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Westenergie Klimaschutzpreis an sieben Initiativen im Landkreis Vulkaneifel überreicht

Saffig – Der Westenergie Klimaschutzpreis steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den die Westenergie AG gemeinsam mit den Partnerkommunen verleiht, geht an örtliche Vereine, Organisationen oder Personen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. Im Landkreis Vulkaneifel wurden in diesem Jahr sieben Preisträger*innen aus den Verbandsgemeinden Kelberg, Daun und Gerolstein ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreter*innen der Kommunen. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Summe von 3.500 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Kommunalmanager Thomas Hau, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn jeder einzelne von uns kann schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Energie sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen. Westenergie und die jeweilige Kommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.

„Der Klimaschutz genießt oberste Priorität. Nur gemeinsam können wir die Klimaziele erreichen und es freut mich, dass die Preisträger*innen mit ihren Projekten die Initiative ergreifen und zum Mitmachen motivieren“, sagte Otmar Monschauer, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun, bei der Übergabe der Preise.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Über 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis

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Tourismus

Neue Infostelen in Meckenheim liefern touristische Inspiration

Meckenheim – Daten lassen sich über Touchscreen-Bildschirm einfach abrufen – Touristische Informationen unkompliziert und gezielt abrufen: Das können Interessierte neuerdings im Foyer des Meckenheimer Rathauses ebenso wie in der benachbarten Jungholzhalle und im Empfangsbereich des City Hotels Meckenheim. Seit kurzem ist dort jeweils eine von insgesamt 49 touristischen Informationsstelen platziert, welche die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler mit Mitteln aus dem EFRE REACT NRW Förderprogramm 2022/2023 angeschafft und zur Verfügung gestellt hat.

Über das interaktive Angebot erhalten die Nutzerinnen und Nutzer relevante touristische Daten zur Inspiration und Reiseinformation vor Ort. Die Stelen lassen sich einfach über den großen Touchscreen-Bildschirm bedienen und liefern standortbasierte Informationen zu Sehenswürdigkeiten, gastronomischen Angeboten, Routen und Touren, Gastgebenden, Veranstaltungen und Events. „Mit den Infostelen gehen wir passgenau auf die veränderten Bedürfnisse in einer digitalen Welt ein“, verweist der städtische Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer darauf, dass die gewünschten Informationen auch mittels QR-Code oder über den Link www.bonn-region.de/erleben-entdecken/interaktiv.html direkt auf das eigene Smartphone übertragen werden können. Damit stehen sämtliche touristische Informationen jederzeit abrufbar zur Verfügung.

Das digitale Angebot wird bereits eifrig genutzt, wie Markus Bergmann vom City Hotel zu berichten weiß: „Viele unserer Gäste freuen sich über den neuen Service und lassen sich vom Angebot der Infostele bei ihrer Freizeitgestaltung inspirieren.“ Auch Dirk Schwindenhammer zeigt sich zufrieden und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, das Angebot zu nutzen und touristische Informationen über die Infostelen abzurufen.

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Politik

Verwaltungsspitzen des Kreises Düren setzen ein Zeichen der Solidarität für Indener Bürgermeister

Düren – Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister des Kreises Düren setzen ein Zeichen der Solidarität für den Indener Bürgermeister Stefan Pfennings und Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Hauptverwaltungsbeamten haben heute gemeinsam bekräftigt, dass Landrat und Bürgermeister mit ihren Entscheidungen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Geflüchteten in der Gemeinde Inden korrekt gehandelt haben.

Hintergrund ist ein Votum des Indener Gemeinderates, keine weiteren Flüchtlinge in der Gemeinde aufzunehmen. Im Einzelnen hatte der Rat der Gemeinde den Beschlussvorschlag von Bürgermeister Pfennings, die Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von zugewiesenen Flüchtlingen in der gesetzlich vorgeschriebenen Form fortzuführen sowie den Bürgermeister zu ermächtigen, alle hierzu notwendigen Verträge abzuschließen, abgelehnt.

