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Wichtige Mitteilung der Bildungs-beratungsstelle des Kreises Euskirchen

Euskirchen, 11.11.2020 – Aufgrund von Unterstützungsmaßnahmen für das Gesundheitsamt im Rahmen der Covid-19 Pandemie ist die Bildungsberatungsstelle des Kreis Euskirchens ab sofort nur noch eingeschränkt erreichbar. Für eine Bildungsscheck- oder Bildungsprämienberatung wenden sich Interessenten per E-Mail an Bildungsberatungsstelle.Euskirchen@kreis-euskirchen.de

Wichtig: Anträge für Fortbildungen, die in den 14 Tagen nach Antragsstellung beginnen, können momentan nicht bearbeitet werden. In dringenden Fällen sollte man sich an eine andere Beratungsstelle wenden. Hier gibt’s eine Übersicht: www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche

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IGS Salmtal: Gemeinsam für eine gute Sache

Salmtal, 11.11.2020 – Die Schüler*innen des Stammkurses 12 der IGS Salmtal unter der Leitung von Frau Petry kamen zu Beginn des Schuljahres auf die Idee, gemeinsam etwas Gutes zu tun. So entstand die Idee, die Villa Kunterbunt e.V. Trier (www.villa-kunterbunt-trier.de) zu unterstützen. Die Villa Kunterbunt ist eine Einrichtung in der Nähe des Klinikum Mutterhaus Mitte in Trier. Sie ist ein Nachsorgezentrum für krebs-, chronisch-, und schwerstkranke Kinder und deren Familien. Diese Einrichtung geriet in den Fokus der Schüler*innen, da die Stammkurslehrerin Frau Petry im Februar im Mutterhaus Trier ein Extremfrühchen zur Welt gebracht hat und ebenfalls von der Villa Kunterbunt betreut wurde. So informierten sich die Schüler*innen über das Nachsorgezentrum und initiierten auf eigene Faust eine Spendenaktion im Kurs, bei der 150 € zusammen kamen.

Das Geld wurde in einer eigens gestalteten Spendenbox in den Herbstferien am 22.10.2020 im Garten der Villa Kunterbunt unter den aktuell geltenden Corona-Hygienebestimmungen von den beiden Stammkurssprechern Mara Thul und Philipp Teusch an die Mitarbeiter der Villa Kunterbunt Frau S. Ballas und Herrn Dr. C. Block (Leiter des Nachsorgezentrums) übergeben.

Im Rahmen der Spendenübergabe interviewte Mara Thul den Oberarzt und Leiter des Nachsorgezentrums Dr. C. Block zu den Unterstützungsmöglichkeiten der Villa Kunterbunt, den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit der Villa sowie zum Thema Frühgeburt und den Behandlungsmöglichkeiten im Mutterhaus Trier.

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Maskenpflicht in Jülich

Jülich, 11.11.2020 – Das Tragen einer Alltagsmaske gilt in Jülich in folgenden Straßen: In der Kleinen Kö, auf der gesamten Kölnstraße (auch entlang des Schlossplatzes) und an den Markttagen auf dem Marktplatz und Kirchplatz.

Diese Verpflichtung gilt auch früh morgens, abends oder nachts.

Es finden regelmäßige Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Das Nichttragen einer Alltagsmaske ist mit einem Bußgeld von 50 Euro zu ahnden.

Aktuelle Informationen sind jederzeit verfügbar auf www.juelich.de/coronavirus. Dort findet man auch die vollständige neue Coronaschutzverordnung mit allen Regelungen.

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Appell der Krisenstäbe StädteRegion Aachen: Heute (11.11.) bitte weder Karnevalsauftakt noch St. Martin feiern

StädteRegion Aachen, 11.11.2020 – Appell der Krisenstäbe: Heute (11.11.) bitte weder Karnevalsauftakt noch St. Martin feiern! In einem gemeinsamen Aufruf haben sich der Ausschuss Aachener Karneval, der Arbeitsausschuss Aachener Kinderkarneval sowie StädteRegion und Stadt Aachen an alle Karnevalistinnen und Karnevalisten gewendet. Unter dem Motto „Am 11.11. feiern wir nicht. Damit alle gesund bleiben“ wird dafür geworben, den traditionellen Karnevalsauftakt in diesem  Jahr nicht gemeinsam zu feiern. Die klassischen Feiern im öffentlichen Raum sind derzeit wegen der geltenden Coronaschutzverordnung verboten. Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe erinnern ebenfalls mit den Karnevalisten daran, dass die Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich gelten.

In diesem Sinne bitten die Krisenstäbe ebenso eindringlich darum, bei allen privaten „St. Martin Aktivitäten“ konsequent die Hygiene- und Schutzmaßnahmen der Coronaschutzverordnung zu beachten. Die klassischen Martinsumzüge wurden ohnehin bereits abgesagt. Auch alternative Veranstaltungen wie Lichterzüge sollten unbedigt gemieden werden.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 232 mehr nachgewiesene Fälle als Dienstag, den 10.11.2020. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 7658. 6237 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt jetzt bei 142. Hinzugekommen sind eine 74-jährige Frau und ein 68-jähriger Mann. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1279 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 248. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

 

Kommune Aktiv Gesamt 7-Tage-Inzidenz
Aachen 503 3335 221
Alsdorf 130 733 310
Baesweiler 89 603 436
Eschweiler 137 670 269
Herzogenrath 132 668 291
Monschau 15 147 137
Roetgen 8 62 116
Simmerath 11 170 71
Stolberg 140 713 253
Würselen 101 539 237
noch nicht lokal zugeordnet 13 18  
Gesamtergebnis 1279 7658 248

 *Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner berechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

Informationsformular zum Grenzübertritt

Die Euregio Maas Rhein hat ein Informationsformular zum Grenzübertritt erstellt, um die Bürgerinnen und Bürger besser über die Maßnahmen in den drei Ländern zu informieren. Im Fokus stehen alltägliche Fragen wie: Kann ich noch nach Deutschland reisen, um meine Einkäufe zu erledigen? Kann ich meine Familie in den Niederlanden besuchen? Kann ich im Hohen Venn wandern gehen?

