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Eifeler Haupt Racing Team gewinnt Team- und Fahrer-Meisterschaft im Sprint Cup

Drees/Nürburgring – Das Haupt Racing Team hat sich am letzten Rennwochenende des GT World Challenge Europe Sprint Cups die Team- und Fahrermeisterschaft der Silver-Wertung gesichert. Frank Bird (GBR) und Jordan Love (AUS) fuhren mit dem Mercedes-AMG GT3 #77 bei wechselhaften Bedingungen rund um den Circuit Zandvoort zwei Klassensiege ein.

Mit einem knappen Rückstand von je einem Punkt auf die Meisterschaftsführung starteten das Haupt Racing Team und Jordan Love in das Saisonfinale der Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS in Zandvoort. Nach einer bislang erfolgreichen Sprint-Saison mit zwei Klassensiegen und fünf weiteren Podiumsplatzierungen wollte sich die Mannschaft aus Drees mit den Meisterschaftstiteln im Silver Cup belohnen.

Für die letzten zwei Sprintläufe der Saison verzeichnete der Dünenkurs ein Rekordaufgebot von 30 Fahrzeugen. Im mit acht Fahrerpaarungen stark besetzten Silver-Klassement stellte sich das Haupt Racing Team den Herausforderungen der 4,307 Kilometer langen Strecke. Das Samstagsrennen startete unter unbeständigen Wetterverhältnissen. Auf der noch regennassen Fahrbahn ging Jordan Love das Rennen von Position zwei im Silver Cup an, im Gesamtklassement war dies der 16. Startplatz. Zu Rennbeginn konnte er sich direkt um einige Plätze nach vorne arbeiten und die #77 als Führender in der Klasse an seinen Teamkollegen Frank Bird übergeben. Die Ziellinie überquerte das Haupt Racing Team als Sieger im Silver Cup, womit sie den dritten Sieg in dieser Saison verbuchen konnten. Insgesamt war es ein bemerkenswerter sechster Platz im Gesamtklassement.

Aufgrund der grandiosen Leistungen des Vortages konnte das Haupt Racing Team als Führender in der Meisterschaft den finalen Renntag starten. Das durch erneut schwierige Bedingungen geprägte Qualifying konnte Frank Bird für sich nutzen und stellte den blauen Mercedes-AMG GT3 #77 auf die Pole Position im Silver Cup. Den finalen Lauf startete das Haupt Racing Team damit aus der zweiten Startreihe auf Position drei. Mit den erneut schwierigen Bedingungen im Rennen wusste Frank Bird gut umzugehen und übergab den Mercedes-AMG GT3 #77 auf Siegkurs in der Silver-Klasse liegend an seinen Teamkollegen Jordan Love. Am Ende eines ereignisreichen Rennens sicherte sich das Haupt Racing Team den insgesamt vierten Klassensieg in dieser Saison und einen starken sechsten Platz im Gesamtklassement. Damit war die Mannschaft aus Drees an diesem Wochenende der stärkste Mercedes-AMG im Teilnehmerfeld. Das Haupt Racing Team gewann mit 17 Punkten Vorsprung die Teammeisterschaft im Silver Cup und sorgte damit für einen perfekten Abschluss der Saison. Zusätzlich krönte sich Jordan Love zum Fahrermeister in seiner Klasse. Frank Bird konnte sich trotz der zwei Rennen, die er auslassen musste einen vierten Platz in der Fahrerwertung sichern. Ersetzt wurde er durch Alain Valente, der damit ebenfalls einen großen Teil zum Gesamterfolg beigetragen hat.

Jordan Love, Haupt Racing Team #77: „Ich bin überglücklich, es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber insgesamt voll mit guten Ergebnissen. Es ist genauso Franks Gesamtsieg wie meiner. Danke an ihn und auch an das ganze Team für das, was sie dieses Jahr geleistet haben.”

Frank Bird, Haupt Racing Team #77: „Gerade beim Qualifying heute Morgen mit schwierigen Bedingungen haben wir das Risiko genommen mit den Slicks rauszufahren und das hat sich ausgezahlt. Ein starkes Rennen auch von Jordan, der es für uns nach Hause gebracht hat. Danke an alle die diesen Sieg möglich gemacht haben.”

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team GmbH: „Das war eine tolle Art, die GT World Challenge Sprint Meisterschaft zu beenden. Die Fahrer haben einen großartigen Job dieses Wochenende gemacht. Danke an die beiden, an das gesamte Team, aber auch an Alain der einen fantastischen Job gemacht hat als wir ihn brauchten.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH: „Ein unglaubliches Wochenende zum Abschluss. Es ist toll zu sehen wie sich Jordan und Frank präsentiert haben. Gestern gewonnen, heute nochmal die Pole Position und der zweite Sieg. Ein großes Kompliment an die Fahrer aber auch an Alain Valente, der für zwei Rennen eingesprungen ist und damit auch dazu beigetragen hat. Der Erfolg ist ein ganz großer und hart verdient.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das Motorsport-Team wurde im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründet und hat sich innerhalb kürzester Zeit als feste Größe im internationalen GT3-Sport etabliert. So sicherte sich HRT bereits in seiner zweiten Motorsport-Saison die Fahrermeisterschaft in der DTM. 2022 geht das Team unter anderem in der DTM, der Nürburgring Langstrecken-Serie, im Endurance Cup der GT World Challenge Europe und bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie in Spa- Francorchamps an den Start – teilweise mit Werksunterstützung durch Mercedes-AMG. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München, die HRT Race Base liegt im Gewerbegebiet Drees in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nürburgring. HRT engagiert sich auch im professionellen Sim Racing und ist gefragter Partner für technische Entwicklungsprojekte sowie Motorsport-Events aller Art.

