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Iris Schmitz zieht 40 Jahre nach Ihrer Meisterinnenprüfung Bilanz im „Haarstudio Iris“

Mechernich, 01.12.2020 – Wegen der Pandemie gibt es am 2. Dezember, dem 40. Jahrestag ihrer Meisterinnenprüfung im Friseurhandwerk, keine Feier im „Haarstudio Iris“ in der Turmhofstraße 36. Dennoch haben Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen eine Stippvisite im Salon mit angegliederten Perücken- und Wohlfühlabteilung angekündigt.

Iris Schmitz (m.) mit Jeanette Salentin (r.) und Birgit Briesgen, die beide bereits 20 beziehungsweise 33 Jahre im Team sind. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Denn Meisterin Iris Schmitz hat sich im Laufe der Jahre zur professionellen Perückenmacherin fortgebildet und arbeitet unter anderem auch auf Rechnung der gemeinnützigen Bürgerstiftung für krankheitsbedingt haarlose Patientinnen, die aufgrund persönlicher Notlagen wirtschaftlich nicht dazu in der Lage sind, alle paar Jahre Tausende Euro teure Naturhaarperücken anzuschaffen.

Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen gratulierte bereits im Vorfeld des 40jährigen Geschäftsbestehens: „Mit den Krankenkassen können die Betroffenen – meistens Frauen, aber auch krankheitsbedingt haarlose Kinder – nur synthetische Perücken oder aber Echthaarperücken in sehr großen Zeitabständen und auch nicht in voller Höhe abrechnen.“ Sie seien auf Unterstützung angewiesen.

Tragisch, wenn Frauen und Kinder ihre Haare verlieren

Vor ziemlich genau zehn Jahren ließ sich Iris Schmitz (l.) zur professionellen Perückenmacherin fortbilden. Ihr Motiv war es, Krebspatientinnen, Autoimmunkranken und anderen Frauen und Kindern, die ihre Haare krankheitsbedingt verlieren, zu helfen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Mechernich-Stiftung unterstützte beispielsweise eine junge Frau aus Kommern, die mit 25 Jahren aufgrund einer Autoimmunkrankheit ihr Kopfhaar verlor. Iris Schmitz rief ihre Friseurkundinnen zu entsprechenden Haarspenden auf und sie knüpfte und tressierte daraus die Perücken.

„Haare sind Gold wert“, berichtet die heute 62jährige Friseurmeisterin und Perückenexpertin. Die meisten Naturhaarperücken würden mit dem Haar indischer Frauen hergestellt, das sich vom mitteleuropäischen Aussehen von Frisuren allerdings stark abhebe. Deshalb lege sie Wert auf Haarersatz aus echtem Haar europäischer Damen.

Vor ihrem „40-Jährigen“ erzählte Iris Schmitz dem Mechernicher „Bürgerbrief“, dass sie bereits im zarten Alter von zwölf Jahren zu ihrem Traumberuf kam – und zwar während eines dreiwöchigen Schulpraktikums. Mit 14 ging die gebürtige Kölnerin, die in Schwerfen aufwuchs, bei Hans Trimborn in Mechernich in die Lehre.

Ihre Gesellinnenprüfung absolvierte Iris Schmitz als Innungsbeste auf Landesebene. Nach fünf Jahren meldete sich die inzwischen 22jährige zur Meisterprüfung in Heidelberg an: „Eine harte Zeit, aber ich habe es geschafft!“ Am 2. Dezember 1980, also vor 40 Jahren, machte sich die frischgebackene Meisterin mit eigenem Salon in Vussem selbstständig: „Das war die beste Entscheidung meines Lebens!“ Es herrschte so starkes Schneetreiben an dem Tag, dass viele Eröffnungsgäste ausblieben…

Hilfe für Krebspatientinnen und Autoimmunkranke

Am 2. Mai 1984 eröffnete die inzwischen 26jährige Meisterin ihr zweites Friseurgeschäft, Damen-/Herren- und Kinder-Salon in Mechernich. 1990 wurde die Dependance im Zentralort die Hauptgeschäftsstelle von „Haarstudio Iris“, der Salon in Vussem wurde geschlossen.

