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Verbandsgemeinde Gerolstein freut sich über berufliche Entwicklungen junger Mitarbeiter:innen

Gerolstein – Mit Elan und Engagement – Auch in diesem Jahr können fünf junge Menschen bei der Verbandsgemeinde Gerolstein auf erfolgreiche berufliche Entwicklungen stolz sein. Für sie wie für die Verwaltung ein motivierendes Momentum und Grund zur Freude.

Antonia Carl hat die Ausbildung zur Verwaltungswirtin in diesem Jahr erfolgreich bestanden und wird künftig das Team „Servicestelle Gemeinden“ im Fachbereich 1 „Organisation und Finanzen“ verstärken.

Michelle Münch hat im Jahr 2021 die Ausbildung zur Verwaltungswirtin erfolgreich bestanden. Im Sachgebiet „Raumordnung, Projekte und Liegenschaften“ konnte sie seitdem das in ihrer Ausbildung erworbene Wissen in der Praxis anwenden und vertiefen. Ihrem Wunsch auf eine Weiterbildung entsprechend startete Michelle Münch am 1. Juli ein dreijähriges duales Bachelorstudium im Studiengang „Allgemeine Verwaltungsbetriebswirtschaft“. Während den Praxisphasen ihres Studiums wird sie die verschiedenen Bereiche unserer Verwaltung verstärken.

Sven Jonas und Elena Kirwel haben bereits 2019 erfolgreich die Ausbildung zum Verwaltungswirt:in absolviert und sind ebenfalls übernommen worden. Sie dürfen sich nun über Beförderungen freuen.

Sven Jonas ist im Sachgebiet Haushalt und Abgaben tätig. Elena Kirwel startete nach ihrer Ausbildung im Bürgerbüro. Seit 01.03.2021 ist sie im Sachgebiet Soziales eingesetzt.

Neu im Verwaltungsteam ist Sofia Thielgen: Sie hat am 1. Juli eine zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin begonnen. Die theoretische Ausbildung erfolgt in mehreren Blöcken an der Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz in Mayen. Während ihrer Praxiszeit wird Sofia Thielgen die Anwendung des erworbenen Wissens in den verschiedenen Verwaltungsbereichen in der Praxis erlernen. „Das Engagement und der Elan unserer jungen Kolleg:innen begeistert uns jedes Jahr aufs Neue“, so Bürgermeister Hans Peter Böffgen. „Wir wünschen allen viel Erfolg und Freude an ihren vielseitigen Aufgaben und Verantwortungsbereichen in unserer Verwaltung.“

Diesen Wünschen schlossen sich Richard Bell, Sachgebietsleiter Haushalt und Abgaben, Ausbildungsleiterin Tanja Nelles, Markus Dederichs, Sachgebietsleiter Personal, Anna Kops, Sachgebietsleiterin Soziales und Jonas Mauer, Sachgebietsleiter Servicestelle Gemeinden sowie der Personalrat mit den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus an.

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Gesundheit

St. Elisabeth Krankenhaus Mayen bietet am 19. Juli einen Online-Vortrag für Eltern & Interessierte an

Mayen – Kinderärztin informiert über Durchfallerkrankungen im Kindesalter – Häufig erkranken Kinder an Durchfall, ohne dass die Eltern genau wissen, was die Ursache dafür ist und was die richtigen folgenden Handlungsschritte sind. Deshalb informiert Felicitas Hermsen, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, am Mittwoch, 19. Juli, ab 17.30 Uhr online über Durchfallerkrankungen im Kindesalter. Dabei erklärt sie Eltern und Interessierten die häufigsten Ursachen und gibt Ratschläge, was im Falle einer
solchen Erkrankung zu tun ist, beziehungsweise wann ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Westnetz gratuliert jungen Fachkräften

Plaidt/Saffig – Fünf junge Menschen beenden Ausbildung beim Verteilnetzbetreiber erfolgreich – Die Ausbildung ist geschafft – die Abschlusszeugnisse sind in der Tasche. Für fünf junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Sie haben ihre Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie, erfolgreich beendet. Im Rahmen einer gemeinsamen Lossprechungsfeier im Aus- und Weiterbildungszentrum in Plaidt wurden den Nachwuchskräften ihre Abschlusszeugnisse überreicht.

