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Kaller Einrichtungen geschlossen

Kall, 02.11.2020 – Die Gemeinde Kall reagiert auf die deutlich steigenden Covid-19-Infektionszahlen mit verschiedenen Maßnahmen. Zum einen wird das Serviceangebot im Rathaus wie im Rahmen der „ersten Welle“ im Frühjahr nur noch nach vorheriger Terminabsprache zu nutzen sein. Bürgermeister Hermann-Josef Esser baut hier auf die Vernunft der Kaller Bürgerinnen und Bürger: „Zum Schutz sowohl der Besucher als auch der Beschäftigten im Rathaus werden die Rathaustüren ab Montag, 2. November, bis auf weiteres geschlossen bleiben.“ Er sei froh, so Esser, dass man die Büros in den vergangenen Monaten bereits mit Spuckschutz und weiteren Vorkehrungen ausgestatte habe, so dass Bürgerinnen und Bürger nach Terminabsprache empfangen werden können. Sie werden dann jeweils vom zuständigen Sachbearbeiter an der Türe abgeholt.

Vorbehaltlich der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung sollen das Haus der Begegnung und die Bibliothek unter den festgelegten Schutzmaßnahmen zunächst weiter geöffnet bleiben. Ausfallen müssen hingegen die geplanten und bereits angekündigten Vorlesenachmittage in der Bibliothek.

Auch das Hallenbad wird ab Montag, 2. November, geschlossen. Sporthallen und -plätze sind gemäß Corona-Schutzverordnung für den Freizeitsport gesperrt. Die offene Jugendeinrichtung „Schülercafé“ muss den Betrieb ebenfalls bis auf weiteres einstellen. Esser: „Diese Einschnitte, von denen ja auch die Vereine sowie die Jugendarbeit betroffen sind, fallen uns besonders schwer. Leider sind die Schließungen in der aktuellen Situation aber geboten.“

Der Bürgermeister bittet um Verständnis, dass das Ordnungsamt, für das die momentane Infektionslage nur unter Ableistung von Überstunden zu meistern ist, anderen Aufgaben nicht so zeitnah wie sonst nachkommen kann. „Dazu gehören etwa Hundeangelegenheiten und Heckenrückschnitte“, so der Ordnungsamtsleiter Harald Heinen. Momentan sei insbesondere die Überstellung von Quarantäneverfügungen von oberster Priorität.

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PWG erfolgreich bei „Leben mit Chemie“

Wittlich, 02.11.2020 – Beim diesjährigen Landeswettbewerb „Leben mit Chemie“ haben 9 Schülerinnen und Schüler des Peter-Wust-Gymnasiums eine Ehrenurkunde erreicht und 2 eine Siegerurkunde.

In diesem Jahr waren die Jungforscher aufgefordert unter dem Thema „Tolle Knolle“ das biochemische Verhalten der Kartoffel und die Herstellung verschiedener Produkte daraus zu untersuchen. Gianna Bauer, Lina Wolkow, Lina Schömann (7c) und Leo Austel (6b) haben außer der Ehrenurkunde auch noch einen Buchgutschein für ihre besonders herausragenden Leistungen erhalten.

Herzlichen Glückwunsch an alle TeilnehmerInnen und ein herzliches Dankeschön an die betreuenden Lehrkräfte!

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Eschweiler erhält neue Stauden Bepflanzung

Eschweiler, 02.11.2020 – Der Parkplatz Kochsgasse/Englerthstraße ist einer der Eingangsbereiche in die Eschweiler Fußgängerzone. Die Beete des Parkplatzes sind heute mit Bodendeckern bepflanzt. Diese Bepflanzung ist durchgängig mit krautigen Pflanzen und Gräsern sowie Gehölzsämlingen durchsetzt. Dies hat zur Folge, dass eine ordnungsgemäße Pflege nicht bzw. nur mit einem sehr hohen Zeitaufwand möglich ist. Der Parkplatz wirkt hierdurch ungepflegt und nicht sehr einladend. Zur Verbesserung der Gesamtsituation wird der alte überjährige Bewuchs der Beetflächen entfernt und durch eine moderne Staudenbepflanzung ersetzt.