Iris Schmitz‘ Spezialausbildung als Perückenmacherin nahm sie zusätzlich zum Haarstudio im Jahre 2010 auf. Ihr Ziel war es, authentisch wirkenden Haarersatz für Krebspatienten/innen anzubieten, die ihre Haare nach Chemotherapie oder „Alopecia totales“ verloren hatten. Iris Schmitz: „Seit 2017 suchen wir regelmäßig hilfsbereite Spender/innen, die ihre langen Haare (ab 30 cm) für einen guten Zweck zur Verfügung stellen.“

Nur durch solche Spenden sei es möglich, für hilfsbedürftige Menschen mit „Alopecia totales“ eine natürliche langlebige Perücke anzufertigen, die ihnen das gewünschte Äußere zurückgebe: „Es macht mich sehr glücklich, den Kunden wieder Haare aufs Haupt und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“

Ihre Mitarbeiterin Birgit Briesgen ist seit 33 Jahren in der Firma, so Iris Schmitz: „Ich danke ihr für ihre Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und gute Arbeit.“ Jeanette Salentin ist der Meisterin seit 20 Jahren treu. Die Jüngste im Bunde, Yvonne Buning, gehört seit zwei Jahren zum Team und macht die Büroarbeit.

Iris Schmitz zum 40. Jahrestag: „Ein besonderer Dank geht noch an die Mechernich-Stiftung, die einige Perückenkunden, die finanziell nicht in der Lage waren, den Eigenanteil zu zahlen, durch ihre Spenden sehr glücklich gemacht hat.“ Sie dankte auch der Dekorateurin Steffi Bonnen und Mary Kay Stefanie Mahlberg, die für Krebspatienten die richtige Pflege habe. Und „Natürlich danke ich am meisten all meine Kunden, die mich schon seit über 40 Jahren begleiten. Ihr seid wunderbar!“

Mit Hilfe der Diplom-Sportlehrerin und Physiotherapeutin Anne Schöttes installierte Iris Schmitz diese Einrichtung für Entspannungstherapie, eine Mischung aus Mikromassage, Infrarotbestrahlung, Elektromagnetfeldtherapie, Vibration und Musiktherapie. Foto: Anne Schöttes/pp/Agentur ProfiPress

Neuestes Standbein ist der Gesundheitsbereich. Mit Hilfe der Diplom-Sportlehrerin und Physiotherapeutin Anne Schöttes installiert Iris Schmitz eine Einrichtung für Entspannungstherapie, eine Mischung aus Mikromassage, Infrarotbestrahlung, Elektromagnetfeldtherapie, Vibration und Musiktherapie. Sie dient Stressabbau, dem Lösen von Blockaden, baut neue Energien auf und hilft bei der Entgiftung. Unter info@haarstudio-iris.de oder Tel. (0 24 43) 15 00 kann man Anwendungen buchen. Die Jubilarin: „Danach fühlt man sich unter Garantie wie neugeboren.“

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Eifel-Gäng operiert am helllichten Tag

Bad Münstereifel, 01.12.2020 – Die Dreistigkeit der drei bis über die Landesgrenzen hinaus gefürchteten Eifel-Gängster nimmt momentan ungeahnte Ausmaße an. Die Täter, die unter ihren vermutlich frei erfundenen, weil zu offensichtlich albernen Namen Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manfred Lang seit neun Jahren für gerissene Coups unter dem Deckmantel des Humors in der Eifel bekannt sind, agieren derzeit verstärkt am helllichten Tag!

Am Freitag versuchten sie in den Vormittagsstunden unschuldigen Bürgern vor den Buchhandlungen Leserei und Mütters in Bad Münstereifel das Geld aus der Tasche zu ziehen und versprachen im Gegenzug dazu ein angeblich lustiges Buch, das das Trio sogar zu signieren bereit war. In dem selbstgefälligen Machwerk „Die Eifel-Gäng: Hände hoch – es wird lustig!“, das die drei Narzissten zu allem Überfluss also auch noch nach sich selbst benannt haben, blicken sie zurück auf die größten und denkwürdigsten Coups der vergangenen neun Jahre.

