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Wirtschaft

Hubert Haupt erwirbt Gewerbegrundstück am Nürburgring

Drees/München, 14.10.2020 – Der Münchner Immobilienunternehmer und erfolgreiche Motorsportler Hubert Haupt investiert in einen Gewerbestandort am Nürburgring. In direkter Nachbarschaft zu der weltberühmten Rennstrecke mit seiner legendären Nordschleife hat die Hubert Haupt Immobilien Holding ein 21.535 Quadratmeter großes Grundstück erworben, das den bestehenden Gewerbepark am Nürburgring im Bereich der Ortsgemeinde Drees erweitert.

Dem Erwerb war eine Ausschreibung vorausgegangen, in der das Konzept von Haupt überzeugen konnte. Es sieht die Entwicklung eines modernen Gewerbestandortes vor, der hohe bauliche Qualität, energieeffiziente Gebäudetechnik, den Einsatz ökologischer Baustoffe sowie ein attraktives und grünes Erscheinungsbild verbindet. Geplant sind ausschließlich Nutzungen, die einen klaren Bezug zum Motorsport aufweisen. Unter anderem wird auf dem Grundstück die HRT Race Base entstehen – eine neue Einsatzzentrale für das HAUPT RACING TEAM. Das im Juni 2020 gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich und agiert bei zahlreichen Einsätzen mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG.

Innerhalb des Areals werden nicht von HRT eigengenutzte Teilflächen an namhafte Kunden aus dem Motorsport- beziehungsweise Automotive-Bereich vermietet. Das multifunktionale Konzept umfasst dabei auch ergänzende Nutzungen aus den Bereichen Dienstleistung, Handwerk, Büro und Verwaltung. Künftige Nutzer profitieren von maßgeschneiderten Lösungen mit maximaler Flexibilität. Mietinteressenten können sich gerne unter der Telefonnummer 089 / 74 74 62 – 62 direkt an die für die Vermarktung zuständige nu concept GmbH, ein Unternehmen der Haupt Immobilien Holding, wenden.

Bauherr Hubert Haupt: „Der Nürburgring war für mich schon immer ein ganz besonderer Ort. Als Rennfahrer durfte ich hier viele Erfolge feiern und als Teambesitzer von HRT ist diese Strecke unsere sportliche Heimat. Ich freue mich daher sehr, dass unser Entwurf überzeugen konnte und wir bei dieser begehrten Gewerbefläche zum Zug gekommen sind. Der Standort ist wirklich ideal – wenige Meter zur Strecke, in Sichtweite zur Nürburg und eingebettet in die wunderschöne Eifellandschaft. Ein perfekter Platz für unser Bauvorhaben einer neuen und repräsentativen HRT Race Base sowie für andere hochwertige Motorsport-Nutzungen. Jetzt werden wir mit der konkreten Überplanung des Areals beginnen. Unser Ziel ist es, 2021 die bauliche Umsetzung zu starten.“

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News

Eifel-Film-Bühne erhält Kinoprogramm Preis des Landes

Hillesheim, 14.10.2020 – Am vergangenen Freitag hat Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf die Kinoprogrammpreise des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Einer der großen Gewinner war die Eifel-Film-Bühne, die in der „Königsklasse“ „Allgemeines Filmprogramm“ den mit 6.500 Euro dotierten Hauptpreis gewann. Daneben wurde das Programmkino in Hillesheim noch mit Preisen in den Sparten  „Kinder- und Jugendfilm“ sowie „Kurzfilm“ für sein herausragendes Filmprogramm ausgezeichnet.

„Zu diesem großen Erfolg in allen Kategorien gratuliere ich Christine Runge und ihrer Familie ganz herzlich. Wieder einmal haben sie gezeigt, dass ihnen anspruchsvolles und aufregendes Kino eine Herzensangelegenheit ist. Seit Jahrzehnten fühlen sie sich ihrer Vision verpflichtet, kreativ und mit großem Einsatz und harter Arbeit nicht nur für Filmfreunde einen Ort der Kultur und einen sozialen Treffpunkt in unserer Region zu schaffen und dabei allen Widrigkeiten zu trotzen“, so die SPD-Landtagabgeordnete Astrid Schmitt in ihrem Glückwunsch.