„Mit dem Abschluss haben die Auszubildenden den ersten Meilenstein ihres beruflichen Weges gelegt. Die Ausbildung bei Westnetz entspricht modernsten Standards. Neben fundierten Fachkenntnissen haben wir den Auszubildenden auch Teamgeist, Engagement und nicht zuletzt Spaß an der Arbeit vermitteln können. Das alles ermöglicht den jungen Menschen einen guten Start in das Berufsleben“, sagte Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle in Plaidt.

Uwe Genn, Betriebsratsvorsitzender, und Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauchermühle, beglückwünschten die jungen Fachkräfte. „Sie alle sind die neuen Gesichter unseres Unternehmens und ein wichtiger Baustein unserer Zukunft. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kolleginnen und Kollegen sind das Fundament und Herz eines jeden Unternehmens. Wir sind stolz auf die sehr guten Abschlüsse unserer Auszubildenden“, freute sich Uwe Genn.

Michael Dötsch betonte in seiner Ansprache die gute Beschäftigungsperspektive bei Westnetz: „Die Energiewende ist auch in unserer Region in vollem Gange. Wir freuen uns, dass wir jungen Menschen durch unsere führende Rolle im notwendigen Umbau der Energienetze in Rheinland-Pfalz und dem starken Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sehr gute Jobchancen anbieten können.“

Über die bestandene Prüfung zum Elektroniker für Betriebstechnik freuen sich Fabian Altmann, Marco Freund, Robin Hombeuel, Lukas Pütz und Tom Thiesen. Derzeit bildet Westnetz am Standort Plaidt/Saffig rund 50 junge Menschen aus. Auch für das Ausbildungsjahr 2024 stellt das Unternehmen wieder attraktive Ausbildungsplätze für die Berufe Elektroniker*in für Betriebstechnik, Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau sowie Plätze für ein duales Studium der Elektrotechnik zur Verfügung.

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Harald Koch spendet 20.000 Euro an die Mechernich-Stiftung

Mechernich – „Das macht mir das Herz glücklich“ – Geld, das der Rentner spart, um damit Gutes zu tun – Es ist nicht seine erste Spende. Es ist der 30. Juni. Ein Freitag. Der Tag ist sehr bewusst gewählt. Harald Koch sitzt im Konferenzraum im zweiten Stock des Mechernicher Rathauses. Er hat einen symbolischen Scheck über 20.000 Euro im Gepäck, den er an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung überreichen möchte.

Aber warum gerade am 30. Juni? „An diesem Tag genau vor 46 Jahren bin ich nach Mechernich gekommen“, erzählt der 65-Jährige, der aus Trier stammt. Als sein damaliger Vorgesetzter in Germersheim ihm eröffnete, dass er nach Mechernich versetzt werden würde, war der junge Soldat zunächst den Tränen nahe. „Ich hatte keine Ahnung, wo Mechernich überhaupt lag“, erzählt Harald Koch.

Sein Vorgesetzter schickte ihn daraufhin in den Flur, er sollte auf einer Karte nachgucken. Doch er wusste noch nicht einmal, in welcher Ecke von Deutschland er nachschauen sollte. „Als ich unterstützt von einem Kameraden irgendwann Meschenich bei Köln fand, dachte ich mir, vielleicht liegt Mechernich ja in der Nähe“, sagt Harald Koch. Seine Vermutung sollte sich bewahrheiten. So fand er die Stadt, in die er mit einem weiteren jungen Luftwaffen-Soldaten versetzt wurde – und sollte bis heute hier bleiben.

Sehr gläubig

Denn nachdem er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, heuerte er als ziviler Angestellter in der Bleiberg-Kaserne an. Dort übte er vielfältige Aufgaben aus, nebenberuflich war er auch mal zehn Jahre im Ordnungsdienst der Stadt Mechernich beschäftigt. Nach einer Erkrankung im Jahr 2005 war er bei der Bundeswehr zuletzt in der Registratur eingesetzt.

