Der MGV 1858 Kommern hat sein Weihnachtskonzert 2020 abgesagt. Archivfoto: PD/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern, 07.12.2020 – „Wann hat es das zuletzt gegeben?“: Mit dieser Frage beginnt Pressesprecher Dr. Dieter Pesch den Text einer Mitteilung des Männergesangvereines (MGV) 1858 Kommern. Vorsitzender Wolfgang Stratmann, heißt es darin, müsse erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ein Weihnachtkonzert absagen.
Die Begründung kann man sich in diesen Tagen fast schenken: Die Corona-Pandemie ist schuld. Man habe seit dem 13. März nicht mehr proben können, so Dr. Pesch: „Aus Gründen der Vorsicht haben die Sänger auf ihr geliebtes Hobby verzichtet.“
„Das Programm stand bereits fest, die Lieder waren stimmig ausgewählt, Solisten verpflichtet, doch der freiwillige Weg in den musikalischen Lockdown war mit Bedacht früh beschlossen“ – und das habe sich angesichts der Vorgaben des Bundes und des Landes NRW auch als richtig erwiesen.
Dabei hätte man den Menschen in dieser an kulturellen Veranstaltungen armen Zeit mit dem Weihnachtskonzert eine gute Einstimmung auf das Fest, eine willkommene Freude und Abwechslung geschenkt. Nun konzentriere man sich auf die Konzerte 2021.
„Baustellenschild“:
Das Baustellenschild veranschaulicht eine mögliche Bebauung.
Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 07.12.2020 – Wirtschaftsförderer stellt dem Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus das Konzept zur Gewerbeflächenprofilierung vor. Der Unternehmerpark Kottenforst zählt zu den bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekten der Stadt Meckenheim. Rund zehn Jahre haben Planung, Flächenankauf und Erschließung des insgesamt ca. 45 ha großen Geländes gedauert. Der erste von drei Bauabschnitten mit ca. 20 ha Nettobauland ist seit November 2019 fertiggestellt. Die Planung für den zweiten ca. 11 ha großen Bauabschnitt hat begonnen.
„Luftbild“: Der Unternehmerpark Kottenforst aus der Vogelperspektive. Foto: Stadt Meckenheim
Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer berichtete jetzt im Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus über den aktuellen Stand der Vermarktung. Zu Beginn präsentierte er ein neues Video, mit dem der Unternehmerpark und die Ansiedlungskriterien in nur zwei Minuten und 25 Sekunden veranschaulicht werden.
„Bis März 2020 war die Nachfrage nach Grundstücken enorm. Nahezu täglich meldeten sich Interessenten. Der Lockdown und die weiteren Folgen haben die Nachfrage stark ausgebremst. Erst seit Ende des Sommers steigt die Zahl der Interessenten wieder merklich an“, erklärte der Wirtschaftsförderer. Kein Unternehmen, das schon vor der Corona-Krise Interesse gezeigt habe, sei jedoch abgesprungen. Entscheidungen und wichtige nächste Schritte im Planungsprozess hätten sich jedoch verzögert oder seien von den Betrieben zurückgestellt worden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bald die nächsten Grundstücke verkaufen können“, so Schwindenhammer. Denn mehrere Unternehmen befänden sich im Bewerbungsprozess.
Die Stadt Meckenheim hat zur Vergabe von Grundstücken Kriterien aufgestellt und möchte den Unternehmerpark durch Klimaschutzmaßnahmen profilieren. „Die Nachfrage nach Grund und Boden ist in der Region immens. Es herrscht ein großer Flächendruck. In Meckenheim werden landwirtschaftliche Flächen und Bereiche zur Naherholung und für den Tagestourismus ebenso stark nachgefragt wie Bauland für Wohnen und Gewerbe. Hinzu kommt, dass die Stadt Meckenheim als grüne und nachhaltige Stadt weiterhin attraktiv sein möchte und nach dem Oberziel ‚Gerne im Grünen leben und arbeiten‘ handelt. Darüber hinaus ist der Klimaschutz ein Ziel, das sich über alle Handlungsfelder erstreckt“, begründet Dirk Schwindenhammer die Vorgehensweise. Daher sei beim Grundstücksverkauf auch keine Eile geboten. „Wir müssen uns genau anschauen, wem und für was wir den wertvollen Grund und Boden verkaufen. Denn wir möchten die Nutzung steuern und so langfristig die bestmöglichsten Zukunftseffekte für die Stadt erzielen“, betont Schwindenhammer.
