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Das Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof Aachen-Rothe Erde kann kommen – 1,9 Mio. vom Bund

Aachen – Die Nachricht aus Berlin hat in Aachen erfreute Gesichter ausgelöst: Der Bund unterstützt den Bau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof Aachen-Rothe Erde mit 1.856.250 Euro. Die Förderung fließt aus Töpfen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). „Eine gute Nachricht für alle Radfahrer*innen: Das Parkhaus kann kommen! Das Geld fließt für 472 sichere Fahrradabstellplätze am Bahnhof Rothe Erde. Im April kam der Förderaufruf des Bundes, im Mai stellte die Stadtverwaltung den Förderantrag und jetzt wurden 1,85 Millionen Euro für Radabstellplätze bewilligt“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in einer ersten Reaktion. „Im August wird die Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten der Politik vorgestellt. Das schnelle Handeln wurde erfolgreich belohnt. Ein weiteres Ziel des Radentscheids kann somit umgesetzt werden. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung aus Berlin“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Planung bis 2025, Bau in 2026

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Förderzusage für Aachen wenige Tage vor der parlamentarischen Sommerpause entschieden. Die beiden hiesigen Bundestagsabgeordneten Ye-One Rhie (SPD) und Lukas Brenner (Bündnis 90/Die Grünen) transportierten die gute Nachricht in die Region. In einer von der Stadt zuvor in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie sind verschiedene denkbare Variante für das Fahrradparkhaus Rothe Erde aufgezeigt worden. Die konkreten weiteren Planungsschritte werden nun unter Federführung des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur folgen. Nach einer ersten Einordnung geht die Stadt davon aus, dass bis Mitte 2025 die genaue Planung vorliegt, an die sich bis Ende 2026 eine Bauphase anschließen soll. Vor dem Hintergrund der ersten Entwürfe kalkuliert die Stadt Aachen momentan für die Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von circa 2,2 Millionen Euro. Um eine detaillierte Kostenplanung vorlegen zu können, sind weitere vertiefende Planungen notwendig, die in den kommenden Monaten erfolgen.

Wichtiges Ziel des Radentscheids
Der Rat der Stadt Aachen hat im November 2019 die Ziele des Radentscheides angenommen, in denen unter anderem der Ausbau von (gesicherten) Fahrradabstellanlagen (Ziel 5) gefordert wird. Das betrifft dabei besonders die Verknüpfungspunkte des ÖPNV und des Individualverkehrs und damit die Aachener Bahnhöfe. Am Hauptbahnhof ist eine Fahrradstation innerhalb des Bauprojektes Blue Gate abgebildet. Am Bahnhof Aachen-Rothe Erde ist der Bedarf an gesicherten und hochwertigen Fahrradabstellmöglichkeiten seit längerem ein Thema.

Der Bahnhof wird auf Grund seiner innerstädtischen Lage von vielen Pendler*innen täglich mit dem Fahrrad angefahren. Weitere Fahrradfahrer*innen könnten aus Sicht der Verwaltung mit guten Abstellmöglichkeiten zu einem Umstieg vom Auto aufs Rad motiviert werden. Direkt neben dem Bahnhof Rothe Erde verläuft die städtische Rad-Vorrang-Route in Richtung Eilendorf. Der weitere Ausbau des Rad-Vorrang-Routen-Netzes ist für die kommenden Jahre geplant. Darüber hinaus tangiert der Vennbahn-Radweg als überregionale Radroute von Aachen in Richtung Belgien und Luxemburg den Bahnhof Rothe Erde. Im Alltagsverkehr wird diese Verbindung häufig von Pendler*innen genutzt, aber auch der touristische Verkehr in Richtung Belgien schätzt diese Route.

Platz für 470 Fahrräder

Vorgesehen ist eine sogenannte aufgeständerte Lösung für das Fahrradparkhaus, das über dem bestehenden Pkw-Parkplatz errichtet werden soll. Der Gutachter hat im Bahnhofsumfeld einen zusätzlichen Bedarf von ca. 400 Fahrradabstellmöglichkeiten ermittelt und Varianten für ca. 470 Fahrradabstellplätze dargestellt. Die Stadtverwaltung wird die Ergebnisse der Studie und die weitere Vorgehensweise vor dem Hintergrund der zugesagten Fördergelder nach der Sommerpause der Politik in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte (9. August) und im Mobilitätsausschuss (24. August) vorstellen.

