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Die Kreissparkasse Ahrweiler stellte sich auf der Jobmesse am Nürburgring vor

Ahrweiler – Am vergangenen Freitag und Samstag fand die Jobmesse am Nürburgring statt. Diese wurde von der Kreissparkasse Ahrweiler genutzt, um sich den zahlreichen Interessierten aus dem Landkreis Ahrweiler vorzustellen und ihr umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot zu präsentieren. Neben den Inhalten der Ausbildung und des dualen Studiums erhielten die Besucher einen Eindruck von den zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und dem Quereinsteigerprogramm der Kreissparkasse Ahrweiler.

„Wir freuen uns, dass die diesjährige Jobmesse am Nürburgring so viel Anklang gefunden hat und unser Stand rege besucht wurde. Für uns ist es eine gute Gelegenheit, uns den Ausbildungs- und Berufsinteressierten vorzustellen.“, berichtet Roman Kappen, Leiter der Personalentwicklung der Kreissparkasse Ahrweiler und führt weiter aus: „Mit über 380 Mitarbeitern, davon über 30 Auszubildenden, sind wir einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe im Landkreis Ahrweiler. Unsere Mitarbeiter sind, einmal mehr in Zeiten des Fachkräftemangels, unser wertvollstes Kapital. Daher investieren wir jährlich rund 400.000 T€ in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und bieten neben einer attraktiven Vergütung, abwechslungsreichen Aufgabengebieten, flexiblen- und familiengerechten Arbeitsmöglichkeiten u.a. mit Home-Office und variabler Arbeitszeit, Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements, zahlreichen Mitarbeitervergünstigungen sowie der Möglichkeit eines wohnortnahen Arbeitens durch das dichteste Filialnetz aller Finanzdienstleister im gesamten Landkreis Ahrweiler, einen bunten Blumenstrauß an attraktiven Leistungen.“

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Die Wärmewende in Aachen gemeinsam gestalten

Aachen – „Aachen möchte bis 2030 klimaneutral werden, mit anderen
Worten, wir müssen noch schneller Kohle, Gas und Öl durch erneuerbare Energien ersetzen und hin zu einer klimaneutralen Wärme- und Kälteversorgung kommen. Mit dem in der Stadt
vorhandenen Know-how aus der Wissenschaft, den Akteuren auf dem Wärmemarkt und der hochengagierten Stadtgesellschaft kann diese große Herausforderung gemeistert werden“, stellt Oberbürgermeisterin Sybille Keupen zum Auftakt eines Diskussionsabends zur Wärmewende fest.

In den Räumen der Trianel-Zentral auf der Krefelder Straße informieren sich rund 160 Bürgerinnen und Bürger aus Aachen sowie Expertinnen und Experten aus der Energiewirtschaft und Wissenschaft über die Bedeutung und Herausforderungen bei der
Wärmewende. Neben Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erläutern Prof. Dr. Rolf Bracke, Direktor Fraunhofer IEG, Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG sowie Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung Trianel GmbH, die anstehenden Herausforderungen und Lösungsansätze.

„Über 50 Prozent der in Deutschland umgesetzten Energie wird als Wärme in Haushalten und Industrie genutzt. Geothermie, Großwärmepumpen und moderne Wärmenetze können hier langfristig eine klimaneutrale Energiequelle erschließen, die auf regionalem Know-how fußt und die Brücke vom Kohlebergbau zum Wärmebergbau schlägt“, stellt Prof. Rolf Bracke fest. Dabei betont er auch die besonderen geologischen Möglichkeiten der Stadt Aachen.
„Heißes Wasser aus der Tiefe wird in vielen europäischen Städten zur Wärmeversorgung genutzt und kann auch in Aachen zu einer alternativen, klimafreundlichen Wärmequelle werden.

Aachen profitiert bereits seit römischer Zeit von dieser heimischen Energiequelle für die Beheizung von Gebäuden. Den modernen Beitrag der Geothermie für die kommunale Wärmeplanung wollen wir aufzeigen und zunächst die Daten sammeln, die wir auf dem Weg
zur Wärmewende im südlichen Rheinland brauchen“, so Prof. Rolf Bracke.

Eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Wärmewende in Aachen spielt die STAWAG als örtlicher Energieversorger schon heute. „Ein großer Hebel für lokale Klimaschutzmaßnahmen liegt im Wärmesektor“, betont Dr. Christian Becker. „Deshalb erhöhen wir auch für die Wärmewende unser Tempo und schieben entsprechende
Maßnahmen an.“

Eine neue Dynamik und vor allem einen neuen gesetzlichen Rahmen bekommt die Wärmewende durch das ab dem 1. Januar 2024 in Kraft tretende Gebäudeenergiegesetz (GEG). „Mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes und dem geplanten Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung erhält die Fernwärme eine besonders große Bedeutung. Heute nutzen wir noch die Abwärme aus dem Kraftwerk Weisweiler, für die Zukunft prüfen wir derzeit verschiedene Optionen wie z.B. die Nutzung der Abwärme aus der Müllverbrennung oder einen Eigenerzeugungsmix auf der Basis von dezentralen Kraft-Wärme-
Kopplungsanlagen und großen Wärmepumpen.

Auch die Tiefengeothermie ist ein zentraler Bestandteil unserer Überlegungen“, betont Dr. Christian Becker. Im Sinne einer nachhaltigen Wärmewende für Aachen setzt STAWAG aber nicht auf den Aus- und Umbau der Fernwärmenetze in Aachen, sondern auch auf Energieeffizienz. „Ziel ist es, bis 2045 rund 50 Prozent der Wärmelast in Aachen über Fernwärme bereitzustellen. Dabei gehen wir davon aus, dass durch Dämm- und Effizienzmaßnahmen der Heizenergiebedarf mittelfristig um 30 Prozent sinken wird“, so Christian Becker weiter.

„Der Umbau der Wärmeversorgung in Aachen und auch in ganz Deutschland ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Wärmewende ist dabei vor allem eine große Gemeinschaftsaufgabe, bei der Fachleute aus der Energiewirtschaft, dem Handwerk sowie wie die Bürgerinnen und Bürger politische Klarheit brauchen, um bald in die Umsetzung zu kommen. Formell ist die Kommune in der Pflicht, aber Stadtwerke sind die zentralen Umsetzer. Zentraler Erfolgsfaktor wird die Zusammenarbeit zwischen Stadtwerk und Kommune sein. Aber es kommt natürlich auch auf das Engagement der Verbraucher an.

Das große Interesse der Aachener Bürgerinnen und Bürger am heutigen Diskussionsabend zur Wärmewende verdeutlicht die große Bereitschaft aller Beteiligten hier voranzugehen“, fasst Sven Becker den Diskussionsabend zusammen.

 

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Top-Themen

TV-Wetterfrosch Sven Plöger war beim 4. Zukunftstalk des Kreises Düren

Düren – Einem Millionen-Publikum ist er aus dem Fernsehen bekannt: Wetter- und Klimaexperte Sven Plöger war Gast beim 4. Zukunftstalk des Kreises Düren. Während er sonst oft in den Tagesthemen oder in „Wetter vor acht“ vor der Tagesschau zu sehen ist, war er am Montag, 6. November, im Kongresszentrum des Kreises Düren an der Moltkestraße in Düren.

Sein Thema? Natürlich das Klima, das Wetter – und der Kreis Düren, der sich bekanntermaßen sehr stark um den Klimaschutz kümmert. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute Abend einen ausgewiesenen Experten als Gast begrüßen können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Sie haben die Gabe, komplexe Zusammenhänge sehr anschaulich und verständlich zu erklären.“ In der Tat. Sven Plöger berichtete erst in einem gut 20-minütigen Vortrag über aktuelle Entwicklungen des Klimawandels. „Wir müssen vom Wissen ins Handeln kommen“, sagte Plöger, eine Haltung entwickeln, den Klimawandel verstehen und aktiv werden. Er sei weder Ideologe noch Missionar. Er wolle übersetzen und „klar sagen, wo wir stehen.“

Für viele seien die Auswirkungen des Klimaschutzes weit weg, abstrakt, wenig greifbar. Der Mensch funktioniere so, sagte Sven Plöger. Wenn eine Bedrohung nicht konkret greifbar und absehbar sei, wären die meisten Menschen weniger bereit, entsprechend zu handeln.

