Johann von Hilchen bietet als Jugendscout des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz vielfältige Unterstützung. Foto: Kreisverwaltung MYK
Region/Kreis MYK, 30.11.2020 – Soziale Isolation, gesundheitliche Einschränkungen, abgebrochene Schullaufbahnen oder fehlende Unterstützung durch die Eltern: Auch und vermehrt in Zeiten der Corona Pandemie können Probleme in der Lebenswelt junger Menschen dafür sorgen, dass diese nicht in der Lage sind, aus eigener Kraft berufliche Perspektiven zu entwickeln.
Johann von Hilchen bietet als Jugendscout des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz vielfältige Unterstützung zur beruflichen Orientierung und Bewältigung schwieriger Lebenslagen von Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren an. Manchmal fehlen nur entscheidende Impulse zum richtigen Zeitpunkt: Welche Möglichkeiten schulischer oder beruflicher Bildung gibt es und welche Betriebe bieten trotz der Krise Ausbildungsplätze an? Der Jugendscout greift hier zur Unterstützung auf ein breit aufgestelltes Netzwerk von Akteuren beim Jobcenter Mayen-Koblenz, der Agentur für Arbeit, Trägern der beruflichen Bildung und dem Kreisjugendamt zurück, um passgenaue Hilfen für die jungen Menschen zu schaffen. Zentral dafür ist jedoch auch die persönliche Arbeit mit den Hilfebedürftigen. Sollten bedingt durch die Hygieneregelungen derzeit keine persönlichen Termine wahrgenommen werden können, berät der Jugendscout auch per Telefon, Videoanruf oder per Mail.
Von Hilchen teilt sich das Kreisgebiet mit drei weiteren Jugendscouts und ist zuständig für die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Vallendar, Weißenthurm und Rhein-Mosel. Benedict Hallerbach von der Stadtverwaltung Andernach betreut die Verbandsgemeinde Pellenz und die Stadt Andernach. Rolf Kullmann und Marco Weiler von der Stadtverwaltung Mayen sind zuständig für die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Vordereifel und die Stadt Mayen.
Die Beratung durch den Jugendscout ist für die jungen Menschen kostenfrei und wird finanziert aus Mitteln des Landes, des Europäischen Sozialfonds und durch das Jobcenter Mayen-Koblenz.
Weitere Informationen über die Arbeit des Jugendscouts im Landkreis Mayen-Koblenz erhält man unter der Internetadresse www.kvmyk.de und bei Johann von Hilchen vom Kreisjugendamt, 0261/108-162 oder per E-Mail an johann.vonhilchen@kvmyk.de
Schleiden, 30.11.2020 – Lehrer und Schüler der Städtischen Realschule Schleiden laden zu einem filmischen Rundgang durch ihre Schule ein – Videoprojekt ist jetzt auf der Homepage der Schule und der Stadt Schleiden zu sehen
Eigentlich wäre jetzt die Zeit, in der Eltern auf die Suche nach einer geeigneten weiterführenden Schule für ihren Nachwuchs gehen. Doch Tage der offenen Tür, an denen sich Schulen normalerweise der Öffentlichkeit vorstellen, sind aufgrund der Corona-Schutzverordnung in diesem Jahr nicht erlaubt. Was also tun? Realschulleiterin Birgit Barrelmeyer und Konrektorin sowie Erprobungsstufenkoordinatorin Marion Huppertz waren sich darüber im Klaren, dass sich Eltern – Corona hin oder her – dennoch ein Bild von der zukünftigen Schule ihrer Kinder machen möchten.
„Wir haben daher lange überlegt, wie wir den Eltern, aber auch den jungen Leuten Informationen über unsere Schule zur Verfügung stellen können, um eine Entscheidung für einen zukünftigen schulischen Werdegang leichter zu machen“, berichtet Barrelmeyer. Schließlich sei klar geworden, dass nur ein Film einen adäquaten Eindruck vermitteln könne. Also setzte sich das Leitungsteam an den Schreibtisch und erstellte ein 20-seitiges Storyboard. Gleichzeitig wurden vier Schüler der achten Klasse – Selina, Lucy, Jan und Max – die ein Filmteam durch die Realschule führen und auch selbst vor der Kamera agieren sollten, rekrutiert. Anschließend warnte die Schulleitung alle Lehrerinnen und Lehrer vor, sich schon mal ein paar Sätze für den Filmtag zurechtzulegen.
