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Betriebs-besichtigung der Wirtschaftsjunioren MY-Eifel bei Brohl-Wellpappe in Mayen

Mayen, 26.10.2020 – Auf Einladung von Detlef Boltersdorf konnten die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel am 7. Oktober 2020 das Mayener Werk und Firmenhauptsitz von Brohl-Wellpappe besichtigen.

Geschäftsführer Detlef Boltersdorf begrüßte die Wirtschaftsjunioren im Präsentationsraum des Mayener Werkes und stellte das auch noch heute inhabergeführte Familienunternehmen und seine Geschichte seit der Gründung 1778 bis zum heutigen Tag vor. Neben Anekdoten aus der Firmenhistorie erklärte er auch den wirtschaftlich notwendigen Wandel des Unternehmens – vom Papierproduzenten zum Papierverarbeiter. „Wir haben die eigene Papierfabrikation 1996 aufgegeben. Das war ein schwerer Schritt, da die Tradition unseres Unternehmens auf der Papierherstellung fußt. “ so Boltersdorf.

Anschließend führte Boltersdorf die Wirtschaftsjunioren persönlich durch das Mayener Werk, in dem die namensgebende Wellpappe produziert und weiterverarbeitet wird. Im Druckbereich stehen dabei die Varianten Flexo bereit, zukünftig soll auch die neue Digitaldruckmaschine mit in die Produktion eingebunden werden. Insgesamt beeindruckte das Werk mit seinem riesigen Maschinenpark und den weitestgehend automatisierten Abläufen der einzelnen Produktionsketten. Trotz der hohen Automation berichtet Detlef Boltersdorf von stetig steigenden Mitarbeiterzahlen. Mittlerweile über 600 Mitarbeiter an acht Standorten in Deutschland und den Benelux-Ländern sind bei Brohl Wellpappe beschäftigt und begeistern internationale Kunden mit innovativen und nachhaltigen Verpackungen und Displays.

Im Anschluss an die Führung stand Boltersdorf bei einem offenen Austausch für Fragen der WJ MY-Eifel Rede und Antwort. Guido Braun-Ragusa, Kreissprecher der WJ MY-Eifel fasste den Besuch zusammen: „Es war sehr spannend einen lokalen „Global-Player“ mit einer solchen Historie besuchen zu dürfen. Die Produkte und Prozesse von Brohl-Wellpappe sind bereits stark digitalisiert und entsprechen auch durch den nachhaltigen Rohstoff Recycling-Papier dem aktuellen Zeitgeist.“

Das nächste Monatstreffen ist für den 03.11.2020 geplant. Besucher und Interessenten sind gerne zu den Treffen eingeladen. Weitere Info gibt es auf dem Facebookkanal der WJ MY-Eifel. (www.facebook.com/WJMYEifel).

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Die Kreuser-Brüder als Motor des „Neuen Mechernichs“ und des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt am Bleiberg

Mechernich, 26.10.2020 – „Diese seltsame Anfrage von Peter Lorenz-Könen nach einem Hochkreuz hat alles ins Rollen gebracht“, erinnert sich Eva Hüttenhain, Vorsitzende der Fördergesellschaft „Alter Friedhof Bonn“ noch genau an den Moment, als die Mail des Mechernicher Historikers beim Leiter des Bonner Stadtarchivs und der dortigen Historischen Bibliothek, Dr. Norbert Schloßmacher, vor etwa einem Jahr eintrudelte.

Aus dem ersten losen Kontakt wurde mehr: ein gemeinsames Stöbern in der Historie, ein Ziehen am selben Strang, was auch die Stadt Mechernich mit Rat und Tat unterstützte, und ein langersehntes Konzert, das schließlich vergangenen Sonntag stattfinden konnte.

Als die Posaunen und Tenorhörner auf dem Alten Friedhof in Bonn erklingen, ist es ein Gänsehautmoment für die Besucher. Das gespielte Steigerlied ist eng mit der Geschichte Mechernichs verbunden und wurde nicht grundlos an diesem besonderen Ort und vor genau dieser Grabstätte von den Musikern des Musikvereins „Harmonie“ Weyer angestimmt.