Das Webformular deckt die meisten Situationen ab, mit denen Grenzgänger und Grenzgängerinnen konfrontiert sein könnten.

Dieses Formular ist jetzt online und kann von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Das Formular ist auf der Website der Euregio Maas-Rhein einsehbar unter: https://crossing-borders.euregio-mr.info/de

 Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli

Stadt und StädteRegion Aachen haben in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Aachener Tivoli ein Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ) in Betrieb genommen. Ein Teil des Zentrums wird von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben, der andere Teil vom Gesundheitsamt. Die Terminvergabe ist nur ONLINE möglich unter www.staedteregion-aachen.de/gaz.

Kontaktpersonen ersten Grades bekommen ihren Termin NICHT über das Online-Formular. Sie werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem Termin eingeladen. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona

Bürgertelefon
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

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LEPPER Stiftung präsentiert Junior Uni Daun Pläne

Daun, 11.11.2020 –  Im Frühjahr 2019 verkündete die LEPPER Stiftung, eine Junior Uni in Daun bauen zu wollen. Seit geraumer Zeit laufen die Arbeiten für das Projekt auf Hochtouren.

In der vergangenen Woche wurde das Bauvorhaben in der Sitzung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses der Stadt Daun vorgestellt. Der für die Bebauung notwendige Änderungsantrag wurde vom Ausschuss einstimmig angenommen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Projekts.

Einmalige Chance für die Region

Das Vorhaben der LEPPER Stiftung ist für die Region einmalig: Da, wo vor einigen Monaten noch die „alte Brotfabrik“ stand, soll eine Junior Uni entstehen, die zu einem einmaligen Lern- und Erlebnisort für die Eifel werden soll. Das, was bis vor Kurzem als graues Fabrikgelände die Gegend prägte, wird sich in einen attraktiven und belebten Ort verwandeln, dessen Park- und Grünanlagen sowie Kinderspielplatz auch von Anwohnern genutzt werden können.

Die Vulkaneifel mit ihren natürlich geformten Maaren war als Inspirationsquelle für Gebäude- und Freiraumplanung ausschlaggebend. So fügen sich die Gebäude der Junior Uni Daun perfekt in die Landschaft, ohne diese zu dominieren oder das deutliche höher gelegene Altenheim zu verdecken.

Junior Uni Daun als bildungspolitischer Leuchtturm

An der Junior Uni selbst sollen Kindern und Jugendlichen zwischen vier und zwanzig Jahren – ohne Notendruck und unabhängig von Sozial- und Bildungshintergrund – vor allem in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT), aber auch in den Gebieten Kunst und Kultur (Musik, Tanz, Theater) lernen und forschen können. In kleinen Gruppen wird lebenslanges Lernen gelehrt, mit Freude – ohne Aufnahmeprüfungen und Zeugnisse, durch konkretes Experimentieren und Forschen im Team, ausdrücklich auch durch die Vermittlung von Wertvorstellungen, Respekt vor jeder Form des Lebens und dem nachhaltigen Schutz der Umwelt. Hier fügt sich das Konzept der Junior Uni Daun nahtlos ein in die Agenda 2030 der Unesco Geoparks Vulkaneifel, mit den Aspekten, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und internationale Partnerschaft und Wissenstransfer.

Triebfeder für Innovationsund Wirtschaftskraft in der Region

Überdies wird die Junior Uni Daun durch das praxisorientierte und heimatverbundene Bildungskonzept dazu beitragen, junge Menschen als qualifizierte Nachwuchskräfte für Unternehmen in der Region Daun zu binden. Hierdurch trägt die Junior Uni Daun langfristig und nachhaltig zur Unterstützung der Unternehmen vor Ort im Fachkräftewettbewerb bei und wirkt positiv auf den Erhalt und die Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft und Lebensqualität ein.

Der durch das für den Bau der Junior Uni Daun beauftrage Architektenbüro GNA aus Wuppertal angefertigte Modellbau zeigt, wie wunderbar sich die Junior Uni Daun in die Landschaft einfügt. Besonders das Hauptgebäude sticht mit seinem farbenfrohen Design heraus und setzt damit einen städtebaulichen Akzent. Grafik: © GNA Architekten, Wuppertal

Ein 100-prozentiges Projekt der LEPPER Stiftung

Die Idee für die Junior Uni ist nicht neu, sie wird nach dem Vorbild der Junior Uni Wuppertal, die in Deutschland bisher einmalig ist, errichtet. Die LEPPER Stiftung unterstützt diese seit 2018 jährlich mit einem sechsstelligen Betrag. Als die Stifterin und Vorstandsvorsitzende der LEPPER Stiftung, Doris G. Lepper, und der Kuratoriumsvorsitzende der LEPPER Stiftung, Peter Lepper, die Junior Uni in Wuppertal zum ersten Mal besuchten, waren sie von diesem bundesweit einmaligen Konzept begeistert und fassten bereits früh den Entschluss, eine solche Institution in Zusammenarbeit mit den Machern aus Wuppertal auch in Daun zu etablieren. Hierzu beauftragte die LEPPER Stiftung das Wuppertaler Architektenbüro GNA (Josef Niedworok und Anja Schacht) in Zusammenarbeit mit Hans Christoph Goedeking mit dem Entwurf des Projekts. Das Team um Hans Christoph Goedking hat das Gebäude der Junior Uni Wuppertal entworfen und damit der Stadt Wuppertal neben der Wuppertaler Schwebebahn zu einem weiteren Wahrzeichen verholfen.

