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Region/Mainz, 07.12.2020 – Die elektronische Abgabe muss zumutbar sein! Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige müssen keine elektronische Steuererklärung abgeben, wenn ihnen die Übermittlung wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Fehlt die Technik und werden nur geringe Einkünfte erzielt, darf das Finanzamt einen Antrag auf Befreiung von der Online-Pflicht nicht ablehnen. Das entschied aktuell das höchste deutsche Steuergericht.
Selbstständige, die nur geringe Einkünfte erzielen und keine technischem Möglichkeiten für die elektronische Übermittlung der Steuererklärung haben, können auf Antrag ihre Einkommensteuererklärung weiterhin auf den amtlichen Vordrucken einreichen, erklärt der Steuerzahlerbund mit Blick auf ein aktuelles Urteil. Grundsätzlich müssen Steuerzahler, welche Gewinneinkünfte erzielen, ihre Erklärung beim Online-Finanzamt ELSTER einreichen.
Im konkreten Streitfall wehrte sich ein Physiotherapeut gerichtlich gegen die Aufforderung des Finanzamtes, seine Steuererklärung auf elektronischem Weg einzureichen. Der Kläger war seit 2006 als Physiotherapeut selbstständig und beschäftigte weder Mitarbeiter noch hatte er Praxis- bzw. Büroräume. Über einen PC verfügte der Selbstständige zwar, hatte jedoch keinen Internetzugang. Bis zum Streitjahr 2017 erstellte er seine Steuererklärungen und Gewinnermittlungen auf den amtlichen Vordrucken handschriftlich.
Für das Jahr 2017 wollte das Finanzamt die handschriftlich ausgefüllten Vordrucke nicht mehr anerkennen. Auch den Antrag des Klägers auf Befreiung von der Verpflichtung zur elektronischen Abgabe lehnten die Finanzbeamten ab. Zudem setzten sie ein Zwangsgeld von 200 Euro fest. Der Kläger wehrte sich hiergegen und bekam nun vom höchsten deutschen Steuergericht Recht.
Die Richter führten an, dass die elektronische Abgabe vom Steuerzahler nur verlangt werden kann, wenn sie ihm wirtschaftlich und persönlich auch zumutbar ist. Dass der Steuerzahler nicht über notwenige Technik verfügt, genügt allerdings noch nicht. Es muss für ihn ein erheblicher finanzieller Aufwand sein, PC sowie einen Internetanschluss anzuschaffen. Für Selbstständige, die mit ihrer Tätigkeit nur geringe Einkünfte erzielen, wie der Kläger, der im Streitjahr rund 14.000 Euro erwirtschaftete, stellt die Anschaffung der Technik einen großen finanziellen Aufwand dar, so das Urteil (Az.: VIII R 29/19). Bereits in dem früheren Fall eines Steuerberaters hatte der Bundesfinanzhof ähnlich entschieden (VIII R 29/17).
Betroffene, denen das Finanzamt trotz fehlender Technik und geringen Einkünften den Antrag auf die Befreiung von der Online-Pflicht ablehnt, können sich auf das steuerzahlerfreundliche Urteil berufen. Dazu sollten sie gegen die Entscheidung des Finanzamtes Einspruch einlegen und zur Begründung die Aktenzeichen nennen, rät der Steuerzahlerbund.
Anmeldeschluss ist der 12.12.2020. Foto: Musikschule „Spiel mit”
Daun, 07.12.2020 – Andy wird am 19.12.2020 um 16:00 Uhr im großen Eventsaal der Musikschule „Spiel mit” für Euch performen. Über einen Livestream könnt Ihr ganz bequem von Zuhause aus mitspielen und seine Tipps sofort anwenden!
Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenfrei ! Du benötigst jeglich einen Internetzugang und ein Smartphone, Tablet, PC oder Laptop. Damit Du Deine Zugangsdaten zum Livestream erhältst, sende uns bitte eine kurze Voranmeldung per E-Mail an verwaltung@spiel-mit-musik.de zu. Anmeldeschluss ist der 12.12.2020.