Wie berichtet wird, gelang es den gerissenen Eifel-Gängstern sogar, sich einem tölpelhaft agierenden Sondereinsatzkommando zu entziehen. Angeblich sollen die vermummten Akteure kurz vor dem Zugriff in Glühwein-Rauchbombennebel verschwunden sein. Die Polizei geht davon aus, dass die Buchhandlungen mit den Verbrechern unter einer Decke stecken.

Wie diese Redaktion aus Ermittlerkreisen erfuhr, stehen die nächsten Coups des Trios, das seine Opfer durch Gesang, Mundarterzählungen in ohrenbetäubender Lautstärke und gewagten Mordfantasien ablenkt, bereits fest. Bereits um 14 Uhr an diesem Freitag ist wohl die Buchhandlung Schwinning in Mechernich als Verbrechensschauplatz auserkoren. Am Freitag, 4. Dezember, ist für 10 Uhr ein Bruch in der Buchhandlung Pavlik in Kall geplant, um 14 Uhr eine Zwerchfallattacke von Reinhards Lesewald in Zülpich. Auch die Kreisstadt Euskirchen bleibt nicht verschont. Dort haben sich die Gängster für Samstag, 5. Dezember, 12 Uhr, vor der Buchhandlung Rotgeri angekündigt.

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Gelungene Baumausgabe am Dürener Badesee

Düren, 01.12.2020 – „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich im Kreis Düren für unser Klima einsetzen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Gemeinsam mit Vertretern des Amtes für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung hat er nun die kleinen Pflanzen ausgegeben, die in einigen Jahren zu prächtigen Laubbäumen heranwachsen und ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten werden. Denn der Kreis Düren möchte ab 2035 klimaneutral sein. „Und jeder Baum bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher“, so Wolfgang Spelthahn weiter.

Am vergangenen Freitag sind am Dürener Badesee die ersten beantragten heimischen Gehölze im Rahmen des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren „1000×1000: Energie generieren – Energie einsparen“ ausgegeben worden. Sie sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises.

Wurzelnackt und jüngst herangewachsen wurden die rund 2430 Bäume am Freitagmorgen von einer regionalen Baumschule angeliefert. Ein großer Laster brachte die bis zu zwei Meter großen Bäume zum Badesee, darunter unter anderem Buchen, Ulmen, Esskastanien, Weiden, Linden und viele mehr. Am häufigsten beantragt wurden der Gemeine Schneeball, gefolgt von Wildapfel und Esskastanie.

Die Laubbäume werden über das Klimaschutzprogramm des Kreises Düren finanziert und den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie hatten nun die Gelegenheit, die bis zu fünf beantragten Bäume inklusive Pflanzanleitung abzuholen. An drei Ausgabestellen wurden die Pflanzen unter Corona-Bedingungen verteilt. Das weitläufige Rondell am Badesee bot die Möglichkeit, in einem Einbahnstraßen-System eine der Ausgabestationen anzufahren, die Bäume einzuladen und wieder abzufahren.

Noch am vergangenen Samstag, 28. November, gab es zwischen 8 und 16 Uhr die nächste Gelegenheit, die Bäume abzuholen. Alle Förderantragsteller hatten dazu bereits Informationen per E-Mail und einen Abholschein per Post erhalten.

Da das Programm so gut angenommen wurde, wird es im Sommer nächsten Jahres fortgesetzt. Dann besteht erneut die Möglichkeit, Laubbäume für den heimischen Garten oder die Gemeinde zu beantragen.

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Mayener Grundschulen werden mit CO2-Detektoren ausgestattet

Mayen, 01.12.2020 – Insgesamt 23 CO2-Detektoren werden für die Klassenräume der Mayener Grundschulen angeschafft um die Lehrkräfte beim regelmäßigen Lüften zu unterstützen.

Ausgenommen davon ist nur die Grundschule Hinter Burg, die über eine moderne Lüftungsanlage verfügt und daher keine Detektoren benötigt.