Die Junior Uni Daun wird zu hundert Prozent durch die LEPPER Stiftung finanziert und getragen. In Kooperation mit allen bereits bestehenden Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen stärken leidenschaftlich engagierte und authentische Dozentinnen und Dozenten mit pädagogischer Kompetenz das Selbstbewusstsein der jungen Besucher und qualifizieren sie – ausdrücklich unabhängig vom Einkommen und Sozialstatus der Familien – zum besseren späteren Einstieg in Berufsbildung oder Studium. Das verbessert die Chancengleichheit im Bildungsbereich.

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Kreissparkasse Vulkaneifel mit sehr solidem Ergebnis

Daun, 11.11.2020 – Auch in schwierigen Zeiten erreicht die Kreissparkasse Vulkaneifel ein gutes Ergebnis 2019 und steht in der Corona-Krise 2020 als starker Partner an der Seite der Kunden.

Auch wenn sich die Rahmenbedingungen in einem bisher unbekannten Maße verändern, können sich die Menschen in der Vulkaneifel weiterhin auf ‚ihre‘ Sparkasse verlassen. Das gute Geschäftsjahr 2019 leistet jetzt einen entscheidenden Beitrag dazu, gewerbliche und private Kundinnen und Kunden bestmöglich unterstützen zu können. Mit einer Stärkung der Eigenmittel und einer belastbaren Kapitalbasis hat die Kreissparkasse Vulkaneifel eine stabile Ausgangsposition geschaffen, um das unveränderte Leistungsportfolio auf flexiblen und der COVID-19-Krise angepassten Wegen zuverlässig anbieten zu können.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Aufwärtstrends bei Bilanzsumme, Kreditquoten und Baufinanzierungen sind die Grundlage des geschäftlichen Erfolgskurses

Das Ergebnis der Kreissparkasse Vulkaneifel kann sich sehen lassen: Mit einem deutlichen Plus in Höhe von 76 Millionen Euro stieg die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2019 um 8,4 Prozent und lag mit 982 Millionen Euro knapp unter der Ein-Milliardengrenze. Einen ebenso starken Aufwärtstrend verzeichnete das Kreditvolumen. Der Zuwachs betrug 37 Millionen Euro und somit 5,4 Prozent. Wesentliche Erfolgsfaktoren waren die verstärkten Unternehmenskredite und gleichzeitig der Anstieg der Baufinanzierungen – diese erreichten mit 83 Millionen Euro einen absoluten Rekordwert. Einen weiteren Spitzenwert konnte mit 170 Millionen Euro beim Kreditneugeschäft erzielt werden. Das war möglich, weil die eingenommenen Kundengelder nicht bei der Europäischen Zentralbank kostenintensiv geparkt werden mussten, sondern fast eins zu eins wieder an die Kunden weitergereicht werden konnten. Das hat sich für beide Seiten ausgezahlt – die Kreissparkasse Vulkaneifel verfügt mit rund 75 Prozent über einer der höchsten Kreditquoten der Sparkassen in Rheinland-Pfalz.

Coronabedingt sind neben der normalen Kreditnachfrage rund 20 Millionen Euro zusätzlich an Krediten und Darlehen vergeben worden. Durch die sehr gute Eigenkapitalausstattung konnten die erhöhten Anfragen jederzeit und vollumfänglich erfüllt werden. Im Hinblick auf mögliche weitere konjunkturelle Auswirkungen geht die Kreissparkasse Vulkaneifel von einer weiteren starken Kreditnachfrage im Jahr 2020 aus. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Situation wurde daher auf eine Gewinnausschüttung in Höhe von 594.000 Euro aus dem Jahresergebnis 2019 an den Landkreis verzichtet. Mit dieser Maßnahme kann die Sparkasse privaten Haushalten und den Unternehmen ein zusätzliches Kreditportfolio in Höhe von rund 30 Millionen Euro aus Eigenmitteln oder öffentlichen Förderprogrammen zur Verfügung stellen.

Aufwärtstrend beim Einlagenwachstum ist weiterhin ungebrochen und zeigt die hohe Akzeptanz des tragfähigen Geschäftsmodells ‚Sparkasse‘ in der Vulkaneifel

Nicht nur bei den Kreditvolumina, sondern auch beim Einlagenwachstum setzte sich im Jahr 2019 die positive Entwicklung bei der Kreissparkasse Vulkaneifel unvermindert fort. Mit einem Zuwachs von absolut 57 Millionen Euro sind die Kundeneinlagen mit 8,2 Prozent auf 754 Millionen Euro gestiegen. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass trotz der gegenläufigen demographischen Entwicklung die Zahl der Girokonten auf über 30.000 gehalten werden konnte – die Marktstellung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr daher gefestigt werden. Das Wertpapier-Depotvolumen wuchs um 37 Millionen Euro auf 197 Millionen Euro und erzielt damit eines der höchsten Wertpapierdepotbestände der Sparkasse.

