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2000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen in die Region Pulvermaar

Daun, 21.10.2020 – Über insgesamt 2000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich der Verein zur Förderung Sorgender Gemeinschaften in der Region Pulvermaar mit Sitz in Gillenfeld aus der Verbandsgemeinde Daun freuen.

Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Donnerstag, 15. Oktober, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung der Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Otmar Monschauer, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun, an den begünstigten Verein. „Der Verein hilft den Menschen aus der Pulvermaarregion in schwer zu bewältigen Situationen. Mit der Corona-Krise hat dies eine neue Aktualität erlangt“, erklärt Otmar Monschauer. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“

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Wirtschaft

Neue und nachhaltige Investitions-möglichkeiten in Kaisersesch

Kaiseresch, 21.10.2020 – Youvestor –  hinter diesem Namen verbirgt sich ein Unternehmen, dessen Schwerpunkt es ist, Privatanlegern eine kompetente und bankenunabhängige Geldanlagelösung zu ermöglichen. Der Focus des Unternehmens liegt auf innovativen, nachhaltigen Geldanlagen mit ökologisch-ethisch sauberen Fonds.

Gegründet wurde es vor über fünf Jahren in Frankfurt am Main von dem Greimersburger Andreas Feiden. Um den Kundenservice weiter auszubauen, wird die am 1. Oktober 2020 neu eröffnete Niederlassung in der Poststraße Kaisersesch, neben dem Stammsitz in Frankfurt, mit ihrem neuen Team eine zentrale Rolle bei der weiteren Expansion übernehmen. Ein zusätzlicher Ausbau der Mitarbeiter wird laut Feiden in Kürze erfolgen, um mit dem beschleunigten Wachstum und Bedarf Schritt zu halten.

Stadtbürgermeister und Erster Beigeordneter Gerhard Weber, in Vertretung von Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Siegfried Niederelz von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender gratulierten den Vorständen Andreas Feiden und Roman Hoffmann sowie ihrem Team herzlich zur Neueröffnung und wünschten für die Zukunft viel Erfolg.

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Sibelco wird von Biologischer Station ausgezeichnet als „Amphibien-freundlicher Betrieb“

Mechernich-Lessenich, 21.10.2020 – Baggern und Naturschutz – auf den ersten Eindruck klingt das widersprüchlich. „Es sei denn, es geht um Abgrabungsamphibien“, wie Elmar Schmidt ausführt. Er betreut im Kreis Euskirchen für die Biologische Station das Projekt „Amphibienschutz in der Rohstoffgewinnung“. Seltene Amphibienarten, wie die in Nordrhein-Westfalen stark gefährdete Geburtshelferkröte, haben im Rheinland genau da überlebt, wo mit Baggern, Raupen oder anderen großen Fahrzeugen Rohstoffe wie Sand, Kies, Ton oder Kalksteine abgebaut werden.

„Die Biologische Station im Kreis Euskirchen hat uns gefragt, ob wir an dem Projekt teilnehmen möchten. Konkret sollten wir in der Tonabgrabung »Hundert Morgen« in Mechernich elf kleine und fünf größere Tümpel anlegen“, erläutert Alexander Ertel von der Firma Sibelco. Darüber hinaus wurden auf rund 2,5 Hektar Gehölze entfernt, die den Landlebensraum verschiedener Amphibienarten zu stark beschatten. „Das alles ist freiwillig, geht also weit über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus, die wir als Untere Naturschutzbehörde von Abgrabungsbetreibern einfordern müssen“, freut sich Rebekka Vogel von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Euskirchen über das Engagement der Firma Sibelco für den Amphibienschutz.

Nicht nur auf der Fläche zwischen Burg Zievel und Lessenich, auch in zwei weiteren Abgrabungsstätten im Kreisgebiet ist Sibelco offen für die Anregungen der Biologischen Station. „Wir freuen uns natürlich, dass wir zum Erhalt seltener Arten beitragen können. Wenn die Bio-Station uns mitteilt, dass bestimmte Teile der Grube gerade vermehrt als Laichplätze dienen, versuchen wir, diese zeitweilig zu umfahren“, führt Gerd Klemmer von Sibelco aus. Auf diese Art können Konflikte mit dem Artenschutzrecht im Vorfeld vermieden werden.

So profitieren beide Seiten von dem Projekt „Amphibienschutz in der Rohstoffgewinnung“. Und Geburtshelferkröten oder Kreuzkröten finden Gewässer zum Ablaichen und geeignete Lebensräume in der Grube auch außerhalb der Laichzeit.

