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Erftstadion in Euskirchen wird nach Heinz-Flohe benannt

Euskirchen – Die Stadtverwaltung Euskirchen beginnt nun gemeinsam mit der Familie Flohe mit der Planung für eine angemessene Feierlichkeit zur Umbenennung des Stadions. Der Stadtrat hat am 13. Juni einstimmig beschlossen, das Erftstadion nach dem großen deutschen Fußballer Heinz Flohe zu benennen. Geplant war ursprünglich, die Sportanlage „Im Auel“ mit einem neuen Namen im Andenken Flohes zu versehen. Da die Anlage bei der Flut jedoch beschädigt wurde und die Renovierung aufgrund komplexer Ausschreibungsverfahren noch Zeit in Anspruch nehmen wird, wurde dieser Plan nun geändert.

„Ohnehin erscheint das Erftstadion ein passender Ort zur Würdigung Flohes zu sein“, so betonte Bürgermeister Sacha Reichelt. „Flohe wird weithin als einer der besten deutschen Fußballer angesehen und ist daher für die Stadt Euskirchen das sportliche Aushängeschild schlechthin, dem man mit der Namensgebung des größten Euskirchener Stadions angemessen gerecht werden kann“, betonte der Bürgermeister.

Flohe war 39-maliger deutscher Nationalspieler, Weltmeister von 1974, deutscher Meister von 1978 und mehrmaliger DFB- Pokalsieger mit dem 1.FC Köln und ist nach wie vor im Gedächtnis der Euskirchener sehr präsent.

 

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Neue Schaukeln und ein Floß für den Tierpark Alsdorf

Alsdorf – Als Bürgermeister Alfred Sonders vor rund 15 Jahren am Aschermittwoch mit Fotoapparat und Klemmbrett durch den Tierpark Alsdorfer Weiher spazierte, machte er das nicht, weil er einen Kater aus den jecken Vortagen vertreiben wollte. Vielmehr stellte er – damals war er „nur“ Geschäftsführer der Freizeitobjekte Gesellschaft Alsdorf mbH (FOGA), die gerade erst die Unterhaltung des Tierparks überantwortet bekommen hatte – eine rund 100 Punkte umfassende Mängel- und Ergänzungsliste auf, die mit und mit abgearbeitet werden sollte.

Leiter Stefan Heffels auf dem Floss. Foto: apa

Nun, eineinhalb Jahrzehnte später, ist diese Liste nur noch eine müde Erinnerung an weniger rosige Tierpark-Zeiten. Der Tierpark mit rund 200.000 Besuchern im Jahr ist nicht zuletzt aufgrund des unermüdlichen Einsatzes von Leiter Stefan Heffels und seinem Team, zu dem nicht nur die Angestellten und Ergänzungskräfte gehören, sondern längst auch ein Großteil seiner Familie wie etwa Frau Tanja, heute zu einem Schmuckkästchen im Freizeitsektor in Alsdorf und der Region geworden und hat viele Freunde gewonnen, wie etwa auch Ivana und Sebastian Stürtz.

Die beiden stellten bei einem Tierparkbesuch fest, dass auf dem beliebten Floßteich kein Floß mehr vorhanden war. Man erinnerte sich an die eigene Kindheit, an schöne Sommerstunden, die man gemeinsam mit Freunden einst auf dem Floß verbracht hatte und war sich einig, dass weiteren Generationen das nicht verwehrt werden sollte. In Österreich fand man einen Spielgerätehersteller, der genau die Anforderungen – in erster Linie die deutschen Sicherheitsansprüche – eines solchen Floßes erfüllen konnte. Schnell war klar: Dieses Floß muss nach Alsdorf in den Tierpark. Und Familie Stürtz machte das finanziell möglich. Ob auf Alfred Sonders‘ Liste einst auch eine U3-Schaukel vermerkt war, ist fraglich.