16 Jahre später ist Harald Koch Rentner, nochmal zwei Jahre später sitzt er mal wieder im Mechernicher Rathaus. Das schlichte, silberne Kreuz auf seinem weißen T-Shirt ist ein Blickfang. „Ich bin sehr gläubig“, betont Harald Koch, der nach eigenen Angaben in bescheidenen Verhältnissen mit fünf Geschwistern in Trier aufgewachsen ist. Beides seien Gründe dafür, dass er andere Menschen gerne unterstütze.

„Er spart, um anderen zu helfen. Dieses Verhalten ist absolut beispielhaft, so etwas habe ich selten erlebt“, sagt Ralf Claßen, der sichtlich gerührt ist von der neuerlichen 20.000 Euro Zustiftung. Schon vier Jahre zuvor hatte Harald Koch der Mechernich-Stiftung, die sich für bedürftige Personen und sozial schwache Familien im Stadtgebiet einsetzt, 15.000 Euro vermacht. „Jetzt ist er Rentner und macht trotzdem weiter“, betont Ralf Claßen: „Dabei sage ich ihm immer, er soll sein Leben genießen und sich auch mal etwas gönnen.“

Helfen bedeutet ihm viel

Doch Harald Koch macht auch so einen sehr zufriedenen Eindruck. Nur zwei Mal in seinem Leben sei er im Urlaub gewesen. Er brauche das nicht und ihm fehle auch nichts. „Zu helfen, bedeutet mir sehr viel“, erklärt der 65-Jährige unterdessen. Das merkt man ihm an, wenn er davon erzählt, wie er im Bürgerbrief irgendwann mal gelesen hat, dass die Mechernich-Stiftung 50 Schulranzen an bedürftige Kinder gespendet hat. „Da habe ich für mich gedacht, davon sind vielleicht zwei von mir bezahlt worden“, so Harald Koch, der fast beiläufig dann noch diesen Satz fallen lässt: „Das macht mir das Herz glücklich.“

Daher ist seine Unterstützung vielleicht auch so vielfältig. Denn nicht nur die Mechernich-Stiftung wird von ihm bedacht. Der Hilfsgruppe Eifel spendet er auch. Ordensschwestern, die sich um Waisenkinder in der ganzen Welt kümmern, können sich ebenfalls über einen regelmäßigen Obolus freuen. Auch bei der Caritas in Euskirchen ist er als Unterstützter von Obdachlosen aktiv. „Man sollte auch an die Menschen denken, die unverschuldet in Not geraten sind“, sagt er dazu.

Für dieses Klientel ist in der Stadt am Bleiberg mitunter auch die Mechernich-Stiftung da. Sie legt das Geld von Harald Koch sicher an, so dass von den Zinsen noch sehr nachhaltig und sehr lange viel Gutes getan werden kann. Schließlich ist die Stiftung dazu da, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft.

In deren Namen konnte sich Stiftungsvorstand Ralf Claßen sehr herzlich bei Harald Koch bedanken – und zwar am 30. Juni. Diesem besonderen Tag – nicht nur für den heute 65-Jährige, der vor 46 Jahren an diesem Tag seine neue Heimat gefunden hat, sondern auch für all die Menschen in Mechernich und der Region, die von seiner selbstlosen Spendenbereitschaft profitieren.

 

 

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Führungswechsel beim Lions Club Wittlich

Wittlich – Präsidentschaftswechsel beim Lions Club Wittlich  LESURA – Barbara C. Adt übergibt das Präsidentinnen-Amt an Dr. Renate Willkomm. Turnus gemäß übernahm vergangene Woche Dr. Renate Willkomm die Präsidentschaft des Damen Lions Club Wittlich LESURA. Die bisherige Präsidentin Barbara C. Adt übergab das Amt zum 1. Juli 2023 in einem internen Clubtreffen im Stadtpalais in Bernkastel. Sie bedankte sich herzlich bei den in ihrem Jahr verantwortlichen Amtsträgern für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

