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Bistum Aachen reformiert Ordnung für kirchliche Unterrichts-Erlaubnis „Missio canoncia“

Aachen – Erhalt der „Missio Canonica“ ist nicht mehr an die persönliche Lebensführung gebunden. Auch zivilrechtlich Verheiratete und wiederverheiratete Geschiedene erhalten die kirchliche Unterrichtserlaubnis. Neuordnung tritt zum 1. Juni im Bistum Aachen in Kraft.

Hochschulstudium, (zweites) Staatsexamen und die kirchliche Unterrichtserlaubnis sind notwendig, um als Lehrkraft katholische Religionslehre zu unterrichten. Für den Erhalt dieser Erlaubnis, der Missio canonica war bisher auch die Frage nach der persönlichen Lebensführung ein Kriterium. Zum 1. Juni reformiert das Bistum Aachen die Missio-Ordnung Damit ist der Erhalt der Unterrichtserlaubnis nicht länger an die persönliche Lebensführung geknüpft, auch zivilrechtlich Verheiratete und wiederverheiratete Geschiedene können die Missio Canonica erhalten. Hierbei orientiert sich die neue Missio-Ordnung an der Muster-Ordnung der katholischen (Erz-)Diözesen Deutschlands vom 23.01.2023, die auch die zuvor beschlossenen Änderungen der Grundordnung für den kirchlichen Dienst berücksichtigt.

„Die neue Ordnung für den Erhalt der Missio canonica ist für die Religionslehrerinnen und -lehrer eine bleibende Unterstützung der Kirche bei ihrer wichtigen, aber auch herausfordernden Arbeit. Sie macht noch einmal das Ziel des Religionsunterrichtes deutlich: Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortlichen Denken und Handeln mit Blick auf Glauben und Religion zu befähigen“, betont Carsten Gier, Leiter der Abteilung Erziehung und Schule im Bischöflichen Generalvikariat.  „Die Liebe zur Kirche und kritische Distanz“ schließen sich keineswegs aus, so heißt es in der neuen Ordnung. Im Gegenteil: „In dieser kritischen Loyalität geben die Lehrerinnen und Lehrer selbst ein Zeugnis einer lebendigen Kirche, denn der Religionsunterricht ist ein Ort für Diskussionen über den Glauben, das Leben und die eigene Haltung“, sagt Carsten Gier.

Hintergrund: Missio canonica

Die neuen Religionslehrerinnen und -lehrer, die die kirchliche Unterrichtserlaubnis „Missio canonica“ aus den Händen des Bischofs empfangen haben, erhalten damit die kirchliche Sendung. Zudem erfüllen sie ihren Dienst mit staatlicher Unterrichtsbefähigung und als Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen bzw. eines anderen staatlich anerkannten Schulträgers.

Im Bistum Aachen unterrichten mit dieser Bevollmächtigung ca. 3.200 Lehrerinnen und Lehrer Tag für Tag knapp 150.000 Schülerinnen und Schüler an ungefähr 700 Schulen im Fach Katholische Religionslehre. Indem diese Lehrerinnen und Lehrer dadurch an der Erfüllung des ganzheitlich ausgerichteten Bildungsauftrages der Schulen mitwirken, leisten sie einen maßgeblichen Dienst an der Gesellschaft.

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Kreis Euskirchen als fahrradfreundlich ausgezeichnet

Euskirchen – Die Arbeit des Kreises Euskirchen im Bereich der Förderung der Nahmobilität hat sich bewährt. Für weitere sieben Jahre wurde das Prädikat „Fußgänger- und fahrradfreundlicher Kreis“ verliehen. Damit erfüllt der Kreis die Voraussetzung, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW) zu bleiben. Gleichzeitig bekennt er sich auch zukünftig zu den Zielen der Arbeitsgemeinschaft.

Landrat Markus Ramers Landrat nahm die Urkunde im Rahmen der Mobilitätsmesse polisMobility in Köln entgegen. „Das ist eine schöne Auszeichnung, aber gleichzeitig auch die Verpflichtung die Radwege im Kreis weiter auszubauen und an der Mobilitätswende zu arbeiten“, freute sich Ramers.

Neben dem Kreis Euskirchen wurden noch weitere zwölf Mitglieder ausgezeichnet. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS NRW weiterhin gerecht werden, bleiben Teil der Arbeitsgemeinschaft und profitieren weiter von den Vorteilen einer Mitgliedschaft.