Andy Gillmann gehört schon länger zu Deutschlands Top Clinicians und Performern. Seine Lehr-DVDs werden in ganz Europa verkauft und bekommen in den Fachzeitschriften und im Internet (drummerworld, drumxound etc.) ausgezeichnete Kritiken.
Er wird bei seinem Workshop in der Musikschule ausführlich solieren, abgefahrene Playalongs spielen und auch eine Reihe von faszinierenden Groove- und Fillin- Konzepten vorstellen. Dazu gibt es nützliche Tipps zur Ergonomie am Drumset und eine Besensession. Fragen, auch zu anderen Themen, sind immer willkommen!
Dieser Workshop wird von den Firmen Mapex und Zildjian unterstützt. Melde dich an und „Spiel mit“
Der Kallmuther Künstler Oliver Lehmann hat die Silbermedaille, die sein Heimatort beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2020 gewonnen hat, als Skulptur am Ortseingang aus Richtung Lorbach installiert. Seinen Entwurf setzte der Hosteler Metallbauer Dieter Müller um. Ortsvorsteher Robert Ohlerth: „Die Plastik aus Edelstahl ist so konstruiert, dass Platz für weitere (Gold-)Medaillen oben drauf ist!“ Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth, 07.12.2020 – Ortsvorsteher Robert Ohlerth, Designer Oliver Lehmann und Metallbauexperte Dieter Müller arbeiteten Hand in Hand. In Folge ihrer Auszeichnung mit einer Silbermedaille beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2020 hat die Dorfgemeinschaft Kallmuth jetzt eine überdimensionierte Silbermedaille als Tafel am Ortseingang/Ausgang Richtung Lorbach und Scheven gegenüber dem Kindergarten aufgestellt.
Der Entwurf ist dem Siegel des Dorfverschönerungs- und Aktivierungswettbewerbs entlehnt und wurde von Oliver Lehmann konzipiert und von der Metallbauwerkstatt Müller in Hostel realisiert, die auch die Denkmale des Floisdorfer Künstlers Franz Kruse für die Ortseingänge von Kallmuth umgesetzt hatte.
Mit Eicks (Bronze) und Kallmuth (Silber) waren 2020 unter Corona-Bedingungen zwei Dörfer aus dem Stadtgebiet Mechernich auf den Medaillenrängen des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gelandet. Die Goldmedaillen gingen an Billig und Schweinheim (beide Stadt Euskirchen) und Freilingen (Gemeinde Blankenheim).
Platz für weitere Medaillen
Kreisweit hatten sich 51 Dörfer am Wettbewerb beteiligt, die 24 überzeugendsten Orte wurden ausgezeichnet. Der von Heike Schmitz (Kreisverwaltung) geführten Bewertungskommission gehörten sechs ehrenamtliche Mitglieder an, nämlich Johannes Adams, Heinrich Büsch (Gartenbauvereine), Doris Felser (Landfrauen), Edgar Klein, Johannes Mertens und Hans-Josef Nolden (Kassenstiftungen). Die Bereisung fand an neun Tagen Mitte bis Ende August statt.
Ortsvorsteher Robert Ohlerth: „Oliver Lehmann und Dieter Müller haben die Erinnerungsmedaille so konzipiert, dass man noch welche draufsetzen kann – beispielsweise in Gold…“ Der Sheriff ist guter Dinge, dass sich sein Heimatdorf sozial, kirchlich und kulturell auf einem sehr guten Weg befindet. Deshalb seien auch weitere Auszeichnungen durchaus zu erwarten.
Überzeugten sich vor Ort: Die 1. Beigeordnete Anette Moesta und der Beigeordnete Uli Mertens. Foto: Verbandsgemeinde Pellenz
Plaidt, 07.12.2020 – Die Gestaltung des Dorfplatzes ist ein zentraler Bestandteil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für den Ortskern Plaidt im Förderprogramm „Ländliche Zentren -kleine Städte und Gemeinden“. Die Mauer wies einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Die Gemeinde entschied sich letztlich für den Neubau, der auch andere Gestaltungsmöglichkeiten bot. Bei den Baukosten von über 500.000,00 EUR wird mit 75 % Förderung seitens Bund und Land gerechnet. Die Baumaßnahme wurde vom Bauunternehmen Martin Meurer & Co GmbH, Kobern-Gondorf, im April dieses Jahres begonnen.