Diesen Beschluss hatte Bürgermeister Pfennings in seiner Funktion als Hauptverwaltungsbeamter zu beanstanden, weil Kommunen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW (FlüAG NRW) dazu verpflichtet sind, ausländische Geflüchtete aufzunehmen und unterzubringen. Da auch nach der Beanstandung der Gemeinderat bei seinem Beschluss verblieb, musste unverzüglich eine Entscheidung bei der Aufsichtsbehörde eingeholt werden.

Diese hatte der Landrat in seiner Funktion als untere staatliche Verwaltungsbehörde zu treffen und hob den Beschluss auf, weil er gegen geltendes Recht verstößt. Gleichzeitig musste laut FlüAG eine Weisung an die Gemeinde erfolgen, die notwendigen Maßnahmen zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen zu ergreifen. Für die Zuteilung der Geflüchteten ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig. Die Kommunen entscheiden dann, wo und wie sie die Geflüchteten unterbringen.

Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister des Kreises Düren sind einhellig der Meinung, dass die Entscheidung des Rates, keine Geflüchteten mehr aufzunehmen, rechtswidrig war. Die Hauptverwaltungsbeamten (HVB) der 15 Städte und Gemeinden des Kreises Düren wollen mit ihrer gemeinsamen Erklärung deutlich machen, dass sie sich gegenseitig unterstützen und gegen alle – teils auch populistischen – Äußerungen, Reaktionen und Maßnahmen wenden, die zu unverhältnismäßigen Verzerrungen der Darstellung und einer Aufladung der Stimmung führen können. Bei der Gesetzgebung zur Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung sowie wie bei allen anderen Gesetzen kommt es im ersten Schritt eben nicht auf die persönliche Bewertung der Hauptverwaltungsbeamtinnen und Beamten, ob das jeweilige Gesetz gut und zielführend oder nicht ist, an, sondern Recht und Gesetz sind umzusetzen. Das machen alle HVB auch in diesem Fall.

Natürlich können die Hauptverwaltungsbeamten und der Landrat Bedenken und Sorgen, die sich in Teilen der Bevölkerung artikulieren, nachvollziehen. Ziel müsse es aber sein, durch sachliche und korrekte Information sowie angemessenes, gesetzeskonformes Handeln ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Menschen innerhalb des Gemeindegebietes aufgehoben fühlen. Trotz des Verständnisses für die Sorgen und Nöte der Menschen, sollten diejenigen, die mit Gesetzen und Vorgaben nicht einverstanden sind, ihren Protest im Rahmen der demokratisch legitimierten Grundordnung beim jeweiligen Verordnungsgeber anbringen.

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Politik

Sicher zur Schule – Schulwegpläne für die Grundschulen der Kreisstadt Ahrweiler

Ahrweiler – Der Antrag der GRÜNEN Stadtratsfraktion, für die Grundschulen in Bad Neuenahr, Ahrweiler und Heimersheim Schulwegpläne zu erstellen, wurde mit großer Mehrheit angenommen. Ziel der Pläne ist, so viele Grundschulkinder wie möglich selbstständig zur Schule gehen lassen zu können.

Ein gemeinsamer Schulweg fördert die Selbstständigkeit, das Miteinander, die räumliche Orientierung und den bewegten Schulalltag. Anhand eines Planes sollte der beste Weg von zu Hause bis zur jeweiligen Schule und danach zum Beispiel zur OKUJA, zum Sportverein oder zu den Großeltern zu finden sein. Schulwegpläne zeigen die Standorte von Ampeln und wo es Zebrastreifen oder Gefahrenstellen gibt. Außerdem sollen Hinweise zu Risikostellen helfen, Unfälle zu vermeiden. Um die Schulwegpläne zu erstellen und die Informationsbroschüre zu gestalten, soll jeweils ein Arbeitskreis für jede Grundschule gebildet werden. Mitglieder könnten der Elternbeirat, Schüler- und Lehrer/innen, Verkehrsobleute, Polizei und Straßenverkehrsbehörde sein. Neben der Karte sollte die Informationsbroschüre auch allgemeine Ratschläge zur Verkehrssicherheit beinhalten.

Die ersten Schulwegpläne sollen für die Grundschule Weststraße in Bad Neuenahr erstellt werden. Die Aloisiusschule in Ahrweiler und die Grundschule an der Landskrone in Heimersheim werden folgen. Die Pläne sollen regelmäßig überarbeitet und in mehrsprachiger Fassung veröffentlicht werden. Die GRÜNEN freuen sich auf die Umsetzung des Projektes und hoffen, dass es zu einer Verbesserung der Schulwegsituation beiträgt.

