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Online-Petition gestartet: Verschuldete Kommunen senden Hilferuf

Mayen/Pirmasens, 05.11.2020 – Vielen Kommunen steht das Wasser bis zum Hals. Elf der bundesweit 20 am höchsten verschuldetsten Städte und Landkreise liegen in Rheinland-Pfalz. Grund für die strukturelle Unterfinanzierung ist eine mangelnde Gegenfinanzierung der von Bund und Land jahrzehntelang an die Kommunen übertragen Pflichtaufgaben.

Die Corona-Pandemie verschärft die prekäre Haushaltslage drastisch. Jetzt wendet sich das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ erstmals mit einem Hilferuf direkt an die Bevölkerung.

Am Dienstag, 3. November 2020, ist in Pirmasens der Startschuss für die digitale Unterschriftenaktion „Petition Heimat“ gefallen. In den kommenden sechs Wochen sind alle Bürger aufgefordert, sich für eine bessere Zukunft ihrer Heimat stark zu machen – dazu genügen wenige Klicks im Internet. Die Petition ist an die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Fraktionsvorsitzenden im Landtag adressiert. Im Mittelpunkt des geforderten Maßnahmenpaketes steht eine auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen, um die gesetzlich übertragenen Aufgaben auch wahrnehmen zu können, sowie eine Lösung des Altschuldenproblems.

Immer mehr Städten und Landkreisen droht der Verlust eigener Gestaltungsfähigkeit. Denn trotz vielfältiger eigener Sparmaßnahmen bekommen die finanzschwachen Kommunen die massiven Probleme niemals in den Griff. Wie wichtig die Kompetenz der Kommunen zur Lösung von gesellschaftspolitischen Problemen ist, zeigt aktuell die Corona-Pandemie.

Gleichzeitig wird die Erfüllung der Aufgaben für die örtliche Gemeinschaft aber zusehends eingeschränkt. Spürbar wird dies für den Bürger vor allem durch Einschnitte bei der Instandsetzung von Straßen, der Gesundheitsvorsage, dem öffentlichen Nahverkehr sowie bei Kultur, Sport, Freizeit- und Bildungsangeboten. Dies kann und darf nicht sein, führt es doch mittlerweile dazu, dass die von der Verfassung garantierte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Städten und Landkreisen mit besonders hohen sozialen Lasten nicht mehr gewährleistet ist.

Wenn der Gordische Knoten der strukturellen Unterfinanzierung in Rheinland-Pfalz tatsächlich zerschlagen werden soll, muss dort angesetzt werden, wo die Finanzverantwortung für die Städte und Gemeinden liegt: bei der Landesregierung.

Die Kommunen benötigen umgehend eine ausreichende Finanzierung der ihnen übertragenen staatlichen Pflichtaufgaben, so dass sie ein Mindestmaß an freiwilligen Leistungen wahrnehmen können, ohne dies über neue Kredite zu finanzieren.

„Ich fordere die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf: Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Petition, damit wir unsere Heimat auch in Zukunft für alle Generationen lebenswert gestalten können“, appelliert Oberbürgermeister Treis.

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Volksbank Eifel unterstützt den SV Gerolstein

Gerolstein, 05.11.2020 – Manche Dinge sind nicht einfach zu realisieren. Gerade in der jetzigen Zeit haben es die Vereine nicht leicht. Durch die Corona Pandemie sind viele Einnahmequellen weggebrochen. Da kam das Projekt „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Eifel eG zur rechten Zeit.

Gemeinsam mit der Volksbank startete der Verein einen Aufruf an die Mitglieder und Förderer des Vereins, dieses Projekt mit kleinen und größeren Spendenbeträgen zu unterstützen. Die Volksbank verdoppelt diese Beträge bis zu einem Höchstbetrag von 50 € und zahlte insgesamt 2.305,00 € aus ihrem Spendentopf.