In einer munteren Talkrunde mit WELT-TV-Chefredakteur Jan Philipp Burgard sprach Plöger humorvoll, begeisternd und anschaulich erklärend über die Gründe für den Klimawandel. Und er sprach über den Kreis Düren. Auch lokale und regionale Initiativen und Aktionen trügen dazu bei, dass es insgesamt besser werden könne.

Von diesen Projekten gibt es einige im Kreis Düren. Landrat Wolfgang Spelthahn sagt: „Wir wollen bis 2035 klimaneutral sein.“ Der Kreis Düren schnüre seit einigen Jahren umfangreiche Klimaschutzpakete; unter anderem wird mit dankenswerter Hilfe der Bevölkerung der „Kreis Düren Klimawald“ gepflanzt: 300.000 Bäume sind das Ziel – in Anlehnung an die Kreis Dürener Wachstumsoffensive, die für 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis sorgen soll. Außerdem verschenkt der Kreis junge Bäume an seine Bürgerinnen und Bürger und ist seit Jahren Vorreiter beim Thema Wasserstoff. Zudem werden – auch seit Jahren – die Menschen im Kreis mit einem Millionenaufwand bei der Anschaffung von Solaranlagen, Wallboxen oder energetischen Sanierungen unterstützt.

Außerdem setzt der Kreis seit Jahren auf das Zukunftsthema Wasserstoff. 2025 wird am Brainergy Park in Jülich grüner, also klimaschonender Wasserstoff produziert, der vor Ort und über den Kreis Düren hinaus eingesetzt wird.

Gelebter Klimaschutz. Plöger gab sich beim 4. Zukunftstalk des Kreises Düren aufgeräumt und nahbar. Am Ende signierte er sein Buch „Zieht euch warm an, es wird heiß“ und stand geduldig für viele Selfies zur Verfügung.

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Kunst & Kultur

Stadtmuseum Euskirchen – Eine fotografische Hommage an die Holocaust-Überlebenden

Euskirchen – Nur wenige Jüdinnen und Juden in Deutschland und Europa haben den Holocaust überlebt und leben noch heute. Als Kinder und Jugendliche haben sie Verfolgung, Deportation und Todesangst erfahren. Viele verloren ihre Familien. Wie man diese Traumata überleben kann, davon erzählt die neue Ausstellung mit berührenden Portraitaufnahmen und Texten.

Seit 2019 wurden die Überlebenden in ihrem persönlichen Umfeld fotografiert und ihnen damit gleichsam ein Denkmal gesetzt. Die ausgestellten Fotos wurden von weltweit bekannten und renommierten Fotografinnen und Fotografen gemacht, darunter Steve McCurry und aus Deutschland Thomas Dworzak, Axel Martens und Maurice Weiss.

Die Bilder waren 2020 erstmals im Sitz der Vereinten Nationen in New York und 2021 im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen. Nun macht diese Ausstellung mit dem Titel „Lonka Projekt“ zum zweiten Mal Station in Europa – und das im Stadtmuseum Euskirchen.

Das Lonka Projekt ist eine Hommage an Dr. Eleonora Nass, genannt Lonka. Sie überlebte fünf Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Ihren traumatischen Erfahrungen zum Trotz führte sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2018 ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Ihr Lebensweg steht symbolhaft für die Lebenskraft vieler Überlebender.

Aus dem israelischen Projekt ist innerhalb weniger Jahre ein internationales geworden. Rund 200 professionelle Fotografinnen und Fotografen aus der ganzen Welt nehmen ehrenamtlich daran teil. Mit viel Einfühlungsvermögen schaffen sie einzigartige Porträts von Holocaust- Überlebenden.

Das Lonka-Projekt erinnert an den millionenfachen Mord an der jüdischen Bevölkerung. Zugleich ehrt es die Überlebenden und zeigt ihren ungeheuren Lebenswillen.

Seit Montag ist die Ausstellung geöffnet und kann noch bis zum 3. März 2024 im Stadtmuseum im Kulturhof besucht werden.