Die AGFS NRW feiert in diesem Jahr Jubiläum, seit 1993 setzt sie sich für die Förderung aktiver Mobilität ein. Die Basis dafür bildet eine sichere, durchgängige und komfortable Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr. Bei deren Umsetzung unterstützt der kommunale Verein seine Mitglieder mit Fachinformationen, Beratungsangeboten, Kampagnen sowie Aktionen und bietet ihnen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Als Sprachrohr vertritt die AGFS NRW die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Landes- und Bundespolitik und steht zudem im intensiven Austausch mit Akteuren der Wirtschaft, der Wissenschaft und anderer Verbände.

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Zusammen stärker – Neuer Notfallverbund aus Aachen und StädteRegion gründet sich

Aachen – „Zusammen sind wir stärker als allein“, ist Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen überzeugt. Acht Träger*innen von Archiven aus Stadt und StädteRegion Aachen unterzeichneten am Freitag, 26. Mai, im Aachener Stadtarchiv eine Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen.

Die Stadtarchive Aachen, Monschau und Stolberg, das Bischöfliche Diözesanarchiv, das Misereor-Archiv, das Archiv von missio, das Archiv des Kindermissionswerkes „Sternsinger“ und die Hochschularchive der RWTH und FH Aachen möchten durch die Gründung des Notfallverbunds ihre bereits bestehende Zusammenarbeit vertiefen und bestärken. Ziel ist, gemeinsame Vorsorge für Notfälle zu treffen und sich bei der Rettung von Kulturgut möglichst unbürokratisch zu helfen.

Zusammenhalt nach der Stolberger Flutkatastrophe

Im Sommer 2021 erlitt das Stolberger Stadtarchiv immense Schäden durch die Flutkatastrophe. Damals halfen neben freiwillig Helfenden aus ganz Deutschland zahlreiche Mitarbeitende des Stadtarchivs Aachen, Kolleg*innen anderer Archive sowie Mitarbeitende des LVR bei der Bergung des Archivgutes. Zahlreiche Akten und Schriftstücke waren betroffen. Um Schimmel zu vermeiden, wurden viele von ihnen in Folie gewickelt und anschließend gefriergetrocknet. Dank schneller Hilfeleistung wird das betroffene Archivgut nach einer Restaurierung wieder nutzbar sein. Dann findet es wieder seinen Platz im Stolberger Stadtarchiv. „Durch das Hochwasser ist uns bewusst geworden, wie schnell alles, was wir aufbauen, zerstört sein kann. Es ist wichtig, unser Kulturgut zu bewahren, damit es auch kommenden Generationen weiterhin zur Verfügung steht“, meint Keupen.

Aber vor allem auch bei kleineren Notfällen wird der Notfallverbund zur Stelle sein. Egal, ob ein Wasserrohrbruch oder ein undichtes Dach: „Die Solidargemeinschaft wird gelebt“, so René Rohrkamp, Leiter des Aachener Stadtarchivs. Im Katastrophenfall stehen im Aachener Stadtarchiv Notfallboxen vom LVR bereit, die von anderen Archiven ausgeliehen werden können. Ein regelmäßiger Austausch untereinander, die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und regelmäßige Schulungen für die Mitarbeitenden helfen dem Notfallverbund, auf Krisensituationen vorbereitet zu sein.

Richtiges Verhalten im Notfall

Im Jahr 2007 entstand der erste Notfallverbund in Weimar: Grund hierfür war der Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek im Jahr 2004. In den letzten 15 Jahren gründeten sich über 50 weitere Notfallverbünde in Deutschland, um sich bei der Rettung von Kulturgütern im Katastrophenfall zu unterstützen. Damit die benötigte Hilfe zügig ankommt, sind Notfallverbünde stets regional organisiert. Im Fall der Fälle kann eine kurze Anfahrt und Ortskenntnis der Helfenden entscheidend sein. „Je schneller Hilfe eintrifft, desto schneller kann man reagieren und mehr retten. Vorbereitung ist alles“, weiß Patrick Haas, Bürgermeister der Stadt Stolberg. „Deshalb glaube ich, dass wir alle nicht lange überlegt haben, diesem Notfallverbund beizutreten“, sagt er.