„Ohne die sehr praxisorientierte Realschule hätte unser Mittelstand noch größere Nachwuchssorgen und auch in der Dienstleistungsbranche sähe es deutlich schlechter aus“, so Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings. Der entscheidende Vorteil der Schulform Realschule liege allerdings darin, dass den Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit gelassen werde, so dass sie sich am Ende ihres schulischen Werdegangs für jede Form der Weiterbildung und/oder Ausbildung entscheiden können, sowohl schulisch als auch beruflich.
Die Videovorbereitung von Seiten der Schule war so gut, dass das Filmen an einem einzigen Schulvormittag stattfinden konnte, wenngleich dafür auch mancher Sprint vonseiten des Filmteams sowie der Lehrer und Schüler durch das weitläufige Gebäudeensemble der Realschule nötig war.
„Wir mussten vieles improvisieren und aus dem Stegreif drehen, aber wir wollten ja auch keinen Hollywoodfilm über die Realschule, sondern einfach nur einen ehrlichen Einblick in unseren Schulalltag vermitteln“, so Barrelmeyer.
Wichtig war dem Leitungsteam vor allem zu zeigen, dass in den vergangenen Jahren massiv in die Städtische Realschule investiert wurde. „Die kleine Schule am Ruppenberg“, wie es noch in einem älteren Schullied heißt, gibt es schon lange nicht mehr. Vielmehr ist sie zu einer großen modernen Bildungsstätte geworden-. Mit „Whiteboards“, also digitalen, internetfähigen „Tafeln“, oder Beamern in allen Klassen, Tablets und einem großen Informatikraum ist die Städtische Realschule Schleiden auf der Höhe der Zeit angekommen, ohne auf Altbewährtes, wie eine Schülerbücherei oder eine neueingerichtete, hochmoderne Lernküche für den Hauswirtschaftsbereich, zu verzichten. „Uns ist es besonders wichtig, dass bei uns nicht nur theoretisch gearbeitet wird, sondern dass unsere Schülerinnen und Schüler auch Gelegenheit haben, Arbeitsabläufe ganz praktisch auszuprobieren. Das macht die Realschule ja erst aus“, so Birgit Barrelmeyer.
„Aus diesem Grund ist die Berufswahlvorbereitung auch ein Schwerpunkt an unserer Schule“, fügt Marion Huppertz hinzu. Dafür starte man bereits in Klasse 7 mit dem „Girls- and Boysday“, in Klasse 9 stehe dann ein dreiwöchiges Berufspraktikum auf dem Lehrplan. Darüber hinaus arbeite man im engen Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit und verfüge quasi über einen schuleigenen Berater. „Des Weiteren findet bei uns einmal im Jahr eine Praktikums- und Ausbildungsbörse statt, die stets sehr großen Zulauf findet und bei der sich die jungen Leute detailliert über ihren Traumberuf informieren können“, so Huppertz.
Das Video ist ab sofort auf der Homepage der Schule unter „realschule-schleiden.de“ oder auf dem YouTube-Kanal der Stadt Schleiden zu sehen.
Matteo Seninger (v.r.) und sein Bruder Marlon (v.l.) aus Mendig freuen sich gemeinsam mit den beiden Lego-Masters Gewinnern Annalena Rohr und Felix Geisbüsch (Mitte und rechts) sowie KSK Vertriebsleiter Stefan Weber über den tollen Gewinn beim diesjährigen Weltspartagsgewinnspiel der Kreissparkasse Mayen. Foto: KSK Mayen
Mayen, 30.11.2020 – Lego-Masters Gewinner bauten im Auftrag der KSK-Mayen eine zauberhafte Märchenlandschaft aus Lego. Insgesamt rund 30.000 Legosteine und drei Tage „Arbeit“ benötigten die beiden RTL-Lego-Masters Gewinner Annalena Rohr und Felix Geisbüsch, um im Rahmen des Weltspartages bei der Kreissparkasse Mayen eine zauberhafte Märchenlandschaft aus Lego zu erschaffen. „Die Idee war naheliegend, die beiden erfolgreichen Lego-Künstler, die zudem aus Mayen stammen für unseren diesjährigen Weltspartag zu verpflichten“, freut sich KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber.
