Kategorien
News

Führungswechsel im Jobcenter Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 28.12.2020 – Nach rund dreieinhalb Jahren verlässt Daniel Stellmacher-Huck das Jobcenter Landkreis Ahrweiler als Geschäftsführer, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Dank seines unermüdlichen Einsatzes ist es ihm und seinem Team in den vergangenen Jahren gelungen, dass der Kreis – auch im Vergleich zum Bundes- und Länderdurchschnitt – bei allen Arbeitsmarktdaten sehr gut abschneidet. Vor allem die Eingliederung junger Menschen war ihm ein wichtiges Anliegen, das er mit großem Engagement vorantrieb. So war er unter anderem Ideengeber für das Projekt „JuAHR“, das junge Menschen zwischen 17 und 27 bei der Suche nach Arbeit oder Ausbildung unterstützt.

„Ich habe Sie als kompetenten, vertrauenswürdigen und zuverlässigen Ansprechpartner kennenlernen dürfen. Umso mehr bedaure ich Ihren Wechsel und hoffe gleichzeitig, dass Sie uns und das Ahrtal in guter Erinnerung behalten“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der offiziellen Verabschiedung.

Auch Daniel Stellmacher-Huck bleibt die Zeit im Kreis in guter Erinnerung: „Ich hatte eine unglaublich schöne Zeit als Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Ahrweiler. Ich möchte mich bei allen Netzwerkpartnern und bei meinem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken.“

Weitere Informationen über das Jobcenter Landkreis Ahrweiler unter http://jobcenter-ahrweiler.de.

Kategorien
News

Zwei aus der ersten Reihe

Mechernich/Zülpich-Schwerfen, 28.12.2020  – St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V.: Franz Josef Winkelhag und Hermann Reinartz haben ihre angestammten Vorstandsposten nach 50, beziehungsweise 40 Jahren abgegeben.

Zusammen fast 100 Jahre Vorstandsarbeit bringen Franz-Josef Winkelhaag und Hermann Reinartz zusammen. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen, in der auch eine Reihe Schützen aus dem Stadtgebiet Mechernich Mitglieder sind, standen beide für eine Wiederwahl auf ihren Vorstandsposten nicht mehr zur Verfügung.

Nach 40 Jahren Vorstandsarbeit schied Hermann Reinartz aus dem Führungsgremium der Schützengesellschaft aus, Franz-Josef Winkelhaag gab nach über 50 Jahren sein Schriftführeramt an Hendrik Opgenorth ab, bleibt dem Vorstand und der Gesellschaft aber als Beisitzer erhalten.

Wiedergewählt wurden in der unter Corona-Hygienemaßnahmen abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Schützenpräsident und   Vorsitzende Johannes Kursch, Kassierer Axel Greven, Jungschützen-Meister Thomas Pitten und Beisitzerin Tatjana Opgenorth. Neugewählt wurden Schriftführer Hendrik Opgenorth, zweiter Vorsitzender und Hauptmann Timo Steinhoff, Schießmeister Thomas Strick und als Beisitzer Franz-Josef Winkelhag, Georg Habrich und Thomas Kursch.

Fleißige „Männ“ auch am Bau

Hermann Reinartz steht seit 1978 in den Reihen der St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V. Von 1982 bis 2005 war er Kassierer, 2005 bis 2020 Beisitzer. Er ist seit 2012 Träger des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz. Reinartz wirkte maßgeblich am Bau der großen Schützenhalle Anfang der 90er Jahre mit, sowohl als „Herr der Finanzen“, als auch aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Schachtmeister.

Franz-Josef Winkelhag gehört der Bruderschaft bereits seit 1962 an, 1970 bis 2020 als Schriftführer. Er ist seit 2009 Träger des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz sowie des Ehrenkreuzes des Sports in Bronze seit 2017. Auch Winkelhag wirkte maßgeblich mit beim Bau der Schützenhalle Anfang der 70er Jahre, der großen Schützenhalle Anfang der 90er Jahre und zuletzt an der Errichtung einer hochmodernen Schießanlage mit acht Luftgewehr und drei Kleinkaliberständen.

