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Stadt Mayen verleiht Verdienstorden für Verdienste um die Mayener Faasenaacht

Mayen – Städtischer Verdienstorden an Johannes Reichert und Michael Faber verliehen – Die Stadt Mayen verleiht traditionell in jeder Session einem besonderen Karnevalisten den städtischen Fastnachtsorden für herausragende Verdienste um die Mayener Faasenaacht.

In dieser Session konnten gleich zwei Personen geehrt werden, die sich über die Jahre hinweg mit viel Engagement in verschiedenen Bereichen eingesetzt haben.

Würdenträger Johannes Reichert führte sein Weg bereits in den 70er Jahren in die Faasenaacht, wo er sich mit seinem musikalischen Talent einbrachte. Vom Fanfarenzug der Prinzengarde Mayen zum Fanfarencorps „Grün-Weiß“ Mayen, wo er schließlich 1. Vorsitzender wurde und bis 1996 das Corps auch als Stabführer jedes Jahr an Faasenaacht durch Mayen führte.

Michael Faber erhielt den Orden für seine Verdienste im Vorstand der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft e.V. und als Wagen- und Bühnenbauer bei den „Jeckije Pänz“, die mit viel Herzblut zahlreiche Karnevalswagen für den Rosenmontagszug anfertigen. Michael Faber konnte hier mit seinen Kenntnissen und Fähigkeiten brillieren und beim Bau zahlreicher Prinzenwagen maßgeblich unterstützen. Bekannt ist er an Faasenaacht vor allem unter der Kinderschar, da er alljährlich mit seiner Lokomotive den Mayener Kinderzug anführt.

„Ich danke euch für die vielen Jahre, in denen ihr euch mit viel Freude und karnevalistischem Talent für die Mayener Faasenaacht engagiert. Ihr zeigt, wie wichtig es ist, dass es Menschen mit breit gefächerten Interessen und Talenten gibt. Denn was wäre die närrische Zeit und vor allem unser Rosenmontagszug ohne die traditionelle Musik und die tollen Wagen?“, bedankt sich Oberbürgermeister Dirk Meid bei den Würdenträgern.

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Bahnhofsgebäude aus Walporzheim kommt ins Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern – Über hundert Jahre alt ist das Bahnhofsgebäude aus Walporzheim im Kreis Ahrweiler. Unzählige Züge hat es vorbeiziehen sehen. Jetzt soll es selbst auf eine große Reise gehen. Denn das LVR-Freilichtmuseum in Kommern hat große Pläne für den Fachwerkbau, der nach Angaben des Museums aus dem Jahr 1911 stammt. In seinem Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger/Rundschau schreibt Thorsten Wirtz über eben jenes Bahnhofsgebäude, die neuen Ausstellungen im Museum und alles, was im Freilichtmuseum dieses Jahr sonst noch ansteht.

Das Bahnhofsgebäude aus Walporzheim soll nach dem Abbau bald nach Kommern transportiert und dort ab Juni wieder auf einer neuen Bodenplatte auf dem Marktplatz Rheinland im Freilichtmuseum errichtet werden. Wie Thorsten Wirtz in seinem Artikel berichtet, arbeiten die Kommerner Bauhistoriker derzeit mit Hochdruck an den letzten Vorbereitungen zur Translozierung, also der Gebäudeversetzung, des Bahnhofgebäudes. „Wir haben schon im Herbst mit der Dokumentation des Gebäudes begonnen“, wird Museumsdirektor Dr. Carsten Vorwig zitiert.

Großen Aufwand würde die Dokumentation der Stellwerkstechnik bedeuten. Schließlich solle diese auch am neuen Standort wieder funktionieren. Die Versetzung des Gebäudes läuft anders ab, als bei Bauten wie dem alten Trafohäuschen aus Bürvenich oder der Brühler Milchbar. Nach der peniblen Dokumentation werde das Bahnhofgebäude in kleine Teile zerlegt und anschließend im Freilichtmuseum möglichst originalgetreu wieder aufgebaut. „Das liegt an den örtlichen Gegebenheiten“, zitiert Thorsten Wirtz den Museumsdirektor: „Außerdem handelt es sich um ein Fachwerkgebäude, das sich gut auseinanderbauen lässt. Der Transport nach Kommern erfolgt dann Wand für Wand.“

Doch nicht nur das Walporzheimer Bahnhofsgebäude soll den Marktplatz Rheinland in diesem Jahr bereichern. Schon im Februar soll ein Zeitungsbüdchen aus Bonn dort errichtet werden. „Bis zum Jahr 2021 stand das hinter dem Bonner Hauptbahnhof“, so Dr. Carsten Vorwig. Das Büdchen soll im Zustand aus dem Jahr der Schließung präsentiert werden. So könne man auf die Coronazeit eingehen. „Und auf die Funktion des Büdchens als sozialer Treffpunkt“, wird der Direktor des Freilichtmuseums zitiert.

