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Ab nach Aachen-Burtscheid und rein ins Becken

Aachen – Der „Wärm Komp“ lädt zum Thermalbaden unter freiem Himmel ein! – Der Wärm Komp ist ab dem heutigen Samstag, 5. Oktober, bis zum 31. Dezember 2024 in Betrieb und jeweils freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die offizielle Einweihungsfeier startet am heutigen Samstag mit Livemusik um 15 Uhr. Es dampft und sprudelt wie in einer Therme. „Wärm Komp“ heißt die neueste Attraktion in feinstem Öcher Sprech, die Stadtbaurätin Frauke Burgdorff am Mittwoch (2. Oktober) gemeinsam mit mehreren Vertreter*innen aus der engagierten Stadtgesellschaft vorgestellt hat. Der Pop-up-Thermalwasserbrunnen lädt ab dem Wochenende in Burtscheid direkt neben der Rosenquelle am Kurpark alle Menschen zum freien Baden in naturbelassenem Thermalwasser ein – frei zugänglich, kostenlos und mitten in der Stadt. „Das steht Aachen mit seiner langen Kur- und Badegeschichte sehr gut zu Gesicht!“, dankte Burgdorff den vielen Akteur*innen – vorneweg der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen – für ihr außergewöhnliches Engagement. „Sie und Ihre Initiative haben es möglich gemacht, dass wir heute hier stehen und alle Bürgerinnen und Bürger einladen können: Packt die Badehose ein und kommt nach Burtscheid!“ Das Projekt wird von der Stadt Aachen unterstützt, ebenso von der FH Aachen, die den den Komp gebaut hat, und der Aachener Politik.

Ein kleines Bauwerk mit großer Wirkung

Betreiber des temporären Thermalbadebrunnens ist die Bürgerstiftung. Der Badespaß gleich neben der Rosenquelle findet selbstverständlich unter hygienisch einwandfreien Bedingungen statt.

„Unser Bestreben ist es, das Thermalwasser hier in Burtscheid wieder den Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu machen. Wir sind sehr glücklich, dass dies durch den Pop-Up-Thermalbrunnen gelingt“, stellte Ulrich Lieser von der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen heraus. Zugleich lobte er das große Engagement der vielen Beteiligten. 120 Ehrenamtliche haben an dem Projekt gearbeitet, etwa 200 Bürger*innen hätten per Crowdfunding dafür gespendet, dazu noch mehrere Firmen. Die Kosten des Thermalbadebrunnens belaufen sich auf circa 58.000 Euro, 8.000 Euro davon wurden aus bezirklichen Mitteln gespeist.

Prof. Dr. Anke Fissabre von der FH Aachen betonte die „fantastische Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure“ und dankte den Sponsor*innen. „Wir haben hier ein kleines Bauwerk geschaffen, was hoffentlich eine große Wirkung erzielt! Die FH Aachen freut sich besonders, dass somit ein Projekt mit interdisziplinärem Charakter von den ersten Planungen bis zur Vollendung umgesetzt werden konnte.“

Das heißeste Becken des Wärm Komps ist das oberste, mit einer Wassertemperatur von etwa 40 Grad Celsius. Danach folgt das mittlere Becken mit 37 bis 38 Grad Celsius. Die Wassertemperatur im unteren Fußbecken beträgt 34 bis 35 Grad Celsius. Das Wasser in den Becken wird alle zwei Stunden komplett durchgespült, was die Hygiene sicherstellen sollen. Maßgeblich für die Hygiene wird aber die Einhaltung der Baderegeln sein, wie alle Akteur*innen nochmals betonten. Diese hängen gut sichtbar direkt am Zugang zu den Becken aus.

Seit Anfang 2023 ist der Thermalbadebrunnen in Planung. Die Grundidee war und ist, das Thermalwasser kostenfrei für die Bürger*innen nutzbar zu machen. Nach der Entstehung der ersten Planungsrunden haben die FH Aachen, die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, die Stadt Aachen sowie die Stadtteilkonferenz das Projekt nach und nach verwirklicht.

Wie lauten die Öffnungszeiten?

Die Eröffnungsfeier mit Livemusik findet am Samstag, 5. Oktober, um 15 Uhr statt. Der Wärm Komp ist dann bis zum 31. Dezember 2024 in Betrieb und jeweils freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Begleitet wird die Öffnungsphase von einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, wie Gymnastik im Kurpark oder einem Vortrag zur Bade- und Esskultur in Japan. „Durch dieses Programm und die Öffentlichkeitsarbeit soll der Thermalbadebrunnen ein Wohlfühl- und Begegnungsort werden“, erklärt Dr. Klaus-Peter Otto von der Stadtteilkonferenz.

