Kategorien
News

Doppel-Pole für Mercedes-AMG in der Eifel

Nürburgring – Mercedes-AMG hat sich bei 51. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring die komplette erste Startreihe gesichert. Raffaele Marciello stellte mit einer Bestzeit von 8:09,058 Minuten das Fahrzeug #4 vom Mercedes-AMG Team Bilstein auf die Pole-Position. Der Italiener hatte im Top-Qualifying 2 am Ende 0,422 Sekunden Vorsprung vor Markenkollege Maro Engel im Schwesterfahrzeug #3 vom Mercedes-AMG Team GetSpeed. Engel verpasste damit knapp seine vierte Glickenhaus-Trophy nach 2016, 2019 und 2020, der Wanderpokal für den schnellsten Fahrer in der „Grünen Hölle“ geht zum ersten Mal an „Lello“.

Pole-Sitter Marciello bleibt gewohnt gelassen

„Ehrlich gesagt: Das Qualifying-Ergebnis ist fein, aber es bedeutet nicht so viel. Ich stand in Spa-Francorchamps viermal auf der Pole und konnte nur einmal gewinnen. Man muss die Ausgangslage eben erstmal umsetzen“, sagte Marciello gewohnt gelassen. „Klar: Es ist immer gut, von vorne zu starten. Aber unser Fokus liegt jetzt schon ganz klar auf dem Rennen. Wir haben eine gute Ausgangsposition und werden sehen, war wir daraus machen können.“ Engel haderte ein bisschen mit der vergebenen Chance auf seine vierte Pole-Position. „Die Nordschleife mit freier Strecke und neuen Reifen ist immer etwas besonderes. Das Auto war super. Dieses Mal nur der zweite Platz, das ist ein bisschen schade. Ich hätte gerne ganz vorne gestanden. Aber Glückwunsch an Lello und seine Mannschaft.“

Zweite Startreihe für zwei italienische „Neuwagen“

Die zweite Startreihe für das Rennen am Samstag besetzen zwei „Neuwagen“ aus Italien. Rang drei sicherte sich Kelvin van der Linde im neuen Abt-Lamborghini #27, der sich als einziger der Spitzenfahrer in der zweiten fliegenden Runde noch auf 8:10,498 Minuten verbessert hatte. Platz vier holte Nick Catsburg im Frikadelli-Ferrari #30 in 8:10,518 Minuten. Schnellster Audi-Pilot war Frank Stippler in der #5 von Scherer Sport PHX als Fünfter direkt vor Nico Menzel im Falken-Porsche #44 als bestem Fahrzeug aus Stuttgart-Zuffenhausen. Bester BMW-Pilot war Augusto Farfus im Rowe-BMW #99 auf Rang elf.

Feller, Sims, Keilwitz, Schiller und Drudi sichern das Weiterkommen

Vor dem finalen Showdown hatten im Top-Qualifying 1 noch fünf Fahrer ihren Teams die letzten freien Plätze bei der Jagd nach der Glickenhaus-Trophy und den besten Startplätzen gesichert. Dabei setzten sich Ricardo Feller im #16 Scherer-PHX-Audi mit der bis dahin schnellsten Zeit des Wochenendes von 8:10,046 Minuten, Alexander Sims im Schwesterauto mit der #5, Daniel Keilwitz im #20 Wochenspiegel-Ferrari und Mattia Drudi im Vorjahressieger-Audi #1 ebenfalls vom Scherer Sport PHX durch. Damit bescherten sie jeweils einem Teamkollegen das Erlebnis von zwei freien Runden durch die „Grüne Hölle“. „Die Runde war schon extrem gut. Die Strecke ist der Hammer. Der Bereich im Hatzenbach war mega rutschig. Aber das Auto hat sich gut angefühlt. Ich bin super happy und freue mich aufs Rennen“, sagte DTM-Pilot Feller.

