Der Freundschaftskreis beim Neujahrstreffen. Foto: Privat
Mayen, 23.10.2020 – Chance auf Deutschen Engagementpreis: Oberbürgermeister ruft dazu auf „Jetzt für Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen abstimmen!“
Mayen ist mit dem Freundschaftskreis im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2020. Noch bis 27. Oktober kann unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen abgestimmt werden.
Für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen wurde der Freundschaftskreis aus Mayen von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer und hatte den Brückenpreis gewonnen.
„Unterstützen Sie das Mayener Engagement und stimmen Sie für das Friedensdorf ab!“, ruft Oberbürgermeister Treis auf.
Die „AG60+“ lädt zu einer Diskussions- und Vortragsrunde zum Thema „Pflege“ ein. Foto: Natalie Schott/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.10.2020 – Vom Thema Pflege sind nahezu alle, in der einen oder anderen Weise betroffen. Sei es, weil man persönlich der Pflege bedarf oder weil ein lieber Angehöriger pflegepflichtig ist oder in absehbarer Zeit wird. Vielen ist es unangenehm sich mit dem Thema zu beschäftigen, doch plötzlich wird es unausweichlich, man ist nicht vorbereitet und es ergeben sich Fragen über Fragen.
Die „AG60+“ der Sozialdemoraten lädt deshalb zu einer Diskussions- und Vortragsveranstaltung rund um das Thema „Pflege“ ein: am Donnerstag, 12. November, von 15 bis 17 Uhr, im Krewelshof, Obergartzem. Der Pflegschutzbund BIVA wird Kurzvorträge halten werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen sind Mitglieder und Nichtmitglieder, Betroffene und am Thema Interessierte.
Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist bis spätestens 5. November eine Voranmeldung beim Veranstaltungsleiter Herrn Holger Bremer per Mail erforderlich – unter: HolgerBremer@googlemail.com.
Firmenkundenberater Ralf Jardin aus Daun feierte kürzlich sein 40. Dienstjubiläum bei der Volksbank RheinAhrEifel eG. Foto: Sonja Heintz/Volksbank RheinAhrEifel eG
Daun, 23.10.2020 – Ralf Jardin, Firmenkundenberater bei der Volksbank RheinAhrEifel eG, feierte kürzlich sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Genossenschaftsbank.
Er startete nach dem Abitur im Jahr 1980 seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Volksbank Daun eG, die er 1982 erfolgreich abschloss. Im Anschluss war er in den unterschiedlichsten Bereichen der Bank tätig – von der Privatkundenberatung, über die Interne Revision bis hin zur Marktfolge. Letzteren Bereich leitete er von 1998 bis 1999. Seit dem 1. Januar 2000 ist er in der Firmenkundenberatung in Daun tätig.
„Ralf Jardin ist schon seit vielen Jahren ein wichtiges Gesicht unserer Bank in der Vulkaneifel und hat sie insbesondere in Daun in vielerlei Hinsicht mit geprägt. Für sein langjähriges Engagement danken wir ihm sehr herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel der Volksbank RheinAhrEifel.
Neben Ralf Jardin feierten vier weitere Kolleginnen aus dem
Regionalmarkt Eifel ihr Dienstjubiläum. Marlies Daun, Serviceberaterin in Daun, ist ebenfalls seit 40 Jahren bei der Volksbank beschäftigt.
Privatkundenberaterin Beate Schmitz aus der Filiale Gillenfeld feierte ihr 30-jähriges Dienstjubiläum. Judith Schneider, ebenfalls Serviceberaterin in Daun, ist seit 25 Jahren bei der Genossenschaftsbank beschäftigt. Ihr 10. Dienstjubiläum feierte Julia Molitor, Firmenkundenberaterin in Daun.
Die Spitze des DRK-Kreisverbandes war ebenfalls vertreten: Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (v.r.) und Kreisverbandsvorsitzender Karl Werner Zimmermann hier in der ersten Reihe mit Moderatorin Elizaveta Khan. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Schleiden-Vogelsang, 23.10.2020 – Betrachtet man die Historie der einstigen NS-Ordensburg in Vogelsang, ist es immer noch etwas Besonderes, wenn man sieht, was aus dem Ort in den vergangenen Jahren geworden ist. Auch dank des Deutschen Roten Kreuzes, das dort unter anderem nicht nur eine Akademie, sondern auch ein Humanitarium genanntes Museum betreibt. Völkerverständigung statt Rassenhass – so lautet die Devise mitten im Nationalpark Eifel.
