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Westenergie wird neuer Top-Partner des Fußballverbandes Rheinland

Region/Koblenz – Der Fußballverband Rheinland (FVR) freut sich über eine neue Partnerschaft: Die Westenergie AG, Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter mit Hauptsitz in Essen, ist ab sofort Top-Partner des FVR. Im Zuge der Kooperation setzt die Westenergie ein starkes Zeichen im Hinblick auf die Förderung des heimischen Mädchen- sowie Inklusionsfußballs.

So heißt der Rheinlandpokal der ältesten Mädchenaltersklasse ab der aktuellen Saison 24/25 Westenergie U17-Juniorinnen-Rheinlandpokal – Westenergie möchte als Titelsponsor den Mädchenfußball stärken und die Aufmerksamkeit weiter erhöhen. Zudem gründet der FVR gemeinsam mit den Teams und der Westenergie eine Inklusionsliga, die ab Anfang September in ihre erste Saison startet. Gemeinsam setzen sich beide Parteien die Zielsetzung, mit der neuen organisierten Liga einen wichtigen Beitrag zu einem geregelten Spielbetrieb zu leisten, um am Ende möglichst vielen Spielerinnen und Spielern im Sinne des inklusiven Gedankens einen Zugang zum Fußball ermöglichen zu können. Hierbei stehen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf dem Platz und verfolgen dieselbe Leidenschaft. Alle weiteren Informationen zum ersten Spieltag am 07. September beim SV Krettnach in Konz, dem Modus und weiteren Planungen werden bald in einer gesonderten Meldung erläutert.

Michael Arens, Westenergie-Regionenleiter Rheinland-Pfalz, betont: „Die Partnerschaft mit dem Fußballverband Rheinland unterstreicht unser Engagement für die Förderung des regionalen Sports und der Nachwuchsarbeit in der Region. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise und spannenden Fußball!“

Auch die Vertreter des FVR zeigen sich sehr glücklich über die gemeinsamen Ziele: „Ich freue mich, dass wir als Verband einen weiteren guten Schritt gehen, um den Fußball für alle zu ermöglichen“, sagt Arianit Besiri, FVR-Vizepräsident für gesellschaftspolitische Verantwortung. „Die Vereine leisten großartige Arbeit und sollen dafür auch eine Plattform erhalten. Gemeinsam mit Westenergie haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass mehr Begegnungsräume entstehen und die Inklusion spielerisch ihren Platz auf dem Spielfeld findet. Diesem Anfang wohnt ein besonderer Zauber inne, den wir nun lange genießen wollen. Ich danke insbesondere dem Bremer Fußballverband und den DFB-Stiftungen für die konzeptionelle Unterstützung – das war eine tolle Teamleistung.“

Zum neuen FVR-Top-Partner

Die Westenergie AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland und das größte Tochterunternehmen der E.ON SE. Die Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe verantworten ein rund 37.000 Kilometer langes Erdgasnetz. Das von ihnen betreute Stromnetz von circa 196.000 Kilometern Länge würde knapp fünf Mal um die Erde reichen. Mit der Infrastruktur sichert die Westenergie-Gruppe die Versorgung von Millionen Haushalten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – nicht nur mit Strom und Gas, sondern auch mit Wasser und Breitbandinternet. Mit etwa 10.000 Mitarbeitenden und rund 1.400 kommunalen Partnerschaften leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines klimaneutralen Westens. Zur Westenergie-Gruppe gehören u a. die Westnetz GmbH, die Westenergie Netzservice GmbH und die Westenergie Metering GmbH.

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Wirtschaft

Lossprechungs-Feier in Bitburg – 94 neue Gesellinnen und Gesellen

Bitburg – Fast 300 Gäste waren Ende August in der Kreissparkasse in Bitburg zusammengekommen, um das Ende der Ausbildung von 94 neuen Fachkräften im Handwerk zu feiern. Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (KH MEHR) hatte zur großen Lossprechungsfeier eingeladen.

Die Prüfungsbesten der Lossprechungsfeier in Bitburg zusammen mit Ausbildern und Vertretern der Handwerksinnungen. Foto: Kreishandwerkerschaft MEHR

Hier erhielten die neuen Gesellinnen und Gesellen ihre Prüfungszeugnisse im Beisein von zahlreichen Gästen aus Politik, Gesellschaft, den Ausbildungsbetrieben, Prüfungsausschüssen und Familien überreicht. Bitburg ist die erste von drei Lossprechungsfeiern der KH MEHR. Insgesamt sind 277 neue Fachkräfte im Bereich vom Eifelkreis, Vulkaneifelkreis und Kreis Bernkastel-Wittlich zu beglückwünschen. Darunter 51 Prüfungsbeste. Sie haben in der Gesamtnote mit mindestens „gut“ abgeschnitten.

An die neuen Gesellinnen und Gesellen gab es von allen Festrednern viel Lob und Anerkennung für das erreichte Ziel. Landrat Andreas Kruppert würdigte ebenso das Engagement der Ausbildungsbetriebe und die Unterstützung durch die Eltern. Die neuen Fachkräfte gratulierte er zu deren Berufswahl und betonte, „dass nur derjenige gute Arbeit macht, der seine Arbeit gerne macht.“ Rainer Nickels, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, legte den Junghandwerkeinnen und Junghandwerkern folgende Fähigkeiten ans Herz: Teamfähigkeit, Respekt und Wertschätzung sowie Kreativität. „Das Handwerk ist voller Möglichkeiten“. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm versteht sich als Partner und Förderer des Handwerks. „Es war uns eine Freude, diesen Abend zusammen mit der Kreishandwerkerschaft auszurichten.“ Die Moderation des Abends hatte der stellvertretende Geschäftsführer der KH MEHR, Christian Weirich.

