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Im zweiten Jahr nach der Flut – Die GRÜNEN aus dem Kylltal erneut in der Kreisstadt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Auch in der Vulkaneifel wurden am 14./15. Juli 2021 Häuser geflutet, Brücken zerstört und sind bis heute noch nicht wieder hergestellt. So kam es zu einem erneuten, sehr informativen Austausch zwischen den Grünen aus der Eifel und denen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Ende Mai trafen sich Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Kylltal erneut mit den Grünen der Kreisstadt. Diesmal standen insbesondere die ufernahen Bereiche im Fokus, mögliche Retentionsflächen, der Erhalt schattenspendender Bäume und dazu ein geeignetes Radwegekonzept.

Die Gäste waren hin- und hergerissen. Zum einen war die Freude groß, sich wiederzusehen, die Ahrtalwerke an der BBS als Vorzeigeprojekt kennenzulernen oder auch den Anblick der Wildblumenwiesen an der Ahr zu genießen. Zum anderen sind hier wie dort die Hochwasserstandslinien an den Häuserfronten weiterhin zu erkennen. Der Blick ins Apollinarisstadion offenbarte noch nicht wieder hergestellte Sportanlagen. Auch steht auf dem westlichsten Fußballplatz seit Frühling 2022 ein Containerdorf. Die Bewohnenden haben zwar im Laufe der Monate größtenteils gewechselt, die Wohnbehelfe sind aber weiterhin notwendig. Mit den Neubauplänen in der Hand betrachtete man die provisorische Landgrafenbrücke. Über die schlichte, funktionale Variante ist im Stadtrat entschieden worden, aber wie kommen zum Beispiel die Radfahrenden gefahrenlos von der Ahr auf ihre Brückenspur? Müssen in der Lindenstraße Alleenbäume weichen?

Besonders die Fragen aus der Grünen Jugend zeigten das gefühlte Schneckentempo, mit dem der Aufbau voranschreitet. Warum geht es nur nacheinander vorwärts mit den hunderten von geplanten Maßnahmen, wie zum Beispiel erst der Wiederherstellung der Kanalisation, dann der Bau der endgültigen Straße? Geld alleine bringt kein Handwerk an die Ahr, immer noch sind Versicherungsfragen zu klären. Das Projekt „Schwimmmobil“ war den Gästen nicht bekannt. So konnten sie es auf dem Parkplatz am Apollinarisstadion von außen sehen. Leider wurde es für das Schwimmen lernen nicht eingesetzt. Technische und personelle Gründe haben dies verhindert.

Nicht nur der Hochwasserschutz, sondern auch andere Themen wie die Gesundheitsversorgung, Nah- und Fernwärmekonzepte und generationenübergreifende Wohnformen werden den weiteren gegenseitigen Austausch nicht abebben lassen.

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Tourismus

Mechernicher Wanderweg auf Platz zwei im Wettbewerb „Wanderweg des Jahres 2023 in der Nordeifel“

Mechernich – EifelSpur „Soweit das Auge reicht“ führt vom Bergbaumuseum bis zum Kallmuther Berg – Noch mehr Wandererstimmen bekam nur noch die Spur „Toskana der Eifel“ durch das Lampertstal in der Gemeinde Blankenheim – Befragte mit dem Wanderwegenetz der Nordeifel hochzufrieden.

Platz zwei im Wettbewerb „Wanderweg des Jahres 2023 in der Nordeifel“ hat die Mechernicher EifelSpur „Soweit das Auge reicht“ belegt. Erster wurde die Spur „Toskana der Eifel“ mit fast zwölf Prozent der insgesamt 1606 abgegebenen Stimmen. Das teilte die in der Stadtverwaltung Mechernich unter anderem für den Tourismus verantwortliche Mitarbeiterin Gaby Schumacher dem „Bürgerbrief“ mit.