Dank dieser Hilfe konnte die Turnabteilung jetzt die benötigten Sportgeräte, einen Sprungtisch und einen Stufenbarren in Empfang nehmen. Wolfgang Friedrich vom Marketing-Team überreichte den Spendenscheck an Abteilungsleiter Axel Gerigk und den 2. Vorsitzenden Michael Lützeler anlässlich einer Trainingsstunde.

Die Nachfrage in der Turnabteilung ist ungebrochen hoch und zählt inzwischen rund 180 Kinder und Jugendliche. Die neuen Sportgeräte sorgen für einen weiteren Motivationsschub in der Abteilung. Der SV bedankt sich herzlich bei den vielen Einzelspendern und der Volksbank für die wertvolle Hilfe.

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Men in Boats II – 29. Jahresgabe des Kulturkreises Daun 2020 ein Zeichen in Zeiten der Pandemie

Daun/Koblenz, 05.11.2020 – „ Ich fühlte mich sehr geehrt, eine meiner Werke für die Jahresgabe zur Verfügung stellen zu dürfen“, so Sibylle Brennberger im Interview mit Elke Czernohorsky vom Kulturkreis Daun in ihrem Atelier in Koblenz. Wegen der Corona-Pandemie konnte die sonst übliche Präsentation der Künstlerin und der Jahresgabe nicht im Rahmen der Vernissage der Jahresausstellung des Kulturkreises erfolgen.

Das Malen und der Umgang mit Bildern ist ihr seit frühester Kindheit vertraut. Später in ihrem Studium habe sie die Frage interessiert, wie Kunst und Mensch zusammengehören: „Was macht das Bild mit dem Anderen?“ Kunst ist für sie deshalb vor allem Kommunikation. Die Vielschichtigkeit eines Bildes entf altet sich im Auge des Betrachters, sie regt ihn zum Nachdenken an und erschließt so immer neue, überraschende Bedeutungsebenen.

Das Bild der Jahresgabe, das auf der Grundlage von Fotos aus dem Fotoalbum ihrer Mutter entstanden ist, zeigt als Motiv eine typische Freizeitbootspartie von Freunden in den 50er Jahren.

Kontakt zum Kulturkreis: Geschäftsführerin Sigrid Jenssen, Felsenstraße 7, 54550 Daun, Telefon 06592/7672, E-Mail: info@kulturkreis-daun.de – Internet: www.kulturkreis-daun.de – mit Ausschnitten aus dem Interview.

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Abfallberatung des Kreises Euskirchen ist Teil der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2020

Euskirchen, 05.11.2020 – Vom 21. bis 29. November 2020 findet Europas größte Kommunikationskampagne für Abfallvermeidung statt – die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV). Tausende öffentlicher Aktionen zeigen dann bereits zum elften Mal europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf.

Auch im Kreis Euskirchen ist die Abfallberatung mit der Aktion „Unsichtbarer Müll – Schau genau hin“ dabei. Die kreisweit angelegte Informationskampagne soll aufzeigen, wie groß der „ökologische Rucksack“ von Elektrogeräten ist. Gerade gut reparierbare Geräte stehen hierbei im Fokus. Den Bürger*innen wird gleichzeitig der Weg zur Reparatur aufgezeigt und erleichtert, indem eine digitale Nachhaltigkeitskarte anlässlich der EWAV 2020 aufgebaut und veröffentlicht wird. Hier werden u.a. Repair-Cafés und Reparaturbetriebe im Kreis dargestellt.

Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen kooperiert mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Die Kampagne wird crossmedial gestreut und auch nach der EWAV 2020 weitergeführt. Und wer seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck wissen und verbessern möchte, sollte auf die neu entwickelte Webapp „SUSLA“ (Sustainable Lifestyles Accelerator) des Wuppertal Instituts zurückgreifen.

Karen Beuke, Abfallberaterin des Kreises Euskirchen. Foto: Kreis Euskirchen

„Wir unterstützen die Kampagne, um für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten zu werben. Abfallvermeidung fängt im Kleinen an. Jeder einzelne kann etwas tun, darauf wollen wir mit der Informationskampagne aufmerksam machen“, sagt Projektleiterin Karen Beuke.