Die Basis des Ansiedlungskonzeptes bildet der bio innovation park Rheinland e.V., dem die Stadt angehört. Das Netzwerk aus Unternehmen und Hochschulen arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich an Projekten. Ein Forschungsprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hatte das Ziel, einen klimaneutralen Wissenschafts- und Gewerbepark zu etablieren. Auf diesem Ansatz baut das Meckenheimer Konzept auf. Hierfür wurde die Stadt Ende 2019 bereits bundesweit als „innovative Wirtschaftsförderung“ ausgezeichnet.
Zu den Vergabekriterien gehören zum Beispiel die Zugehörigkeit zum Branchencluster „bio innovation“ und die Stellung innerhalb eines Wertschöpfungmodells, ein ressourcenschonender Umgang mit Flächen, die Anzahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze, die betriebswirtschaftliche Eignung, Verkehrseffekte, die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens und stadtentwicklungspolitische Ziele.
Darüber hinaus werden Klimaschutzmaßnahmen bewertet, wie das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen, sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Um die Unternehmen von alternativen Bauweisen zu überzeugen und sie auf dem Planungsweg zu begleiten, wurde ein Beratungshandbuch erstellt. Zusätzlich besteht das Angebot an die Unternehmen, sich von Experten im Hinblick auf das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen beraten zu lassen. Weitere Beratungen zum Beispiel mit der Effizienzagentur NRW sind möglich.
Erste Baustellen im Unternehmerpark
Im Unternehmerpark hat die Josef Küpper und Söhne GmbH mit Sitz in Bonn mit dem Bau begonnen. Auf einem ca. 2.000 m² großen Grundstück entsteht eine Filiale für den Sanitär-Heizung-Klima-Betrieb in Hybridbauweise. Die tragenden Betonteile des Systembaus stehen bereits. Derzeit werden die Holzrahmenwände gesetzt. Das energieautarke Gebäude wird mit Photovoltaik an Wänden und auf dem Dach erstellt. Besonderer Clou ist ein bewilligtes Förderprojekt des NRW-Wirtschaftsministeriums zum Thema Wasserstoffspeicherung. Es ist geplant, eine Pilotanlage zu errichten und mehr Energie zu erzeugen, als für das Gebäude benötigt wird.
Als nächstes wird die Aubergine & Zucchini Vollwertfrischdienst, Partyservice & Catering GmbH mit Sitz in Bonn mit dem Bau einer Zentralküche und einem Verwaltungstrakt beginnen. 2021 sollen die 50 Mitarbeiter in den neuen Betrieb einziehen.
Dirk Schwindenhammer berichtete auch über die Idee, das „Kompetenzzentrum Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ im Unternehmerpark zu etablieren. Hierzu haben Studierende der Alanus Hochschule im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Experimentalgebäude „Workbox“ aus nachwachsenden Baustoffen errichtet. Das von der Stadt zur Verfügung gestellte 5.000 m² große Areal wird außerdem von der Universität Bonn als Freiluftlabor gestaltet. Angedacht ist, auf dem Grundstück später noch einen Showroom sowie ein Büro- und Laborgebäude zu errichten. Die Workbox dient derzeit als Anschauungsobjekt und Studierenden als Umkleide und Abstellraum.
v.l.n.r. Joachim Rogalski, Vorsitzender des Eifelvereins Mayen, überreichte Oberbürgermeister Dirk Meid den aktuellen Wanderplan. Foto: Jacqueline Blang/Stadt Mayen
Mayen, 07.12.2020 – Nach Fertigstellung des Wanderplanes für das Jahr 2021 wurde Oberbürgermeister Dirk Meid ein erstes Druckexemplar überreicht. Joachim Rogalski, Vorsitzender des Eifelvereins Mayen, informierte vorab über die Arbeit des Vereins und stellte anschließend die im Wanderplan aufgeführten Wanderungen und Veranstaltungen vor. Auch im kommenden Wanderjahr werden mittwochs wieder regelmäßig Wanderungen stattfinden. Verschiedene Freitags- und Samstagswanderungen ergänzen das Wanderangebot. Kurzwanderungen von ca. 5 bis 7 Kilometern werden jeweils dienstags angeboten. Um auch berufstätigen Wanderfreunden die Wanderteilnahme zu ermöglichen, stehen im kommenden Wanderjahr mehrere Sonntagswanderungen zur Auswahl.