Wie die Neugestaltung des Dorfplatzes mit den verschiedenen Nutzungen aussehen soll, muss noch festgelegt werden. Hier gilt es, Aufenthaltsflächen für Senioren sowie Kinder und auch Parkflächen auf dem Platz unterzubringen. Auch die Kirmes muss berücksichtigt werden. Durch das neue Nahverkehrskonzept des Kreises ist vorgesehen, dass auf dem Dorfplatz ein Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) entsteht und dort bis zu 4 Busse gleichzeitig halten.
Deshalb strebt die Gemeinde Plaidt eine Untersuchung an, ob nicht auch eine Verlagerung eines ZOBs, z. B. an den alten Güterbahnhof, möglich ist. Ein Haltpunkt wird auf jeden Fall auf oder im Umfeld des Dorfplatzes bleiben. Die Beauftragung einer solchen Untersuchung ist für Dezember vorgesehen, sodass die Ergebnisse im Frühjahr 2021 vorliegen werden. Wir von Seiten der Verwaltung sind der Auffassung, dass die Gestaltung des Dorfmittelpunktes eine äußerst wichtige Maßnahme für die Zukunft von Plaidt darstellt, die offen und breit besprochen werden muss.
Der MGV 1858 Kommern hat sein Weihnachtskonzert 2020 abgesagt. Archivfoto: PD/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern, 07.12.2020 – „Wann hat es das zuletzt gegeben?“: Mit dieser Frage beginnt Pressesprecher Dr. Dieter Pesch den Text einer Mitteilung des Männergesangvereines (MGV) 1858 Kommern. Vorsitzender Wolfgang Stratmann, heißt es darin, müsse erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ein Weihnachtkonzert absagen.
Die Begründung kann man sich in diesen Tagen fast schenken: Die Corona-Pandemie ist schuld. Man habe seit dem 13. März nicht mehr proben können, so Dr. Pesch: „Aus Gründen der Vorsicht haben die Sänger auf ihr geliebtes Hobby verzichtet.“
„Das Programm stand bereits fest, die Lieder waren stimmig ausgewählt, Solisten verpflichtet, doch der freiwillige Weg in den musikalischen Lockdown war mit Bedacht früh beschlossen“ – und das habe sich angesichts der Vorgaben des Bundes und des Landes NRW auch als richtig erwiesen.
Dabei hätte man den Menschen in dieser an kulturellen Veranstaltungen armen Zeit mit dem Weihnachtskonzert eine gute Einstimmung auf das Fest, eine willkommene Freude und Abwechslung geschenkt. Nun konzentriere man sich auf die Konzerte 2021.
„Baustellenschild“:
Das Baustellenschild veranschaulicht eine mögliche Bebauung.
Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 07.12.2020 – Wirtschaftsförderer stellt dem Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus das Konzept zur Gewerbeflächenprofilierung vor. Der Unternehmerpark Kottenforst zählt zu den bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekten der Stadt Meckenheim. Rund zehn Jahre haben Planung, Flächenankauf und Erschließung des insgesamt ca. 45 ha großen Geländes gedauert. Der erste von drei Bauabschnitten mit ca. 20 ha Nettobauland ist seit November 2019 fertiggestellt. Die Planung für den zweiten ca. 11 ha großen Bauabschnitt hat begonnen.
„Luftbild“: Der Unternehmerpark Kottenforst aus der Vogelperspektive. Foto: Stadt Meckenheim
Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer berichtete jetzt im Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus über den aktuellen Stand der Vermarktung. Zu Beginn präsentierte er ein neues Video, mit dem der Unternehmerpark und die Ansiedlungskriterien in nur zwei Minuten und 25 Sekunden veranschaulicht werden.