Das diesjährige europaweite Motto lautet „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“ Für Deutschland ist dies ein wichtiges Thema, denn auch hierzulande wandern zu viele Dinge in den Müll, die eigentlich dort noch gar nicht hingehören. Ob Handy oder Waschmaschine, Spielzeug oder Kleidungsstück: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. „Wir müssen endlich verstehen, dass die Herstellung der Produkte auch Abfall verursacht! Reparieren und Wiederverwenden heißt die Devise!“, so Karen Beuke.

„Oder hätten Sie gewusst, dass der Ressourcenverbrauch von nur einem Toaster bei knapp 80 kg liegt? Hierunter verbergen sich auch viele Abfälle. Verdoppeln Sie die Nutzungsdauer eines Gerätes durch Reparatur, dann halbieren Sie den ökologischen Rucksack“, sagt Jens Teubler vom Wuppertal Institut.

Abfallvermeidung und Wiederverwendung stehen an der Spitze der EU-weit geltenden Abfallhierarchie. Akteure aus Wirtschaft und Industrie, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft sind dazu aufgerufen, mit eigenen Aktionen innovative Ideen und zukunftsweisende Projekte rund um die Abfallhierarchie zu präsentieren.

Abfallberatung Kreis Euskirchen: Tel.: 02251 – 15 – 371 oder E-Mail:karen.beuke@kreis-euskirchen.de

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Herbstferien-Freizeit in Wachtberg – klein aber fein

Wachtberg-Berkum, 05.11.2020 (bl) – Das war wohl die kürzeste Ferienfreizeit aller Zeiten und mit einer Teilnehmerzahl von 50 Kindern und Jugendlichen und einem 16-köpfigen Betreuerteam hätte man meinen können, wieder am Beginn der Ferienfreizeit vor rund 40 Jahren zu sein.

Sowohl Betreuer als auch Leitungsteam waren ganz gespannt auf diese Freizeit und hatten bis zuletzt gebangt, ob sie tatsächlich stattfinden kann. Aber „Corona“ hatte ein Einsehen und Dank eines guten Hygienekonzeptes konnten 16 Betreuer am 12. Oktober 2020 um 09.00 Uhr „ihre 50 Kinder und Jugendlichen“ auf dem Schulhof des Schulzentrums Berkum willkommen heißen. Das Team bestand diesmal ausschließlich aus erfahrenen Betreuern. Neben den bekannten Themen während der Schulungsabende konnte so der Focus zum einen auf einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in Bezug auf Corona als auch auf das Thema „Spiel und Spaß“ mit deutlich weniger Kindern in einer Gruppe gelegt werden.

Die Gemeinde Wachtberg dankt an dieser Stelle allen Betreuerinnen und Betreuern, denn sie haben ihren „Job“ wirklich gut gemacht.

Kleine Freizeit, kleine Gruppen, neue Erfahrungen

Eine Gruppenstärke von maximal acht Kindern  war ungewohnt für alle Beteiligten, aber es stellte sich schnell heraus, dass auch dies Vorteile haben kann. So kamen die Kinder und Jugendlichen untereinander und zusammen mit ihren Betreuern viel schneller ins Gespräch. Durch die Anpassung der Spiele und  Aktivitäten auf kleine Gruppen kam keine Langeweile auf.

Aber auch wenn bei dieser Freizeit einiges anders war, so konnte doch die eine oder andere Tradition fortgesetzt werden, zum Beispiel die „ Wachtbergrallye“, die unter dem  Motto stand „Rettet das Ferkel vorm Virus“. So machte sich der eine Teil mit dem Fahrrad, der andere zu Fuß auf den Weg, um dem Virus den Kampf anzusagen.

Wo im Sommer der Eiswagen anschließend auf dem Schulhof steht, gab es diesmal schon vorweihnachtliche Stimmung mit der Herstellung gebrannter Mandeln oder Bratäpfeln bei weihnachtlichen Klängen…. mal eine ganz andere, aber doch sehr harmonische Stimmung.