Auch die Sanierungsarbeiten im Museum laufen in diesem Jahr weiter. Einige ältere Fachwerkbauten wurden vom Holzwurm erwischt und müssen nun behandelt werden. Thorsten Wirtz zitiert Dr. Carsten Vorwig zu diesem Thema: „Bei vier Häusern sind wir schon durch, fünf weitere Häuser werden nach und nach ab März eingepackt und thermobehandelt.“

Neue Events und viel Kitsch

Und während hinter den Kulissen viel Arbeit für den Fortbestand des Kommerner Freilichtmuseums vonstattengeht, wird auch für die interessierten Besucher einiges geboten. Ab Sonntag, 7. Juli, werden viele verschiedene Funktionen des Gartens gezeigt. Das Ganze läuft unter dem Motto „Wink mit dem Zaunpfahl“.

Bis Mittwoch, 7. Februar, kann man sich an einer besonderen Sonderausstellung im Ausstellungspavillon am Museumsplatz beteiligen, indem man sein „schlimmstes“ Kitsch-Objekt per E-Mail einsendet. Denn die Ausstellung soll „Grässliche Glückseligkeit. Faszination Kitsch“ heißen und ebenjene Kitsch-Objekte präsentieren.

„Wir suchen alles, was Sie als kitschig empfinden. Da Kitschempfinden sich ganz individuell ausdrückt, können das die unterschiedlichsten Gegenstände sein“, heißt es vonseiten der Ausstellungsmacher. Nach den Einsendungen der Kitsch-Objekte, würde ab Mittwoch, 14. Februar, ein Online-Voting für die kitschigsten Stücke stattfinden. Mehr Infos hierzu sind unter https://kommern.lvr.de zu finden. Die Ausstellung selbst soll schließlich vom Sonntag, 5. Mai, dieses Jahres bis März 2026 laufen.

„Jahrmarkt anno dazumal“

Aber es steht nicht nur Neues auf dem Plan des Freilichtmuseums, man will auch an Bewährtem festhalten. Der beliebte „Jahrmarkt anno dazumal“ findet in diesem Jahr von Dienstag, 26. März, bis Sonntag, 7. April, statt. Im vergangenen Jahr war der Jahrmarkt ein wahrer Publikumsmagnet. Etwa 50.000 der insgesamt 208.000 Besucher des Freilichtmuseums im vergangenen Jahr wurden im Laufe der Veranstaltung gezählt.

„Dieses Jahr ist Ostern recht früh – wir werden sehen, was das fürs Wetter bedeutet“, wird Dr. Casten Vorwig im Artikel von Thorsten Wirtz zitiert und dämpft so die Hoffnung auf einen erneuten Besucherrekord. Trotzdem soll der „Jahrmarkt anno dazumal“ mit neuen Fahrgeschäften und einem erweiterten Ausstellungsangebot aufgewertet werden. Die beiden Jahrmarktteile „Kaiserzeit“ und „Wirtschaftswunderzeit“ sollen mit den Themen „Kinder auf dem Jahrmarkt“ und „Schausteller während der NS-Zeit“ zeitlich verbunden werden.

Auch auf die Zeitblende am Samstag, 17. August, und Sonntag, 18. August, will man in diesem Jahr nicht verzichten. Mit dem Jahr 1974 steht wieder ein Jahr im Fokus, das viele Ereignisse mit sich brachte. Vor 50 Jahren löste der VW Golf den Käfer ab, Willy Brandt trat als Bundeskanzler zurück und Deutschland wurde zum zweiten Mal Weltmeister. „Als Musicact haben wir eine ABBA-Coverband dabei“, heißt es von Dr. Carsten Vorwig. Denn 1974 triumphierten die Schweden beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson“.

Mehr Infos zum Jahresprogramm sowie ein Überblick über sämtliche Veranstaltungen sind in gedruckter Form im Freilichtmuseum, sowie auf der Website www.kommern.lvr.de erhältlich.

Mit vielen Veranstaltungen und dem neuen Bahnhofsgebäude aus Walporzheim verspricht das Jahr 2024 ein ganz besonderes für das Kommerner Freilichtmuseum zu werden.

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Tourismus

Eifel Tourismus GmbH stärkt Resilienz durch zukunftsorientierte Unternehmenskultur

Prüm – Der INQA-Prozess Kulturwandel – „Arbeit gemeinsam gestalten“ (vormals INQA-Audit) wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und von der Demografieagentur umgesetzt. Er unterstützte Unternehmen und Verwaltungen dabei, eine zeitgemäße Arbeitskultur zu schaffen, um auf den Wandel der Arbeitswelt reagieren zu können.