Top-Qualifying 1 nach heftigem Unfall für 29 Minuten unterbrochen

Das Top-Qualifying 1 musste zunächst mit einer Roten Flagge unterbrochen werden, noch bevor ein Fahrer seine erste schnelle Runde beendet hatte. Christian Krognes war auf einer schmutzigen Stelle im Bereich Hatzenbach mit dem #102 Walkenhorst-BMW heftig in die Reifenstapel der Streckenbegrenzung geflogen. Der Norweger blieb unverletzt. Nach einer Pause von 29 Minuten wurde der erste Durchgang des Top-Qualifyings komplett neu gestartet, allerdings verkürzt auf eine statt zwei schneller Runden.

Autogrammstunde und Gridwalk für die Fans am Freitagabend

Nach dem Kampf um die Pole-Position ging es am Vorabend der 51. 24h Nürburgring für die Fans spannend weiter: Der Gridwalk durch die Boxengasse mit großer Autogrammstunde aller Teams war bestens besucht, in der Müllenbachschleife brachte traditionell die Falken Drift Show die Zuschauer auf den vollbesetzten Rängen zum Toben. Viele weitere Attraktionen auf und neben der Strecke machen den Besuch aber auch am Samstag und Sonntag attraktiv: Karten sind rund um den Ring und die Nordschleife an den geöffneten Tageskassen erhältlich.

Volles Programm vor Ort, umfangreiche Liveberichte

Nachdem die Positionen für den Start der 24h Nürburgring bezogen sind, kann das „große Rennen“, wie es viele Fahrer nennen, am Samstag um 16:00 Uhr endlich losgehen. Bevor es für die 134 Teilnehmer aber in den spektakulären Fight durch Tag und Nacht geht, erwartet die Zuschauer am Nürburgring ein volles Programm. Auf der Strecke gibt es spannenden Motorsport mit den ADAC 24h-Classic ab 9:10 Uhr und den Tourenwagen Legenden ab 14.00 Uhr. Auch das Ravenol-Riesenrad im Fahrerlager und viele weitere Angebote und Aktionen von Partnern machen den Besuch mehr als lohnenswert. Wer das Geschehen am Ring von zu Hause aus verfolgen möchte, ist bei Free-TV-Partner NITRO richtig, der ab 14:45 Uhr in eine 26-stündige Non-Stop-Liveübertragung beginnt. Ebenfalls durchgehend auf Sendung sind die offiziellen Livestreams bei YouTube (www.YouTube.com/24hNBR) und auf der offiziellen Veranstaltungshomepage (www.24h-rennen.de/live).

Kategorien
Top-Events

„Awen“ zu Gast in der Kloster-Gaststätte in Maria Laach

Maria Laach – Unter dem Motto „Sagenhaft musikalisch“ heißt die Vulkanregion Laacher See am Freitag, den 16. Juni 2023, in der Klostergaststätte Maria Laach eine ganz besondere Gruppe willkommen: AWEN

Awen ist ein walisisches, kornisches und bretonisches Wort für „poetische Inspiration“ – diese merkt man den vier Profimusikern an. Ihre Texte und Kompositionen scheinen aus einer anderen Welt zu kommen: Aus der alten Welt der Legenden und Geschichten. Dazu Tempo, Rhythmus, Virtuosität und Leidenschaft der vier Vollblutmusiker lassen den Abend zu einem Ereignis werden.

Awen sind Joanne McIver & Christophe Saunière sowie Ciara Brennan & Chris Dawson, die 2018 auf der Celtic Voices Tour zusammenfanden und so begeistert aufgenommen wurden, dass sie ihre Zusammenarbeit fortsetzten. AWEN spielte unter anderem beim Celtic Festival of Gévaudan in Frankreich vor 3000 Leuten und wurde als Spektakel mit vier „Original-Kelten“ aus Irland, Schottland und Frankreich bezeichnet.

Wer sich bis tief in die Seele verzaubern lassen möchtest, der ist hier an der richtigen Adresse, denn die Besucher erwartet eine Gruppe, die auf den Spuren ihrer keltischen Vorfahren wandert.