In allen anderen Klassenzimmern unterstützen diese Geräte künftig dabei, die richtigen Lüftungsintervalle zu erkennen. Alle 20 Minuten – so lautet der Richtwert. Die CO2-Detektoren machen die Bestimmung der Intervalle genauer möglich.

Wird die Luft zu schlecht, geben die Geräte ein Warnsignal. So kann ein notwendiges Lüften nicht vergessen werden. Gleichzeitig wird aber auch vermieden, dass unnötig Energie und Wärme verloren geht.

Ertönt das Signal, lüften die Lehrer kurz um die Luftqualität zu verbessern und die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Damit kann den Lehrerinnen und Lehrern in diesen schwierigen Zeiten zumindest eine kleine Hilfestellung geben werden. Und auch nach Corona hilft das Gerät dabei Lehrer und Schüler an regelmäßiges Lüften zu erinnern, was auch die Konzentration und Gesundheit insgesamt fördert.

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Lotto-Stiftung unterstützt Vereine mit bis zu 1000 Euro

Ahrweiler, 01.12.2020 – Bewerbungen für Weihnachtsspendenaktion noch bis 15. Dezember möglich.Viele gemeinnützige Vereine und Institutionen haben aufgrund der Corona-Pandemie unter Einnahmeausfällen zu leiden, die sie vor große finanzielle Herausforderungen stellen. Zusammen mit den Lotto-Annahmestellen vor Ort möchte die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung diesen Vereinen jetzt mit bis zu 1000 Euro unter die Arme greifen. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam.

Unter dem Motto „Wir stehen auch weiterhin an Eurer Seite! Die Weihnachtsaktion der Lotto-Stiftung“ können die regionalen Lotto-Annahmestellen noch bis 15. Dezember Vereine und Institutionen vorschlagen, die soziale Verantwortung in ihrem Kreis übernehmen. Pro Annahmestelle können bis zu drei Anträge per E-Mail an stiftung@lotto-rlp.de gesendet werden. Insgesamt stehen 200.000 Euro aus dem Spenden-Topf zur Verfügung. Vorschläge aus der Bevölkerung seien ebenfalls willkommen und an die Lotto-Annahmestelle vor Ort zu richten.

Gefördert werden können ausschließlich Vereine und Institutionen, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz haben und als gemeinnützig anerkannt sind. Ihr Zweck muss einen sozialen, kulturellen oder sportlichen Bezug haben. Zudem muss der Antrag die Unterschrift (mit Stempel und Annahmestellen-Nr.) einer rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestelle tragen und bis zum 15. Dezember 2020 eingegangen sein.

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Adventsaktion des „Haus der Familie VG Pellenz“ und der Kath. Familien Bildungsstätte Andernach e.V.

Plaidt, 01.12.2020 – Der virtuelle Adventskalender des „Haus der Familie in der VG Pellenz“, eine Kooperation zwischen Kath. Familienbildungsstätte Andernach e.V. und VG Pellenz, ist seit dem 1. Advent online.

Jeden Tag verbirgt sich eine andere kleine Überraschung für Familien, Kinder und Jugendliche. Die Bilder, die die einzelnen Türchen zieren, wurden von Schülerinnen und Schülern der Grundschule Plaidt kreativ gestaltetet. Den Link zum Kalender findet man auf der Homepage der FBS auf der Startseite und bei der VG Pellenz unter der Rubrik „Aktuelles“.

Der Advent steckt jedoch voller besonderer Tage und daher bedarf es am 6.12. auch einer besonderen Aktion: zum Gedenken an den heiligen Nikolaus wird Martina Schwarz-Heintges, Musik- und PEKiP-Kursleiterin in der FBS Andernach, ein musikalisch und kindgerecht gestaltetes Video zum Mitmachen einspielen.

Am darauffolgenden Dienstag, 8. Dezember besteht für Familien mit Kindern im Alter bis 6 Jahre die Möglichkeit zeitgleich vor der FBS und vor der VG Pellenz liebevoll gepackte Nikolaus-Tütchen abzuholen. In der Zeit von 16.00 bis 17.30 Uhr werden Tamara Münch und Sabine Prüstel in Plaidt vor der VG-Verwaltung und Stefanie Lange und Martina Schwarz-Heintges vor der FBS bereitstehen.