Es entsteht ein Staudenmischpflanzung – ähnlich der Bepflanzung an der Indestraße. Hierzu werden alle alten Bodendecker – mit Ausnahme der Hecke – entlang der Hausfassade und dem Gingkobaum gerodet sowie die obere Schicht des Erdreiches inkl. der Unkräuter ausgebaggert. In ein neu eingebrachtes Bodensubstrat wird eine für diesen Standort erprobte und bewährte Staudenmischung gepflanzt.

Die Mischung enthält Staudenarten und Gräser, die ein Blühspektrum von Mai bis Oktober gewährleisten. Für den Frühjahrsaspekt werden Blumenzwiebeln beigemischt, so dass ab März Blüten in unter-schiedlichen Farben das Erscheinungsbild der Beetfläche bestimmen. Abschließend wird das Beet mit einer Mulchschicht aus Kalksteinschotter abgedeckt. Hierdurch wird die Verdunstung vermindert und Unkrautwuchs unterdrückt.

Auch wenn das Beet unmittelbar nach der Fertigstellung wie eine kahle Schotterfläche aussieht, werden ab dem Frühjahr die gepflanzten Zwiebeln, Stauden und Gräser mit ihrem Blüten- und Fruchtschmuck ein buntes und abwechslungsreiches Bild ergeben, wobei einige Arten gleichzeitig Nahrung für heimische Insekten darstellen.

Die Umgestaltung erfolgt durch die Grünflächenkolonne des Baubetriebshofes der Stadt Eschweiler. Die Ausführung erfolgt in dem Zeitraum vom 02. bis 06.11.2020. Für die Dauer der Arbeiten wird der Parkplatz komplett gesperrt. Der Zugang für Anwohner sowie zur Fußgängerzone und zur Indebrücke Kochsgasse ist sichergestellt. Um Verständnis für die Behinderung während der Arbeiten wird gebeten.

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Eindringlicher Appell des Landrats an die Bevölkerung im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 01.11.2020 – Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt heute bei 116 Neuinfektionen. Landrat Dr. Jürgen Pföhler spricht von einer besorgniserregenden Entwicklung. Er appelliert eindringlich an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich an die Einschränkungen und Maßnahmen des Landes und des Kreises zu halten. Derzeit sind im Kreis 247 Personen mit dem Coronavirus infiziert und 863 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. „Bittere Wahrheit ist, dass hinter diesen Zahlen Menschen und Schicksale stehen. Selbst wenn man genesen ist, gibt es häufig noch körperliche Einschränkungen. Wenn wir uns in den kommenden Wochen vernünftig verhalten, haben wir die Chance, das Virus einzudämmen und noch weitergehendere Einschränkungen zu vermeiden. Hören Sie nicht auf Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker und selbsternannte Virusexperten.“

Heute gibt es 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis: sechs in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, fünf in der Stadt Remagen, je eine in der Stadt Sinzig und in der Verbandsgemeinde Adenau, fünf in der Verbandsgemeinde Bad Breisig, eine in der Verbandsgemeinde Brohltal sowie drei in der Gemeinde Grafschaft.

Die Gesamtzahl der Infizierten im Kreis Ahrweiler steigt auf 652. Davon gelten 405 als genesen. Fünf Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 863 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie stellt sich in den einzelnen Städten, Gemeinden und Verbandsgemeinden im Kreis wie folgt dar:

Verbandsgemeinde Adenau: 113 Infektionen, davon 40 genesen
Verbandsgemeinde Altenahr: 57 Infektionen, davon 47 genesen, 1 Person verstorben
Verbandsgemeinde Bad Breisig: 50 Infektionen, davon 31 genesen
Verbandsgemeinde Brohltal: 43 Infektionen, davon 27 genesen
Gemeinde Grafschaft: 70 Infektionen, davon 54 genesen
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: 164 Infektionen, davon 108 genesen, 3 Personen verstorben
Stadt Remagen: 78 Infektionen, davon 48 genesen
Stadt Sinzig: 77 Infektionen, davon 50 genesen, 1 Person verstorben