Welche Regeln gelten für die Benutzung?

Beim Wärm Komp handelt es sich nicht um ein Reinigungsbad. Daher lautet das Motto: Bitte erscheinen sie sauber und gepflegt und duschen Sie sich vor Ort noch einmal kurz ab, bevor Sie ins Becken steigen. Eine Umkleide ist vorhanden.

Wer Badekleidung an hat, darf sodann ins warme Wasser eintauchen. Nacktbaden ist nicht erlaubt. Bringen Sie zudem Handtuch und Badeschlappen mit.

Welche Infrastruktur gibt es vor Ort?

Neben einer Duschmöglichkeit gibt es für Besucher*innen des Wärm Komps auch eine Umkleide vor Ort. Eine Trockentoilette ist als „Not-Toilette“ vorhanden. Die Betreiber bitten darum, diese tatsächlich nur bei hoher Dringlichkeit zu nutzen.

Wie wird der Wärm Komp überwacht?

Während des Betriebs ist jederzeit eine geschulte Badeaufsicht anwesend, die von der Bürgerstiftung Lebensraum gestellt wird. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Wärme Komp abgedeckt und kann nicht genutzt werden. Die Wasserqualität wird ebenso ständig von Behördenseite kontrolliert.

Wie groß ist der Wärm Komp?

Der Pop-up-Thermalbadespaß besteht aus insgesamt drei Becken: einem Fußbecken und zwei Sitzbecken. Die Becken bieten insgesamt Platz für maximal 18 Personen.

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Citymanagement Jülich startet kreative Kampagne gegen Ladenleerstand

Jülich – Citymanagement Jülich startet kreative Kampagne für vermietbare Ladenlokale – Zu den Aufgaben des Citymanagements Jülich gehört das sog. Laden-Flächenmanagement für den Bereich Innenstadt. Die Initiative, die im Auftrag der Stadt Jülich tätig ist und gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich (SEG) in der Poststraße 14 ihren Sitz hat, steht sowohl Vermietern als auch Mietinteressenten unterstützend zur Seite und hilft bei der Mieter-, Nachfolger- und Flächensuche.

Im Rahmen dieser Bemühungen hat Citymanager Frank Manfrahs nun eine neue Vermarktungskampagne unter dem Motto „Ladenhelden“ entworfen. Bei dieser geht es darum, bereits vorhandene bzw. von Leerstand bedrohte Ladenlokale mithilfe kreativer, großformatiger Schaufensterplakate zu bewerben. Diese funktionieren als Hingucker und sollen auf gutgelaunte Weise Lust auf eine Anmietung machen. Hierdurch unterscheiden sie sich positiv von vielen anderen „Zu vermieten!“-Hinweisen. Manfrahs erhofft sich, die in Jülich ohnehin im Vergleich zu anderen Innenstädten äußerst moderate Leerstandsquote von rund 7% weiter reduzieren zu können.

Würdigung für angehende Ladenbetreiber
Die Plakatidee „Ladenhelden“ hat Manfrahs eigens für Jülich entworfen. Die Überlegung dahinter: wer sich mit einem Ladengeschäft selbstständig macht bzw. eine Ladenfläche anmietet und dafür Risiko und in vielen Fällen auch unternehmerische Verantwortung auf sich nimmt, leistet einen spürbaren und gesellschaftlich wertvollen Beitrag zum Erhalt der Innenstädte. In Kombination mit dem seit einiger Zeit megaerfolgreichen Superhelden-Trend à la Superman, Batman & Co. in den Medien war dann schnell die Ladenhelden-Idee für Jülich geboren.

Erster Teilnehmer in der Baierstraße 5

Erster Plakatstandort ist „Zigarren Schmitz“ in der Baierstraße 5. Für das Traditionsgeschäft mit seinem umfangreichen Sortiment an Zigarren, Zigaretten und Zeitschriften sowie Lotto-Annahmestelle und DHL-Station wird zum neuen Jahr ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gesucht, da die derzeitigen Betreiber aus persönlichen Gründen ausscheiden. Auch eine andere Nutzung des Ladenlokals ist in Zukunft denkbar. Interessenten können sich -das ist eine der Botschaften auf dem Ladenhelden-Plakat- gerne beim Citymanagement melden.