Es ist gerade zwei  Monate her, dass sich Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf bei einem Besuch persönlich ein Bild von dem hohen Niveau des Hauses, aber auch von den großen coronabedingten Herausforderungen machen konnte.

„Daher freut es mich, dass die prämierten Programmkinos, die besonders schwer von der Corona-Krise betroffen sind, in diesem Jahr neben den Hilfen des Landes und des Bundes mit einer Sonderprämie von je 10.000 Euro unterstützt werden, denn sie sind wichtige Orte der Kultur in unserem Land. Sie brauchen unsere gemeinsame Unterstützung, damit sie in schwierigen Zeiten einen guten Weg in die Zukunft finden“, so Astrid Schmitt. „Mit dem Umbau, der Erweiterung und Modernisierung des Hauses setzt die Eifel-Film-Bühne mit Förderung des Landes hier ein mutiges, klares und optimistisches Signal“, so Astrid Schmitt.

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Top-Themen

Digitale Kompetenz wird im Berufsleben noch stärker an Bedeutung gewinnen

Föhren, 14.10.2020 – Bedingt durch diesen Sachverhalt rückte das bereits seit 2019 laufende Förderprogramm „DigitalPakt Schule“ nun wiederum verstärkt in den Fokus. Bund und Länder haben erkannt, dass die Frühförderung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines sogenannten Technologietransfers eine große Rolle spielen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland auch in den nächsten Jahrzehnten zu sichern. Dabei steht der praxisbezogene Umgang mit Notebooks, Tablets oder digitalen Whiteboards im Mittelpunkt, um Schülern die Digitalisierung im Alltag näher zu bringen und moderne Hard- oder Software für unterschiedlichste Anwendungen zu nutzen. Doch warum wurde ein Großteil der Gelder bisher nicht abgerufen? Gerade der Sachverhalt sorgt bei Elternteilen derzeit für Unverständnis.

Herausforderungen in der Praxis

Für die Schulträger selbst, ist die Thematik weitaus komplexer. Es gilt nicht nur darum durch geeignete Hard- und Software auch einen virtuellen Unterricht zu ermöglichen, sondern um eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Infrastruktur. Die optimale Bereitstellung eines geeigneten WLAN-Netzwerkes bis in jede Ecke eines Klassenraums, aber auch sensible Sicherheitsaspekte bis hin zu benötigten Services, wie Reparaturen, Wartungsintervalle bzw.  Updates stellen die Träger vor Herausforderungen und müssen dauerhaft Berücksichtigung finden. Weiterhin zahlt das beschlossene Förderprogramm nicht in den Betrieb, Wartung oder IT-Support ein. Solche Aufwendungen müssen im Rahmen des städtischen oder gemeindeseitigen Jahreshaushalts geplant, genehmigt und finanziert werden – auch für die Zukunft.

IT-Provider bieten fertige Lösungskonzepte

Systemhäuser bzw. Dienstleister haben sich längst im Rahmen der Firmenkundenbetreuung spezialisiert und praxisbewährte Prozesse sowie Serviceportfolios erarbeitet, die jederzeit auch auf Anforderungen der Schulträger adaptiert werden können.

Aufgrund der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellerpartnern, können Systemhäuser auch übergreifend im Rahmen von Schulprojekten unterstützen. Gerade hier bieten bspw. Hersteller wie Microsoft, HP, Dell, Lenovo uvm. spezielle Education-Angebote, die sich an Schulen, Universitäten oder Behörden richten und Sonderkonditionen zulassen.