Jetzt hat der Tierpark jedenfalls eine solche, gesponsert von der CDU Alsdorf, die mit dieser Spende auch der Arbeit des Tierpark-Teams Achtung zollen will. „In enger Abstimmung über die Bedarfe haben wir uns entschieden, das Angebot für die ganz Kleinen im Tierpark mit einer U3- Schaukel zu erweitern“, sagt CDU-Vorsitzender Florian Weyand. Auch für Tanja Heffels, Betreiberin des Souvenir- und Infoshops am Haupteingang, ist es eine Herzensangelegenheit, den Tierpark mit einer Sachspende zu unterstützen. So schaut auch sie gerne auf die Zeit zurück, aus der sie aus einem Klassenzimmer der einstigen Realschule auf den Tierpark blickte, der heute ihr Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist. Durch ihre Unterstützung konnte die FOGA zwei große Juniorschaukeln auf dem Spielplatz installieren. Insgesamt wurde für die neuen Geräte eine Summe von 10.000 Euro investiert. „Und“, stellt Bürgermeister und FOGA-Geschäftsführer Sonders in Aussicht, „in den nächsten Monaten können wir weitere Attraktionen und Anschaffungen verkünden. Diese sind bereits in Auftrag gegeben worden“. (apa)

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Kunst & Kultur

Farbe für den Büchel in Aachen – Neues Wandbild entsteht im Sommerferien-Angebot

Aachen – Der Büchel bekommt Farbe: Zehn Kinder und Jugendliche malen zusammen mit den Künstlerinnen Maren Hoch und Steph Neuberger ein Wandbild auf dem grünen Gelände. „Uns ist es extrem wichtig, junge Menschen schon früh durch Projekte mit Kultur in Kontakt zu bringen“, sagt Irit Tirtey, kaufmännische Geschäftsführerin des Kulturbetriebs der Stadt Aachen. Der Workshop findet im Rahmen des Sommerferienprogramms des Museumsdienstes Aachen mit Unterstützung der Stadtwerke Aachen AG (STAWAG) statt.

Nachhaltigkeit und Umwelt in Acryl

Pia vom Dorp, Leiterin des Museumsdienstes Aachen, freut sich über das Projekt: „Ich finde es toll, dass Kinder das Stadtzentrum an dieser Stelle ganz aktiv mitgestalten können. Der Workshop wird gut angenommen; er war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.“ Die Idee zur Wandumgestaltung kam ursprünglich von der STAWAG, die auch die Beleuchtung des Bereichs zur Verfügung stellte. „Die STAWAG unterstützt viele Graffitiprojekte. Mit diesem Projekt wollten wir mehr Nachhaltigkeit und Grün in die Stadt bringen und das Projekt auch für eine größere Gruppe öffnen“, erläutert Kirsten Haacke von der Unternehmenskommunikation der STAWAG. Nachhaltigkeit sollte deshalb auch das Thema des Bildes sein. Weil auf der Grünfläche bereits ein Insektenhotel eingezogen ist, lagen die kleinen Lebewesen als Motive für die Künstlerinnen Maren Hoch und Steph Neuberger auf der Hand.

Gemeinsam ein Kunstwerk schaffen

Das Konzept für das Wandbild, erarbeiteten die Künstlerinnen gemeinsam mit den Kindern. „Das klappt echt super“, findet Maren Hoch. „Wir hätten nicht gedacht, dass sich die Kinder so tief in das Thema reindenken würden. Sie haben so viele kreative Ideen, auf die ich nicht einmal selbst gekommen wäre“, lobt sie die jungen Teilnehmer*innen weiter. Schon seit Anfang der Woche sind die 10- bis 14-jährigen Künstler*innen mit dem Projekt beschäftigt. Viele Fußgänger*innen und Passant*innen bleiben stehen, um interessiert die Verwandlung der weißen Mauer zu verfolgen. Konzentriert bringen die Kinder und Jugendlichen Libellen, Feuerwanzen, Marienkäfer und Raupen mit Acrylfarben auf die ehemalige Wand des Parkhauses am Büchel. Das bunte Bild in Mosaiktechnik kann schon in den nächsten Tagen bewundert werden. „Die bunte Aktion der Kinder ist eine Bereicherung für unser Büchelgelände“, ist auch Christoph Vogt, Geschäftsführer der Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG (SEGA), überzeugt.

Weitere Informationen über die Ferienangebote des Museumsdienstes gibt es im Internet unter:

https://museumsdienst-aachen.de/museumsdienst-aachen/fuer-jugendliche/

 

 

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News Top-Events

All you need is love – Mitreißende Eröffnungs-Show des CHIO Aachen vor 40.000 ZuschauerInnen

Aachen – MediaNight: Prominentes Come-Together auf Einladung von Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe. Zum Intro der Eröffnungsfeier des CHIO schallt der Glockenschlag von Big Ben durch das vollbesetzte Turnierstadion in der Aachener Soers, es folgt die britische Nationalhymne.