Die künftige Präsidentin dankte ihrer Vorgängerin für die bereits auf den Weg gebrachten Aktionen und Spenden im vergangenen Jahr. Als vorrangiges Projekt für den LC Wittlich LESUSRA nannte sie die Fertigstellung und den Verkauf des LESURA-Adventskalenders 2023. Die Einnahmen aus diesem mit vielen Gewinnen bestückten und von der Künstlerin Mana Binz gestalteten Adventskalender, kommen schwerpunktmäßig den Kindern und Jugendlichen in verschiedenen sozialen Projekten in der Region zugute. Bislang konnte der Club seit der Gründung 2020 weit über 60.000 Euro für soziale Projekte im Landkreis Bernkastel-Wittlich spenden.

Der Club wurde am 21. April 2020 von 20 gesellschaftlich engagierten Frauen mit der Gründungspräsidentin Ulrike Brämer gegründet, inzwischen ist die Mitgliederzahl auf 25 gestiegen. Unter dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“ setzen sich die Frauen zum Ziel, durch persönliches Engagement vor Ort den Lions-Gedanken umzusetzen.

 

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Kunst & Kultur

„Feykultur“- Festival in Eiserfey – Ende der Sendepause

Mechernich-Eiserfey – Nach fünf Jahren findet das legendäre „Feykultur“-Festival in Eiserfey wieder statt und zwar am 5. und 6. August im ehemaligen Schulhaus am alten Weg. Das teilt der Veranstalter „Feykultur e.V.“ der örtlichen Presse mit.


Beim Festival „Feykultur“ war in der Vergangenheit stets viel los in und um die Alte Schule in Eiserfey. Auch dieses Mal gibt es am 5. und 6. August ein volles Musikprogramm, bildende Kunst und kulinarische Genüsse. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Neben der Musik steht die bildende Kunst diesmal im Mittelpunkt, samstags ab 14.30, sonntags ab 12.30 Uhr. Die jährlich vergebene Auszeichnung „Feytaler“ soll 2023 als Kunstpreis verliehen werden, zuletzt war 2018 ein Nachwuchspreis für Musik ausgelobt.

Nach einer Vorabauswahl aus eingegangenen Bewerbungen sollen zehn Künstler die Gelegenheit bekommen, ihre Werke beim „Feykultur“-Festival in und vor der „Alten Schule“ auszustellen. Eine Jury entscheidet über die Vergabe des „Feytaler 2023“. Fachkundige Preisrichter sollen Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Maf Räderscheidt, Bernd Gaspers und das Team von „Feykultur“ sein.

Während des Festivals stimmen die Besucher zusätzlich noch über einen Publikumspreis ab. Mit den Eintrittskarten werden an der Kasse die Stimmzettel ausgegeben. Der Jurypreis „Feytaler“ sowie der Publikumspreis sind mit jeweils 750 Euro dotiert.

Galeere für Umweltsünder

Ein weiteres Highlight verspricht die Präsentation einer „Klimagaleere“ von Peter Ratz-Ley zu werden. Auf dem aus Hochwasserschrott zusammengebauten Kunstwerk sollen sich die Klimasünder beim Strampeln auf eingebauten Fahrrädern ihrer Sünden besinnen. Dabei wird das Schiff in Bewegung versetzt.

Im Musikprogramm treten „Yopi & Lotta“ (Folk, Reggae), Gitarrist und Songwriter Mario Nyéky, die Coverband „Rock on Wood“, das Duo Inga Lühning & André Nendza sowie die „Betrayers of Babylon“ (Reggae & Global Groove) auf.

Für Essen und Trinke wird gesorgt, so die Veranstalter. Das Tagesticket kostet zehn, die Festivalkarte für beide Tage 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind frei. www.feykultur.de Los geht es am Samstag, 5. August, um 14.30 Uhr, Sonntag, 6. August, um 12.30 Uhr.