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Politik

Landratswahl 2024 in Mayen-Koblenz – Pascal Badziong als Kandidat der CDU gewählt

Region/Mayen-Koblenz – Die CDU im Landkreis Mayen-Koblenz hat am Samstag, dem 14. Oktober 2023 den Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong mit 180 Ja-Stimmen (97,82 Prozent) als Kandidat für die Landratswahl am 9. Juni 2024 aufgestellt. Der 35-Jährige aus Weitersburg freute sich über das eindeutige Ergebnis: „Ich bin bereit, Verantwortung für unseren Kreis zu übernehmen und die Weiterentwicklung von Mayen-Koblenz im Sinne eines modernen und für die Zukunft gut aufgestellten Landkreises zu gestalten.“

Pascal Badziong machte in seiner Bewerbungsrede klar, dass er für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Menschen brennt. Foto: Sascha Ditscher/CDU

„Die CDU setzt mit dieser Nominierung auf einen Kandidaten, der für Kontinuität und Innovation gleichermaßen steht. Pascal Badziong verbindet die Werte einer großen Volkspartei (CDU) mit einem jungen und zukunftsorientierten Blick auf die Politik“, sagte Kreisvorsitzende Mechthild Heil. Er setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung des Landkreises ein, will die Lebensqualität der Menschen vor Ort stärken und MYK als attraktiven Standort weiter ausbauen.

Fraktionsvorsitzender Georg Moesta begründete die Kandidatur und hob die Kompetenz, den Fleiß und die Verbindlichkeit von Pascal Badziong hervor. Moesta wörtlich: „Er ist einer, der es kann, und einer, der die Menschen mag. Er verkörpert den Generationswechsel, um Mayen-Koblenz erfolgreich und im Team in die Zukunft zu führen.“

Als hauptamtlicher Erster Kreisbeigeordneter und damit allgemeiner Vertreter des Landrates hat Pascal Badziong Erfahrung in der Kreisverwaltung. „Die Zusammenarbeit mit Landrat Dr. Alexander Saftig ist von großem Vertrauen und Offenheit geprägt. Von Tag eins an stand die Tür des anderen immer offen“, unterstrich Badziong.

Zu den Geschäftsbereichen des ausgebildeten Lehrers gehören die Abteilungen Kinder, Jugend und Familie, das Sozialamt, Jobcenter Mayen-Koblenz und das Gesundheitsamt. Außerdem ist Badziong Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbandes (AZV) Rhein-Mosel-Eifel und trägt damit in Kreisverwaltung sowie AZV Gesamtverantwortung für 700 Mitarbeitende.  „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind als Fundament unser größtes Kapital, um die Zukunft unseres Kreises im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten“, sagte Pascal Badziong.

Badziong betonte, dass der Erfolg von Mayen-Koblenz untrennbar mit der Arbeit der CDU im Landkreis verbunden sei. „Mich begeistert, wie hier in Mayen-Koblenz gemeinsam Politik gemacht wird. Unaufgeregt und konstruktiv. Immer an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und einem offenen Ohr für ihre Anliegen.“

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6000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Erfolgreiches Wein- und Oktoberfest des Familienunternehmens Baum bei der Herbstschau – Für den guten Zweck verzichteten Mitarbeiter an diesem Tag auf Lohnzahlung – Greuel: „Ein zuverlässiger Partner“ – Einen dicken Spendenscheck konnten Willi und Kathi Greuel von der Hilfsgruppe Eifel jetzt beim Kaller Getränkefachmarkt der Johannes Baum GmbH & Co KG in Empfang nehmen. Die stolze Spendensumme von 6000 Euro stand auf dem Scheck, den die drei Geschäftsführer Hans-Joachim, Marc und Jan Baum mit einigen ihrer Mitarbeiter übergaben. Die große Summe war innerhalb weniger Stunden bei der Herbstschau im September zusammengekommen, bei der das Familienunternehmen auf dem Firmengelände ein großes Wein- und Oktoberfest zugunsten der Hilfsgruppe veranstaltet hatte.

Alle Mitarbeiter hätten an diesem Sonntag freiwillig gearbeitet und auf Lohn verzichtet, lobte der Geschäftsführer des Getränkefachmarktes, Hajo Baum das Engagement der Beschäftigten. Dafür sei man ihnen sehr dankbar, berichteten auch Marc und Jan Baum, die beiden Geschäftsführer des Firmenzweiges WeinBaum.

Hunderte Menschen hatten das Fest während der Gewerbeschau auf dem Firmengelände besucht. Dort hatten sie Gelegenheit zur Weinprobe, während die Kapelle „Polka Plus“ die vielen Gäste mit zünftiger Oktoberfest-Musik unterhielt. Zudem gab es eine große Tombola mit ansehnlichen Preisen. Am Bierbrunnen, an dem bayerisches Oktoberfestbier im Angebot war, knubbelten sich die Menschen, um die Gläser für den guten Zweck zu leeren.