Ausgangspunkt der Wanderung „Soweit das Auge reicht“ ist das Bergbaumuseum Mechernich. Die Nordeifel-Tourismus-GmbH empfiehlt Wanderern einen Museumsbesuch als Einstimmung. Dann geht es entlang von Relikten aus der langen Bergbauära am Mechernicher Bleiberg zum Naturschutzgebiet bei Kallmuth.

„Am Aussichtspunkt »Tagebau Kallmuther Berg« haben Sie einen faszinierenden Blick auf das stillgelegte Bleierz-Abbaugebiet und die dahinterliegenden Landschaften“, heißt es in einer Tourenbeschreibung. Und weiter: „Auf dem zweiten Teil der Strecke warten unvergessliche Aussichten auf Sie. An mehreren Aussichtspunkten, insbesondere dem »Eifelblick Galgennück« können Sie bei klarer Sicht“ bis Köln, ins Bergische Land und ins Siebengebirge schauen.

Die siegreiche EifelSpur „Toskana der Eifel“ führt über 15 Kilometer durch die mit Wacholderbüschen bewachsenen Hügel im Lampertstal bei Alendorf und Ripsdorf südlich von Blankenheim. Wie Patrick Schmidder, der stellvertretende Chef der Nordeifel-Tourismus-GmbH, schreibt, belegten die EifelSpur „Auf den Spuren der Raubritter“ den dritten und die EifelSchleife „Kronenburger Himmelsglück“ den vierten Platz. Fünfter wurde die EifelSpur „Münstereifelsteig“.

Sechstschönster Weg der Republik

Die für die EifelSpur „Toskana der Eifel“ zuständige Ortsgruppe Ripsdorf des Eifelvereins um ihren Vorsitzenden Michael König erhielt für die gute Pflege und Betreuung des Weges einen Award, eine Wanderbank und eine Geldprämie von 300 Euro für die Vereinskasse. Die EifelSpur „Toskana der Eifel“ war bereits 2022 Sechste bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ geworden.

Die Stimmabgabe war mit einer Befragung verbunden, bei der die Teilnehmer auch den Zustand der Wanderwege und der Angebote links und rechts davon beurteilen durften. Patrick Schmidder schreibt, 95 Prozent seien zufrieden mit Markierung und Beschilderung, 90 Prozent mit der Angebotsvielfalt und 80 Prozent mit der Ausstattung: „In Bezug auf die Ausstattung wurde ein größeres Angebot an Sitzmobiliar und Picknickplätzen gewünscht.“

Kritik gab es am Mangel von Einkehrmöglichkeiten und Problemen bei der ÖPNV-Erreichbarkeit. Unter dem Strich würden aber 97 Prozent der Befragten die Eifeler Wanderwege weiterempfehlen. Das Wegemanagement der Kreisverwaltung und die Wegepaten des Eifelvereins arbeiten gut zusammen, so Schmidder abschließend. Fehlende oder fehlerhafte Markierungen und Beschilderungen würden zeitnah behoben.

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Wirtschaft

Internationaler Top-Kongress in Kyoto – “64. Global Summit” des “Consumer Goods Forum”

Kyoto/Aachen – Die Aachener Lambertz-Gruppe lud traditionell zum Come-Together mit globalen Spitzenmanager*innen ein. Vom 6. bis 8. Juni fand jetzt im japanischen Kyoto der „64. Global Summit“ des „Consumer Good Forum“ statt. Auf diesem Kongress treffen sich jährlich die Inhaber und CEOs der größten Handelsgruppen, Hersteller und Dienstleister aus der ganzen Welt (insgesamt rund 400 Mitglieder aus über 70 Ländern).

v.l.n.r.
Tino Zeiske, CEO METRO (China)
John Ross, CEO IGA Inc.
Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe
Klaus Dohle, CEO Dohle Handelsgruppe
Kian Peng Seah, Deputy Chairman Fairprice
Giraldo Moreno, CEO Groupo Exito. Foto: Lambertz-Gruppe

Die Unternehmen repräsentieren einen Umsatz von 4,6 Billionen Euro und beschäftigen fast 10 Mio. Mitarbeiter*innen. Traditionell lud die Lambertz-Gruppe im Rahmen des globalen Spitzenforums zum 18. Mal zu einem zentralen Come-Together mit den internationalen Top-Manager*innen ein. Der Einladung von Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, zu dieser hochkarätigen Veranstaltung ins Kyoter Hotel „Four Seasons“ folgten rund 70 CEOs aus der ganzen Welt.  Gerade die Gruppe des Handels war dabei stark besetzt – etwa mit Vertretern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Niederlande, Frankreich, Kolumbien, Südkorea, Singapur und China.