Raimund Licht, Vorsitzender Kreishandwerksmeister, zitierte in seinem Schlusswort die deutschlandweite Handwerkskampagne „Zeit, zu machen“ und „Zeit, mitzumachen“. Denn nicht Worte, ob gesprochen oder geschrieben, würden etwas entstehen lassen, sondern es sei immer noch das „machen“, betonte er.

Die 94 neuen Fachkräfte teilen sich auf folgende Berufe und Handwerksinnungen auf: Friseure/-innen – Friseur-Innung Westeifel, Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik – Elektroinnung Westeifel, Metallbauer/-innen – Metallbauer-Innung Westeifel und Metallbauer- und Feinwerkmechaniker-Innung Bernkastel-Wittlich, Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen für Personenkraftwagentechnik oder für Nutzfahrzeugtechnik – Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg, Schreiner/innen (Tischler/innen) – Schreiner-Innung Westeifel, Zimmerer/innen – Zimmerer Innung Westeifel und Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region.

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Stimmungsvoller Empfang der rheinland-pfälzischen Olympia-Teilnehmer*innen

Region/Mainz/WormsStolz auf die Leistungen der 15 rheinland-pfälzischen Sportler*innen in Paris zeigte sich Rudolf Storck, kommissarischer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB), am gestrigen Freitagabend beim Empfang der Olympia-Teilnehmer*innen des Team Rheinland-Pfalz in Worms durch die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, den LSB und den Energieversorger EWR. Knapp 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Sport waren in Turbinenhalle und Kesselhaus von EWR – das Unternehmen zählt neben Lotto Rheinland-Pfalz und TST zu den drei größten Sponsoren und tragenden Säulen der Sporthilfe Rheinland-Pfalz – gekommen.

Inklusive der jungen Bahnrad-Sprinterin Alessa-Catriona Pröpster, die als Ersatzfahrerin in Paris nicht zum Einsatz kam, waren 15 von der Sporthilfe geförderte Asse bei den Olympischen Spielen dabei. Ein Großteil davon hatte es sich nicht nehmen lassen, nun im feierlichen Rahmen in Worms aufzuschlagen. Lediglich die 3.000-Meter-Hindernis-Läuferinnen Olivia Gürth und Gesa Krause, die beim Diamond League Meeting in Rom starteten, sowie Steuermann Jonas Wiesen aus dem Deutschland-Achter, der an diesem Samstag heiratet, fehlten aus triftigen Gründen.

In vier Talkrunden entlockte Moderator Christian Döring den Spitzenkönnern Bekanntes und Unbekanntes. Unter dem Motto „Die Schnellen – Sturzrisiko inklusive“ nahmen 800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg sowie die beiden Bahnradsprinter*innen Alessa-Catriona Pröpster und Luca Spiegel auf den weißen Podiumssofa Platz. Letzterer war im Keirin bei Tempo 60 gestürzt. „Nach dem Sturz ging es mir eigentlich ganz gut – das war nichts Schlimmes“, verriet Spiegel. „Ich war megahappy, dass ich überhaupt im Halbfinale stand. Mit ganz dickem Abstand bin ich Bestzeit gefahren – ich war darüber überglücklich, konnte es kaum glauben.“ Pröpster, die vielleicht bald ein Psychologiestudium beginnen will, verriet: „Ich habe jede Sekunde und jede Minute mitgefiebert mit den Jungs und Mädels, habe so etwas wie Flaschenträgerin gemacht – die anderen motivieren, unterstützen, einfach da sein. Ich nehme Erfahrung mit und auf jeden Fall eine ganz Packung Motivation für 2028.“

In Talkrunde Nummer zwei („Die Akrobaten – am Boden, im Wasser und in der Luft“) kitzelte Döring aus der Rhythmischen Sportgymnastin Hannah Vester, Slalomkanutin Ricarda Funk und Trampolinturner Fabian Vogel einiges heraus. Zum Beispiel, dass Funk 2028 gerne zum zweiten Mal Olympiasiegerin werden möchte. „Das Feuerchen, das brennt in mir“, sagte die Frau vom KSV Bad Kreuznach, die als Weltranglisten-Zweite andere Ziele hatte als Platz elf. „Auch wenn es mir schwerfällt, dran zu glauben, dass ich nach dieser Niederlage auch stärker zurückkommen werde – aber ich glaube dran.“ In jedem Fall sei es für sie Olympische Spiele der ganz großen Gefühle gewesen. „Am Start hat mein Herz ganz schön gepochert, ich war massiv nervös. Ich war unheimlich dankbar, dass meine Freude und Familie die Spiele mit mir zusammen erleben durfte – auch wenn es nicht das Happy End gab.“ Auch die junge Vester schwärmte: „Die Atmosphäre war atemberaubend. Viel schöner und aufregender, als wir uns das ausgemalt haben – es war der Hammer.“ Vogel erhielt allein schon dafür einen warmen Applaus, weil es mit ihm nach zwölf Jahren zum ersten Mal wieder ein deutscher Trampolinturner zu Olympia gebracht hatte. Sportlich lief es auch für den Synchron-Weltmeister, der in Paris im Einzel antrat, weil es bei Olympia keinen Synchronwettbewerb gibt, suboptimal: „Natürlich hatte man sich mehr erhofft. Aber nächstes Jahr bei den World Games will ich mit meinem Partner auf Gold angreifen.“