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Für den Frieden – „Mayors for Peace“ – Flagge weht erneut am Aachener Rathaus

Aachen – Gemeinsam mit anderen Städten ein Zeichen für nukleare Abrüstung setzen – Am heutigen Samstag, 8. Juli, dem internationalen Flaggentag der „Mayors for Peace“, hissen weltweit tausende von Bürgermeister*innen für den Frieden die grüne Friedensflagge vor ihrem Rathaus. Auch in Aachen ist es um 11 Uhr soweit: Die vier Meter breite Fahne der Organisation soll für eine Woche das Rathaus zieren.

Programm

Zum Flaggentag werden Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Axel Wirtz, erster stellvertretender Städteregionsrat, Grußworte sprechen. Die Beiden laden gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“ alle Bürger*innen herzlich ein, bei der Beflaggung des Rathauses dabei zu sein, um so ein Zeichen für Frieden zu setzen.

Johannes Bosse, Jugend der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsgegner*innen, war als Beobachter bei der letzten Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages der UNO in New York und ist als Redner zu Gast. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Kristina Blömer vom Aktionsbündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“. Die „Sunlane LTD New Orleans Jazz Band“ begleitet die Veranstaltung musikalisch.

Mayors for Peace

1982 gründete Takeshi Araki, der damalige Bürgermeister von Hiroshima, die Bewegung „Mayors for Peace“. Die Initiative von Städten auf der ganzen Welt hat sich der Friedensarbeit und atomaren Abrüstung verschrieben. Der internationale Gerichtshof in Den Haag erklärte in einem Rechtsgutachten die Androhung und den Einsatz von Atomwaffen am 8. Juni 1996 als einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Um daran zu erinnern, hissen Städte, die sich mit der „Mayors for Peace“ Bewegung solidarisch zeigen, an diesem Tag die Flagge dieser Initiative.

Aktuelle Lage

Laut dem neuesten Jahrbuch des „Stockholm international Peace Research Institutes“ (SIPRI) modernisieren alle neun nuklear bewaffneten Staaten weiterhin ihre Nukleararsenale und mehrere haben 2022 neue nuklear bewaffnete oder nuklearfähige Waffensysteme angeschafft. Laut SIPR-Institutsleiter Dan Smith, driftet die Gesellschaft mit der momentanen Aufrüstung neuer nuklearer Massenvernichtungsmittel „in eine der gefährlichsten Perioden der Menschheitsgeschichte“.

 

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Top-Themen

Gemeinsamer Einsatz für Betroffene der Flut im Ahrtal

Ahrtal – Unterschiedliche Hilfsorganisationen sind noch immer im Ahrtal unterwegs. Dabei sind sie keine Konkurrentinnen, sondern arbeiten eng zusammen. Unmittelbar nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 haben sich verschiedene Hilfsorganisationen im Ahrtal vernetzt, um gemeinsam die jeweils beste Unterstützung für Betroffene möglich zu machen. „Wir arbeiten seitdem eng zusammen, vermitteln die Menschen bei Bedarf weiter und nutzen Synergieeffekte, um jedem Einzelnen optimal helfen zu können“, sagt Stephan Zöllner vom RegionalTeam Ahrtal der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL). „Manche vermuten, dass wir Konkurrenten sind, aber das Gegenteil ist richtig“, ergänzt Christiane Böttcher von der Flutkoordinationsstelle der Caritas in Ahrweiler.

„Bereits seit September 2021 treffen wir uns regelmäßig alle sechs bis acht Wochen, um gemeinsame Absprachen zu treffen, uns auszutauschen und gegenseitig Tipps zu geben und das bestmögliche für die Betroffenen zu erreichen“, berichtet Böttcher- Bei diesen Treffen geht es etwa um allgemeine Themen wie Datenschutz und Öffentlichkeitsarbeit, den Umgang mit Versicherungen oder aktuelle Informationen der Landesregierung. Oder sie überlegen, welche Aktionen sie künftig gemeinsam planen und umsetzen können.