Zu Beginn des Prozesses hat eine Mitarbeiterbefragung innerhalb des Unternehmens eine verlässliche Basis für Veränderungen geschaffen. Mit Hilfe einer externen Prozessbegleitung entwickelten Geschäftsführung und Beschäftigte gemeinsam individuelle Maßnahmen in den INQA-Gestaltungsfeldern Führung, Diversity, Gesundheit und Kompetenz. Anschließend hatte die Eifel Tourismus GmbH zwei Jahre Zeit für die Umsetzung. Verantwortlich dafür war eine Projektgruppe, die den Querschnitt der Beschäftigtenstruktur abbildete und alle Arbeitsbereiche repräsentierte. Nach erfolgreichem Abschluss des Prozesses wurde das Unternehmen mit dem Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“ ausgezeichnet.

„Wir sind stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren erreicht haben, trotz einer hohen Arbeitsdichte. Der INQA-Prozess hat uns aber auch vor Augen geführt, dass der Prozess der Veränderung nie zu Ende sein wird und wir unsere Arbeitsprozesse immer wieder hinterfragen müssen“, sagt Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH. “Der INQA-Prozess war für uns zudem die Grundlage, um uns als EIFEL Arbeitgeber zertifizieren zu lassen.”

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die durchgeführten Projektmaßnahmen haben beispielsweise das Betriebsklima und die betriebliche Gesundheitsförderung gestärkt sowie die Transparenz der Arbeitgeberleistungen und der bestehenden Arbeitsabläufe erhöht. Der Kulturwandel-Prozess hat zudem ein einheitliches Verständnis von Begriffen (z.B. Resilienz, agiles Arbeiten) geschaffen und die Rolle der Eifel Tourismus GmbH als Ausbildungsbetrieb hervorgehoben. Darüber hinaus wurden viele Maßnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden mussten, im Rahmen des Prozesses wieder in den Betriebsalltag integriert.

In den Projektgruppen verlief die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und hierarchieübergreifend. Der Prozess war durch eine offene Dialogkultur und konstruktive Reflexion gekennzeichnet. Dabei wurde das gesamte Unternehmen am INQA-Prozess Kulturwandel beteiligt. Im Ergebnis ist die Eifel Tourismus GmbH organisatorisch besser aufgestellt und kann künftig auf neue Situationen und Herausforderungen effektiv und schnell reagieren. „Zu allen ausgewählten Themenfeldern wurden Maßnahmen entwickelt, die zu unumkehrbaren Prozessen innerhalb unserer Organisation geführt haben“, erklärt Stephan Kohler, Projektkoordinator des INQA-Prozesses bei der Eifel Tourismus GmbH.

Die Eifel Tourismus GmbH versteht sich als zentraler Kommunikator aus der Eifel, in der Eifel und für die Eifel. Die Unternehmenskultur ist geprägt von der Liebe zur Heimat und dem Wunsch, die Eifel als faszinierende Region zum Leben, Arbeiten und Bereisen noch attraktiver zu machen. In diesem Sinne sind gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz im Betriebsalltag selbstverständliche Werte, die im Rahmen des Kulturwandel-Prozesses noch einmal bewusst hervorgehoben wurden.

Dies betont auch die INQA-Prozessbegleiterin Frau Astrid Laudage: „Das Team von Eifel Tourismus engagiert sich in hohem Maße, um die touristische Leistungsstärke der Eifelregion auf nationaler und internationaler Ebene bekannt zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Um dieser Aufgabe in herausfordernden Zeiten und trotz permanenter Veränderungen gerecht zu werden, wurde der INQA-Prozess genutzt, um interne Prozesse und Strukturen zukunftsfest und das Projektmanagement qualitativ weiterzuentwickeln. Im professionell durchgeführten INQA-Prozess wurde jederzeit der hohe Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit und die hohe regionale Verbundenheit deutlich.“

Über die Eifel Tourismus GmbH

Die Eifel Tourismus GmbH hat ihren Sitz in Prüm (Rheinland-Pfalz) und tritt nach außen als die zentrale Management- und Marketingorganisation der Eifel auf. Ihre Arbeit richtet sich gleichermaßen an den Wirtschaftsstandort, die Tourismusregion und die Qualitätsanbieter. Sie bündelt Ideen und Aktivitäten und koordiniert als Initiatorin, Moderatorin und Organisatorin alle in der Region vorhandenen Kräfte.

Neben der institutionellen Zusammenarbeit steht der Aufbau von Netzwerken über nationale, regionale und Ländergrenzen hinweg im Vordergrund.  Die Marke Eifel führt in diesem Sinne die Lebenswelten der Markenpartner zusammen. Sie ist das Bekenntnis zur vertrauten Heimat, zum faszinierenden Natur- und Kulturraum, zum attraktiven Wirtschaftsstandort, zum touristischen Reiseziel und zum regionalen Qualitätsanbieter.