Zehnkämpfer Niklas Kaul betonte, er sei „rückblickend stolz auf meinen achten Platz“. Der Star vom USC Mainz betonte: „Zehnkampf ist immer schwierig, immer anders. Ich bin stolz darauf, einen Zehnkampf beendet zu haben bei Olympischen Spielen – das ist mein Kindheitstraum gewesen.“ Dass der Ex-Weltmeister hinter seinen eigenen Erwartungen zurückblieb, lag „vielleicht auch daran, dass ich für mich zu viel erwartet habe und Probleme hatte, dass auf die Bahn zu bringen. Dass ich ein Urlaubssemester eingelegt hatte, war sicherlich nicht zielführend. Der Ausgleich zum Sport hat mir gefehlt – diese Lockerheit, diese Leichtigkeit.“ Sein Fazit: „Ich finde es eigentlich gar nicht so schlimm, wie es gelaufen ist.“ Wie Kaul möchte auch „Marathon-Man“ Samuel Fitwi 2028 in Los Angeles nochmal seinen Hut in den Ring werfen. Dafür trainiert Fitwi nach eigener Aussage 170 bis 200 Kilometer pro Woche. Das kriegen viele mit dem Auto nicht hin.

Wie viele Speere sie pro Monat durch die Luft schleudern, verrieten Christin Hussong und Julian Weber nicht. Aber beide betonten nach ihren jeweils dritten Olympischen Spielen, dass sie durchaus Bock auf einen weiteren Auftritt bei Olympia hätten – in L.A. 2028. Platz sechs in Paris war nicht Webers Wunschtraum. „Ich hatte extrem viel drauf, bin in der Form meines Lebens und es war echt schade, dass ich es nicht auf dieser wunderschönen großen Bühne zeigen konnte. Ich gehöre seit vielen Jahren zu den Besten der Welt – und kann mich damit sehr glücklich schätzen.“ Hussong sagte: „Ich habe dieses Jahr nach einer Verletzung endlich wieder gelernt, meinem Körper zu vertrauen und bin stolz, dass ich wieder zeigen konnte: ich gehöre dazu.“ Selbstkritische Töne gab es von Stabhochspringer Oleg Zernikel zu hören. „Ich glaube, ich habe mich am meisten darüber geärgert, dass es wieder nur der neunte Platz war – und nur 5,70 Meter.“ Er sei noch immer damit beschäftigt, den Wettkampf von Paris zu verarbeiten, „noch immer nicht im Hier und Jetzt angekommen.“

Höhepunkt des Abends war das Talk mit Sprinterin Sophia Junk, die mit der 4×100-Meter-Staffel Bronze geschnappt hatte – diesmal die einzige Olympia-Medaille aus rheinland-pfälzischer Sicht. Vir ihrem Start in Paris sei sie wider Erwarten extrem nervös gewesen. „Ich hatte mir aber ein Konzept zurecht gelegt, wie ich mit so einer Nervosität umgehe. Ich habe nur noch auf den Startblock geguckt und mir die Dinge vorgesagt, die ich umsetzen möchte: ´Wir machen das jetzt so wie immer. Machen keinen Fehler, holen das Staffelholz mit. Beschleunigung. Hohes Knie.“ Dass ihr Körper nicht fit genug war fürs Finale, habe sie eine Menge Tränen gekostet. „Das war immer so Kopf gegen Herz. Bei mir sind sehr viele Tränen geflossen. Ich musste das den Mädels in der Teamsitzung sagen. Die haben auch alle geheult. Mittlerweile bin ich stolz, dass wir es als Team geschafft haben am Ende des Tages.“ Die Medaille habe ihr gebrochenes Herz geflickt. Und zum Schluss sagte die Sprinterin von der LG Rhein-Wied noch: „Die Sporthilfe Rheinland-Pfalz hat mich aufgefangen in meinen schwierigsten Zeiten. Ein Riesen-Dankeschön an die Sporthilfe. Auch die Spitzensportförderung in Rheinland-Pfalz hat einen Riesenanteil. Ohne die ganzen Förderer, die wir an unserer Seite haben, ist es nicht möglich, heute von solchen Erfolgen zu sprechen.“ Sportminister Michael Ebling war begeistert, als Sophia Junk auf dem Podiumssofa ihre bronzene Medaille aus der Jutetasche hervorzauberte. Bronze sei fantastisch. „Riesenrespekt für so eine Leistung. Mir imponiert immer, wenn Menschen eine Medaille mit einer wahnsinnigen Disziplin in den Fokus nehmen.“ Ähnlich äußerte sich auch der neue Ministerpräsident Alexander Schweitzer in seiner Videobotschaft.

 

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Top-Events

Fans aus ganz Europa in der Römerstadt Zülpich erwartet

Zülpich – Musikfestival der Superlative startet am heutigen Freitag, 30. August in Zülpich – Deutschlands größtes Hardstyle-Festival erneut im Seepark Zülpich – INTO THE MADNESS am 30.+31. August 2024 in Zülpich – Spektakuläre Bühnen mit über 55 Künstler/innen und großem Feuerwerk.

Der Seepark Zülpich wird bereits zum dritten Mal Schauplatz des gefeierten INTO THE MADNESS Musikfestivals. Am 30. und 31. August werden Fans aus ganz Europa in der Römerstadt erwartet. Die Gäste können sich dabei wie gewohnt auf spektakuläre Aufbauten und faszinierende Bühnenshows mit über 55 Künstlerinnen und Künstlern der Hardstyle-Szene freuen, darunter Top-Acts wie D-Block & S-te-Fan, Sub Zero Project und Da Tweekas. Neu in diesem Jahr: Erstmals wird es insgesamt vier (!) Bühnen auf dem Gelände geben sowie die Option des Campings. Am Freitag vor dem eigentlichen Festivaltag wird es zudem eine große „Pre-Party“ geben.