Weiterhin aufsuchende Hilfe im Flutgebiet

An diesem Nachmittag ist die Caritas Gastgeberin des Treffens von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), DKH RWL) Hospizverein Rhein-Ahr, Johanniter und Malteser Fluthilfe – Region Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland. Thema unter anderem: „Wie können wir noch mehr Betroffene erreichen, um sie sowohl finanziell beim Wiederaufbau als auch seelisch mit psychosozialen Angeboten bestmöglich zu unterstützen?” Eine wesentliche Rolle spielt dabei die aufsuchende Hilfe, betonen die Teilnehmenden. „Mit Flyern und Infoständen allein ist es längst nicht getan. Vielmehr sind wir alle regelmäßig im Tal unterwegs, klingeln bei den Menschen und sprechen sie gezielt an“, erklärt Anke Sattler von der Malteser Fluthilfe. „Unser gemeinsames Ziel ist, dass wir so viele Betroffene wie möglich erreichen und sie beraten oder dorthin vermitteln, wo sie die optimale Unterstützung finden.“ Das kann beispielsweise auch eine Schuldnerberatungs­stelle sein, die an diesem Nachmittag durch Michal-Patrigk Kalinowski vom Diakonischen Werk des evangelischen Kirchenkreises Koblenz vertreten ist. „Unsere Arbeit greift an vielen Stellen ineinander und ergänzt sich“, sagt der Sozialarbeiter, der seit der Flut in der Außenstelle der Schuldnerberatung in Bad-Neuenahr-Ahrweiler beschäftigt ist.

Spendenmittel unterstützen beim Wiederaufbau

Auch fast zwei Jahre nach der Flut, so die Erfahrung aller Beteiligten des Treffens, gibt es in der weitläufigen Region noch immer Menschen, die die umfassenden Förderangebo­te der verschiedenen Hilfsorganisationen nicht kennen. „Viele wissen etwa nicht, dass wir Spendengelder vermitteln und damit beim Finanzieren des Eigenanteils von 20 Prozent beim Wiederaufbau einer Immobilie unterstützen können und dass Betroffene bei mehreren Hilfsorganisationen parallel finanzielle Unterstützung zu unterschiedlichen Finanzhilfeverfahren beantragen können.“

Andere haben sich mit ihren Sorgen und Erinnerungen an die Katastrophe komplett zurückgezogen. „Sie sind traumatisiert, haben noch nicht wieder ins Leben zurückgefunden und sind nicht in der Lage, Anträge auszufüllen, Gutachten zu organisieren und sich um den Wiederaufbau ihres Hauses zu kümmern“, berichtet Sabine Israel von der Johanniter Fluthilfe im Ahrtal. „Wir treffen beispielsweise Menschen, die 20 Monate lang ihre Kontoauszüge nicht angeschaut haben, weil ihnen dafür die Kraft fehlt“, ergänzt Anke Sattler. In ihren Beratungsgesprächen und bei unterschiedlichen psychosozialen Angeboten nehmen sich die Mitarbeitenden der Fluthilfeteams ausreichend Zeit für die Betroffenen.

„Insgesamt sind die Fälle mittlerweile komplexer und die Situation der Betroffenen ist schwieriger geworden“, fasst Jeannette Hess von der Hochwasserhilfe der Arbeiterwohlfahrt die aktuellen Beobachtungen der Fluthelferinnen und Fluthelfer zusammen. „Wir müssen die Menschen deshalb noch stärker an die Hand nehmen und eng begleiten. Dass wir untereinander so gut vernetzt sind, hilft uns dabei sehr.“

In ihrer täglichen Arbeit haben die Fluthilfeteams auch die Betroffenen im Blick, die die Fördermöglichkeiten zwar kennen, aber aus unterschiedlichsten Gründen keine Unterstützung annehmen möchten. „Manche waren bislang noch nie auf Spendengelder angewiesen und schämen sich regelrecht, ein öffentliches Infotreffen aufzusuchen“, beschreibt Armeen Kolians, Leiter Hochwas­serhilfe ASB, die Situation. „Und andere reden ihre Probleme klein und sagen, dass andere die Unterstützung noch nötiger hätten.“ Auch diese Menschen möchten die Fluthilfeteams im Ahrtal noch unbedingt erreichen. ( Eberhard Thomas Müller/Caritas Ahrweiler )

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Kunst & Kultur

Unterstützung von der „Küstenwache“ für Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Besonders die Kinder lagen Elmar Gehlen nach der Flutkatastrophe am Herzen. Der Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle des Maschinisten Wolfgang Unterbaur in der ZDF-Serie „Küstenwache“ bekannt wurde und Vater der Schauspielerin Johanna Christine Gehlen und Schwiegervater von Schauspieler Sebastian Bezzel („Tatort“-Kommissar Kai Perlmann) ist, ist unter anderem in Bad Münstereifel aufgewachsen. Heute lebt er in Neustadt (Holstein). Als er von der Flutkatastrophe erfuhr, sammelte er unter seinen Golf-Freunden Spenden. 8.800 Euro kamen dabei zusammen. Das Geld wurde schließlich für die von der Flut betroffenen Kitas und Schulen gespendet.

Der gelernte Grafiker Elmar Gehlen wollte den Kindern aber gerne auch etwas persönliches, Mut machendes schenken. So erstellte der Schauspieler, der sich auch der Bildhauerei und der Malerei widmet, zwei kindgerechte Bilder eines Elefanten, der mit seinem Rüssel einen Wassereimer füllt und eine Warnleuchte auf den Kopf geschnallt hat. Eines der Bilder überbrachte er kürzlich bei einem Besuch in Bad Münstereifel persönlich der Kita „Magische 12“ des Kinderschutzbundes. Das andere Bild überreichte er im Rathaus an Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. Es wird künftig in der Kita Kirspenich hängen.

 

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Gesundheit

Deutscher Wetterdienst warnt vor Hitzewelle

Region/Berlin – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für das Wochenende und den Wochenbeginn in vielen Regionen Deutschlands vor einer Hitzewelle. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere älteren Personen, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangeren und Eltern mit kleinen Kindern, ihr Verhalten anzupassen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden:

  • Ausreichend trinken. Der Körper benötigt an heißen Tagen mehr Flüssigkeit. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein – am besten Wasser und auch ungesüßte Tees. Regelmäßiges Trinken ist wichtig – auch dann, wenn man nicht durstig ist. Bei älteren Menschen wird oft kein Durst verspürt, obwohl der Körper Flüssigkeit braucht.
  • Anstrengungen vermeiden. Anstrengende Tätigkeiten sind bei Hitze besonders belastend und in der heißesten Tageszeit zwischen ca. 11 und 17 Uhr zu vermeiden. Für körperliche Aktivitäten und Erledigungen eignen sich die kühleren Morgen- und Abendstunden.
  • Im Schatten bleiben und UV-Schutz beachten. Direkte Sonneneinstrahlung und überhitzte Räume verstärken die Hitzebelastung. Der Aufenthalt im Schatten und guter Sonnenschutz im Freien sind sehr wichtig. Eine Kopfbedeckung schützt Ihr Gehirn, das besonders anfällig für Hitze ist. Es können bleibende Schäden entstehen. Denken Sie auch an den UV-Schutz durch Eincremen und entsprechende Kleidung.
  • Wohnung kühl halten: Verschlossene und verschattete Fenster verhindern, dass sich Räume ungehindert erhitzen. Erst wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung, ist Lüften zu empfehlen. Auch aktives Kühlen mit z. B. feuchten Tüchern hilft.
  • Leicht essen. An heißen Tagen sind mehrere kleine Mahlzeiten besser verträglich als drei große. Leichte Nahrungsmittel und Gerichte werden empfohlen.
  • Auf sich und andere achten: Treten bei Hitzestress plötzlich Beschwerden auf, ist besondere Achtsamkeit geboten. Wichtig ist es auch, den Kontakt mit Angehörigen und Mitmenschen zu halten und Hilfe anzubieten – vor allem bei Kindern und älteren Menschen. Bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen sollte ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Bitte denken Sie darüber nach, ob Sie ältere oder behinderte Menschen kennen, denen Sie Hilfe anbieten könnten.

Die detaillierten Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes finden Sie hier: https://hitzewarnungen.de. Auf der Webseite können interessierte Medien auch die Hitzewarnungen des DWD abonnieren.