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Tourismus

Im Ahrtal wird’s sportlich! – Ahrathon, Tour de Ahrtal und Eifel Hero Run

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Ahrtal wird im Juni und Juli zur Outdoor-Arena für begeisternde sportliche Events. Ob Laufen, Nordic-Walking, Radfahren oder Schwimmen – hier finden Sportbegeisterte und Freizeitsportler aller Generationen zahlreiche Möglichkeiten, inmitten einer einmaligen Landschaft auf Touren zu kommen. Zuschauer und Besucher sind ebenfalls herzlich willkommen.

Der Ahrathon am Samstag, 17. Juni, ist ein Landschaftslauf mit Erlebnischarakter. Die Teilnehmer laufen, gerne auch kostümiert, von Winzer zu Winzer und erhalten dort neben der üblichen Läuferverpflegung auch ein Glas Wein der jeweiligen Weinbergslage und ein Gourmethäppchen zum Verkosten. Es werden die Strecken Marathon, Halbmarathon, 10 km, 5 km, 5 km Firmen- und Schullauf, Schüler 1 km und Nordic Walking 21,1 km und 10 km zum Start angeboten. An den Verpflegungsständen gibt es auch musikalische Darbietungen für ein geselliges und ausgelassenes Miteinander. Im Start- und Zielbereich erwartet Zuschauer und Besucher ein großes Sport- und Familienfest mit Hüpfburg, Kletterparcours und Spielmobil. Zum Abschluss lädt das Festival „Rock und Wein“ zu sechs Stunden Live-Musik mit Wein-Genuss am Abend ein.

Die beliebte Radveranstaltung Tour de Ahrtal nimmt am Sonntag, 18. Juni, wieder Fahrt auf. Das Highlight der gesperrten Straßen können Radker in diesem Jahr wieder komplett von Blankenheim bis Dümpelfeld genießen. Ab Blankenheim wird die B258 bis Müsch und im weiteren Verlauf die L73 bis Dümpelfeld gesperrt. Anschließend kann auf den Ahr-Radweg gewechselt werden, der bis Ahrbrück befahrbar ist. Der Aktionspunkt in Ahrbrück bildet in diesem Jahr den Abschluss der Strecke. Ab Ahrdorf können Radler zudem der Kalkeifel-Radweg in Richtung Hillesheim erkundet werden, wo im Museumsbahnhof Ahütte ein Aktionspunkt auf die Besucher wartet. Aktionspunkte unterwegs auf der Strecke zwischen Blankenheim, Hillesheim, Müsch und Ahrbrück laden zwischen 10 und 18 Uhr zu Pausen ein, bieten Verpflegung, Unterhaltung, Mitmachaktionen und Pannenservice. An allen Anlaufstellen sind Startkarten für das Gewinnspiel erhältlich, mit denen entlang der Strecke Stempel gesammelt werden können.

Wer eine besondere sportliche Herausforderung in mehreren Disziplinen sucht, ist beim Eifel Hero Triathlon am Samstag, 24. Juni, am Freilinger See bei Blankenheim genau richtig. Die Teilnehmer dürfen sich auf beste Wasserqualität im Freilinger See, eine anspruchsvolle Radstrecke mit vielen Kurven und Höhenmetern sowie einen Lauf in schöner Natur freuen.  Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren haben die Möglichkeit, am Eifel Hero Swim and Run teilzunehmen.