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Top-Events Tourismus

Weihnachtliches und Winterliches im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Weihnachtsmärkte locken mit Eisbahn, Lichterkönigin und mittelalterlichen Gemäuern – Ab dem 1. Dezember und pünktlich zum Start in den Advent wird das Ahrtal wieder weihnachtlich erstrahlen. Mal ganz traditionell, mal vor ausgefallener Kulisse, mal als Winterwelt mit Illuminationen, Kunst und Kultur: In vielen Orten locken Weihnachtsmärkte mit allerhand besonderen Konzepten. So bietet der Wein-Nachts-Markt in Marienthal am ersten und zweiten Adventswochenende zwischen alt ehrwürdigem Klostergemäuer eine bezaubernde Atmosphäre. Denn das Weingut Kloster Marienthal öffnet seine Tore und den gemütlichen Innenhof, um mit hauseigenen Weinen und Glühweinen, besonderen Weihnachtsständen und leckerem Essen direkt vom offenen Feuer zu verwöhnen.

Das mittelalterliche Ahrweiler lädt mit seinen vier mächtigen Stadttoren vom ersten bis dritten Adventswochenende zum traditionellen Weihnachtsmarkt ein. Durch lichtergeschmückte Straßen und entlang von schmucken Fachwerkhäusern und weihnachtlich dekorierten Schaufenstern gelangen die Gäste zum Zentrum des Geschehens auf dem Ahrweiler Marktplatz. Rund um die große Pfarrkirche St. Laurentius tummeln sich lauschige Buden mit duftendem Winzerglühwein, ausgesuchten handgemachten Dekorationen und leckeren regionalen Gerichten.

Im Stadtteil Bad Neuenahr erwartet die Gäste ein gänzlich anderes weihnachtlich-winterliches Event: Die Uferlichter verwandeln den Kurpark Bad Neuenahr in eine stimmungsvolle Winterwelt für alle Generationen: An kunstvoll beleuchteten floralen Kunstwerken entlang flanieren, hochwertige Winzerglühweine und regionale Spezialitäten probieren, handwerkliche Kunst bewundern, einem stimmungsvollen Konzert lauschen oder die Schlittschuhe auf der 450 Quadratmeter großen Eisbahn schnüren: All das machen die Uferlichter möglich. Das Besondere:  Geöffnet sind die Uferlichter nicht nur am 2., 3., und 4. Adventswochenende (außer Heiligabend), sondern auch „zwischen den Jahren“ vom 27. bis 30. Dezember und zusätzlich an den ersten beiden Wochenenden im Januar.

Der Weinort Rech lädt am 9. und 10. Dezember zum über die Grenzen der Region bekannten Luciamarkt ein. In den Gassen und Winzerhöfen genießen die Besucher gemütliches Beisammensein bei Glühwein und Bratwurst rund um gemütliche Feuerstellen und Weihnachtsbuden. Nachtwächter laden zu historischen Ortsführungen ein. Höhepunkt ist am Sonntag um 17 Uhr der Einzug der Lichterkönigin Lucia mit ihren Gefährtinnen.

In Sinzig erwartet die Besucher vom 8. bis 10. Dezember rund um die Pfarrkirche St. Peter ein mittelalterlicher Adventsmarkt mit einer Vielzahl an Verkaufs- und Verzehrständen und Aktionen. Tausende funkelnde Lichter sorgen in der Sinziger Innenstadt für eine festliche Atmosphäre. Ein Hingucker ist der „Sinziger Sternenzauber“. Diese bogenförmigen Elemente mit LED-Sternen in warm- und hellweißer Ausführung tragen zu einer wohligen Atmosphäre beim Bummel durch die Stadt bei.

Weitere Termine sind am 2. und 3. Dezember der Weihnachtsmarkt in Bad Bodendorf und der Nikolausmarkt in Mayschoß sowie am 16. und 17. Dezember die Altenahrer Sternstunden und der Weihnachtmarkt in Antweiler.