Besondere Veranstaltungen im Laufe des Wanderjahres sind die Wanderung am Aschermittwoch mit Einkehr zum Heringsessen, die Kulturfahrt nach Homburg im Saarland im März und die Kulturwanderung auf dem Lahnwanderweg am „Tag des Wanderns“ im Mai.
Auch über die Kultur- und Wanderfahrt nach Berlin und in den Spreewald im Juni, und über die Wanderwoche in der Schweiz im September wurde informiert.
Mit der Jahresabschlusswanderung am 24. November endet schließlich das Wanderjahr 2021. Zur Weihnachtsfeier am 5. Dezember 2021 wird man noch einmal in geselliger Runde zusammenfinden, um Erlebnisse des vergangenen Wanderjahres miteinander auszutauschen.
Oberbürgermeister Dirk Meid dankte für die Aushändigung des Wanderplanes und wünschte dem Eifelverein Mayen nach möglichst baldiger Überwindung der Corona-Krise einen guten Start ins neue Wanderjahr 2021.
Hinweis: Wanderpläne 2021 liegen in der Tourist-Info im Theodore-Dreiser-Haus am Obertor und im Touristik-Büro Vordereifel, Kelberger Straße aus oder können unter www.eifelverein-mayen.de eingesehen werden.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8000
Meckenheim, 07.12.2020 – Geöffnet in der Adventszeit und in den Weihnachtsferien. Auch in der Adventszeit und in den Weihnachtsferien ist die Öffentliche Bücherei St. Johannes der Täufer Meckenheim, Adolf-Kolpingstraße 4, zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Nutzer profitiert von einem vielfältigen Sortiment, das über Bücher unterschiedlichster Genres, Zeitschriften und Hefte, CDs und DVDs bis zu Hörbüchern und Spielen reicht. Rund 30.000 Medien zählt der Fundus der Bücherei, die lediglich über Weihnachten, 24. bis 26. Dezember, sowie an Silvester, 31. Dezember, und Neujahr, 1. Januar, schließen wird. Bis dahin – und anschließend – können sich kleine und große Leseratten an fünf Tagen in der Woche an der großen Auswahl bedienen.
Öffnungszeiten der Öffentlichen Bücherei:
Montag: 14 Uhr bis 17. 30 Uhr
Dienstag: 8.30 Uhr bis 12 Uhr sowie 14 Uhr bis 17.30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 14 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag: 14 Uhr bis 17.30 Uhr
Samstag: 9.30 Uhr bis 13 Uhr
Corona-bedingt sind beim Besuch der Bücherei die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Wegen der Zutrittsbeschränkung von fünf Personen gleichzeitig wird empfohlen, die Bücherei nur einzeln, also ohne Begleitung zu betreten. Das Tragen einer Alltagsmaske ist verpflichtend, ebenso eine namentliche Registrierung aller Besucher. Weiterhin gilt ein Zutrittsverbot für Personen mit Krankheitssymptomen, die auf eine Erkältung mit Husten und Fieber hindeuten. Eine Neuanmeldung ist hingegen möglich, allerdings derzeit nur mit persönlicher Absprache per Telefon (02225) 6141 oder per E-Mail buecherei-meckenheim@t-online.de.
Wer lieber vom heimischen PC aus rund um die Uhr agieren möchte, kann im „WebOPAC“, dem virtuellen Bestandskatalog, das Angebot der Bücherei durchstöbern. Dieser Online-Katalog gibt Auskunft über Standort und Verfügbarkeit einzelner Medien. Unter dem Button „Neuerwerbungen“ lassen sich u. a. die Neuanschaffungen der vergangenen 30 Tage aufrufen. Neben Recherchemöglichkeiten können die Nutzer mit gültigem Büchereiausweis sich in ihr Konto einloggen und ihre entliehenen Medien verlängern oder von anderen Nutzern entliehene Medien für sich vorbestellen. Sobald das Medium in der Bücherei zurückgegeben wurde, wird der Leser über den Eingang seiner vorgemerkten Bestellung benachrichtigt.
Der Online-Katalog ist im Internet zu finden unter:
Ganz schön kniffelig: Erste Programmierungsschritte mit der App „Ronjas Roboter“. Foto: Stefanie Esch
Wittlich, 07.12.2020 – Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest. Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten. Am 20. November 2020 fand der Bundesweite Vorlesetag bereits zum 17. Mal statt. Annette Münzel von der Stadtbücherei besuchte in diesem Jahr am Vorlesetag die Georg-Meistermann-Grundschule. Beim Besuch der Stadtbücherei in der Georg-Meistermann-Grundschule drehte sich alles um Roboter.