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Top-Events

Mit Peter Nüesch am Puls der Zeit und Andrea Ernst am Klavier

Burgbrohl/Niederzissen, 21.10.2020 – Nach der glanzvollen Eröffnung der neu sanierten Kaiserhalle in Burgbrohl im vergangenen Jahr, sollte ein vielfältiges und buntes Unterhaltungsprogramm monatlich über die neue Kaiser Bühne gehen, was aber dann die Corona Pandemie gründlich verhindert hat. Jetzt starten die Verantwortlichen, Bürgermeister Walter Schneider, die Kulturbeauftragte Simone Schneider und die Beigeordneten Udo Rindsfüßer und Dirk Hansen, einen zweiten Versuch. Für die Programmgestaltung konnte Peter Nüesch gewonnen werden, und er ist es auch, der die ersten beiden Veranstaltungen auf der Kaiser Bühne noch in diesem Jahr solistisch bestreiten wird.

Der in der Schweiz geborene Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant, der viel rumgekommen ist auf den Bühnen dieser Welt, zuletzt zehn Jahre Intendant der Burgfestspiele in Mayen war, lädt nach der auch für ihn langen Zwangspause endlich und voller Vorfreude zur ersten grossen Premiere in die wunderbare Kaiserhalle mit ihrer einmaligen Atmosphäre.  Er hat einen riesigen Umzugskarton voller Lieder, Couplets, Chansons und Frechheiten mitgebracht, die zusammengewürfelt einen sehr unterhaltsamen, witzigen und das Zwerchfell erschütternden  Abend versprechen.

Gut, der Erzkomödiant selber ist inzwischen nicht jünger geworden, aber seine umwerfenden Geschichten vom Vorderzahn, der Zauberin Circe, vom Filetnamensgeber Stroganoff, von der untreuen Gattin in der Bar zum Krokodil, und der Liebe in Surabaya, haben nichts von ihrem Charme und ihrer Aktualität verloren und keinesfalls Patina angesetzt. Begleitet wird der Theatermann am Klavier von der Allroundmusikerin und Pianistin Andrea Ernst, die in der Gegend als Kirchenmusikerin, Pianistin und Chorleiterin keine Unbekannte ist. Erleben Sie einen Abend voller Erinnerungen an grosse, unvergessene Namen wie Hugo Wiener, Friedrich Holländer, Ralf Benatzky, Georg Kreisler und so weiter, haben Sie Spass an einer nostalgischen Reise in die Zukunft! Wie heisst es in einem Lied des Abends? „Sie woll’n ein bisschen für’s Hirn und ein bisschen für’s Herz!“ Bitte!

 

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Tourismus

Neuer Vorstand bei der Moselschiefer-Straße: Beliebte Oldtimer-Rallye frühestens 2022

Mayen, 21.10.2020 – Die Mitglieder des Moselschiefer-Straße e.V. haben bei ihrer Versammlung einen neuen Vorstand gewählt. Albert Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, ist nun der neue Vorsitzende und Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Die beiden Beisitzer Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld und Bruno Seibeld, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, wurden in ihren Ämtern als Beisitzer bestätigt. Der neue Vorstand dankte dem bisherigen Vorsitzenden Wolfgang Treis, Oberbürgermeister der Stadt Mayen, ausdrücklich für sein Engagement und die geleistete Arbeit für den Verein in den letzten Jahren.

Die Moselschiefer-Straße ist eine beliebte Ferienstraße mit reizvollen Landschaften, eindrucksvollen Bauwerken und interessanten Ausflugszielen rund um den Moselschiefer. Der Verein kümmert sich um die Vermarktung der beliebten touristischen Route, die mit 110 Kilometern Länge den Nationalen Geopark Vulkanland Eifel mit den Touristik-Zentren der Mosel verbindet.

2020 wurde die vollständige Neugestaltung der Website in Angriff genommen, die Aktivitäten auf Social Media erweitert und die Moselschiefer-Straße auf Ferienstraße.info präsentiert. Für die Zukunft wird angestrebt die touristischen Aktivitäten in den Regionen weiter zu vernetzen. Ein ganz besonderes Ereignis im Kalender, zu dem stets zahlreiche Teilnehmer und vor allem Zuschauer an den Streckenverlauf kamen, war von 2005 bis 2018 die Moselschiefer Classic.