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Top-Themen

Im Meckenheimer Unternehmerpark Kottenforst wird zukunftsweisende Infrastruktur gebaut

Meckenheim – Grüne Tankstelle für Wasserstoff und Strom beauftragt – Die Regionalverkehr Köln hat im Unternehmerpark Kottenforst ein rund 4.000 m² großes Grundstück von der Stadt Meckenheim erworben. Ziel ist die Errichtung einer Tankstelleninfrastruktur, insbesondere für die Betankung der RVK-Wasserstoff-Busflotte. Die Firma Air Products ist Pächter des Geländes, bebaut es in zwei Phasen mit einer Tankstelle für Wasserstoff und betreibt diese. Darüber hinaus werden öffentliche E-Ladesäulen errichtet. Die H2-Tankstelle wird in der zweiten Phase für PKW und LKW ebenfalls öffentlich zugänglich sein.

Alternative bzw. regenerative Antriebe haben in unserer mobilen Welt inzwischen Fuß gefasst. Um gesetzte Klimaziele zu erreichen, ist jedoch eine konsequente Weiterentwicklung der Infrastruktur erforderlich. Das setzt die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) unter anderem am Betriebsstandort Meckenheim für ihre wachsende RVK-Wasserstoff-Busflotte um. RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank dazu: „Bis 2025 werden wir im Sinne der Umweltpolitik 160 Wasserstoffbusse in unserer Flotte haben. Daher nehmen wir es nun mit unseren Partnern in die Hand, auch das dafür benötigte Tankstellennetz zu entwickeln. Und im Zuge des Baus einer neuen Wasserstofftankstelle, wie jetzt in Meckenheim, bietet sich selbstverständlich auch die ergänzende Errichtung von E-Ladesäulen an.“

Hand in Hand erarbeitete die RVK den Kaufvertrag mit der Stadt Meckenheim. Der Vertrag über das Gelände wurde zwischen Stadt und RVK am 16. Oktober beurkundet und beide Seiten haben Wert auf die umweltfreundliche Ausgestaltung der Tankstelle gelegt. Bürgermeister Holger Jung: „Der Unternehmerpark Kottenforst ist ein auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtetes Gewerbegebiet. Mit der Wasserstofftankstelle erhalten wir nun eine weitere zukunftsweisende Infrastruktur, die unser Konzept sehr gut ergänzt. Uns war wichtig, dass an der Tankstelle zukünftig auch Lkw und Pkw mit Wasserstoff betankt werden können und dass auch Elektro-Schnellladesäulen errichtet werden. Zudem wurde darauf geachtet, dass die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden.“

So wird es einen begrünten Wall und weitere Anpflanzungen geben, Flächenversieglungen werden auf ein Minimum reduziert, Oberflächen dagegen offen und sickerfähig konzipiert. Gemäß des am 31. Oktober beurkundeten Vertrags mit der RVK, pachtet die Air Products GmbH das Gelände im Unternehmerpark Kottenforst von der RVK und plant dort die Errichtung einer Wasserstofftankstelle, die sie als Eigentümerin betreiben wird. In Phase 1 wird eine Betankung von 350 bar für Busse und Lkw ermöglicht. Phase 2 sieht eine 700 bar-Betankung von Lkw und Pkw vor. Perspektivisch wird grüner Flüssigwasserstoff (LH2) an die Tankstelle geliefert, der vor Ort in gasförmigen Wasserstoff umgewandelt wird.

Jörg Hömberg, Geschäftsführer der Air Products GmbH erklärt: „Mit der geplanten Wasserstofftankstelle in Meckenheim treiben wir die Energiewende in NRW weiter voran. Als Eigentümer der Tankstelle übernehmen wir den kompletten Betrieb, die Wartung sowie die Versorgung mit Wasserstoff … alles aus einer Hand. Dieses Konzept bietet Unternehmen einen leichten Einstieg in die Welt der Wasserstoffmobilität. Wir machen diese Technologie verfügbar, ohne dass unsere Kunden hier selbst zu Experten werden müssen. Mit der geplanten öffentlichen Tankstelle ermöglichen wir neben unserem Ankerkunden RVK auch anderen Unternehmen in der Region einen einfachen sowie sicheren Einstieg in eine nachhaltige Verkehrslösung.“