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Wirtschaft

„Hochwald Milch eG“ machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von fast zwei Milliarden Euro

Mechernich-Obergartzem/Thalfang – „Vorbereitet für morgen“ –  Modernster Standort Mechernich setzt Schwerpunkt auf haltbare Produkte und hat Chancen, „Last Man Standing“ zu werden. Bärenmarke, Elinas, Glücksklee, Tuffi… Diese und viele weitere bekannte Marken gehören zur „Hochwald Milch eG“. Nun ist Einigen vielleicht, an der B266 bei Obergartzem, schon einmal ein großer grauer „Würfel“ mit dem Logo der Genossenschaft darauf aufgefallen. Ein neues Vorzeige-Werk, dass dieser seit vergangenem Jahr betreibt. CEO Detlef Latka, COO Thorsten Oberschmidt und CSO Thilo Pomykala stellten hier auch gleich die Bilanz des vergangenen Jahres und ihre Strategie „Prepared for tomorrow, Vorbereitet für morgen“ vor.

Mit dabei waren Matthias Bug, der Aufsichtsratvorsitzende der „Hochwald Foods GmbH“, Georg Wilsman in selbiger Position für die „Hochwald Milch eG“ und Peter Manderfeld, der Vorstandsvorsitzende der Gruppe.

„Unser Werk in Mechernich zählt zu den modernsten Molkereien Europas“, erzählt der CEO. Der rund 200 Millionen Euro teure Standort beschäftigt aktuell etwa 240 Mitarbeiter und setzt seinen Schwerpunkt auf haltbare Produkte. Mit etwa 600 Millionen Kliogramm jährlich produzierter Milch sind die Kapazitäten dabei noch lange nicht ausgelastet.

„Preisexplosion“ spürbar

Durch die Inbetriebnahme des Werkes stieg die Investitionssumme im Geschäftsjahr 2022 nochmals deutlich auf 187,5 Millionen Euro. Sorgen um seine Finanzen braucht sich „Hochwald“ bei einem Umsatz von 1,97 Milliarden Euro im selben Jahr – so viel wie noch nie in der Unternehmensgeschichte – aber nicht zu machen. 2021 lag der Umsatz noch bei 1,59 Milliarden.

Dies ist weitestgehend dem Ukraine-Krieg geschuldet. „Denn die weltweit ab Sommer 2021 rückläufige Milchmenge, verbunden mit den Unsicherheiten infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, haben zu einer noch nie da gewesenen Preisexplosion auf den Milchmärkten geführt“, erklärte die Genossenschaft gegenüber der Agentur ProfiPress.

Denn durch die Inflation entstanden hohe Kosten für Landwirte und die Firma selbst, zum Beispiel für Futter, Energie, Maschinenteile und Verpackungsmaterialien. „So verteuerten sich Molkereiprodukte in Deutschland und auch teils international um fast 20 %“, so „Hochwald“.

Vegane Produkte und billigere Preise

Dies ging an den wenigsten Kunden spurlos vorbei. Doch Detlef Latka verspricht: „Bald können Verbraucher sich wieder über niedrigere Regalpreise freuen. Der Liter H-Milch wird wieder unter einem Euro kosten.“ Ein deutlicher Unterschied. Denn: „Bei unseren Markenprodukten hatten wir 2022 Preise von bis zu 1,79 pro Liter“, so Latka. Dabei lag Hochwald laut eigener Aussage aber insgesamt immer noch etwa 0,1 Cent unter dem Bundesschnitt für ein Kilogramm Milch.

Nun gelte es aber, in die Zukunft zu schauen. Daher entwickelte das Unternehmen seine neue Strategie „Prepared for tomorrow, Vorbereitet für morgen“. Diese stellten die Chefs auch gleich einmal kurz vor. CSO Thilo Pomykala: „National wie international haben wir aktuell noch weitere Herausforderungen vor uns. Das deutsche Geschäft konnten wir bisher mit der Übernahme der Marke Tuffi und zielgerichteten Produktinnovationen stärken.“

So begann „Hochwald“ beispielsweise kürzlich mit der Produktion ihrer ersten pflanzlich basierten Artikel. Weiterhin werde auch Wert daraufgelegt, die Zahl an Exporten zu steigern.