Das Festivaldebut im Jahr 2022 sowie die Folgeveranstaltung im letzten Jahr blieben den Gästen wie auch der Zülpicher Bevölkerung durchweg in positiver Erinnerung. Die überwiegende Zustimmung der Anwohnerinnen und Anwohner, ein reibungsloser Veranstaltungsverlauf ohne Vorkommnisse und ein bewährtes Sicherheitskonzept fassen die letztjährigen Großveranstaltungen zusammen. Bisher feierten bereits rund 20.000 Besucherinnen und Besucher die internationalen DJs von INTO THE MADNESS im Seepark Zülpich. Das Ziel der verantwortlichen Organisatoren in Zusammenarbeit mit dem Seepark-Team, der Stadt Zülpich und weiteren zu beteiligenden Behörden sowie der Anwohnerinnen und Anwohner ist es, auch weiterhin ein erfolgreiches und nachhaltiges Event auf die Beine zu stellen, das einen Mehrwert für die gesamte Region darstellt. INTO THE MADNESS erfreut sich dabei internationaler Beliebtheit. Bereits in den vergangenen Jahren reisten Gäste aus ganz Deutschland und über 20 weiteren Ländern an.

In diesem Jahr erwartet das Publikum eine weitere Besonderheit: Die Einführung einer Pre-Party am Freitag, 30. August und die neuen Campingmöglichkeiten auf dem Gelände, die es den Gästen ermöglichen soll, das Festivalerlebnis in vollen Zügen auszukosten. Am Samstag, 31. August stehen den Festivalbesucherinnen und – besuchern dann alle Bereiche offen: vier spektakuläre Bühnen mit verschiedenen Musikstilen, darunter Hardstyle, Rawstyle, Hardcore und Uptempo, sowie Food Courts, in denen kulinarische Highlights und Erfrischungen auf die Gäste warten, ein Merchandise- Stand mit Festival-Outfits und diverse Chill-Out Areas befinden sich derzeit im Aufbau. Rund 55 Artists unter anderem aus den Niederlanden und ein großes Abschlussfeuerwerk sollen dem Zülpicher Festivalpublikum dann eine unvergessliche Show bescheren.

Die Veranstaltung INTO THE MADNESS findet am Freitag den 30. August, 16 – 23:30 Uhr (Pre-Party) sowie am Samstag, den 31. August von 12 bis 23:30 Uhr statt. Tickets sind ausschließlich über die Website des Veranstalters ab 69,90€ erhältlich: www.intothemadness.de

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Grundsteinlegung für neuen Gebäudekomplex im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am heutigen Donnerstag, 29. August, stand ein Termin von historischem Ausmaß an: Im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex, bestehend aus Konzerthalle, Haus des Gastes und Stadtbibliothek, gelegt. Mit dabei waren zahlreiche Gäste, darunter die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling, deren Ministerien das Projekt maßgeblich mitfördern und unterstützen.  In ihren Redebeiträgen hoben sie die große Bedeutung des Projektes für die Region hervor. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Peter Diewald, betonte: „Der Neubau ist ein Meilenstein sowohl für die Stadtentwicklung von Bad Neuenahr-Ahrweiler als auch für den Tourismus sowie den Gesundheitsstandort. Er steht für Fortschritt, für Aufwertung und Weiterentwicklung unseres Standortes. Wir wollen die Identität unseres Kurortes bewahren und gleichzeitig in die Zukunft überführen, Perspektiven schaffen.“

Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, Jan Ritter und Christian Senk, befüllten sie eine Zeitkapsel und ließen diese in den Grundstein ein. Befüllt wurde sie, ganz nach Tradition, mit einer unterschriebenen Urkunde, Tageszeitungen und Euro-Münzen. Zudem wurde eine Flasche Bad Neuenahrer Heilwasser als identitätsstiftendes Symbol des Kurortes beigelegt.

Seit mehr als zehn Jahren ist das Projekt „Neubau Kurparkliegenschaften“ in der Beratung der städtischen Gremien. Nach zahlreichen sowie umfassenden Entscheidungsprozessen in den vergangenen Jahren ist „ein architektonischer Gesamtentwurf für den neuen Gebäudekomplex hervorgebracht worden, der modernen Bauhausstil mit denkmalgeschütztem Erbe verbindet, und darüber hinaus eine Symbiose aus Kurpark und Gebäudeensemble ermöglicht“, so Geschäftsführer Jan Ritter. Die Flut hatte das Projekt zum Erliegen gebracht, bis es dann im Mai 2022 wieder aufgenommen wurde. Hierzu hatte die Stadt ihre Tochter, die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH (ABMG), welche auch Betreiberin des Kurparks sowie des zu errichtenden Gebäudekomplexes ist, mit der Projektsteuerung beauftragt.

Mehrwerte und Ziele des Vorhabens:

„Die Zusammensetzung des Gebäudes aus den drei Hauptbestandteilen Haus des Gastes, Konzerthalle und Stadtbibliothek ermöglicht es, verschiedene Kultur- und Freizeitangebote zentral unter einem Dach anbieten zu können, und so Personal und Räumlichkeiten an einem Ort zu bündeln“, erläutert Christian Senk, Geschäftsführer der ABMG. Gregor Terporten, Abteilungsleiter Generationen, Sport und Kultur bei der Stadt: „Mit der Einbindung in den neuen Gebäudekomplex am Kurpark wird die Stadtbibliothek sowohl baulich als auch mit neuen Medien in die Zukunft geführt. Synergien sollen zudem dadurch erzielt werden, dass der Lesesaal im Haus des Gastes auch von der Stadtbibliothek mitgenutzt werden kann. Ebenfalls können Lesungen der Stadtbibliothek im Foyer oder in der Konzerthalle veranstaltet werden, sodass vielfältige Angebote unter einem Dach möglich sind“, führt er weiter aus.