CHIO Aachen – v.l. Hendrik Wüst, Prinzessin Anne, Stefanie Peters und Dr. Bühlbecker. Foto: Lambertz-Gruppe

Prinzessin Anne aus dem britischen Königshaus, Ehrengast des CHIO, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des Partnerlandes Großbritannien steht, wird mit NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst in der Kutsche über den berühmtesten Reit- und Turnierplatz der Welt gefahren. Dazu winken 40.000 begeisterte ZuschauerInnen mit Union Jack-Wimpeln. Es war eine zweistündige Show der Superlative.  Mit Hunderten Mitwirkenden und ebenso vielen Pferden, die wie in einem britisch-farbigen Regenbogen imposante Schaubilder zauberten, die fast alles zeigten und zu Gehör brachten, wofür Great Britain bekannt und beliebt ist. In einem überaus abwechslungsreichen Reigen britischer Stars, Berühmtheiten, Figuren und Assoziationen.

CHIO Aachen – Reiner Calmund bei der Eröffnung und Medianight zu CHIO 2023, Aachen. Foto:© Agentur Baganz

Äußerst prominent, kommunikativ und unterhaltsam ging es auch wieder auf der legendären MediaNight im Champions Circle zu, zu der Co-Gastgeber Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, traditionell im Rahmen der Eröffnungsfeier eingeladen hatte. Auf dem Roten Teppich konnte er gemeinsam mit der ALRV-Präsidentin Stefanie Peters nicht nur Prinzessin Anne, sondern über 700 Gäste und viele Prominente aus Showbiz, Wirtschaft, Politik, Sport und der Medien-/Filmbranche begrüßen. Zum prominenten Gästekreis der MediaNight gehörten diesmal u.a.: Anna Ermakova, britisches Model und Tochter von Boris Becker, und ihre Mutter Angela Ermakova, Britta Heidemann, Olympiasiegerin sowie Europa- und Weltmeisterin im Fechten, Welt- und Europameisterin Franziska von Almsick, Model Anna Hiltrop, die Schauspielerinnen Marie-Luise Marjan und Liz Baffoe, Günther und Erna Klum, die Eltern von Heidi Klum, der Schweizer Fußballschiedsrichter Urs Meier, der ehemalige Zehnkämpfer Jürgen Hingsen, die zweifache Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfahrt, der Komiker und Schauspieler Tom Gerhardt, Ex-Fußball-Nationaltorwart Uli Stein, der ehemalige Fußballmanager, Autor und TV-Juror Reiner Calmund, WDR-Urgestein Jean Pütz, TV-Moderator und Buchautor Max Schautzer, RTL-Moderator Wolfgang Kons sowie die UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. Ute Ohoven und ihre Tochter Chiara.

 

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Top-Themen

Keine Photovoltaik-Ausweitung auf landwirtschaftlichen Flächen

Region/Koblenz – Der Präsident des Bauern- und Winzerbandes Rheinland-Nassau Michael Horper kritisiert den zunehmenden Verbrauch an landwirtschaftlich genutzten Flächen scharf: „Das Land trägt Verantwortung für die landwirtschaftlichen Nutzflächen. Diese dürfen nicht verbraucht werden, sondern müssen für die Nahrungsmittelproduktion und landwirtschaftliche regenerative Energien zur Verfügung stehen. Für den Bau von Solaranlagen müssen zuerst versiegelte Flächen, Verkehrsflächen und Konversionsflächen herangezogen werden.“

In seiner Stellungnahme über die Landesverordnung für Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen in benachteiligten Gebieten lehnt die berufsständische Vertretung die Erweiterung des Errichtungsvolumens für Freiflächen-Solaranlagen von 200 auf 400 Megawatt je Kalenderjahr ab. So hat sich der Verbandsrat des Bauern- und Winzerverbandes (BWV) einstimmig gegen den weiteren Ausbauzuwachs von Solaranagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgesprochen. Der BWV teilt weiter mit, dass bereits heute durch die Errichtung von Freiflächenanlagen zu viele landwirtschaftliche Flächen verloren gingen. Nicht nur die Verwerfungen auf dem Pacht- und Grundstücksmarkt seien beachtlich, landwirtschaftliche Betriebe, die schließlich von ihren Flächen abhängig seien, würden wirtschaftlich massiv geschädigt.