Wann: Freitag, 16. Juni 2023 | 19.30 Uhr | Einlass 19.00 Uhr

Wo: Klostergaststätte Maria Laach

Eintritt: VVK 18.00 € zzgl. VVK-Gebühr | AK 25.00 €

Vorverkauf: www.Ticket-Regional.de

Kulturbüro VG Brohltal von Mo.-Fr. 8.00 bis 12.00 Uhr

Kapellenstraße 12 | 56651 Niederzissen

Tel. 02636-9740-411 | Mail: elisabeth.hilger@brohltal.de

Durch das Team der Klostergaststätte ist für Essen und Trinken bestens gesorgt.

Kategorien
News

Tausende Zaungäste beim Oldtimer-Traktorentreffen in Mechernich-Lückerath zu Gast

Mechernich-Lückerath – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zog Christina Schmitz aus Nettersheim als Gewinnerin eines Holder B 10 – Feldgottesdienst und Traktorensegnung am Freitag. Christi Himmelfahrt in Lückerath gilt seit einem Jahrzehnt als Geheimtipp für Liebhaber alter landwirtschaftlicher Fahrzeuge und Geräte. Diesmal waren etwa 170 Zugmaschinen beim Oldtimertreffen am Start, so Ralf Henning von den Traktorfreunden.

„Mehrere tausend Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche haben uns besucht“, ergänzte Heinz Rolf Meyer. „Es wurden tausend Liter Bier ausgegeben“, bilanziert Maximilian Münster – ohne die flüssige Wegzehrung im Fahrerlager. Letzteres wurde bereits am Mittwoch von 60 Gespannen bezogen. Das gemeinsame Frühstück ist bereits Tradition.

Anschließend feierte Diakon Manni Lang mit Traktorfahrern und Anhang am Freitag einen Geldgottesdienst, ehe sich die Unimogs, Bulldogs, Deutz, Schlüters, Fendts, Mc Cormicks und Hanomags hintereinander zur Fahrzeugsegnung vom Lanz-Geräteträger aus einreihten. Eine 15 Kilometer lange gemeinsame Ausfahrt führte zum Picknick am früheren Kolpingheim im Bleibuirer Feld.

„Zehn-plus-Eins-Jubiläum“

Die meisten Teilnehmer kamen aus dem Kreis Euskirchen, aber auch aus der südlichen Eifel bis zur Mosel und dem Hunsrück. Kennzeichen vom Niederrhein wurden ebenso gesichtet wie aus dem Bergischen Land.  35 „Traktorfreunde Lückerath“ hatten alle Hände voll zu tun, um das Fest organisatorisch zu stemmen. Ihr Zusammenhalt funktioniert bereits seit elf Jahren („Zehn-plus-Eins-Jubiläum“), ohne dass sie sich jemals als Verein organisiert oder einen Vorstand gewählt hätten.

Neben den Traktoren waren auch einige Aussteller, Karussells und eine Hüpfburg für den Nachwuchs aufgefahren worden, dazu für Liebhaber alter Arbeitstechniken und Maschinen ein mobiles Sägewerk von anno dazumal. Bei der Tombola gab es einen Holder B 10 zu gewinnen. Er ging an Christina Schmitz, die Lebensgefährtin eines Landwirts im Dorf.

Als Glücksbringer hatten die Traktorfreunde Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verpflichtet, der seinerseits ein Kind zur Glückstrommel hochhob. Es herrschte eine ausgesprochen heitere und gelöste Atmosphäre, während Gottesdienst und Segnung auch sehr versammelte und andächtige Stimmung.

www.traktorfreundelueckerath.de

Kategorien
News

„Kühle Böden, kühle Stadt“ – Aachens Böden arbeiten wie Klimaanlagen

Aachen – Böden sind eine wertvolle und nicht vermehrbare Ressource. Nur über einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit den Böden kann es gelingen, diese für künftige Generationen als notwendige Existenz- und Lebensgrundlage zu erhalten und zu sichern. Eine nachhaltige Flächenentwicklung lebt davon, dass weniger Flächen als bisher genutzt, industrielle Brachflächen wiederverwertet und besonders wertvolle und schutzwürdige Böden besser geschützt werden.