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Den Kindern Wünsche erfüllen – Hilfsgruppe Eifel und das Rewe-Center Pauly unterstützen

Kall – Auch in diesem Jahr unterstützen die Hilfsgruppe Eifel und das Rewe-Center Anna Pauly in Kall mit der Aufstellung eines Charity-Weihnachtsbaumes eine soziale Einrichtung in Kall. Auf Vorschlag von Markt-Chefin Anna Pauly hat sich die Hilfsgruppe entschieden, die Aktion für die in Kall ansässige Therapeutische Jugendhilfeeinrichtung „Kinder- und Jugendheim Haus Waltrud“ zu starten. Kinder der Einrichtung können sich Geschenke im Rewe-Center aussuchen und entsprechende Wunschzettel in den Charity-Baum hängen. Besucher des Rewe-Centers haben dann die Möglichkeit, die Wünsche der Kinder durch den Kauf der Geschenke zu erfüllen.

Am Freitag stellten Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, Chirin Schmidt von der Marktgeschäftsführung, Einrichtungsleiterin Mona Puschmann-Zacharias sowie deren Verwaltungsmitarbeiterin Petra Lane die Aktion vor dem Weihnachtsbaum im Foyer des Rewe-Centers vor. Bei dieser Gelegenheit versicherte Willi Greuel, dass kein Kind leer ausgehe. Die Hilfsgruppe erfülle die Wünsche der Kinder, deren Wunschzettel nicht von den Markt-Besuchern berücksichtigt würden.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, als der Charity-Baum im Rewe zugunsten krebskranker Kinder aufgestellt war, hoffen Willi Greuel und Anna Pauly, dass sich die Rewe-Kundschaft auch in diesem Jahr spendenfreudig zeigt.

Wie Mona Puschmann-Zacharias berichtete, werden derzeit in der Einrichtung 64 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 21 Jahren stationär in sieben Wohngruppen (fünf Intensivgruppen und zwei Regelgruppen) und drei Erziehungsstellen betreut. Als ambulante Leistung betreut die Einrichtung im ganzen Kreisgebiet Familien als Sozialpädagogische Familienhilfe oder Erziehungsbeistand.

„Wir machen die Arbeit mit viel Herz, aber es wäre auch schön, wenn man uns nicht bräuchte“, erklärte Mona Puschmann-Zacharias, deren Vater Helmut Puschmann die Einrichtung er Jugendhilfe vor mehr als 30 Jahren in Kall gründete.

Mangels Therapeuten habe man inzwischen eine Gruppe schließen müssen. Wie viele andere sozialen Einrichtungen leide auch das Kinder- und Jugendheim „Haus Waltrud“ an einem extremen Fachkräftemangel, berichtete Puschmann-Zacharias: „Dennoch machen wir alle weiter, weil die Kinder- und Jugendhilfe ein unverzichtbarer Baustein unserer Gesellschaft ist. Junge Menschen haben Rechte. Diese Rechte müssen von der Gesellschaft erfüllt werden“.

Jedes Kind sollte sein Potential entfalten dürfen und dabei Unterstützung und Förderung erfahren. Denn, so die Einrichtungsleiterin: „Eines Tages werden aus jungen Menschen Erwachsene, die ihren Teil zur Gesellschaft beitragen. Dieses Wissen ist für jeden von uns ein täglicher Ansporn, den Kindern und Jugendlichen das beste Zuhause auf Zeit zu bieten, das wir bieten können“.

Mona Puschmann-Zacharias bedankte sich bei Willi Greuel dafür, „dass das Weihnachten für die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen ein noch etwas schöneres Weihnachten werden kann“.  (Reiner Züll)

 

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Mechernicher „Tafel“ – Siebtes NRW-weites Verteilzentrum mit Kapazitäten für Teile von Rheinland Pfalz nach Mechernich?

Mechernich – „Tafel“-Chef im Hintergrund – Wolfgang Weilerswist (74) tritt 2024 nicht mehr als Vorstandskandidat an, arbeitet aber weiter im großen Stil in der Lebensmittelverteilung mit – Teil der 50 ehrenamtlichen Helfer trafen sich mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zur Weihnachtsfeier.

Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gab 41 der 50 treuen Helfer der Mechernicher „Tafel“ die Ehre, die sich jetzt im Restaurant „Magu“ zur Weihnachtsfeier trafen. Getrübt wurde die schöne Stimmung etwas durch die Ankündigung des seit der Gründung vor 21 Jahren amtierenden Vorsitzenden Wolfgang Weilerswist (74), er werde im kommenden Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen.

Seine Ämter als Landesvorsitzender der „Tafel“-Organisationen und Mitglied im Bundesvorstand hatte der frühere Berufsoffizier bereits im Jahr 2022 aufgegeben. Beibehalten will der frühere Mechernicher Stadtratspolitiker seinen Posten als Vorstand im Vergabeausschuss der „Tafeln“, der jährlich über die Verteilung von 1,7 bis 2,3 Millionen Euro Einnahmen aus Getränkeflaschen-Leergutbuttons bei der Supermarktkette „Lidl“ befindet.

Mitgründer in Nachbarstädten

Weilerswist, der 2006 die Kaller, 2008 die „Tafel“ Bad Münstereifel und 2012 den Landesverband NRW mitgegründet hatte, bleibt auch Mitglied der Bildungskommission und soll einer neu zu bildenden dreiköpfigen Beratergruppe angehören, die sich für die Schaffung eines siebten NRW-weiten Verteilzentrums in Mechernich einsetzt und dessen Organisation mit zwei 520-Euro-Jobs in die Hand nimmt. Mechernich ist bereits Verteilzentrum für Tiefkühlkost.

Das Investitionsvolumen für das neue Verteilzentrum für nicht gekühlte Lebensmittel, das in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) in der Form von zwei überdimensionierten Fertiggaragen im hinteren Bereich der alten Schule entstehen soll, beträgt 160.000 Euro.

Wolfgang Weilerswist möchte von Mechernich aus auch Teile von Rheinland-Pfalz versorgen. Die Großmolkerei „Hochwald“ in Obergartzem beliefert die „Tafel“ nach Vermittlung durch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bereits mit haltbaren Milchprodukten. Bei einer Ausdehnung nach Rheinland-Pfalz will sich Weilerswist auch um Ware der Prümer „Arla“-Molkerei bemühen.

Seine Wunschnachfolgerin als Chefin im Mechernicher „Tafel“-Vorstand ist die bisherige Kassiererin Manuela Pütz. Auch sein Stellvertreter Volker Nüßmann wolle nicht mehr antreten, ebenso aus Altersgründen der langjährige treue „Tafel“-Helfer Toni Klinkhammer, der das Amt des Schriftführers bekleidet. Wolfgang Weilerswist sagte der Agentur „ProfiPress“: „Ich möchte nicht weitermachen, bis ich rausgetragen werde…. aber ich werde meine Nachfolger nicht im Stich lassen.“

Paketaktion am 20. Dezember

Er will vor allem mit Rat beistehen, wenn er gefragt wird, sich aber nicht mehr in Leitungsaufgaben einmischen. Fürs Erste appellierte er im Interview an die Stadtbevölkerung, die Unterstützung minderbemittelter und unterprivilegierter Mitbürger im Fokus zu behalten. Paketspenden vor Weihnachten könnten am Mittwoch, 20. Dezember, zwischen 8 und 18 Uhr in der alten Schule im Sande abgegeben werden

Derzeit sind etwa 500 Kundenkarten bei der Mechernicher „Tafel“ registriert, hinter denen um die 1500 Menschen stehen. Bei rund 50 Prozent von ihnen handele es sich um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. „Die einzelnen Pakete sollen mit verschiedenen haltbaren Lebensmitteln gefüllt sein. Besondere Freude bereitet es Kindern, wenn Spielzeug mit eingepackt wird,“ so Wolfgang Weilerswist.