Aufbau einer Online-Ladenlokal-Börse
Weiterführendes Ziel des Citymanagements ist es, für den Standort Innenstadt auf Dauer eine möglichst umfangreiche Online-Übersicht der vermietbaren Ladenflächen anbieten zu können. Hiermit wurde auf der Citymanagement-Internetseite bereits begonnen. Weitere Objekte sollen nach und nach hinzukommen. Gerne dürfen sich daher weitere Eigentümer von innenstädtischen Ladenlokalen melden, welche sich neben beratender Unterstützung ebenfalls ein Ladenhelden-Plakat aufhängen und ihr Ladenlokal im besten Falle auch online inserieren möchten.

Zusätzliche Vermietungschancen durch Kooperationen und Förderprogramm
Sämtliche Leistungen des Citymanagements erfolgen im Auftrag der Stadt Jülich im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses und sind für interessierte Hauseigentümer und Mietinteressenten kostenlos. Es handelt sich ausdrücklich um keine Maklertätigkeit. Im Gegenteil: das Citymanagement arbeitet gerne neben den jeweiligen Eigentümern auch mit beauftragten Maklerbetrieben und/oder Hausverwaltungen zusammen, um das Vermietungsgeschäft für Ladenlokale gemeinsam voranzutreiben. Dieses gilt übrigens auch für das Sonderförderprogramm „Ladenlust Jülich“. Bei diesem können Mietinteressenten umfangreiche Mietzuschüsse erhalten. Vermieter von leerstehenden Ladenlokalen können von der Vereinbarung von Fördermietverträgen mit bis zu 24 Monaten Laufzeit profitieren. Erste Vermietungen und Geschäftseröffnungen innerhalb des Ladenlust-Programms stehen kurz bevor. Weitere Vermieter und Mietinteressenten können sich noch um eine Teilnahme an dem Programm, welches bis Ende 2026 läuft, bewerben.

Alle Infos sind zu finden unter www.citymanagement-juelich.de

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Nürburgring erzeugt 1,1 Millionen kWh aus Sonnenenergie – Haupttribüne wird zum Sonnenkraftwerk

Nürburgring – Am Nürburgring wurde erfolgreich eine zweite große Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die neue Anlage befindet sich auf dem Dach der BMW M POWER Tribüne und produziert nun nachhaltigen Strom aus Sonnenenergie direkt neben der Start-und-Zielgeraden. Zusammen mit der bestehenden Anlage auf dem Dach des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk erreicht die legendäre Rennstrecke eine eigene Energieerzeugung von jährlich 1,1 Millionen kWh.

Mit dieser jüngsten Erweiterung beträgt die Gesamtfläche der Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Nürburgrings über 11.000 Quadratmeter. Die neue Anlage auf der BMW M POWER Tribüne erzeugt jährlich etwa 634.800 kWh Strom, während die bereits vorhandene Anlage auf dem Dach des ring°werks zusätzlich 500.000 kWh im Jahr beisteuert.

Die selbst erzeugte Sonnenenergie unterstützt die nachhaltige Energiepolitik des Nürburgrings, der auch seinen weiterführenden Bedarf mit 100% Ökostrom aus nachhaltigen Quellen deckt.

Die Errichtung der zweiten Photovoltaikanlage erfolgte – wie schon bei der Ersten – in Kooperation mit dem regionalen Unternehmen Wi SOLAR, mit dem der Nürburgring seit 2022 eine weitergehende Partnerschaft eingegangen ist. Die ring°kartbahn, auf der die Besucher ihren Fahrspaß ausschließlich mit Elektrokarts erleben, trägt deshalb den Zusatz „powered by Wi SOLAR“ im Namen.

Über die Nachhaltigkeit am Nürburgring
Der Nürburgring engagiert sich umfassend für Nachhaltigkeit in den Schwerpunkt-Bereichen Strom & Wärme, Mobilität & Innovation, Natur- & Landschaftsschutz, Abfallentsorgung & Recycling, Wasser & Abwasser sowie Lärm- & Schallschutz.