Die Untere Bodenschutzbehörde im Fachbereich Klima und Umwelt lässt zurzeit in Zusammenarbeit mit dem Aachener Ingenieurbüro ahu eine Karte der potentiellen Kühlleistung von Böden im Aachener Stadtgebiet erstellen. Dazu werden bis Ende Mai Fachleute der Bodenkartierung in den Parkanlagen der Stadt Aachen unterwegs sein.

Sie arbeiten im Elisengarten, Ferberpark, im Burtscheider Kurgarten Burtscheid, im Westpark, im Kurgarten am Eurogress, im Farwickpark an der Passstraße, in den Parks an der Burg Frankenberg und am Moltkebahnhof, an der Freifläche am Kreisverkehr Hermann-Löns-Allee, im Von-Halfern-Park, im Kaiser-Friedrich-Park am Hangeweiher, im Gillesbachtal und im Kennedypark.

Alle Erkenntnisse über kühlleistungsstarke Böden, die bekannten Kaltluftentstehungsgebiete und die Bewegung kälterer Luft über die bekannten Kaltluftschneisen werden später zusammengetragen und aufbereitet. Mit dieser neuen Datengrundlage lässt sich Bedeutung des Schutzguts Boden für das lokale Stadtklima noch besser und genauer in städtische Planungsprozesse einbringen als bisher. Wo gibt es in der Stadt Hitzeinseln? Wo lassen sich Böden so verbessern, dass sie als Wasserspeicher genutzt werden können?

Die aktuelle Bodenkartierung und die anschließende Auswertung werden gefördert. Das Projekt soll bis Ende 2023 abgeschlossen werden.

Eine nachhaltige Stadt- und Siedlungsentwicklung muss sich auch mit den absehbaren Auswirkungen des Klimawandels auf den Siedlungsraum auseinandersetzen. Böden spielen dabei eine zentrale Rolle im Klimageschehen. Immer dann, wenn aus einem Boden Wasser verdunstet, wirkt dieser Boden wie eine Klimaanlage und kühlt die umgebende Luft.

Der Verbrauch von Energie in Form von Wärme bei der Verdunstung wird als Verdunstungskälte und im Fall der Verdunstung aus Böden auch als Kühlleistung von Böden bezeichnet. Urbanes Grün und urbane Böden haben für die Verdunstung und die Kühlung der Städte eine hohe Bedeutung.

Eine Grünfläche in einem Stadtpark heizt sich ohne ausreichende Wasserversorgung im Sommer fast genauso auf wie eine Asphaltfläche. Derartige Grünflächen können gekoppelt mit bodenverbessernden Maßnahmen und nachhaltigen Lösungen für die Wasserspeicherung zu sehr effektiven „Kühlschränken der Stadt“ werden.

Denn auch für Aachen werden in Zukunft laut einer Prognose für die Zeit von 2031 bis 2060 im Durchschnitt 48 Sommertage und 10 bis 20 Hitzetagen pro Jahr erwartet (Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz, Deutscher Wetterdienst). Die Fachwelt spricht von „Sommertagen“ bei Höchsttemperaturen von mehr als 25 Grad Celsius und von „Hitzetagen“, wenn die Höchsttemperaturen auf mehr als 30 Grad Celsius ansteigen.

Die Dienstleistung eines Bodens für das Ökosystem lässt sich auch konkret berechnen. Die Kühlleistung einer 10.000 Quadratmeter (1 Hektar) großen Bodenfläche mit einer hohen Verdunstungsleistung im Sommerhalbjahr entspricht bei einem Strompreis von 0,43 Euro pro Kilowattstunde einer Kühlleistung im Wert von ca. 1,6 Millionen Euro pro Hektar und Jahr an Strom. Der Boden einer Parkanlage übernimmt die Dienstleistung „Verdunstung“ zusammen mit der Vegetation und kühlt die Umgebung kostenfrei (Berechnung der ahu GmbH).