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GenoEifel auf dem Weg zu Geno 2.0

Kall – Die LEADER-Regionen Eifel und Zülpicher Börde befürworten die Höchstförderung  – „Die GenoEifel ist schon eines unserer ganz großen Aushängeschilder“, da waren sich Lea Schenkelberg, Regionalmanagerin der LEADER-Region Eifel, und ihr Kollege Sebastian Duif, Regionalmanager der LEADER-Region Zülpicher Börde, einig. Dieses Aushängeschild weist Richtung Zukunft und macht sich auf den Weg, zur Geno 2.0 zu werden.

Fakt ist: Das Zukunftskonzept, das der Vorstand der Generationengenossenschaft, bestehend aus Malte Duisberg und Johannes Adams, gemeinsam mit der Projektmanagerin Corinne Rasky für eine weitere LEADER-Förderung vorgelegt haben, überzeugte. „Wir haben ein Punktesystem erarbeitet, nachdem Projekte, die eine Förderung beantragen, objektiv bewertet werden können“, so Sebastian Duif. „Und danach“, ergänzt Lea Schenkelberg, „lag die GenoEifel ganz weit vorne.“

Das Ergebnis ist, dass beide LEADER-Regionen die Höchstförderung in Höhe von 70 Prozent befürworten. In Zahlen bedeutet dies, dass vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2026 rund 380.000 Euro an Förderung in die Generationengenossenschaft fließen sollen. Zwei Drittel kommt dabei aus der LEADER-Region Eifel, ein Drittel aus der LEADER-Region Zülpicher Börde.

„Jetzt können die Anträge bei der Bezirksregierung gestellt werden“, freut sich Vorstand Malte Duisberg darüber, die erfolgreiche Arbeit der GenoEifel fortführen zu können. Die Zahlen sprechen für sich: Gegründet wurde das Hilfe-Helfer-Netzwerk 2017 mit 112 Mitgliedern. Der Mitgliederbestand am 15. Mai 2023 weist 910 Menschen aus, die von der Idee der GenoEifel überzeugt sind. Die Zuwachsraten liegen alle Jahre wieder deutlich über 30 Prozent.

Wie hoch der Bedarf tatsächlich ist, machen die geleisteten Stunden deutlich, die im Jahr 2022 bei 3433,5 lagen. „In dieser Zahl sind aber die Stunden nicht erfasst, in denen telefonisch beraten wurde“, so Duisberg. Und diese Zahl bewege sich nahezu in der gleichen Größenordnung.

Räumliche und thematische Weiterentwicklung

„Nachhaltig – resilient – digital“ – mit diesen Schlagworten soll Geno 2.0 umgesetzt werden. „Wenn wir den Menschen auch weiterhin ermöglichen wollen, so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung wohnen zu bleiben, dann müssen wir uns auch als Geno weiterentwickeln“, so Johannes Adams. Und dazu hat man ein ganzes Bündel an Vorhaben geschnürt, die bis 2026 umgesetzt werden sollen. Dazu gehört auch, dass man das System der Generationengenossenschaft weiter ausweiten wird, zunächst auf das gesamte Gebiet der LEADER-Region Zülpicher Börde einschließlich Erftstadt und Nörvenich, später soll auch noch Kerpen folgen.

Neues Logo und eine Geno-App

Diese Erweiterung ist dann auch ein Grund, die GenoEifel in die „Geno 2.0“ umzubenennen. Zugleich soll ein neues Logo entwickelt werden. „Mit diesen beiden Schritten wollen wir die räumliche und thematische Weiterentwicklung deutlich machen und Geno 2.0 zu einem Markenzeichen machen“, so Johannes Adams. Zudem sollen durch zeitgemäße Social-Media-Auftritte, Besuche von Jugendzentren, einen neuen Internetauftritt oder die Entwicklung einer Geno-App vermehrt Jugendliche angesprochen, interessiert und gebunden werden.