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, maximal zwei Prozent der Ackerflächen in Rheinland-Pfalz für die Errichtung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen bereitzustellen. Der BWV fordert daher die Regierung auf, im Rahmen eines Monitorings die Gesamtphotovoltaikfreiflächen zu ermitteln und sicherzustellen, dass dieses politische Ziel nicht übererfüllt wird.

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Tourismus

Nürburgring Sommer-Programm sorgt für Heartrace-Momente

Nürburgring – Das große #HeartRace-Gewinnspiel ist am Nürburgring gestartet und macht den Besuch der legendären Rennstrecke noch aufregender. Ganz egal ob beim Besuch einer Veranstaltung – wie der Nürburgring-Langstrecken-Serie, des ADAC Truck-Grand-Prixs und der DTM, bei rasanten Fahrten auf der ring°kartbahn und in der eSports Bar oder beim Blick hinter die Kulissen bei der Backstage-Tour: jedes Nürburgring-Angebot ist gleichzeitig die Chance auf den großen Gewinn.

Denn wer sein Erlebnis mit dem Hashtag #HeartRace auf seinem Facebook- oder Instagram-Profil teilt, nimmt automatisch am Sommer-Gewinnspiel teil. Hier wartet auf den glücklichen Fan oder die ganze Familie ein Nürburgring-Wochenende mit drei Übernachtungen im Nürburgring Ferienpark – managed by Lindner, einer Co-Pilot-Fahrt im Mercedes-AMG GT R PRO, einem Gutschein für den ring°fanshop und vielem mehr.

Überraschung und Sommer-Special im ring°werk und bei der Backstage-Tour

Das Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk bietet bis zum Ende der Sommerferien in Rheinland-Pfalz tolle Sonderaktionen. Neben vielen Highlights aus der Nürburgring-Geschichte und Mitmach-Attraktionen, gibt es bereits am Eingang ein kleines Überraschungsgeschenk für alle Kinder und Jugendlichen bis 17 Jahre. Dies gilt auch für Kinder unter fünf Jahren, die freien Eintritt haben. Darüber hinaus können sich die Besucher des Museums und die Teilnehmer der Backstage-Tour über den Blick auf die Grand-Prix-Strecke freuen. Denn der Besuch der sogenannten „Schnuppertribüne“, die außerhalb von Veranstaltungen für Interessierte geöffnet wird, ist noch bis zum 1. September im Ticket inklusive. Ebenfalls ein Tipp für alle, die die Rennstrecke gerne einmal mit dem Fahrrad bezwingen oder die Ideallinie der Nordschleife von einem Rennfahrer erklärt bekommen möchten: Gleich mehrmals gibt es im Juli und August den beliebten Rad- und Lauftreff sowie den Trackwalk Nordschleife.

Alle Infos und Aktionen im Nürburgring Familien-Guide unter: www.we-make-your-heart-race.de

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Erfolgreiche Abschluss-Prüfungen im Aachener Stadtbetrieb

Aachen – Sechs sehr erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen konnten nun bei der Abschlussfeier nach der Ausbildung im Aachener Stadtbetrieb beglückwünscht werden: Maximilian Köppe und Sarah Vecqueray aus dem Bereich Zierpflanzenbau, Janett Aydin und Mattis Arnolds aus der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Fabian Koscielniak als Friedhofsgärtner und Vincent Ruppik als KFZ-Mechatroniker haben in ihren jeweiligen Fachgebieten bei den Prüfungen sehr gute Ergebnisse erzielt. Vincent Ruppik konnte die beste Abschlussprüfung seines Fachgebiets in Aachen ablegen und erhält für seine herausragenden Leistungen ein Stipendium, mit dem er seine Meisterausbildung oder Fortbildungen absolvieren kann.

Neben viel Lob für die Leistungen der vergangenen Monate gab es auch große Anerkennung und Dank für die Ausbilder*innen. „Wir alle haben euch auf diesem Weg ein Stück begleiten dürfen“, sagte die Ausbildungsleiterin des Stadtbetriebs, Michaela Landskron. „Nun gehört ihr zu jenen, die unseren Betrieb zukunftsfähig machen.“ Schließlich wechseln die jungen Absolvent*innen nun in das große „Team Stadtbetrieb“, denn Jede*r hat ein Übernahmeangebot erhalten. „Wir sind stolz darauf, dass wir so gute Fachkräfte im Betrieb ausbilden und anschließend auch bei uns halten können“, betonte Marlon Knops, Ressortleitung Zentrale Dienste und Recht des Aachener Stadtbetriebs.