„Die Kolleginnen und Kollegen der IT-HAUS GmbH verfügen über beste Netzwerkkontakte und eigens geschulte Experten“, erläutert Monika Enthofer, Account Managerin Education. „Bereits in der Erstanalyse lassen wir hilfreiche Beratungsleistungen einfließen, um die IT in Schulen zukunftsfähig einzurichten und Förderanträge optimal vorzubereiten. Als Serviceprovider bieten wir darüber hinaus eigene Workshops und Schulungen im Umgang mit Microsoft Teams, um videofähige Unterrichtsstunden abhalten zu können und auch den unkomplizierten Informations- und Datenaustausch zu ermöglichen“, so Monika Enthofer weiter.

Weitere Informationen oder direkte Unterstützung erhalten Schulträger in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland über https://www.it-haus.com/digitalpakt-schule/ oder Frau Monika Enthofer. Kontakt: E-Mail menthofer@it-haus.com / Telefon 0049 6502 9208-986.

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News

Neues Segel ziert das Ship of Tolerance im Brückenkopf-Park Jülich

Jülich, 14.10.2020 – Gut ein Jahr nach seiner Premiere hat das Ship of Tolerance des russischen Künstlerehepaares Emilia und Ilya Kabakov ein neues Segel erhalten. Das erste hatte den Witterungseinflüssen Tribut zollen müssen. Das knapp 20 Meter lange Holzschiff, dessen Segel aus gut 130 je einen Quadratmeter großen Kunstwerken bestand, ist seit dem Spätsommer 2019 eine Attraktion im Brückenkopf-Park Jülich. Kinder und Jugendliche hatten die Bilder nach einem Aufruf des Kreises Düren gemalt und eingesandt. Das Leitthema lautete Toleranz und Völkerverständigung.

Bei der Wiederholung der in den Medien angekündigten Malaktion im Sommer 2020 konnten die Heranwachsenden ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum diesmal. Rund 150 ausgewählte Bilder zieren das Boot nun. Dass das neue Segel dem alten in nichts nachsteht, darüber waren sich Landrat Wolfgang Spelthahn, Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und Park-Prokurist Hans Josef Bülles einig. Als Dankeschön für ihre Beiträge haben die Kinder und Jugendlichen je eine Tageskarte für den Brückenkopf-Park bekommen, damit sie das Gesamtkunstwerk in Ruhe betrachten können.

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Tourismus

Wandertipp der Woche: Der schöne Römerweg!

Mayen, 14.10.2020 – In Corona-Zeiten gibt es zahlreiche Beschränkungen, doch eine Freizeitaktivität steht daher hoch im Kurs: Wandern! Rund um Mayen gibt es zahlreiche schöne Wege, die es zu entdecken gilt. Das Team der Mayener Tourist-Information stellt wöchentlich einen persönlichen Tipp vor.

Der ca. 4 km lange Rundweg führt entlang der „Alten Römerstraße“ und verläuft durch die Felder unterhalb des Mayener Stadtteils Kürrenberg.

Start- und Zielpunkt der ca. 1-stündigen Tour ist die Kreuzung Hauptstraße/Vulkaneifelstraße in Kürrenberg.

Mit mehreren Rastmöglichkeiten und einem tollen Ausblick, kann man auf dieser Tour eine schöne, kleine Wanderung machen. Ein Highlight ist der Aussichtspunkt Eifelblick, von wo man eine schöne und weite Aussicht hat.

Mehr Informationen gibt es telefonisch unter der 02651-903004, per Mail an touristinfo@mayenzeit.de oder auch unter: https://www.mayen.de/Sport_und_Freizeit/Wanderwege-rund-um-Mayen/Roemerweg/

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Wirtschaft

Bürgermeister besucht new media labs in neuen Räumlichkeiten

Wittlich-Wengerohr, 14.10.2020 – Zur Einweihung eines eigenen Firmengebäudes in Wittlich-Wengerohr hat Bürgermeister Joachim Rodenkirch vergangene Woche dem jungen und kreativen Team der Werbeagentur new media labs einen Besuch abgestattet. Das Unternehmen wird in diesem Jahr 10 Jahre und auch vom neuen Standort aus nicht müde, tolle Fotos, überzeugende Filme, begeisternde Designs und starke Websites zu erschaffen. Mehr Infos zu new media labs findet man in den sozialen Medien oder unter www.newmedi-alabs.de.