Gleich geht’s los: Begrüßung der 4a durch den Dash-Roboter des Makerspace und Annette Münzel von der Stadtbücherei. Foto: Stefanie Esch
Zunächst wurde die Klasse 4a standesgemäß vom Dash-Roboter des Makerspace Wittlich begrüßt, anschließend folgten die ersten Kapitel der witzig-rasanten Geschichte „Der große Wackelpudding-Plan und eine Wahnsinnserfindung“. Anhand der App „Ronjas Roboter“ lösten die Kinder danach sehr professionell erste Programmieraufgaben und übersetzten Zahlen und Buchstaben in den Binärcode. Ganz schön anspruchsvoll! Gut, dass es danach zur Entspannung noch den Rest der Robotergeschichte zu hören gab. Mit der Einladung, den Makerspace nach der Coronaschließung selbst einmal zu besuchen und sich vorab schon einmal an der Umfrage zum gewünschten Lieblingsprojekt unter www.makerspace.wittlich.de zu beteiligen, verabschiedeten sich der Dash-Roboter und Vorleserin Annette Münzel von den Schülerinnen und Schülern.
Die Initiatoren des Waldkindergartens, der ab 1. August im Mechernicher Stadtgebiet an den Start gehen könnte. Allerdings muss zuerst noch ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Dabei wollen Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Verwaltung die jungen Eltern tatkräftig unterstützen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 07.12.2020 – „Wir haben die Anerkennung vom Jugendhilfeausschuss erhalten“, freut sich Eva Becker. Damit ist ein wichtiger Schritt für die junge Mutter und ihre Mitstreiter Michael Fingel und Tina Jochemich geschafft – auf dem Weg in Mechernich einen neuen Waldkindergarten zu etablieren.
Die drei hatten wenige Tage zuvor noch mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer Ralf Claßen und dem zuständigen Fachbereichsleiter Holger Schmitz, dem Teamleiter Willi Göbbel sowie Dennis Müller, dem Sachbearbeiter Liegenschaften, im Rathaus zusammengesessen, um über geeignete Grundstücke für das Vorhaben zu sprechen.
Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.) auf Standortsuche: Michael Fingel (1. Vorsitzender des Vereins „Bunter Wald“), Eva Becker (2. Vorsitzende, r.) und Tina Jochemich (Schriftführerin). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Die neue Einrichtung soll bereits zum neuen Kindergartenjahr am 1. August 2021 an den Start gehen. Als Träger fungiert ein Verein, den sieben junge Elternteile im Oktober gegründet haben. Mit dem „Bunten Wald“ wolle man einen Platz schaffen, wo „Kinder bis zur Einschulung Kind sein dürfen, mit allem, was dazu gehört“, so die Initiatoren.
Auf Grundstücksuche
Wo genau die Kita ihr Domizil aber errichten wird, ist aktuell noch eine der entscheidenden Fragen. Ein schöner Wald mit Freifläche wird sich vielleicht noch finden lassen, doch auch Strom, Platz für einen Bauwagen oder eine Blockhütte muss ebenso vorhanden sein wie eine vernünftige Infrastruktur, damit Eltern und Kinder ihn auch bequem erreichen.
Bei der Suche will die Stadt Mechernich unterstützen. „Kinder sind das wichtigste Gut, das wir haben“, betonte Schick. Allerdings müsse die Bleibelastung im Boden des Standortes unterhalb der Grenzwerte liegen. Deshalb soll auf dem jeweiligen Grundstück dann vorab eine Bodenuntersuchung stattfinden.
Das Konzept für den Betrieb steht bereits und die Fachkräfte sind auch schon gefunden, berichtet Fingel. In dem eingruppigen Kindergarten könnten insgesamt zwanzig Kinder betreut werden. Von Januar bis Dezember dürfen sie dann draußen spielen, toben und lernen.
Win-win-Situation
Stadtkämmerer Ralf Claßen begrüßt das Vorhaben der jungen Eltern und spricht von einer Win-Win-Situation für beide Seiten. Die Stadtverwaltung arbeite aktuell mit Hochdruck daran in den kommenden zwei Jahren mehr Kindergartenplätze bereitzustellen. Da seien zwanzig zusätzliche gerne mit eingeplant.