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Online-Werbung für Ihren Erfolg

Daun, 31.10.2020 –  Seit vielen Jahren überzeugt EIFELZEITUNG.de die Nutzer und Werbepartner mit journalistischer Qualität, erfolgreichen Services und maßgeschneiderten Vermarktungsangeboten.

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Innenminister Lewentz: „Setze auf Einsicht und Solidarität aller“

Region/Mainz, 30.10.2020 – Innenminister Roger Lewentz appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, bereits am anstehenden Wochenende möglichst zuhause zu bleiben. Das Motto zum Wochenende dürfe nicht „Jetzt gilt`s nochmal“ heißen. Die Polizei werde daher bereits vom heutigen Freitag an die Kontrolldichte erhöhen und verstärkte Präsenz zeigen. Die Präsidien werden dabei durch Kräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt.

„Unsere rheinland-pfälzische Polizei hat bereits in den letzten Wochen die kommunalen Ordnungsbehörden sehr intensiv unterstützt. Gerade im November wird es auf verstärkte stetige Kontrollen ankommen. Wir sind so präpariert, dass wir sehr intensiv kontrollieren können und auch sehr intensiv kontrollieren werden“, betonte Lewentz. Die rheinland-pfälzische Polizei habe die konsequente Umsetzung der Corona-Bekämpfungsverordnung intensiv im Blick und werde weiterhin mit den kommunalen Ordnungsämtern Hand in Hand arbeiten. Insbesondere öffentliche Plätze, aber auch die Gastronomie und bekannte Ausflugs- und Naherholungsziele stehen im Fokus der Kontrollmaßnahmen, die Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung insgesamt reduzieren sollen. Verstöße gegen die Verordnung können sowohl Ordnungswidrigkeiten als auch Straftaten darstellen.

„Der sich aufbauenden großen Welle kann nur begegnet werden, indem alle solidarisch und diszipliniert zusammenstehen“, so Lewentz. Denn eine lückenlose Überwachung sei trotz intensiver Kontrolltätigkeit nicht zu gewährleisten. Der Innenminister sieht daher auch die Menschen in ihrem privaten Umfeld in der Mitverantwortung. „Ich setze gemeinsam mit den Einsatzkräften der gesamten Blaulicht- und kommunalen Familie, aber gerade auch den im Gesundheitsbereich Tätigen, auf die Einsicht und Solidarität der Menschen“, appellierte Lewentz. Das Virus könne nur eingedämmt und Leben gerettet werden, wenn alle zusammenstehen und auch dann einmal zuhause bleiben, wenn es schwerfällt

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Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gemeinsam sind wir stärker als das Virus – Wir handeln entschlossen und lassen niemanden allein

Region/Mainz, 30.10.2020 – „Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat unser Land mit voller Wucht erreicht. Wir werden diese hochdynamische, dramatische Entwicklung nur dann in den Griff bekommen, wenn wir alle unsere Kontakte auf ein Minimum beschränken“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Regierungserklärung vor dem rheinland-pfälzischen Landtag. Noch vor zwei Wochen seien es einzelne Corona-Hot-Spots gewesen, mittlerweile sei auch in Rheinland-Pfalz fast die gesamte Landkarte rot und eine wirksame Unterbrechung der Infektionsketten nicht mehr möglich. Stand heute würden mehr Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt als noch im März dieses Jahres, viele davon auf Intensivstation und mit Beatmung.