Die Natur liefert der Bürgerschaft Aachens eine Reihe wertvoller Geschenke. Die Bodenkühlleistung von Wiesen und Wäldern, von Parkanlagen und Gärten muss genauso geschützt und gefördert werden wie die Abflussströme von Kaltluft über die vielen Bachtäler und Grünfinger-Zonen der Stadt Aachen.

Kategorien
News

„Mehr als nur grün“ – KSK Mayen unterstützt Projekt des Landkreises MYK

Mayen/Region – Kindergärten der Region erhalten bis 2025 je ein befülltes Hochbeet geschenkt. Im Rahmen des Projekts „Mehr als nur grün“, das der Landkreis Mayen-Koblenz ins Leben gerufen hatte,  konnte in der Kita St.-Veit in Mayen kürzlich das erste von 15 befüllten Hochbeeten für 2023 übergeben werden. Gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig trafen sich Udo Lohner als stv. Vorstandsmitglied der Kreissparkasse (KSK) Mayen, Stefan Weber als KSK-Vertriebsleiter und Michaela Schneider, die bei der KSK Mayen den Jugendmarkt betreut, sowie Werner Schneider als Geschäftsführer der Komm-Aktiv GmbH Mayen zur offiziellen Übergabe des ersten Hochbeetes an die Kinder der Kita St.-Veit in Mayen. Kitaleiterin Doreen Strödel und Erzieherin Irina Scheiber als Gruppenleiterin der Sonnengruppe bedankten sich für die Unterstützung sowohl im Namen der Kinder der Kita St.-Veit als auch stellvertretend für die weiteren Kitas in der Region, die in den diesen Tagen mit einem befüllten Hochbeet ausgestattet werden.

Landrat Dr. Alexander Saftig freute sich ebenfalls über das Engagement der KSK und erläuterte die Hintergründe, vor denen das Projekt Kreises ins Leben gerufen wurde: „Naturnahe Erfahrungs- und Bildungsangebote fördern die kleinkindliche Entwicklung in allen Bereichen. Aber trotz langjähriger wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt es immer noch vergleichsweise wenige Kitas, die über ein naturnahes Außengelände verfügen. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz verfolgt daher mit dem groß angelegten Projekt „Mehr als nur grün“ in erster Linie das Ziel, die biologische Vielfalt in naturnahen Bildungsräumen zu fördern und somit eine langfristigen Trendentwicklung zu Außengeländegestaltung und -entwicklung von Kitas in der Region anzustoßen.“ Hierzu unterstützt der Kreis u.a. Kitas bei der naturnahen Umgestaltung der Außenanlagen mit Fachvorträgen, Planungstipps, Workshops und der professionellen Beratung durch Landschaftsgärtner.

Das Kuratorium der KSK Stiftung „Für unsere Jugend“ hat vor diesem Hintergrund beschlossen, das Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz bis 2025 zu begleiten, indem jedem teilnehmenden Kindergarten ein Hochbeet inklusive Befüllung gespendet wird. „So werden in diesem ersten Jahr bereits 15 Kitas ein befülltes Hochbeet erhalten, um damit aktiv arbeiten können. Zusätzlich zu den Hochbeeten erhalten die Kitas jeweils ein Buch über Bienen und die Umwelt-sheriffs der PAW-Control. Als Partner für Lieferung und den Aufbau der Beete konnte die Komm-Aktiv GmbH Mayen, vertreten durch Werner Schneider gewonnen werden,“ freut sich KSK-Jugendmarktbetreuerin Michaela Schneider.