Beste Chancen für Mechernich

Eine weitere zukünftige Herausforderung werde der Fachkräftemangel darstellen. Insgesamt hat Hochwald derzeit rund 2000 Mitarbeitende. Aber: „Es wird immer schwerer, qualifiziertes Personal zu bekommen“, so Latka. Die Anlagen, Roboter und Programme seien sehr komplex, daher brauche man gut ausgebildetes Fachpersonal.

Doch Sorgen müsse man sich in Mechernich nicht machen. Als „modernster Produktionsstandort der Hochwald-Gruppe“ werde das Werk laut dem CEO wahrscheinlich zum „Last Man Standing“ der Trinkmilchherstellung. An anderen Standorten würden dann vielleicht schon nur noch Drinks aus pflanzlichen Ersatzprodukte produziert.

Mit diesen Neuigkeiten blickt die Genossenschaft nun, in Mechernich-Obergartzem, der Unternehmenszentrale im rheinland-pfälzischen Thalfang, ganz Deutschland und über 100 Ländern weltweit, in die Zukunft.

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Kunst & Kultur

Kreissparkasse Mayen präsentiert Ausstellung „Mühlsteinrevier RheinEifel – Gestern und Heute“

Mayen/Region – Feierlich eröffnet wurde heute die Ausstellung „Mühlsteinrevier – Gestern und Heute“ in der Kreissparkasse (KSK) Mayen. Sie stellt historische Aufnahmen aus dem Revier zeitgenössischen Bildern gegenüber. Dabei zeigt sich, dass sich eine erstaunliche Fülle von „Sachzeugen“ aus dem Basaltlavabetrieb bis heute erhalten hat, die historischen Stätten also heute noch ganz klar erkennbar sind. Dieser Punkt ist besonders wichtig für das Antragsverfahren bei der UNESCO für die Bewerbung um den Welterbestatus.

Einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro überreichte Karl-Josef Esch (l.) an Heinz und Jörg Lempertz (2.v.l., 1.v.r.) für die Aufstellung von Mahl- und Mühlsteinen im Hof Michels in Mendig, die von Leonhard Fuchs (Mitte) großzügig gestiftet wurden. Auch Dr. Nicolas Junglas freute sich über diese Spende. Foto: KSK Mayen / Irina Schiller

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK: „Mit dieser Ausstellung wollen wir die Bewerbung um den Welterbetitel aktiv unterstützen und unseren Kundinnen und Kunden zeigen, was hier schon vor Jahrtausenden von unseren Vorfahren geleistet wurde. Auch die Geschicke unserer Kreissparkasse waren von Beginn an eng verknüpft und geprägt von der Steinindustrie, die ein wichtiger Motor für die Entwicklung in unserem Landkreis war und auch noch bis heute ist. Unser Geschäftsgebiet erstreckt sich zudem genau über die Orte, die nun antreten, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden.“

Landrat Dr. Alexander Saftig, Vorsitzender des Verwaltungsrats der KSK, betonte: „Die Ausstellung dokumentiert nicht nur ganz hervorragend die Geschichte des Mühlsteinreviers im Wandel der Zeit, sondern damit zugleich auch die Geschichte unseres Landkreises. Denn das geologische Erbe, der `Eifeler Mühlstein´, hat maßgeblich unsere wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst und unser Landschaftsbild geprägt.“

“Nach Stationen bei der VGV Vordereifel und der Stadt Andernach freuen wir uns sehr, dass die Ausstellung auch in Mayen in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse verweilen wird. Hierdurch wird das kulturelle Angebot, das unsere Stadt zu bieten hat, erweitert und bereichert. `Das Mühlsteinrevier RheinEifel´ – an diesem hochinteressanten Thema und seinem regionalen Bezug werden sich nun zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Form einer Fotoausstellung erfreuen können“, so der Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid.