„Bis März 2020 war die Nachfrage nach Grundstücken enorm. Nahezu täglich meldeten sich Interessenten. Der Lockdown und die weiteren Folgen haben die Nachfrage stark ausgebremst. Erst seit Ende des Sommers steigt die Zahl der Interessenten wieder merklich an“, erklärte der Wirtschaftsförderer. Kein Unternehmen, das schon vor der Corona-Krise Interesse gezeigt habe, sei jedoch abgesprungen. Entscheidungen und wichtige nächste Schritte im Planungsprozess hätten sich jedoch verzögert oder seien von den Betrieben zurückgestellt worden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bald die nächsten Grundstücke verkaufen können“, so Schwindenhammer. Denn mehrere Unternehmen befänden sich im Bewerbungsprozess.
Die Stadt Meckenheim hat zur Vergabe von Grundstücken Kriterien aufgestellt und möchte den Unternehmerpark durch Klimaschutzmaßnahmen profilieren. „Die Nachfrage nach Grund und Boden ist in der Region immens. Es herrscht ein großer Flächendruck. In Meckenheim werden landwirtschaftliche Flächen und Bereiche zur Naherholung und für den Tagestourismus ebenso stark nachgefragt wie Bauland für Wohnen und Gewerbe. Hinzu kommt, dass die Stadt Meckenheim als grüne und nachhaltige Stadt weiterhin attraktiv sein möchte und nach dem Oberziel ‚Gerne im Grünen leben und arbeiten‘ handelt. Darüber hinaus ist der Klimaschutz ein Ziel, das sich über alle Handlungsfelder erstreckt“, begründet Dirk Schwindenhammer die Vorgehensweise. Daher sei beim Grundstücksverkauf auch keine Eile geboten. „Wir müssen uns genau anschauen, wem und für was wir den wertvollen Grund und Boden verkaufen. Denn wir möchten die Nutzung steuern und so langfristig die bestmöglichsten Zukunftseffekte für die Stadt erzielen“, betont Schwindenhammer.
Die Basis des Ansiedlungskonzeptes bildet der bio innovation park Rheinland e.V., dem die Stadt angehört. Das Netzwerk aus Unternehmen und Hochschulen arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich an Projekten. Ein Forschungsprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hatte das Ziel, einen klimaneutralen Wissenschafts- und Gewerbepark zu etablieren. Auf diesem Ansatz baut das Meckenheimer Konzept auf. Hierfür wurde die Stadt Ende 2019 bereits bundesweit als „innovative Wirtschaftsförderung“ ausgezeichnet.
Zu den Vergabekriterien gehören zum Beispiel die Zugehörigkeit zum Branchencluster „bio innovation“ und die Stellung innerhalb eines Wertschöpfungmodells, ein ressourcenschonender Umgang mit Flächen, die Anzahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze, die betriebswirtschaftliche Eignung, Verkehrseffekte, die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens und stadtentwicklungspolitische Ziele.
Darüber hinaus werden Klimaschutzmaßnahmen bewertet, wie das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen, sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Um die Unternehmen von alternativen Bauweisen zu überzeugen und sie auf dem Planungsweg zu begleiten, wurde ein Beratungshandbuch erstellt. Zusätzlich besteht das Angebot an die Unternehmen, sich von Experten im Hinblick auf das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen beraten zu lassen. Weitere Beratungen zum Beispiel mit der Effizienzagentur NRW sind möglich.
Erste Baustellen im Unternehmerpark
Im Unternehmerpark hat die Josef Küpper und Söhne GmbH mit Sitz in Bonn mit dem Bau begonnen. Auf einem ca. 2.000 m² großen Grundstück entsteht eine Filiale für den Sanitär-Heizung-Klima-Betrieb in Hybridbauweise. Die tragenden Betonteile des Systembaus stehen bereits. Derzeit werden die Holzrahmenwände gesetzt. Das energieautarke Gebäude wird mit Photovoltaik an Wänden und auf dem Dach erstellt. Besonderer Clou ist ein bewilligtes Förderprojekt des NRW-Wirtschaftsministeriums zum Thema Wasserstoffspeicherung. Es ist geplant, eine Pilotanlage zu errichten und mehr Energie zu erzeugen, als für das Gebäude benötigt wird.