Im Bereich Strom & Wärme setzt der Nürburgring auf grüne Energie mit Photovoltaikanlagen und 100 % Ökostrom. Ein klimafreundliches Biomasse-Heizwerk und effiziente digitale Messsysteme unterstützen die nachhaltige Energieversorgung. Die Mobilität wird durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro- und Hybridfahrzeuge gefördert. Elektro-Karts und CO2-Kompensationsprojekte ergänzen das Engagement. Im

Natur- und Landschaftsschutz bewirtschaftet der Nürburgring gemäß den PEFC-Anforderungen 150 Hektar eigene Waldflächen und schützt wertvolle Lebensräume.

Abfallentsorgung und Recycling werden durch eine verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft und Kampagnen wie „saubere Campingplätze“ unterstützt. Wasser- und Abwassermanagement beinhaltet den Einsatz von Niederschlagswasser und Vakuumtechnik. Ein umfassendes Lärmschutzkonzept und kontinuierliches Schallmonitoring sorgen für reduzierte Lärmemissionen.

Der Nürburgring zeigt, dass Events, Umweltschutz und Innovation Hand in Hand gehen – auch deshalb erhielt die vielseitige Location vor kurzem erneut die Zwei-Sterne-Umweltakkreditierung des Motorsport-Weltverbandes FIA.

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Gesundheit

Woche der seelischen Gesundheit in MYK und Koblenz steht bevor

Region/Mayen-Koblenz – Vom 10. bis 20. Oktober 2024 findet im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz die „Woche der seelischen Gesundheit“ statt. Mit einer Reihe von kostenfreien Veranstaltungen soll auf die Bedeutung der psychischen Gesundheit aufmerksam gemacht und Hilfestellungen zur Stärkung der seelischen Widerstandskraft gegeben werden.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei!

Die bundesweite Woche der seelischen Gesundheit steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz”. Die Aktionswoche wird jährlich durch das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ausgerufen. Ziel ist es, auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung psychischer Belastungen und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam zu machen sowie zum gemeinsamen Austausch und gegenseitiger Unterstützung aufzurufen.

Auch der Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz beteiligen sich an der Woche der seelischen Gesundheit. In Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern wird die Aktionswoche mit vielfältigen Angeboten rund um die seelische Gesundheit stattfinden. Die Koordination der Angebote hat Meike Koch, Psychiatriekoordinatorin des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz übernommen. „Es freut mich sehr, dass sich die verschiedensten Dienste, Beratungsstellen und Kooperationspartner an der Woche der seelischen Gesundheit mit Online- und Präsenzveranstaltungen beteiligen. Hierbei ist ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm entstanden: Workshops, offenen Gesprächsrunden, Webinare, Aktivitäten in der Natur und eine Filmvorstellung laden dazu ein Beratungsangebote und Angebote der Gesundheitsprävention kennenzulernen sowie Methoden für mehr Selbstfürsorge und Achtsamkeit zu nutzen“, sagt Meike Koch.

Das Programm der Aktionswoche umfasst im Zeitraum vom 10. bis 20. Oktober 2024 neun kostenfreie Veranstaltungen: Auftakt der Woche der seelischen Gesundheit ist die Filmvorstellung des Roadmovies „Expedition Depression“ am 10. Oktober 2024, 19.30 Uhr im Odeon-Apollo-Kinocenter in Koblenz. Das Programm der Aktionswoche mit allen Veranstaltungen und weiteren Informationen kann hier aufgerufen werden: www.ogy.de/wdsg-programm-in-myk-
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Lesesommer-Finale XXL in Wittlich – Abschlussparty im Bungert Oktoberfestzelt

Wittlich – Über 1.200 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung und feierten gemeinsam den Abschluss der größten Leseförder-Aktion in Rheinland-Pfalz. Eine Eintrittskarte für sich und die ganze Familie hatten alle Teilnehmenden mit mindestens drei gelesenen Büchern im Vorfeld erhalten. Die Lesesommer-Abschlussparty der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich im Bungert Oktoberfestzelt war auch in diesem Jahr wieder ein Riesenevent.

In Vertretung für Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Landrat Gregor Eibes begrüßten die Beigeordneten Elfriede Meurer und Stefanie Kohl-Molitor die Gäste und lobten die Lesebegeisterung der Wittlicher Kinder und Jugendlichen. Mit 793 erfolgreichen Teilnehmenden und über 5.400 gelesenen Büchern hat die Stadt-und Kreisergänzungsbücherei den Spitzenplatz bei den Lesesommer-Bibliotheken in Rheinland-Pfalz inne. Elfriede Meurer und Stefanie Kohl-Molitor bedankten sich bei den Ehrenamtlichen für die vielen geführten Buchgespräche und bei den beiden Sponsoren des Lesesommers, der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück und der Stiftung Stadt Wittlich, für die langjährige finanzielle Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank ging an die Firma Bungert, die ihr Festzelt mit Personal schon seit Jahren unentgeltlich zur Verfügung stellt und darüber hinaus kostenlose Getränke für die Teilnehmenden sowie die Gutscheine für die Verlosung stiftet.