„Unser Ziel war es, mit dieser Aktion alle Kinder und Jugendliche im Sinne des Weltspartages für den Gedanken das Sparens zu sensibilisieren. Hierzu hatten wir ein Gewinnspiel ausgelobt, bei dem der fertige Lego-MOC (MyOwnCreation) in mehreren Teilen unter allen Kindern zu verlosen war, die uns im Zeitraum vom 26.11.2020 bis zum 06.11.2020 – also vor und nach dem eigentlichen Weltspartag – ihr Sparschweinchen zur Einzahlung gebracht hatten. Wir hatten – auch vor dem Hintergrund von Corona zur Entzerrung der Kundenströme in den Filialen – den Weltspartag auf gut zwei Wochen verlängert. Die in dieser Zeit getätigten Einzahlungen unserer jungen Kundschaft waren somit quasi die Teilnahmevoraussetzung, um am Gewinnspiel teilnehmen zu können“ erklärte Stefan Weber weiter.
Aus den insgesamt rund 1.500 Einzahlungen in dieser Zeit konnten nun die drei Gewinner ermittelt werden.
Matteo Seninger mit seinem Bruder Marlon aus Mendig, Leni Schmitt aus Mayen und Nils Gail aus Münstermaifeld sind die glücklichen Gewinner, dich sich in den vergangen Tagen über ihren Lego MOC freuen durften. Diesen bekamen Sie von den beiden Lego-Masters Gewinnern Annalena Rohr und Felix Geisbüsch persönlich im Beisein von KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber überreicht.
Unser oberstes Ziel ist aber, die Digitalisierung für jeden verständlich zu machen. Nur so kann auch jeder MYK-Bürger seinen Nutzen daraus ziehen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Foto: Kreis MYK
Region/Kreis MYK, 30.11.2020 – Was ist eigentlich Smart-Cities? Wofür stehen der Projekttitel „MYK10 Network in Region“ und das Logo (oben rechts)? Und wie kann ich mich beteiligen? Viele solcher Fragen haben in den vergangenen Wochen die Kreisverwaltung und die Wirtschaftsförderung (WFG) erreicht, nachdem der Landkreis Mayen-Koblenz als eine von 32 Modellkommunen in das Smart-Cities-Programm des Bundes aufgenommen wurde. Eine Antwort vorweg: Die hochgestellte 10 im Projekttitel „MYK10“ seht sinnbildlich für die zehn kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden, denn die kommunale Familie im Landkreis Mayen-Koblenz ist das Fundament, auf dem die smarte Region entstehen soll. Weitere Antworten liefert jetzt ein neues kurzes Video, das ab sofort auf den Internetseiten und in den Social-Media-Kanälen von Landkreis und WFG zu finden ist.
„Das Smart-Cities-Programm und die damit verbundene Digitalisierung sind zugegeben sehr kompliziert und nicht einfach zu erklären. Unser oberstes Ziel ist aber, die Digitalisierung für jeden verständlich zu machen. Nur so kann auch jeder MYK-Bürger seinen Nutzen daraus ziehen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Deshalb hat die Kreisverwaltung ein Erklärvideo in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist nur 1.45 Minuten kurz und kann sich sehen lassen. Dabei beschränkt sich das Video auf das Wesentliche und ist damit für jedermann verständlich. „Und das ist wichtig, denn wir möchten die Menschen im Landkreis mitnehmen. Es ist unverzichtbar, dass die Mayen-Koblenzer von Beginn an im Bilde sind, da wir im Rahmen zahlreicher Bürgerbeteiligungen in den nächsten Jahren auf direkte Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen sind“, ergänzt Landrat Saftig.
Zu sehen gibt es das Video im Internet unter www.kvmyk.de und www.wfg-myk.de sowie in den Social-Media-Kanälen des Landkreises Mayen-Koblenz und der Wirtschaftsförderung am Mittelrhein.