Das dachte sich jetzt auch der Kreis Euskirchen, der auf Vogelsang unter anderem in Kooperation mit der DRK-Integrationsagentur Euskirchen den dritten Fachtag „Kompetenz Integration“ zum Thema „Umgang mit Diskriminierung und Rassismus“ ausrichtete. Vogelsang wurde als ehemaliger Täterort bewusst ausgewählt, um ein Zeichen zu setzen, ließ es das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises verlauten. Dabei machte Moderatorin Elizaveta Khan, Geschäftsführerin des Integrationshauses Köln, die Dringlichkeit des Fachtages klar: „Für manche Menschen hat Rassismus 1945 aufgehört.“
Rund 60 Teilnehmer nahmen am Fachtag „Kompetenz Integration“ teil. Weil der Kreis Euskirchen als Veranstalter ein Hygiene- und Sicherheitskonzept mit eindeutiger Rückverfolgung erarbeitet hat, durften am Platz die Masken ausgezogen werden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Rund 60 Teilnehmer aus vielen Bereichen der Integrationsarbeit, etwa von Kommunen wie der Gemeinde Kall oder von Wohlfahrtsverbänden, nahmen an der nachmittäglichen Veranstaltung teil. Nach dem Input teilten sich die Besucher auf vier Workshops auf. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse präsentiert. Auch das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen war mit einem Workshop vertreten. „Antisemitismus heute – eine Einordnung in die aktuelle Rassismus-Debatte“ lautete das Thema, dem sich Michael Kehren vom Team Migration/Integration widmete.
Auch das Deutsche Rote Kreuz veranstaltete einen Workshop. Michael Kehren leitete eine Beziehung vom historischen zum aktuellen Antisemitismus her. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Dabei wollte er von den Teilnehmenden zunächst wissen, warum sie sich für den Workshop interessierten und was für sie Antisemitismus bedeute. Die Antworten waren vielfältig. Ein Großteil war sich aber einig: Antisemitismus ist ein Thema, das zuletzt ein wenig untergegangen sei. In seinem Vortrag zeigte Michael Kehren zunächst die Historie auf. Wie er selbst sagte, könne man das wegen des Umfangs nur in einem Parforceritt von christlich/religiösen Ursprüngen bis hin zum klassischen Antisemitismus aus biologischen und vermeintlich „rassischen“ Unterschieden, die von Vorurteilen geprägt sind, abbilden.
Anders als im Fall von rassistischer Diskriminierung, der die Opfer sich, beispielsweise aufgrund ihrer Hautfarbe, nicht entziehen könnten, würden Opfer antisemitischer Übergriffe häufig „unsichtbar“ und würden ihr Jüdisch-sein vor ihren Zeitgenossinnen und Zeitgenossen verbergen. Besonders wurden aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen der Regierung hervorgehoben: Unter dem Deckmantel der Gesellschaftskritik würden ganz offen antisemitische Verschwörungstheorien vertreten. Die Benutzung von Symbolen und Bildern, die das Leid jüdischer Menschen während des Holocausts mit Infektionsschutzmaßnahmen verglichen, bezeichnete Kehren als zynisch und geschichtsvergessen.
Bemerkenswert war mit Sicherheit der leidenschaftliche Input zum Thema „Was Diskriminierung mit den Opfern macht“ von Referent, Autor und Moderator Sami Omar. Als dunkelhäutiger Mann sei er permanent Alltagsrassismus ausgesetzt – ob an der Supermarktkasse oder wenn man ihn für das gute Deutsch seiner Kinder lobt, die in dieser Sprache erzogen wurden.
Menschen mit einer bestimmten Hautfarbe werden vorurteilsbedingt bestimmten, oft niederen Tätigkeiten zugeordnet. Deshalb kommt Omar zu dem Schluss: „Rassismus ist ein Massenphänomen, es betrifft jeden.“ Damit sind auch die gemeint, die sich selbst für unverdächtig halten. Sami Omar nennt das das Roberto-Blanco-Prinzip. „Menschen sagen dann: Ich kenne aber einen Schwarzen, der hat nichts dagegen.“
Sami Omar nimmt sich selbst auch nicht aus. Im Gegenteil: Er hat mittlerweile auch eine Schutzhaltung entwickelt, die zu absurden Situationen führt. So habe er ein vor ihm stehendes weinendes Kind nicht trösten können, sondern seine Frau gerufen. Omar weiß aus Erfahrung: „Schwarze Männer wirken bedrohlich,“ sodass Umstehende seine Fürsorge falsch interpretieren könnten.