Ein schöner Einstand war diese Ausstellungseröffnung auch für den neuen Leiter des BeratungsCenters Mayen St.-Veit-Straße: Marc Opper freute sich, gleich an seinem zweiten Arbeitstag so viele Gäste und Besucher in seiner neuen Filiale begrüßen zu dürfen.

Der Historiker und Germanist Dr. Nicolas Junglas beleuchtete in seinem wissenschaftlichen Vortrag die historische Entwicklung der UNESCO und ihre Zielsetzung, und erläuterte, welches Potenzial im Mühlsteinrevier steckt. „Bislang gibt es auf der Welterbeliste noch keine Stätte der Mühlsteinproduktion, dabei ist das Mahlen von Getreide eine essentielle Kulturtechnik, die dem Menschen erst die Sesshaftwerdung mit Ackerbau und Viehzucht möglich gemacht hat. Keine andere Produktionsstätte von Mahlsteinen auf der Welt kann eine mit dem Mühlsteinrevier vergleichbare Nutzungskontinuität vorweisen.“, so der Projektleiter für das Antragsverfahren. Zudem wäre das Mühlsteinrevier ein „serielles Welterbe“, denn es umfasst fünf Bestandteile: Mendig, Mayen, Kottenheim, Bell und Andernach. Darüber hinaus kann es auch identitätsstiftend für die gesamte Region sein, denn die Geschichte der Mühlsteinproduktion ist ein gemeinsames Erbe über diese Orte hinaus.

Für das Mühlsteinrevier setzen sich viele ehrenamtlich ein, so auch Heinz Lempertz aus Mendig. Für die Kulturgemeinschaft Albertinum sollen 14 historische Mahl- und Mühlsteine im Hof Michels in Mendig ausgestellt werden. Die Steine sind eine Spende von den Gebrüdern Martin und Leonhard Fuchs aus Mayen. Abbau, Transport und Bearbeitung der Steine wurden bereits ehrenamtlich durch die Museumsfreunde organisiert. Der Einbau muss durch Fachhandwerker erfolgen, hierfür fehlten noch Mittel in Höhe von 1.500 Euro. Ehrensache, dass die Kreissparkasse Mayen hier gerne eingesprungen ist und heute den Spendenscheck überreichte.

Im Oktober wird die Kultusministerkonferenz entscheiden, welche sieben deutschen Projekte sie der UNESCO in den nächsten Jahren nacheinander vorschlagen wird. Dass das Mühlsteinrevier einen Platz vorne auf dieser Liste erhält, darauf hoffen alle Beteiligten. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. August zu sehen im Foyer der Kreissparkasse Mayen, St.-Veit-Straße 22-24 zu den Schalteröffnungszeiten.

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Nach der Eifeler Oldienacht – Hilfsgruppe Eifel und Firma PAPSTAR ziehen Bilanz

Kall – Die Feuertaufe bestanden – Nach der Eifeler Oldienacht unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ zogen die Hilfsgruppe und die Firma PAPSTAR Bilanz – Kantelberg: „Gezeigt, dass es geht“ – Trotz 2000 Besucher blieb der Festplatz frei von Müll. „Wir haben nicht nur einen Preis gewonnen, sondern jetzt auch gezeigt, dass es geht“, resümierte PAPSTAR-Geschäftsführer Bert Kantelberg erfreut über den Verlauf der 23. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel, die unter dem Motto Nachhaltigkeit und Müllvermeidung gestanden hatte. Obwohl knapp 2000 Besucher das Musik-Festival mit dem Top-Act „The Sweet“ auf dem PAPSTAR-Gelände besucht, und acht Stunden lang gefeiert hatten, war der Platz frei von Müll geblieben.

Wenige Wochen vor der Eifeler Oldienacht war die PAPSTAR-Solution-GmbH in Aachen für das Nachhaltigkeits-Konzept „Zero Waste“, das erstmals bei der Oldienacht praktiziert wurde, mit dem Innovationspreis der Region Aachen ausgezeichnet worden. „Kreislauforientiertes Stoffstrommanagement“ nennt sich die Wiederverwertung von Einweggeschirr, die Müllcontainer auf Veranstaltungsplätzen überflüssig machen. Denn unter wissenschaftlicher Begleitung war es PAPSTAR gelungen, einen Wertstoffkreislauf für seine Produkte zu entwerfen und sicherzustellen, dass die Stoffe von auf Veranstaltungen eingesetztem nachhaltigem Einweggeschirr nach dem Gebrauch erneut verwendet werden kann.