Grabstätten sind Spiegelbild des 19./20. Jahrhunderts

Der alte Friedhof ist ein Kleinod in der Bonner Innenstadt. Seine alten Grabstätten sind ein Spiegelbild der Bonner Kultur- und Geistesgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Außerdem ist der Friedhof für seine herausragende Grabmalkunst bekannt. Viele Persönlichkeiten Deutschlands fanden dort ihre letzte Ruhestätte, so auch ein Sohn der Stadt am Bleiberg, wie sich herausstellen sollte.

Zu Könens Anfrage habe man spontan nichts Konkretes sagen können, bekennt Hüttenhain. Die Bonner hätten zunächst sogar die Vermutung gehegt, dass das Grab der Familie Kreuser, die die letzte Ruhestätte 1874 gekauft hatte, leer sei. Neugierig geworden begaben sich die Historiker in der ehemaligen Landeshauptstadt daraufhin aber auf Spurensuche.

Einmeißelung entziffert

Hüttenhain versuchte gemeinsam mit Könen die letzten Reste der Einmeißelung am Grabstein zu entziffern. „Das war sehr schwer“, erzählt Hüttenhain. Doch ihre Mühen wurden belohnt. Sie fanden heraus, dass „mit Sicherheit“ dort zwei Personen, ein Mann und eine Frau, bestattet worden sind. Wenig später wurde klar, dass es sich um Hilarius Kreuser und seine Frau Josepha handeln muss.

Hilarius Kreuser war einer der vier Mechernicher Kreuser-Brüder, die als Väter des Bleierzabbaus, Begründer der Blütezeit Mechernichs und Motor wesentlicher Entwicklungen dieser Zeit gelten. „Hilarius, dessen Name komplett Johann Hilarius laut Geburtsregister lautete, verstarb im Januar 1888 in Folge eines Herzleidens im Alter von 78 Jahren in Bonn“, weiß Könen. Von 1851 bis 1853 sei er sogar Bürgermeister von Eicks, von 1859 bis 1961 (da zog er nach Bonn) stellvertretender Gemeindevorstand von Glehn gewesen.

Mit seiner Anfrage an die Bonner hat der Mechernicher Heimatforscher mehr erfahren zur Geschichte der Familie Kreuser, nämlich, dass sie in Bonn lebte, und wo sie beerdigt wurde, doch offen blieb die Frage: „Wo hat das Hochkreuz in Bonn gestanden?“

Hochkreuz vor 50 Jahren abgebaut

Bisher kann Könen belegen, dass die Familie Kreuser ihr auf dem „neuen Bonner Kirchhofe“ stehendes Grabdenkmal der Pfarrgemeinde Mechernich als Kirchhofkreuz schenken wollte und sogar unter bestimmten Bedingungen bereit sei die Kosten der Transloration und Aufstellung zu tragen. So ist es zu lesen in einem Auszug aus dem Protokollbuch des Katholischen Kirchenvorstandes in Mechernich zur Sitzung vom 11. März 1903. Am 6. Oktober 1970, vor ziemlich genau 50 Jahren, sei das Hochkreuz allerdings auf dem Mechernicher Friedhof abgebaut worden. Und dann verliere sich dessen Spur.

Locker lassen will Könen aber nicht. Mit der Historie der Kreusers arbeitet er auch die Geschichte Mechernichs weiter auf. Er betont: „Die vier Brüder gaben den Startschuss für die Entwicklung zum heutigen Mechernich.“

Begründer des Aufschwungs in Mechernich

Erst mit den Kreuser-Brüdern, Hilarius, Werner, Wilhelm und Karl, blühte der Bergbau, insbesondere in den Jahren 1877 bis 1886, auf und die Stadt erfuhr einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Kreusers  sorgten für den Bahnanschluss, den Ausbau des Ortes Mechernich in westlicher Richtung, für die neue Kirche und das Krankenhaus, zusätzlich für neue Straßenzüge und diverse Schulgebäude.