„Wir ergreifen die Schutzmaßnahmen, um zu verhindern, dass sich immer mehr Menschen infizieren, erkranken oder sogar durch COVID-19 sterben. Wenn die Infektionszahlen nicht gesenkt werden, können wir nicht mehr garantieren, dass alle Kranken in Krankenhäusern versorgt werden. Wir riskieren, dass die Infrastruktur nicht aufrechterhalten werden kann, weil zu viele Beschäftigte in den Betrieben, der Verwaltung, bei Polizei und Gesundheitswesen ausfallen.  Auch der Schaden für die Wirtschaft wäre riesig“, so die Ministerpräsidentin. Deshalb müsse jetzt für einen begrenzten Zeitraum auf eine flächendeckende Strategie gesetzt werden und die Zahl der Menschen, die sich begegnen, drastisch verringert werden. Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen würden alle Bürgerinnen und Bürger betreffen, aber Bereiche wie Gastronomie, Hotels und Kultur besonders hart. Der Landesregierung sei es deshalb außerordentlich wichtig, dass der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz auch konkrete Hilfen für die heimische Wirtschaft und die Kultur umfasse.

Neue Rechtsverordnung tritt Montag in Kraft

Konkret hätten Bund und Länder beschlossen, dass im gesamten Bundesgebiet ab kommendem Montag die Einrichtungen zur Freizeitgestaltung wie Theater, Kinos oder Freizeitparks ebenso wie Schwimmbäder und Fitnessstudios geschlossen werden. Cafés und Restaurants müssten wieder auf einen Abhol- und Lieferbetrieb umstellen. Der Profisport dürfe nur noch ohne Zuschauer stattfinden. „Für den Alltag gelten strenge Kontaktbeschränkungen: Menschen dürfen sich nur noch mit einem weiteren Hausstand treffen, insgesamt dürfen nicht mehr als zehn Personen zusammenkommen. Zu den einzelnen Maßnahmen werde noch heute die Rechtsverordnung veröffentlicht, die Montag in Kraft trete.

Schulen und Kitas bleiben offen

„Wir werden Schulen und Kitas so lange wie möglich offenlassen. Unsere Kinder und Jugendlichen dürfen nicht zu Verlierern der Krise werden“, so die Ministerpräsidentin. Um Schule in Präsenzform weiter zu ermöglichen, gelte deshalb ab Montag an allen weiterführenden Schulen landesweit die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzbedeckung auch im Unterricht. Damit in jeder Schule für den Notfall auch genug Masken und Desinfektionsmittel vorhanden sind, stelle das Land den Schulen und Schulträgern nochmals 500.000 Masken und 50.000 Liter Desinfektionsmittel zur Verfügung. „Altenheime und Krankenhäuser unterstützen wir durch Testungen, damit es nicht wieder zu einer Situation kommen muss, dass alte oder kranke Menschen wochenlang allein und ohne Besuch in einem Zimmer leben oder dass Angehörige sich von Sterbenden nicht verabschieden können. Auch unsere Unternehmen sollen so weit wie möglich den Betrieb aufrechterhalten; Geschäfte bleiben mit erweiterten Hygieneauflagen geöffnet“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Konkrete Hilfen für die Wirtschaft und Kultur

Die Einschränkungen, die alle Bürger und Bürgerinnen im kommenden Monat gleichermaßen betreffen, bezeichnete die Ministerpräsidentin als einschneidend „Sie nehmen uns vieles von dem, was das Leben schön macht: Geselligkeit, Sport mit anderen und Kulturveranstaltungen. Und ich weiß auch: Die Maßnahmen betreffen alle, aber sie treffen nicht alle gleichermaßen hart. Für Gastronomen und Gastronominnen, Hoteliers, Künstler und Künstlerinnen und andere betroffene Bereiche kommt ein erheblicher materieller Schaden dazu. Die Corona-Pandemie stellt die Kunst und Kultur, die wir doch gerade in einer Krise so sehr brauchen, vor besondere Herausforderungen. Denn sie öffnet Denkräume und ist der notwendige Spiegel der Gesellschaft. Deswegen ist mir wichtig, dass auch die Kulturschaffenden, die jetzt eine besondere Last tragen, unterstützt werden.