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Ahrweiler, 30.11.2020 – Für das kommende Schuljahr 2021/2022 wird es keine Schuleingangsuntersuchungen für die künftigen Erstklässler geben. Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz die Pflicht der Gesundheitsämter ausgesetzt, die schulärztliche Untersuchung aller angemeldeten Kinder vorzunehmen. Darauf weist die Kreisverwaltung Ahrweiler hin.
Die Untersuchungen werden nicht nachgeholt. Dies gilt auch für die sogenannten „Kann-Kinder“, die vor der eigentlichen Schulpflicht eingeschult werden.
Für Kinder mit besonderem Förderbedarf wird das Gesundheitsamt Einzelfalllösungen finden. Die betroffenen Familien werden vom Gesundheitsamt hierzu gesondert kontaktiert.
Sacha Reichelt und Bastian Eich bei der Präsentation des Online-Serviceportals. Foto: Kreisstadt Euskirchen/Silke Winter
Euskirchen, 30.11.2020 – In den vergangenen Monaten wurde ein Online-Serviceportal für die Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Euskirchen aufgebaut, in dem bereits viele nützliche Serviceangebote enthalten sind. Das Portal ist bereits seit einigen Wochen in die städtische Homepage im Erprobungsmodus auf einer Unterseite eingebunden und wird unter anderem auch schon für die Beantragung von „Corona-Hilfen“ für gemeinnützige Vereine genutzt. Nachdem die Serviceleistungen mittlerweile deutlich ausgebaut wurden, wurde das Portal nun auf der Startseite der städtischen Homepage prominent eingebunden.
Die angebotenen Serviceangebote können den Kontakt zwischen Bürger und Verwaltung in vielen Fällen deutlich vereinfachen und Wege ins Rathaus gegebenenfalls ersetzen. Das Portal enthält Formulare für verschiedene Dienstleistungen der Stadtverwaltung, wie z.B. Hundesteueranmeldung, Kontakt zur Rentenstelle oder Wohnungsaufsicht, welche schnell und unkompliziert online ausgefüllt und an die zuständigen Ansprechpartner übersandt werden können. Dabei sind das Portal sowie die Anträge so gestaltet, dass ein Ausfüllen bequem auf jedem Endgerät – egal ob Computer, Tablet oder Smartphone – möglich ist. Zudem stehen auch Verlinkungen auf die Angebote anderer Behörden, die für die Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Euskirchen von Interesse sein können, zur Verfügung.
„Die Dienstleistungen im Portal werden in den kommenden Monaten und Jahren stetig erweitert, sodass mittelfristig eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit zur Abwicklung fast jedes Anliegens möglich sein soll.“ so Bürgermeister Sacha Reichelt, der sich den aktuellen Stand des Portals von Bastian Eich, E-Government-Beauftragter der Stadt, vorstellen ließ und es für die Startseite freigab. „Das Service-Portal ist ein Baustein zu einer digitaleren Verwaltung mit flexiblem Service rund um die Uhr.
Freuen sich über die neuen Lehrtafeln, Betriebshofsleiter Wolfgang Saur (rechts) und sein Stellvertreter Wolfgang Seul. Foto: Stadt Mayen
Mayen, 30.11.2020 – Betriebshofsleiter Wolfgang Saur und sein Stellvertreter Wolfgang Seul freuen sich über die gute Kooperation mit dem NABU Osteifel. Dank dieser konnten zwei neue Lehrtafeln besorgt werden, die am Rad- Wanderweg in der Verlängerung der Gerberstraße an der Nette installiert werden.
Die beiden Schilder „Das Ökologische Leben am Bach“ und „Fließgewässer – Lebensadern der Landschaft“ sind ein weiterer Beitrag zur Umweltbildung in der Stadt Mayen. „Denn nur was man kennt, das schützt man“, so Saur und Seul unisono.
