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LED-Modernisierung der Straßen -beleuchtung in der Stadt Wittlich abgeschlossen

Wittlich, 27.10.2020 – Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Verwaltung hat Westenergie die 2017 begonnene Umrüstung der Straßenlaternen in der Stadt Wittlich jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens in den letzten drei Jahren 1.679 der derzeit 3.355 Leuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Lampen eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kam Joachim Rodenkirch, der Bürgermeister der Stadt Wittlich, gemeinsam mit Stadtratsmitgliedern und Vertretern von Westenergie zusammen und überzeugte sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein strahlender Impuls zum Klimaschutz und zur Energiewende, die nicht nur auf den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch auf Energieeinsparung und Energieeffizienz setzen muss.

Die Umrüstung von 1.679 Straßenleuchten in der Region auf LED-Technik ist ein großer Erfolg für die Umwelt und entlastet zudem den kommunalen Haushalt“, erläuterte Joachim Rodenkirch.

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Gründungs Gedenktag abgesagt: Das jährliche Treffen mit Christen und Klerikern aus aller Welt

Mechernich, 27.10.2020 – Eigentlich hatte der mit Mutterhaus in Mechernich ansässige Ordo Communionis in Christo für Samstag, den 28. November, seinen diesjährigen, insgesamt 36. Gründungsgedenktag vorbereitet. Er sollte unter Corona-Sicherheitsvorkehrungen am ersten Adventssamstag um 10 Uhr in Form eines Festgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich stattfinden.

„Schweren Herzens, aber aus besonderer Verantwortung und Fürsorge für unsere über 200 Schutzbefohlenen in den Pflegeeinrichtungen in Mechernich und Blankenheim haben wir uns jetzt aber entschlossen, die Feierlichkeiten für dieses Jahr abzusagen“, heißt es in einer  Pressemitteilung, die Generalsuperior Karl-Heinz Haus und Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, herausgaben.

2021 kein Dreikönigskonzert

Auch mit dem bereits zum „liebgewonnenen Brauch gewordenen Dreikönigskonzert im Januar“ will die Communio so verfahren: „Auch dieses mit den Mainzer Musici geplante Gastspiel werden wir absetzen, um kein erhöhtes Ansteckungsrisiko zu provozieren. Fast alle unsere Bewohner, Pflegebedürftigen und Gäste wären im Falle einer auf unsere Einrichtungen übergreifenden Covid-19-Pandemie besonders gefährdet.“

Man wolle die Pflegebefohlenen angesichts der derzeitigen Entwicklung des Infektionsrisikos so wirkungsvoll wie möglich schützen. Die diesbezügliche Sorge gelte aber auch den Angehörigen und besonders engen Freunden der am 8. Dezember 1984 von Mutter Marie Therese in Mechernich gegründeten Communio in Christo, die Jahr für Jahr aus Nah und Fern nach Mechernich kommen.

Generalsuperior Haus und Geschäftsführer Arnold laden sie ein zum solidarischen Gebet und Gedenken am Tag der Gründung, dem 8. Dezember: „Im Gebet und in gegenseitigem Gedenken sind und bleiben wir verbunden.“ Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob eine Heilige Messe am 36. Gründungstag per Streaming im Internet in alle Welt übertragen wird.

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ABGESAGT: Kaiserbühne Burgbrohl 30.10.20

Niederzissen/Brohltal, 26.10.2020 – Aufgrund der im Landkreis Ahrweiler stark gestiegenen Infektionszahlen und den damit verbundenen Einschränkungen, welche zunächst bis zum 08.11.20 durch eine Allgemeinverfügung vom Landkreis erlassen wurden, scheitert nun auch der zweite Versuch der Durchführung der Veranstaltung Kaiserbühne. Der geplante Liederabend „Die Hosen der Jungfrau von Orlèans“ mit Peter Nüesch und Andrea Ernst muss leider abgesagt werden.

Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

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Dreyer / Müller / Kirsch appellieren: Verzichten Sie auf private Feierlichkeiten

Region/Mainz, 26.10.2020 – Ab heute Montag, 26. Oktober 2020, dürfen private Feierlichkeiten „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen“ nur noch mit maximal 25 insgesamt anwesenden Personen stattfinden.

Diese Regelung hat der rheinland-pfälzische Ministerrat heute beschlossen. Sie gilt für ganz Rheinland-Pfalz. Bisher war dies noch mit bis zu 75 Personen unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich.

Zugleich wird die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 30. November 2020 verlängert.

„Die Entwicklung der Corona-Infektionen in den Regionen unseres Landes erfüllen mich und uns alle hier mit großer Sorge. Auslöser bleiben vor allem private Feiern: Aus einer fröhlichen Geburtstags- oder Hochzeitsfeier kann sich rasend schnell ein Corona-Cluster entwickeln. Und aus einem solchen Cluster können sich auf einen Schlag mehrere Infektionsketten entwickeln, die dann nur noch sehr schwer beherrschbar sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ihr sei bewusst, dass das Bedürfnis gemeinsam zu feiern, zusammenzusitzen und fröhlich zu sein groß sei. „Die aktuelle Lage lässt dies momentan leider nicht zu. Denn wir wissen: die Gefahr der Ansteckung ist da am größten, wo der Abstand nicht eingehalten wird, wo keine Masken getragen werden und sich das Virus so durch direkte Übertragungen oder durch die Luft weiter verbreiten kann“, so die Ministerpräsidentin.

„Wir begrüßen angesichts der rasant steigender Infektionszahlen eine einheitliche Begrenzung der privaten Feierlichkeiten. Wir brauchen neben den regionalen Maßnahmen des Warn- und Aktionsplans hier jetzt einheitliche Regeln. Es ist ein leider notwendiger Schritt, um den weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu verlangsamen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die derzeit hoch belasteten Gesundheitsämter in unseren Städten und Landkreisen weiter in der Lage sind, die Infektionsketten nachzuverfolgen“, erklärte Burkhard Müller, Geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz.

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, um einen zweiten flächendeckenden Lockdown mit möglicherweise gravierenden Folgen zu vermeiden. Dafür appellieren wir an die gesamte Bevölkerung, die jeweiligen Corona-Maßnahmen zu beachten und zu befolgen. Für die Städte in unserem Land ist es wichtig, auch weiterhin am tatsächlichen Infektionsgeschehen orientiert Maßnahmen zu treffen. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen in den Corona-Task-Forces funktioniert gut. Wir haben dort gemeinsam die notwendigen Entscheidungen getroffen“, erklärte Fabian Kirsch, Geschäftsführender Direktor des Städtetags Rheinland-Pfalz.

„Wer möchte, dass wir auch in Zukunft gesund, sicher, gut ausgebildet und in Wohlstand in unserem Land leben können, der muss jetzt Verzicht üben. Solidarität und Rücksicht statt Egoismus – das ist das Gebot der Stunde“, sind sich Land und Kommunen einig.

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Es ist angerichtet in Daun!

Daun, 26.10.2020 – Alle teilnehmenden Betriebe habe die ausgefüllten Teilnehmerkarten, die „Schatzkästen“ und die Gutscheine im Büro des GVV abgegeben.

Nun kann die Ziehung beginnen. Gesucht werden zunächst die beiden „Schatzkästchen“, in denen der Goldbarren im Wert von ca. 550,00 € versteckt ist.

Dann wird zunächst nur aus den Teilnehmerkarten dieser Betriebe der jeweilige Gewinner der Goldbarren ermittelt.

Danach wandern alle anderen ca. 16.000 Teilnehmerkarten in die Lostrommel, aus der dann die Gutscheine der teilgenommenen Betriebe gezogen werden. Über das Ergebnis wird berichtet und alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

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SILVER CUP-SIEG FÜR HRT BEI DEN TOTAL 24 HOURS OF SPA

Meuspath-Nürburgring, 26.10.2020 – Das HAUPT RACING TEAM mit Hubert Haupt (GER), Sergei Afanasiev (RUS), Michele Beretta (ITA) und Gabriele Piana (ITA) feiert im Mercedes-AMG GT3 #5 den Silver Cup-Sieg in der 72. Edition der Total 24 Hours of Spa. Teambesitzer und Fahrer Hubert Haupt überquerte dabei die Ziellinie des Circuit de Spa-Francorchamps nach 520 anspruchsvollen Runden. Die #4 des Mercedes-AMG Teams HRT platzierte sich auf dem siebten Platz in der Gesamtwertung. Der Langstreckenklassiker war von Drive-Through- Penalities, Safety-Car-Phasen und ständig wechselnden Streckenbedingungen gezeichnet.

  • Silver Cup-Sieg für das HAUPT RACING TEAM mit der #5
  • Mercedes-AMG Team HRT #4 als bester Mercedes-AMG GT3 auf Platz sieben

Das Fahrerquartett mit Hubert Haupt, Gabriele Piana, Michele Beretta und Sergei Afanasiev lieferte im Mercedes-AMG GT3 #5 eine beachtliche Aufholjagd während dem 24 Stunden auf dem Ardennenkurs. Das Rennen sorgte mit ständig wechselnden Streckenkonditionen für spannende Szenen über die komplette Distanz hinweg. Gestartet von P34, schaffte es die Mannschaft der #5 rasch in die Top 20 und zeigte, was im Mercedes-AMG GT3 und den Fahrern steckte. Nach 520 Runden überquerte das Team die Ziellinie nach einer konstant starken Performance auf der 18. Position und sicherte sich so den Sieg im Silver Cup beim Debüt des HAUPT RACING TEAMs in Spa.

Die Startnummer 4 des Mercedes-AMG Team HRT ging mit erweiterter Werksunterstützung und den Fahrern Maro Engel (GER), Luca Stolz (GER) sowie Vincent Abril (FRA) ins Rennen. Das Trio startete die legendären Total 24 Hours of Spa von der zweiten Reihe, nachdem Maro Engel in der Supe Pole-Session Freitagabend den dritten Platz einfuhr. Mehr als fünf Stunden nachdem die Ampeln auf Grün geschaltet wurden, erhielt das Trio, das sich zu diesem Zeitpunkt auf dem achten Rang befand, eine Durchfahrtsstrafe wegen Missachtung der Track Limits in Kurve drei. Aber das Team arbeitete fehlerfrei und sorgte in der Nacht für ein Comeback. Die Startnummer 4 war immer im Kampf um einen Podiumsplatz und führte das Feld in den Morgenstunden zwischenzeitlich sogar an, musste sich aber anschließend auf Platz drei einreihen. Nach 527 Runden beendete das Team das 24-Stunden-Rennen als bestplatzierter Mercedes-AMG GT3 auf dem siebten Rang.

Hubert Haupt, Teambesitzer und Fahrer HRT (#5)
„Fantastisches Ergebnis für das HRT-Team! Im Juni neu gegründet und wir haben jetzt bereits das größte Rennen des Jahres in der Silver Cup-Wertung gewonnen. Für mich persönlich ist es nach sieben Anläufen endlich der Sieg hier in Spa. Es ist schade für die Nummer 4, die nur Siebter geworden sind. Aber für das Team ist es insgesamt ein großartiges Ergebnis. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft für eine Top-Leistung!“

Sean Paul Breslin, Teamchef HRT
„Endlich haben wir den Silver Cup gewonnen. Toll, dieses Ziel mit Hubert und als HAUPT RACING TEAM zu erreichen. Wir haben hart für den Gesamtsieg gekämpft und dieses Rennen ist mit Sicherheit das Schwierigste. Mit so vielen Safety Car-Phasen ist es zum Rennende hin nochmal wie ein eigenständiges Sprintrennen, das wir schließlich auf dem siebten Platz beendet haben. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!“

Maro Engel, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT (#4)
„Wir haben alles gegeben und während des Rennens immer wieder aufgeholt. Wir wollten beim letzten Stopp mit dem Verzicht auf den Reifenwechsel nochmal Zeit gutmachen, aber am Ende bauten die Reifen einfach zu sehr ab. Wir konnten nicht mehr ganz vorne angreifen. Vielen Dank an das gesamte Team für eine Top-Leistung während des gesamten Events und herzlichen Glückwunsch an das Schwesterfahrzeug #5 zum Silver Cup-Sieg. Das freut mich sehr, vor allem auch für Hubert, der mit seinem eigenen Team und als Fahrer hier den Klassensieg feiern kann.“

Luca Stolz, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT (#4)
„Es sind gemischte Gefühle nach dem Rennen. Wir haben alles versucht und Maro ist am Ende super gefahren. Trotzdem muss man sagen, dass einfach ein bisschen etwas gefehlt hat gegenüber der Konkurrenz, die unter den Bedingungen einfach schneller war. Das Team hat einen super Job gemacht und wir haben uns keine größeren Fehler geleistet. Das Auto haben wir heil durchgebracht und hier in den Top 10 anzukommen, beim bestbesetzten GT3-Rennen der Welt, ist ein toller Erfolg. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und um Podestplätze kämpfen!“

Gabriele Piana, Fahrer, Haupt Racing Team (#5)
„Ich bin überglücklich über diesen Sieg. Ich habe inzwischen zusammen mit Hubert schon ziemlich oft versucht, dieses Rennen zu gewinnen, aber wir hatten in den letzten Versuchen immer etwas Pech. Es war schon fast so, als für uns ein Fluch über diesem Rennen liegt. Als dann im Rennen der Splitter weg war, dachte ich schon ‚nicht schon wieder‘. Aber am Ende hat alles gepasst und ich glaube, wir haben verdient gewonnen. Wir waren die Schnellsten, haben keine Strafen bekommen und haben ein fehlerfreies Rennen abgeliefert. Glückwunsch an das gesamte Team.“

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Offene Lernbereiche am Johannes-Sturmius-Gymnasium in Schleiden wurden offiziell eröffnet

Schleiden, 26.10.2020 – Nach einem guten Jahr Bauzeit wurde gestern der Erste Bauabschnitt zum Wiederauf- und Neubau am Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden offiziell eröffnet. Mit Hochdruck hatten die Handwerker in den letzten Wochen und Monaten an der Fertigstellung gearbeitet, damit die Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien in den neuen, hochmodernen Schulräumen unterrichtet werden können.

Wenn man die hochmodernen digitalen Schulräume betrachtet, könne man meinen, man sei in einer Privatschule in der Stadt und nicht an einer städtischen Schule in der Eifel, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter, der gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Stefan Marenbach, zahlreiche Gäste begrüßte, die erstmals einen Blick in die neuen Räume werfen konnten. So auch der ehemalige Bürgermeister, Udo Meister, der sich während seiner Amtszeit maßgeblich für das Johannes-Sturmius-Gymnasium und dessen Entwicklung eingesetzt hat.

Zahlreiche geladene Gäste konnte der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter, bei der Eröffnung der offenen Lernbereiche begrüßen. Foto:© Stadt Schleiden / Kerstin Wielspütz

In der ehemaligen Stadtbibliothek und der darüberliegenden Etage, im sogenannten A-Trakt der Schule sind neue und großzügige offene Lernbereiche entstanden.

Offene Lernbereiche bieten künftig die Möglichkeit des individuellen Lernens. Foto: © Stadt Schleiden / Kerstin Wielspütz

Die lichtdurchfluteten Räume bestechen durch ein modernes Raumkonzept, in das sich der frische Grünton der Türen und Möbel harmonisch einfügt. Um den offenen Lernbereich gruppieren sich neun weitere Klassenräume, wodurch künftig eine Kombination aus freiem Lernen und klassischem Schulunterricht möglich ist. Dort können sich die Schülerinnen und Schüler treffen, um ihr gemeinsames Lernen zu arrangieren. Währenddessen können die Lehrkräfte vom „Stamm-Klassenraum“ ihre Lerngruppen durch große Glaselemente sehen und koordinieren.

Das digitale Lehrerpult eröffnet völlig neue Unterrichtsmöglichkeiten. Foto: © Stadt Schleiden / Kerstin Wielspütz

Die innovative IT-Infrastruktur mit flächendeckendem WLAN, digitalen Tafelsystemen mobilen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, eine LED-Deckenbeleuchtung und Akustikdecken optimieren das künftige Lernen am Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden.

Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist der Weg zu einem modernen und attraktiven Schulgebäude jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen. Der heute fertiggestellte erste Bauabschnitt wird von den drei folgenden Bauabschnitten aufgrund ihrer Dimension und ihres finanziellen Umfangs sogar noch in den Schatten gestellt werden“, so Wolter, der von Beginn an die Gesamtverantwortung für das große Bauprojekt übernommen hat.

Wolter dankte abschließend der Schulleitung, den Lehrerinnen und Lehrern, seinen technischen Mitarbeitern der Verwaltung aus Hochbau und IT sowie den Handwerkern für Ihren Einsatz.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6, 7 und 10 können sich also auf große Neuerungen nach den Herbstferien freuen. Auch für die Lehrkräfte ist das Unterrichten an den neuen digitalen Tafelsystemen etwas Neuland. Sie werden in der ersten Woche nach den Herbstferien an den digitalen Tafelsystemen geschult.

Wer sich ein Bild von den neuen Schulräumen machen möchte, kann dies gerne im Rahmen einer Besichtigung am 7. November 2020 tun. Die Stadt Schleiden bietet um 11 Uhr und um 15 Uhr eine kurze Führung und Präsentation der digitalen Möglichkeiten an. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist hierzu eine verbindliche Anmeldung im Vorzimmer des Bürgermeisters unter 02445 89-103 oder rathaus@schleiden.de unter Angabe von Anschrift und Anzahl der teilnehmenden Personen unbedingt erforderlich.

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Die Gesamtkosten des Projekts im Euskirchener Bahnhof betragen 3,8 Millionen Euro

Euskirchen, 26.10.2020 – Einen wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Schienennetzes im Kreis Euskirchen gehen der Nahverkehr Rheinland (NVR) und die Deutsche Bahn (DB): An Gleis 46 im Euskirchener Bahnhof wird der Bahnsteig umgebaut und reaktiviert, damit zukünftig die Eifel-Bördebahn (RB 28) dort halten kann. Im Rahmen der momentan bereits laufenden Arbeiten wird der Bahnsteig auf eine Länge von 120 Meter und eine Höhe von 55 Zentimeter umgebaut. Der NVR fördert das Projekt, bei dem auch die Signaltechnik angepasst werden muss, mit 3,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro. Die Umbauarbeiten an dem Bahnsteig können voraussichtlich im Dezember beendet werden. Anschließend müssen noch die Signalanlagen angepasst werden. Daher kann der reaktivierte Bahnsteig voraussichtlich im Februar 2021 in Betrieb genommen werden.

„Der große Vorteil der Reaktivierung des Bahnsteigs liegt darin, dass die Eifel-Bördebahn zukünftig im Euskirchener Bahnhof nicht mehr die Gleise der Eifelstrecke queren muss“, so Manfred Gutfrucht, Projektleiter bei DB Netz. „Dies führt zu einer deutlichen Entspannung in diesem stark frequentierten Knotenpunkt, da die Züge bislang auf Gleis 4 wenden müssen.“ NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek ergänzt: „Nur durch die Reaktivierung des Gleises 46 ist zukünftig ein Stundentakt der RB 28 von Euskirchen nach Düren fahrbar. Die Aufnahme des Stundentakts wird möglich, wenn die notwendigen Arbeiten an der Strecke abgeschlossen sind. Dies ist für Dezember 2021 anvisiert.“

Landrat Günter Rosenke sieht in den derzeitigen Umbauarbeiten eine klare Stärkung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Kreis Euskirchen: „Dies ist eine weitere millionenschwere Investition, die beim Ausbau des klimafreundlichen Zugverkehrs enorm hilft.“

Mit Einführung des Stundentaktes auf der Bördebahn wird sich die Attraktivität der Schienenstrecke, insbesondere auch für Berufspendler deutlich erhöhen.

Sofern die Infrastrukturarbeiten planmäßig verlaufen, kann Ende 2021 eine Fahrzeit zwischen Euskirchen und Düren von unter 40 Minuten erreicht werden.

Der Stundentakt auf der Bördebahn bietet zudem die Chance und zugleich die Herausforderung, das bestehende Busangebot auf das neue Bahnangebot anzupassen. Dazu werden sich die Kreise Euskirchen und Düren in den nächsten Wochen intensiv austauschen.

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20 Jahre Notfallnachsorge des DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V.

Wittlich, 26.10.2020 – Menschen werden zumeist unvorbereitet durch Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen: Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Notfallnachsorge leisten dann „Erste Hilfe für die Seele“. Sie sind in den ersten Stunden zur Stelle, damit Menschen nach einem Unfall, Unglück oder Notfall nicht allein sind, bis Angehörige oder Freunde ihnen zur Seite stehen können. Sie hören zu, sie trösten, sie reden oder schweigen, sie leiten erste organisatorische Schritte ein – wie der Betroffene sich dies wünscht.

Um den Menschen in unserem Landkreis in dieser Ausnahmesituation zur Seite zu stehen wurde am 30.10.2000 die Notfallnachsorge des DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V. gegründet. Seit dem hat sich der Einsatz der Notfallsorge in schwierigen Lebenssituationen bewährt, so dass sich die Einsatzzahlen bei jährlich 100 einpendeln. Das diesjährige Ausnahmejahr zeigt, dass der Bedarf durch die Corona-Krise noch weiter ansteigt. Insgesamt sind zum 20. Jubiläumsjahr 29 Personen in der Notfallnachsorge aktiv. Um zeitnah Hilfe gewährleisten zu können verteilen sich die Helfer/innen über den gesamten Landkreis Bernkastel-Wittlich. Sie treten dabei immer mit zwei Personen in den Einsatz. Neben einem hohen Maß an Lebenserfahrung und psychischer Stabilität bringen die Helfer/innen die Fähigkeit der Geduld des Zuhörens und Einfühlungsvermögen mit. Ebenso sind Sie in den verschiedenen Fachgebieten wie Erste Hilfe und psychologischer Gesprächsführung intensiv geschult.   

Die Notfallnachsorge wird von Polizei oder Feuerwehr hinzugerufen, vom Rettungsdienst oder dem Hausarzt. Aber auch Privatpersonen können den Notfallnachsorgedienst über die Rettungsleitstelle zu Hilfe rufen. Die Anforderung erfolgt unentgeltlich, denn die Einsatzkräfte sind ausschließlich ehrenamtlich tätig.

Die ursprüngliche Planung das 20. jährige Bestehen in der Baldenauhalle in Morbach mit allen Helfern und befreundeten Organisationen unter der Schirmherrschaft der Landesministerpräsidentin zu feiern wurde Corona bedingt ausgesetzt. Nun erfolgt lediglich eine kleine interne Feier am Gründungstag unter Einhaltung der Hygieneregeln. Aber so kennen wir die Notfallsachsorge – ruhig, unauffällig aber immer da, wenn sie benötigt wird.

Allen Helfer/innen des Notfallnachsorge-Teams ein großes Dankeschön für Ihren tollen Einsatz!!!

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Mega-Event in der Mechernicher Dreifachturnhalle ist abgesagt

Mechernich, 26.10.2020 – Sonst spielen hochkarätige kölsche Bands bei „Jeck sin, lache, Musik mache“ in der Mechernicher Dreifachturnhalle zum Auftakt der Karnevalssession und zur Freude der Jecken. Auch bei der 24. Auflage 2020 sollte es so sein – bis Corona den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung machte.

„Aufgrund der Corona-Bedingungen und behördlicher Auflagen müssen wir unsere Veranstaltung in diesem Jahr leider absagen“, bedauern Mit-Organisatoren Guido Meyer und Guido Heske. Man hoffe, kommendes Jahr wieder durchstarten zu können. Am Programm arbeite man schon.