„Mit unserem aktuellen Engagement begleiten wir das Projekt „Mehr als nur grün“ aber auch, um bei den Kindern den Sinn für ein nachhaltiges Handeln für Umwelt und Klima zu schärfen,“ ergänzt Udo Lohner als stv. KSK-Vorstandsmitglied. Er unterstreicht dabei auch, dass es ein stetiges Anliegen der Kreissparkasse Mayen sei, die Kindergärten der Region bei vielen ihrer Vorhaben, Projekte und Aufgaben zu unterstützen, die im Rahmen derer regulären Planungen vielleicht nicht immer realisierbar sind und dass die KSK mit der Stiftung „Für unsere Jugend“ hierbei immer gerne Hilft, wo es nötig ist.

Kategorien
Top-Themen

In Mechernich kam es erneut zu einer versuchten Geldautomaten-Sprengung

Mechernich – Automatenknacker an der Volksbank – Anwohner notierten das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs und störten die Täter offenbar, die panikartig und vermutlich ohne Beute die Flucht ergriffen. Offenbar ohne Beute flohen vier mutmaßliche Geldautomatenknacker am frühen Freitagmorgen in einem hochmotorisierten schwarzen Auto mit Kempen-Krefelder Kennzeichen Richtung Autobahnauffahrt Breitenbenden. Das berichteten Augenzeugen dem Mechernicher „Bürgerbrief“

Die Detonation schreckte zahlreiche Bewohner der Mechernicher Innenstadt kurz vor 5 Uhr aus dem Schlaf. Eine zweite Explosion, wie im August vergangenen Jahres bei der Sprengung der immer noch nicht vollständig wiederhergestellten Kreissparkassenfiliale, blieb diesmal aus.

Anwohner beobachteten, wie vier mutmaßliche maskierte Täter, die sich in einer fremden Sprache lautstark unterhielten, vergebens versuchten, durch die schwer beschädigte Panzerglastür ins Innere des Geldautomatenraumes zu gelangen. Als ihnen das auch unter Einsatz von Brecheisen und Stangen nicht gelang, ergriffen sie die Flucht.

Packs bei Weyer kontrolliert gesprengt

Im Kreuzungsbereich Bergstraße/Weierstraße ließen sie Kabel und zwei beutelartige Pakete zurück, die offenkundig nicht gezündeten Plastiksprengstoff enthielten. Spezialkräfte der Polizei bargen sie aus dem weitläufig abgesperrten Areal und brachten die beiden „Sprengstoffpacks“ in der Nähe eines Pendlerparkplatzes bei Weyer kontrolliert zur Explosion.

Nicht nur die mutmaßlichen Täter schrien durch den anbrechenden Morgen. Auch Anwohner machten sich lautstark bemerkbar und trugen so womöglich zur panikartigen Flucht der potenziellen Automatenknacker bei. Der Verkehr wurde zeitweise für Berg- und Weierstraße gesperrt und über die Blankenheimstraße und die Straße Im Sande abgeleitet. Gegen Mittag war wieder alles passierbar. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Für Hinweise aus der Bevölkerung ist ein Online-Portal eingerichtet worden, das es einfach macht, Handy-Bilder und Handy-Videos zu übermitteln: https://nrw.hinweisportal.de Des Weiteren nimmt die Polizei Euskirchen unter der Rufnummer (0 22 51) 799-0 Hinweise entgegen.

Nach Zeugenaussagen trafen trotz mehrerer abgesetzter Notrufe erst 15 Minuten nach der Explosion erste Feuerwehr- und Polizeikräfte vor Ort ein. Die in Sichtweite des Tatortes liegende Polizeiwache war zum Tatzeitpunkt möglicherweise nicht besetzt. Nach Auskunft der Polizei wurde niemand verletzt, zudem bestehen laut Zeitungsmeldungen keine statischen Bedenken hinsichtlich der Substanz des Gebäudes.

Kategorien
Wirtschaft

Erfolgreiche Ausbildungsbörse – 100 Aussteller in der Arena Kreis Düren

Düren – Die Ausbildungsbörse in der Arena Kreis Düren war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Knapp 3000 Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet sowie der Region haben sich über Ausbildungen, Dualen Studiengänge oder anderen beruflichen Chancen informiert.