Zudem werden die Abrechnungssoftware digital umgebaut und die organisatorische IT technisch optimiert, um mehr Freiräume zu schaffen. Noch werde zu viel Zeit mit „Papierkram“ vergeudet.

Die „Baby-Boomer“

Fest im Blick hat Malte Duisberg die Generation der Baby-Boomer, die zunehmend in den Ruhestand gehen: „Da geht Wissen, das wir nicht verlieren dürfen.“ Aufgabe von Geno 2.0 sei es, diesen Menschen eine aktive und sinnhafte Aufgabe im Lebensabschnitt zwischen dem nahen Ende der Arbeitszeit und dem anstehenden Rentenalter zu bieten. Man müsse die Gruppe der Baby-Boomer, die über ein großes Helferpotenzial verfüge, mit der Jugend vernetzen, um das soziale Miteinander in der Region zu stärken. „Die Änderungen in den familiären Strukturen, die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Staates oder auch die zu befürchtenden hohe Kosten für einen Platz im Seniorenheim werden es notwendig machen, zusammenzurücken und tragfähige Netzwerke zu schaffen“, ist Malte Duisberg überzeugt, so auch die Gesellschaft in der Region widerstandsfähiger für künftige Krisensituationen zu machen.

Durch das Ansinnen der Geno 2.0, den Menschen einen möglichst langen Aufenthalt in ihrem häuslichen Umfeld zu ermöglichen, trage man auch zu einer Entlastung der Sozialkassen bei. Bei der Geno geht es dabei nicht darum, Aufgaben zu übernehmen, die etwa in den Bereich der Pflegedienste fallen. Vielmehr will man Hilfe im Alltag leisten, für die ältere Mitmenschen nicht so einfach Unterstützung erhalten.

„Zudem“, so Johannes Adams, „bieten wir den Menschen die Möglichkeit, ein wichtiges Ehrenamt auszuüben, bei dem sie alleine bestimmen können, wann und wie sie tätig werden können.“ Und Jugendliche könnten sich ihr Taschengeld aufbessern, indem sie älteren Menschen mit ihren Hilfestellungen ein selbstbestimmtes Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung ermöglichen – wahrlich kein schlechtes Gefühl, auf beiden Seiten …

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Zwei neue Ehren-Geißböcke beim Roggendorfer Fanklub von den Eifel-Geißböcken

Roggendorf/Kall – Der Roggendorfer Fanklub ehrte den ehemaligen Fußball-Profi Harald Konopka und den Kaller Journalisten Reiner Züll – „Mister Eisenfuß“ kickte über 400-mal für den 1. FC Köln – Einladung zur Stadionführung. Er ist einer der wenigen FC-Spieler, die sowohl die Meisterschale als auch den DFB-Pokal als Double in den Händen gehalten haben. Und keiner hat mit 1. FC Köln als Lizenzspieler so viele Titel errungen, wie der einstige Verteidiger und WM-Nationalspieler Harald Konopka, der von 1971 bis 1984 bei über 400 Spielen für die Kölner Geißböcke kickte. Und das in 335 Bundesliga-Spielen ziemlich erfolgreich. Für den FC schoss er als Verteidiger 21 Tore, 1971 wurde er mit der U19 der Geißböcke Deutscher Juniorenmeister, 1978 feierte er mit der Elf die Deutsche Meisterschaft, 1973 und 1982 die Vizemeisterschaft.

57 FC-Spiele absolvierte er im DFB-Pokal, den er gleich (1977, 1978 und 1983) mit den Geißböcken gewann. 59 Spiele absolvierte Konopka für den FC im Europapokal, 1978 kickte er für die Deutsche Nationalelf bei der Fußball-WM in Argentinien. Im Rheinland war der beinharte Zweikämpfer Konopka aus auch als „Mister Eisenfuß“ bekannt.