Ferner wird das Thema Klimaschutz beim Neubau in besonderem Maße berücksichtigt: Eine 638 m² große, auf dem Dach befindliche Photovoltaik-Anlage, eine extensive Dachbegrünung sowie die Nutzung der Abwärme des Großen Sprudels zählen hierbei zu den absoluten Vorzeigemaßnahmen.

„Um die Stadt zukunftsfähig aufzustellen, ist es notwendig, in eine attraktive und nachhaltige Infrastruktur zu investieren; in eine sogenannte Schlüsselinfrastruktur für Kur- und Tourismusorte, die wiederum auch andere dazu ermutigen kann, in den Standort zu investieren. Nur so gelingt es, nachhaltige Beiträge zur Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt und auch für das gesamte Ahrtal zu leisten“, führte Jan Ritter aus.

Das Investitionsvolumen für den Neubau liegt bei ca. 26,2 Millionen Euro. Landesförderungen, die einen großen Teil der Finanzierung sichern, wurden sowohl vom Innenministerium als auch vom Wirtschaftsministerium bereits bewilligt. Die Förderbescheid-Übergabe hierzu fand im Februar 2024 statt. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2026 geplant.

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Top-Events Tourismus

Bella Italia in der Eifel – Die Ferrari Racing Days vom 6. – 8. September auf dem Nürburgring

Nürburg – Die Nürburgring-Highlights im September – Bei den Ferrari Racing Days (6. – 8. September) legendäre Rennwagen aus Maranello bewundern, einen lustigen Familien-Nachmittag mit Micky Maus & Co. beim Disney Channel Mitmach-Kino (7. & 8. September) erleben, oder beim 1000 km Rennen (21. & 22. September) packenden Oldtimer-Motorsport in der Grünen Hölle bestaunen. Und wer lieber selbst ins Lenkrad greift, kann an drei von vier Wochenenden die Nordschleife von morgens bis abends bei den Touristenfahrten erleben. Der Nürburgring Drift Cup (14. & 15. September) rundet den rasanten September in der Eifel ab.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Ferrari Racing Days (6. – 8. September)
Bella Italia in der Eifel: Aus allen Teilen des Kontinents kommen Anfang September Liebhaber italienischer Sportwagen an den Nürburgring. Ihr Ziel: Die Ferrari Racing Days (6. – 8. September). Das gesamte Wochenende steht im Zeichen der Traumwagen aus Maranello. Gleich mehrere Rennen der Ferrari Challenge Europe stehen an, einem Markenpokal in baugleichen Rennversionen der 488-Modellreihe. Die wahren Highlights sind aber die Sessions des spektakulären XX Programmes, bei dem absolute Raritäten aus dem Hause Ferrari die 5,1 Kilometer der Grand-Prix-Strecke umrunden. Die Krone setzen dem Wochenende die F1 und Le Mans-Prototypen aus dem Hause Ferrari auf. Private Besitzer gehen dann mit echten Formel-1-Wagen der letzten 20 bis 30 Jahre auf die Strecke. Seit neustem teilen sie sich den Asphalt mit Autos des Typs 499P Modificata – einem Fahrzeug, das dem aktuellen Le Mans-Hypercar der Automobilmarke entsprungen ist. Tribünentickets gibt es online schon ab 10 Euro, Jugendliche bis 12 haben freien Eintritt.
Auch bei den Ferrari Racing Days bietet der Nürburgring wieder attraktive VIP-Pakete an. Ab 269 Euro erleben Fans das Event aus einer exklusiven Lounge mit bester Sicht auf Start-Ziel, leckerem Catering und haben exklusiven Zugang ins Fahrerlager, der sonst nur Teams, Fahrern und geladenen Gästen gewährt ist.

ADAC 1000 km Rennen (21. – 22. September)
Das ADAC 1000 km Rennen auf dem Nürburgring ist Kult: Sieben Jahrzehnte Motorsport-Geschichte, in denen große Namen wie Senna, Bellof, Ascari und viele weitere an den Start gingen. Heute ist das Rennen die ultimative Herausforderung für historische Rennfahrzeuge. 1000 Kilometer über Nordschleife und Sprintstrecke des Nürburgrings: Das bedeutet sieben Stunden Racing in der Grünen Hölle.

Eine Mammutaufgabe für die Porsche 911er, BMW E30er und all die anderen Tourenwagen der 80er und 90er-Jahre. Das Konzept kommt an, die Veranstaltung wächst: Im vergangenen Jahr haben die Organisatoren einen neuen Höchststand an Teilnehmern vermeldet – mehr als 100 Rennwagen gingen auf die Hatz durch die Grüne Hölle. Ähnlich viele dürften es auch in diesem Jahr werden, wenn die Startampel am Samstagmittag (21. September) auf Grün springt. Besucher erleben beim ADAC 1000 km Rennen eine Zeitreise in eine altehrwürdige Ära des Langstreckensports. Allein an den rund 24 Kilometern Rennstrecke warten unzählige Perspektiven. Und im Fahrerlager kommen Zuschauer ganz nah dran an die Fahrer und ihre Maschinen. Der Gang durch die Startaufstellung, sowie der Zugang zu Tribünen und dem Boxendach, ist im Ticket inkludiert. Am Samstag zahlen Erwachsene 26 Euro fürs Online-Ticket. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 5 Euro, Kinder unter 14 Jahren keinen Eintritt. Auch am Sonntag (22. September) kommen Liebhaber des historischen Motorsports auf ihre Kosten: Verschiedene Gleichmäßigkeits- und Experience-Läufe stehen an – teils auf der Nordschleife, die meisten auf der Grand-Prix-Strecke. Wer beide Tage besuchen möchte, profitiert vom attraktiven Kombi-Ticket.