„Insgesamt haben sich genau 100 Unternehmen, Firmen, Institutionen, Behörden und Schulen vorgestellt. Das ist eine beachtliche Zahl, die den großen Wert und die Bedeutung der Ausbildungsbörse des Kreises Düren noch einmal verdeutlicht. Junge Menschen gestalten unsere Zukunft und wir unterstützen sie darin mit allen Mitteln“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Aktuelle Auszubildende gaben den Interessierten Bewerbungstipps und informierten auf Augenhöhe über ihre Berufe. Es war eine bunte und vielseitige Veranstaltung mit intensiven Gesprächen, abgegebenen Lebensläufen und einer Brotprüfung der Bäcker-Innung Düren-Euskirchen. Bei dieser Prüfung konnten Mitglieder der Innung ihre Backwaren einem Brotprüfer des Instituts für Qualitätssicherung des Deutschen Bäckerhandwerks zum Test zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig freuten sich die Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele Eltern sowie Lehrkräfte, über frische Brote und Brötchen.

Die kostenlose Ausbildungsbörse wurde von dem Kreis Düren unter der Federführung der job-com, dem Kommunalen Jobcenter des Kreises Düren, in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Aachen-Düren veranstaltet. In einer lockeren Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, die in der Vergangenheit schon häufig zu Ausbildungsverhältnissen geführt haben. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde ein Shuttle-Bus der Rurtalbus GmbH eingesetzt, um die Schülerinnen und Schüler vom Kaiserplatz zu der Arena Kreis Düren zu fahren. Dabei war kein gewöhnlicher Bus im Einsatz, sondern einer der fünf Wasserstoff-Busse, die im Kreisgebiet die Menschen emissionsfrei transportieren.

Die nächste Ausbildungsbörse findet am Freitag, 7. Juni 2024, statt und Unternehmen, Firmen oder anderweitige Ausbildungsstätten können ihr Interesse für einen Ausstellerstand gerne ab Januar 2024 mitteilen. Der Kontakt ist per E-Mail unter ausbildungsboerse@kreis-dueren.de möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.kreis-dueren.de/ausbildungsboerse.

Kategorien
News

Dr. med. Frank Dittmar ist neuer Ärztlicher Direktor im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Zum 1. September 2019 ist er im St. Elisabeth als Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie gestartet, nun übernimmt er auch das Amt des Ärztlichen Direktors: Dr. med. Frank Dittmar. Der 59-Jährige ist Facharzt für Anästhesie und trägt die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, spezielle Schmerztherapie, anästhesiologische Intensivmedizin, Akupunktur und Palliativmedizin. Zusätzlich hat er das Fernstudium Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen absolviert. „Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen des  bisherigen Direktoriums und meiner Chefarztkollegen.

Mein Ziel ist es, das gute und vertrauensvolle Miteinander der verschiedenen Berufsgruppen zu erhalten und die
Zusammenarbeit mit externen Kollegen zu fördern. „Angesichts der vielfältigen Herausforderungen wollen wir gemeinsam an tragfähigen Lösungen im Krankenhausalltag  arbeiten, um stets unsere Kernaufgabe, die Versorgung der uns anvertrauten Patienten, im Blick zu halten“, betont Dr. med. Frank Dittmar.

Das Amt übernimmt er von Dr. med. Cvijetin Branding-Cvijanovic. Der Chefarzt der Viszeralmedizin hat sich neben der professionellen Begleitung der neuen Chefarzternennungen insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Pandemie verdient gemacht. „Wir danken Herrn Branding-Cvijanovic für sein großes Engagement und wünschen dem neuen Ärztlichen Direktor und seinem Stellvertreter Dr. med. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, viel Erfolg im neuen Amt“, betont der Kaufmännische
Direktor Markus Bunzel.

Kategorien
News

Delegation aus China besucht Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Wie kann eine zukünftige, wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich aussehen? Darüber tauschten sich Landrat Gregor Eibes und die Bürgermeister mit Vertretern der China International Investment Promotion Agency (CIIPA) aus.