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News

Polizeiarbeit mit Herzblut

Daun, 14.10.2020 – Staatssekretärin Nicole Steingaß und die Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt informierten sich vor Ort über die aktuelle Lage der Polizeiinspektion in Daun. Sie wolle sich zunächst „bedanken für den Job, den Sie machen“, sagte die Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des rheinland-pfälzischen Landtags, Astrid Schmitt bei einem Besuch der Polizeiinspektion (PI) Daun. „Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit, gerade jetzt in Corona-Zeiten“, ergänzt Schmitt.

Gemeinsam mit Staatssekretärin Nicole Steingaß aus dem Ministerium des Innern und für Sport, interessierten sich die beiden Politikerinnen für die aktuelle Situation der PI. Besonders erfreulich war insbesondere, dass die Polizei in Daun personell zurzeit gut ausgestattet ist. Einzig die zahlreich anstehenden Pensionierungen könnten demnächst Probleme bereiten, auch weil die erfahrenen Kräfte dann fehlten, erörterte Polizeihauptkommissar Herbert Etzig, stellvertretender Leiter der PI Daun. Gleichzeitig biete sich dadurch aber auch die Chance der Verjüngung. Dazu teilte die Staatssekretärin mit, dass bis 2024 die Zahl der Beamtinnen und Beamten landesweit auf 10.000 aufgestockt werden solle.

Dass die Dauner PI eine durchschnittlich hohe Aufklärungsquote zu verzeichnen habe, hat Staatssekretärin Steingaß erfahren. „Wie machen Sie das?“, wollte sie wissen. Es liege durchaus an der Motivation, betonte Polizeihauptkommissar Manfred Sartoris. Die PI als Flächendienststelle habe eine besondere Herausforderung zu meistern. Gerade hier sei der Bezirksdienst und damit die Arbeit „auf der Straße“ besonders wichtig. Stolz sei man auf die gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie auf das aufgebaute Vertrauen und den Respekt.

Auch das Thema Rassismus wurde angesprochen. Er sehe das hier einfach nicht, betonte Polizeioberrat Christian Hamm, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Wittlich und Leiter der PI Bitburg. Dem stimmten auch die Kollegen zu.

Rheinland-Pfalz investiert bewusst auch in die Ausstattung der Polizei. Deswegen werden in Kürze neue Polizeiautos ausgeliefert. Der bisherige Audi A4 sei mit der kompletten Ausstattung der Polizei bisher deutlich überladen gewesen, so Christian Hamm, auch die Rundumsicht  sei schlecht gewesen. Die neuen Wagen der Marke Audi A6 sind dagegen breiter und länger, so dass die Unterbringung der Polizeiausstattung keine Probleme mehr bereitet. Ebenso würden die Beamten zurzeit im Umgang mit Tasern geschult.

„Ich gehe mit dem Gefühl hier raus, dass die Polizei in Daun zufrieden ist“, sagte Astrid Schmitt. „Falls Probleme auftauchen, bin ich jederzeit ansprechbar.“

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Top-Events

Peter Nüesch am Puls der Zeit – Am Freitag, den 30. Oktober 2020 um 19.30 Uhr KAISER BÜHNE BURGBROHL

Burgbrohl/Niederzissen, 14.10.2020 – Nach der glanzvollen Eröffnung der neu sanierten Kaiserhalle in Burgbrohl im vergangenen Jahr, sollte ein vielfältiges und buntes Unterhaltungsprogramm monatlich über die neue Kaiser Bühne gehen, was aber dann die Corona Pandemie gründlich verhindert hat. Jetzt starten die Verantwortlichen, Bürgermeister Walter Schneider, die Kulturbeauftragte Simone Schneider und die Beigeordneten Udo Rindsfüßer und Dirk Hansen, einen zweiten Versuch. Für die Programmgestaltung konnte Peter Nüesch gewonnen werden, und er ist es auch, der die ersten beiden Veranstaltungen auf der Kaiser Bühne noch in diesem Jahr solistisch bestreiten wird.