Als nächstes wird die Aubergine & Zucchini Vollwertfrischdienst, Partyservice & Catering GmbH mit Sitz in Bonn mit dem Bau einer Zentralküche und einem Verwaltungstrakt beginnen. 2021 sollen die 50 Mitarbeiter in den neuen Betrieb einziehen.
Dirk Schwindenhammer berichtete auch über die Idee, das „Kompetenzzentrum Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ im Unternehmerpark zu etablieren. Hierzu haben Studierende der Alanus Hochschule im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Experimentalgebäude „Workbox“ aus nachwachsenden Baustoffen errichtet. Das von der Stadt zur Verfügung gestellte 5.000 m² große Areal wird außerdem von der Universität Bonn als Freiluftlabor gestaltet. Angedacht ist, auf dem Grundstück später noch einen Showroom sowie ein Büro- und Laborgebäude zu errichten. Die Workbox dient derzeit als Anschauungsobjekt und Studierenden als Umkleide und Abstellraum.
v.l.n.r. Joachim Rogalski, Vorsitzender des Eifelvereins Mayen, überreichte Oberbürgermeister Dirk Meid den aktuellen Wanderplan. Foto: Jacqueline Blang/Stadt Mayen
Mayen, 07.12.2020 – Nach Fertigstellung des Wanderplanes für das Jahr 2021 wurde Oberbürgermeister Dirk Meid ein erstes Druckexemplar überreicht. Joachim Rogalski, Vorsitzender des Eifelvereins Mayen, informierte vorab über die Arbeit des Vereins und stellte anschließend die im Wanderplan aufgeführten Wanderungen und Veranstaltungen vor. Auch im kommenden Wanderjahr werden mittwochs wieder regelmäßig Wanderungen stattfinden. Verschiedene Freitags- und Samstagswanderungen ergänzen das Wanderangebot. Kurzwanderungen von ca. 5 bis 7 Kilometern werden jeweils dienstags angeboten. Um auch berufstätigen Wanderfreunden die Wanderteilnahme zu ermöglichen, stehen im kommenden Wanderjahr mehrere Sonntagswanderungen zur Auswahl.
Besondere Veranstaltungen im Laufe des Wanderjahres sind die Wanderung am Aschermittwoch mit Einkehr zum Heringsessen, die Kulturfahrt nach Homburg im Saarland im März und die Kulturwanderung auf dem Lahnwanderweg am „Tag des Wanderns“ im Mai.
Auch über die Kultur- und Wanderfahrt nach Berlin und in den Spreewald im Juni, und über die Wanderwoche in der Schweiz im September wurde informiert.
Mit der Jahresabschlusswanderung am 24. November endet schließlich das Wanderjahr 2021. Zur Weihnachtsfeier am 5. Dezember 2021 wird man noch einmal in geselliger Runde zusammenfinden, um Erlebnisse des vergangenen Wanderjahres miteinander auszutauschen.
Oberbürgermeister Dirk Meid dankte für die Aushändigung des Wanderplanes und wünschte dem Eifelverein Mayen nach möglichst baldiger Überwindung der Corona-Krise einen guten Start ins neue Wanderjahr 2021.
Hinweis: Wanderpläne 2021 liegen in der Tourist-Info im Theodore-Dreiser-Haus am Obertor und im Touristik-Büro Vordereifel, Kelberger Straße aus oder können unter www.eifelverein-mayen.de eingesehen werden.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8000
Meckenheim, 07.12.2020 – Geöffnet in der Adventszeit und in den Weihnachtsferien. Auch in der Adventszeit und in den Weihnachtsferien ist die Öffentliche Bücherei St. Johannes der Täufer Meckenheim, Adolf-Kolpingstraße 4, zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Nutzer profitiert von einem vielfältigen Sortiment, das über Bücher unterschiedlichster Genres, Zeitschriften und Hefte, CDs und DVDs bis zu Hörbüchern und Spielen reicht. Rund 30.000 Medien zählt der Fundus der Bücherei, die lediglich über Weihnachten, 24. bis 26. Dezember, sowie an Silvester, 31. Dezember, und Neujahr, 1. Januar, schließen wird. Bis dahin – und anschließend – können sich kleine und große Leseratten an fünf Tagen in der Woche an der großen Auswahl bedienen.