„Die letzten 30 Jahre der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen sind geprägt von deutschen Investitionen in China. In den nächsten 10 bis 20 Jahren wird sich dieser Trend umkehren und Unternehmen aus China werden verstärkt in Deutschland investieren“, so bringt es der aus Hasborn stammende, international renommierte Unternehmensberater und emeritierte Wirtschaftsprofessor Hermann Simon auf den Punkt. Auf seine Initiative hin war Anfang Mai 2023 eine Delegation der China International Investment Agency (CIIPA) zu Gast im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Die CIIPA ist das deutsche Büro der Investitionsförderungsagentur des chinesischen Handelsministeriums. Ihr Ziel ist die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China.

Im Mittelpunkt des Besuchs, an dem neben Landrat auch die Bürgermeister der Verbandsgemeinden, der Stadt Wittlich und der Einheitsgemeinde Morbach teilnahmen, stand der gemeinsame Austausch. Landrat Gregor Eibes hob dabei die zentrale Lage des Landkreises in Europa und die gute verkehrliche Anbindung als Standortvorteil für chinesische Mittelständler hervor. Neben dem Landkreis Bernkastel-Wittlich stellten sich auch die chinesischen Provinzen Shandong und Jiangsu vor. Frank Xu, Direktor der CIIPA mit Sitz in Frankfurt am Main, freute sich über den Besuch und sah gute Aussichten für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, insbesondere für chinesische Mittelständler.

Über die Daten des Wirtschaftsstandorts hinaus, konnten sich die Gäste bei einem Besuch der Kellerei Peter Mertes und des St. Nikolaus-Hospitals in Bernkastel-Kues einen Eindruck von Wirtschaft, Tourismus und Kultur im Landkreis Bernkastel-Wittlich machen.

Kategorien
News

Der traditionelle Adenauer Racing Day setzte einen gelungenen Auftakt für das Wochenende

Nürburgring – Bereits seit Montag strömen die Besucher zur Nordschleife, und die Bedarfscampingplätze füllen sich zusehends, sodass die Camper bereits auf Plätze am Grand-Prix-Kurs ausweichen mussten. Kein Wunder also, dass am Mittwoch ein dichtes Spalier von Fans die Straßen von Adenau säumte, als ein Korso von 30 Boliden durch die Rennstadt in der Eifel fuhr: Der traditionelle Adenauer Racing Day setzte einen gelungenen Auftakt für das Wochenende, bei dem Fahrer, Fans und Funktionäre ein stimmungsvolles Come-Together zelebrierten. „Die Veranstaltung ist wieder einmal der Hammer“, freute sich Ex-DTM-Champion Timo Scheider, der sich am Wochenende einen Audi R8 LMS GT3 evo II mit den beiden ehemaligen DTM-Gesamtsiegern Mike Rockenfeller und Martin Tomczyk teilt: „Einfach toll, wie die Fans das hier leben und lieben.“

Auch in den kommenden Tagen ist das Fan-Programm am Ring prall gefüllt. Ob Fan-Meile auf dem ring°boulevard, Autogrammstunde mit Pitwalk sowie Falken-Drift-Show am Freitagabend oder auch das RAVENOL-Riesenrad als zentraler Blickfang im Fahrerlager: Zu erleben gibt es reichlich an diesem Wochenende. Infos über Attraktionen und Zeitpläne sowie viele News und Besucherinfos gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de.

Eröffnet hatte das längste Motorsport-Wochenende des Jahres am Donnerstagmorgen traditionell die Rundstrecken-Challenge-Nürburgring. Bei Temperaturen um drei Grad, aber sonnigen Bedingungen nahmen 175 Teilnehmer die Mischung aus Gleichmäßigkeit und Sprintrunden unter die Räder. Der Sieg ging an das Duo Volker Wawer und Stefan Schmickler mit ihrem Porsche Cayman.