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Top-Events

Karlsfest am 28. Januar 2024 in Aachen – Mittelalterliches Treiben im Rathaus

Aachen – Seit vielen Jahren wird in Aachen anlässlich des Todestages Kaiser Karls am letzten Januar-Sonntag eines Jahres das Karlsfest gefeiert – aktuell am 28. Januar 2024. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt im Dom, bei dem Bischof Bohdan Dsjurach CSsR, Apostolischer Exarch für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Hauptzelebrant sein wird. Anschließend finden die Generalversammlung der Karlsschützen-Gilde im Krönungssaal des Aachener Rathauses sowie ein kurzer Empfang statt.

Karlswurst, Grünkohleintopf und ein Karls-Reichsapfel

Das Fest anlässlich des 1.210sten Todestages Karls des Großen mündet an diesem Tag ab 11 Uhr in ein buntes, mittelalterliches Treiben im Aachener Rathaus. Mit dabei: Die Öcher Duemjroefe, die Limburger Ritterschaft, die Stadtreiter, Arnd Jansen mit seinen Saker-Falken, der Gaukler Jeremias und natürlich die Aachener Aixtra-Fleischer, die wieder ihre berühmte mittelalterliche Karlswurst, einen Grünkohleintopf ohne Speck sowie den Karls-Reichsapfel als Dessert anbieten werden.

Während des gesamten Tages werden in regelmäßigen Abständen kostenlose Führungen durch das Rathaus angeboten. Im Foyer des Rathauses präsentiert sich auch der Rathausverein mit einem Stand.

Verborgene Räume

Von 10 bis 17 Uhr ist das Aachener Rathaus beim Karlsfest zur kostenlosen Besichtigung geöffnet. Neben dem Krönungssaal können unter anderem das alte Amtszimmer der Oberbürgermeisterin, der Ratssaal, der Weiße Saal, der Friedenssaal, die Werkmeisterküche und das Werkmeistergericht sowie die Eingangshalle des Rathauses besichtigt werden. Die Besucher*innen sehen also auch diejenigen Räume, die ihnen an anderen Tagen verborgen bleiben.

Fresken mit Szenen aus dem Leben Karls des Großen

Das Rathaus ist Station der Route Charlemagne. Somit sind beim Karlsfest die Präsentationen dieses Ausstellungsprojekts bei freiem Eintritt anzusehen. Im Chorerker des Krönungssaales sind zum Beispiel die aus dem 19. Jahrhundert stammenden größten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel, mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls des Großen zu besichtigen. Ebenso wird das neue Goldene Buch der Stadt in einer Vitrine präsentiert.

„Das Rathaus ist nicht nur eines der ältesten Rathäuser Europas sowie eines der bestbesuchten Museen der Stadt, sondern vor allem auch ein Haus der Bürgerschaft. Deswegen ist es schön, dass das Rathaus sich zum Karlsfest wieder für alle Aachener*innen und Gäste der Stadt öffnet“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Pressegespräch. Sie wird an diesem Tag selbstverständlich ebenfalls im Rathaus sein und freut sich, mit vielen Besucher*innen in Kontakt zu kommen. „Wenn Menschen zusammenkommen, bin ich immer gerne mittendrin“, lächelt sie.

 

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Für ein unbedenkliches Kostümvergnügen an Karneval

Region/Koblenz – SGD Nord prüft Sicherheit von Karnevalsverkleidungen – Kostüme gehören zum Karneval wie der Sand zum Meer. Ob Biene, Gespenst oder Superheld – bei der Verkleidung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für welches Kostüm man sich entscheidet, sollte jedoch nicht nur von der persönlichen Vorliebe, sondern auch von der Sicherheit des Kostüms abhängen. Diese zu überprüfen, ist eine der Aufgaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Als zuständige Marktüberwachungsbehörde prüft die SGD Nord auch in diesem Jahr im Einzelhandel des nördlichen Rheinland-Pfalz, ob die Verkleidungsutensilien den sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen. Zeigen sich dabei deutliche Auffälligkeiten, wie etwa fehlende oder ausschließlich fremdsprachige Sicherheitshinweise, werden weitere Schritte eingeleitet. Dazu zählen beispielsweise die Mitnahme von Proben zur genaueren Untersuchung und die Kontaktierung des zu benennenden Verantwortlichen in der Europäischen Union (EU).