Auch 2020 haben sich trotz Corona-Krise die Anlagestrategien nicht geändert. Nach wie vor gelten die Vorteile einer breit gestreuten Wertpapieranlage, die beispielsweise Aktienfonds bieten. Ein als Reaktion auf die Pandemie völliger Verzicht auf Wertpapiere wäre nicht empfehlenswert und würde auch bedeuten, nicht an den Wachstumsperspektiven zu partizipieren. Die Wertpapier-Sparerinnen und -Sparer sind besonnen geblieben und setzen auf die mittel- bis langfristigen Perspektiven. Dabei helfen Ihnen die Experten der Kreissparkasse Vulkaneifel mit Informationen, Strategieempfehlungen und Sparplänen für Aktien, Fonds, ETFs, ETCs und Zertifikate und den Handel an deutschen und ausländischen Börsen.

Kundennähe definiert sich im 21. Jahrhundert über persönlichen Kontakt plus digitale Erreichbarkeit plus zeitnahe Umsetzung der Kundenwünsche

Das veränderte Kundenverhalten lässt sich eindeutig belegen: Mittlerweile nutzen knapp 70 Prozent der Girokunden ihr Girokonto online – damit ist die Kreissparkasse Vulkaneifel in der Region digitaler Marktführer. Den Internetauftritt besuchten 2019 weltweit zwei Millionen Besucher, das KundenService-Center bearbeitete mit hoher Kundenzufriedenheit 92.000 Kundenanfragen, gleichzeitig wurden über 2.000 Textchatberatungen durchgeführt. Die iOS-App der Sparkassen als mobile Schaltzentrale für alle finanziellen Angelegenheiten ist Testsieger in „Finanztest“ der Stiftung Warentest. Auch unter den Android-Apps liegt die Sparkassen-App mit an der Spitze. Inzwischen nutzen bei der Kreissparkasse Vulkaneifel über 7.000 Kunden die S-App und mehr als 20.000 Kunden das Online-Banking. Als voll integrierte Erweiterung der Sparkassen-App komplettiert die S-Invest App den bisherigen Zugang per Smartphone oder Tablet um alle relevanten Wertpapierfunktionen.

Auf die Corona-Krise reagierte die Kreissparkasse Vulkaneifel schnell und kundenorientiert unter anderem mit digitalen Veranstaltungen und Schulungen sowie einem gezielten Angebot für kleine stationäre Händler in Kooperation mit PAYONE. Wer seinen Geschäftsbetrieb vorübergehend wegen der Pandemielage einschränken oder ganz schließen musste, konnte kostenlos einen Online-Shop einrichten.

Die Kreissparkasse Vulkaneifel unterstützt die Region. Denn nur als starke Gemeinschaft sind die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu meistern

In Form von Spenden, Sponsoring und einer eigenen Stiftung schafft die Sparkasse einen deutlichen Mehrwert für die Menschen und setzt in den Bereichen Breiten- und Jugendsport, Bildung, Kultur, Soziales und Umwelt entscheidende Akzente.

Auch in schwierigen Zeiten blieb die Kreissparkasse Vulkaneifel ihrem Grundsatz treu, aus den erwirtschafteten Erträgen den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises etwas zurückzugeben, um die gemeinsame Heimat noch attraktiver zu machen. 2019 wurden wieder weit über 200 Projekte von Vereinen, gemeinnützigen bzw. caritativen Institutionen in Form von Spenden und Sponsoring indirekt oder direkt unterstützt. Beispielsweise von der Dauner Rallye, dem VulkanBike Marathon mit der Deutschen Meisterschaft, Dixie-City-Veranstaltung in Gerolstein, Tatort Eifel, Oldtimer-Festival in Hillesheim, Projekte an der Oberen Kyll und in Kelberg bis hin zum Mensch-ärgere-Dichnicht-Turnier in Betteldorf und vieles mehr. Insgesamt hat die Kreissparkasse Vulkaneifel hierfür über 200.000 Euro bereitgestellt und zählt damit zu den größeren Unterstützern der Vulkaneifel.

Auch in der Pandemie konnten sich die Kunden auf den Service der Kreissparkasse Vulkaneifel absolut verlassen.

Serviceorientierung und gute Kontakte gibt es nicht nur in Krisenzeiten – sie zahlen sich seit Jahren aus: Bei der „1 Voraus-Gala“ 2019 in Berlin wurde die Kreissparkasse Vulkaneifel zum wiederholten Mal mit dem „1 Voraus“-Award des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) in den Bereichen Kundenzufriedenheit und Vertriebserfolg als eine der besten Sparkassen Deutschlands ausgezeichnet. Dieser Erfolg konnte auch im Corona-Jahr 2020 wiederholt werden – das ist Auszeichnung und Motivation zugleich.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 haben sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändert. Seit Beginn der Krise setzt die Kreissparkasse Vulkaneifel ihre ganze Kraft und Erfahrung dafür ein, die Kunden bestmöglich durch diese schwierigen Zeiten zu begleiten. Mehr denn je geht es darum, den Menschen und Unternehmen mit schnellen, wirksamen und unbürokratischen Lösungen zu helfen. Sichere Abläufe, erreichbare Ansprechpartner und pragmatische Wege in der Kredit- und Bargeldversorgung sind die Herausforderungen als Teil des öffentlichen Auftrages der Sparkassen. Dazu gehören auch Informationsangebote wie beispielsweise eine Telefonkonferenz mit dem volkswirtschaftlichen Leiter der Deka-Bank Frankfurt, Dr. Holger Bahr, der viele Kundenanfragen zu den Auswirkungen der Krise auf die Finanzmärkte beantwortete.