Der Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Eric Westerheide, zeigte sich ebenfalls begeistert von der Lesemotivation in der Region und sicherte auch für das nächste Jahr eine Beteiligung der Sparkasse zu. Zur Freude der Kinder flogen anschließend niedliche Plüsch-(Gold)esel von der Bühne ins Publikum.

Nach dem offiziellen Part übernahm Zauberkünstler MiBa die Bühne und begeisterte Groß und Klein mit seiner witzigen und rasanten Zaubershow.

Spannung machte sich in der Halle breit, als im Anschluss die Verlosung der Hauptpreise angekündigt wurde. Glückself Matthias langte sechsmal in die Lostrommel, um die glücklichen Gewinner der Gutscheine zu ermitteln. Ein zusätzlicher Preis wurde exklusiv unter den Teilnehmer*innen des englischen Lesesommers verlost. Im „English Summer Reading Club“ können Jugendliche ihre Englisch-Kenntnisse verbessern, indem sie englische Bücher lesen und auch die Buchchecks in englischer Sprache ausfüllen. Für diese besondere Leistung gibt es eine zusätzliche Gewinnchance und eine extra Urkunde.

Besonders ausgezeichnet wurden auch wieder die Klassen der Grund- und weiterführenden Schulen mit den meisten erfolgreichen Teilnehmenden. Zusätzlich wurden erstmals weitere Klassenpreise verlost.

Doch auch die schönste Party geht vorbei – im Anschluss an das Programm wurden die Urkunden herausgegeben. Wer wollte, konnte den Vormittag mit einem zünftigen Mittagessen im Oktoberfestzelt ausklingen lassen. Alle nicht abgeholten Urkunden liegen in den nächsten Wochen in der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich bereit.

Die Chance auf weitere Preise, wie z. B. einen Aufenthalt im Europapark Rust, gibt es bei der landesweiten Verlosung am 8. Oktober. Das Bibliotheksteam drückt allen die Daumen und freut sich auf ein Wiedersehen beim 18. Lesesommer 2025.

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Politik

Jetzt muss die RWTH Aachen Farbe bekennen!

Aachen/Düsseldorf – Die CDU-Landtagsabgeordneten in der StädteRegion Aachen, Annika Fohn MdL (Stadt Aachen), Daniel Scheen-Pauls MdL (Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg) und Hendrik Schmitz MdL (Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen) erklären, dass die CDU-geführte Landesregierung der RWTH Aachen zusätzliche Mittel für die Einführung des Studiengangs Grundschullehramt zur Verfügung stellt:

„Seit Jahren haben das Land, die Städteregion, die Stadt Aachen, unsere Kommunen und die Lehrerverbände sehr hart daran gearbeitet, dass der Studiengang Grundschullehramt in unserer Region etabliert wird. Das ist bitter notwendig, um den Lehrkräftemangel in den Grundschulen der Städteregion und der angrenzenden Kreise zu beheben. Durch eine Ausbildung in der Region bleiben viele Studierenden als künftige Lehrkräfte auch dieser Region erhalten. An anderen Studienorten kann man diesen so genannten ‚Klebeeffekt‘ gut beobachten. Jede Region profitiert davon, wenn in einer Universität vor Ort Lehrkräfte ausgebildet werden. Der am 11. September im Brief des Rektorats verkündete Ausstieg der RWTH aus dem gemeinsamen Projekt hat alle politischen Beteiligten geschockt. Wir selbst haben die Planungen begleitet und uns für diesen Studiengang in Aachen nach Kräften einsetzt. Während der langjährigen Planungen bemühten sich alle politischen Beteiligten intensiv, eine pragmatische Lösung für die Region zu finden. Und dabei geht die kommunale Politik sogar ungewöhnliche Wege: Sie ist bereit, Mietkosten für Büro- und Seminarräume zu übernehmen.“