Fußball,  Slackline und Kürbisschnitzen war an den Workshop-Tagen nicht das einzige Angebot. Diesmal wurde sich auch der Tierwelt gewidmet: Mit Unterstützung des Erlebnis- und Umweltpädagogen Akim Huhn („Raus geht´s) wurden acht Insektenhotels gebaut, diese werden in Kürze auf sicheren und geeigneten Standorten im Gemeindegebiet aufgestellt. Ein weiteres handwerkliches Projekt war der Bau von Nistkästen, diese wiederum konnten die Erbauer als Erinnerung an die herbstliche Ferienfreizeit mit nach Hause nehmen.

Aufgrund der besonderen Hygienevorschriften musste auf das Angebot eines warmen Mittagessens leider verzichtet werden. Wo ansonsten in der Mittagszeit Trubel in der Aula herrscht, verspeisten nun vier Gruppen mit Abstand und gemäßigter Lautstärke ihre mitgebrachten Lunchpakete. Spätestens in dieser Situation kam schon etwas Wehmut auf, denn… da fehlt doch was?! Als Alternative zu den traditionellen Grillabenden gab es diesmal „300 Grad“ aus einem „Gastro-Pizza-Ofen“; Teigrohlinge vom Villiper Pizzabäcker und  jede Menge Zutaten verhalfen so allen zur selbstbelegten köstlichen Pizza. Mit einem Filmabend für die einen und einem „Chaos-Gelände-Spiel“ für die anderen fanden zwei erlebnisreiche Tage ihren Ausklang.

Ferienfreizeit und kein  Abschlussfest bei 35 Grad in der Aula! Eine besondere Ferienfreizeit unter besonderen Umständen ging dann aber doch mit einem kleinen Abschiedsritual am letzten Tag zu Ende: „Hot Dogs für ALLE“ – solange der Vorrat reicht.

Die Veranstalter hoffen schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr – gesund und munter. Die Gemeinde Wachtberg bedankt sich ganz herzlich beim Lionsclub Meckenheim Wachtberg, der „Lieblingsmaklerin-In Wachtberg zu Hause“ und der KSK-Stiftung, die diese Ferienfreizeit finanziell unterstützt haben. Ebenfalls vielen Dank der ENEWA für die kostenlose Inanspruchnahme des Hallenbades und der Feuerwehr Berkum für die Bereitstellung des Grillplatzes.

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Andheri-Hilfe Kommern ruft zu Spenden auf

Mechernich-Kommern, 05.11.2020 – Die Andheri-Hilfe Kommern ruft zu Spenden für das gleichnamige Kinderdorf vor den Toren Mombays in Indien auf, das vor Jahrzehnten von der aus Mechernich stammenden Ordensschwester Anna Huberta, geb. Gertrud Roggendorf, gegründet worden war.

Der Kommerner Helfer/innen/kreis um Ilse Kradepohl arbeitet seit seiner Gründung vor 45 Jahren eng mit Rosi Gollmann und der von ihr 1967 gegründeten Andherihilfe Bonn zusammen. Diese Organisation hat schon Hundertausenden Menschen in Indien und Bangladesh zu einem würdevollen und selbstbestimmten Leben verholfen.

Außerdem finanzierte das Werk Operationen, um 1,3 Millionen blinden Menschen vor allem in Bangladesh ihr Augenlicht wieder zu verschaffen. Ein aus Kommerner Basarerlösen unterstütztes Andheri-Projekt fördert gezielt junge Mädchen aus den Slums. Sie sollen in die Schule gehen und eine Berufsausbildung machen können.

Basar war Haupteinnahmequelle

Mit ihrem jetzigen Spendenaufruf weist Ilse Kradepohl, Telefon (0 24 43) 64 25, auf die wirtschaftlichen Probleme nicht nur in Andheri durch die weltweite Corona-Pandemie hin. Gleichzeitig sei dem Helferkreis Kommern seine Haupteinnahmequelle, der Weihnachtsbasar, durch Corona genommen.