Der Theorie folgte nun die Praxis: Die Eifeler Oldienacht war die erste Großveranstaltung, bei der dieses System der Wertstoffkreisläufe mit zur Anwendung kam, quasi als Feuertaufe. Und die wurde mit großem Erfolg bestanden, wie die PAPSTAR-Geschäftsführung, die Solution-GmbH, und das Orga-Team der Hilfsgruppe jetzt rückblickend feststellen konnten. Man hatte sich zwei Wochen nach der Oldienacht zur Manöverkritik getroffen. Dabei sind alle zu dem Ergebnis gekommen, dass es so gut wie nichts zu kritisieren gibt.

Die Besucher hätten ein tolles Musikprogramm erlebt und auch das Zusammenspiel zur Realisierung des Nachhaltigkeitskonzeptes sei beispielhaft gewesen, resümierte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel: „Wir haben in all den 23 Jahren ein solches Gefühl von Zusammenarbeit und Unterstützung noch nie erlebt“. Umso glücklicher und ganz stolz sei die Hilfsgruppe, dass das System „Nachhaltigkeit“ bei der Oldienacht mit so vielen Besuchern einwandfrei funktioniert habe.

Die Besucher hätten bei diesem Konzept mitgezogen und es habe nach der Veranstalter Lob von allen Seiten gegeben, berichteten sowohl Willi Greuel als auch PAPSTAR-Chef Bert Kantelberg. In der Nacht nach Ende der Veranstaltung sei der Platz absolut frei von Müll gewesen. Das Einsammeln oder Abgeben des benutzten Einweggeschirrs an den Sammelstellen habe reibungslos funktioniert. „Wir haben bei der Veranstaltung wertvolle Erfahrungen gesammelt“, so PAPSTAR-Marketing-Chef Bernd Born.

Die Hilfsgruppe habe nach dieser Top-Veranstaltung viele neue Freunde gewonnen, berichtete Willi Greuel, der ankündigte, dass in Zukunft alle Veranstaltungen der Hilfsgruppe unter dem Motto „Nachhaltigkeit & Wertstoffkreislauf“ stattfinden würden. So auch beim großen Familientag, der am Sonntag, 6. August, auf dem Parkplatz des Rewe-Center Pauly in Kall stattfinde.

PAPSTAR-Geschäftsführer Bert Kantelberg äußerte die Hoffnung, noch viele Festivals mit der Hilfsgruppe veranstalten zu können. Das professionelle Agieren der Organisatoren des Kaller Verein beim mehrtägigen Aufbau des Festivalplatzes habe ihn sehr beeindruckt. Es sei ein tolles Miteinander innerhalb des Projektes Nachhaltigkeit gewesen, das, so Bert Kantelberg: „Auch uns nach vorn gebracht hat“. Dafür bedankte er sich bei der Hilfsgruppe Eifel, indem er und Firmenjunior Tom Kantelberg einen Spendenscheck über 5000 Euro an Willi Greuel übergaben.

Es herrschte Einigkeit darüber, dass es viel zu schade sei, einen so riesigen Aufwand für nur einen Tag zu betreiben. Und so kam von Seiten der PAPSTAR-Geschäftsführung der Vorschlag, die Veranstaltung auf zwei Tage ausweiten, wobei sich der zukünftige Chef Tom Kantelberg für den zweiten Tag eine Veranstaltung mit Bands für jüngeres Publikum vorstellen kann.