Das Rektorat der RWTH hatte als Begründung für den Ausstieg plötzliche Mehrkosten von 400.000 bis 500.000 Euro genannt. Dazu schreibt nun Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft in einer Stellungnahme an den Wissenschaftsausschuss des Landtags: „Von dem beabsichtigten Rückzug der RWTH Aachen hat die Landesregierung am 11. September erfahren. Die Landesregierung hatte bis dahin keine Informationen zu der jetzt von der RWTH Aachen geltend gemachten Finanzierungslücke. Als Begründung für diesen Schritt hat die RWTH Aachen gegenüber der Landesregierung den enormen Koordinationsaufwand für das Projekt aufgeführt.“

Allerdings unterbreitet das Ministerium der RWTH eine zusätzliche finanzielle Unterstützung, führt die Ministerin in der Stellungnahme aus: „Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat zusätzlich zu der im Rahmen der Studienplatzoffensive II erfolgenden Unterstützung in Anerkenntnis der besonderen Herausforderungen eines Studiengangs in Kooperationsform in Aussicht gestellt, jährlich weitere 300.000 Euro ab der für die Einrichtung der geplanten 80 Studienplätze zur Verfügung zu stellen. Eine mit den Kooperationspartnern abgestimmte Rückmeldung der RWTH Aachen hierzu steht noch aus.“

Dazu äußern die drei Abgeordneten aus der Städteregion: „Das Angebot der CDU-geführten Landesregierung liegt nun vor. Dafür haben wir drei uns im Vorfeld mit allem Nachdruck eingesetzt. Am Finanziellen kann also das über Jahre gemeinsam vorangetriebene Projekt nicht scheitern. Jetzt muss die RWTH Aachen Farbe bekennen. Die Region braucht die Einführung dieses Studiengangs dringend, denn die Region braucht dringend Grundschullehrkräfte.

Dabei ist die RWTH keine Privatuniversität, sondern eine staatliche Universität mit einem gesellschaftlichen Auftrag – auch für unsere Region hat.“

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Wirtschaft

Bester Bäckergeselle des Landes RLP – Niklas Ring aus Kaifenheim überzeugte die Jury

Region/Koblenz – Schon mehrere Wochen bevor der große Landesentscheid der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ endet, steht fest: Der beste Bäckergeselle des Landes kommt aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Der 21-jährige Niklas Ring überzeugte die Jury beim separaten Landeswettbewerb der Bäcker zum Thema „Die bunte Welt des Handwerks“. Der fand im Rahmen der German Craft Skills im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HwK Koblenz statt. Zweite Landessiegerin wurde Lena Grünhagen aus dem Bezirk der HwK der Pfalz.

Die Aufgabenstellung für die Bäckergesellen, die natürlich in Berufskleidung antraten, war anspruchsvoll: Zunächst mussten sie eine umfangreiche Arbeitsmappe vorlegen, die später Grundlage für ein Fachgespräch war. Dann ging es in die Ausbildungsbackstube der HwK Koblenz, um in 7,5 Stunden diese fünf Gebäcksorten anzufertigen und ansprechend zu präsentieren: fünf Weizenmischbrote in verschiedenen Ausführungen, Klein- und Partygebäcke, Plundergebäck in vier verschiedenen Formen mit unterschiedlichen Füllmassen, ein komplett essbares Schaustück zum Thema „Die bunte Welt des Handwerks“ und eine Thementorte aus Buttercreme, Sahne oder Mousse, bei der sich das Thema in der Dekoration wiederfinden musste.

Niklas Ring aus Kaifenheim überzeugte die Jury durch sein handwerkliches Können, sein strukturiertes Arbeiten und seine Kreativität. Der 21-jährige hat seine Ausbildung im Unternehmen Backkultur Müsch in Alflen absolviert und schon dort gezeigt, dass er zu den Besten gehört: Durch sein Abitur konnte er die Ausbildung, die im Mai 2022 begann, um neun Monate verkürzen. Zur Gesellenprüfung wurde er frühzeitig im Winter 2023/2024 zugelassen und bestand sie „sehr gut“ mit hervorragenden 96 von 100 möglichen Punkten. Nun hat der Koblenzer Kammersieger, der mittlerweile in Cochem bei der Konditorei Frank Lohner und Tim Lohner GbR arbeitet, die nächste Stufe im Leistungswettbewerb erreicht. Er hat damit sein Ticket für den Bundesentscheid bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk gelöst.