Der in der Schweiz geborene Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant, der viel rumgekommen ist auf den Bühnen dieser Welt, zuletzt zehn Jahre Intendant der Burgfestspiele in Mayen war, lädt nach der auch für ihn langen Zwangspause endlich und voller Vorfreude zur ersten grossen Premiere in die wunderbare Kaiserhalle mit ihrer einmaligen Atmosphäre.  Er hat einen riesigen Umzugskarton voller Lieder, Couplets, Chansons und Frechheiten mitgebracht, die zusammengewürfelt einen sehr unterhaltsamen, witzigen und das Zwerchfell erschütternden  Abend versprechen. Gut, der Erzkomödiant selber ist inzwischen nicht jünger geworden, aber seine umwerfenden Geschichten vom Vorderzahn, der Zauberin Circe, vom Filetnamensgeber Stroganoff, von der untreuen Gattin in der Bar zum Krokodil, und der Liebe in Surabaya, haben nichts von ihrem Charme und ihrer Aktualität verloren und keinesfalls Patina angesetzt.

Begleitet wird der Theatermann am Klavier von der Allroundmusikerin und Pianistin Andrea Ernst, die in der Gegend als Kirchenmusikerin, Pianistin und Chorleiterin keine Unbekannte ist. Erleben Sie einen Abend voller Erinnerungen an grosse, unvergessene Namen wie Hugo Wiener, Friedrich Holländer, Ralf Benatzky, Georg Kreisler und so weiter, haben Sie Spass an einer nostalgischen Reise in die Zukunft! Wie heisst es in einem Lied des Abends? „Sie woll’n ein bisschen für’s Hirn und ein bisschen für’s Herz!“ Bitte!

DIE HOSEN DER JUNGFRAU VON ORLÉANS

Ein Liederabend – oder so ähnlich

Mit Peter Nüesch am Puls der Zeit und Andrea Ernst am Klavier

Am Freitag, den 30. Oktober 2020 um 19.30 Uhr

Eintritt: 14,00 € Vorverkauf | 16,00 € Abendkasse (Begrenzte Plätze, Plätze werden vor Ort zugewiesen). Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

Kartenvorverkauf: Ortsgemeinde Burgbrohl (Tel. 02636-3663) | Reisebüro Marino Burgbrohl (Tel. 02636-968200) | KSK Ahrweiler, Geschäftsstelle Burgbrohl (Tel. 02641-3802800) | Voba RheinAhrEifel, Geschäftsstelle Burgbrohl (Tel. 02636-9420)

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Wirtschaft

Bitburger trennt sich von Wernesgrüner

Bitburg, 14.10.2020 – Die Bitburger Braugruppe hat die Wernesgrüner Brauerei, die seit 2002 zum Unternehmen gehört, an Carlsberg Deutschland verkauft. Carlsberg Deutschland wird den Standort im Vogtland einschließlich der Marke Wernesgrüner zum 01. Januar 2021 übernehmen. Die Entscheidung zu einem Verkauf sei im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Bitburger Braugruppe erfolgt, meldet das Unternehmen.„Wir freuen uns, dass wir mit Carlsberg Deutschland einen Partner gefunden haben, der den Standort in Wernesgrün nicht nur übernehmen, sondern langfristig und nachhaltig in seinen Kapazitäten ausbauen will.

Uns als Unternehmensgruppe ermöglicht der Verkauf, uns in Ostdeutschland künftig stärker auf unsere Schwarzbierbrauerei und den Logistikstandort in Bad Köstritz sowie die Marke Köstritzer zu fokussieren“, sagt Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe. Für die Bitburger Braugruppe als Familienunternehmen sei bei den Verkaufsverhandlungen ganz ent-scheidend gewesen, dass Carlsberg Deutschland als künftiger Eigentümer für den Standort eine langfristige Entwicklungs-Perspektive aufgezeigt habe.