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Kunst & Kultur

Wenn die Straße zur Bühne wird – Walking Acts beim Stadtfest „KulturGenuss“ in Mayen

Mayen – Mit dem großen Stadtfest „KulturGenuss“ eröffnen die Burgfestspiele vom 2. bis 4. Juni den diesjährigen Festspielsommer. Dank Unterstützung vieler Partner*Innen und Förderung durch das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz wird ein vielseitiges Programm angeboten.

Auf der Burghofbühne und der Bühne auf dem Marktplatz präsentieren sich zahlreiche Künstler*innen mit Musik- und Comedyprogrammen. Mit dabei und immer dazwischen unterwegs: Das Stelzentheater Circolo und die Straßenkünstlerin Mademoiselle Prrrr. Mit fantasievollen Kostümen und witzigen Showeinlagen verzaubern sie die Mayener Innenstadt in eine große Theaterbühne.

Die Künstler*innen des Stelzentheaters Circolo präsentieren am Samstag, 3. Juni das magische Schmetterlingstheater. Mit ihren wundervollen, leuchtend bunten und kunstvollen Flügeln überstrahlen die riesigen Figuren eindrucksvoll das Geschehen. Am Sonntag, 4. Juni sind die Stelzenkünstler*innen als Ringelschlingel beim Familientag unterwegs und stecken mit ihrer guten Laune garantiert alle an.

Mademoiselle Prrrr, hinter der die Künstlerin Anita Fricker steckt, zieht am Samstag, 3. Juni als „Orakel To Go“ durch die Innenstadt. Schweinewurfdeutung, Gummibärchenorakel oder die Kristallkugel der Liebe – diese Meisterseherin beherrscht alle Disziplinen der Orakelei. Über ihr transportables Telefon steht sie dabei immer im direkten Kontakt zu ihrer Oma im Jenseits.

Am Familientag sind außerdem die Klinikclowns Koblenz und der Clown Otsch auf dem Burggelände unterwegs und überraschen die Besucher*innen mit witzigen Showeinlagen.

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Spatenstich für neue Einrichtungen – Baubeginn für zwei Kitas in Nörvenich

Düren – Gleich zwei Spatenstiche an einem Tag in Nörvenich symbolisierten den offiziellen Baubeginn von jeweils zwei Kitas in Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, einer Einrichtung des Kreises Düren. So bekommen sowohl die Rather Feldmäuse als auch das Vicus Quartier, ein derzeit entstehendes Wohngebiet, einen modernen Festbau für fünf Gruppen.

Offizieller Baubeginn des Festbaus für die Rather Feldmäuse an der Hubertusstraße in Nörvenich. Die Kinder sowie Vertreterinnen und Vertreter des Kreises, des Trägers, der Kita und der Gemeinde freuen sich, dass es losgeht. Foto: Kreis Düren

„Auf Bagger und auf Spaten haben wir schon lang‘ gewartet“, sangen die kleinen Rather Feldmäuse zur Einstimmung und freuen sich, dass der Bau nun losgeht. Die Einrichtung in Modulbauweise, in der die Kinder derzeit spielen und lernen, wird abgelöst. „Der Kreis Düren wächst und will weiter wachsen“, sagte Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter des Landrats beim Spatenstich. „In Nörvenich siedeln sich viele Familien mit Kindern an, hier müssen Kitas gebaut werden und das machen wir.“ Ein völlig neues Konzept steckt hinter der Einrichtung in Nörvenich-Rath, denn die Einrichtung wird einem Dorf ähneln. Die Gruppen ziehen beispielsweise in eigene Häuser ein, die Eingangshalle ist der Dorfplatz. Auch die Dächer werde begrünt sowie mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. In etwa 18 Monaten soll der Bau abgeschlossen sein.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns sehr wichtig. In beiden Kitas können Kinder von 0 bis 6 Jahren betreut werden. Durch die moderne Einrichtung und hervorragende Pädagogik sind sie hier sehr gut aufgehoben“, sagte Elke Ricken-Melchert vom Vorstand der Kreismäuse. Im Vicus Quartier sollen 800 bis 1000 Menschen wohnen können, eine Familie ist bisher eingezogen. Im Herbst 2024 sollen die ersten Kinder im zweigeschossigen Neubau betreut werden können. Welchen Namen die Kita tragen wird, ist noch offen. Die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) ist für den Bau beider Kitas zuständig. Die Baukosten werden auf rund 5,5 Millionen Euro (Rather Feldmäuse) beziehungsweise rund 4,6 Millionen Euro (Kita Vicus Quartier) beziffert. „Der Kreis hat es geschafft, vor die Lage zu kommen und die Kita zu bauen, bevor die zahlreichen Familien hier einziehen. Das ist sehr gut“, sagte Nörvenichs Bürgermeister Dr. Timo Czech. In beiden Kitas finden rund 100 Kinder einen Platz.