Mit Zusatzschichten für Beratungsgespräche und schnellen Entscheidungen konnten Liquiditätsengpässe überwunden und Finanzierungslösungen gefunden werden

Zu Spitzenzeiten haben die Sparkassen 2020 deutschlandweit während des ersten Lockdowns in 19 Tagen rund 1,2 Millionen Beratungsgespräche geführt und die Kreissparkasse Vulkaneifel in diesem Zeitraum etwa 1000 Beratungen. Je nach Anforderung führten diese Gespräche zur Änderung von Kreditlinien, Aussetzung von Zins- bzw. Tilgungsleistungen oder zu Anträgen auf Förderdarlehen. 90% der Kundenwünsche konnten dabei durch öffentliche Soforthilfen oder eigene Überbrückungskredite erfüllt werden. Firmenkunden, deren Branchen besonders stark betroffen sind, wurden proaktiv kontaktiert, um bereits in einem sehr frühen Stadium möglichen Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen nicht hauptsächlich die Förderprogramme, sondern vorwiegend die direkten und maßgeschneiderten Hilfen der Sparkasse. Da sie der einzige zu 100% im Landkreis Vulkaneifel verankerte Finanzdienstleister ist, waren in der Krisensituation die Entscheidungswege sehr kurz und mit dem Einsatz der Firmenkundenbetreuer – auch außerhalb der Geschäftszeiten – sehr schnelle individuelle und tragfähige Lösungen möglich. Auch kreative Ideen haben Wirkung gezeigt – die Kreissparkasse Vulkaneifel brachte mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ hilfsbereite Menschen in der Region mit ihren Lieblingsläden und -unternehmen zusammen, die wegen der Corona-Krise Schwierigkeiten hatten, ihr Geschäft zu betreiben.

Unsere umfassende individuelle Finanzberatung mit persönlicher Betreuung und neuen digitalen Wegen ist für unsere Kunden gerade jetzt besonders wichtig

Das Privatkundengeschäft bildet eine der tragenden Säulen des Geschäftserfolges der Sparkasse. Mit dem S-Finanzkonzept entwickeln die Berater der Kreissparkasse Vulkaneifel nachhaltig angelegte und individuell angepasste Lösungen. Aufeinander abgestimmt werden die Themen Vermögensoptimierung, Altersvorsorge, Absicherung der Lebensrisiken und Liquiditätsplanung. Gerade in der Pandemie zahlte sich das flexible Service- und Beratungsangebot der Sparkasse aus. Die Kunden können entscheiden, wie und wo Sie Ihre Finanzgeschäfte abwickeln – in der Geschäftsstelle, am heimischen Rechner oder per Smartphone. Gerade angesichts der besonderen Pandemie-Sicherheitsmaßnahmen nutzen viele Kunden das Angebot der Kreissparkasse Vulkaneifel, sich in einem stark vereinfachten Prozess auf elektronischem Weg für das Online-Banking freischalten zu lassen, ohne dass sie dafür in eine Filiale kommen müssen. Zusätzlich zur elektronischen Kontoführung nutzten viele auch Beratungen per Telefon, E-Mail, Webcast oder Chat. Auch auf diesen neuen Wegen erfüllte die Sparkasse das, was sie seit langer Zeit auszeichnet: Sie war und ist den Menschen nah!

Das solide Ergebnis des Jahres 2019 und eine flexible Reaktion auf die Corona-Krise stellen die Leistungsfähigkeit der Kreissparkasse weiterhin sicher

Vertrauen ist gerade in bewegten Zeiten entscheidend. Über die Hälfte der Menschen in der Vulkaneifel haben nicht nur ‚ihrer‘ Sparkasse die Treue gehalten, sondern sich auch vorbildlich an die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen gehalten und zunehmend die angebotenen digitalen Möglichkeiten genutzt. Gleichzeitig haben sich die Mitarbeiter/-innen flexibel auf die neue Arbeits- und Beratungssituation eingestellt und so konnte auch während der Corona-Krise ein persönlicher Kontakt auf Augenhöhe aufrechterhalten werden. Gerade jetzt wird die Sparkasse ihre Funktion erfüllen – als finanzieller Partner für die Menschen, die Unternehmen und die Kommunen im Landkreis Vulkaneifel, als Garant regionaler Geld -und Wirtschaftskreisläufe sowie als Förderer des kulturellen, sportlichen und sozialen Lebens vor Ort. Anpassungen an veränderte Verhaltensmuster werden dafür sorgen, die Leistungsfähigkeit für die Region – und damit auch die Erfüllung des öffentlichen Auftrags – auch zukünftig sicherzustellen. Die ‚Sparkassen-Idee‘ lebt weiter!

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evm-Gruppe in Berlin als „Regionaler Gestalter der Gaswende“ ausgezeichnet

Region/Koblenz/Berlin, 11.11.2020 – Erfolg für die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe): Sie ist in Berlin mit dem Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft 2020 ausgezeichnet worden. Sie gewann mit ihrem Projekt „Gasnetz 2040“ in der Kategorie „Klimaschutz & Kommune“.