Auch für Gastronomen, Hoteliers und andere betroffene Bereiche komme ein erheblicher materieller Schaden dazu. Viele von ihnen hätten in den letzten Monaten Phantasie, Kraft und auch einiges Geld in Hygienekonzepte gesteckt. Diese blieben richtig und wichtig. Aber die zweite Welle könne nur dann gebrochen werden, wenn nicht mehr so viele Menschen an einem Ort zusammenkommen, besonders nicht in geschlossenen Räumen ohne Maske.

„All denen, die nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Türen schließen müssen, versicherte die Ministerpräsidentin „Wir lassen Sie nicht allein!“ Sie habe dem Beschluss auch deshalb zustimmen können, weil der Bund konkrete Hilfen für unsere heimische Wirtschaft umfasse, für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen. „Dazu gehören auch die Solo-Selbstständigen. Diese konkreten Hilfen sind mir und meiner Landesregierung außerordentlich wichtig. Um finanzielle Ausfälle zu entschädigen, wird der Bund eine Nothilfe gewähren.

„Die Bundesregierung steht jetzt in der Verantwortung, die zugesagten Hilfen schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. Dafür hat die Bundeskanzlerin den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen ihr Wort gegeben. Darauf verlasse ich mich“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Demnach bekommen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erstattet. Diese Finanzhilfen werden insgesamt ein Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro haben. Zudem wird der KfW-Schnellkredit erweitert und für sehr kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern geöffnet. Gleichzeitig werden bereits bestehende Hilfen für hauptbetroffene Wirtschaftsbereiche über den Jahreswechsel hinaus verlängert und die Konditionen verbessert. Dabei geht es zum Beispiel um die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sowie die Soloselbstständigen. „Sobald die Eckpunkte des Bundes vorliegen, können wir als Land unsere Gastronomie unterstützen, die Hotels und Kultureinrichtungen in Rheinland-Pfalz, aber auch die Soloselbständigen und viele Veranstalter“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Landesregierung handelt auf klarer rechtsstaatlicher Grundlage

„Wir handeln entschlossen und kommen als Regierung unserer Verantwortung umfänglich nach. Dabei erfüllt Rheinland-Pfalz die Aufgaben, die uns das Bundesinfektionsgesetz überträgt. Damit handeln wir klar auf der Basis der rechtsstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik“, betonte die Ministerpräsidentin. „Ich habe wirklich großen Respekt vor anderen Auffassungen innerhalb des demokratischen Spektrums“, so Malu Dreyer weiter. Es sei gut und richtig, dass die rechtlichen Grundlagen für die Grundrechtseingriffe immer wieder durch die Parlamente und die Öffentlichkeit geprüft und debattiert werden. „Das ist ein Zeichen der Stärke unserer offenen und freiheitlichen Demokratie.“ Sie begrüßte in diesem Zusammenhang die Initiative mehrerer Fraktionen im Deutschen Bundestag für eine Anpassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes, um der Dauer und Eingriffstiefe der Maßnahmen Rechnung zu tragen. Die Landesregierung habe den Landtag bei den Corona-Maßnahmen regelmäßig und umfassend beteiligt. „Wer behauptet, er sei nicht einbezogen worden oder das Handeln der Regierung ist selbstherrlich, verbreitet wider besseres Wissen Fehlinformationen!“

Dank an Kommunen

„Die Stärke unseres Landes in dieser Pandemie liegt auch in der Stärke unserer Städte und Kommunen“, so die Ministerpräsidentin weiter. Sie sei mit den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen, den Landräten und –rätinnen, mit Gesundheitsämtern und Krankenhäusern im engen Kontakt. Sie alle leisteten Hervorragendes, oft bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Die Task Forces vor Ort hätten beste Arbeit gemacht.