Öffnungszeiten der Öffentlichen Bücherei:
Montag: 14 Uhr bis 17. 30 Uhr
Dienstag: 8.30 Uhr bis 12 Uhr sowie 14 Uhr bis 17.30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 14 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag: 14 Uhr bis 17.30 Uhr
Samstag: 9.30 Uhr bis 13 Uhr
Corona-bedingt sind beim Besuch der Bücherei die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Wegen der Zutrittsbeschränkung von fünf Personen gleichzeitig wird empfohlen, die Bücherei nur einzeln, also ohne Begleitung zu betreten. Das Tragen einer Alltagsmaske ist verpflichtend, ebenso eine namentliche Registrierung aller Besucher. Weiterhin gilt ein Zutrittsverbot für Personen mit Krankheitssymptomen, die auf eine Erkältung mit Husten und Fieber hindeuten. Eine Neuanmeldung ist hingegen möglich, allerdings derzeit nur mit persönlicher Absprache per Telefon (02225) 6141 oder per E-Mail buecherei-meckenheim@t-online.de.
Wer lieber vom heimischen PC aus rund um die Uhr agieren möchte, kann im „WebOPAC“, dem virtuellen Bestandskatalog, das Angebot der Bücherei durchstöbern. Dieser Online-Katalog gibt Auskunft über Standort und Verfügbarkeit einzelner Medien. Unter dem Button „Neuerwerbungen“ lassen sich u. a. die Neuanschaffungen der vergangenen 30 Tage aufrufen. Neben Recherchemöglichkeiten können die Nutzer mit gültigem Büchereiausweis sich in ihr Konto einloggen und ihre entliehenen Medien verlängern oder von anderen Nutzern entliehene Medien für sich vorbestellen. Sobald das Medium in der Bücherei zurückgegeben wurde, wird der Leser über den Eingang seiner vorgemerkten Bestellung benachrichtigt.
Der Online-Katalog ist im Internet zu finden unter:
Ganz schön kniffelig: Erste Programmierungsschritte mit der App „Ronjas Roboter“. Foto: Stefanie Esch
Wittlich, 07.12.2020 – Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest. Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten. Am 20. November 2020 fand der Bundesweite Vorlesetag bereits zum 17. Mal statt. Annette Münzel von der Stadtbücherei besuchte in diesem Jahr am Vorlesetag die Georg-Meistermann-Grundschule. Beim Besuch der Stadtbücherei in der Georg-Meistermann-Grundschule drehte sich alles um Roboter.
Gleich geht’s los: Begrüßung der 4a durch den Dash-Roboter des Makerspace und Annette Münzel von der Stadtbücherei. Foto: Stefanie Esch
Zunächst wurde die Klasse 4a standesgemäß vom Dash-Roboter des Makerspace Wittlich begrüßt, anschließend folgten die ersten Kapitel der witzig-rasanten Geschichte „Der große Wackelpudding-Plan und eine Wahnsinnserfindung“. Anhand der App „Ronjas Roboter“ lösten die Kinder danach sehr professionell erste Programmieraufgaben und übersetzten Zahlen und Buchstaben in den Binärcode. Ganz schön anspruchsvoll! Gut, dass es danach zur Entspannung noch den Rest der Robotergeschichte zu hören gab. Mit der Einladung, den Makerspace nach der Coronaschließung selbst einmal zu besuchen und sich vorab schon einmal an der Umfrage zum gewünschten Lieblingsprojekt unter www.makerspace.wittlich.de zu beteiligen, verabschiedeten sich der Dash-Roboter und Vorleserin Annette Münzel von den Schülerinnen und Schülern.