Entsprechend viel zu erzählen hatte der heute 70 Jahre alte, in Bergisch Gladbach lebende Ex-Fußballprofi, als er das jüngste Treffen des Fanclubs „FC Geißböcke Nordeifel“ im Roggendorfer Restaurant Zagreb besuchte. Konopka ist der 60. FC-Offizielle, der die Eifel-Geißböcke im Laufe der letzten 15 Jahre offiziell besucht hat. Für die FC-Fans schrieb er an dem Abend Autogramme.

Der Ex-Profi erinnerte unter anderem an seine Zeit mit Trainer Hennes Weisweiler, der Konopka ganz besonders unter die Fittiche genommen und ihn zu einem laufstarken Flankengeber weiterentwickelt hatte. Weisweilers Devise war damals „üben, üben, üben“. Und das klappte perfekt: „Flanke Konopka, Tor Müller“, hieß es damals immer wieder, wenn Harald Konopka dem FC-Mittelstürmer Dieter Müller vorgelegt hatte.

Der Vorsitzende der „FC Geißböcke Nordeifel“, Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel hatten Harald Konopka zum Stammtisch nach Roggendorf eingeladen, um den ehemaligen FC-Kicker, der noch bei jedem Heimspiel der Kölner im Rhein-Energie-Stadion anzutreffen ist, zum Ehrenmitglied des Fanklubs zu ernennen. Damit, so Günter Henk, wolle der Klub Konopkas immer noch andauernde Nähe zu den FC-Fans honorieren.

Wie der ehemalige FC- Außenverteidiger in Roggendorf berichtete, treffe er sich hin und wieder auch mit früheren FC-Kickern und sei dem FC auch weiterhin eng verbunden. Er versprach Günter Henk, dass sein Besuch bei den Roggendorfer Freunden nicht der letzte sei. Seit 2013 agiert er für die Kölner Sportstätten GmbH als VIP-Stadionführer. „Da kann ich den Besuchern viele tolle Geschichten aus meiner aktiven Zeit erzählen“, so Konopka in Roggendorf. Er lud die Eifeler Geißböcke, die eine tolle Truppe seien, zu einer speziellen Stadionführung ein, bei der die Fans mit ihm auch mal hinter die Kulissen des Stadionbetriebes blicken könnten.

Mit Harald Konopka wurde auch der Kaller Journalist Reiner Züll für seine Verdienste um den Fanklub von den Eifel-Geißböcken zum Ehrenmitglied ernannt. Züll habe dem Fanklub über die Eifel hinaus zu einem hohen Bekanntheitsgrad verholfen.

 

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Frank Schaefer ab dem 1. Juli 2023 neuer leitender Verbandssportlehrer beim Fußball-Verband Mittelrhein

Region/Hennef – Frank Schaefer wird neuer leitender Verbandssportlehrer des Fußball-Verbandes Mittelrhein. Der 59-jährige Kölner, zuletzt Direktor des Nachwuchsleistungszentrums bei Fortuna Düsseldorf, nimmt seine Arbeit beim siebtgrößten DFB-Landesverband am 1. Juli 2023 auf und tritt die Nachfolge von Markus Schenk an, der Ende des Jahres in den altersbedingten Ruhestand geht.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Frank Schaefer für den Fußball-Verband Mittelrhein gewinnen konnten“ erklärt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen, beim FVM unter anderem für den Bereich der Qualifizierung verantwortlich. „Er kennt alle Facetten des Fußballs und hat eine enorme fachliche wie menschliche Strahlkraft. Er wird mit seiner ausgewiesenen Kompetenz und langjährigen Erfahrung wichtige Impulse in der Trainerausbildung und Talentförderung setzen.“

Frank Schaefer sagt: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die sicherlich etwas anders ist als das, was ich bisher gemacht habe. Mich reizt aber genau dies, nach vielen Jahren im Vereinsfußball ein neues Kapitel in meiner beruflichen Laufbahn aufzuschlagen. Entscheidend für mich war auch die Tatsache, dass der FVM mein Heimatverband ist, zu dem ich einen besonderen Bezug habe und bei dem ich mit Menschen zusammenarbeiten werde, die ich aufgrund meiner früheren Tätigkeiten schon seit vielen Jahren kenne und sowohl persönlich als auch sportlich sehr schätze. Der FVM ist sehr gut aufgestellt und ich werde alles dafür tun, meine Erfahrung und meine Expertise in diese Aufgabe einzubringen.“