Der Bau der Tankstelle soll so schnell wie möglich begonnen und Phase 1 bis Ende 2024 abgeschlossen werden. Der Rhein-Sieg-Kreis ist Aufgabenträger für den ÖPNV und unterstützt Wasserstoffprojekte mit dem Ziel, Verkehr und Versorgungsnetz zukunftsorientiert aufzustellen. So wurde im Sommer 2020 die erste Wasserstofftankstelle für die neuen Brennstoffzellenhybridbusse auf dem Betriebshof der RVK errichtet. „Die innovative Busflotte der RVK macht die Wasserstoff-Technologie sichtbar“, erläutert Tim Hahlen, Dezernent für Mobilität und Umwelt des Rhein-Sieg-Kreises. „Bei Einsatz von Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen ermöglicht diese Technik eine umweltfreundliche Alternative für Mobilitätsanwendungen, die nicht ohne weiteres, beispielsweise auf batterieelektrische Antriebe, umgestellt werden können. Die neue Tankstelle erhöht nicht nur die Versorgungssicherheit für den ÖPNV im linksrheinischen Kreisgebiet, sondern schafft auch ein Angebot für andere gewerbliche und private Nutzungen.“

Die öffentliche E-Ladeinfrastruktur ist mit mindestens zwei Säulen für die Betankung von Pkw mit bis zu 150 kW vorgesehen und wird ebenfalls durch eine Fachfirma errichtet. Für den Bau der gesamten Anlage werden CO2-arme bis CO2-freie Baustoffe verwendet. Eine Photovoltaik-Anlage wird ebenfalls integriert. Fassade und Mauerwerke werden zum Teil begrünt. Alle Frei- und Grünflächen werden für Kunden und Personal mit einer hohen Aufenthaltsqualität gestaltet.

 

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Gedenken in Kall und Steinfeld am Sonntag 19. November 2023

Kall – Zentrale Gedenkveranstaltung der Gemeinde Kall zum Volkstrauertag in Steinfeld – Ortsvorsteher lädt auch ein zum Gedenken im Kaller Kernort – Sammlung der Kriegsgräberfürsorge – Zur zentralen Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages lädt die Gemeinde Kall ein am Sonntag, 19. November 2023, ab 10.45 Uhr (unmittelbar nach dem Hochamt in der Basilika) in Steinfeld.

Beteiligte sind neben Bürgermeister Hermann-Josef Esser unter anderem Geistliche des Klosters Steinfeld sowie weitere Vertreter/innen der Kirchen, der politischen Parteien und der Gemeinde, der Freiwilligen Feuerwehren aus Kall, Sistig und Wahlen, des Schützenvereins Wahlen, des DRK Kall sowie die Musikkapelle Urft und der Chor der Basilika Steinfeld.

Die Aufstellung der Vereine erfolgt am Parkplatz Steinfeld, die organisatorische Leitung der Veranstaltung obliegt Harald Heinen, dem Leiter der Kaller Feuerwehr. Die Reservistenkameradschaft Dahlem wird auch in diesem Jahr eine Ehrenwache stellen und vor wie nach dem Hochamt Spenden sammeln für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Zum Gedenken im Kernort lädt der Ortsvorsteher Stefan Kupp ein, und zwar direkt im Anschluss an den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus, der um 18 Uhr beginnt. Gemeinsam wird von dort aus zum Ehrenmal in die Gemünder Straße gelaufen, wo die Gedenkfeier stattfindet.

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Kunst & Kultur

Filmclip zum Neubau der Stadtbibliothek Schleiden zeigt Vision und einen Blick ins Innere

Schleiden – Es ist mittlerweile der vierte Videoclip, in dem die Stadt Schleiden über den Wiederauf- und Neubau des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums informiert. Nachdem im vergangenen Jahr die Oleftal-Halle im Fokus stand, wird die Reihe nun mit der Stadtbibliothek Schleiden fortgesetzt.

„Wir freuen uns, dass dieser Neubau die Vision einer modernen, zukunftsorientierten und barrierefreien Bibliothek ermöglicht“, so der Erste Beigeordnete Marcel Wolter, der mit Armin Fischbach, Teamleiter Liegenschaften/Hochbau, aktiv am Filmclip mitgewirkt hat.