Was ihm besonders in den Medien auffalle: Dort würden für die weißen Menschen Probleme im Umgang mit Minderheiten konstruiert, zuletzt erst an der Frage, ob man heute noch Zigeunersoße sagen darf oder nicht. Dabei sei Sprache Konsensarbeit und entwickele sich ständig weiter.
Stattdessen sollen sich Menschen immer wieder mit der Frage konfrontieren: „Was habe ich gerade getan“? Und auch Organisationen. So gebe es mittlerweile viele Bildungseinrichtungen mit dem Zertifikat „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“. Doch das müsse auch gelebt werden innerhalb der Schulen, etwa durch konkrete Aktionen. „Ein Schild an der Tür heißt noch nichts.“
Bürgermeister Joachim Rodenkirch (links) und Geschäftsführer Christian Rautenberg bei der Vertragsunterzeichnung.Foto: Jürgen Schiffels, Sybac Immobilien GmbH
Wittlich, 23.10.2020 – Grundstücksverkauf in der Kurfürstenstraße. Die SHEW Wittlich GmbH & Co.KG investiert in den Bau eines Cityhotels mit Lebensmittelmarkt auf dem Kurfürstenplatz in Wittlich.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Geschäftsführer der SHEW Wittlich GmbH & Co.KG Christian Rautenberg unterzeichneten ver-gangene Woche den Grundstückskaufvertrag. Die Animation ist vom Architekturbüro Berdi in Bernkastel-Kues.
Straßen.NRW behebt Unfallschwerpunkt und baut einen Kreisverkehr an der Kreuzung Zechenstraße/Südstraße/Eifelstraße (L11/K17/K18). Foto: Stadt Eschweiler
Eschweiler, 23.10.2020 – In Eschweiler-Nothberg entsteht ab Montag (26.10.) ein neuer Kreisverkehr anstelle der bisherigen Kreuzung Südstraße/Zechenstraße/Eifelstraße. Die Straßen. NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel baut die Verkehrskreuzung der Südstraße (L11) mit der Zechenstraße (K17/K18) in den kommenden Monaten in mehreren Bauphasen um. Aufgrund der Bauarbeiten werden beide Zufahrten der Zechenstraße auf die Südstraße gesperrt. Die Südstraße ist während der Bauarbeiten nur einspurig befahrbar, der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt und an der Baustelle vorbeigeführt.
Zwischen den Kreuzungen Südstraße/Dürener Straße und Eifelstraße/Bohler Straße werden weiträumige Umleitungen für den Straßenverkehr eingerichtet. Entlang des Umleitungsweges an den Straßen Feldenendstraße, Kopfstraße, Heibachstraße und Bohler Straße werden für die Dauer der Umbaumaßnahme beidseitige Halteverbotszonen eingerichtet.
Der Fuß- und Radweg entlang der Südstraße wird im Baustellenbereich eben-falls gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer ist ab den Kreuzungen Eifelstraße/Knippmühle, Südstraße/Patternhof sowie Zechenstraße/Feldenendstraße ein gesonderter Umleitungsweg ausgeschildert.
Straßen.NRW rechnet damit, dass der Bau des Kreisverkehrs im März 2021 abgeschlossen sein wird und bittet alle Betroffenen um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen durch diese Baumaßnahme.
Bereits im Jahr 2004 ereignete sich an der hiesigen Stelle ein schwerer Verkehrsunfall bei dem Todesopfer zu beklagen waren. Auch in den darauffolgen-den Jahren ereigneten sich an dieser Kreuzung weitere – teilweise schwere – Unfälle, sodass es sich hierbei um eine Unfallhäufungsstelle im Sinne der Richtlinien handelt und somit regelmäßig bei den Unfallkommissionen thematisiert wurde.
Maßnahmen zur Verhinderung schwerer Verkehrsunfälle wurden beschlossen – z. B. eine künstliche Fahrbahnverengung mit Baken -, wobei hier immer das Ziel einer baulichen Veränderung als zwingend erforderlich angesehen wurde.
Die Stadt Eschweiler hatte diesbezüglich bereits Ende 2004 den Bau eines Kreisverkehres beim zuständigen Straßenbaulastträger (Straßen.NRW) beantragt, um hier mit Nachdruck auf die nicht ungefährliche Verkehrssituation hinzuweisen. Seitens der Politik wurde der Umbau des dort vorhandenen Knoten von allen Beteiligten befürwortet.
Der hier zuständige Straßenbaulastträger unterstützte die Forderung der Stadt, teilte jedoch ebenfalls mit, dass eine Realisierung der Maßnahme aufgrund der Priorisierung des Regionalrates erst in einigen Jahren erfolgen könnte.
Umso ist die Stadt Eschweiler erfreut, dass die Maßnahme nunmehr umgesetzt wird und somit eine sichere und zügige Verkehrsführung erreicht wird.
An Halloween findet in Mayen die Prüfung zum kleinen Magier oder zur kleinen Hexe statt. Foto: Pictura Luminis
Mayen, 23.10.2020 – An Halloween können Kinder wieder die Prüfungen für den Hexen- und Magierschein absolvieren. Hier muss man sein Können an 5 Stationen in der Mayener Innenstadt unter Beweis stellen. Diese sind am Brückentor, in der Brückenstraße, auf dem Marktplatz, im Alten Rathaus sowie auf der Ebene 0 im Eifelmuseum.
An jeder Station befinden sich wieder Stempelkarten, die man, sobald man fertig ist, im Alten Rathaus abgeben kann. Hier bekommt man dann sein Magierhandwerk zertifiziert.
Auch das Kürbisschnitzen soll wieder stattfinden. Am Samstag, den 24.10.2020 von 10:00 – 14:00 Uhr können Kürbisse am Brückentor abgeholt werden. Zuhause sollen diese dann ausgehöhlt, geschnitzt, bemalt oder beklebt werden. Abgeben kann man den Kürbis am 31.10. bis 13:00 Uhr am Brückentor. Eine Jury wählt dann die drei besten Kürbisse aus. Diese werden in der Zeitung veröffentlicht und beim Kinderschutzbund ausgestellt. Für jeden Bastler gibt es eine Überraschung beim Abgeben der Kürbisse. Die Kürbisse können dann am gleichen Tag um ca. 15 Uhr abgeholt werden. Den Organisatoren ist es wichtig, dass sowohl ein Mund-Nasen-Schutz getragen, als auch ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. Es kann sowohl beim Abholen, als auch beim Abgeben zu längeren Wartezeiten kommen.
Für die Führungen Glaube & Aberglaube im Eifelmuseum und die Grusellesungen im Alten Rathaus, jeweils um 11:30 Uhr sowie um 15:30 Uhr, kann sich noch angemeldet werden. Auch hier müssen die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Das heißt es muss ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
Anmelden kann man sich für die Führung im Eifelmuseum (Mail museumskasse@mayenzeit.de , Tel. 02651 – 49 8508) und für die Grusellesung in der Tourist-Information im Alten Rathaus.
Sollte es zu terminlichen Änderungen kommen, werden die Anwohner umgehend in Form eines Einwurfschreibens informiert. Foto: Denis Kruse, Stadt Alsdorf
Alsdorf, 23.10.2020 – Es ist soweit: Die Arbeiten an der Feldstraße sind auf der Zielgeraden angelangt, jetzt steht die Asphaltierung an. Von Donnerstag, 22. Oktober, 6.30 Uhr, bis einschließlich Samstag, 24. Oktober, 8 Uhr, kann die Feldstraße deshalb nicht befahren werden. Die Stadt bittet darum, Fahrzeuge außerhalb des Baufeldes zu parken und auf die Beschilderung zu achten.
Für Fußgänger wird es an vier Stellen des Baufeldes möglich sein, die Feldstraße zu kreuzen. Es wird gebeten, sich unbedingt an die ausgewiesenen Querungen zu halten, um Verschmutzungen an Kleidung etc. durch den aufgetragenen Haftkleber zu vermeiden.
Die Asphaltarbeiten sind stark witterungsabhängig und können nur bei entsprechender Wetterlage ausgeführt werden. Sollte es zu terminlichen Änderungen kommen, werden die Anwohner umgehend in Form eines Einwurfschreibens informiert.
Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Alsdorfer Bauamtes zur Verfügung: Denis Kruse, Tel.: 02404 / 50-4487, Herr Kasper, Tel.: 0240 / 50-335. Außerdem ist der Schachtmeister der Firma Blandfort Herr Dahlmans, unter Tel.: 0177 8990535 erreichbar.
Der Krisenstab hat im Zusammenhang mit der "Gefahrenstufe 2" - wie vom Land NRW vorgesehen - weitere Maßnahmen beschlossen
Euskirchen, 22.10.2020 – Der Krisenstab hat heute unter der Leitung von Landrat Günter Rosenke die „Gefahrenstufe 2“ für den Kreis Euskirchen ausgerufen, da die Inzidenzzahl die 50er Marke überschritten hat. Konkret sind dem Gesundheitsamt heute 33 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Inzidenz (neue bestätigte COVID-19-Fälle in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner) liegt damit bei 51,0.
Das Ausbruchsgeschehen ist diffus und nicht auf einzelne Hotspots zurückzuführen. In den Krankenhäusern des Kreises Euskirchen befinden sich acht Menschen mit einer Corona-Infektion, zwei weitere Patienten werden in Krankenhäusern außerhalb des Kreises behandelt.
Der Krisenstab hat im Zusammenhang mit der „Gefahrenstufe 2“ – wie vom Land NRW vorgesehen – weitere Maßnahmen beschlossen:
Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.
Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
Für den privaten Raum, also das eigene Haus samt Garten oder die eigene Wohnung, gilt in Nordrhein-Westfalen weiterhin der hohe Grundrechtsschutz der Privatsphäre. Dennoch empfiehlt Landrat Günter Rosenke dringend die Beachtung der Regelungen auch im privaten Raum: „Ich rate dringend dazu, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.“
Die Gefährdungsstufen können erst wieder aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Solidarität und Rücksicht statt Egoismus sind Gebot der Stunde. Foto: Ministerium
Region/Mainz, 22.10.2020 – Ab Montag, 26. Oktober 2020, dürfen private Feierlichkeiten „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen“ nur noch mit maximal 25 insgesamt anwesenden Personen stattfinden. Diese Regelung hat der rheinland-pfälzische Ministerrat heute beschlossen. Sie gilt für ganz Rheinland-Pfalz. Bisher war dies noch mit bis zu 75 Personen unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich. Zugleich wird die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 30. November 2020 verlängert.
„Die Entwicklung der Corona-Infektionen in den Regionen unseres Landes erfüllen mich und uns alle hier mit großer Sorge. Auslöser bleiben vor allem private Feiern: Aus einer fröhlichen Geburtstags- oder Hochzeitsfeier kann sich rasend schnell ein Corona-Cluster entwickeln. Und aus einem solchen Cluster können sich auf einen Schlag mehrere Infektionsketten entwickeln, die dann nur noch sehr schwer beherrschbar sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ihr sei bewusst, dass das Bedürfnis gemeinsam zu feiern, zusammenzusitzen und fröhlich zu sein groß sei. „Die aktuelle Lage lässt dies momentan leider nicht zu. Denn wir wissen: die Gefahr der Ansteckung ist da am größten, wo der Abstand nicht eingehalten wird, wo keine Masken getragen werden und sich das Virus so durch direkte Übertragungen oder durch die Luft weiter verbreiten kann“, so die Ministerpräsidentin.
„Wir begrüßen angesichts der rasant steigender Infektionszahlen eine einheitliche Begrenzung der privaten Feierlichkeiten. Wir brauchen neben den regionalen Maßnahmen des Warn- und Aktionsplans hier jetzt einheitliche Regeln. Es ist ein leider notwendiger Schritt, um den weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu verlangsamen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die derzeit hoch belasteten Gesundheitsämter in unseren Städten und Landkreisen weiter in der Lage sind, die Infektionsketten nachzuverfolgen“, erklärte Burkhard Müller, Geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz.
„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, um einen zweiten flächendeckenden Lockdown mit möglicherweise gravierenden Folgen zu vermeiden. Dafür appellieren wir an die gesamte Bevölkerung, die jeweiligen Corona-Maßnahmen zu beachten und zu befolgen. Für die Städte in unserem Land ist es wichtig, auch weiterhin am tatsächlichen Infektionsgeschehen orientiert Maßnahmen zu treffen. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen in den Corona-Task-Forces funktioniert gut. Wir haben dort gemeinsam die notwendigen Entscheidungen getroffen“, erklärte Fabian Kirsch, Geschäftsführender Direktor des Städtetags Rheinland-Pfalz.
„Wer möchte, dass wir auch in Zukunft gesund, sicher, gut ausgebildet und in Wohlstand in unserem Land leben können, der muss jetzt Verzicht üben. Solidarität und Rücksicht statt Egoismus – das ist das Gebot der Stunde“, sind sich Land und Kommunen einig.
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