Frank Schaefer arbeitete ab 1982 als Nachwuchstrainer für den 1. FC Köln, ehe er 1997 zu Bayer 04 Leverkusen wechselte und dort die U17- und später die U19-Junioren-Mannschaft der Werkself trainierte. Nach seiner Rückkehr zum 1. FC Köln 2003 war der Inhaber der Pro Lizenz U19- und U23-Trainer, Co-Trainer und Cheftrainer der Bundesliga-Mannschaft, Talent-Koordinator, sportlicher Leiter der Profi-Abteilung sowie Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. 2016 übernahm er diese Funktion bei Fortuna Düsseldorf und war von 2019 bis Ende Februar 2023 Direktor des Nachwuchsleistungszentrums der Fortuna. Schaefer gehört zudem seit 2009 dem Trainerlehrstab des Fußball-Verbandes Mittelrhein an und war Pate des DFB-Junior-Coach-Projektes beim Fußball-Verband Mittelrhein.

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Kreis-Chorkonzert am 08. Juli 2023 – Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den Kreis-Chorverband Ahrweiler e. V.

Ahrweiler – Der Kreis-Chorverband Ahrweiler e. V. hat eine Spende in Höhe von 700,00 Euro von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Die Spende dient zur Finanzierung des Kreis-Chorkonzertes, welches gemeinsam mit den von der Flut betroffenen Chören des Ahrtals organisiert wird. Das Kreis-Chorkonzert findet am 08. Juli 2023 in der Landskroner Festhalle in Heimersheim statt. Die symbolische Spendenübergabe erfolgte vor kurzem durch René Schell, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler, an Günter Nerger, Vorsitzender des Kreis-Chorverbands Ahrweiler.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Dies zeigt sich auch hier wieder. Durch das Engagement des Kreis-Chorverbands ist das diesjährige Kreis-Chorkonzert wieder möglich. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden dem Verein etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler und führt weiter aus: „Wir wünschen dem Kreis-Chorverband viel Erfolg für die Veranstaltung.“

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Kaller Papstar Solutions erhält AC²-Innovationspreis

Euskirchen – Das Kaller Unternehmen Papstar Solutions GmbH ist vergangene Woche in feierlichem Rahmen im Aachener Krönungssaal mit dem „AC²-Innovationspreis Region Aachen 2023“ ausgezeichnet worden. Das Unternehmen hat das nachhaltige Gesamtkonzept „Zero Waste“ für Cateringgeschirr und -besteck auf Veranstaltungen mit den Leistungsbausteinen Beratungs-, Waren-, Kommunikations-, Recycling- und Kreislaufkonzept entwickelt.

Damit wird nachhaltiges Catering auf Veranstaltungen möglich, ohne dass Abfälle durch Geschirr und Besteck entstehen. Die Leistungen wurden aufeinander abgestimmt: Die Eventabfälle werden durch ein Behälter- und Kommunikationskonzept nach Restmüll und Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen getrennt gesammelt. Mit dem Unternehmen Schönmackers wird durch den Einsatz eines Bio-Konverters eine Faseraufbereitung des gebrauchten Einmalgeschirrs erreicht.

Der so gewonnene Sekundärrohstoff wird anschließend zu Pappe weiterverarbeitet, die in der Industrie zum Einsatz kommt. In der Laudatio hieß es zur Begründung: „Die globalen Nachhaltigkeitsziele, die so genannten „SDGs“, markieren die zentralen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Diesen aktiv zu begegnen, ist Aufgabe aller gesellschaftlichen Akteure – und damit auch Aufgabe von Unternehmen.

Die Papstar Solutions GmbH ist ein herausragendes Beispiel für die Verfolgung dieser Ziele und mit ihrem innovativen Konzept ein würdiger Innovationspreisträger 2023.