Sorge um Anmeldungen und Auslastung muss sich die Elterninitiative anscheinend nicht machen. „Waldkindergärten sind immer mehr gefragt“, so Fingel. Die Liste der Voranmeldungen sei schon voll. Allerdings müssen die Eltern beim „Bunten Wald“ ein bisschen tiefer in die Tasche greifen.
Zu den normalen Kita-Beiträgen, die nach Einkommen gestaffelt sind, kommen pro Kind nochmal 35 Euro pro Monat an Vereinsbeitrag hinzu. Außerdem fällt eine einmalige Jahresgebühr von 35 Euro an. Als gemeinnütziger Verein wolle man keine Gewinne erzielen, erklären die Drei. Die Gelder sollen dann Kindern und Einrichtung zu Gute kommen.
Becker betont: „Es ist ein Kindergarten für alle.“ Daher sei auch eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund in Planung. Zur Seite steht dem Verein in der Gründungsphase die Waldkobolde in Weilerswist. „Ohne ihre langjährige Erfahrung und Expertise im Thema Elterninitiative, wären wir jetzt nicht so weit in unserer Vorbereitung, wie wir es schon sind.“
Bürgermeister Joachim Rodenkirch (links) verabschiedet sich von Hubert Friedrich (Mitte) und begrüßt den neuen Leiter Norbert Müller. Foto: Thomas Steinmetz
Wittlich, 07.12.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch verabschiedete sich in dieser Woche vom langjährigen Leiter des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel Hubert Friedrich. Friedrich leitete das DLR 25 Jahre lang. Bürgermeister Rodenkirch dankte Hubert Friedrich für die gute Zusammenarbeit und das angenehme Miteinander.
Er wünschte ihm für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute. Gleichzeitig konnte Bürgermeister Rodenkirch den Nachfolger und somit neuen Leiter des DLR Mosel Norbert Müller begrüßen. Rodenkirch wünschte Müller einen guten Start in seiner neuen Funktion und hofft auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem DLR Mosel.
Schauen sich gemeinsam die Örtlichkeiten des neuen zentralen Jugendzentrums in Dockweiler an – (v.l.n.r.) Jugendamtsleiter Bruno Willems, Vermieter Stephan Wille, Kreisjugendpfleger Kevin Fölling, Ortsbürgermeister Ralf Schüller und Landrat Heinz-Peter Thiel. Foto: Peter Doeppes
Dockweiler/Daun, 07.12.2020 – Geschlossene Jugendräume, abgesagte Vereinstätigkeiten, Kontaktbeschränkungen gecancelte Ferienfreizeiten – alles was der Jugend und der Jugendarbeit wichtig und wertvoll ist, ist corana-bedingt auf Eis gelegt. „Aus Erfahrungen des ersten Lockdowns weiß man, dass die Kinder und Jugendlichen die großen Verlierer sind und besonders unter dieser Situation leiden“, erklärt Kreisjugendpfleger Kevin Fölling und fügt hinzu: „Daran mussten wir etwas ändern!“
Neues „corona-konformes“ Jugendkonzept
Gesagt getan: In Kooperation mit der Jugendpflege der Verbands-gemeinde (VG) Daun (Rüdiger Herres), der Jugendpflege der VG Gerolstein (Anne Schmitz) sowie mit der Schulsozialarbeit des Caritasverband Westeifel e.V. an der Drei-Maare-Realschule Plus Daun (Christopher Illigen) und den Häusern der Jugend Daun (Susanne Engeln, Thomas Burch), Gerolstein (Friederike Hens) und Hillesheim (Anne Schmitz), entwickelte man gemeinsam ein tragfähiges neues Konzept, um die Jugendarbeit in diesen Pandemiebedingt eingeschränkten Bedingungen aufrecht zu erhalten.
Alle sind sich einig: Die notwendigen Bestimmungen, wie die geforderte 10m²-Regelung der Bundesregierung, sind in den vorhandenen Räumlichkeiten im Landkreis kaum umsetzbar. Zu klein sind die Jugendräume und Aufenthaltsorte der Jugendlichen, sodass sich oftmals nicht mehr als 3 Personen zeitgleich am Treffpunkt aufhalten dürfen. Diese Probleme beschäftigen kreisweit die Akteure in der Jugendarbeit. Die Sorge, dass erneut viele Angebote der Jugendarbeit zum Erliegen kommen ist groß und so wurde gemeinsam ein Konzept erstellt, das die Jugendarbeit und gleichzeitig die Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnungen sicherstellt.