Die Kreismäuse freuen sich übrigens immer über neue Teammitglieder in den Einrichtungen und haben ein großes Stellenangebot. Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, wird sicherlich unter  www.kita-kreis-dueren.de fündig.

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Gesundheit

Zecken – So schützen Sie sich vor den Blutsaugern

Region/Eisenberg – Aus lauter Furcht vor Zecken und den Krankheiten, die sie übertragen können, möchten viele Leute im Frühjahr und Sommer schon fast auf den Spaziergang auf Wiesen und in Wäldern verzichten. „Wer sich vorsichtig verhält und entsprechend schützt, sollte sich auf keinen Fall die Freude an der Natur vermiesen lassen“, sagt Martina Ebener, Präventionsexpertin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Zu den Krankheiten, die durch Zeckenstiche übertragen werden können, gehören die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Zum Schutz vor Stichen und möglichen Infektionen sollten Sie für sich und Ihre Kinder auf Folgendes achten:

  • Tragen Sie bei Wanderungen durch Gras oder Gebüsch und im Unterholz geschlossene Schuhe, lange Hosen und Shirts sowie eine Kopfbedeckung. Stecken Sie die Hosen in die Socken.
  • Tragen Sie helle Kleidung bei Ausflügen. So finden Sie anschließend Zecken leichter.
  • Bedenken Sie, dass Zeckensprays nur für wenige Stunden Schutz bieten. Außerdem bleiben die bei Zecken beliebten Haaransätze ungeschützt.
  • Kontrollieren Sie bei sich und Ihrem Kind stets, ob Sie Zecken finden. Das gilt vor allem auch für Hautfalten, Achseln, Genitalien, Haaransätze.
  • Die Kontrolle sollte unmittelbar nach dem Aufenthalt im Freien stattfinden: Auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle wandern die Spinnentiere oft noch Stunden auf dem Körper herum, bis sie sich festsetzen.
    Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung. Die Krankenkassen zahlen sie für Versicherte, die sich in Deutschland in Gebieten mit höherem Zeckenrisiko viel in der Natur aufhalten. Hat eine Zecke gestochen, sollten Sie diese so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder Zeckenkarte nach Anleitung entfernen. „Weder mit Öl noch Nagellack oder Klebstoff kann man die Zecke entfernen.“ Umso länger die Zecke im Körper bleibt, umso höher ist das Infektionsrisiko.  Zum Glück bleibt der Stich in den allermeisten Fällen folgenlos. Trotzdem sollte man sehr wachsam bleiben – und das auch noch Monate nach einem Stich. Wenn Sie Folgendes an sich beobachten, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt oder zu einer Ärztin gehen:

    • Bedenken Sie, dass Zeckensprays nur für wenige Stunden Schutz bieten. Außerdem bleiben die bei Zecken beliebten Haaransätze ungeschützt.
    • Kontrollieren Sie bei sich und Ihrem Kind stets, ob Sie Zecken finden. Das gilt vor allem auch für Hautfalten, Achseln, Genitalien, Haaransätze.
    • Die Kontrolle sollte unmittelbar nach dem Aufenthalt im Freien stattfinden: Auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle wandern die Spinnentiere oft noch Stunden auf dem Körper herum, bis sie sich festsetzen.

    Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung. Die Krankenkassen zahlen sie für Versicherte, die sich in Deutschland in Gebieten mit höherem Zeckenrisiko viel in der Natur aufhalten. Hat eine Zecke gestochen, sollten Sie diese so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder Zeckenkarte nach Anleitung entfernen. „Weder mit Öl noch Nagellack oder Klebstoff kann man die Zecke entfernen.“ Umso länger die Zecke im Körper bleibt, umso höher ist das Infektionsrisiko.  Zum Glück bleibt der Stich in den allermeisten Fällen folgenlos. Trotzdem sollte man sehr wachsam bleiben – und das auch noch Monate nach einem Stich. Wenn Sie Folgendes an sich beobachten, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt oder zu einer Ärztin gehen:

    • Roter Ring um die Einstichstelle, der sich ausbreitet. Der Ring kann auch an anderen Stellen auftreten.
    • Grippesymptome: Fieber, Kopf-, Glieder-, Gelenkschmerzen
    • Körperliche Beschwerden, für die es sonst keine Erklärung gibt.
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News

Große Fortschritte beim Breitband-Ausbau im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Im Wittlicher Kreishaus fand eine Feierstunde zum Abschluss des NGA-Breitbandprojektes des Landkreises Bernkastel-Wittlich im Rahmen des „Weiße Flecken-Förderprogrammes“ statt. An der Veranstaltung nahmen auf Einladung von Landrat Gregor Eibes der rheinland-pfälzische Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Alexander Schweitzer, die Bürgermeister der vier Verbandsgemeinden im Kreis, der Einheitsgemeinde Morbach sowie der Stadt Wittlich, Vertreter von Westconnect,
Westenergie und dem Verteilnetzbetreiber Westnetz sowie Mitarbeiter von atene KOM, Projektträger des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr teil.

2016 wurde das Projekt auf den Weg gebracht und 2018 erfolgte der erste Spatenstich für dieses von der kommunalen Familie in gemeinsamer Kooperation mit der Westconnect, ehemals Westenergie Breitband realisierten Digitalisierungsvorhabens. Im Rahmen des Förderprojektes konnten in rund 460 km neuer Leerrohrinfrastruktur knapp 1.000 km Glasfaserleitung verlegt werden. Somit wurden in 72 Gemeinden des Landkreises rund 7.000 Haushalte, 264 Unternehmen, 43 Schulen und 15 weitere Institutionen erschlossen und profitieren damit von deutlich höheren Bandbreiten als bisher. 15,4 Mio. Euro wurden für die bessere Breitbandversorgung investiert, wozu der Bund 50 Prozent an Zuweisungen, das Land Rheinland-Pfalz 40 Prozent Fördermittel und die kommunale Familie als Eigenanteil 10 Prozent beisteuerte.

„Ich freue mich, dass heute ein weiteres Breitbandprojekt in Rheinland-Pfalz in Betrieb genommen werden kann. Für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bernkastel-Wittlich bedeutet dies einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und -sicherheit“, betonte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer.

Landrat Gregor Eibes dankte dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr für die wichtige finanzielle Unterstützung und Staatsminister Alexander Schweitzer für die großzügige Förderung seitens des Landes Rheinland-Pfalz. Auch für den sich anschließenden Gigabit-Ausbau im Landkreis wird der Kreis über das „Graue-Flecken-Förderprogramm“ von einer finanziellen Förderung seitens des Bundes und der Ko-Finanzierung seitens des Landes profitieren.

Darüber hinaus dankte der Landrat dem Leiter des Regionalzentrums Trier der Westnetz, Jürgen Stoffel, und Sven Bender von Westconnect für die praktizierte gute und konstruktive Zusammenarbeit während der Realisierung des Breitbandausbaus.

„Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für eine gute digitale Zukunft und tragen zu besseren Lebensverhältnissen der Bürgerinnen und Bürger und zu wirtschaftlichem Wachstum in unserer Heimat bei“, stellte Landrat Gregor Eibes abschließend erfreut fest.

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Wirtschaft

Partnerschaft mit Fahrwerks-Hersteller – H&R mit prominenter Werbefläche auf Boxenmauer

Nürburgring – H&R engagiert sich als Werbepartner am Nürburgring. Das Logo des Fahrwerksherstellers ist an prominenter Stelle der legendären Rennstrecke zu sehen: auf der Boxenmauer. Tausende Fans hatten bereits den besten Blick auf die Werbepartnerschaft bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring – von den vollbesetzten Haupttribünen. Noch etliche Motorsport-Begeisterte mehr sahen die Werbefläche weltweit über die Livestreams des Langstreckenklassikers. Der Vertrag mit H&R über die Werbepräsenz läuft zunächst über zwei Jahre bis 2024.