„Wir möchten Sie bitten, die Pakete offen und einsehbar an uns weiterzugeben“, appelliert die „Tafel“. So könnten die Helfer die Pakete Einzelpersonen, Ehepaaren oder Familien mit Kindern zuordnen. Angenommen werden die Pakete am Mittwoch, 20. Dezember, zwischen 8 Uhr und 18 Uhr in der alten Schule, Im Sande 7b. Der Ausgabetag ist Donnerstag, 21. Dezember, zwischen 14 Uhr und 18 Uhr ebenfalls in der alten Schule.

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Gesundheit

Adventszeit – Kinder vor Verbrennungen schützen

Region/Eisenberg – Verbrennungen und Verbrühungen gehören zu den häufigsten Unfällen im Kindesalter – vor allem kleine Kinder zwischen zwei und vier Jahren sind gefährdet. Anlässlich des „Tages des brandverletzten Kindes“, der jedes Jahr am 7. Dezember stattfindet, erklärt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, welche Vorsichtsmaßnahmen gerade in der Adventszeit sinnvoll sind und was man tun kann, wenn sich das Kind verbrannt oder verbrüht hat.

Die meisten Unfälle geschehen in der Küche

„Eltern sollten Kinder zum Beispiel niemals mit brennenden Kerzen allein lassen. Bewahren Sie Streichhölzer oder Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern auf und lassen Sie sie Kerzen nur dann anzünden, wenn Sie auch dabei sind. Stellen Sie Adventskranz und Kerzen auf eine feuerfeste Unterlage und wechseln die Kerzen rechtzeitig aus, bevor sie ganz niedergebrannt sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie brennende Kerzen auch dann löschen, wenn Sie das Zimmer für nur kurze Zeit verlassen“, rät Martina Ebener, Präventionsexpertin bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Die meisten Unfälle geschehen in der Küche: An Backofen, Herd und heißen Plätzchenblechen können sich Kinder schnell verbrennen. Auch elektrische Geräte mit herunterhängenden Kabeln oder Tischdecken, die vom Kind heruntergezogen werden können, sind eine Quelle für Unfälle. Gleiches gilt für heiße Getränke: „Gefäße mit heißer Flüssigkeit sollten daher immer in der Tischmitte positioniert werden, damit die Kinder nicht herankommen. Außerdem sollten Sie besser nichts Heißes trinken, während das Kind auf Ihrem Schoß sitzt.“

Erste-Hilfe-Tipps bei Verbrennungen

Was tun, wenn es doch passiert? Geraten Gegenstände oder Kleidung in Flammen, sollten diese mit Wasser gelöscht oder mit einer Decke erstickt werden. Eingebrannte Kleidung nicht entfernen. „Wichtig ist, selbst Ruhe zu bewahren und das Kind zu beruhigen. Kleinere Verbrennungen kühlen Sie am besten zehn Minuten lang unter fließendem, lauwarmem Wasser“, so Ebener.

Großflächigere Verbrennungen sollten nicht gekühlt werden, da sonst die Gefahr einer Unterkühlung besteht – das gilt vor allem für Säuglinge und Kleinkinder. „Decken Sie in diesem Fall die betroffenen Körperteile mit einem Verbandtuch ab und rufen direkt den Rettungsdienst unter der Nummer 112.“ Hat sich das Kind verbrüht, muss die nasse Kleidung sofort ausgezogen werden.

„Hausmittel“ helfen nicht

Was man auf keinen Fall tun sollte: sogenannte „Hausmittel“ wie Mehl, Öl oder Puder auf die verletzten Stellen auftragen, diese schaden mehr als sie nützen. Auch Brandsalben oder Brandbinden sind wenig hilfreich – sie machen es nur schwieriger die Verletzung zu beurteilen und helfen der Heilung nicht wirklich. „Damit es möglichst gar nicht zu gefährlichen Situationen kommt: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den sicheren Umgang mit dem Feuer und üben Sie mit ihm das Anzünden und vor allem Löschen von Streichhölzern und Kerzen.“

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Kitas im Kreis Düren erneut zertifiziert

Düren – Dem Kreis Düren ist es ein großes Anliegen, die Qualität der Kindertagesbetreuung auf einem hohen Niveau anzubieten und vor allem auch zu halten. Aus diesem Grund engagieren sich viele Kindertagesstätten der Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) in jedem Jahr aufs Neue, um zertifiziert oder rezertifiziert zu werden.