Auf dem Dach des Gymnasiums entstehen durch die Anordnung von großen Fensteranlagen auf drei Seiten helle und einladende Räume. Die angrenzende und teils überdachte Dachterrasse lädt künftig mit Blick auf die Stadt und das Schloss zum Schmökern ein. Durch einen Aufzug ist die Stadtbibliothek barrierefrei erreichbar.

Neu werde die Möglichkeit sein, ausgeliehene Bücher 24/7 zurückzugeben, erklärt Fischbach: „Mithilfe eines Rücknahmesaves am Haupteingang zur Bürgerhalle können diese zu jeder Tages- und Nachtzeit eingeworfen werden. Dies bietet maximale Flexibilität für die Bibliotheksnutzerinnen und  -nutzer und macht das Zurückgeben so einfach wie nie zuvor.“

Ohnehin haben sich die Bibliotheken inzwischen zu Orten mit Aufenthaltsqualitäten gemausert, deren vielseitige Angebote weit über das bloße Ausleihen von Medien hinausgehe, berichtet die Bibliotheksleiterin, Sabine Hergarten. „Nicht umsonst werden sie häufig als „Dritter Ort“ neben dem Zuhause (Erster Ort“) und dem Arbeitslatz („Zweiter Ort“) bezeichnet. Sie verstehen sich als gesellschaftlicher Knotenpunkt, als ein Ort der Begegnung, des Lernens und der Inspiration, als ein lebendiger Erlebnisraum mit hoher Aufenthaltsqualität.“ Die Zeit bis zum Umzug soll dazu genutzt werden, um die Medien mit modernen RFID-Etiketten auszustatten, so dass Nutzerinnen und Nutzer künftig neben der konventionellen Ausleihe ebenfalls eine Selbstverbuchungstheke nutzen können.

Die Schülerinnen und Schüler hatten beim Filmdreh sichtlichen Spaß und malten sich bereits Zukunftsvisionen aus – schließlich kehrt für sie ein Ort des Lernens und der Bildung zurück an die Schule.

„Wir rücken wieder ein Stück näher an unsere Schülerinnen und Schüler und werden demzufolge auch das Medienangebot anpassen“, so der Beigeordnete. Auf der anderen Seite verliere man den Bezug zur Innenstadt, sodass darauf geachtet werden müsse, dass man auch weiter ‚fußläufig‘ wahrgenommen werde.

Dies ist jedoch noch alles noch „Zukunftsmusik“. Bis es so weit ist, wird es noch etwas dauern – die Stadt Schleiden plant, bis Ende 2024 mit dem zweiten und dritten Bauabschnitt fertig zu sein.

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Wirtschaft

Westeifel Werke gGmbH setzt ein Zeichen für den Wirtschaftsraum Eifel

Bitburg/Prüm – Firmenverbund der Westeifel Werke tritt EIFEL Arbeitgeber-Netzwerk bei – Die gemeinnützige Westeifel Werke GmbH der Lebenshilfen Bitburg, Daun und Prüm, mit ihren vier Tochtergesellschaften, euvea Freizeit- und Tagungshotel, EuWeCo, WEW Integrationsgesellschaft und Lebenshilfe Wohngemeinschaften Eifel, sorgt seit 40 Jahren für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft.

An insgesamt 13 Standorten im Vulkaneifelkreis und Eifelkreis Bitburg-Prüm bietet der Firmenverbund Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zum selbstbestimmten Leben und Arbeiten. Getreu dem Motto: „So viel Unterstützung wie nötig und so wenig Hilfe wie möglich“, soll für die zu betreuenden Menschen ein Umfeld geschaffen werden, in dem sie mit Freude arbeiten können, sich selbständig entwickeln und sich geborgen fühlen. Die Tätigkeiten des Firmenverbundes lassen sich vorrangig in die Bereiche „Arbeiten“ und „Wohnen“ einteilen.

Innerhalb des Firmenverbundes werden über 1.300 Mitarbeiter an 13 Standorten im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Vulkaneifelkreis beschäftigt. Der Firmenverbund der Westeifel Werke ist somit einer der größten Arbeitgeber der Region.