Eine von mehreren H&R Werbeflächen auf der prominenten Boxenmauer. Diese befindet sich direkt an der Start- und Zielgeraden der Nürburgring Grand-Prix-Strecke. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Die Partnerschaft zwischen H&R und dem Nürburgring ist die konsequente Weiterführung der Kommunikationsstrategie des erfolgreichen Unternehmens aus Lennestadt. Motorsport ist fester Bestandteil der H&R-DNA. Neben langjährigen Partnerschaften mit der Nürburgring Langstrecken-Serie (seit 2003) und dem 24h-Rennen (seit 2018) folgt somit nun das Engagement an der Rennstrecke selbst. „Die Entwicklung unserer Fahrwerkskomponenten basiert auf den Erkenntnissen, die wir beim Einsatz unserer Produkte auf der Rennstrecke gewinnen – insbesondere auf dem Nürburgring. Er ist die Wiege des Motorsports“, sagt Geschäftsführer Heinz Remmen, selbst ehemaliger Gesamtsieger der NLS im Jahr 2001. Yannick C. Remmen, ebenfalls Geschäftsführer des Familienunternehmens ergänzt: „Darüber hinaus schätzen wir das Vertrauensverhältnis, die kurzen Entscheidungswege sowie das kundenorientierte Denken der Nürburgring-Verantwortlichen. Deshalb engagieren wir uns hier.“

Christian Stephani, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG freut sich ebenfalls über die neue Partnerschaft. „Die Boxenmauer ist eine der prominentesten Werbeflächen am Nürburgring. Direkt gegenüber der BMW M Power Haupttribüne ist sie für alle Besucher entlang der Start- und Zielgeraden gut sichtbar und auch für unzählige Zuschauer an den TV-Geräten. Bei der Auswahl der Werbepartner setzen wir auf Branchenvielfalt und es freut mich, dass H&R hier ebenfalls seinen Platz an unserer Rennstrecke gefunden hat.“

Darüber hinaus ist der Fahrwerkshersteller nun auch Partner im Nürburgring Business Club. Hier treffen Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen aufeinander. Zum Angebot des Clubs gehören neben verschiedenen VIP & Networking-Events auch eine generelle Markenpräsenz an der legendären Rennstrecke. Zum Beispiel auf der 45 x 8 Meter großen LED-Wand im ring°boulevard.

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Großes Benefizspiel der Lotto-Elf am 16. Juni 2023 im Stadion Oberwerth in Koblenz

Region/Koblenz – Großer Promi-Auflauf am 16. Juni zugunsten „Fly & Help“ – Es wird ein Fußball-Benefizspiel mit unzähligen Stars und Prominenten: Am 16. Juni trifft die Lotto-Elf von Lotto Rheinland-Pfalz um 18.30 Uhr im Stadion Oberwerth auf eine Prominentenmannschaft um die ehemaligen Bremer Bundesligastars Nelso Valdez und Ailton. Der Erlös des Spiels wird für den Bau einer Schule in Paraguay verwendet – unterstützt von „Fly & Help“.

Dieses Spiel ist einer von zwölf Auftritten der Lotto-Elf in diesem Jahr. Und alle Spiele haben eins gemeinsam: Immer wird viel Geld für einen sozialen Zweck gesammelt. „Wir sind sehr stolz auf diese Mannschaft. Sie hat seit 1999 schon über 3,7 Millionen Euro für soziale Zwecke eingespielt“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner. Der Kader der von Hans-Peter Briegel betreuten Lotto-Elf umfasst einen Stamm von aktuell rund 50 Spielern – und alle garantieren beste Fußball-Unterhaltung.

Neben Fußball-Idolen wie Guido Buchwald, Stefan Kuntz, Dariusz Wosz, David Odonkor, Niko Bungert, Stephan Engels oder Lena Goeßling ist unter anderem auch der beliebte Fernseh-Showmaster und Comedian Guido Cantz regelmäßig am Ball für die gute Sache.

Aber auch das gegnerische Team beim Spiel in Koblenz wird es in sich haben: Die beiden Hauptfiguren Nelson Valdez und Ailton haben ehemalige Bundesligaprofis wie Sean Dundee, Marcel Schmelzer, Mike Hanke, Dede, Clemens Fritz, Ivan Klasnic und viele andere Fußball-Stars beisammen. Auch der „80 Euro Waldi“ von „Bares für Rares“, Schauspieler Martin Semmelrogge, Sänger Ramon Roselly und RTL-Versicherungsdetektiv Patrick Hufen sind dabei. Betreut wird die Mannschaft von der Koblenzer Trainerlegende Milan Sasic.

Zudem wird eine Mallorca-Fraktion auflaufen. Die Zipfelbuben (Megahit „Olivia“), Schäfer Heinrich und Olaf Henning haben zu-gesagt. John Jagger, der Neffe von Rolling Stones-Legende Mick Jagger, bringt internationales Flair auf den Platz. „Wir freuen uns auf das Aufeinandertreffen der beiden Prominententeams und hoffen auf viele Zuschauer“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels.