Man sei stolz, ein so tolles Ergebnis erzielt zu haben, berichtete Firmen-Senior Hajo Baum bei der Scheckübergabe an Willi Greuel. Der bedankte sich mit zwei Dankurkunden, die sowohl im Getränkefachhandel als auch Geschäft von WeinBaum einen Platz finden sollen. Das Familienunternehmen, so Greuel, zähle schon seit vielen Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe und sei bei Veranstaltungen ein zuverlässiger Partner. (Reiner Züll)

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Wirtschaft

Kreissparkasse Ahrweiler legt für die Region einmaliges Angebot erneut auf

Ahrweiler – Immobilienmarktbericht und Preisfinder erhöhen Transparenz im Häusermarkt – Trotz der Flutkatastrophe im Ahrtal und den verheerenden Folgen ist der Landkreis Ahrweiler nach wie vor eine beliebte Region, wenn es darum geht, ein Eigenheim zu bauen oder zu erwerben. Dies gilt nicht nur in den umliegenden Gemeinden, sondern auch in jenen, entlang der Ahr, nicht zuletzt auch deshalb, weil dort der Wiederaufbau erkennbar voranschreitet.

Der Landkreis Ahrweiler ist als Teil der Wirtschaftsregion Koblenz – Bonn – Köln mit seiner guten Infrastruktur, der medizinischen Versorgung mit Fachärzten, Krankenhäusern und (Spezial-)Kliniken, dem Angebot von Bildungseinrichtungen mit Grundschulen, weiterführenden Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und freien Bildungsträgern, interessanten und attraktiven Arbeitsplätzen, der guten Verkehrsanbindung sowie dem hohen Freizeitangebot attraktiv für die Bewohner und Immobiliensuchende.

Diese Attraktivität findet ihren Niederschlag auf dem Immobilienmarkt. Weil die Nachfrage nach Baugrundstücken sowie Bestandsimmobilien und auch (Eigentums-)Wohnungen im Landkreis Ahrweiler deutlich höher als das vorhandene Angebot war, gestaltete es sich in den vergangenen Jahren nicht immer einfach, den eigenen Immobilienwunsch zu realisieren. Zur Freude aller Interessenten ist seit einigen Monaten zu erkennen, dass sich die Situation ein Stück weit normalisiert, die Preisdynamik nachlässt und die marktwirtschaftlichen Mechanismen von Angebot und Nachfrage wieder in einem ausgewogenen Maß greifen.

Ursächlich hierfür sind nicht zuletzt die gestiegenen Bau- und Lebenshaltungskosten aber auch höhere Zinsen. All diese Faktoren erschweren die Realisierung des „Traums von den eigenen vier Wänden“, machen ihn aber auch nicht unmöglich. Wichtigste Voraussetzung ist eine nachhaltige Finanzierung. In diesem Zusammenhang spielt das „Bausparen“ nach Jahren des Nischendaseins, wieder eine besondere Rolle. Der derzeit größte Vorteil am Bausparen ist, dass man sich bereits heute die künftige Darlehenskonditionen sichert und sich so gegen steigende Bauzinsen absichert. Zudem kommen dem energetischen Bauen und Sanieren heutzutage eine immer größere Rolle beim Erwerb oder bei der Modernisierung einer Immobilie zu.

Die Kreissparkasse Ahrweiler ist die erste Adresse wenn’s um die Immobilie geht: Egal, ob bei Erwerb oder Verkauf, bei Fragen rund um die Finanzierung, Modernisierung, das energetische Bauen bzw. Sanieren, Versicherung oder Aspekte der Kapitalanlage, die Expertinnen und Experten des Immobilienbereichs der Sparkasse stehen ihren Kundinnen und Kunden mit Know-how und Erfahrung bei allen Fragen rund um die Themen „Immobilie und Eigentum“ zur Verfügung.

Mit dem Immobilienmarktbericht und dem Preisfinder der Kreissparkasse Ahrweiler finden Immobilieninteressierte eine zusätzliche Unterstützung. Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, Rolf Eberle, stellvertretender Bereichsleiter Firmen- und Immobilienkunden und Niklas von Pelken, Immobilienvermittler der Kreissparkasse Ahrweiler, haben nun die Neuauflage diesen kostenlosen Services der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Den Immobilienmarktbericht und den Preisfinder haben wir erstmalig 2018 bereitgestellt. Seitdem hat sich der Immobilienmarkt insbesondere im Landkreis Ahrweiler verändert, sei es durch die Flutkatastrophe, die Entwicklung der Baustoffpreise und Lebenshaltungskosten oder die Zinspolitik der EZB. Insofern war es wichtig, sowohl den Immobilienmarktbericht ebenso wie den Preisfinder entsprechend zu aktualisieren“, erklärt Guido Mombauer und führt weiter aus: „Wir sind froh, heute den neuen Immobilienmarktbericht und den aktualisierten Preisfinder vorstellen und allen Immobilieninteressierten kostenfrei bereitstellen zu können“.

Auf dem Weg zur Erfüllung des Immobilienwunsches zeigt der Immobilienmarktbericht auf, was bei Kauf bzw. Verkauf und Finanzierung beachtet werden sollte. Darüber hinaus gibt er allen Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Ahrweiler einen umfassenden Überblick über den Immobilienmarkt mit detaillierten Lagekarten, Kaufpreisen, Mieten und Renditen von den Städten bis hin zu den einzelnen Ortsgemeinden. Damit ist dieser Immobilienmarktbericht einmalig für den Landkreis Ahrweiler.