Im Jahr 2023 haben unter anderem die Kitas Sternschnuppe Jülich, Waldmäuse Hürtgen und die Burgmäuse in Nörvenich erneut das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Sie zählen damit zu den insgesamt rund 6000 Kitas, Horten und Grundschulen, die für ihren Einsatz in der frühen MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung von der Stiftung Kinder forschen ausgezeichnet worden sind. Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich seit 2008 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kindertagesstätten- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Technik und Bildung.

Um die Rezertifizierung zu erhalten, haben die Kitas jeweils spannende Projekte mit den Kindern auf die Beine gestellt. In Jülich ging es darum, wie der Tau an die Fensterscheibe gelangt und weshalb es im Herbst oft Nebel gibt. In Hürtgen beschäftigten sich die Kinder beispielsweise mit dem Thema Energie. Neben der Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ erhielt die Kindertagesstätte Burgmäuse in Nörvenich zudem das Gütesiegel zum „Familienzentrum“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist damit Anlaufstelle für die gesamte Familie und bietet beispielsweise Angebote zur Beratung und Unterstützung, Familienbildung und Erziehungspartnerschaft, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vieles mehr. Insgesamt gibt es nun zehn Familienzentren in der Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR.

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Kreative Kids bringen Weihnachts-Stimmung nach Mendig

Mendig – Mit dem Beginn der Adventszeit schmücken in jedem Jahr Weihnachtsbäume das Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig. Traditionell werden die von Kindern aus den Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde geschmückt. In diesem Jahr war der kreative Nachwuchs aus dem Städtischen Kindergarten „Zauberwald“ in Mendig für den Weihnachtsschmuck verantwortlich.

Zusammen mit ihren Erzieherinnen Regina Bachmann, Tina Frank und Ute Driedger zogen die Kinder frohgelaunt ins Rathaus ein. Dort wurden sie im Historischen Ratssaal von VG-Bürgermeister Jörg Lempertz empfangen, der auf das Schmücken der Weihnachtsbäume einstimmte. Ein Telefonat mit dem Nikolaus motivierte zusätzlich, denn der Heilige Mann hatte für ein erfolgreiches Schmücken der Bäume einige Überraschungen angekündigt. „Wenn ihr die Bäume geschmückt habt, werden wir noch einmal beim Nikolaus anrufen, denn er wird euch von einer Wolke aus zusehen“, ließ der VG-Bürgermeister durchblicken.

Mit selbst gebastelten Sternen, Engeln und vielem mehr wurde anschließend der Auftrag des Nikolaus bestens erfüllt. Das gemeinsam gesungene Lied „Lasst uns froh und munter sein“ war dann der Höhepunkt. „Ihr habt das supertoll gemacht“, lobte Jörg Lempertz die jungen Gäste. Als Belohnung gab es zunächst ein Spiel für den Kindergarten – in dreifacher Ausfertigung. Und mit Saft und einem Nikolausweck gestärkt ging es anschließend wieder zurück in den „Zauberwald“.

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Taskforce Innenstadtmorgen – Aachens erster Spielcontainer steht in der Großkölnstraße

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich, dass damit die Familienfreundlichkeit in der Innenstadt steigt – Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung: Der oft zitierte Spruch zieht in diesen Tagen besonders gut. Und er trifft gewissermaßen auch auf den frisch platzierten Spielcontainer in der Großkölnstraße (GroKö) zu. Denn hier klettert und rutscht es sich für Kinder auch an frühwinterlichen Tagen gut, während Papa und Mama ein paar Minuten innehalten und die nächsten (Einkaufs-)Schritte planen. Die Taskforce Innenstadtmorgen der Stadt Aachen hat unter Federführung des Fachbereichs Klima und Umwelt den mobilen Spielcontainer weithin sichtbar in die Großkölnstraße gebracht. Dort, auf dem Platz vor der Citykirche, Ecke Minoritenstraße, stellte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am Donnerstag (30. November) gemeinsam mit weiteren Taskforce-Mitgliedern den neuesten Innenstadtmorgen-Baustein vor.