Die Initiatoren des Waldkindergartens, der ab 1. August im Mechernicher Stadtgebiet an den Start gehen könnte. Allerdings muss zuerst noch ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Dabei wollen Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Verwaltung die jungen Eltern tatkräftig unterstützen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 07.12.2020 – „Wir haben die Anerkennung vom Jugendhilfeausschuss erhalten“, freut sich Eva Becker. Damit ist ein wichtiger Schritt für die junge Mutter und ihre Mitstreiter Michael Fingel und Tina Jochemich geschafft – auf dem Weg in Mechernich einen neuen Waldkindergarten zu etablieren.
Die drei hatten wenige Tage zuvor noch mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer Ralf Claßen und dem zuständigen Fachbereichsleiter Holger Schmitz, dem Teamleiter Willi Göbbel sowie Dennis Müller, dem Sachbearbeiter Liegenschaften, im Rathaus zusammengesessen, um über geeignete Grundstücke für das Vorhaben zu sprechen.
Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.) auf Standortsuche: Michael Fingel (1. Vorsitzender des Vereins „Bunter Wald“), Eva Becker (2. Vorsitzende, r.) und Tina Jochemich (Schriftführerin). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Die neue Einrichtung soll bereits zum neuen Kindergartenjahr am 1. August 2021 an den Start gehen. Als Träger fungiert ein Verein, den sieben junge Elternteile im Oktober gegründet haben. Mit dem „Bunten Wald“ wolle man einen Platz schaffen, wo „Kinder bis zur Einschulung Kind sein dürfen, mit allem, was dazu gehört“, so die Initiatoren.
Auf Grundstücksuche
Wo genau die Kita ihr Domizil aber errichten wird, ist aktuell noch eine der entscheidenden Fragen. Ein schöner Wald mit Freifläche wird sich vielleicht noch finden lassen, doch auch Strom, Platz für einen Bauwagen oder eine Blockhütte muss ebenso vorhanden sein wie eine vernünftige Infrastruktur, damit Eltern und Kinder ihn auch bequem erreichen.
Bei der Suche will die Stadt Mechernich unterstützen. „Kinder sind das wichtigste Gut, das wir haben“, betonte Schick. Allerdings müsse die Bleibelastung im Boden des Standortes unterhalb der Grenzwerte liegen. Deshalb soll auf dem jeweiligen Grundstück dann vorab eine Bodenuntersuchung stattfinden.
Das Konzept für den Betrieb steht bereits und die Fachkräfte sind auch schon gefunden, berichtet Fingel. In dem eingruppigen Kindergarten könnten insgesamt zwanzig Kinder betreut werden. Von Januar bis Dezember dürfen sie dann draußen spielen, toben und lernen.
Win-win-Situation
Stadtkämmerer Ralf Claßen begrüßt das Vorhaben der jungen Eltern und spricht von einer Win-Win-Situation für beide Seiten. Die Stadtverwaltung arbeite aktuell mit Hochdruck daran in den kommenden zwei Jahren mehr Kindergartenplätze bereitzustellen. Da seien zwanzig zusätzliche gerne mit eingeplant.
Sorge um Anmeldungen und Auslastung muss sich die Elterninitiative anscheinend nicht machen. „Waldkindergärten sind immer mehr gefragt“, so Fingel. Die Liste der Voranmeldungen sei schon voll. Allerdings müssen die Eltern beim „Bunten Wald“ ein bisschen tiefer in die Tasche greifen.
Zu den normalen Kita-Beiträgen, die nach Einkommen gestaffelt sind, kommen pro Kind nochmal 35 Euro pro Monat an Vereinsbeitrag hinzu. Außerdem fällt eine einmalige Jahresgebühr von 35 Euro an. Als gemeinnütziger Verein wolle man keine Gewinne erzielen, erklären die Drei. Die Gelder sollen dann Kindern und Einrichtung zu Gute kommen.
Becker betont: „Es ist ein Kindergarten für alle.“ Daher sei auch eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund in Planung. Zur Seite steht dem Verein in der Gründungsphase die Waldkobolde in Weilerswist. „Ohne ihre langjährige Erfahrung und Expertise im Thema Elterninitiative, wären wir jetzt nicht so weit in unserer Vorbereitung, wie wir es schon sind.“
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