Erfolgsprojekt „Gasnetz 2040“
Die Energieversorgung Mittelrhein hatte sich gemeinsam mit ihrer Netztochter, der Energienetze Mittelrhein, als evm-Gruppe mit dem Projekt „Gasnetz 2040“ beworben. Seit über 20 Jahren richtet die Unternehmensgruppe ihr Gasnetzgeschäft und ihren Gasnetzbetrieb konsequent auf die effiziente Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Gasen sowie die Kopplung von Strom- und Gasnetzen aus. „Wir sehen das Gasnetz als Gesamtprojekt an. Die vielen einzelnen Innovationen, die wir darin integrieren, zahlen insgesamt auf dessen Weiterentwicklung ein. Mit einem verzahnten Maßnahmen-Bündel wollen wir unser Netz fit für die Zukunft machen“, erklärt evm-Vorstandsvorsitzender Josef Rönz. Und er weist auf das enorme Potenzial hin, dass Erdgas als Speichermedium für überschüssigen Strom darstellt: „Im deutschen Erdgasnetz lassen sich etwa 150 Terrawattstunden elektrische Energie speichern – so viel Strom wird in Deutschland in rund drei Monaten verbraucht. Alle derzeit verfügbaren Speicher kommen nur auf einen Bruchteil davon.“

Die Jury des Wettbewerbs zeigte sich sehr angetan von den Aktivitäten im gesamten Netzgebiet der evm-Gruppe: „Viele kleine Bau­steine ergeben ein nachhaltiges Ganzes: Die Unter­nehmens­gruppe Energie­ver­sorgung Mittel­rhein zeigt, wie eine konsequente Aus­richtung des eigenen Gas­netzes auf eine sichere und klima­neutrale Energie­versorgung aussehen kann. Die Ver­knüpfung der Einzel­maß­nahmen, Trans­parenz und die Einbindung von Unter­nehmen, Hoch­schulen und Bürgern schaffen ein regionales Energie­bewusst­sein. Die evm-Gruppe ist damit regionaler Ge­stalter der Gas­wende.“

Bei der Preisverleihung hielt Bundestagsabgeordneter Detlev Pilger eine kurze Laudatio. „Ich freue mich riesig“, sagte der Parlamentarier. Damit werde das Engagement der evm-Gruppe für den Klimaschutz gewürdigt. „Die evm-Gruppe ist ein modernes, innovatives Unternehmen. Hier wird tolle Arbeit geleistet“, so Pilger. Glückwünsche übermittelte auch der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner. Er ist froh, dass die evm-Gruppe die Stadt dabei unterstützt, die Busflotte auf Erdgasantrieb umzurüsten: „Ich sehe im Gasantrieb die leistungsfähigste und derzeit beste Form des umweltfreundlichen Betriebs der Busse.“ Und er betont: „Als Aufsichtsratsvorsitzender der evm bin ich sehr stolz darauf, dass die evm-Gruppe diesen Innovationspreis gewonnen hat. Dies zeigt, welcher Ideenreichtum hier in der Region vorhanden ist.“

Zu den vielen Einzelmaßnahmen gehört unter anderem das Pilotprojekt Power-to-Gas, bei dem die evm-Gruppe Möglichkeiten der Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse und dessen Einspeisung in ein Gasverteilnetz mit weiteren Unternehmen der thüga-Gruppe erprobt hat. Auch der Betrieb der größten Biogasanlage in Rheinland-Pfalz, die Netzautomatisierung, Netzsimulationen und die Gestaltung des Smart Grid, also des „intelligenten Netzes“, zählen dazu.

Regionaler Gestalter der Gaswende
Wichtig für die evm-Gruppe: Innovationen vor Ort vorantreiben. Sie sieht sich als regionaler Gestalter der Gaswende. „Gase, sowohl umweltschonendes Erdgas als auch regenerative wie Wasserstoff oder Biogas, sind für uns eine Schlüsseltechnologie der Energiewende“, erklärt der Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein, Dr. Andreas Hoffknecht. Erdgas sei beispielweise schon heute ein solider Treibstoff für Fahrzeuge, könne durch Power-to-Gas als Speichermedium für erneuerbare Energien dienen oder dazu beitragen, den CO2-Ausstoß in der Region zu minimieren. „Mit unseren Maßnahmen tragen wir dazu bei, dass Gase zukünftig nicht nur verlässlich verfügbar bleiben, sondern ihr volles Potenzial entfalten können“, so Hoffknecht.

Insgesamt 78 Bewerbungen gab es für den Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft, der in diesem Jahr von der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und Zukunft ERDGAS ausgerichtet wurde. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, hatte die Schirmherrschaft übernommen. „Wir freuen uns sehr, dass wir am Ende nicht nur unter den 16 Nominierten, sondern tatsächlich unter den fünf Gewinnern sind“, erklärt Vorstandsvorsitzender Josef Rönz. „An dieser Stelle gilt unser Dank besonders unseren Mitarbeitern, ohne die die kontinuierliche Entwicklung der Netze nicht möglich wäre. Aber auch bei den Kommunen, mit denen wir hier eng zusammenarbeiten, bedanken wir uns. Und am Ende natürlich auch bei unseren Kunden, ohne die die Investitionen gar nicht möglich wären.“

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Stiftung LAPIDEA mit neuem Vorstand

Mayen, 11.11.2020 – Der Stiftungsrat der Stiftung LAPIDEA für Kunst und Kultur hat einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde Rolf D. Schumacher. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Mayen gehört dem Stiftungsrat seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2009 an und hat dessen Aktivitäten mit großem Engagement begleitet. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Johannes Netz gewählt, der in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der MAYKO Natursteinwerke GmbH & Cie. KG die Stiftung und vorher schon den Förderkreis LAPIDEA, insbesondere bei der Durchführung der Internationalen Naturstein Symposien, gefördert hat. Drittes Vorstandsmitglied ist künftig Udo Lohner, seit 2014 Mitglied des Stiftungsrates.