Er und Michaela Landskron versprachen stellvertretend gleichermaßen: „Wir werden euch tatkräftig bei der weiteren beruflichen Entwicklung unterstützen.“ Denn der Weg bei dem Stadtbetrieb hat für die jungen Absolvent*innen gerade erst begonnen. Für die neuen Ausbildungsstellen im Stadtbetrieb können sich Interessierte ab sofort bewerben: karriere.aachen.de/ausbildung.

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Tourismus

E-Coaches Eifel – Ausgezeichnete Digitalisierungs-Experten für die Tourismus-Betriebe der Eifel

Prüm – Die ersten neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Reihen der lokalen Tourismusorganisationen der Eifel wurden erfolgreich zum „E-Coach Eifel“ ausgebildet. Auf Anfrage stellen sie ihr erlerntes Wissen den Tourismusbetrieben der Eifel zur Verfügung und helfen somit den Betrieben, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu begreifen und bestmöglich für sich zu nutzen.

Das gemeinsame Ziel der Gastgeber und E-Coaches ist es, an allen Kontaktpunkten zu den Gästen die bestmögliche Qualität an digitalen Informationen anzubieten. Die E-Coaches setzen sich vor Ort mit den Inhabern der Betriebe an einen Tisch. Anhand der Methode der „360 Grad-Analyse“ zeigen sie im persönlichen Gespräch den Weg auf, das Angebot klar, zielgruppengerecht und buchbar auf der eigenen Website und auf allen infrage kommenden Online-Kanälen zu präsentieren.

Themen, die u.a. bei der Analyse betrachtet werden sind der Online-Vertrieb und Buchungsplattformen, der Umgang mit Bewertungen und die Struktur und der Aufbau der betriebseigenen Webseite. Online-Marketing, Social Media Marketing und die Suchmaschinenoptimierung und -werbung sind ebenso Bestandteil der Überprüfung.

Die konkreten Leistungen der E-Coaches umfassen somit die Erstellung einer 360 Grad Analyse mit auf den Betrieb zugeschnittenen Tipps und Handlungsempfehlungen. Dazu erläutert der E-Coach im Rahmen zweier Betriebsbesuche die Maßnahmen und stimmt mit dem Gastgeber die Umsetzung ab.

Die E-Coaches Eifel verstehen sich als Team und stehen in einem kontinuierlichen Austausch untereinander und haben inzwischen ein eigenes Netzwerk aufgebaut. Durch regelmäßige Fortbildungen zu aktuellen digitalen Themen passen sie ihr Wissen stets den neuen Entwicklungen an und garantieren damit eifelweit einen einheitlichen Standard zum E-Coaching.

Weiterführende Informationen gibt es unter https://tourismus.eifel.info/e-coaches .

E-Coaches: Marion Wamig (Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring), René Wißgott(Rureifel-Tourismus e.V.), Michaela Berlingen (Gesundland Vulkaneifel GmbH), Anna Carina Krebs (Felsenland Südeifel Tourismus GmbH), Sarah Wiesen (Touristik GmbH Gerolsteiner Land), Emily Goenen (Eifel Tourismus GmbH) Melanie Salzburger (Tourist-Information Bitburger Land), Esther Erharter (Touristik GmbH Gerolsteiner Land), Dennis Winands (Rureifel Tourismus e.V.).

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„Ein Dorf macht Musik“ fand nach coronabedingter Pause wieder in Weiler am Berge statt

Mechernich-Weiler am Berge – „Alle haben es vermisst“ – Nur knapp 400 Menschen leben in dem beschaulichen Örtchen Weiler am Berge. Während der Vereinsalltag selbst in vielen größeren Dörfern und sogar Städtchen durch die coronabedingte Zwangspause nur langsam wieder Fahrt aufnimmt, ist es in Weiler gelungen, ein musikalisches Event wiederzubeleben, das seit 2016 Musiker von weit über die Ortsgrenzen hinaus anlockt.