Parallel zu den Bäckern hat der Landesentscheid für die Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei, stattgefunden. Dabei wurde Leonie Diehl von der HwK der Pfalz erste Landessiegerin und Celine Schnitzius von der HwK Trier zweite Landessiegerin.

Zum Hintergrund:

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills ist ein Traditionswettbewerb, der seit 1951 unter den besten Absolventen der Gesellenprüfungen ausgetragen wird. Er findet nach zwei Vorentscheiden auf Kammer- und Landesebene mit dem Bundesfinale seinen Höhepunkt. Für einen Großteil der Gewerke gibt es den Landesentscheid unter den Kammersiegern aus den Kammerbezirken Koblenz, Mainz, Kaiserslautern und Trier am 12. Oktober in Trier. Für die Handwerksjugend der Bäcker läuft der Wettbewerb auf Landesebene traditionell wegen der besonderen Aufgabenstellung im Vorfeld in der Koblenzer Backstube. Weitere Informationen zur Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills gibt bei der HwK Koblenz Theresa Just, Tel. 0261/ 398-421, theresa.just@hwk-koblenz.de

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Wirtschaft

Dr. Oetker feiert Spatenstich für neues Hochregallager „Connect“ in Wittlich

Wittlich – Das neue Hochregallager wird über ein Gesamtvolumen von 178.000 Kubikmeter verfügen. Die Bruttogeschossfläche beträgt 13.000 Quadratmeter, davon werden zwei Drittel auf -24 Grad Celsius heruntergekühlt. Nach Fertigstellung werden 1.000 Tonnen Stahl und 12.000 Liter Beton verbaut sein. Die Fertigstellung des neuen Lagers ist für Ende 2026 geplant. Am Mittwoch, den 25. September 2024, fand der feierliche Spatenstich für das Bauvorhaben Connect Hochregallager von Dr. Oetker in Wittlich statt. Nach einer langen Phase intensiver Planung markiert dieser Meilenstein den Beginn eines bedeutenden Bauprojekts für das Unternehmen.

Dr. Christian von Twickel, Mitglied der internationalen Geschäftsführung von Dr. Oetker, führte gemeinsam mit der ersten Beigeordneten der Stadt Wittlich, Elfriede Meurer, Tobias Bauer, Leiter der internationalen Pizzawerke, Hans-Dieter Husch, Werksleiter von Dr. Oetker Wittlich, und Vertretern der ausführenden Bauunternehmen und des Planungsbüros den symbolischen Spatenstich aus. Zuvor wandte sich Dr. von Twickel an die geladenen Gäste und hob die Bedeutung des neuen Hochregallagers hervor: „Bereits vor fünf Jahren haben wir mit der Planung für diesen Moment begonnen. Durch ‚Connect‘ verbinden wir die bestehende Lagerkapazität mit einem hoch-modernen, vollautomatisierten Hochregallager und schaffen so Platz für insgesamt 40.000 Palettenstellplätze in zwei Bauabschnitten, wobei der erste Bauabschnitt, mit dem wir nun starten, ca. 25.000 Palettenstellplätze beinhaltet. Mein besonderer Dank gilt dem Planungsbüro, den Bauunternehmen und den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Dr. Oetker für ihren Einsatz.“ Martin Thiele, Geschäftsführer des Planungsbüros Thiele & Linnenberg ergänzte: „In den vergangenen fünf Jahren seit Planungsbeginn haben wir mit der Corona-Pandemie, den Folgen des Krieges in der Ukraine und der Jahrhundertflut viele Herausforderungen meistern müssen. Auch ich be-danke mich sehr herzlich beim Bauherrn Dr. Oetker für das Vertrauen und allen Projektbeteiligten.“

Ein neues Lager ist notwendig, da die bestehenden Lagermöglichkeiten perspektivisch nicht ausreichen. Die geplante Lagerung bezieht sich auf alle Produkte, nicht auf spezielle Sortimente.

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Das Tasting zum Ahrwein des Jahres 2024 am 3. November – Tickets unter ahrweindesjahres.de

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Event „Test the Best“ mit 20 Weingütern und über 100 Ahrweinen – Ende Oktober wird es für die Winzerinnen und Winzer wieder spannend, wenn die Siegerweine beim Ahrwein des Jahres 2024 feierlich verkündet werden, darunter die besten Weine in den Kategorien Kultweine, Premiumweine, Klassiker, Bester Frühburgunder, Bester Blanc de Noir und Bester Weißer Burgunder. Zum zweiten Mal lädt der Ahrwein e.V. mit großzügiger Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler am Sonntag, 3. November, von 12 bis 17 Uhr zum exklusiven Tasting zum Ahrwein des Jahres unter dem Titel „Test the Best“ ein.