Nachdem die beliebte Oldtimer-Rallye 2019 und auch 2020 nicht zum Rollen kommen konnte, hat der Verein sich dazu entschieden, die Veranstaltung in 2021 ebenfalls ruhen zu lassen. Man möchte auf eine möglicherweise pandemiebedingte, kurzfristige Absage der Veranstaltung verzichten und nutzt daher das Jahr 2021 zur intensiven Planung für 2022. Weil der AC Mayen die Durchführung leider nicht mehr ermöglichen kann, sucht der Verein nach einem Automobilclub und/oder Motorsportbegeisterte, die sich zutrauen, die Rallye zu organisieren, durchzuführen sowie mit Rat und Tat zu unterstützen. Interessierte können gerne mit dem Verein telefonisch unter 02651/955157 oder per Mail unter info@moselschiefer-strasse.de Kontakt aufnehmen.

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Top-Events

Konzerte im Park erklingen an kommenden beiden Oktober- wochenenden in der Kleinen Bühne im Kurpark

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 21.10.2020 – Klassische Musik in ihrer ganzen Vielfalt erklingt an den kommenden beiden Oktoberwochenenden samstags und sonntags um jeweils 15.30 Uhr im Kurpark. Nachdem die Konzerte im Park mit dem Bad Neuenahrer QuAHRtett in den Sommermonaten open-air zu hören waren, ziehen sie nun in die Kleine Bühne. Mit ausreichend Abstand und einer konstanten Frischluftzufuhr können die Zuhörer die Konzerte mit Sicherheit genießen.

Am Samstag, 24. Oktober, stehen Werke wie Flotte Burschen (Suppée), Luxemburg Walzer (Lehár) und Ungarische Vision (Crucius) auf dem Programm. Am Samstag, 31. Oktober, erklingen unter anderem die Träumerei (Schumann), Por una cabeza (Gardel) und der Ungarische Tanz Nr. 1 (Brahms). Die Konzerte am Sonntag, 25. Oktober, sowie Sonntag, 1. November, sind Wunschkonzerte. Musikwunschzettel liegen in der Tourist-Information Bad Neuenahr (Kurgartenstraße 13) aus und können im Vorfeld zu den Konzerten in den Wunschbriefkasten am Eingang der Kleinen Bühne im Kurpark eingeworfen werden.

Der Eintritt je Konzert kostet 6 Euro, für Inhaber der Kultur- oder Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler ist der Eintritt frei. Tickets sind an der Tageskasse in der Kleinen Bühne erhältlich. Die Mindestverzehrbons der gleichzeitig geöffneten WeinLounges im Park können auch für die Konzerte im Park eingelöst werden. Am Eingang der Kleinen Bühne werden die Kontaktdaten der Besucher erfasst. Darüber hinaus sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Die Anzahl der Sitzplätze ist aus Gründen des Gesundheitsschutzes begrenzt. Da es einen konstanten Austausch mit Frischluft im Konzertraum gibt und in der Pause zusätzlich gelüftet wird, empfiehlt die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH allen Gästen, warme Kleidung zu tragen.

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Karl-Heinz Kirch feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Simmerath, 21.10.2020 – „Ich habe Karl-Heinz Kirch als einen ruhigen Mitarbeiter kennengelernt, der lieber arbeitet, als viel zu reden“, sagte
Bürgermeister Hermanns im Rahmen einer kleinen Feierstunde
anlässlich des 25. Dienstjubiläums von Karl-Heinz Kirch.

Seit 1995 ist Karl-Heinz Kirch beim Bauhof der Gemeinde
Simmerath beschäftigt. Als Aushilfsgemeindearbeiter trat er vor
25 Jahren seinen Dienst beim Bauhof (damals noch Bauhof
Lammersdorf) an und erwarb sich schnell das Vertrauen seiner
Kollegen und Vorgesetzten. Eine unbefristete Festanstellung ließ
darum auch nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2002 wurde
Kirch dann gemeinsam mit seinen Kollegen dem neuen Bauhof
in Simmerath zugewiesen.

„Karl-Heinz Kirch ist ein Aktivposten unseres Bauhofs, der seine
Arbeit stets gerne macht“, so Bauhofleiter Christoph Nellessen.
Gemeinsam mit dem Vertreter des Personalrates Udo Carl und
dem Bauhofleiter dankte Bürgermeister Hermanns Karl-Heinz
Kirch für die geleistete Arbeit und hoffte, dass der 54-Jährige der
Gemeinde Simmerath noch einige Jahre erhalten bleibt.

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Appell des Beirates für Migration und Integration

Region/Kreis MYK, 20.10.2020 – Vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen im Landkreis Mayen-Koblenz appelliert der Beirat für Migration und Integration, sich an alle geltenden Regeln zu halten. „Jeder, egal welcher Herkunft muss jetzt mithelfen. Wir sollten im Moment alle auf große und kleine Feiern verzichten.