„Geht man durch das Mechernich, so sucht man vergebens nach einer Erinnerung an die Begründer des neuen Mechernichs. Kein Straßen- oder Platzname erinnert an diese vier Gebrüder“, bedauert Könen. Obwohl sie sogar an allen erdenklichen Fortschritten im 19. Jahrhundert die treibenden Auslöser gewesen seien.

Die Gruft von Hilarius und seiner Frau zeugt vom einstigen Ruhm der „Bergleute“. Als „besonders“ und „eindrucksvoll“ beschreibt Hüttenhain sie. Die aufwändig gearbeitete Steinplatte ziere außerdem ein hübscher Kranz aus Mohnkapseln. „Eine solche Verzierung ist sehr selten und sehr schön“, so die Bonnerin weiter. Mohn habe damals schon als Symbol für Schlaf, Traum, Tod, Vergessen und Schmerzlinderung gegolten.

Ein neobarockes, wertvolles Grabgitter fasst die Gruft ein, das Tor sei abgebrochen, aus den Angeln gehoben und einfach am Kreuz hinter dem Grabstein abgestellt worden. „Wir hatten Angst, dass es geklaut wird. Das wäre traurig“, so Hüttenhain. „Ihr“ Förderverein hat sich die Pflege der historisch bedeutenden Grabstätten auf dem Alten Friedhof zur Aufgabe gemacht.

 Stadt unterstützt Engagement

So suchte sie auch den Kontakt zur Stadt Mechernich. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sagte sofort seine Unterstützung zu. „Die Familie Kreuser hat an der Geschichte und Entwicklung Mechernichs einen sehr großen Anteil. Wir fühlen uns der Tradition verpflichtet und werden das Engagement gerne unterstützen.“ Ordnungsamtsleiter Peter Kern nahm inzwischen das metallene Fundstück vor Ort in Augenschein und auch mit nach Mechernich, um das gute Stück in der Heimatstadt Hilarius Kreusers fachmännisch aufarbeiten zu lassen.

Mit dem Konzert auf dem Bonner Friedhof ging gleichzeitig aber auch ein weiterer Traum in Erfüllung, nämlich der von Werner Knaus, ein enger Freund des Weyerer Dirigenten Peter Züll. Die tiefen Blechbläser spielten speziell für Knaus mehrere „Equale“ von Beethoven, sehr feierliche und schwere Werke, am Grab der Mutter des Komponisten. Ebenso machte der Musikertross an der Ruhestätte von Robert und Clara Schumann musikalisch Halt.

Während des Konzertes wurde darauf hingewiesen, dass Spenden für die Restaurierung zum Erhalt der Gräber notwendig sind. Wer spenden möchte, insbesondere für das Grab der Eheleute Kreuser, kann das gerne tun, unter: Sparkasse Köln-Bonn, IBAN: DE33370501980000017475, BIC: COLSDE33. Für die Zeile „Zahlungsempfänger“ reiche der verkürzte Eintrag: „Ges. Alter Friedhof Bonn, Verwendungszweck: Grabstätte Kreuser“.

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Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen ruft Betriebe zur Teilnahme auf

Euskirchen, 26.10.2020 – Nachhaltigkeitskarte: Jetzt mitmachen! Abfallvermeidung soll im besten Fall einfach umzusetzen sein. Dabei kann die neue digitale Nachhaltigkeitskarte sehr hilfreich sein, die die Abfallbereitung des Kreises Euskirchen gerade aufbaut.

„Die Karte soll den Bürgerinnen und Bürgern das Auffinden von Einrichtungen, die nachhaltig agieren, erleichtern“, sagt Karen Beuke, die Abfallberaterin der Kreisverwaltung. Sie ruft alle Institutionen, Betriebe, Vereine und Initiativen, die im Kreisgebiet ansässig sind, zur Teilnahme auf. Sie sollten sich den folgenden sechs Kategorien zuordnen lassen: Reparatur, Verleih / Tausch, Gebrauchtwarenkaufhaus, Second-Hand-Kleidung, Offene Bücherregale und Entsorgung.