Die Überprüfung und Gewährleistung der Sicherheit von Karnevalskostümen liegt jedoch nicht allein in den Händen der zuständigen Überwachungsbehörden: Auch die Karnevalsjecken selbst können ihren Teil zum sicheren Kostümvergnügen beitragen. So sollten etwa Textilien, vor allem solche, die unmittelbar auf der Haut getragen werden, vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden. Wegen ihrer leichten Entflammbarkeit sind Kostüme und Accessoires außerdem von offenem Feuer fernzuhalten.

Besondere Vorsicht ist bei Verkleidungen für Kleinkinder geboten. So können neben verschluckbaren Kleinteilen auch lange Schnüre, Bänder und Schärpen zur Gefahr werden, da sie sich beispielsweise in Rolltreppen oder bei schließenden Türen in Bussen einklemmen und so zur Strangulation führen können. Ob die Kinderkostüme den Sicherheitsanforderungen entsprechen, lässt sich an der CE-Kennzeichnung erkennen. Sie zeigt an, dass das Produkt den Anforderungen der Spielzeugrichtlinie entspricht. Die meisten Kinderkostüme, vor allem solche, die unter anderem oder ausschließlich für den Gebrauch beim Spielen durch Kinder unter 14 Jahren bestimmt oder gestaltet sind, sind mit der CE-Kennzeichnung versehen. Sie dürfen außerdem nur schwer entflammbar sein und haben hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Den Maßstab gibt hier die europäische Norm für Sicherheit von Spielzeug (EN 71) vor.

Doch es ist nicht nur die Kleidung, die zu einer Gefahrenquelle werden kann: Auch beim Zubehör sind Sicherheitsaspekte zu beachten. So müssen Masken, die Mund und Nase bedecken, ausreichend große Atemöffnungen haben. Da sie oft schädliche Weichmacher enthalten, sollten sie nicht zu lange getragen werden. Grundsätzlich gilt: Bei einem stark chemischen Geruch ist vom Kauf abzuraten.

Nicht zu unterschätzen sind auch Spielzeugpistolen und -revolver mit Zündplättchen, die beim Abfeuern einen lauten Knall erzeugen. Wie Untersuchungen verschiedener Marktaufsichtsbehörden zeigen, können sie insbesondere bei Kindern zu Frühschäden am Gehör und zu bleibender Hörminderung führen. Bei Spielzeugpistolen mit Munition besteht außerdem die Gefahr von Sehschäden.

Um etwaige Sicherheitsmängel beanstanden zu können, ist es wichtig, schon beim Kauf auf die Angabe der Anschrift des benannten Verantwortlichen in der EU zu achten. Es liegt in der Verantwortung des Herstellers und des benannten Verantwortlichen, die Sicherheit der Karnevalsartikel zu gewährleisten. Eine unabhängige Prüfung der Artikel durch Sachverständigenorganisationen – wie beispielsweise der TÜV-Rheinland – ist in Europa nicht vorgeschrieben.

Wenn alle Teilnehmenden des Karnevals die Warnhinweise beachten, steht unbeschwerten Karnevalstagen nichts mehr im Wege.

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Top-Themen

China-Palast wird Not-Unterkunft – Die Flüchtlingszahlen in Mechernich steigen weiter an

Mechernich – Die Verwaltung unternimmt alle Anstrengungen, um Belegung von Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern zu vermeiden – Streetworker des DRK und Sicherheitsdienst kommen zum Einsatz – Die Systematik ist unerbittlich. Wenn das Land Flüchtlinge zuweist, dann müssen die Kommunen in NRW anders als zum Beispiel in Bayern die Menschen aufnehmen. So ist es auch in Mechernich, wo die Anzahl der untergebrachten Flüchtlinge schon lange deutlich höher ist, als während der Krisensituation 2015.

Aktuell leben 647 geflüchtete Menschen, darunter 195 privat untergebrachte Ukrainerinnen und Ukrainer, in der Stadt – und es werden immer mehr. Daher werden Unterkünfte händeringend gesucht. Derzeit wird das ehemalige Restaurant „China-Palast“ in der Innenstadt umgebaut. „Ab Februar können wir hier bis zu 30 Personen unterbringen“, erklärt Fachbereichsleiterin Kati Jakob während eines Besuchs auf der Baustelle in der Straße „Zum Markt“. Eine Gemeinschaftsküche entsteht dort, Feldbetten soll es geben, einen Spind für jeden, aber keine Trennwände, weil das der Brandschutz nicht erlaubt. „Das ist eine Notunterkunft“, betont Kati Jakob. Eine, die als erste wieder aufgegeben wird, sollten die Flüchtlingszahlen wieder sinken.

Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Auf einer theoretischen Kurve, die zeigt, wieviele Menschen Mechernich laut Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) künftig noch aufnehmen müsste, ist ein sprunghafter Anstieg auf 154 zu erkennen. Aktuell gibt es 64 freie Plätze, die 30 neuen im ehemaligen China-Restaurant sind da noch nicht mitgezählt.