Disney Channel Mitmach-Kino (7. & 8. September)
Rätseln, Klatschen, Singen und Mitfiebern im komfortablen Kino des Nürburgrings: Am Samstag und Sonntag, 7. & 8. September, kommen kleine Fans von Micky Maus & Co. im ring°kino auf ihre Kosten. Der Disney Channel lädt erneut in ganz Deutschland zum Mitmach-Kino. Rund eine Stunde dauert die familiengerechte Vorführung. Micky Maus führt als animierter Gastgeber die Kinobesucher durch das bunte Programm und auch das Nürburgring-Maskottchen Legend wird für Erinnerungsfotos vor Ort sein. Das Programm ist auf die kleinsten Zuschauer im Vorschulalter (2 – 7 Jahre) ausgerichtet. Bislang unbekannte Folgen von Spidey und seine Super-Freunde, Disney Junior Arielle, Waustelle – alle Pfoten packen an und Bluey sorgen für kurzweilige Kino-Unterhaltung. Zwischen den Episoden laden Musikvideos zum Mittanzen und Mitsingen ein. Und auch kleine Ratespiele rund um die Disney Channel Vorschul-Serien sind geplant. Tickets für die Vorstellungen am Samstag und Sonntag (jeweils 14 Uhr) gibt es online für 5 Euro.

Nürburgring Drift Cup (14 & 15. September)
Mit qualmenden Reifen durchs Schumacher-S: Beim nächsten Lauf des Nürburgring Drift Cups (14. & 15. September) dürfen sich Zuschauer in der Müllenbachschleife wieder auf spektakuläre Hochgeschwindigkeits-Drifts freuen. 89 Teilnehmer aus 19 Ländern vermelden die Organisatoren für das vorletzte Aufeinandertreffen in diesem Jahr. Damit erleben Besucher am Ring ein volles Teilnehmerfeld. Der Samstag ist beim Nürburgring Drift Cup den Trainings- und Qualifying-Sessions vorbehalten, bevor es am Sonntag in die entscheidenden Battles geht. Der Modus ist simpel und mitreißend zugleich: In den Battles treten zwei Fahrer direkt gegeneinander anTickets für den Nürburgring Drift Cup gibt es online für 20 Euro, Jugendliche zahlen die Hälfte. Der Eintritt für das gesamte Wochenende kostet 35 Euro.

Veranstaltungen im September 2024:
6. – 8. September: Ferrari Racing Days
7. & 8. September: Disney Channel Mitmach-Kino
14. & 15. September: Nürburgring Drift Cup
21. & 22. September: ADAC 1000 km Rennen
22. September: RCN & GLP

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Politik

Übernahme von kommunalen Altschulden – Verbandsgemeinde Kaisersesch wird um 3 Millionen Euro entlastet

Kaisersesch – Justizminister Herbert Mertin übergibt Bescheide zur Kommunalentschuldung an zwölf Kommunen der Verbandsgemeinde Kaisersesch – Zwölf Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch profitieren neben zahlreichen weiteren Kommunen des Landes von dem Programm „Partnerschaft zur Entschuldung der Kommunen in Rheinland-Pfalz“ (PEK-RP). Justizminister Herbert Mertin überreichte im Namen von Finanzministerin Doris Ahnen die Bewilligungsbescheide über insgesamt rund drei Millionen Euro an den Stadtbürgermeister von Kaisersesch und die Ortsbürgermeister von Binningen, Dünfus, Forst, Hambuch, Kaifenheim, Kail, Leienkaul, Müllenbach und Zettingen. Für die Ortsgemeinden Brachtendorf und Möntenich nahm Bürgermeister Albert Jung die Bescheide entgegen.

Neben Bürgermeister Albert Jung nahmen auch die Landrätin des Landkreises Cochem-Zell, Anke Beilstein, sowie die Mitglieder des Landtags Benedikt Oster und Jens Münster an dem Termin teil.

Minister Mertin erklärte bei der Übergabe: „Mit einer Verfassungsänderung hat der Landtag den Weg für die Übernahme von kommunalen Altschulden in Höhe von insgesamt rund drei Milliarden Euro freigemacht. Das kommt auch zwölf Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch zugute. Sie werden insgesamt um gut drei Millionen Euro und damit um etwa 55 % der anrechnungsfähigen Liquiditätsschulden entlastet. Dieser Schuldenschnitt bekräftigt die Solidarität zwischen dem Land und den Kommunen. Ich freue mich daher sehr, Ihnen als Vertreter dieser Gemeinden heute die Bewilligungsbescheide überreichen zu dürfen!“

Bürgermeister Albert Jung: „Es freut mich sehr, dass alle zwölf Gemeinden, die an dem Programm PEK-RP teilgenommen haben, insgesamt drei Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz erhalten. Diese finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ich möchte mich im Namen der Gemeinden beim Land Rheinland-Pfalz herzlich für die mittel- bis langfristige Entlastung bedanken, die nicht nur zur Stärkung der kommunalen Finanzsituation beiträgt, sondern unseren Gemeinden auch wieder mehr Handlungsspielraum für ihre zukünftige Entwicklung bietet.“

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Gesundheit Top-Themen

Erstmals wieder Masern-Fälle im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Im Kreis Euskirchen gibt es aktuell acht bestätigte Masern-Fälle bei Kindern. Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes sind u.a. zwei Familien mit mehreren Kindern betroffen, so dass in den nächsten Tagen mit weiteren Fällen zu rechnen ist.