Staatssekretär Clemens Hoch, Bürgermeister Klaus Bell bei der Übergabe. Foto: Verbandsgemeinde Pellenz
Plaidt, 30.11.2020 – Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, hat in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz) zwei Förderbescheide in Höhe von je 30.000 Euro an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, Klaus Bell, übergeben. Die Fördermittel entstammen dem Landesprogramm „Kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren“. Damit wird in Kruft und Plaidt die Anschaffung zweier Mehrzwecktransportfahrzeuge mit Ladehilfen für die Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht.
„Die Feuerwehr ist ein essenzieller Bestandteil der inneren Sicherheit in Rheinland-Pfalz. Es ist uns als Landesregierung ein wichtiges Anliegen, ihre Arbeit zu unterstützen. Besonders im ländlichen Raum nehmen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wie die Freiwilligen Feuerwehren in Kruft und Plaidt eine wesentliche Rolle in der Gefahrenabwehr ein. Es freut mich, dass nun auch sie von der Landesförderung profitieren können“, so Staatssekretär Clemens Hoch.
Bürgermeister Klaus Bell dankte der Landesregierung für die Förderung der beiden Beschaffungen. „Die Verbandgemeinde fördert seit jeher das ehrenamtliche Engagement sehr und es ist mir auch ganz persönlich ein wichtiges Anliegen, dass die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr bestmöglich ausgestattet sind. Moderne Ausrüstung bedeutet nicht nur optimale Hilfeleistungsmöglichkeiten, sondern auch Schutz von Leib und Leben im Einsatzgeschehen. Mit der Landesförderung haben wir eine weitere zukunftsweisende Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Pellenz leisten können.“
„Wir merken tagtäglich und besonders in der Corona-Pandemie, wie wichtig der Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist. Von diesen freiwilligen Hilfsleistungen profitieren im Ernstfall alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz. Durch die Förderzusage ermöglicht die Landesregierung den vielen engagierten Freiwilligen die bestmögliche Ausstattung und unterstützt damit ihre Arbeit“, betonte der Chef der Staatskanzlei.
Die finanziellen Mittel entstammen der Förderrunde 2020 für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren und haben ein Gesamtvolumen in Höhe von 18,7 Millionen Euro. Damit möchte die Landesregierung die Feuerwehren nachhaltig stärken und weiterhin zukunftsfähig aufstellen. In der aktuellen Förderrunde werden 30 Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 141 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen landesweit gefördert.
Geben den Verkehr frei, von links: Markus Becker (Berthold Becker GmbH), Bürgermeister Holger Jung, Holger Weber (Strabag AG) und der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 30.11.2020 – Sie waren aufwendig und in mehrere Bauphasen unterteilt. Nun sind die Sanierungsarbeiten an der Bonner Straße, Bahnhofstraße und am Niedertorkreisel nach rund einem Jahr weitestgehend abgeschlossen. „Damit ist die praktische Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes Altstadt um ein Kapitel reicher“, resümierte Bürgermeister Holger Jung, der die letzte rot-weiße Bake pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes beiseite räumte und den Verkehr wieder freigab. Lediglich wenige Resttätigkeiten wie die Markierung- und Pflanzarbeiten stehen noch aus.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Gemeinschaftsbaumaßnahme von Stadt Meckenheim, Stadtwerken Meckenheim und Erftverband. Die Ausführung der Arbeiten oblag der Strabag AG aus Hennef. Begonnen hatten die Arbeiten im Bereich der Bonner Straße zwischen der L 158 und der Einmündung Mühlenstraße. In den folgenden Monaten waren die Bauabschnitte in Richtung Niedertorkreisel und schließlich in die Bahnhofstraße gewandert. „Ich danke allen an dieser Großbaumaßnahme Beteiligten, vor allem dem Erftverband für die gewohnt partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Überdies möchte ich den Anliegern und Gewerbetreibenden sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und für ihr Verständnis ein dickes Dankeschön aussprechen“, sagte Holger Jung. Ebenso dankte er den Fördergebern. Bund und Land werden 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernehmen. „Wir alle dürfen uns über eine gelungene Projektumsetzung freuen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, nannte Holger Jung das Projekt einen Meilenstein im integrierten Handlungskonzept Altstadt.