Die Zuweisung der Flüchtlinge erfolgt letztlich durch die Bezirksregierung Arnsberg und richtet sich nach einem Verteilschlüssel, der alle Städte und Gemeinden gleichsam berücksichtigt. „NRW nimmt nach dem Königsteiner Schlüssel rund 21,1 Prozent der Geflüchteten auf“, weiß Fachbereichsleiterin Kati Jakob. Der Anteil, den ein Bundesland tragen muss, richte sich nach dem Steueraufkommen und der Bevölkerungszahl.

Angespannte Lage

Für Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick steht derweil fest: „Wir unternehmen alle Anstrengungen, um die Belegungen von Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern zu vermeiden.“ Er betont die gute Arbeit, die teamübergreifend vom Sozialbereich bis hin zum Gebäudemanagement geleistet wird. Allerdings weiß auch das Mechernicher Stadtoberhaupt, „dass die Lage absolut angespannt ist“. „Es braucht Lösungen auf höherer Ebene. Aktuell werden wir Kommunen mal wieder alleine gelassen“, richtet er einen eindringlichen Appell an Kreis, Land und Bund.

Ob der gehört wird? Wenn ja, wird es dauern, bis sich etwas tut. Die Mitarbeiter vor Ort versuchen derweil mit aller Macht, die Unterbringung der Asylbewerber sicherzustellen und auch die Betreuung zu gewährleisten. „Wir starten jetzt ein Projekt mit einem Streetworker des DRK“, erläutert Kati Jakob. Kevin Löhr, der bereits Erfahrungen in Zentralen Unterbringungseinrichtungen im Kreis Euskirchen gesammelt hat, soll die über die Stadt verteilten Unterkünfte besuchen und vor Ort Hilfestellungen anbieten. Damit werden Alexander Neubauer und Nadja Abel, das bestehende Team des Caritasverbands für die Region Eifel, unterstützt.

Neben der Sozialarbeit ist es der Stadt auch wichtig, das Thema Sicherheit zu gewährleisten. „Wir werden auf jeden Fall einen Sicherheitsdienst einsetzen – auch in der neuen Unterkunft in der Innenstadt“, betont Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Damit habe man bislang sehr gute Erfahrungen gemacht in den diversen Einrichtungen.

Arbeit finden

Die befinden sich mit dem ehemaligen Casino, mit Containern in der Peterheide und am Bonhoeffer-Haus, mit Häusern in Bahn- und Bergstraße sowie künftig mit der Unterkunft im ehemaligen China-Restaurant zu einem großen Teil in der Mechernicher Innenstadt, lediglich die Unterkunft im Haus Alverno liegt in Kommern. Doch das hat gute Gründe. „Die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr ist essentiell wichtig“, betont Fachbereichsleiterin Kati Jakob. Denn viele Anstrengungen richten sich darauf, die Geflüchteten über Sprach- und Integrationskurse dafür zu qualifizieren, Arbeit zu finden. Caritas-Mitarbeiterin Nadja Abel ist speziell dafür im Einsatz und kümmert sich sehr engmaschig darum, dieses Ziel mit jedem Einzelnen zu erreichen.

Derweil geht der Flüchtlingszuwachs in Mechernich unvermindert weiter. Die letzten Zuweisungen sind laut Kati Jakob insbesondere alleinstehende Männer. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, aus dem Irak und dem Libanon, aus Guinea, Kamerun, Somalia, von der Elfenbeinküste oder auch aus der Türkei. Egal woher, die Mechernicher setzen alles daran, die vom Land zugewiesenen Flüchtlinge so gut es eben geht unterzubringen.

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Neue Fahrradboxen an zwei Knotenpunkten in Jülich

Jülich – Schnellerer Umstieg vom Fahrrad in Bus und Bahn – An den Haltestellen „Jülich Bahnhof“ und „Jülich Solarcampus, Haltstelle Von-Schöfer-Ring“ wurden je 16 und 8 sogenannte „Fahrradboxen“ installiert und können ab sofort von Pendelnden, Gewerbetreibenden oder Besuchenden über die Internetseite www.radbox.nrw gebucht werden.

Mit den Boxen hat man die Möglichkeit, schnell und komfortabel zwischen Rad und Bus oder Bahn umzusteigen. Die Fahrradboxen bieten entscheidende Vorteile: Schutz vor Diebstahl und Vandalismus sowie Witterungsschutz.