Die Ansteckung erfolgte mutmaßlich außerhalb des Kreises Euskirchen bei einem privat organisierten Ferienlager. „Wir müssen davon ausgehen, dass auch weitere Kinder und junge Erwachsene aus dem Kreis Euskirchen an den Ferienveranstaltungen teilgenommen haben, so dass mit weiteren Erkrankungsfällen zu rechnen ist“, sagt Christian Ramolla, der im Gesundheitsamt Infektionspatienten betreut.

Betroffen sind ausschließlich Kinder. Bisher war es nicht erforderlich, besondere Maßnahmen in Schulen oder Kindertageseinrichtungen zu veranlassen. Alle Kinderarztpraxen, sonstige Arztpraxen und Krankenhäuser im Kreis Euskirchen sind informiert worden.
In den vergangenen Jahren hat es nur sehr wenige Masernfälle im Kreisgebiet gegeben. Zuletzt waren in 2018, 2019 und 2020 jeweils ein Masernfall aufgetreten. Hintergrund ist eine sehr hohe Durchimpfungsrate von rund 97 Prozent bei der Schuleingangsuntersuchung.

In Deutschland ist die Masernimpfung verpflichtend für Kinder, die eine Kita bzw. die Grundschule besuchen. „Die Impfung bietet einen umfassenden Schutz“, so Ramolla. „Das heißt, wer geimpft ist, muss sich keine Sorgen um eine Ansteckung machen.“

Allgemeine Hintergrund-Information zu Masern

Bei den Masern handelt es sich um eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Erreger ist das Masernvirus, das durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) oder über den Luftweg durch Tröpfchen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase oder Rachen übertragen wird. Masernviren wurden nach Kontamination noch nach zwei Stunden in der Luft nachgewiesen. Ansteckungen von Personen, die sich in den gleichen Räumen aufgehalten hatten wie ein an Masern Erkrankter, ohne dass ein direkter Kontakt stattgefunden hatte, wurden beschrieben. Ein direkter Kontakt ist also nicht für die Übertragung der Masern erforderlich.

Das Masernvirus besitzt eine Ansteckungsfähigkeit von über 90 %, das heißt über 90 % der mit dem Virus in Kontakt gekommenen Personen, die über keine ausreichende Immunität verfügen, erkranken.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vier Tage vor Auftreten des typischen Hautausschlags (Exanthem) und hält bis vier Tage nach Auftreten des Exanthems an. Unmittelbar vor Erscheinen des Exanthems ist sie am größten.

Die Masernvirusinfektion bedingt eine vorübergehende Immunschwäche, die Monate bis möglicherweise Jahre andauern kann. In dieser Zeit besteht eine erhöhte Empfänglichkeit für nachfolgende Infektionen. Häufig werden im Zusammenhang mit den Masern bakterielle Superinfektionen, wie eine Mittelohrentzündung, Bronchitis und Lungenentzündung sowie Diarrhöen beobachtet. Eine besonders schwerwiegende Komplikation ist die akute Gehirnentzündung, zu der es in etwa 1 von 1000 Fällen kommt. Bei etwa 10-20% der Betroffenen endet sie tödlich, bei etwa 20-30% muss mit dauerhaften Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) gerechnet werden. Darüber hinaus gibt es weitere schwerwiegende Erkrankungen.

Wie kann man sich vor Masern schützen?

Die erste MMR-Impfung sollte im Alter von 11-14 Monaten erfolgen. Die empfohlene Zweitimpfung kann 4 Wochen nach der ersten Masernimpfung erfolgen und soll im Alter von 15, spätestens 23 Monaten verabreicht werden.

Eine einmalige MMR-Standardimpfung für Erwachsene sollte bei allen nach 1970 geborenen ungeimpften bzw. in der Kindheit nur einmal geimpften Personen ≥18 Jahre oder nach 1970 geborenen Personen ≥18 Jahre mit unklarem Impfstaus nachgeholt werden.

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Tourismus

Erfolgreiche Veranstaltungs-Reihe „Summer Beats“ bringt Musik und Leben in die Mayener Innenstadt

Mayen – Summer Beats brachten über zehn Wochen Live-Musik in die Innenstadt – Von Balladen bis Rock’n’Roll, von ruhig bis ausgelassen, von Regen bis Sonnenschein – die Summer Beats bestimmten den Sommer in Mayen und waren so vielfältig, wie man sich nur vorstellen kann.

Immer samstags, immer in der Innenstadt, immer kostenlos – so wurde die vom Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ finanzierte Veranstaltungsreihe angekündigt und dabei wurde nicht zu viel versprochen.

Über einen Zeitraum von zehn Wochen unterhielten zehn unterschiedliche Künstler und Bands jeden Samstag verschiedene Bereiche der Innenstadt, darunter den Marktplatz, die Marktstraße und die Brückenstraße. Die Einzelhändler und Gastronomen der Innenstadt waren auch mit von der Partie und unterstützten die jeweiligen Veranstaltungen zum Beispiel durch zusätzliche Sitzplätze oder Getränkestände.