Selbst wenn ein kleiner Geburtstag im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gefeiert wird – diese eine Feier kann der Auslöser dafür sein, dass wieder deutlich strengere Regelungen in Kraft treten. Darüber hinaus gilt natürlich weiterhin: Abstandhalten, regelmäßiges Händewaschen und Maske tragen.

Die Corona-Pandemie stellt uns vor die besondere Herausforderung, dass Regeln allein nicht ausreichen und Kontrollen nicht flächendeckend möglich sind. Nur wenn wir zusammenhalten und sich jeder eigenverantwortlich an die Regeln hält, werden wir die Situation zusammen meistern“, sagt Zeynep Begen, die Beiratsvorsitzende.

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Landkreis Bernkastel-Wittlich ergreift Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Wittlich, 20.10.2020 – Innerhalb weniger Tage wurden dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich zahlreiche COVID-19-Fälle gemeldet. So stieg die Zahl der Infektionen alleine am 18.10.2020 sprunghaft um 25 Fälle an. Der 7-Tages-Inzididenzwert, das heißt die Summe aller Infektionen binnen eines Zeitraums von 7 Tagen, belief sich in der Folge auf 57,8 Fälle je 100.000 Einwohner.

Durch das Überschreiten des Grenzwertes von 50 Fällen/100.000 Einwohner befindet sich der Landkreis in der Alarmstufe rot des Warn- und Aktionsplans Rheinland-Pfalz. Bereits zuvor lag der Landkreis mit einem Inzidenzwert von > 35 Fällen/100.000 Einwohner über mehrere Tage in der Gefahrenstufe orange, weshalb am Freitag, 16.10.2020, erstmalig die regionale Corona-Task-Force bestehend aus Vertretern der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich (Verwaltungsleitung, Ordnungsbehörde, Gesundheitsamt), des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, des Innenministeriums, des Bildungsministeriums, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, des Landkreistages Rheinland-Pfalz sowie der Polizei zusammen trat, um über die zu ergreifenden Maßnahmen zu beraten.

Aufgrund des Infektionsgeschehens sowie des erwarteten weiteren Anstiegs der Fallzahlen verständigte sich die Task-Force in Anlehnung an die im Nachbarkreis Vulkaneifel getroffenen Regelungen auf die Empfehlung folgender Maßnahmen:

  • Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes zugelassen werden.
  • Die Zahl der Teilnehmer für private Feiern wird auf 10 Personen oder auf die Zusammenkunft der Angehörigen aus höchstens zwei Hausständen begrenzt.
  • Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig. Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt mittels einer Allgemeinverfügung, die am 21.10.2020 in Kraft tritt. Die Gültigkeitsdauer der Verfügung beträgt einen Monat. Die Taskforce wird in regelmäßigen Abständen zusammentreten, die Lage analysieren und unter Beachtung des weiteren Infektionsgeschehens über den Fortbestand der Maßnahmen beraten.

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Erweiterte Maskenpflicht an Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm ab 26. Oktober

Bitburg, 20.10.2020 – Land und Kreis ordnen vorübergehende Maskenpflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht an. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus im Eifelkreis Bitburg-Prüm einzudämmen, hat die Regionale Corona-Task Force, bestehend aus Vertretern von Land und Kreis, heute eine Regelung für den am kommenden Montag wieder anlaufenden Schulbetrieb beschlossen.

Für vorerst 14 Tage, also vom 26. Oktober bis 7. November, gilt für Schüler und Lehrer auch während des Unterrichts die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hiervon betroffen sind alle weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, also Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe. Ausnahmen gelten für Schüler und Lehrkräfte, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Alltagsmaske nicht zugemutet werden kann.

Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen erklärt: „Hintergrund sind die seit dem 7. Oktober unaufhörlich steigenden Fallzahlen im Eifelkreis. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der wiederanlaufende Schulbetrieb nicht zu einer zusätzlichen Infektionsbelastung für den Eifelkreis wird. Alle Schüler, Lehrer und Eltern werden darum gebeten, auf die Einhaltung der zeitlich beschränkten Maßnahme zu achten.“

Hintergrund „Regionale Corona-Task Force“:

Die regionale Corona-Task-Force wird am ersten Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner aktiv. Die Task Force gibt Empfehlungen für zu ergreifende Maßnahmen. Diese sind als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regional spezifisch umzusetzen. Ihr gehören unter anderem Vertreter aus den betroffenen Kommunen, den Ordnungsbehörden, dem Gesundheitsamt, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie der Polizei an.