Der ursprüngliche Investitionsrahmen beträgt 1,8 Millionen Euro für den Straßenbau, 800.000 Euro für den Kanal sowie 330.000 Euro für die Arbeiten der Stadtwerke. Mehrkosten in Höhe von ca. 400.000 Euro ergeben sich aus den „Widrigkeiten beim Bauen im Bestand“. So stieß man vermehrt auf Betoneinlassungen, die aufwendig herausgestemmt werden mussten. Auch waren Leitungen anderer Versorgungsträger in den Verzeichnissen nicht dokumentiert, was ein Verlegen dieser Leitungen nach sich zog.
Internetportale und Hotlines von Land und Bund bieten umfangreiche Informationen. Foto: Gerd Altmann
Region/Mainz, 30.11.2020 – In Rheinland-Pfalz nehmen die Infektionen in Pflegeheimen zu. Menschen, die dort leben und gepflegt werden, gehören zu jenen vulnerablen Gruppen, die den größten Risiken mit schweren Krankheitsverläufen und lebensbedrohlichen Folgen ausgesetzt sind. „Der Schutz der vulnerablen Gruppen war und ist uns weiterhin ein sehr wichtiges Anliegen. Für die Einrichtungen der Pflege haben wir daher seit Beginn der Pandemie eigene Regelungen getroffen für die Neu- und Wiederaufnahmen sowie zu Besuchen in und dem Verlassen von Einrichtungen. Aufgrund der aktuell hohen Infiziertenzahlen und aktuell fast 130 Pflegeeinrichtungen, in denen es Infizierte oder Verdachtsfälle gibt, treffen wir nun weitere Schutzmaßnahmen“, sagte Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Die Landesregierung hat folgende Schutzmaßnahmen entschieden und heute im Ministerrat eine entsprechende Landesverordnung beschlossen:
Vom 1. bis 21. Dezember 2020 wird die Zahl der täglich möglichen Besuche gesenkt. Nur noch ein Besucher pro Tag kann einen Pflegebedürftigen im Pflegeheim besuchen. Zwei Besucher pro Tag sind nur noch dann erlaubt, wenn sie aus demselben Haushalt kommen.
Besucher müssen während der gesamten Dauer ihres Besuches eine so genannte FFP2-Maske tragen. Die FFP2-Maske trägt deutlich mehr zum Virenschutz des Trägers als auch seiner Kontaktpersonen bei. Besucher müssen diese Maske mitbringen. Wenn eine Einrichtung in ihrem Hygienekonzept selber festgelegt hat, dass sie Mund-Nasen-Schutz für die Besucher ihrer Bewohner zur Verfügung stellt, dann gilt das auch für die FFP2-Masken.
Da in der Weihnachtszeit mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen ist, gilt die Pflicht der Besucher zum Tragen der FFP2-Maske bis 31. Dezember 2020.
Der Eintrag der Infektionen erfolgt in der Regel von außen in die Pflegeheime. Das kann durch Besucher geschehen, aber eben auch durch Mitarbeiter. Und damit sind auch Mitarbeiter in den nicht-pflegerischen Bereichen gemeint wie z.B. Mitarbeiter in der Küche, Hauswirtschaft, Technik, Verwaltung etc. Auch externe Dienstleister gehören dazu. Deshalb sieht die Landesverordnung vor, dass die Testung mit den so genannten Schnelltests ab dem 1. Dezember 2020 in allen Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz bei allen Mitarbeitern verpflichtend durchzuführen ist. Vorgeschrieben ist nun ein Test pro Woche für jeden Mitarbeiter.
Wenn die Einrichtung im Einzugsgebiet eines Landkreises oder einer Kreisfreien Stadt liegt, deren Infektions-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt liegt, sind die Testungen der Mitarbeiter für den Zeitraum der Überschreitung zwei Mal wöchentlich durchzuführen.
„Auch, wenn die Maßnahmen dem zentralen Ziel des Infektionsschutzes folgen, so sind sie dennoch so gestaltet, dass sie weiterhin Teilhabe und soziale Kontakte der betroffenen Menschen ermöglichen“, betonte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler.
Die entsprechende Landesverordnung wurde am 27.11.2020 verkündet und tritt am 1. Dezember in Kraft.
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