Ein Highlight ist für die Familien in der Pellenz geplant: Bürgermeister Klaus Bell hat für die Aktion zehn 10er-Karten für das Pellenzbad gestiftet, die in einer Verlosung bereit gestellt werden. Bei der Abholung der Tütchen kann man direkt an der Verlosung teilnehmen. Die Gewinner werden am 24.12. ausgelost und über beim Öffnen des Türchens im Kalender bekannt gegeben.

Besonders zu beachten sind bei beiden Terminen die verschärften Corona-Bestimmungen: es kann jeweils nur 1 Erwachsener und 1 Kind das Tütchen abholen kommen, damit sich nicht mehr als 5 Personen vor den Einrichtungen aufhalten.
Die Organisatoren freuen sich auf die Begegnung mit den Familien.

Fragen zu der Aktion und der Kooperation beantwortet die Projektkoordinatorin Sabine Prüstel gerne unter 02632-250353 oder unter netzwerk-familienbildung@fbs-andernach.de

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Stadt Mechernich investiert innen und außen 225.000 Euro in die Katholische Grundschule Lückerath

Mechernich, 01.12.2020 – Knapp 225.000 Euro hat die Stadt Mechernich mit Unterstützung mehrerer EU-Förderprogramme in die Attraktivierung der Grundschule Lückerath investiert. Mitte der Woche machte sich Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an der Seite von Schulleiterin Sonja Daniels und Mary Böhmer, der Leiterin der Offenen Ganztagsbetreuung, ein Bild vom Stand der fast vollständig abgeschlossenen Arbeiten.

Zwischen den neuen und alten Spielgeräten auf dem Schulhof wurde eine Hainbuchenhecke angelegt. Schüler der Klasse 4a halfen der Firma Jüngling beim Pflanzen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Sonja Daniels und Mary Böhmer nutzten die Gelegenheit, um sich beim Verwaltungschef für den engagierten Einsatz seines Schulteamleiters Willi Göbbel, des städtischen Immobilienmanagers David Esch und des zuständigen Fachbereichsleiters Holger Schmitz zu bedanken.

Rektorin Sonja Daniels: „Eigentlich hat alles reibungslos und wie am Schnürchen geklappt – nach den Sommerferien waren fast alle Neuerungen betriebsbereit.“ Ein Vater, der eine eigene Firma für Elektroinstallation hat, und ein Sanitärunternehmen hätten mit angepackt, damit alles rechtzeitig fertig wurde.

Das neue Klettergerüst mit Kindern des dritten Schuljahrs von Konrektorin Susanne Kastrau (u.v.r.), daneben Schulleiterin Sonja Daniels, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und OGS-Chefin Mary Böhmer. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Vor den Ferien „eingeturnt“

Das neue Klettergerüst war sogar noch vor den Ferien betriebsbereit, so die Schulleiterin, was sie besonders freute, weil so die „alten“ Viertklässler das neue Klettergerüst noch nutzen und sozusagen „einturnen“ konnten. Denn die mittlerweile auf weiterführende Schulen gewechselten Lückerather Ex-Viertklässler hatten die Kosten für das Gerüst (18.000 Euro) durch ein Sponsorenschwimmen und das Lückerather Schulfest mit erwirtschaftet.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Schule vor vielen Jahrzehnten selbst besucht hatte, war sehr angetan von der neuen professionellen Kücheneinrichtung, in der die Köchinnen Marion Meyers und Tanja Paulus über hundert Schüler täglich versorgen. Am Tag des Bürgermeisterbesuchs gab es „Murre-Tratsch“ (Möhren untereinander mit Mettwurst und Senf).

„Es geht nichts über frisch gekochtes Essen jeden Tag“, konstatierten Schulleiterin, OGS-Chefin und Bürgermeister unisono. Außer in der Katholischen Grundschule Lückerath wird auch in der Grundschule Kommern selbst gekocht. Die städtischen Schulen in Mechernich und Satzvey lassen sich die Mahlzeiten bringen.