Im Hotel Rodderhof präsentieren an diesem Nachmittag 20 Weingüter aus dem Ahrtal über 100 beim Ahrwein des Jahres angestellte Weine. Ahrweinkönigin Annabell Stodden und Ahrweinprinzessin Laura Nietgen werden die Siegerlounge im Weinkeller des Hotels betreuen, wo alle erstplatzierten Weine aus allen Kategorien gemeinsam verkostet werden können. Für begleitende Unterhaltung sorgt Hardy’s Jazzband mit Jazz- und Dixieland-Klassikern. Dazu wird feines Fingerfood aus dem hoteleigenen Restaurant gereicht. „Dass das Event Test the Best 2023 fast ausverkauft war, hat gezeigt, dass es der richtige Schritt war, den Ahrwein des Jahres den Endverbrauchern näher zu bringen und die besten Weine der Region zu positionieren“, sagt Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler. „Die Ahr ist im Übrigen das einzige Weinbaugebiet in Deutschland, welches – auch als Orientierung für Weinfreunde überregional – einen eigenen Weinpreis vergibt. Die Auszeichnung ist somit in Deutschland einzigartig“, so Zimmermann weiter.

Tickets für das Tasting „Test the Best“ zum Preis von 47,95 Euro (inkl. Verkostung, Wasser und Fingerfood) sind erhältlich unter ahrweindesjahres.de.

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Hilfswerk Lions Club Alsdorf stellt neuen Weihnachts-Kalender 2024 vor

Alsdorf – Der Lions Club Alsdorf und sein Hilfswerk geben auch im 2024 wieder ihren beliebten Weihnachtskalender heraus. Wegen der steigenden Nachfrage auch bei Sponsoren werden in diesem Jahr sogar 4.000 Exemplare gedruckt, die von Unternehmen gestiftete Preise im Gesamtwert von 18.000 Euro beinhalten.

Der Kalender wird durch die Lions-Club-Mitglieder sowie über Verkaufsstellen in teilnehmenden Geschäften und Einrichtungen vertrieben, zum Preis von 6 Euro je Stück. Hauptpreis ist auch in diesem Jahr wieder ein Jahresleasing mit Unterstützung des Alsdorfer Autohauses Gohr, diesmal für einen Ford Puma. Das Titelbild wurde Jahr gestaltet von Lilli Stolarski aus der Klasse 3 b der kath. Grundschule Begau, die etliche Entwürfe von Kindern dem Lions Club zur Auswahl vorgelegt hatte.

Für die Gewinnerin gibt es einen 50 Euro-Gutschein und für die Klassenkasse zusätzlich 200 Euro. Clubpräsident Stefan Esser dankte herzlich allen beteiligten Unternehmen, die dem Club die Herausgabe des Weihnachtskalenders ermöglichen und konnte schon jetzt auf zahlreiche Vorbestellungen von Unternehmen verweisen. Von Gutscheinen bis Barpreisen reicht die Palette der Gewinne. Sie werden täglich auf der Internetseite des Lions Club Alsdorf veröffentlicht und werden vorab unter notarieller Aufsicht gezogen und den einzelnen Kalender-Nummern, die aufgedruckt sind, zugeordnet.

Der Gesamterlös aus dem Kalenderverkauf kommt insbesondere wieder Alsdorfer Jugendprojekten von Ferienfahren über Kindertheater bis hin zu Schulprojekten zugute. Ein großer Teil wird verwendet, um alle 22 Alsdorfer Kitas alle zwei Wochen mit einer Kiste frischem Bio-Obst und Gemüse zu beglücken. Auf dem Alsdorfer Weihnachtsmarkt ist der Lions Club auch wieder vertreten. Dort werden wie bisher am 1. Weihnachtsmarktwochenende die restlichen Weihnachtskalender im Clubzelt zu haben sein, wo der Lions Club traditionell Grünkohl mit Mettwurst sowie Kaltgetränke, Glühwein und andere warme Getränke anbieten wird. Der Club leitet alle Gewinne aus seinen Aktivitäten eins zu eins für wichtige soziale Jugendprojekte an die jeweiligen Empfänger weiter. (apa)