Die Daten zum Immobilienmarktbericht werden vom iib Dr. Hettenbach Institut erhoben, einem unabhängigen Analysehaus mit über 25 Jahren Erfahrung im Immobilienmarkt. Das iib-Institut erfasst täglich die Preise von rund 350.000 Immobilienangeboten auf allen relevanten Internetportalen. Die Werte werden so bereinigt, dass sie tatsächlich gezahlten Summen entsprechen. Auf Basis dieser Immobilienpreise sowie zahlreicher weiterer Faktoren wie die Arbeitslosenquote, das Einkommen der Anwohner, der Wohnwert (anhand von Typ- und Baujahrsklassen), städtebaulichen Faktoren (Gebäudezustand, Straßenbild), Verkehr (Haltestellen, Parkplätze),  Versorgung (Schulen, Geschäfte),  Umwelt (Lärmbelastung, Grünflächen) und Soziales (Leerstand, Straftaten) erfolgt eine Einstufung in fünf Wohnlagen.

Der Immobilienmarktbericht steht allen Interessierten kostenlos auf der Homepage der Kreissparkasse Ahrweiler www.ksk-ahrweiler.de zum Abruf zur Verfügung. Auch der Preisfinder der Kreissparkasse Ahrweiler ist kostenlos online nutzbar.

„Bei dem Preisfinder handelt es sich um ein innovatives Analysetool zur Wertermittlung der eigenen Immobilie“, erläutert Rolf Eberle und ergänzt: „Bereits durch Eingabe einiger weniger Informationen können innerhalb nur weniger Minuten ohne Ortsbesichtigung und Grundbucheinsicht eine aktuelle und unabhängige erste Preisindikation zur Werthaltigkeit der Immobilie sowie die realisierbaren Mietpreise ermittelt werden. Diese erhöht die Transparenz und schafft Sicherheit bei der Beurteilung der eigenen Immobilie“.

Der hieraus ermittelte IIB Immobilien-Richtwert ist der tagesaktuelle, vorläufige Marktwert einer Immobilie, der auf Basis von Gebäudetyp, Modernisierungsgrad, Lage und Vergleichsobjekte aus der Umgebung mathematisch berechnet wird. Durch die transparente und neutrale Berechnung stellt er für alle Marktteilnehmer eine erste Verhandlungsbasis dar. „Er ist allerdings ein vorläufiger Marktwert, der ohne Vor-Ort-Termin ermittelt wird. „Vorläufig“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eventuell vorhandene und besonders wertsteigernde oder wertreduzierende Merkmale erst nach einer Objektbewertung vor Ort sowie einer Akten- und Grundbucheinsicht endgültig eingeschätzt werden können. Daher dient der Richtwert als erste Orientierungshilfe“, erklärt Immobilienvermittler Niklas von Pelken.

Zusätzlich zum Richtwert werden Informationen zur Qualität der Wohnlage sowie Preisspannen und Trends gegeben. Eine Preiseinschätzung zu möglichen Modernisierungsmaßnahmen sowie Hinweise auf die weiteren Schritte im Verkaufsprozess runden die Informationsvielfalt des Preisfinders ab. Die ermittelten Ergebnisse werden dem Nutzer in einem Dash-Board und in einer individuellen Wohnmarktanalyse zur Verfügung gestellt.

 

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Abriss Freibad Hangeweiher in Aachen – Komplett neuer Bau für 5,6 Millionen Euro

Aachen – Freibad Hangeweiher – Mit den Baggern beginnt der große Abbruch – Nun geht es ans Eingemachte: Während in den Schwimmbecken längst Ruhe eingekehrt ist, lärmt wenige Meter daneben ein großer Bagger. Die dritte Sanierungsstufe des Freibads Hangeweiher läuft in diesen Tagen richtig an. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits erste Vorarbeiten das Interesse einiger Spaziergänger im Umfeld weckte, bringen die Abrissbagger endgültig die Botschaft mit, dass es vorwärts geht. In einigen Wochen werden das alte Umkleide-, Personal- und Duschgebäude mit seiner Zuschauertribüne sowie die benachbarte Wohnung des Badleiters im Freibad Geschichte sein.

Zum Auftakt der zentralen Abrissarbeiten machten sich Bernd Elbert, Abteilungsleiter „Planung, Organisation und Einrichtung von Sportstätten“ und stellvertretender Fachbereichsleiter im städtischen Fachbereich Sport, Frank Schneiderwind, Teamleiter „Projektmanagement“ im städtischen Gebäudemanagement und Petra Pade, zuständige Projektleiterin im städtischen Gebäudemanagement, am Donnerstag, 12. Oktober, gemeinsam ein Bild vor Ort und informierten im Rahmen eines Pressegesprächs über den weiteren Verlauf der Arbeiten. Auch Badleiter Torsten Liebl war gekommen, um die großen Bauarbeiten an „seinem“ Bad zu beobachten. „Der Beginn des dritten Bauabschnittes zur Modernisierung war auch der Grund, warum wir in diesem Sommer ein wenig früher als gewohnt das Freibad schließen mussten“, erläuterte Bernd Elbert.

Alle sind froh, dass es nun endlich so richtig weiter geht. Denn die Freibad-Hochbauten waren gut 50 Jahre alt und in keinem guten Zustand mehr – aus energetischen Aspekten ebenso wie mit Blick auf die Bausubstanz. „Finanziell ist das kein riesiges Bauvorhaben, aber sicher herausragend, was die Gebäude und was den eng getakteten Zeitplan angeht – so etwas bauen wir ja auch nicht alle Tage“, sagte Frank Schneiderwind. Aber: „Bisher läuft alles nach Plan“, konnte Bauleiter Christoph Linden von Frauenrath Recycling bestätigen, deren Bagger im Hintergrund Stück für Stück des alten Gebäudes abknabbert.