„Nach der umfangreichen Investition in den Neubau der Holsten-Brauerei in Hamburg nehmen wir nun als konsequente Fortführung unserer Wachstumsstrategie mit Wernesgrüner eine der traditionsreichsten deutschen Biermarken in unser Portfolio auf. Damit bauen wir unsere führende Position in den Kernregionen Nord- und Ostdeutschland nachhaltig aus und schaffen dort mit den drei Brauerei-Standorten Hamburg, Lübz und Wernesgrün flächendeckend eine Heimat für alle Kernmarken“, so Sebastian Holtz, CEO Carlsberg Deutschland. Der Verkauf erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts, über Vertragsdetails sowie den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Kreisprojekt erhält Innovationspreis für Prävention und Gesundheits-förderung

Region/Kreis MYK, 14.10.2020 – Das Projekt „Bewegung in die Dörfer“ des Landkreises Mayen-Koblenz wurde mit dem Innovationspreis für Prävention und Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Den mit 3000 Euro dotierten Preis hatten die Sozialversicherungsträger im Land erstmalig verliehen. Ziel des Projektes ist es, älteren Menschen mit abwechslungsreichen und niederschwelligen Angeboten den Spaß an gemeinsamer Bewegung zu vermitteln.

„Die Sozialversicherungsträger in Rheinland-Pfalz wollen von guten Beispielen lernen, diese weiter voranbringen und gleichzeitig wertvolle Impulse für die eigene Arbeit in der Prävention und in der Gesundheitsförderung bekommen. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat es in bemerkenswerter Weise geschafft, genau das zu erreichen, was der Projekttitel verspricht, nämlich Bewegung in die Dörfer zu bringen“, betonte Jörn Simon, Landesausschussvorsitzender beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Rheinland-Pfalz und Leiter der Techniker Krankenkasse Landesvertretung Rheinland-Pfalz, im Namen aller Sozialversicherungsträger im Land bei der Verleihung des neuen Innovationspreises.

Inzwischen machen 32 Gemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz mit und sie mobilisieren gemeinsam über 400 ältere, teils hochbetagte Menschen, die zu den Bewegungsangeboten kommen. Der Spaß an gemeinsamer Bewegung und die gesellschaftliche Teilhabe stehen dabei im Vordergrund. „Es ist toll, wie viele Menschen wir in Mayen-Koblenz mit dem Projekt bereits in Bewegung gebracht haben. Hoffentlich folgen viele weitere Kommunen diesem Beispiel, denn soziale Kontakte und die körperliche und geistige Bewegung tun den Senioren unglaublich gut“, freut sich Landrat Dr. Alexander Saftig über die Auszeichnung. Der erstmals ausgelobte Innovationspreis für Prävention und Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz stand unter dem Motto „Gesund altern – Menschen in der zweiten Lebenshälfte – gesunde Verhältnisse und Verhaltensweisen im Job, im Verein und in weiteren Lebenswelten“. Die Umsetzung wurde federführend begleitet und koordiniert von der BARMER und der Techniker Krankenkasse. Bewerben konnten sich Einrichtungen und Organisationen, Vereine und Institutionen, wie Familienbildungsstätten, Kommunen, Betriebe oder Einrichtungen der Pflege, die sich nachhaltig dem Erhalt und der Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz durch konkrete Maßnahmen, Projekte oder dem Aufbau von gesundheitsfördernden Strukturen und Netzwerken widmen.

Das Gewinnerprojekt „Bewegung in die Dörfer“ wird nun im Weiteren auf dem Weg zur Förderfähigkeit begleitet und – wenn die Kriterien hierfür erfüllt sind – von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Bereits seit diesem Jahr werden die „Bewegungsdörfer“ mit jährlich 300 Euro für ihre Bewegungsgruppen vom GKV-Bündnis für Gesundheit, einer gemeinsamen Initiative der gesetzlichen Krankenkassen finanziell gefördert.