Es wurde festgelegt, dass auch die nächsten Oldienächte auf dem Gelände von PAPSTAR stattfinden werden. Wie Willi Greuel berichtete, stehe das Programm für die 24. Oldienacht am 22. Juni nächsten Jahres bis auf den Top-Act fest. Sobald diese Band feststehe, werde man im Herbst wieder erste Vorgespräche mit der PAPSTAR-Geschäftsleitung aufnehmen und dann auch über eine eventuelle Ausweitung des Festivals auf zwei Tage beraten. Willi Greuel: „Auch für uns als Hilfsgruppe ist es wichtig, junge Leute anzusprechen“.   (Reiner Züll)

 

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Kunst & Kultur

Ab dem 27. Juli wieder Sommerkino im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kino-Center Rhein-Ahr ist neu als Partner mit dabei – Hollywood-Blockbuster, Komödien und Kinderfilme – diesen Sommer kommen Filmfans im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder voll auf ihre Kosten. Unter freiem Himmel, umringt von meterhohen Bäumen und gemütlich im Liegestuhl oder auf der Picknick-Decke sitzend, können Gäste ab Donnerstag, 27. Juli, beim Sommerkino im Kurpark besten Filmgenuss erleben. Zahlreiche Filme werden bis 31. August auf einer großen LED-Wand gezeigt, zum Beispiel „Paw Patrol“, „Top Gun 2“, „Enkel für Anfänger“ und „Sex and the City 2“. Mittwochs sowie sonntags nachmittags gibt es immer eine Familienvorstellung. Der Vorverkauf startet am Montag, 10. Juli. Infos gibt es unter ahrtal.de/sommerkino

„Nachdem das erste Sommerkino im vergangenen Jahr so gut angekommen ist, folgt in diesem Jahr die zweite Auflage“, sagt Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, die das Sommerkino realisiert. Neu als Partner mit im Boot ist in diesem Jahr das Kino-Center Rhein-Ahr. Kino-Inhaber Jurij Stroeve stellt die Filmauswahl zusammen, sorgt für die entsprechenden Filmlizenzen und wickelt den Ticket-Verkauf über seinen Kino-Online-Shop ab. „Dass wir auch 2023 wieder Open-Air-Filmgenuss anbieten können, ist dank dem Engagement von Jurij Stroeve und der großzügigen Unterstützung der Rotary Clubs Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen-Sinzig, des Spenden-Shuttles, der Firma Eventures, der AWO Rheinland und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler möglich“, so Dominik Kremer, Leiter Veranstaltungsmanagement.

Bis zu 300 Kinofans können es sich im Juli und August entweder in Stuhlreihen, auf Liegestühlen oder Picknick-Decken, die vor Ort verteilt werden, bequem machen. Die Filme werden auf einer neun mal fünf Meter großen LED-Leinwand gezeigt, die beste Qualität garantiert. Dazu gibt es Getränke, kleine Snacks und Popcorn. Für Erwachsene ist das Ticket ab 8 Euro zu haben. Für Kinder bis einschließlich 11 Jahre gibt es vergünstigte Tickets. Alle gezeigten Filme haben FSK 12 oder jünger. Auf dem Gelände besteht freie Platzwahl.

 

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Lotto-Stiftung unterstützt die Krebsgesellschaft RLP

Region/Koblenz – Die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung unterstützt die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz mit einer Geldspende in Höhe von 10.000 Euro. „Mit unserer Zuwendung möchten wir die wertvolle Arbeit der Krebsgesellschaft unterstützen, insbesondere die Verbesserung der Hilfe bei Krebs in den ländlichen Regionen von Rheinland-Pfalz fördern, sagt Dr. Alexander Wilhelm, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Lotto-Stiftung.

Mit der Spende kann die Krebsgesellschaft sehr viele Projekte umsetzen, wie der Vorsitzende Prof. Richard Werkmeister berichtet: „Krebskranke Frauen, Männer und Kinder leben in kleinen und großen Ortschaften und Städten. Aber auch im ländlichen Raum, weit entfernt von großen Zentren gibt es Menschen, die an Krebs erkranken und mit der Krankheit leben.“

Für diese Menschen möchte die Krebsgesellschaft in Rhein-land-Pfalz die Möglichkeit einer wohnortnahen, fachlich exzellenten und einfach zugänglichen psychosozialen Beratung mit Schulungs- und Informationsveranstaltungen anbieten. „Das ist eine höchst sinnvolle Ergänzung zu einer guten onkologischen Behandlung. Hierfür braucht die Krebsgesellschaft Unterstützung, Sponsoren und Förderer“, sagt Prof. Werkmeister.