Der bisherige Vorsitzende Albert Nell und sein Stellvertreter Friedrich W. Kohlbecher, von Jugend auf mit dem Naturstein der Vulkanischen Osteifel eng verbunden, zählen zu den Gründungsvätern von LAPIDEA im Jahre 1983. Sie haben die Entwicklung des Förderkreises und der im Jahre 2009 an seine Stelle getretenen und von ihnen gegründeten Stiftung maßgeblich bestimmt.

Dank großartiger Hilfen der Natursteinindustrie, des Zulieferhandels, der hiesigen Industrie, der Banken und von Vereinsmitgliedern konnten in den Jahren 1985 – 2006 acht Internationale Naturstein Symposien veranstaltet werden. Die Stiftung lobt jährlich seit ihrer Gründung Preise für kulturelles Engagement aus und organisierte selbst kulturelle Veranstaltungen.

Nell, damaliger Oberbürgermeister und späterer Landrat des Vulkaneifelkreises (Daun), wurde 1983 zum Vorsitzenden des Förderkreises gewählt und übernahm 2009 auch den Vorsitz im Stiftungsvorstand. Kohlbecher gehörte von Anfang an dem Vorstand des Förderkreises an, dessen stellvertretender Vorsitzender er 2 Jahre später wurde. Auch in der Stiftung blieb er bis heute stellvertretender Vorsitzender. Drittes Vorstandsmitglied Fritz Schade kümmerte sich seit 2006 um die Finanzen des Förderkreises und der Stiftung.

Sehr verdient gemacht um die Stiftung hat sich auch der langjährige Rheinland – Pfälzische Finanzminister Gernot Mittler, der seit Gründung der Stiftung dem Stiftungsrat vorstand. An seine Stelle wählte der Stiftungsrat den Landrat des Kreises Mayen-Koblenz Dr. Alexander Saftig, der dem Stiftungsrat ebenfalls seit 2009 angehört.

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Wirtschaft

Rund 2,6 Millionen Euro in Pflegeschule im Kreiskrankenhaus Mechernich investiert

Mechernich, 11.11.2020 – „Als großer Arbeitgeber im Kreis Euskirchen möchten wir autark sein und legen deshalb viel Wert darauf, unser Personal selbst auszubilden“, erklärt Manfred Herrmann, Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus Mechernich, anlässlich der Erweiterung der Schule für Pflegeberufe. Statt bisher 75 sollen hier bald bis zu 135 Auszubildende unterrichtet werden.

Die Pflegeschule befindet sich im gleichen Gebäudetrakt wie die Verwaltung. 1883 erbaut und ursprünglich als Hauptgebäude des Krankenhauses genutzt, ist es der älteste Gebäudeteil im Krankenhauskomplex. Rund 2,6 Millionen Euro wurden seit April in die Erweiterung und Sanierung der Räumlichkeiten investiert. Davon entfallen etwa 700.000 Euro in die energetische Sanierung und 1,9 Millionen Euro in die Neuerstellung von Klassen-, Übungs- und Aufenthaltsräumen.

Sandra Schruff, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, im sogenannten „Skills Lab“. Dort können die Pflegeschüler ihre Fertigkeiten an einer Simulationspuppe ausprobieren, während sie aus dem Nebenraum von Mitschülern und Lehrern beobachtet werden können. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Zu den neuen Räumen gehören unter anderem zwei sogenannte „Skills Labs“, eine besondere Art von Übungsräumen, in der die Auszubildenden ihre Fertigkeiten in einem realitätsnahen Umfeld praktisch erproben können. In der Schule für Pflegeberufe im Mechernicher Krankenhaus ist das eine dieser beiden Fertigkeitenlabore als Krankenzimmer eingerichtet. Während die Pflegeschüler dort an einer Simulationspuppe üben dürfen, können sie von ihren Mitschülern und Lehrern aus dem angrenzenden Zimmer durch eine Glasscheibe beobachtet werden.

Realistische Arbeitsbedingungen auch für die Pflege außerhalb des Krankenhauses bietet dieses als Senioren-Zimmer eingerichtete „Skills Lab“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Das zweite „Skill Lab“ ist als Zimmer einer fiktiven Seniorin eingerichtet – mit geblümter Bettwäsche in einem niedrigen Bett mit dunklem Holzrahmen, Spitzendeckchen und gestickten Bildern an den Wänden, Toilettenstuhl und Waschbecken. „Unsere Auszubildenden kommen aus verschiedenen Settings, nicht nur aus dem Krankenhaus, sondern auch aus der Altenpflege oder der ambulanten Pflege. Hier können sie lernen, auch in anderer Umgebung als dem Krankenzimmer zu arbeiten – zum Beispiel wie sie rückenschonend pflegen, auch wenn der Patient nicht über ein höhenverstellbares Bett verfügt“, erklärt Sandra Schruff, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule.

Sandra Schruff, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (stehend) sowie die beiden Geschäftsführer des Mechernicher Kreiskrankenhauses Manfred Herrmann und Martin Milde (hintere Reihe, von links), Pflegedirektorin Martina Pilgram und Architekt Joachim Stiller (vordere Reihe, von links) präsentieren einen der vier neuen Unterrichtsräume. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Neben den Übungsräumen gehören vier Unterrichtsräume, ein EDV-Raum, ein Aufenthaltsraum, eine kleine Küche und ein Gruppenraum zur Pflegeschule. „Die jungen Leute, die eine pflegerische Ausbildung beginnen möchten, können sich ihre Schule heutzutage aussuchen“, weiß Martin Milde, Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus Mechernich, und fügt hinzu: „Wir möchten konkurrenzfähig bleiben – dazu braucht es eine ansprechende räumliche Struktur und eine gute Zukunftsausrichtung der Schule.“

Aus diesem Grund wolle man auch das Leistungsangebot verändern. Zum einen soll es ab 2021 je zwei Starttermine für die dreijährige sogenannte „Generalistische Pflegeausbildung“ geben, nämlich im April und im Oktober. Damit können jedes Jahr 40 statt bisher 25 Schüler die Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zu Pflegefachfrau beginnen. Die „Generalistische Pflegeausbildung“ fasst seit der Gesetzesreform vom Januar 2020 die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflegeausbildung zusammen und ist EU-weit anerkannt. Martin Milde: „Wer bei uns mit dem Examen abschließt, dem bieten wir einen unbefristeten Vertrag in unserem Verbund an.“

Ergänzend zur dreijährigen Pflegeausbildung soll in der Mechernicher Pflegeschule in der zweiten Jahreshälfte 2021 das Angebot einer einjährigen Ausbildung zur Pflegeassistenz starten. Damit sollen noch einmal rund 15 Ausbildungsplätze jedes Jahr hinzu kommen. So sollen langfristig jedes Jahr bis zu 135 Auszubildende an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule unterrichtet werden.

„Die Pflegeschüler sind von der ersten Stunde an unsere Kollegen und Mitarbeiter“, betont Pflegedirektorin Martina Pilgram. Gerade in der praktischen Zeit der Ausbildung gebe es viele Entwicklungsmöglichkeiten: Man könne in alle Bereiche reinschnuppern und sich die Vielfalt des Berufes anschauen. Jeder Jahrgang, so Pflegeschulleiterin Sandra Schruff, habe außerdem die Möglichkeit im Team zehn Tage lang eine Station im Krankenhaus zu leiten – natürlich begleitet von examinierten Kräften.

Die Pflegeschule verfügt nun – da ist sich die Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses Mechernich einig – wohl über die schönsten Räume des Gebäudekomplexes. Verantwortlich dafür zeichnet Architekt Joachim Stiller (Stiller Architekten), der die Erweiterung und Sanierung des Gebäudes umgesetzt hat und das Krankenhaus bereits seit vier Jahrzehnten baulich begleitet. In einem Zug mit der Erweiterung wurde der Gebäudeteil auch energetisch saniert: „Wir haben das zum Anlass genommen, auch die energetische Hülle den Anforderungen anzupassen“, so Joachim Stiller.

So seien die alten Stahlfenster mit Einfachverglasung gegen moderne Fenster ausgetauscht worden, der obere Gebäudeteil wurde mit einem Wärmedämmputz versehen und auch das Dach wurde ausgetauscht. „Damit haben wir eine deutliche Energieeinsparung erreicht und auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter haben sich dadurch verbessert“, so Architekt Joachim Stiller. Geschäftsführer Manfred Herrmann betont noch einmal: „Wir möchten für unsere Mitarbeiter und Auszubildenden attraktiv sein – ihnen gute Leistung und pflegerische Qualität anbieten.

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DEHOGA-Umfrage: Wirtschaftliche Verluste bedrohen gesamte Branche

Region/Bad Kreuznach, 11.11.2020 – Zweidrittel der Hoteliers und Gastronomen in akuter Existenznot. „Betriebe benötigen dringend Perspektiven für die Wintermonate“ Restaurants und Hotels verzeichnen in Folge der Corona-Krise nie dagewesene Umsatzeinbrüche. 67% Prozent der gastgewerblichen Betriebe in Rheinland-Pfalz sehen sich aktuell  in ihrer Existenz gefährdet. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) hervor, die am Montag in Berlin veröffentlicht wurde.

Nach den vorliegenden Ergebnissen für Rheinland-Pfalz droht jedem sechsten Betrieb bereits ab November die Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit. „Jetzt ist es wichtig, dass unsere Gastgeber schnellstmöglich ihre Entschädigung für die zwangsweise Schließung im November erhalten!“ Es eilt!“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann „Denn viele unserer Betriebe im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand!“

Seit März hat die Gastgewerbebranche, aufgrund des Lockdowns im Frühjahr und nach dem Neustart, mit Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen massive Umsatzverluste erlitten. Auch für Oktober beklagen 76 Prozent der befragten Unternehmer Umsatzverluste von durchschnittlich 42 Prozent. Grund dafür war insbesondere die anhaltende Diskussion um ein Beherbergungsverbot, die zu einer regelrechten Stornierungswelle von Übernachtungen führten. Die rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetriebe machen über 70 Prozent des Umsatzes mit touristischen Gästen und nur knapp 37 Prozent mit Geschäftsreisenden. Daher trifft das coronabedingte Verbot von touristischen Übernachtungen unsere Gastgeber besonders hart.

„Die Verzweiflung in der Branche wächst“, so Gereon Haumann. „Der neue Lockdown im November hat die Betriebe weiter verunsichert.“ Angesichts der dramatischen Lage brauchen die Betriebe dringend die zugesagten November-Hilfen. „Die Hilfen werden aber nur dann funktionieren, wenn sie jetzt schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden“, macht Haumann deutlich „dies ist dezentral und rechtssicher über die Finanzämter möglich. Wir wurden von Amts wegen geschlossen, also sollte der Staat jetzt auch – ohne langes Antragsverfahren – von Amts wegen unverzüglich die Entschädigungszahlungen vornehmen! In Rheinland-Pfalz warten 13.500 Betriebe dringend auf die versprochene ,November-Hilfe‘!“