„Dabei wäre unsere Hilfe in diesem Jahr ganz besonders nötig“, so Ilse Kradepohl: „Die Corona-Krise hat die fragile Einkommens- und Ernährungssituation von vielen Menschen weltweit extrem verschlechtert. Viele sind zu arm, um genügend Nahrung für ihre Familie zu kaufen. So auch in Indien und Bangladesch, wo die Andheri-Hilfe aktiv ist.“

Der gemeinnützige Verein aus Bonn fördert nach eigenen Angaben zurzeit rund 50 Projekte in den beiden Ländern. Dabei gehe es stets um die ärmsten und schwächsten Menschen. Der Schwerpunkt liege auf der Stärkung von Frauen- und Kinderrechten, Bildungs- und Gesundheitsprojekten.

Ilse Kradepohl: „Die Hilfsprojekte haben zum Ziel, den Menschen vor Ort neue Chancen zu eröffnen, damit sie ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und nutzen können. Seit 45 Jahren unterstützt die Ortsgruppe aus Kommern den Bonnern Verein dabei.“

Spenden können gegen eine Spendenquittung des Vereins überwiesen werden an: Andheri Hilfe e. V., Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE80 3705 0198 0000 0400 06, BIC: COLSDE33

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Dorfladen Klausen erhält knapp 7.000 Euro Bundesförderung

Klausen/Berlin, 04.11.2020 – Die Initiative „Dorfladen Klausen“ wird mit 6.960 Euro aus dem Sonderprogramm des Bundes „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ gefördert. Das teilte Patrick Schnieder, Bundestagsabgeordneter für die Eifel, in Berlin mit.

„Das Konzept des Dorfladens in Klausen hat im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dem das Sonderprogramm angesiedelt ist, überzeugt. Der Verein trägt dazu bei, die Nahversorgung der Menschen in Klausen sicherzustellen. Und der Dorfladen ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Ich freue mich, dass fast 7.000 Euro nach Klausen gehen und so zum Erhalt dieses Dorfladens beitragen“, so Patrick Schnieder.

Das Sonderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Es hat zum Ziel, ehrenamtliche Initiativen zu unterstützen, die in ländlichen Räumen in der nachbarschaftlichen MdB Lebensmittelversorgung engagiert sind und die in Folge der COVID-19-Pandemie vor besonderen Herausforderungen stehen. Durch die Förderung sollen die Kosten abgefedert werden, die den Initiativen durch die Umsetzung der Hygienemaßnahmen entstehen.

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Kein AhrWine-Tasting und Tag der offenen Weinkeller im November

Ahrtal, 04.11.2020 – Aufgrund der nun im November geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden das für Freitag, 20. November geplante AhrWine-Tasting in der Kleinen Bühne im Kurpark und der Tag der offenen Weinkeller am Samstag, 21. November 2020 leider nicht stattfinden können. Die Eintrittskarten behalten jedoch ihre Gültigkeit für 2021. Die Termine stehen bereits fest: Zum AhrWine-Tasting lädt der Veranstalter Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. am Freitag, 19. November 2021, und die Weingüter im Ahrtal werden am Samstag, 20. November 2021 für den Tag der offenen Weinkeller öffnen.

„Für alle, die nicht warten möchten, haben wir uns gemeinsam mit den teilnehmenden Winzern ein ganz besonderes Winter-Spezial überlegt. Ab Freitag, 20. November 2020 haben Karteninhaber die Möglichkeit, ihre Eintrittskarte in der Tourist-Information in Bad Neuenahr oder Ahrweiler in Gutscheine umzuwandeln“, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter, Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. Die Umwandlung der Tickets in Gutscheine ist bis einschließlich Donnerstag, 31. Dezember 2020 möglich.

Egal ob für einen guten Tropfen Wein, eine Weinprobe oder Weinwanderung – die Wertgutscheine können beliebig bei allen teilnehmenden Weingütern für Produkte oder Erlebnisse genutzt werden. Gutscheininhaber erhalten eine Broschüre mit allen teilnehmenden Weingütern und informieren sich bitte zu angebotenen Weinen oder Veranstaltungen direkt beim jeweiligen Weingut. Die Gutscheine sollten möglichst bis Freitag, 30. April bei den Weingütern eingelöst werden.