„Uns ist schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass wir viele begabte Musiker hier in Weiler haben“, berichtete Organisatorin Martina Grass. „Vor sieben Jahren haben Christoph Buß und ich dann beschlossen, diesen Umstand auszunutzen und die Veranstaltung ’Ein Dorf macht Musik’ ins Leben zu rufen.“ Alle Musiker, die in Weiler am Berge leben, sollten ihre Bandkollegen einladen, an den Konzertabenden teilzunehmen, und schon bald entstand ein Fest, an dem das ganze Dorf mitwirkt. „Wer nicht selbst auf der Bühne steht, beteiligt sich im Hintergrund am Ausschank oder trägt zum Kuchenbuffet bei“, betonte Martina Grass und lächelt zufrieden. „Fast 100 Personen sind auf diese Weise direkt am Gelingen der Veranstaltung beteiligt.“

Am Samstag waren elf Bands, Chöre und Ensembles der Einladung gefolgt. Die Gruppen bedienten sich an zahlreichen Genres: von mitreißender Gospelmusik über Schlager bis zu den Klassikern der 1960er- und 1970er-Jahre. „Das Konzept ist wirklich gelungen“, freute sich Sänger Frank Neuenhausen, der mit dem Duo „Diva Delight“ und einigen Chören auf der Bühne stand. „Singen macht immer Spaß, egal wo und bei welcher Gelegenheit. Die bunte Mischung aller Gruppen bietet für alle Generationen passende Unterhaltung.“

Dies spiegelte sich nicht nur bei den Akteuren auf der Bühne, sondern auch im Publikum wider. Ein Großteil der Einwohner aus Weiler, aber auch viele Musikfreunde von außerhalb schunkelten und rockten oder feierten zu musikalischer Comedy und Disney-Klassikern aus dem „Dschungelbuch“ oder „Mary Poppins“ein buntes Dorffest. „Es erfüllt einen schon ein wenig mit Stolz, wenn man nicht nur am Veranstaltungstag, sondern auch in den Wochen danach viel positiven Zuspruch bekommt“, berichtete Martina Grass, die am Samstag selbst aktiv an drei Ensembles beteiligt war.

„Wir haben Musiker aus Weilerswist, Frechen und sogar aus Hessen zu Gast, die diese Veranstaltung immer wieder bereichern. Nach unserer dreijährigen Pause war es fast noch leichter, sie zu begeistern, weil alle das gemeinsame Fest sehr vermisst haben.“ Sorgen um die Zukunft der Konzertreihe mache sich die Veranstalterin daher nicht. „Ohne Kneipe oder anderen Treffpunkt ist es schwer, alle Einwohner mit unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen. Hier sind jedoch vom jüngsten Nachwuchs bis ins hohe Rentenalter sowohl auf der Bühne als auch davor alle vertreten. An diesem wunderbaren Konzept wollen wir natürlich auch weiterhin festhalten.“

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EIFEL Produzent Fleischerei Tix glänzt – Neueröffnung in Hillesheim

Prüm/Hillesheim – EIFEL Produzent Tix feiert eine gelungene Neueröffnung seiner Filiale in Hillesheim, Wallstr. 19. „Alles neu“ heißt auch „alles TOP“. Beleuchtungstechnik, Kühltechnik, Theke etc. sind effizient und sparen Strom. Das sind teure, aber clevere Investitionen in die Zukunft. Dies motiviert auch die gut ausgebildeten Fleischerei-Fachverkäuferinnen und Mitarbeiter – Stichwort: Fachkräftesicherung. Sie sind stolz auf ihren neuen Arbeitsplatz und verkaufen nicht nur bestes EIFEL Fleisch und Wurst, sondern auch gerne mal Präsentkörbe und auch die beliebten EIFEL Eier.

Apropos EIFEL Fleisch: Familie Tix, Vater Stefan und Sohn Christoph, setzen samt Team bewusst auf das EIFEL Plus Schwein. Die Ferkel kommen aus der Eifel, vom landwirtschaftlichen Betrieb Hommertgen aus Rittersdorf. Die Aufzucht erfolgt beim speziellen Mäster, beim Familienbetrieb Norbert Otten in Metterich. Geschlachtet wird in Gerolstein. Zerlegung und Verarbeitung zu bestem Fleisch, Schinken und Wurst machen dann die Profis von Fleischerei Tix in dem gut ausgestatteten Produktionsbetrieb in Müllenborn. Dann geht es über 6 eigene Filialen – z.B. Hillesheim – und über ein Verkaufsfahrzeug an uns Verbraucher.