Los geht es im Stadion schon um 17 Uhr mit einem Rahmenprogramm. Show-Legende Jörg Draeger („Geh aufs Ganze“) wird eine Versteigerung im Stadion durchführen. Der Ballkünstler und Youtube-Star Jannik Freestyle wird zudem sein Können präsentieren.

Daniel Zimmer, der Geschäftsführer des ausrichtenden Vereins Koblenzer Schängel Kultur, freut sich schon auf das Highlight: „Das wird das wohl größte Benefizspiel, was es je in Koblenz und Umgebung gegeben hat.“

Über die Lotto-Elf

Auch im Jahr des 75. Geburtstages von Lotto Rheinland-Pfalz schnürt diese ganz besondere Fußballmannschaft wieder im ganzen Bundesland für soziale Zwecke die Fußballstiefel. Damit schreibt sie ihre bisherige Erfolgsgeschichte weiter: Seit 1999 hat sie in 267 Spielen über 3,7 Millionen Euro für soziale Zwecke eingespielt. Damit konnten viele regionale Projekte unterstützt und konkrete Hilfen in Not geleistet werden.

Zwei Auftritte gab es schon in diesem Jahr – und die waren bereits sehr erfolgreich. In Miehlen im Rhein-Lahn-Kreis erspielte die Lotto-Elf 19.000 Euro für einen ehemaligen Jugendtrainer, der seit knapp einem Jahr im Wachkoma liegt. Kurz darauf wurden in Watzerath in der Eifel sogar 50.000 Euro für die Lebenshilfe Prüm eingespielt.

Fußball spielen und helfen – das ist es, was die Lotto-Elf seit 24 Jahren mit viel Erfolg praktiziert. So wird es auch 2023 sein: Von Beuren bis Wolfstein, von Miehlen bis Watzerath und von Koblenz bis Ferschweiler – die mit Weltmeistern, Olympiasiegern, Europameistern und Deutschen Meistern gespickte Lotto-Elf gastiert in diesem Jahr in insgesamt zwölf rheinland-pfälzischen Orten und schnürt für verschiedenste soziale Zwecke die Fußballstiefel.

Die sportliche Leitung liegt in den Händen des zweimaligen Vize-Weltmeisters und Europameisters Hans-Peter Briegel. Tatkräftig unterstützt wird er von dem als Euro-Eddy bekannt gewordenen Edgar Schmitt. „Wir wollen neben der vielfachen Unterstützung sozialer Projekte auch attraktiven Fußball bieten“, belegt Briegel den sportlichen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

Ein Spiel der Lotto-Elf ist mehr als nur ein Spiel für den guten Zweck. Rund um die Begegnung sorgt ein umfangreiches Programm für Unterhaltung auf und neben dem Platz, unter anderem ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche mit Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz. Außerdem gibt es einen Workshop „Rhythmische Sportgymnastik“ und ein Cheerleader-Training mit Trainerin Nika Krosny-Wosz.

Fans und Zuschauer haben zudem die Chance auf Autogramme ihrer Idole, gemeinsame Fotos und bei einer Tombola auf hochwertige Preise. „Ein Spiel der Lotto-Elf ist ein Ereignis für die ganze Gemeinde, denn rund um das Benefizspiel stellen die ausrichtenden Vereine zusammen mit Lotto Rheinland-Pfalz ein buntes Fest auf die Beine“, erklärt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, der auch gerne öfter selbst die Fußballschuhe für die Lotto-Elf geschnürt hat: „Helfen gehört zur Philosophie von Lotto Rheinland-Pfalz. Da bin ich gerne dabei.“

Der Hauptzweck der Lotto-Elf ist es, in jedem Spiel möglichst viel Geld für einen sozialen Zweck einzuspielen. Meistens für ein Hilfsprojekt, das in der Region verortet ist, in dem auch das Spiel stattfindet. Auf diese Weise hat diese Prominentenmannschaft in mittlerweile 265 Spielen schon über 3,7 Millionen Euro für die unterschiedlichsten Zwecke eingespielt. Allein im vergangenen Jahr hat die Lotto-Elf 222.500 Euro erwirtschaftet. Das war die zweithöchste Spendensumme seit dem Jahr der Gründung.