Die Tourist-Information Bad Neuenahr befindet sich in der Kurgartenstr. 13, die Tourist-Information Ahrweiler im Blankartshof 1.

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OB Treis wirft einen Blick zurück auf 8 Jahre Amtszeit in Mayen

Mayen, 04.11.2020 – Die Amtszeit von Oberbürgermeister Wolfgang Treis endet heute, am 4. November. Heute Abend wird er aus dem Amt verabschiedet und sein Nachfolger, Dirk Meid, in das Amt eingeführt.

Wolfgang Treis wirft einen Blick zurück auf 8 Jahre als oberster Bürger seiner Heimatstadt:

„Ich bin stolz und dankbar, wenn ich auf diese Zeit zurück blicke, aber natürlich auch traurig darüber, dass ich die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen der Verwaltung zukünftig nicht fortsetzen und somit nichts Bedeutendes mehr für meine Heimatstadt bewegen kann“, so Treis.

Neben einer Reihe von materiellen Verbesserung, wie beispielsweise die zahlreichen Straßensanierungen, die Umgestaltung des Ostbahnhofgeländes, der Sportplatzneubau in Hausen, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hausen, der Neubau des Kindergartens in der Weiersbach, die Netteterrasse im Trinnel, die Neugestaltung des Dorfplatzes in Kürrenberg, etc. denkt Treis auch gerne an das zurück, was er im Rathaus bewegt hat.

So wurde unter seiner Führung die Neuorganisation der Verwaltung umgesetzt, die seinerzeit erforderlich wurde, weil 2 von 5 Fachbereichsleitern in den Ruhestand verabschiedet wurden und das Organisationsgefüge in der Folge verschlankt wurde.

Auch wurden unter Treis die jährlichen Strategiesitzungen mit den Führungskräften eingeführt und das betriebliche Gesundheitsmanagement ausgeweitet.

Stolz ist der scheidende Stadtchef auch auf die Konsolidierung des Haushaltes und hofft, dass die stabile Haushaltslage mit einem weiterhin ausgeglichenen Haushalt, sich als wichtige Grundlage für die notwendigen Investitionen fortsetzen wird.

Im touristischen Bereich denkt Treis vor allem an drei Projekte zurück, die Mayen mit dem Umland verbunden haben – der Zusammenschluss „Elzerland“ , die Leader Kooperation Rhein-Eifel wie auch die Welterbeinitiative „Eifeler Mühlsteinrevier“.

„Das alles war aber natürlich keine alleinige Leistung von mir. Ohne die engagierten Mitarbeiter im Rathaus hätte ich viele Ideen niemals umsetzen können, ihnen bin ich besonders dankbar“, so Treis. „Abschließend möchte ich noch allen ehrenamtlich Tätigen Respekt, Anerkennung und Dank aussprechen. Sie sind eine Bereicherung für das öffentliche Leben und ohne sie wäre so manche Aufgabe in der Vergangenheit, insbesondere die Zuwanderung der Flüchtlinge, nicht zu bewältigen gewesen.

Besonders hervorzuheben ist auch das gute Miteinander der Behördenleiter*innen in der Stadt Mayen.

Last but not least gilt sein besonderer Dank den Feuerwehrkamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und der Umlandkommunen sowie den hauptamtlichen Feuerwehrgerätewarten. „Sie alle leisten großartige Arbeit und ich bin sehr stolz darauf, dass ich in meiner Amtszeit an ihrer Spitze der Freiwilligen Feuerwehr meiner Heimatstadt stehen durfte“, reflektiert Wolfgang Treis.

Am Ende seiner Amtszeit konnte Oberbürgermeister Wolfgang Treis noch zwei hochrangige Auszeichnungen entgegennehmen, so wurde die Stadt Mayen von der Oskar Patzelt Stiftung zur Kommune des Jahres 2020 ernannt und von der Bundesministerin der Verteidigung mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft ausgezeichnet. „Es macht mich besonders stolz, dass wir diese hohen Auszeichnungen in meiner Amtszeit erringen konnten“, so Treis.