Büro der OGS-Leiterin

Ebenfalls in Augenschein nahm der Bürgermeister einen neuen Anbau an das bestehende Schulgebäude, in dem sanitäre Einrichtungen und ein Besprechungszimmer mit Büro der OGS-Leiterin untergebracht sind. Dieser Anbau und der Umbau des früheren Sanitärbereichs zur Küche kosteten 124.000 Euro, so Willi Göbbel: „Die neue moderne Großkücheneinrichtung haben wir für 25.000 Euro beschafft.“

Auf dem um einen geräumigen Spielplatz erweiterten Schulhof posierten Bürgermeister und Schulleitung mit dem 3. Schuljahr von Konrektorin Susanne Kastrau. Das neue Klettergestell und ein eigens im Untergrund an Ort und Stelle gegossener Spezial-Fallschutz kosteten zusammen 67.000 Euro. Daran beteiligt sich der Förderverein der Katholischen Grundschule Lückerath mit stattlichen 10.000 Euro, weitere 8000 Euro waren der Erlös eines Sponsorenschwimmens im vergangenen Jahr.

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Neuer Spielplatz für Kall-Sistiger Kinder

Kall-Sistig, 01.12.2020 – Die Vorfreude ist groß. Ein wenig Geduld müssen die Kinder aus dem Familienzentrum Sistig aber noch aufbringen. Die ersten Spielgeräte befinden sich zwar schon auf ihrem neuen Spielplatz. Aber betreten dürfen sie ihn noch nicht. „Der frisch eingebaute und eingesäte Mutterboden muss sich noch setzen und das Gras ausreichend anwachsen, das dauert noch ein paar Wochen“, berichtet Stefan Etten, zuständiger Projektleiter bei der Gemeinde Kall. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2021 gefeiert werden, falls die Corona-Bestimmungen es zulassen eventuell mit einem kleinen Fest.

Da kam der Fototermin für den Kaller Rundblick natürlich gelegen. Die Kinder durften zum ersten Mal auf das frisch angelegte Areal, wenn auch nur fürs Bild. Und auch dabei hielten sie die Corona-Regeln ein. Die 45 Kinder sind in zwei Gruppen aufgeteilt, die sie auch beibehielten. Eine Gruppe versammelte sich auf dem Rutschturm, die andere in und auf den Pyramiden-Häusern. Ein Sandkasten und ein Schaukelgestell gibt es ebenfalls auf dem Gelände, die dazugehörige Nestschaukel und ein Matsch-Tisch fehlen noch. Das örtliche Unternehmen Völler Holzbau fertigt auch noch eine Bank mit dem Schriftzug „Rappelkiste“, wie das Familienzentrum heißt, an.

„Ich möchte ein Lob aussprechen für die Planung im Rathaus und die Umsetzung durch den Bauhof“, sagte Kindergartenleiterin Carmen Wilkens. Für die Kinder sei der bisherige Spielbereich auf dem früheren Schulhof (der Kindergarten ist im ehemaligen Grundschulgebäude untergebracht) einfach zu klein. Dem Lob schließt sich auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser gerne an: „Der Bauhof hat hier einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet. Sogar in ihrer Freizeit haben Bauhofmitarbeiter dafür Sorge getragen, dass die Rasensaat feucht bleibt.“

Auf dem neuen Spielplatz stand zuvor ein Privathaus, das die Gemeinde erworben hatte und abreißen ließ. Den kleinen Bereich dahinter hatte das Familienzentrum schon nutzen können, etwa für ein Beet, einen Kriechtunnel und einen kleinen Teich.

40.000 Euro aus Förderprogramm

Finanziert wurde der neue Spielplatz aus dem „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier 2019“, wofür die Gemeinde knapp 40.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes erhielt. Der erforderliche Eigenanteil wurde als Eigenleistung über den Bauhof erbracht. Stefan Etten: „Wir sind mit dem Betrag ausgekommen, weil Theo Dreßen und sein Team vom Bauhof hier so viel geleistet haben.“

Die Planung für den Spielplatz begann 2019. Gemeinde und Kindergarten tauschten sich rege aus. „Wir haben auch die Kinder mit einbezogen und Kataloge durchgeblättert“, beschreibt es Carmen Wilkens. Im Mai 2020 begann der Bauhof dann mit der Arbeit.