Landrat Markus Ramers gratulierte bei der Verleihung dem Unternehmen: „Zum ersten Mal geht der Innovationspreis der Region an ein Unternehmen im Kreis Euskirchen. Darauf sind wir sehr stolz und freuen uns über den beispielhaften Beitrag zur Realisierung der Modellregion Nachhaltiger Wirtschaftsstandort Kreis Euskirchen.“

Auch die Leiterin der Kreiswirtschaftsförderung, Iris Poth, zeigte sich über die Auszeichnung hocherfreut: „Das ist Green tec im Kreis Euskirchen! Diese Innovation ist herausragend und vorbildlich für die Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entwicklung von Unternehmen im Kreis Euskirchen.“

Großes Lob erntete Michael Franssen, Technologiescout des Kreises Euskirchen, der das Unternehmen in der Vorbereitung begleitet und für den Innovationswettbewerb vorgeschlagen hat.

Der AC²-Innovationspreis Region Aachen wird von der Stadt Aachen, der StädteRegion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg ausgelobt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die Preise im „AC² – der Gründungswettbewerb“ und in „AC² – die Wachstumsinitiative“ verliehen.

Der erste Preis im Gründungswettbewerb ging an Cube-Farm aus Monschau, der erste Preis bei der Wachstumsinitiative an AES Autonome Energiesysteme GmbH aus Merzenich.

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Gutenberg Marathon Mainz – Die LG Laacher See war mit neun Aktiven am Start vor 35.000 Zuschauern

Laacher See – Nach vierjähriger Corona-Pause überraschte der 21. Gutenberg Marathon die Läufer der LG Laacher See mit einer geänderten Streckenführung. Die lange, schnurgerade und oft als eintönig empfundene Wormser Straße nach Mainz-Weisenau wurde zugunsten einer neuen Streckenführung durch die Mainzer Altstadt ausgetauscht. Sehr zur Freude der fast 35.000 Zuschauer und LG-Schlachtenbummler, die nun mit recht kurzen Wegen ihre Athleten mehrmals sehen und anfeuern konnten. Mit fast 8000 Läuferinnen und Läufern war es ein gelungenes Comeback des Marathons.

Die LG Laacher See war mit neun Aktiven am Start. Zum Neustart der Veranstaltung bescherte der Wettergott schon morgens angenehme Temperaturen. Es herrschten insgesamt gute Laufbedingungen, die sich auch in den Ergebnissen widerspiegelten.

So kamen die LG´ler, kurz nach dem anstrengenden Bonner Halbmarathon, mit guten Zeiten ins Ziel. Markus Wolscht (M55) in einer Zeit von 2:04:10 Std., Heike Court (W55) in 2:05:23 Std., Klaus Dieter Müller (M50) 2:06:55 Std., Sabine Hanusch (W55) in 2:11:47 Std., Thomas Schütz (M55) und Michael Rüb (M60) in 2:20:52 Std., Ulrike Große (W65) in 2:30:28 Std., Christiane Münzel (W60) in 2:55:25 Std., sowie Walker Frank Monschauer in 2:59:41 Std.

Durch die traditionell an vielen Stellen der Stadt spielenden Musikgruppen, die die Aktiven unterstützten und ihnen „Beine machten“, hat es allen sehr gut gefallen und sie freuen sich bereits jetzt auf den nächsten Gutenberg Marathon in Mainz.

Bitte vormerken:

24.06.2023 – 14:00 bis 17:00 Uhr kostenloser Nordic-/Walking Schnuppertag, Kreissportgelände, Schulstraße, 56743 Mendig
Auskunft und Anmeldung:
Klaus Jahnz (02651)76907 oder 0175/2962172, E-Mail Klaus@lglaachersee.de

17.09.2023: 47. Volkslauf „Rund um den Laacher See mit dem 18. PSD Bank Cup“  Maria-Laach-Klosterparkplatz,

Anmeldung und Informationen: www.lglaachersee.de