Trotz wechselhaften Wetters und vereinzelten Regenschauern ließen sich die Zuhörer die gute Laune nicht verderben. Für jeden Geschmack war etwas dabei und das spiegelte sich auch in den Besucherzahlen und positiven Resonanzen der Gäste wider.

Auch die letzte Veranstaltung der Reihe mit „One Night with ABBA“ lockte viele Besucherinnen und Besucher auf den Marktplatz.

„Mit „One Night with ABBA“ fand die gesamte Veranstaltungsreihe einen tollen Höhepunkt. Zahleiche Besucher kamen auf den Marktplatz, um die Hits der legendären Band zu hören, zu tanzen und gemeinsam zu feiern. Auch an diesem Abend sorgten die umliegenden Gastronomen mit einem reichhaltigen Getränkeangebot dafür, dass es den Gästen an nichts fehlte. Der Markplatz verwandelte sich in eine einzige große Party und selbst eine kurze Unterbrechung durch ein Gewitter konnte der ausgelassenen Stimmung nichts anhaben. „Das Konzept, unsere Innenstadt mit kostenloser Livemusik zu beleben, ist voll aufgegangen. Ich freue mich über die tolle Resonanz und bin stolz auf das Team, das diese Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt möglich gemacht hat“, fasst Oberbürgermeister Dirk Meid zusammen.

Auch Ralf Dietz, der mit seiner Firma Dimepro – Recording & More für die Stadt Mayen die Veranstaltungsreihe „Summer Beats“ durchführt, zieht ein positives Fazit: „Zehn Wochen Live-Musik – tolle Kulissen und verschiedene Künstler, die die Innenstadt beleben. Ich bedanke mich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit – es hat Spaß gemacht.“

Mit den „Summer Beats“ hat Mayen gezeigt, dass die Innnenstadt ein Ort des Zusammenkommens und gemeinsamen Erlebens ist. Dieses neue Miteinander soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.

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Stadionsprecher des 1. FC Köln besuchte den Fanclub „Geißböcke Nordeifel“

Roggendorf/Köln – „Stimme von Köln“ zu Gast – Wenn einer von sich behaupten kann, dass er nicht nur ein Sonntagskind ist, sondern dass ihm auch der Fußball mit in die Wiege gelegt wurde, dann ist es der heute 70 Jahre alte Stadionsprecher des 1. FC Köln, Michael Trippel. Denn Trippel, bekannt als „die Stimme von Köln“, erblickte genau zu dem Zeitpunkt das Licht der Welt, als die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag, 4. Juli, 1954 in Bern die Fußball-Weltmeisterschaft gewann. „Meine Mutter lag damals in den Wehen, und alle Ärzte hingen am Radio, um die Übertragung des Endspiels gegen Ungarn zu verfolgen“, erzählte Michael Trippel, als er jetzt den Stammtisch des 1. FC-Köln-Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“ im Roggendorfer Clublokal Zagreb besuchte.

Mit der Einladung seines langjährigen Freundes Michael Trippel hatte Fanclubvorsitzenden Günter Henk einen guten Griff getan, denn der heute 70-Jährige, der seit nunmehr 40 Jahren in Diensten des 1. FC Köln steht, bescherte den Clubmitgliedern einen unterhaltsamen Abend. Seit 25 Jahren begrüßt er als Stadionsprecher der Kölner Geißböcke die auswärtigen Fans mit dem europaweit bekannten und inzwischen zum Kult gewordenen Spruch: „Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands“.

Seit seinem zehnten Lebensjahr sei er Fan des 1. FC Köln, berichtete Trippel, der davon erzählte, wie er 1964 zum ersten Mal ein Spiel des FC im Stadion erlebte und die Geißböcke der erste deutsche Meister in der neugegründeten Bundesliga wurde. Michael Trippel war es dann auch, der 1984 der erste Fanbeauftragte eines Bundesliga-Clubs wurde. Dies wurde 1989 Pflicht für alle Vereine. Im gleichen Jahr gründete Trippel in Köln das Fanprojekt, das seit 1996 von dem aus Keldenich stammenden Fanbetreuer Rainer Mendel geleitet wird.

Trippel erzählte in Roggendorf von den vielen Busreisen zu Spielen in ganz Europa, in Zeiten, als der FC noch im europäischen Fußball mitmischte. Auch schon damals habe er oft Ärger mit Hooligans gegeben. Als Fanbeauftragter des FC sei er auch oft bei Beerdigungen präsent gewesen. „Wir begleiten unsere Fans hin und wieder auch auf ihrem letzten Gang“, so der Gast aus Köln.

1992 wurde Trippel Stadionsprecher bei den Amateuren des FC und 1996 Stadionsprecher der Profi-Geißböcke. Der heute 70-Jährige war es auch, der kölsche Lieder ins Stadion der Geißböcke brachte.

Zum Saisonauftaktspiel des FC in der zweiten Liga gegen den HSV wurde Stadionsprecher Trippel vom FC-Präsidenten Werner Wolf für seine 25-jährige Tätigkeit als Stimme von Köln geehrt. Wie der Geehrte in Roggendorf erklärte, veranstaltet er im Rhein-Energie-Stadion Stadionführungen, die als „Trippel-Touren“ bekannt seien.

Trippel nahm sich viel Zeit, um mit den Mitgliedern des Roggendorfer Fanclubs über Fußball zu sprechen. Clubvorsitzender Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel überraschten ihren prominenten Gast dann mit dessen Ernennung zum Ehrenmitglied der Geißböcke Nordeifel. Trippel revanchierte sich mit der Überreichung eines neuen FC-Trikots an Sandra Igel. (Reiner Züll)