Die Abfallberatung sucht demnach Betriebe, die z.B. Möbel und Elektrogeräte (auch das Kleingerät, wie den Föhn oder den Toaster) reparieren. Repair-Cafés sollen ebenso aufgeführt werden wie Betriebe, die Werkzeuge und Maschinen etc. verleihen. Second-Hand-Geschäfte können sich ebenfalls melden.

Ziel ist es, Wege zu zeigen, wo und wie man gebrauchte, gut erhaltene Gegenstände weitergeben und damit Müll vermeiden kann. Ebenso soll klarwerden, wo gut erhaltene Gebrauchsgüter einzukaufen sind. Dinge, die nur kurz benötigt werden, können oft auch geliehen oder getauscht werden und müssen nicht immer neu gekauft werden. Das spart Geld und schont die Ressourcen. Auch defekte Geräte können oft noch repariert werden. Die Entsorgung sollte die letzte Lösung sein.

Alle gesuchten Einrichtungen können sich ab sofort kostenlos über ein Kontaktformular für einen Eintrag in die Nachhaltigkeitskarte anmelden. Das Formular ist zu finden auf der Seite des Kreises Euskirchen www.kreis-euskirchen.de/nachhaltigkeit

 

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Neuer Kultur- und Integrationsverein in Wittlich

Wittlich, 26.10.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßte Anfang Oktober 2020 die Vorstandsmitglieder des neu gegründeten Kurdisch-Deutschen Kultur- und Integrationsvereins Wittlich e.V. im Sitzungszimmer des Stadthauses.

In freundlicher Atmosphäre fand ein reger Gedankenaustausch statt. Der neue Verein hat seinen Sitz in Wengerohr in der Schulstraße. Der Verein bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und setzt sich für die Förderung der Völkerverständigung, das friedliche Zusammenleben der Kulturen und den Abbau von Vorurteilen ein.

Ein weiteres Ziel ist die Integration der kurdischen Bevölkerungsgruppen in Wittlich und im Raum Wittlich mit allen anderen Volksgruppen und Glaubensgruppen.

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Kita des Roten Kreuzes jüngst als „Klima Kita NRW“ ausgezeichnet

Blankenheim-Dollendorf, 26.10.2020 – Wohin gehört Verpackungsmüll? Was passiert mit Bio-Müll? Die Antworten auf diese Fragen sind für die „kleinen Strolche“ der DRK-Kita Dollendorf ein Klacks. Sie sind Experten in Sachen Müllvermeidung und Mülltrennung.

Die Kita des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen wurde jüngst als „Klima Kita NRW“ ausgezeichnet – da gehören diese umweltrelevanten Themen und Projekte zum Tagesablauf dazu. Karen Beuke, Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, unterstützt die Arbeit im Kindergarten und gestaltete jetzt einen interessanten und lehrreichen Besuch für die Kinder im Kreisabfallwirtschaftszentrum in Strempt.

„In der Regel wissen die Kinder bereits, dass Abfall nicht gleich Abfall ist, schließlich sind gelbe Tonne und Co. von zu Hause bekannt“, so Bresgen. Aufbauend auf dieses Wissen, lernen die Vorschulkinder im aktuellen Müll-Projekt den richtigen Umgang mit Abfall, außerdem auch eine Menge über Recycling und Müllvermeidung. Den Jüngsten wird schnell klar: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht gemacht wird!

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Handy Sammelaktion im Rahmen der Fairen Woche 2020

Adenau, 26.10.2020 – Im Rahmen der diesjährigen Fairen Woche fand in der Verbandsgemeinde Adenau auch eine Althandysammelaktion statt. In allen Schulen, Kindertagesstätten und Kirchen sowie im Rathaus Adenau waren Sammelboxen aufgestellt worden.

Das Motto der diesjährigen Fairen Woche lautete „Nachhaltiger Kon-sum und Produktion“. Die Klasse 5b des Erich Klausener Gymnasi-um Adenau führten die Sammlung in den Pausen durch. Nunmehr wurde das Sammelergebnis an das Generationenbüro der Verbandsge-meinde Adenau mit Schwerpunkt Jugendarbeit übergeben.

Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann und Mitarbeiter Alexander Schlich nahmen die Sammelboxen von der Klasse 5b in Anwesenheit des Klassenlehrers Sebastian Rolser entgegen.

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COVID 19: 5 bestätigte Neuinfektionen im Landkreis Vulkaneifel

Daun, 25.10.2020 – Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 5 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 259 Personen. Bei den 5 Neuinfizierten handelt es sich ausschließlich um enge Kontaktpersonen von bereits positiv getesten Personen, die auf Grund dessen bereits unter Quarantäne stehen.

Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 152 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand Samstag, 24.10.2020, 15:00 Uhr sind aktuell 101 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen derzeit 15 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 52 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tage/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 85,7.

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Weiter steigende Fallzahlen auch im Kreis Mayen-Koblenz

Region/Kreis MYK, 25.10.2020 – Es gibt insgesamt 37 neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Stadt und Landkreis. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 294:

174 im Kreis MYK (+ 18) und

120 in der Stadt (+ 19) Koblenz.

Die Zahl aller aktiven Corona-Fälle sowie in Klammern die neu positiv Getesteten (+) und Genesenen (-) in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz sowie in der Stadt Koblenz stellen sich wie folgt dar:

Stadt Andernach           20        ( + 1 / – 0 )

Stadt Bendorf              23        ( + 1 / – 0 )

Stadt Koblenz              120       ( + 19 / – 0 )

Stadt Mayen                 9          ( + 2 / – 0 )

VG Maifeld                   19        ( + 3 / – 0 )

VG Mendig                   2          ( + 0 / – 0 )

VG Pellenz                   5          ( + 0 / – 0 )

VG Rhein-Mosel           34        ( + 3 / – 0 )

VG Vallendar                16        ( + 0 / – 0 )

VG Vordereifel             7          ( + 0 / – 0 )

VG Weißenthurm          39        ( + 8 / – 0 )

Insgesamt sind von 1.194 Personen aus Stadt und Kreis, bei denen das Coronavirus bislang nachgewiesen wurde, 860 Menschen genesen. Es gibt insgesamt 38 Todesfälle zu beklagen, 17 im Landkreis und 21 in Koblenz, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Darüber hinaus ist jeweils eine infizierte Person aus dem Landkreis und aus Koblenz verstorben, bei der die Todesursache nicht in Verbindung mit Corona steht.

Maßgebend für die Einstufung eines Landkreises oder einer Stadt als Risikogebiet ist die vom Land Rheinland-Pfalz veröffentlichte Inzidenzzahl. Der täglich veröffentlichte 7-Tages-Wert (pro 100.000 Einwohner) ist für den Landkreis und die Stadt Koblenz auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums unter https://kurzelinks.de/7TageWertRLP abrufbar.

Information:

Alle Informationen für Reiserückkehrer gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/reiserückkehrer.

Die Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen ist montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr geöffnet.

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) hat folgende Öffnungszeiten:

Montag: 10 bis 16 Uhr

Dienstag bis Freitag: 10 bis 13 Uhr

Beide Ambulanzen können ohne Anmeldung von Bürgern der Stadt Koblenz und des Landkreises Mayen-Koblenz aufgesucht werden. Bürger anderer Landkreise wenden sich bitte an die für sie zuständige Corona-Ambulanz.

Für Corona-Patienten und -verdachtsfälle wird außerdem unter www.coronaambulanz-myk.de auf die Praxen verwiesen, die spezielle Coronasprechstunden eingerichtet haben, bei denen auf eine strenge Trennung zu den sonstigen Praxisbesuchern geachtet wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Hausärzte im Landkreis Mayen-Koblenz, die Corona-Sprechstunden anbieten. Jeder Verdachtsfall sollte sich daher zunächst telefonisch an seinen Hausarzt wenden, um die Möglichkeiten und das weitere Vorgehen zu besprechen.