Grund zur Zuversicht

Trotz der kommenden harten Wochen bestehe Grund zur Zuversicht. Zusätzlich zu den bekannten PCR-Tests würden mittlerweile Antigen-Schnelltests vorliegen. Sie ermöglichten gerade in Einrichtungen der Pflege schnelle Basistests von Bewohnern und Bewohnerinnen, Beschäftigten und Besuchspersonen. „Und die Welt schaut mit großer Hoffnung auf die Mainzer Firma BioNTech, die bei der Entwicklung eines Impfstoffs schon sehr weit gekommen ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Im Kern aber setze sie auf die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz, die zusammenhalten, wenn es darauf ankomme, die nicht nur sich selbst sehen, die sich an die Schutzmaßnahmen hielten und sich für andere engagierten. „Wenn ich auf die Menschen in unserem Land schaue, bin ich zuversichtlich: Gemeinsam sind wir stärker als das Virus!“

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Mayen leuchtet zu St. Martin!

Mayen, 30.10.2020 – Nachdem die Martins-Umzüge in Zeiten von Corona bereits vor einigen Wochen abgesagt wurden und aufgrund der ab 2. November geltenden Regelungen auch nicht umsetzbar gewesen wären, hat eine alternative Idee die Runde gemacht: Überall sollen zu Sankt Martin Lichter und Laternen erstrahlen. Auch Mayen ist mit dabei!

Am 10. November, dem Martinsabend, und am 11. November, dem Martinstag, werden die Genovevaburg, das Obertor, das Alte Rathaus, das Brückentor und das Neue Rathaus im Lichterglanz erstrahlen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und Laternen oder auch Teelichter oder Lichterketten in ein Fenster zur Straßenseite hin aufzustellen und so gemeinsam, ganz im Sinne von Sankt Martin, mit dem Leuchten ein Zeichen der Hoffnung in dieser Zeit zu setzen.

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Forstrevierleiter Bruno Ferdinand in den Ruhestand verabschiedet

Kaisersesch, 30.10.2020 – Ende Oktober wurde Forstrevierleiter Bruno Ferdinand von Forstamtsleiter Hans-Peter Schimpgen (Forstamt Cochem), Bürgermeister Albert Jung (Verbandsgemeinde Kaisersesch) und Vertretern der Ortsgemeinden in den Ruhestand verabschiedet. Coronabedingt fiel die Feier etwas kleiner aus, war aber dafür umso herzlicher.

Mehr als vier Jahrzehnte war Bruno Ferdinand für die Belange der Wälder im Forstrevier Masburg, das die Gemeinden Masburg, Eppenberg, Hauroth, Kalenborn sowie Urmersbach umfasst, zuständig. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes sowie die Beratung und Förderung des Privatwaldes. Besondere Herausforderungen waren die großen Sturmereignisse 1984, 1990, 2007 und 2010, die viele Schäden verursacht haben. Aber auch die letzten drei Jahre standen mit der zunehmenden Klimaveränderung und der damit einhergehenden Trockenheit sowie dem großflächigen Borkenkäferbefall der Fichten ganz im Zeichen einer Krisenbewirtschaftung. Jedoch hat Ferdinand schon früh auf die Anpflanzung geeigneter Baumarten zur Bewältigung des Klimawandels geachtet. Seine umfassenden Aufgaben hat er immer mit viel Herzblut, großer Umsicht und zukunftsorientiert wahrgenommen.

Forstamtsleiter Hans-Peter Schimpgen und Bürgermeister Albert Jung dankten Bruno Ferdinand für die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit ganz herzlich. Sie wünschten ihm für seinen Ruhestand alles Gute. Dem Dank und den Wünschen schlossen sich die Ortsbürgermeister an.

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Besucherbergwerk geschlossen ab Montag, 2. November – Wegen der Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen

Mechernich, 30.10.2020 – Zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. „Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Corona-Virus bleibt das Besucherbergwerk ab Montag, 2. November, bis auf weiteres geschlossen.“ Das teilt der Vorsitzende des Fördervereins Bergbaumuseum Mechernich, Günter Nießen, mit. Die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter stünden an erster Stelle.