Container als Zwischenlösung in der kommenden Badesaison

Läuft alles ohne Probleme, kann das Freibad Hangeweiher zur Sommersaison 2024 wieder seine Pforten öffnen – auch wenn dies dann nur eine Interimslösung sein wird. „Wir werden Container aufstellen, mit Duschen, Umkleide-, Personal- und Lagerräumen. Hier wird es selbstverständlich auch einen behindertengerechten Bereich geben“, erklärte Petra Pade die Übergangslösung. Die Container sollen mit der Rückseite zur Baustelle platziert werden, um so den Baulärm ein wenig zu dämpfen. Denn: Ab Beginn des kommenden Jahres will man mit dem neuen Gebäude starten und im kommenden Sommer bereits bei den Ausbauarbeiten sein. Über die komplette Saison zu pausieren ist nicht möglich. „Das mit den Containern war auch nicht so trivial, wie man vielleicht denkt. Das muss ja Hygienevorschriften entsprechen, Wasser- und Stromanschlüsse gelegt werden“, so Frank Schneiderwind.

Das neue Gebäude wird etwas kleiner als das Alte: Nur zwei Geschosse, denn der frühere Platz für fast 1.000 Umkleiden, die größtenteils seit Jahrzehnten abgebaut sind, wird nicht mehr benötigt. Auch eine Zuschauertribüne wird es nicht mehr geben. Außerdem wird das neue Gebäude zur Straße gedreht und dann annähernd parallel zur Straße stehen. So wird sogar noch ein wenig zusätzliche Liegewiese gewonnen. „Zeitgemäß“, fasste Pade den Entwurf zusammen: „Unten werden die Umkleiden und Duschen untergebracht. Auch alle Büro-, Sozial- und Lagerräume sind auf dieser Ebene erreichbar. Im Obergeschoss dann die neue Wohnung des Badleiters. Auf dem Obergeschoss und einem Teil des Erdgeschosses wird ein Gründach angelegt.“ Der Zugang zum Freibad, den Umkleiden und Duschen wird barrierefrei sein. „Der Behinderten-Bereich wird mit Euro-Schlüssel zugänglich sein“, so Pade.

Badleiter Torsten Liebl schaut mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Abriss: „Ich bin seit 32 Jahren hier im Bad, wohne seit 19 Jahren dort oben. Aber meine Frau und ich schauen immer positiv nach vorne. Und wir wissen ja, was hier Tolles entsteht.“

Neuer Kassen- und Eingangsbereich mit Photovoltaikdach

Im kommenden Herbst werden erneut Bagger anrollen und das Kassenhäuschen mit dem Eingangsbereich niederlegen. „Das brauchen wir nächsten Sommer noch“, so Elbert. Im Herbst und Winter 2024/2025 soll dann hier ein neuer Eingangs- und Kassenbereich entstehen.

Der Entwurf für diesen Bereich und auch für das neue Gebäude stammen beide vom Aachener Büro Kaiser Schweitzer Architekten. Er sieht eine Neuordnung am Eingang vor: Ein luftiges, transparentes „Energiedach“ mit Photovoltaikelementen prägt den neuen Zugangs- und Kassenbereich. Die komplett neu gestaltete Eingangssituation soll zukünftig auch dazu beitragen, dass an besonders besucherstarken Tagen lange Schlangen an den Kassen verhindert werden.

Zuschüsse aus einem Bundesprogramm

Für den dritten Bauabschnitt hat die Stadt Aachen 1.485.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhalten. Das Gebäudemanagement kalkuliert derzeit mit Gesamtkosten in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro. Allerdings laufen derzeit noch einige Ausschreibungen und Vergabeverfahren.

In den vergangenen Jahren hatte die Stadt bereits in einem ersten Bauabschnitt für 2,1 Millionen Euro die gesamte Technik des Bades (2014/2015) modernisiert und in einem zweiten Abschnitt für 2,7 Millionen Euro Becken und Außenanlagen (2017/2028) erneuert.

Weitere Infos

Die Beliebtheit von Aachens einzigem Freibad ist groß. Allein im zurückliegenden Sommer besuchten fast 105.000 Gäste die idyllisch gelegene Anlage. Kernstück des Freibads ist das 50 Meter lange Schwimmerbecken inklusive Sprunganlage. Mindestens genauso beliebt ist das 33 Meter mal 25 Meter große Lehrschwimmbecken inklusive breiter Edelstahlrutsche und Fontänen, der attraktiv gestaltete Kleinkinderbereich mit Bachlauf sowie weitere Spiel- und Sportmöglichkeiten und selbstverständlich die große Liegewiese, umsäumt von alten Bäumen.

 

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Symbol für den Frieden weht jetzt auch in Euskirchen

Euskirchen – Vor wenigen Wochen ist die Stadt Euskirchen der Friedensorganisation „Mayors for Peace“ – Bürgermeister für den Frieden – beigetreten. Mit der Flagge der Organisation bekennt man sich zu Frieden, Abrüstung und Freundschaft zwischen den Völkern und Nationen.

Aus aktuellem Anlass weht diese Flagge nun vor dem Euskirchener Rathaus. Die Stadt Euskirchen möchte damit ein Signal setzen für den Frieden und gegen den schrecklichen Angriff auf die israelische Zivilbevölkerung.

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Stadt Eschweiler und Keta sind Klimapartner

Eschweiler – Seit Anfang 2022 nehmen die Stadt Eschweiler und die Kommune Keta im Rahmen der Partnerschaft des Landes NRW mit der Republik Ghana am Projekt „Kommunaler Fachaustausch NRW-Ghana“ teil. Als mögliche Schwerpunkte für eine intensivierte Entwicklungskooperation beider Kommunen wurden v.a. Themen, die im Zusammenhang mit dem Management des Klimawandels stehen, ausgemacht. Für die bestmögliche Unterstützung bei der Zusammenarbeit hierzu haben sich die beiden Kommunen erfolgreich um eine Teilnahme am Projekt „Kommunale Klimapartnerschaften“ beworben. Dieses startete im November letzten Jahres mit einem internationalen Auftaktworkshop in Essen in die neunte Runde.

Im September dieses Jahres befand sich eine vierköpfige Delegation aus Keta um Bürgermeister Emmanuel Gemegah für rund eine Woche in Eschweiler. Der Besuch ist die zweite von insgesamt drei im Projekt vorgesehenen Entsendungen kommunaler Expert*innen zwischen den Projektpartnern. Bereits im März hatten vier Vertreter*innen der Stadt Eschweiler Keta im Südosten Ghanas einen Besuch abgestattet.

Während ihres Aufenthalts in Eschweiler besuchte die ghanaische Delegation die Sonntagsmesse bei Eschweilers katholischer Gemeinde St. Peter und Paul, die seit März partnerschaftliche Kontakte mit der katholischen Gemeinde in Ketas Stadtteil Dzelukope pflegt.Während der Woche standen insbesondere Fach- und Planungsaustausche im Rathaus auf dem Programm. Das Hauptziel bestand darin, lokale Bedarfe in den Bereichen Klimaschutz und -anpassung zu ermitteln und mögliche gemeinsame Maßnahmen und Projekte zu identifizieren.

Die Arbeitswoche der Gruppe begann an einem Montagmorgen mit einer herzlichen Begrüßung durch Bürgermeisterin Nadine Leonhardt und der Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport, Dana Duikers, gefolgt von einer Diskussion über die jeweiligen Erwartungen an das Projekt und die zu erreichenden Zielsetzungen.

Um die Tage in Eschweiler nicht zu „trocken“ werden zu lassen, hatten die Eschweiler Projektverantwortlichen um Koordinator Jan Schuster u.a. noch einen Besuch des Energeticons in Alsdorf, des Ömmesonz-Ladens und der Anlagen der AWA in Warden, sowie eine Besichtigung des Spenderwaldprojekts der Stiftung Nachhaltigkeit im Eschweiler Stadtwald vorgesehen.

Zusätzlich hatten die Eschweiler Vereine Berg Tabor, GENAWIF und BINE im Vorfeld bereits großes Interesse an einer Beteiligung am Austausch gezeigt und brachten sich mit eigenen Programmpunkten ein.

Infokasten: Kommunale Klimapartnerschaften

Seit 2011 bietet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) über einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren deutschen Kommunen und ihren Partnerkommunen aus Ländern des Globalen Südens fachliche Beratung und Unterstützung bei der Erarbeitung eines gemeinsamen Aktionsprogramms zu Klimathemen. Finanziert wird das Projekt, das unter anderem zwei internationale Workshops und bis zu drei Entsendungen kommunaler Fachexpert*innen beinhaltet, zu 100% mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Angesichts der Wichtigkeit globaler Kooperationen zur Lösung der Herausforderungen durch den Klimawandel und der Expertise, über die Kommunen in vielen klimarelevanten Handlungsfeldern verfügen, haben sich die Klimapartnerschaften als eines der „Flaggschiff“-Projekte der kommunalen Entwicklungspolitik in Deutschland etabliert.

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Wirtschaft

Nachhaltige Paketlogistik in Aachen mit neuen Paketstationen

Aachen – Der Paketdienstleister GLS Germany hat 20 neue Paketstationen in der Stadt Aachen aufgestellt. Sie sind anbieteroffen und können auch von anderen Paketlieferdiensten genutzt werden. Zudem soll der Aachener Einzelhandel tatkräftig auf die neuen Stationen zugreifen und mit diesem Angebot bei seiner Kundschaft punkten, auch außerhalb regulärer Öffnungszeiten.

Dass das Logistikunternehmen GLS die Stadt Aachen für dieses spezielle Projekt ausgewählt hat, basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen GLS und der Stadt Aachen. In der Vergangenheit wurden mehrfach Projekte im Bereich der Logistik, bei der Zustellung auf der „letzten Meile“ sowie und beim Thema Nachhaltigkeit in enger Kooperation erfolgreich umgesetzt. Ein weiteres Modellprojekt mit den neuen Paketstationen wird in Berlin realisiert.

„Mit den anbieteroffenen Paketstationen verbessern wir nicht nur das Einkaufserlebnis unserer Besucher*innen und Bürger* innen, sondern unterstützen auch den stationären Einzelhandel”, sagte Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa anlässlich der Eröffnung. „So kann auch noch nach Ladenschluss das gewünschte Produkt bequem aus den sogenannten AachenBoxen abgeholt werden.” Begaß ist sich im Klaren, dass ein Angebot erst bekannter werden muss, bevor es auch genutzt wird. Deshalb wird die Stadt speziell für den Einzelhandel einen Anreiz schaffen. Sie finanziert die ersten 5000 Pakete, die der Handel in den Fächern der Paketstationen deponiert. Die Beträge liegen bei knapp einem Euro für ein eingelagertes Paket. Die Stadt nimmt also rund 5000 Euro für das Schnupperangebot in die Hand.

Das neue Paketstationen-Netzwerk in Aachen ermöglicht den Kund*innen, also Privatleuten und Gewerbetreibenden, flexibel, rund um die Uhr und außerhalb der Öffnungszeiten im Einzelhandel Pakete zu empfangen und zurückzuschicken.

In einem weiteren Schritt sollen die Nutzer*innen die neuen Paketstationen zukünftig unabhängig vom Lieferdienst nutzen können. GLS Germany ist bereits mit diversen Paketdienstleistern im Gespräch, um diese zügig für die 20 Paketstationen in Aachen freizuschalten und damit den größten Nutzen im Sinne der Empfänger*innen zu erreichen. Die Paketstationen bieten vielfältige Funktionen und werden in Zukunft alle Dienstleitungen eines klassischen Paketshops anbieten, die den Empfang und Versand von Paketen betreffen. Zudem tragen die Paketstationen dazu bei, die Lieferverkehre auf der letzten Meile nachhaltiger und emissionsärmer abzuwickeln. Dazu gehört auch, unnötige Fahrwege für eine wiederholte Zustellung zu vermeiden, wenn Empfängerinnen und Empfänger nicht zu Hause sind.

„Die Nutzung von Paketstationen ist ein weiterer wichtiger Schritt, um erfolglose Haustürzustellungen zu minimieren. Unser übergeordnetes Ziel ist es, stets kundenfreundlich zuzustellen und immer mehr Kund*innen von der Nutzung unserer GLS-Paketstationen zu begeistern”, sagte Gero Liebig, Vorstandsmitglied von GLS Germany und für die Region West verantwortlich. „Dieses Projekt ist der nächste Baustein, um unsere ehrgeizigen Nachhaltigkeitsambitionen umzusetzen. Es führt perfekt vor Augen, wie erfolgreiche Smart-City-Konzepte durch eine abgestimmte Kooperation zwischen Stadtplanung, politischen Entscheidern und den lokalen Wirtschaftsakteuren gelingen können.”

Der Leiter der Abteilung Verkehrsplanung und Mobilität, Uwe Müller, betonte, dass sich das neue Paketschrank-Angebot auch in das Konzept für die Innenstadtmobilität einfüge. „Darin kommt neuen Lösungen für den Lieferverkehr eine große Bedeutung zu“, sagte er. Was das anbelangt, zeichnet sich das nächste Citylogistik-Projekt auch schon ab: Im Laufe des Jahres 2024 soll ein City-Hub-Konzept für Aachen entwickelt werden, an dem GLS und andere Logistikanbieter beteiligt sind. Und Esther Reufsteck erklärte für die Aachener Parkhaus-Gesellschaft APAG: „Als zentraler Anlaufpunkt für Besucher*innen bieten unsere Parkhäuser optimale Voraussetzungen, um solch ein innovatives Konzept wie das von GLS zu testen.“ Außerdem ergänzten die anbieteroffenen Paketschränke unser Mobilitätsangebot perfekt und würden zur Bündelung des Lieferverkehrs in der Innenstadt beitragen, sagte Reufsteck.

Die zwanzig neuen Paketstationen sind sowohl in APAG-Parkhäusern, als auch in Wohngebieten aufgestellt.

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Kunst & Kultur

Neuer Rekord – 25.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und über 190.000 gelesene Bücher

Region/Koblenz/Neustadt-Weinstraße – Der „LESESOMMER“ Rheinland-Pfalz stellt auch in seiner 16. Auflage wieder einen neuen Rekord auf. Die Zahlen kennen nur einen Weg: Nach oben. Mit über 25 500 Teilnehmenden und über 190 000 gelesenen Büchern stellt der „LESESOMMER Rheinland-Pfalz auch in seiner 16. Auflage wieder einen neuen Rekord auf.

Unter dem Motto „Lese-Alaaaarm!“ konnte auch die neue Leseförderaktion „VORLESESOMMER“ für Kitakinder einen steigenden Zuspruch verzeichnen. Waren beim Start der Aktion 2022 noch 6.302 Kinder dabei, sind es in diesem Jahr 7.923. „Der „LESESOMMER“ und der „VORLESE-SOMMER“ gehören zu den erfolgreichsten Leseförderaktionen bundesweit.

„Dank und Lob gebührt den Organisatoren und den vielen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern in den Bibliotheken, die dies jedes Jahr möglich machen“, so Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration bei der Abschlussveranstaltung der Aktionen im Landesbibliotheks-zentrum / Landesbüchereistelle (LBZ) in Neustadt/Weinstraße.

Anlässlich der Preisziehung bei der großen Verlosung in der Landesbüchereistelle zeigte sich Staatssekretär Hardeck begeistert über den großen Zuspruch bei den Kindern und Jugendlichen und das Engagement ihrer Eltern. Die Vermittlung von Lesekompetenz sei ein entscheidender Baustein der Bildung und Weiterbildung.

Auch die Zahl der teilnehmenden Bibliotheken stieg gegenüber der 15. Auflage des „LESESOMMERS“ von 212 auf 220. Gleiches gilt für den „VORLESESOMMER“: Waren zum Start der neuen Aktion im letzten Jahr 199 Bibliotheken dabei, sind es in diesem Jahr 224. Dabei nutzten die Kinder und Jugendlichen beim „LESESOMMER“ die Angebote vor Ort intensiv: 191.940 Bücher wurden gelesen, 15 % mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt haben die Teilnehmenden 7,5 Bücher gelesen. Auch beim „VORLESESOMMER“ gab es mit 50.437 Büchern einen Zuwachs um über 26 % bei den gelesenen Büchern.