Carmen Wilkens ist glücklich. „Besser kann es uns nicht mehr gehen“, sagt die Leiterin des Familienzentrums. Erst vor drei Jahren war die Einrichtung energetisch saniert worden. Insgesamt werden 45 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in zwei Gruppen von 16 Kräften 25 und 35 Stunden pro Woche betreut. Die Nachfrage nach Plätzen ist jeweils groß. „Sistig hat einiges zu bieten, weshalb der Ort auch für Familien mit Kindern besonders attraktiv ist“, weiß Wilkens.

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Geruchs-beeinträchtigung des Trinkwassers im Raum Kaisersesch

Kaisersesch, 30.11.2020 – Durch Verbraucher wurden die Kreiswerke Cochem-Zell am Sonntag, 29.11.2020 darauf aufmerksam gemacht, dass das aus der Leitung kommende Trinkwasser im Raum Kaiseresch einen leichten Lösungsmittelgeruch verbreitet. Möglicherweise steht diese Geruchsbeeinträchtigung des Trinkwassers im Zusammenhang mit Sanierungsarbeiten, die im Pumpwerk Uersfeld am vergangenen Freitag durchgeführt wurden. Bei diesen Sanierungsarbeiten könnte ein Teil der Abluft, die nach Lösungsmittel roch, über die Entlüftungseinrichtung in den Vorratsbehälter gelangt sein, sodass das dort befindliche Trinkwasser diesen Geruch angenommen haben könnte.

Nach Einschätzung der Kreiswerke Cochem-Zell und des zuständigen Gesundheitsamtes ist jedoch von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung durch das Trinkwasser, sowohl bei Verzehr als auch bei der Körperpflege, auszugehen. Das Wasser hatte keinerlei Kontakt mit dem Lösungsmittel selbst. Außerdem sind die bei der Sanierung eingesetzten Substanzen auf Grund der vorhandenen Trinkwasserzulassung ohnehin gesundheitlich unbedenklich.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Geruchsveränderung des Trinkwassers wurde am späten Sonntagnachmittag vorsorglich die Trinkwasserversorgung aus dem Hochbehälter Uersfeld eingestellt.

Der gesamte Raum Kaisersesch wird derzeit mit Trinkwasser aus der Trinkwassergewinnungsanlage in Kerpen-Nohn über den Hochbehälter Höchstberg versorgt, sodass sich dieses Geruchsproblem kurzfristig erledigen dürfte.

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Auch in diesem Jahr: Das Weihnachts Gewinnspiel in Daun

Daun, 30.11.2020 – Der Vorstand des Dauner Gewerbevereins (GVV) hat beschlossen, auch in diesem Jahr das Weihnachtsgewinnspiel durchzuführen. Er ist sich sehr bewusst, dass der Einzelhandel durch die Corona Pandemie, den Lock Down im Frühjahr, die erneute Schließung von Hotels und Gastronomie, die allgemein festzustellende Kaufzurückhaltung Umsatzeinbußen beklagt.

Aber es ist auch festzustellen, dass viele Kundinnen und Kunden weiterhin in der Region einkaufen. Und dafür möchte Handel danken. Ab dem 1. Adventswochenende gibt es wieder bei vielen Fachgeschäften nach dem Einkauf ein Gewinnspiellos und die Aussicht einen Peugeot 108 im Wert von 15.000,00 Euro zu gewinnen. Da im Moment nicht absehbar ist, wie das weitere Infektionsgeschehen sein wird, wurde noch kein Termin einer womöglich öffentlichen Verlosung festgelegt.

Der wird, sobald das möglich ist, festgelegt werden. Darüber wird berichtet. Die Lose haben eine Gültigkeit bis zum 31.03.2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Dauner Gewerbeverein (GVV) dankt allen Kunden, wünscht eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und wünscht Glück einen der vielen weiteren tollen Preise zu gewinnen.