An Wochenenden und Feiertagen sind die Corona-Ambulanzen in Koblenz und Mayen geschlossen. Patienten können sich in dieser Zeit unter der kostenfreien Rufnummer 116117 an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden oder direkt die bekannten Bereitschaftspraxen ansteuern.

Infos: https://www.kv-rlp.de/patienten/aerztlicher-bereitschaftsdienst/.

Bei Fragen rund um die Corona-Pandemie können sich Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz hier telefonisch informieren:

  • Corona-Hotline der Kreisverwaltung: Tel. 0261/108-730
  • Bürgertelefon der Stadt Koblenz: 0261/129-6655 (+++NEU+++)

Beide Hotlines sind von Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr, erreichbar und an Wochenenden und Feiertagen nicht besetzt.

Unter Tel. 0800/575 81 00 können sich Bürger zudem an die Corona-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz wenden.

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Einsatz zusätzlicher Schulbusse nach den Herbstferien im Landkreis Bitburg-Prüm

Bitburg/Prüm, 23.10.2020 – Infolge der verschärften Corona-Lage im Eifelkreis Bitburg-Prüm setzt die Kreisverwaltung ab Montag, den 26. Oktober, weitere Zusatzbusse im Schülerverkehr ein. Die sogenannten „Verstärkerbusse“ sollen die im regulären Linienverkehr betriebenen Fahrzeuge auf besonders stark besetzten Linien entlasten und damit die Infektionsgefahr in den Schulbussen weiter reduzieren. Wegen der sehr hohen Infektionszahlen wurden diesmal vorrangig Busse im Gebiet der Verbandsgemeinde Prüm hinzu bestellt.

Im Einzelnen fahren ab Montag die folgenden zusätzlichen Busse:

  • Hinfahrt morgens von Habscheid und Großlangenfeld nach Bleialf
  • Hinfahrt morgens von Daleiden, Irrhausen, Arzfeld und Lichtenborn nach Prüm
  • Hinfahrt morgens von Gondelsheim, Weinsheim und Dausfelder Höhe nach Prüm
  • Rückfahrt mittags von Prüm nach Dausfelder Höhe und Weinsheim
  • Rückfahrt mittags von Niederprüm über Prüm nach Olzheim, Neuendorf und Reuth
  • Mittags fährt der Zusatzbus von Bitburg St. Matthias über ZOB nach Nattenheim jetzt zusätzlich Bickendorf und Seffern an. Dafür sollen die Schüler aus Fließem nur noch den regulären Linienbus der Linie 404 verwenden.

Die Verstärkerfahrten dürfen nur von Schülern genutzt werden, die über ein gültiges SchülerMobilticket verfügen. Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Schüler auf die einzelnen Fahrzeuge zu gewährleisten sollen die Schüler aus den genannten Orten vorrangig die Verstärkerbusse nutzen. Das Ticket berechtigt jedoch weiterhin auch zur Nutzung des jeweiligen Linienbusses.

Nähere Informationen zu den Fahrzeiten sowie die übrigen Verstärkerbusse finden Sie auf der Homepage des VRT unter https://www.vrt-info.de/news/zusaetzliche-verstaerkerfahrten-im-schuelerverkehr.

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Auch im Kreis Euskirchen steigen die Zahlen weiter

Euskirchen, 23.10.2020 – Die Inzidenz (neue bestätigte COVID-19-Fälle in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner) beträgt 60,8 (51,0).

  • COVID-19-Fälle insgesamt: 985 (956)
  • davon aktuell coronapositiv: 136 (117)
  • davon genesen: 818 (808)
  • begründete Verdachtsfälle: 9 (9)
  • Todesfälle (führende Todesursache COVID-19): 28 (28)
  • Todesfälle (nicht führende Todesursache COVID-19): 2 (2)
  • Todesfälle (Ursache wird noch ermittelt): 1 (1)
  • Aktuell befinden sich 709 (655) Menschen in Quarantäne.
  • Die Inzidenz (neue bestätigte COVID-19-Fälle in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner) beträgt 60,8 (51,0).Die Fallzahlen nach Kommunen: