Kategorien
News

Kreissparkasse Mayen und Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützen Bepflanzung in der Innenstadt

Mayen, 30.11.2020 – Sie machen die Innenstadt von Mayen nicht nur noch schöner als sie ohnehin schon ist, sondern auch bunter und floraler: Die Bepflanzung mit Blumenampeln an den Straßenlaternen ist nicht nur eine optische Aufwertung, sondern bietet Insekten auch eine Futterquelle. Zwei Institutionen, denen die Verschönerung der Innenstadt am Herzen liegt, unterstützen diese Bepflanzung gerne. Die Kreissparkasse Mayen und die Volksbank RheinAhrEifel eG haben die Beschaffung der Blumen finanziell großzügig unterstützt.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, und Oliver Engels, Direktor Regionalmarkt MayenRhein der Volksbank RheinAhrEifel eG, verschafften sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Meid einen persönlichen Eindruck vom Wechsel auf die Winterbepflanzung, die in diesen Tagen dank Efeu und bunten Violen mit Weihnachtsbeleuchtung, vorweihnachtliche Stimmung verbreiten.

Kategorien
News

Wunschbaum im Alsdorfer Rathaus soll wieder Kinderträume zum Fest erfüllen

Alsdorf, 30.11.2020 – Erneut können Bürgerinnen und Bürger in Alsdorf zum Weihnachtsfest die Herzenswünsche von Kindern erfüllen, deren Eltern nicht viel Geld für Geschenke zur Verfügung steht. Zahlreiche Wunschsterne hängen dazu von Montag bis Freitag, 30. November bis 4. Dezember, an den Ästen des großen Weihnachtsbaums im Foyer des Rathauses.

„Das Jugendamt der Stadt Alsdorf bietet damit wieder eine ganz besondere Möglichkeit, sozial benachteiligten Kindern zum Fest Freude zu schenken“, freut sich Bürgermeister Alfred Sonders. Natürlich sind in Zeiten der Corona-Pandemie wichtige Regeln zu beachten. So wurde der Baum erstmals nicht vor Ort von Kindern aus Alsdorfer Kindergärten geschmückt, zudem gibt es feste Zeiten, in denen Besucher gemeinsam mit Jugendamtsmitarbeiterin Agnes Migenda zum Baum gehen und Wunschsterne aus den Ästen nehmen können. Möglich ist das am Montag, Dienstag und Freitag von 9.30 bis 12 Uhr, am Mittwoch von 15 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr. Eine Terminanmeldung ist dazu nicht erforderlich. Die jeweiligen Wünsche der Kinder entsprechen einem Wert von 20 bis 25 Euro. Bis zum 15. Dezember kann das entsprechende Geschenke – schön verpackt und mit dem entsprechenden Wunschstern versehen, an der Information im Rathaus abgegeben werden. Die Geschenke werden dann bis zum Fest an die Kinder verteilt.

Bei der Vorbereitung der Sterne hatte sich die Schülervertretung des Dalton-Gymnasiums ins Zeug gelegt und etliche Pappsterne ausgeschnitten. Auch bei der Erfüllung der Wünsche wollen die Schülerinnen und Schüler helfen – 60 Geschenke will die Schulgemeinschaft des Dalton-Gymnasiums besorgen. 40 Sterne wird zudem die AWO-Burg übernehmen. Weitere Wunscherfüller sind willkommen. „In den vergangenen Jahren konnten alle Wünsche der Kinder erfüllt werden“, freut sich Agnes Migenda über die große Bereitschaft der Alsdorfer, „Wunscherfüller“ zu werden. Fragen zur Wunschbaumaktion beantwortet Agnes Migenda unter 02404/50406 sowie per E-Mail unter agnes.migenda@alsdorf.de. (apa)

Kategorien
Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren MY-Eifel nehmen am Projekt „Ein Tag Azubi“ teil

Mayen, 30.11.2020 – Im Rahmen des Projektes der Wirtschaftsjunioren Deutschland „JUGEND STÄRKEN: Zukunft gestalten“ fand am 17.11.2020 der bundesweite Aktionstag „Ein Tag Azubi“ statt, bei dem die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel gemeinsam mit der Unesco Schule des Bernardshof teilgenommen haben. Ziel des Projektes ist junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit schwierigen Ausgangsbedingen im Alter von 12 bis 26 Jahren auf die Chancen einer dualen Ausbildung aufmerksam zu machen.

Coronabedingt konnten am Aktionstag nur zwei Schüler tatsächlich in den gewünschten Beruf schnuppern und die Unternehmen Roos Bauunternehmen in Ettringen und Malerfachbetrieb Klein in Mendig besuchen. Die anderen drei Schüler werden im Frühjahr in Ihren gewünschten Beruf schnuppern können.

„Wir freuen uns sehr, dass die ausgewählten Unternehmen direkt von diesem Projekt überzeugt waren und uns eine Zusage gaben. Umso mehr freut es uns, dass das Projekt für die 3 weiteren Schüler im Frühjahr fortgeführt werden kann,“ so WJ Kreissprecher Guido Braun-Ragusa.

„Wir haben gerne an dieser Aktion teilgenommen. Uns ist es wichtig, dass junge Menschen eine Chance bekommen möglichst viele Berufsbereiche kennenzulernen und so auch für das Handwerk begeistern zu können,“ so Geschäftsführer Frédéric Gérard von Bauunternehmen Roos GmbH & Co. KG aus Ettringen.

An diesem Tag konnten Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpft werden.

„Um sich auf Augenhöhe über die Ausbildung informieren zu können, wurde Marcin von unserem Auszubildenden im 3. Lehrjahr betreut. Junge Menschen, die bereits eine Ausbildung absolvieren, können einen persönlichen Einblick in ihre Arbeit geben und aus ihrer Perspektive für eine Ausbildung motivieren,“ so Inhaber Otmar Klein, Malerfachbetrieb Klein aus Mendig.

Den beiden Schülern des Bernardshof Marcin und Simon hat der Tag sehr gut gefallen, vor allem das „Selbstausprobieren“ der verschiedenen Tätigkeiten im Handwerk. Beide können sich gut eine Ausbildung in den Bereichen vorstellen.

Rund um ein gelungener Aktionstag für Unterstützung junger Menschen, die Bewerbung der dualen Berufsausbildung und die Fachkräftesicherung in der Region Mayen.

Wenn Sie mehr über die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel erfahren möchten, können Sie gerne an unserem nächsten Monatstreff, jeden ersten Dienstag im Monat, teilnehmen. Besucher und Interessenten sind gerne zu den Treffen eingeladen.

Kategorien
News

Mehmet Yigit: Neuer Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wittlich

Wittlich, 30.11.2020 – Zum 01.12.2020 übernimmt Mehmet Yigit die chefärztliche Leitung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Verbundkrankenhaus Bernkastel / Wittlich. Mit seiner Chefarztberufung übernimmt der 49jährige eine sehr gut aufgestellte Abteilung. Er sieht sich als Allrounder und möchte mit seinem neuen Team das bisherige Spektrum der angebotenen Eingriffe und Behandlungen weiterentwickeln. „Oberste Priorität hat auch weiterhin die Zufriedenheit unserer Patientinnen und ihre individuelle sowie leitliniengerechte Behandlung“, betont Yigit. Parallel wird Mehmet Yigit die Leitung des zertifizierten Brustkrebszentrums Wittlich übernehmen. Hierbei wird ihn Oberärztin Olga Truszkowski in der Zentrumskoordination unterstützen. Er freue sich auf die intensive Zusammenarbeit mit allen niedergelassenen ärztlichen Kollegen sowie den Partnern inner- und außerhalb der Klinik, so Yigit.

Kooperation ist auch der Schlüssel zum Erfolg im großen Bereich der Wittlicher Geburtshilfe. Yigit: „Um den werdenden Müttern eine sanfte und sichere Geburt zu ermöglichen, arbeitet unsere Abteilung eng mit dem Hebammenteam Wittlich sowie den Experten der Kinder- und Jugendmedizin zusammen.“ Als verantwortlichen Oberarzt für die Geburtshilfe holt Chefarzt Yigit Herrn Dr. Bernd Bürkle neu ins Team der zertifizierten „Babyfreundlichen Geburtsklinik“.  Mit über 1.200 pro Jahr gehört die Wittlicher Geburtshilfe zu den größten Geburtskliniken der Region.

Im dritten Schwerpunkt der Abteilung – der gynäkologischen Chirurgie – plant der neue Chefarzt eine Ausweitung des Angebotes an minimal invasiven Eingriffen, vor allem im Bereich der gynäkologisch-onkologische Chirurgie (z.B. Sentinel Lymphknoten bei Gebärmutterkrebs) und in der laparoskopischen Beckenbodenchirurgie. Hierbei wird Yigit die neue Leitende Oberärztin der Abteilung Frau Andrea Graca Dos Santos unterstützen. Jährlich werden hier rund 1700 gynäkologische Operationen durchgeführt.

Längerfristig möchte der neue Chefarzt auch in Wittlich ein „Gynäkologisch-onkologisches Zentrum“ etablieren sowie eine kolposkopische Abklärungssprechstunde einführen.

Kategorien
News

Jülicher Integrationsrat hat sich konstituiert

Jülich, 30.11.2020 – In der konstituierenden Sitzung am 25. November 2020 wurde Ahmed El Kholy zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen beiden Stellvertreterinnen wurden Christine Nehme und Doina Rück gewählt.

Am 13. September wurde der Integrationsrat neu gewählt. In seiner nunmehr dritten Amtszeit besteht der Jülicher Integrationsrat aus 16 stimmberechtigten Mitgliedern, davon wurden 11 Mitglieder direkt gewählt, die weiteren 5 Mitglieder werden von den Ratsfraktionen gestellt.

Der neue Integrationsrat mit Dezernentin Doris Vogel. Foto: Stadt Jülich/N. Nehme-Mougharbel

Der Integrationsrat ist ein wichtiges Gremium, um die Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit internationaler Familienbiografie zu verbessern. Er ist die politische Vertretung aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auf kommunaler Ebene und nimmt die Interessen wahr von Zugewanderten und ihren Familien gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Der Integrationsrat kann sich mit allen Angelegenheiten in der Stadt befassen; er kann allen politischen Gremien der Stadt Anregungen und Stellungnahmen zu bestimmten Themen vorlegen und nimmt Stellung zu den Fragen, die ihm vom Rat, einem Ausschuss oder vom Bürgermeister vorgelegt werden.

Ahmed El Kholy wird als Delegierter des Jülicher Integrationsrates an den Mitgliederversammlungen und Hauptausschusssitzungen des Landesintegrationsrates LAGA NRW teilnehmen. Khalil Khomassi wurde zu seinem Stellvertreter bestimmt.

Wer ist Mitglied?

Dr. Mahmoud Al Daroukh     (Islamische Gemeinde Jülich e.V.)

Ahmed El Kholy                      (Einzelbewerber, Ägyptisch-Deutsch)

Ljubov Fleischer                     (Russisch-Deutscher Verein „Wurzeln e.V.“)

Mohamed Hamze                  (Libanesischer Kulturverein „Al Sadek e.V.“)

Abdallah Kansso                     (Libanesischer Kulturverein „Al Sadek e.V.“)

Khalil Khomassi                      (Libanesischer Kulturverein „Al Sadek e.V.“)

Dr. Mohammad Memon       (Einzelbewerber, Pakistanisch-Deutsch)

Christine Nehme                    (Einzelbewerberin, Libanesisch-Deutsch)

Doina Rück                             (GERM Afrika Kompass e.V.)

Elena Wyrwich                       (Russisch-Deutscher Verein „Wurzeln e.V.“)

Yun Xu                                    (Einzelbewerber Chinesisch-Deutsch)

Stadtverordnete                     Fraktionen

Peter Ulrich Plantikow           CDU

Harald Bleser                         SPD

Frank Bourguignon                FDP

Ralph Pallaß                           UWG-JÜL

Christine Klein                                   Bündnis90/Die Grünen

Dezernentin Vogel verpflichtete den neu gewählten Integrationsrat zu Beginn der konstituierenden Sitzung auf das Grundgesetz, die Landesverfassung, zur Beachtung der Gesetze und die Erfüllung der Pflichten zum Wohle der Stadt Jülich. In ihrer Ansprache betonte Doris Vogel, dass Integration ein gemeinsamer und wechselseitiger Prozess sei und dieser funktioniert, wenn von allen Beteiligten der gegenseitige Respekt gelebt wird. „Integration ist dann erfolgreich, wenn die Kultur und die Werte sowohl des deutschen Heimatlandes geschätzt werden als auch die der eigenen Ursprungskultur, wobei immer die Basis das deutsche Grundgesetz bildet“, formulierte die Dezernentin.

Im Rahmen der Sitzung verabschiedete Doris Vogel die bisherige Vorsitzende, Anne-Marie Höthker, und dankte ihr für die geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren ihrer Amtszeit.

Wenn Sie mit einem Mitglied des Integrationsrats Kontakt aufnehmen möchten oder wenn Sie sich über den Integrationsrat informieren möchten, wenden Sie sich bitte an die

Geschäftsstelle des Integrationsrates im Amt für Familie, Generationen und Integration, Beatrix Lenzen, Tel.: 02461 63-239, E-Mail: BLenzen@juelich.de

Kategorien
Top-Themen

Endspurt beim „1000 x 1000“-Klimaschutz Programm im Kreis Düren

Düren, 30.11.2020 – Nach gut einem halben Jahr leitet der Kreis Düren nun den Endspurt auf den Fördertopf seines Klimaschutzprogrammes „1000 x 1000: Energie generieren – Energie einsparen“ im Jahr 2020 ein. Noch bleibt allerdings bis zum 18. Dezember dieses Jahres Zeit, um sich eine Zulage für Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher, Solarthermie und Co. zu sichern.

Inzwischen sind mehr als 800 Anträge beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren eingegangen und bewilligt worden. Die Antragsteller erhalten Förderungen für PV-Anlagen, energetisches Sanieren von Fenstern und Außentüren, Solarthermie-Anlagen und das Nachrüsten von Batteriespeichern bei Bestandsanlagen, die nicht bereits durch den Kreis gefördert wurden. Ziel der Aktion ist der Klimaschutz, denn der Kreis Düren möchte bis 2035 klimaneutral sein. „Es haben sich bereits sehr viele Menschen im Kreis Düren um die Förderung bemüht und sich um entsprechende Anlagen gekümmert. Nun besteht die Gelegenheit, sich die letzten Förderungen für dieses Jahr zu sichern und in ein gutes Klima zu investieren“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Wer nun also noch eine Förderung beantragen möchte, dessen Antrag muss bis zum 18. Dezember 2020 bei der Kreisverwaltung eingegangen sein. Dann wird er noch seine Bewilligung erhalten. Wichtig ist dabei, dass neben dem ausgefüllten Antragsformular ein verbindliches Angebot eines Fachbetriebs für die Installation einer Photovoltaikanlage enthalten sein muss. Alle wichtigen Informationen zum Programm gibt es auf www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm. Gerne beraten auch die Ansprechpartner Anne Schüssler (02421/22-1061113) und Eric Floren (02421/22-1061115) vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Aufgrund der positiven Resonanz aus den vergangenen Jahren erscheint eine Neuauflage des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren im Jahr 2021 wahrscheinlich. Weitere Informationen werden entsprechend folgen.

Kategorien
News

Beliebtes Brettspiel aus Holz – Familienspaß gegen Corona-Langeweile in Sinzig

Sinzig, 30.11.2020 – Viel Auswahl bei der Freizeitgestaltung lässt die Corona-Pandemie in diesen Zeiten leider nicht zu. Dies stellten auch die beiden Sinziger, Dirk Sauer und Martin Thormann fest. Bei einer Veranstaltung in Sinzig trafen sich die beiden zufällig und unterhielten sich über die Pandemie und dessen Folgen für Sinzig. Beiden war klar, dass man etwas machen muss, um dem Bürger*Innen durch diese Zeiten zu helfen.

Die Idee die Sinziger Bürger*innen sowohl durch die schwierige Lage der Pandemie als auch durch die dunkle Jahreszeit, mit viel Spaß, Freude und Spiel mit der Familie zu begleiten, ist den beiden, vom Aufgreifen eines der beliebtesten Klassikers des analogen Brettspiels bis hin zur Umsetzung einer exklusiven Edition der Sinziger Stadtteile sehr gut gelungen.

Bei dem Brettspiel der „Edition Sinzig“ ist jeder Ortsteil der Stadt Sinzig (Bad Bodendorf, Franken, Koisdorf, Westum, Löhndorf und Sinzig) vorhanden, jeder Ortsteil hat eine eigene Farbe, zusätzlich befindet sich das Logo des Ortsteiles auf dem Spielfeld. Das Spiel gibt es in zwei Größen 57 x 57 cm und 39 x 39 cm, jeweils auf einer massiven Birke Holzplatte. Die 32 Spielfiguren und der Würfel sind aus europäischen Holzarten.

Für einen Spielenachmittag gegen Corona-Langeweile ist dieses Spiel also genau das richtige. Auch als Geschenk zu Weihnachten für Familie und Freunde wird dieser Klassiker garantiert guten Anklang finden.

Exklusiv gibt es das Brettspiel der „Edition Sinzig“ nur bei Spielwaren Sauer in Sinzig.

Kategorien
News

Schmucke Nordmanntanne ziert jetzt den Vorplatz am Rathaus

Mechernich/Weyer, 30.11.2020  – Acht Uhr morgens in Weyer. Der Dunst der kalten Novembernacht liegt noch über dem 750-Seelen-Dorf. Fünf Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben an diesem Morgen Großes vor. Das Objekt ihrer Begierde steht zu dieser Stunde noch fest verwurzelt im Vorgarten der Familie Müller.

Groß, breit, einfach prächtig präsentiert sich die Müllersche Nordmanntanne und ist bis in die Spitzen bestens geeignet als schmucker Weihnachtsbaum für den Rathausvorplatz. 25 Jahre durfte er in dem Vorgarten des hell geklinkerten Hauses wachsen und gedeihen. Die Familie hatte ihn einst eigenhändig gepflanzt. Nun ist es an der Zeit Abschied zu nehmen.

Besitzerin Ursula Müller hat bereits das Handy gezückt, um den Moment in Bildern und Videos für ihre Familienalben festzuhalten. „In Sekunden war der Stamm durch, das ging zack-zack“, sagt sie überrascht. Nur kleine Hügel voller Späne und der Baumstumpf mitsamt Wurzelwerk bleiben von dem großen Gewächs zurück.

1,2-Tonnen-schweres „Paket“

Das 1,2-Tonnen-schwere „Paket“ schwebt derweil schon längst am Haken und hoch über den Dächern von Weyer. Festgezurrt auf einem überlangen Anhänger wird der Mechernicher Weihnachtsbaum für die Adventszeit 2020 dann von der Polizei durch den morgendlichen Verkehr eskortiert.

Während der Baumstamm in das für ihn vorgesehene Loch vor dem Rathaus justiert wird – ähnlich dem Faden, der durch ein Nadelöhr gebracht werden muss – geht es ruhig und gelassen zu. „Kannst Du noch ein kleines bisschen rechts“, hört man die fragenden Kommandos, die an den Schwerlast-Kranführer gerichtet sind. Wer zu Hause schon mal einen Tannenbaum im Kleinformat gerade aufgestellt hat, weiß, wie diffizil das ist und filigran man vorgehen muss.

Gut Ding will also auch hier Weile haben. So wird um Zentimeter in der Ausrichtung bei dem etwa acht Meter hohen Tannenbaum gefeilt. Bis alles eben perfekt sitzt. Kranführer Matthias Müller, der seine Tätigkeit schon seit Jahrzehnten ausführt, hat trotz der aufwändigen Aktion nicht eine Schweißperle auf der Stirn stehen. „Ob Baum, Wand, Auto, Gartenhütte oder Klavier dranhängt“, sei grundsätzlich das gleiche, erklärt er. Man müsse einfach immer aufpassen, zum Beispiel auch auf Passanten, und exakt arbeiten.

Auch Baumstifterin Ursula Müller hat sich derweil unter die Schaulustigen des Spektakels gemischt. Auf dem Weg zur Arbeit habe sie mal eben kurz schauen wollen, wie sich ihre einstige Vorgarten-Tanne jetzt vor dem Rathaus macht. Sie ist zufrieden mit dem Anblick, der sich ihr bietet, und es scheint so, als ob sie auch ein kleines bisschen stolz ist: „Er sieht größer aus und hübsch.“

Lichtblick in dieser Zeit

Sie findet es schön und lobenswert, dass die Stadt Mechernich trotz Pandemie an der Weihnachtsbaum-Tradition festhält. „Es ist so wichtig, dass es einen Weihnachtsbaum in dieser Corona-Zeit gibt“, sagt Müller aus tiefstem Herzen. So als Lichtblick in dieser Zeit.

„So, fertig, alles prima geklappt“, ziehen auch die Bauhof-Männer nach getaner Arbeit eine zufriedene Bilanz rund um den ereignisreichen Vormittag und die Weyerer Weihnachtsbaum-Mission.

Der stellvertretende Bauhofleiter Alexander Schröder ist indes schon fast ein alter Hase in Sachen Mechernicher Weihnachtsbau, denn er hat schon mindestens fünf Tannenbäume im Namen der Stadt vor dem Rathaus mitaufgestellt. Sein Kollege Stefan Mertens kann den Erfahrungswert sogar noch überbieten: „Bestimmt zehn“, zählt er in der Summe.

Egal wie viele es bisher auch waren. Sicher ist, auch diesmal wird er die Welt in Mechernich wieder ein bisschen heller machen und gefühlt wie ein Fels in der Brandung stehen, gerade in dieser Vorweihnachtszeit, die Corona-bedingt nicht wie alle anderen sein wird und nicht sein kann.

Kategorien
Wirtschaft

Einfachste Mitfahrer-App der Region ausgezeichnet – evm und goFLUX erhalten R56+-Award und Preisgeld von 15.000 Euro

Region/Koblenz, 30.11.2020 – Mobilität ist Standortfaktor. Ob Angestellter, Rentner, Schüler, Pendler oder auf Dienstfahrten von Unternehmen: Alle wollen individuell, einfach und zunehmend auch nachhaltig mobil sein. Unterstützt wird dieser Wunsch zukünftig von der „einfachsten Mitfahrer-App der Region“, die jetzt mit dem R56+-Award ausgezeichnet wurde. „Unsere Mitfahr-App ermöglicht Nutzern in wenigen Sekunden Fahrten einzustellen oder zu buchen. Dank Echtzeit-Navigation bringt sie dynamisch Fahrer und Mitfahrer zusammen und rechnet die Fahrt automatisiert ab“, erklärt Projektleiter Christian Jochemich, Leiter des Innovations- und Veränderungsmanagements der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Für die evm ist die Auszeichnung bereits der vierte Innovationspreis in diesem Jahr. Bei ihrer aktuell ausgezeichneten Idee arbeitet die evm mit dem  Mobilitätsunternehmen goFLUX zusammen. Das Besondere: Anders als andere Mitfahrer-Apps ist diese vor allem auf Fahrten in der Region ausgelegt. Nutzer können ihre aktuellen Routen, aber auch regelmäßige Fahrten einstellen. Mitfahrer können an der für sie geeigneten Stelle zu- und auch wieder aussteigen – mit durch die App optimierten Haltepunkten für den Fahrer.

So funktioniert die Mitfahrer-App

Die App richtet sich an zwei Nutzergruppen: Fahrer, die ein Auto nutzen und ihre Fahrt einstellen, und Mitfahrer, die sich auf Fahrten zubuchen. Fahrer bzw. Mitfahrer geben dazu Start und Ziel ihrer Route in der App ein. Die App zeigt Mitfahrern mögliche Fahrten auf ihrer Route an, die sie dann buchen können. Der Treffpunkt wird dabei automatisch von der App berechnet. Die integrierte Navigation führt den Fahrer zum Treffpunkt, ohne dass er einen Umweg in Kauf nehmen muss. Auch der Mitfahrer sieht auf der Karte seine Route zum Treffpunkt und wo genau sich das Auto gerade befindet. Nach Ankunft am Zielort rechnet die App die Fahrtkosten automatisch ab. Doch die App kann noch mehr: Fahrern zeigt sie alternative Fahrten zu ihrer Route an, um sie zu motivieren, selbst Mitfahrer auf ihrer Strecke zu werden. Außerdem können auch regelmäßige Routen eingestellt werden, zum Beispiel von Berufspendlern.

Sharing: Ökonomisch und ökologisch sinnvoll

„Die Zukunft der Mobilität steht in der aktuellen Diskussion ganz weit oben. Mobilität heißt, dass man jeder Zeit die Ziele auch erreichen kann, die man erreichen will oder muss. Und das möglichst ökonomisch und ökologisch“, so Josef Rönz in seiner Rolle als Laudator und Mentor der R56+. „Die Mitfahrer-App ist eine digitale Lösung, die direkt in der Region wirkt. Sie bietet noch weitere originäre Ansätze, wie zum Beispiel die Möglichkeit der Anbindung des ÖPNV, und ist ein tolles Beispiel, um zu verdeutlichen, dass Digitalisierung ökonomische und ökologische Vorteile generieren kann. Daher gratulieren wir herzlich zum Gewinn des Awards.“ Mit dem Award will die Regionalmarketinggesellschaft die vielen positiven Einflüsse, die die Preisträger auf die regionale Wirtschaft haben, unterstützen und dazu beitragen, Zukunft lokal vor Ort zu gestalten. Von den insgesamt knapp 70 eingereichten Projekten haben es zehn unter die Nominierten und fünf unter die Gewinner geschafft. Daneben wurde noch ein Sonderpreis verliehen. Wichtige Kriterien für die Jury waren der Bezug zur Region, die Reichweite und die Machbarkeit der Ideen. An der Umsetzung arbeitet aktuell auch Gewinner Christian Jochemich mit seinem Team: „Eigentlich wollten wir schon in diesem Jahr mit der App in den Live-Betrieb gehen. Leider hat sich durch Corona alles verzögert, da bei geteilten Fahrten kein genügender Abstand eingehalten werden kann.“ Aktuell sei das Projekt auf der Suche nach weiteren Partnern in der Region, um den Menschen ein dichtes Netzwerk an Mitfahrgelegenheiten zur Verfügung zu stellen. Denn immer noch ¾ aller Fahrten gehen auf den Individualverkehr zurück. „Diese Fahrten müssen reduziert werden. Fahrer sparen durch unsere App nicht nur bares Geld durch das Sharing-Modell, sondern tun auch aktiv etwas für die Umwelt“, erklärt Jochemich.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es in Kürze unter www.evm.de/zukunftswerkstatt.

Kategorien
News

Solarthermie Anlage am Kunstrasenplatz Mayen geht in Betrieb

Mayen, 30.11.2020 – Im Sommer war die Heizungsanlage des Kunstrasenplatzes unerwartet aufgrund eines schweren Defekts ausgefallen. Eine Reparatur der alten Anlage war nicht mehr wirtschaftlich.

Klimaschutzmanager Helge Lippert sah den Ausfall der Heizungsanlage als Chance die zukünftige Beheizung klimafreundlicher zu gestalten. Die Idee war, die defekte Heizungsanlage durch ein Gasbrennwertgerät, gekoppelt mit einer Solarthermieanlage, zu ersetzen.

Besonders durch den hohen Warmwasserbedarf für das Duschen werden auch im Sommer größere Wärmemengen benötigt. Diese können ab sofort überwiegend klimafreundlich durch die Solarthermieanlage bereitgestellt werden. Daher lohnt sich die Solarthermieanlage neben der Raumbeheizung für diesen Zweck besonders.

Aufgrund langer Lieferfristen für den neuen Pufferspeicher konnte die Solarthermieanlage erst kürzlich in Betrieb genommen werden. Das neue Brennwertgerät sorgt hingegen bereits seit September für warme Räume und Wasser.

Durch die Kombination aus Gasbrennwertgerät und Solarthermieanlage werden CO2 Einsparungen von 40% erwartet. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von über 20.000 kWh Gas und über 4000Kg CO2.

Dadurch dass die Kosten für das gesamte Bauvorhaben mit 30% durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden, amortisiert sich die Anlage je nach Entwicklung des Gaspreises innerhalb von 10-16 Jahren.

Diese und weitere Förderungen der BAFA oder KFW Bank stehen auch Privateigentümern zur Verfügung. Durch den Erhalt von Fördermitteln und geringere Energiekosten amortisieren die höheren Investitionskosten in klimafreundliche Heizungsanlagen oft schon nach 10-15 Jahren. Über die Lebensdauer der Anlagen (20-30 Jahre) betrachtet sind Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solarthermieanlage oft die günstigste Art der Beheizung, vor allem mit Blick auf die ab Januar erhobene und kontinuierlich steigende CO2 Steuer.

Ausgeführt wurde das Projekt durch die Firma Schüller Heizungstechnik aus St. Johann. Verwaltungsseitig wurde das Projekt durch Bautechniker Jürgen Pulger und Klimaschutzmanager Helge Lippert begleitet.

Mehr Informationen: Helge Lippert Stadtverwaltung MayenKlimaschutzmanager
Rathaus Rosengasse
Zimmer 414
Tel: 02651 88-1503 Mail: Helge.Lippert@Mayen.de