Ein Ort für Familien

„Kinder und Jugendliche sind mir als Oberbürgermeisterin ein besonderes Anliegen“, sagte Keupen. „Deshalb bin ich sehr glücklich, dass Kinder hier jetzt einen Spielraum haben. Es ist sehr wichtig, dass Familien in der Innenstadt Orte finden, an denen sie sich auch ohne etwas zu kaufen einfach gerne aufhalten können und die Stadt beleben.“ Spielpunkte und -plätze tragen mit dazu bei, dass das gelingt. Davon ist Keupen überzeugt.

„Unser Auftrag ist es, Spielmöglichkeiten in die Stadt zu bringen. Dieses Container-Projekt ist simpel und effektiv zugleich. In anderen Städten werden Angebote wie dieses schon genutzt und kommen bei den Menschen gut an“, erläuterte Esther Weirauch vom städtischen Fachbereich Klima und Umwelt. Der ehemalige Seecontainer, der auf dem Platz vor der Citykirche steht, wurde in einen wunderbaren kleinen Spielort samt Röhrenrutsche verwandelt. Innen können kleine Besucher*innen durch Kletterelemente aus Holz das Dach erklimmen, auf dem sich ein kleiner Ausguck mit Fenstern befindet. Außerdem gibt es im Container verschiedene Aufstiegs- und Sitzpodeste, um kurz mal beim Spielen zu verschnaufen. Zusätzliche Kletterstangen werden in den nächsten Tagen noch ergänzt, um zu garantieren, dass der neue Spielpunkt nicht als Liegefläche genutzt wird. Zudem gibt es bereits Überlegungen, dass der Container im kommenden Jahr in einem gemeinsamen Projekt mit Kindern und Jugendlichen farblich gestaltet wird.

Der Stahlcontainer bringt neben Spielmöglichkeiten noch andere Vorteile mit: Nur drei Stunden dauert es, den Container aufzubauen oder zu demontieren. Deshalb kann er künftig problemlos an anderen Orten aufgestellt werden – auch dort, wo sonst keine dauerhaften Spielgeräte ihren Platz finden. In der Großkölnstraße startet das Spielgerät erstmal als Pilotprojekt für sechs Monate. Eine Verlängerung am Standort in der GroKö ist möglich, wenn das Angebot gut ankommt. Der Stadtbetrieb kümmert sich – wie auf allen anderen städtischen Spielplätzen auch – um die regelmäßige Kontrolle und Wartung. Auch als Übergangslösung auf Spielplätzen im Neu- und Umbau ist der Container denkbar. „Dieses Projekt ist neu und hat etwas Experimentelles. Wir hoffen, dass die Kinder den Spielcontainer erobern“, freute sich auch der städtische Citymanager Kai Hennes über den neuen Spielpunkt.

Ein Netzwerk für die GroKö

Die Taskforce Innenstadtmorgen der Stadt Aachen ist gemeinsam mit den Händler*innen, Gastronom*innen, Eigentümer*innen und Anwohnenden seit 2022 in der Großkölnstraße aktiv, um den Straßenzug zukunftsfit zu machen. Bei den einzelnen Projekten übernehmen Expert*innen aus den jeweiligen Verwaltungsbereichen – im Fall des Spielcontainers der Fachbereich Klima und Umwelt – die Federführung. Das Citymanagement koordiniert die unterschiedlichen Stränge in der Großkölnstraße und hält die Fäden der Gruppe zusammen. Eine erste positive Bilanz wurde bei der großen Straßenkonferenz im September dieses Jahres gezogen. Die Taskforce Innenstadtmorgen wendet sich nun zusehends dem zweiten, neuen Fokusraum in der Adalbertstraße zu. Doch auch in der GroKö bleibt sie als Ansprechpartnerin weiterhin präsent. Denn allen Akteur*innen, die sich am Innenstadtmorgen-Prozess beteiligen, ist klar: Die Aufgabe, den Wandel der Innenstadt zu meistern, ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Der neue Spielcontainer in der Großkölnstraße hat bereits bei der Einweihung das Interesse der ersten Passant*innen geweckt. „Ist das für Kinder? Das ist aber toll“, zeigt eine Dame im Vorbeigehen ihre Begeisterung. Und kurz darauf rutschte schon ein Kind, das mit seiner Mutter in der Stadt unterwegs war, freudestrahlend die Rutsche herunter. Genau so, wie es sich das Planungsteam gewünscht hat.