Um EIFEL Arbeitgeber zu werden, erklären sich die Eifeler Unternehmen bereit, eines von aktuell 14 zugelassenen Arbeitgeber-Management-Systemen umzusetzen. Die Westeifel Werke gGmbH hat sich mit dem Siegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ der Bertelsmann-Stiftung zertifizieren lassen. Allen zugelassenen Arbeitgeber-Management-Systemen ist gemein, dass diese durch einen neutralen Dritten auditiert und zertifiziert werden. Im Kern stehen Themen wie Familienfreundlichkeit, Gesundheitsmanagement, Führungskultur, Work-Life-Balance u.v.m. Die EIFEL Arbeitgeber verpflichten sich durch die Zertifizierung zu einer stetigen Weiterentwicklung und kontinuierlichen Verbesserung, um den Wirtschaftsraum Eifel zu stärken und sich für die Zukunft bestmöglich aufzustellen.

Ferdinand Niesen, Geschäftsführer des Firmenverbundes der Westeifel Werke, nahm gemeinsam mit den beiden Prokuristen Jürgen Morbach und Richard Kläsges die Plakette „EIFEL Arbeitgeber“ von Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL, mit Freude und Stolz entgegen.

Der Bereich EIFEL Arbeitgeber ist neben EIFEL Energie, EIFEL Gastgeber und EIFEL Produzent die vierte Säule unter dem Dach der Regionalmarke EIFEL. Kern aller Bereiche ist der Nachweis einer unabhängig geprüften, hohen Qualität. Ziel ist es, die Region gemeinschaftlich als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum von innen heraus zu stärken.

Weitere Infos: www.jobs-in-der-eifel.de und www.westeifel-werke.de

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Wirtschaft

Steffen Steckbauer neuer Geschäftsführer der Klosterbetriebe Maria Laach

Maria Laach – Steffen Steckbauer übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäftsführung in Maria Laach. Die offizielle Ankündigung erfolgte am vergangenen Dienstag durch den Klösterlichen Wirtschaftsrat (KWR), der seit September 2023 als Entscheidungsgremium die Eigentümeraufgaben in der Abtei wahrnimmt.

Die Wahl von Steffen Steckbauer als neuer Geschäftsführer ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Stabilität und dem Erreichen zukünftiger Erfolge. Als Geschäftsführer wird der erfahrene Restrukturierungsexperte in den kommenden Monaten daran arbeiten, ertragsorientiertes Wachstum zu beschleunigen und notwendige Restrukturierungsmaßnahmen zügig umzusetzen.

Steffen Steckbauer tritt diese neue Aufgabe mit großer Begeisterung an: „Maria Laach fasziniert mich. Es liegt mir persönlich sehr am Herzen, dass hier die wirtschaftlichen Ergebnisse einem höheren Zweck dienen: die materiellen Grundlagen einer Abtei, die mich gleich beim ersten Besuch in ihren Bann gezogen hat, nachhaltig zu sichern.“

Die Klosterbetriebe Maria Laach arbeiten bereits seit 2020 in enger Kooperation mit den Apostolischen Visitatoren Abt Barnabas Bögle OSB (Kloster Ettal) und Bischof Gregor M. Hanke OSB (Eichstätt) an einer grundlegenden Umstrukturierung, um die Klosterbetriebe als Wirtschaftsunternehmen zukunftsfähig zu machen. In diesem Jahr wurde der Klösterliche Wirtschaftsrat (KWR) etabliert, ein fünfköpfiges Leitungsgremium aus drei Ordensmitgliedern und zwei externen Wirtschaftsexperten, das seither für alle wirtschaftlichen und finanziellen Entscheidungen der Klosterbetriebe und der Abtei verantwortlich ist.

Der scheidende Geschäftsführer Philipp Lohse hat während seiner fünfjährigen Amtszeit große Herausforderungen gemeistert, darunter die Existenzbedrohung während der Coronapandemie, als die Abtei über Monate hinweg keine Besucher empfangen konnte. Professor Ulrich Steger, stellvertretender Vorsitzender des KWR, hob die in Lohses Amtszeit getätigten Investitionen in das Seehotel und die Klostergaststätte als wichtige Schritte zur Zukunftssicherung hervor und dankte Lohse im Namen der gesamten Abtei für seinen Einsatz.