„Multimodale Mobilitätslösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung“, so Bürgermeister Axel Fuchs.Der Jülicher Bahnhof ist ein Beispiel für eine breit aufgestellte, multifunktionale Mobilstation an einem bedeutenden Knotenpunkt für Bus und Bahn, Park & Ride, Taxiständen, Bürgerbushaltestelle, Fahrradabstellanlagen, inkl. Radservicestation, Fahrradboxen, und Mitnahmebank. ÖPNV und Bedarfsverkehre ergänzen sich hier hervorragend. Die Mobilitätssicherung für Alle – explizit für Menschen ohne PKW – erfüllt dieser vielfältige Knotenpunkt.“

Eine Nummer kleiner bietet die Mobilstation an der Haltstelle „Jülich Solarcampus / „Von-Schöfer-Ring“, mit Fahrradabstellanlage und Fahrradboxen primär den hier ansässigen Studierenden, Vorzüge des Knotenpunktes an. Bitter ist, dass die hier fundamentierte Radservicestation innerhalb kürzester Zeit Diebstahl zum Opfer fiel. „Aus diesem Grunde wird die Stadt Jülich die Radservicestationen innerhalb der Fahrradabstellanlagen an der Kölnstraße und am Bahnhof lediglich abschließbar anbieten. Es ist bedauerlich, dass kriminelle Energie uns zu diesem Handeln veranlasst“, so Mobilitätsmanagerin Claudia Tonić-Cober.

Um die Fahrradboxen nutzen zu können, wird ein kleines Entgelt in Form einer Miete erhoben. Die Nutzung einer Fahrradbox mit einer Mindestdauer von 24 Stunden kostet lediglich einen Euro. Für einen ganzen Monat kostet der Stellplatz zehn Euro, für Dauermieter von einem Jahr fallen Kosten in Höhe von 100 Euro an. Für Nutzende, die ein ÖPNV-Abo besitzen, gibt es zusätzlich einen 50 prozentigen ÖPNV-Rabatt. Alle Nutzungsentgelte dienen lediglich zur Kostendeckung und sind bereits inklusive der Mehrwertsteuer.

Nach kurzer einmaliger Registrierung mit Name und E-Mail-Adresse und der Eingabe eines Zahlungsmittels (Paypal, Kreditkarte oder Girocard) lassen sich die Radboxen nach Wahl des Standortes der Mietdauer und dem gewünschten Tag schnell – bis zu drei Monate im Voraus – buchen. Künftig können sich registrierte Nutzende für jeden Standort in ganz Nordrhein-Westfalen über das Angebot an abschließbaren Radboxen informieren, buchen und gleichzeitig bezahlen. Ein Zugang ohne Internetverbindung ist leider nicht möglich.

Die Radboxen sind ein wichtiger Baustein des kreisweiten Projektes zur Errichtung von Mobilstationen, welche zu 90% durch den Aufgabenträger go.Rheinland gefördert wurden. An diesem Projekt hat sich auch die Stadt Jülich beteiligt. Sie ist Eigentümerin der neuen Fahrradboxen, der Betrieb und alle damit verbundenen Fragen werden durch die vom Fördermittelgeber beauftragte Firma Viaboxx aus Königswinter abgewickelt. Nähere Informationen befinden sich auch an der neuen Fahrradabstellanlage.

 

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AG Laacher See begrüßt neuen Geschäftsführer

Mendig – Die AG Laacher See, Ausrichter der Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“, hat sich getroffen, um auf die gelungene Veranstaltungswoche 2023 zurück zu blicken und die Höhepunkte für das Jahr 2024 zu diskutieren. Zudem freuten sich die Mitglieder, die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Brohltal, Pellenz und Mendig, der Stadt Mendig sowie der Ortsgemeinde Nickenich den neuen Geschäftsführer der Klosterbetriebe Maria Laach, Steffen Steckbauer, in der Runde zu begrüßen.

Steckbauer hat im November 2023 die Geschäftsführung in Maria Laach übernommen. Der erfahrene Restrukturierungsexperte hat es sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Monaten daran zu arbeiten, ertragsorientiertes Wachstum zu beschleunigen und notwendige Restrukturierungsmaßnahmen zügig umzusetzen. Er tritt diese Aufgabe mit großer Begeisterung an: „Maria Laach fasziniert mich. Es liegt mir persönlich sehr am Herzen, dass hier die wirtschaftlichen Ergebnisse einem höheren Zweck dienen: die materiellen Grundlagen einer Abtei, die mich gleich beim ersten Besuch in ihren Bann gezogen hat, nachhaltig zu sichern.“

Die Vertreter der AG Laacher See wünschten dem neuen Geschäftsführer alles Gute für die Zeit der Einarbeitung und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den touristischen Akteuren der Vulkanregion Laacher See. Denn Maria Laach und der Laacher See bildeten das Herzstück des Zweckverbands Vulkanregion Laacher See, wo die drei Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz seit bald zehn Jahren ihre touristischen Kräfte bündeln. Gemeinsam werden die touristischen Highlights wie die Premiumwanderwege Traumpfade und Eifelleiter, Burg Olbrück und der historische Vulkan-Expreß wie auch die größten Lavakeller mit dem interaktivem Vulkanmuseum Lava-Dome, das Römerbergwerk Meurin und vieles mehr beworben und in Wert gesetzt.

