steht der neue „Rotary Trailpark Ahr“ in Bad Neuenahr, ein Geländepark für Mountainbiker, der von den Rotariern finanziert und durch den RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler betrieben wird, kurz vor der Vollendung.