Der Plan: Das Kreisjugendamt fand Gelegenheit in Dockweiler drei große Gewerbehallen mit über 500m² anzumieten, in denen vielfältige Aktionen für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen an festen Tagen in der Woche, aber auch an den Wochenenden angeboten werden können. „Neben Bogenschießen, Outdoorcooking & Bushcraften, sollen auch Geländespiele, eine Mitmach-Werkstatt für Zweiräder, MtB-Kurse, Trialfahren, Drohnenfliegen mit Medienbearbeitung sowie künstlerische Projekte jeweils unter der Woche angeboten werden. Darüber hinaus wird es auch Veranstaltungen, wie bspw. Kinoabende oder Thementage an Wochenenden und in den Ferien, geben“, erläutert der Kreisjugendpfleger das gemeinsame Konzept der Jugendakteure in der Vulkaneifel.
Nach dem Erwerb der Fall-Akte können die Gäste selbst in die Rolle der Detektive schlüpfen und sich auf Spurensuche begeben. Foto: Tourist Information Hillesheim/Gerolsteiner Land
Hillesheim, 07.12.2020 – Nach dem Krimiwanderweg und dem Krimibus Nordschleife-Mordschleife kann die Krimihauptstadt mit einem neuen Schmuckstück punkten: dem Krimi-Trail. Simon Kneer, ein fiktiver Sportlehrer aus Hillesheim, ist durch ungewöhnliche Umstände verschwunden. Was ist geschehen, wurde er entführt oder ist er aus freien Stücken gegangen? Was sind die Motive? Wer hat ein Alibi? Dies gilt es für die Hobby-Ermittler heraus zu finden! Nach dem Erwerb der Fall-Akte können die Gäste selbst in die Rolle der Detektive schlüpfen und sich auf Spurensuche begeben.
In der Akte befinden sich Beweismittel und Profile verdächtiger Personen, zudem erhält man eine Karte mit gekennzeichnetem Tatort und verschiedenen Schauplätzen, verteilt in der Krimihauptstadt Hillesheim. An jedem der Schauplätze gilt es die Antwort auf das gegebene Rätsel zu
finden, um auf dem Weg zur Lösung des Falls einen Schritt weiter zu kommen. Während den Ermittlungen lernt man die Stadt auf kriminell schöne Art und Weise kennen. Alles was die Gäste brauchen ist ihr Mobiltelefon und ihren Scharfsinn! Auch zu den schweren Zeiten von Corona ist diese Tour ein besonderes Highlight.
Durch die empfohlene Gruppengröße von 5 Personen und den Schauplätzen im Freien können alle Hygienebestimmungen von Bund und Land eingehalten werden. Somit eine sorgenfreie Aktivität mit Spaßgarantie! Die Ermittlerakte und den Haftbefehl-code kann man ab sofort sowohl auf der Seite www.krimi-trail.de als auch in der Tourist-Information Hillesheim zu einem Preis von 25,– Euro erwerben. Zur Einführung der neuen Aktivität bietet die Touristik GmbH Gerolsteiner Land einen Rabatt von 20% an. Weitere Infos finden Sie in der Tourist-Information Hillesheim, unter www.krimiland-eifel.de oder auch telefonisch unter 06591/13 3300.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8000 Foto: Gerd Altmann
Ahrweiler, 07.12.2020 – Kürzlich wurde eine Übersetzungsfunktion im kreisweiten Kita-Portal „Ahrlini“ (http://www.ahrlini.com) online geschaltet. Das Anmeldesystem bietet Eltern und anderen Sorgeberechtigten ab sofort die Möglichkeit, das Angebot des Portals in die Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch oder Türkisch zu übersetzen. Mit der optionalen Nutzung von „Ahrlini“ in den genannten Sprachen sollen die Suche nach einer passenden Kinderbetreuung erleichtert und mögliche Anmeldehürden abgebaut werden.
Die Finanzierung der Übersetzungsfunktion konnte erfreulicherweise durch einen Teil der weitergeleiteten Bundesmittel aus dem Gute-KiTa-Gesetz erfolgen. Damit entstehen dem Kreis und den Kommunen keine Kosten für die Übersetzungsleistung.
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