Maria Laach und der faszinierende See stellten ein überaus attraktives Freizeitziel für Urlauber und Einheimische dar, welches auch künftig – gemeinsam mit dem Kooperationspartner Maria Laach – intensiv beworben wird, waren sich die Akteure abschließend einig.

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Neujahrsempfang der Bezirksvertretung und des Bezirksamtes Aachen-Richterich

Aachen – Am vergangenen Sonntag, 14. Januar, hat Bezirksbürgermeister Hubert Meyers neben vielen Vertreter*innen aus Vereinen, Schulen und anderer Einrichtungen auch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zum jährlichen Neujahrsempfang auf Schloss Schönau begrüßt.

Die Oberbürgermeisterin wies in Ihrer Rede auf die vielen Projekte und Veränderungen hin, die aktuell im Prozess „Perspektive Richterich und die Dell“ gemeinsam mit Politik und Bürger*innen diskutiert und in Form von Leitzielen als Orientierung für die zukünftige Entwicklung formuliert werden. Sie ermutigte alle, sich bei der nächsten Bürger*innen-Informationsveranstaltung am 30. Januar in der Peter-Schwarzenberg-Halle einzubringen. „Nur durch gemeinsame Diskussionen und den Austausch von Standpunkten können Veränderungen mit den besten Ergebnissen auf den Weg gebracht werden“, so Keupen. Sie dankte allen, die durch ihr Engagement zu einem guten Miteinander beitragen.

Auch der Bezirksbürgermeister blickte in seiner Ansprache auf die anstehenden Projekte. Beispielhaft zählte er die Gestaltung der Ortsmitte Alt-Richterich, den Bau der neuen Feuer- und Rettungswache, den barrierefreien Umbau des Schlosses Schönau und die Planung der Haupterschließungsstraße auf. „Die Politik im Bezirk arbeitet gemeinsam an der Fortentwicklung des Stadtbezirks, auch wenn nur ein Drittel der Projekte in der Hand der Stadt Aachen liegen“, so Meyers. Und weiter: „Mein Dank gilt aber vor allem den vielen Vereinen, Einrichtungen und Institutionen für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens. Trotz einiger Schwierigkeiten konnte der Weihnachtsmarkt in Richterich auch in 2023 stattfinden. Die Vielfalt unserer Vereine kann man in unserem Veranstaltungskalender 2024 sehen. Vielen Dank an Sie alle!“

Musikalische Beiträge brachten die Pianistin Marina Wladowa vom Kulturkreis Richterich und die Sänger des St.Marien-Gesangvereins Horbach unter der Leitung von Chordirektor Ando Gouders. Der Geschäftsführer des St. Marien-Gesangvereins, Theo Brauers, ließ in seiner illustren Schilderung alle Gäste am Erfolg des zum 13. Mal in Folge errungenen Titels „Meisterchor im Chorverband NRW“ teilhaben, bevor nach einer Zugabe der Neujahrsempfang mit Gesprächen ausklang.

 

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Leon Hupperich und Johann Fuhrmann erhalten Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“

Ahrweiler – Vor wenigen Tagen haben Leon Hupperich und Johann Fuhrmann den Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ aus den Händen von Jonathan Jütte, Kundenberater der Kreissparkasse Ahrweiler im BeratungsCenter Adenau, erhalten. Der Förderpreis ist mit 500,00 € dotiert und würdigt besondere Leistungen, die Leon Hupperich und Johann Fuhrmann im Rahmen ihrer Gesellenprüfung zum Maurer bzw. Zimmermann gezeigt haben. Leon Hupperich absolvierte seine Ausbildung bei der „Bauunternehmung Lanzerath GmbH“ aus Gelsdorf. Johann Fuhrmann durchlief seine Ausbildung im Betrieb „Holbach GmbH Zimmerei“ aus Adenau. Neben dem Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ haben die beiden Absolventen ebenfalls noch die Urkunde der Baugewerks-Innung überreicht bekommen.

„Wir freuen uns für Leon Hupperich, Johann Fuhrmann und ihren Ausbildungsbetrieben über die hervorragenden Abschlüsse. Gut ausgebildete Handwerker sind gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung. Die Unterstützung des Handwerks ist daher für uns eine Selbstverständlichkeit. Mit unseren Förderpreisen in 9 Berufsbildern versuchen wir, jungen Menschen einen Anreiz für eine Berufsausbildung im Handwerk zu geben.“, erklärt Jonathan Jütte das Engagement der SparkassenStiftung.