Am 23. Juli wird die Lotto-Elf im Eifelort Laubach einen weiteren besonders hochklassigen Auftritt absolvieren, wenn sie im Rahmen eines Dreierturnieres auf die Komiker-Nationalmannschaft sowie die Traditionself des 1. FSV Mainz 05 treffen wird.

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Kunst & Kultur

„Kleiner Katholikentag »Out of Church«“ am Samstag 10. Juni 2023 im Eifelstadion Mechernich

Mechernich – Tolle Musik, gutes Essen, fröhliche Spiele – „Gemeinsam für die Menschen da“: Indischer Pfarrer Stephen ruft zum „Kleinen Katholikentag »Out of Church«“ am Samstag, 10. Juni, von 13 bis 18 Uhr ins Eifelstadion Mechernich – Unter anderem Kinderchor, „Rainer Wahnsinn“, die „Eifel-Gäng“ und „Kakus Vokale“ am Start – Fünf frohe Stunden.

„Out of Church“: Auch außerhalb der Kirche geht es beim „Kleinen Katholikentag“ am Samstag, 10. Juni, ab 13 Uhr im „Eifelstadion“ Mechernich, Ecke Johannesweg/Schimmelsweg, um Lebensfreude, Glaube, Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Viele Vereine und Institutionen innerhalb und außerhalb der Kirche machen mit.

Im Bühnenprogramm und bei einer abschließenden Segensfeier treten unter anderem „Kakus Vokale“, „Rainer Wahnsinn“, „Eifel-Gäng“, Kinderchor Mechernich und die Chorgemeinschaft Floisdorf/Mechernich/ Kallmuth/ Vussem und Weyer auf.

Zu essen und zu trinken gibt es Erbsensuppe mit und ohne Fleischbeilage aus der Gulaschkanone des Roten Kreuzes, indische Spezialitäten und Knabbereien, Reibekuchen, Kaffee, Kuchen, Waffeln, allerlei aus der Pommesbude, Bier- und Getränkestand und eine sagenhafte 0-Promille-Bar der Gruppe „Der erste Schritt“.

Für Kinder werden Steine-Bemalen, Seifenblasen-Aktion, Basteln und Rätselraten, Malen auf Leinwand, Trommelworkshop, Kronenbasteln mit den Sternsingern, Luftballons, Kistenwettlauf und vieles mehr angeboten. Info- und Mitmachstände betreiben die „Tafel“, Communio in Christo, der Kirchenchor Mechernich, Sternsinger und Messdiener, Kinderschutzbund, und die Kirchengemeinde St. Lambertus, Holzheim.

Das Allerheiligste im Zentrum

Inmitten einer von Rotem Kreuz und Camp St. Agnes aufgebauten kleinen Zeltstadt auf dem Fußballplatz wird wie weiland beim pilgernden Volk Israel das Allerheiligste mitten unter dem Volk sein. Die Aktionsgemeinschaft Mechernicher Künstler ziert die Stadionzäune mit großformatigen Kunstwerken auf Transparenten.

Großzügige Gastfreundschaft und Unterstützung gewähren TuS Mechernich, Festausschuss Mechernicher Karneval, Freiwillige Feuerwehr, Bauhof, Rotes Kreuz in Mechernich, Papstar und „Elektro Braun“.

Wichtig ist Father George Stephen Rayappan Packiam, dem geistigen Ideengeber des „Kleinen Katholikentags“, dass Kirche außerhalb ihrer gewohnten „Mauern“ wahrgenommen und erfahrbar wird. Deshalb auch das vom Seelsorgeteam der GdG St. Barbara ausgegebene Motto „Out of Church“.

„Wir gehören alle zusammen und unterstützen uns gegenseitig in der Gesellschaft“, so der 1967 in Indien geborene George Stephen Rayappan Packiam: „Ob wir gläubig sind, oder nicht.“ Das Zusammenkommen von Menschen aus allen Schichten und Generationen auf dem Sportplatz am Waldrand soll ein „Fest des Glaubens“ werden. Man wolle die Leute weder „zutexten“, noch „missionieren“, sondern gemeinsam den Tag feiern.

Am Ende des „Kleinen Katholikentages“ im Eifelstadion soll am Samstag, 10. Juni, gegen 17.30 Uhr eine Segensfeier stehen, die von der Weltjugendtagsgruppe vorbereitet wird, mit der Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer im Sommer nach Lissabon reist.