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Uferlichter leuchten auch diesen Winter in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 04.11.2020 –  Uferlichter haben sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des weihnachtlichen Geschehens im Ahrtal entwickelt. Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer entsteht jedes Jahr eine besondere Lichterstimmung am Ahrufer und im Kurpark, die zahlreiche Menschen von Nah und Fern anzieht. Bereits frühzeitig hat der veranstaltende Verein Uferlichter Kultur e.V. die Weichen gestellt und sich mit der Umsetzung der Uferlichter unter Pandemie-Bedingungen beschäftigt und auch das vorbereitende Sommercamp mit den ehrenamtlichen Helfern umgesetzt.

Der Vorsitzende des Uferlichter Kultur e.V., Christian Lersch, stellt die Zielsetzung dahinter kurz und knapp dar: „Keine Illumination rund um den Kurpark zu haben, ist für mich nicht denkbar. Zur Weihnachtszeit ein dunkles Ahrufer ist für mich persönlich keine Option.“ Frühzeitig wurde daher die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH mit an Bord geholt, um mit einem starken Partner gemeinsam diese einmalige Aktion auch dieses Jahr zu ermöglichen.

Geschäftsführer Christian Senk stellt dabei fest: „Wir haben mit der LebensArt, dem ‚Genuss am Fluss‘-Festival im Sommer sowie zuletzt den WeinLounges gezeigt, dass es gerade im Kurpark Möglichkeiten gibt, auch in diesem Jahr verantwortungsvoll Veranstaltungen umzusetzen. Darauf bauen wir für die Uferlichter auf.“

Die traumhafte Lichterstimmung und Dekoration, die die Uferlichter ausmachen, soll es auf jeden Fall geben. In welcher Form Stände und gastronomische Angebote möglich sein werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Die Partner planen mit verschiedenen Szenarien, die je nach Pandemie-Situation der nächsten Wochen genutzt werden könnten. Neben einer Zugangskontrolle zum Park und umfangreichen Hygienemaßnahmen sind dabei auch neue und ausgeweitete Öffnungszeiten angedacht, damit sich die Besucher mehr verteilen können. Der Start der Uferlichter wäre auch in diesem Jahr das zweite Adventswochenende – allerdings bereits donnerstags. Und auch an den folgenden Wochenenden ist geplant, immer von Donnerstag bis Sonntag zu öffnen.

Außerdem sollen die Uferlichter dieses Jahr erstmals bis in den Januar gehen. Am Wochenende der ‚Heiligen drei Könige‘ wären sie das letzte Mal geöffnet. Das kulturelle Rahmenprogramm ist immer ein Herzstück der Uferlichter gewesen. Das findet dieses Jahr – wenn überhaupt – nur eingeschränkt statt. Stattdessen soll ein neues Highlight geschaffen werden: Der neue KlangBrunnen im Kurpark soll zu den Uferlichtern regelmäßig eine eigene kleine Weihnachtsshow vorführen.

Christian Lersch bedankt sich auch explizit bei den zahlreichen Partnern, die die Uferlichter unterstützen und auch die Zusatzaufwände dieses Jahr abfedern. Dabei hebt er insbesondere das Engagement der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie das dieses Jahr erhöhte Sponsoring der Kreissparkasse Ahrweiler hervor. Aber auch die Unterstützung der langjährigen Partner Volksbank RheinAhrEifel e.G., Elektro Müller, der Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und der zahlreichen Fördermitglieder des Vereins machen dies möglich.

Geplante Termine 2020

Adventswochenende 2020
– 6. Dezember

 Adventswochenende 2020
10.-13. Dezember

Adventswochenende 2020
17.-20. Dezember

„zwischen den Jahren“
27.-29. Dezember

Im neuen Jahr
& 3. Januar

Heilige drei Könige
7.-10. Januar

Weitere aktuelle Informationen: www.uferlichter.de