Da kam die Spende zum richtigen Zeitpunkt: „Wir freuen uns sehr, dass die Lotto-Stiftung die Arbeit der Krebsgesellschaft unterstützt. Denn nur mit vielen Engagierten gemeinsam kann es landesweit gelingen, an Krebs erkrankten Menschen und ihren Familien Halt und Zuversicht für ihr weiteres Leben zu vermitteln“, sagt der Geschäftsführer der und Leitende Psychoonkologe der Krebsgesellschaft, Dr. Thomas Schopperth.

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Sport im Park – Eschweiler in Bewegung

Eschweiler – Es ist wieder soweit! Der RegioSportBund Aachen e.V. und die Stadt Eschweiler haben auch in diesem Jahr das Ziel, eine breite Begeisterung für Sport zu wecken und laden herzlich zum Sommerevent „Sport im Park“ ein. Vom 24.07.2023 bis zum 20.08.2023 können Bürger*innen an den schönsten Plätzen Eschweilers wie dem Blausteinsee oder dem idyllischen Stadtwald zahlreiche attraktive und kostenlose Sportkurse genießen. Egal ob Bodyfit, Zumba, Fitness, Golf oder Schnupperpaddeln – für jeden ist etwas dabei!

Zahlreiche qualifizierte Übungsleiter*innen stehen schon in den Startlöchern und freuen sich darauf, bewegungsfreudige Teilnehmer*innen von ihrer Sportart begeistern zu dürfen.

Eschweiler, die nach der Stadt Aachen als erste städteregionsangehörige Kommune an dem Projekt „Sport im Park“ teilnahm, ist sehr erfreut darüber, dass sich das Projekt als fester Bestandteil des Sommerfreizeitprogramms in der Indestadt etabliert hat.

Dank der vielseitigen Sportkurse bietet „Sport im Park“ den Teilnehmenden spannende Einblicke in die Eschweiler Sportwelt.

Der RegioSportBund Aachen e.V, die Stadt Eschweiler, die Sponsoren sowie die teilnehmenden Sportanbieter rufen daher auf, mitzumachen und die attraktiven Sportangebote zu nutzen, um die eigene Vitalität zu fördern und die Prävention in den Fokus zu rücken.

Das Projekt wird vom RegioSportBund Aachen e.V. unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Nadine Leonhardt veranstaltet. Unterstützt wird die Aktion von der BIG direkt gesund, der Raiffeisenbank Eschweiler e.G. sowie dem Autohaus Mercedes Zittel und BB medica. Weitere Informationen zu Terminen und Kurszeiten sind auf www.sportimpark-rsb.de verfügbar.

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IHK Trier warnt vor neuer Betrugsmasche in der Region Trier

Region/Trier – Ein oder mehrere Betrüger haben vermutlich die Ausgangspost eines Trierer Unternehmens abgefangen und in mindestens einem Fall eine Rechnung manipuliert. Die Betrüger änderten die Kontonummer und verschickten die manipulierte Rechnung dann an den eigentlichen Empfänger. Besonders perfide: Der Rechnung war in dem konkreten Fall sogar ein gefälschtes Begleitschreiben beigefügt, das den Wechsel der Kontodaten glaubhaft machen sollte.

Das betroffene Unternehmen berichtete in der gestrigen Sitzung des IHK-Ausschusses für Wirtschafts- und Regionalentwicklung von dem Fall. Darauf meldete sich ein weiteres Unternehmen, das von einem ähnlichen Fall berichtete. Inzwischen gibt es erste Hinweise, dass es in jüngster Vergangenheit zu weiteren Fällen in der Region gekommen sein könnte. Die IHK Trier rät daher dringend, die Ausgangspost aktuell nicht über einen Ausgangsbriefkasten zu versenden, sondern direkt an den Briefträger zu übergeben oder die Post erst kurz vor der Abholung in den Briefkasten zu legen.

Unternehmen, denen Unstimmigkeiten bei erhaltenen Rechnungen auffallen, werden gebeten, sich mit dem rechnungsstellenden Betrieb in Verbindung zu setzen. Erhärtet sich dadurch der Verdacht der Manipulation, melden Sie sich umgehend bei der zuständigen Polizeiinspektion. Für den Rechnungsempfänger kann die manipulierte Rechnung besonders ärgerlich werden. Wird der Rechnungsbetrag fälschlicherweise an einen Betrüger überwiesen, erlischt dadurch nicht die Schuld gegenüber dem Rechnungssteller und der Betrag muss erneut auf das korrekte Konto überwiesen werden.

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Asta Heesen-Sturmhöfel, Telefon: 0651 9777-411, E-Mail: heesen@trier.ihk.de

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Hochmodernes Herzultraschall-Gerät optimiert die Herzdiagnostik am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Derzeit gibt es auf dem Markt nichts Besseres“ – Ein neues hochmodernes Herzultraschallgerät optimiert die Herzdiagnostik am Krankenhaus Maria Hilf – unter anderem mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Untersuchung des Herzens mit Ultraschall ist aus der Kardiologie nicht mehr wegzudenken. „EKG und Echokardiografie gehören heute bei jeder Herzerkrankung zur Diagnostik“, sagt Dr. Theodoros Ballidis, Chefarzt der Kardiologie und Schlaganfalleinheit am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr.

Um diese weiter zu optimieren, hat das Klinikum ein neues hochmodernes Ultraschallgerät angeschafft. „Derzeit gibt es auf dem Markt nichts Besseres“, sagt Ballidis. Sowohl die Ultraschallsonde als auch der Prozessor im Gerät sind auf dem neuesten Stand der Technik. Der Prozessor enthält eine Art künstlicher Intelligenz, die die Kardiologinnen und Kardiologen bei den Untersuchungen unterstützt.

„Bei einer Ultraschalluntersuchung nehmen wir zahlreiche Messungen vor“, erläutert Dr. Ballidis. Bei den früheren Geräten mussten wir dafür jedes einzelne Bild aufrufen, um Parameter wie zum Beispiel Herzgröße, Herzleistung und Funktionen während der Pumpbewegungen des Herzens zu berechnen. „Mit dem neuen Ultraschallgerät erhalte ich jetzt auf Knopfdruck alle erforderlichen Informationen“, sagt er begeistert. Darüber hinaus liefert es dreidimensionale Bilder des schlagenden Herzens. So können die Ärztinnen und Ärzte zum Beispiel Herzklappenfehler noch besser beurteilen. Auch in der Schlaganfalleinheit des Klinikums kommt das neue Gerät zum Einsatz: für die Diagnostik der Halsschlagadern und der Hirngefäße.

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

 

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Kreisjugendring Mayen-Koblenz feiert 30-jähriges Bestehen

Region/Mayen-Koblenz – Der Kreisjugendring Mayen-Koblenz (KJR) bildet, mit einer Vielzahl von Vereinen und Verbänden, das Fundament der Jugendarbeit in MYK. Er vertritt die Jugendverbände und -organisationen, mit dem Ziel, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu fördern, diese zu formulieren und nach außen hin zu kommunizieren. Mit einem Sommer-Grill-Fest in Vallendar feierte der KJR jüngst mit zahlreichen Gästen sein 30-jähriges Bestehen.

Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte dem Kreisjugendring sowie dem 1. Vorsitzenden Thomas Christ herzlich zum runden Geburtstag und dankte allen Ehrenamtlern für ihren unermüdlichen Einsatz. „Es ist mir ein Herzensanliegen zu betonen, wie wichtig der Kreisjugendring und die dort Engagierten für unseren Landkreis sind. Gerade in unserer schnellen, sich verändernden Welt ist es wichtig, dass junge Menschen feste Werte erfahren“, bekräftigte Landrat Dr. Saftig.

Für den Landkreis Mayen-Koblenz ist die Jugendarbeit eine unerlässliche Daueraufgabe. „Mit seinen zahlreichen örtlichen Vereinen, dem Kreisjugendring, den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ist der Kreis gut aufgestellt“, erklärte der Kreischef. Gemeinsam mit den freien Trägern der kommunalen Jugendarbeit, insbesondere im ländlichen Raum, schaffen alle Beteiligten ein facettenreiches Angebot für junge Menschen. „Die zahlreichen engagierten Trainer, Betreuer und Fachkräfte leisten eine hervorragende Arbeit und begeistern stets aufs Neue mit innovativen Projekten und sinnvollen Maßnahmen zur Förderung von jungen Menschen“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig abschließend.