Auch die Zahl der Kinder stieg auf 7.923, ein Zuwachs von 20 %.
Staatssekretär Hardeck zog in der Landesbüchereistelle die Gewinnerinnen und Gewinner der landesweiten Preisziehung und betonte: „Der LESESOMMER“ ist die landesweit größte und erfolgreichste Förderaktion, um Kinder und Jugendliche aktiv zum Lesen zu motivieren. Denn Lesen ist grundlegend für eine gelingende Bildungsbiografie, für die Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft. Mit dem „LESESOMMER“ wollen wir Kinder und Jugendliche gerade in den Ferien – fernab von Schul- und Unterrichtsdruck – für das Lesen begeistern und sie auf fantasievolle Reisen schicken. Sie lernen dabei Bibliotheken als Orte der Begegnung kennen, Kommunikationsorte, wo sie mit Freundinnen und Freunden Zeit verbringen können. Für viele Kinder und Jugendliche ist daher der „LESESOMMER“ ein fester Bestandteil der Sommerferien geworden“.

Das Land Rheinland-Pfalz hat den „LESESOMMER“ Rheinland-Pfalz und den „VORLESESOMMER“ Rheinland-Pfalz mit 111 000 Euro gefördert. Auch LOTTO Rheinland-Pfalz war als Sponsor bei den Förderaktionen dabei. Die Koordination lag wieder beim Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ).
Der nächste „LESESOMMER und der „VORLESE-SOMMER“ finden vom 1.07.2024 bis 01.09.2024 statt.

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz erneut mit großem Schritt in Richtung Digitalisierung

Region/Mayen-Koblenz – Erfolgreiches Pilotprojekt – Kreiskasse Mayen-Koblenz führt digitalen Verwahrgeldworkflow ein. Nach der erfolgreichen Einführung des digitalen Rechnungsworkflows im Jahr 2019 hat die Kreiskasse nun den digitalen Verwahrgeldworkflow als Pilotanwender der Finanzsoftware KIS-KRW eingeführt. „Diese innovative Maßnahme hat nicht nur die internen Abläufe in der Kreisverwaltung optimiert, sondern auch das Interesse anderer Verwaltungen geweckt, die von den Erfahrungen der Kreiskasse profitieren wollen“, freut sich Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Verwahrgeldworkflow markiert einen weiteren Meilenstein in der Digitalisierungsstrategie der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Statt unklare Einzahlungen auf Papier auszudrucken, werden sie nun als Aufgaben im digitalen Workflow erfasst. Diese Umstellung hat nicht nur die Effizienz gesteigert und bereits jetzt eine große Menge an Papier und Druckkosten eingespart, sondern auch die Nachvollziehbarkeit der Transaktionen erheblich verbessert. Unter anderem ermöglicht die Finanzsoftware, die Verbuchung der Kontoauszüge zu optimieren und für jeden Buchungsposten einen digitalen Kontoauszug bereitzustellen. Allein in den Monaten von Ende Juni bis Mitte September hat die Kreiskasse so etwa 4.300 Verwahrgeldaufgaben bearbeitet, was ungefähr 100 Aufgaben pro Tag entspricht. Obwohl es zu Beginn einige kleinere Anlaufschwierigkeiten gab, läuft der Workflow mittlerweile nahezu reibungslos.

Peter Mathis, Geschäftsführer der OrgaSoft Kommunal – Gesellschaft für kommunale Datenverarbeitung mbH, lobt die aktive Mitarbeit der Kreiskasse Mayen-Koblenz in der Pilotphase: „Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gehört zu unseren engagiertesten Kunden, was die Einführung aktueller Digitalisierungslösungen anbelangt. Die aktive Mitarbeit der Kunden in der Pilotphase ist für uns von unschätzbarem Wert.“

„Der Aufwand für die Pilotierung hat sich gelohnt, weil unsere eigenen Vorstellungen und Erfahrungen eingebracht werden konnten. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung danken, die sich positiv in die digitale Transformation eingebracht haben“, sagt  der Landrat und betont, dass die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in einer Zeit, in der die Digitalisierung einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ein deutliches Zeichen setzt und zeigt, wie durch den gezielten Einsatz von digitalen Lösungen die Effizienz und Transparenz im Verwaltungsbereich gesteigert werden können. Zweifelsohne werden die Erfahrungen und Erfolge der Kreiskasse Mayen-Koblenz auch anderen Verwaltungen als inspirierendes Beispiel dienen, um den Weg in die digitale Zukunft erfolgreich zu beschreiten. So hat die positive Resonanz auf den Verwahrgeldworkflow schon jetzt dazu geführt, dass bereits einige Kommunalverwaltungen Interesse angemeldet haben und sich vor Ort bei der Kreiskasse Mayen-Koblenz ein Bild machen möchten.

Die Beta-Version des Verwahrgeldworkflows ist jüngst bei den Bopparder Tagen, der alljährlichen Hausmesse der OrgaSoft Kommunal, vorgestellt worden. Dabei betonte Geschäftsführer Peter Mathis auch, dass man die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung keinesfalls als Selbstzweck betreiben wolle, sondern für die Anwender einen merklichen Nutzen im Arbeitsalltag schaffen möchte. „Davon profitieren letztendlich auch die Bürger.“