Hendrik Opgenorth, sein Nachfolger als Schriftführer der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schwerfen 1929 e.V., schreibt: „Franz-Josef Winkelhag prägte den Verein über Jahrzehnte durch seinen beispiellosen Einsatz. Neben seiner Arbeit als Schriftführer organisierte er auch die Vermietung der Schützenhalle für Feiern und Veranstaltungen.“ www.schuetzen-schwerfen.de

Kategorien
News

1,1 Mio. Euro investiert: Vorstellung des Erweiterungsbaus des Feuerwehr Gerätehauses-Bohl

Eschweiler, 28.12.2020 – Das Feuerwehrgerätehaus-Bohl aus dem Jahr 1982 beheimatet den Löschzug 42 der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler, der zurzeit aus 36 aktiven Feuerwehrmitgliedern und 15 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr, mit Tendenz zur Steigerung, besteht.

Durch die Baumaßnahme wurde das Raumangebot für den bestehenden Bedarf erweitert. So wurden Sanitär-Anlagen und separate Umkleideräume für Damen, Räume zur Unterbringung der Spinde und der Einsatzbekleidung, eine Aufenthaltsfläche mit einer Küchenzeile sowie Abstell- und Lagerflächen geschaffen. Die ursprünglich für zwei Einsatzfahrzeuge ausgelegte Fahrzeughalle musste vergrößert werden um die vorhandenen beiden Großfahrzeuge und den Mannschaftstransportwagen unterbringen zu können.


Der Schulungsraum bietet Platz für 40 Feuerwehrangehörige zur Ausübung von Seminaren und Schulungen. Foto: Stadt Eschweiler / René Costantini

Die Umsetzung der Baumaßnahme wurde am 22.06.2017 im Planungs-, Umwelt und Bauausschuss beschlossen. Es handelt sich um ein Bauwerk in eingeschossiger Massivbauweise. Die Fassade besteht aus rotem Klinker analog zum Bestand. Der Anbau ordnet sich dem Bestand unter und gliedert sich in die Bestands-Situation und Umgebung ein.

Der neu geschaffene Baukörper umschließt das alte Gebäude von drei Seiten und knüpft auf der Vorderseite, auf der Rückseite und seitlich an die Bestandsräume an. Für die Erweiterung der Fahrzeughalle wurde die südwestliche Außenwand des Bestands abgerissen und das Flachdach des Anbaus wurde an das vorhandene Flachdach angeschlossen. Angrenzend an die Fahrzeughalle wurden, entsprechend den Vorschriften, die Umkleideräume für Herren und Damen hergestellt.


Die Aufenthaltsfläche mit Küchenzeile Foto: Stadt Eschweiler / René Costantini

Im hinteren Gebäudeteil Richtung Süd-Osten befinden sich die weiteren Sozialräume. Der Aufenthaltsraum besteht aus einer offenen Fläche, welche an den Schulungsraum angrenzt und bei Bedarf durch diesen mitgenutzt werden kann.

Eine Küchenzeile sowie eine Tischrunde zum Zusammenkommen der Mannschaft bieten nun eine komfortable Aufenthaltszone. Der Schulungsraum bietet Platz für 40 Feuerwehrangehörige zur Ausübung von Seminaren und Schulungen. Zu den Außenanlagen gehört ein geräumiger Stellplatz, welcher 18 Parkplätze für die Besatzung umfasst.
Geplant und ausgeführt wurde die Erweiterung durch das in Eschweiler ansässige Architekturbüro Scholl Architektur.

Das Feuerwehrgerätehaus ist nach dem Umbau und der Erweiterung ein attraktiver und allen Anforderungen entsprechender, Standort, für die Ausübung des Dienstes der freiwilligen Feuerwehr-Bohl und bietet Platz für Neuzugänge. Inbetriebnahme: 22. Dezember 2020

Kategorien
News

Bürgerbeteiligung in Stolberg zum Mühlener Markt gestartet.

Stolberg, 28.12.2020 – Der Stolberger Stadtteil Mühle darf sich bei einer Beschreibung selten positiver Adjektive erfreuen. Das liegt an der herausfordernden Sozialstruktur, überdurchschnittlich hoher Kriminalität und sicherlich auch der Verselbstständigung eines einmal aufgebauten Rufes.

Schrottimmobilien bekämpfen für bauliche Entwicklung. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Für die Kupferstadt Stolberg ist wegschauen aber keine Option. Die Stadt möchte die Chancen und die hohe Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement in diesem Stadtteil nutzen. Deswegen startet nach der erfolgreichen Bürgerbeteiligung „Blühende Mühlener Brücke“ nun die Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Mühlener Marktes.

Bis zum 10.01.2021 haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, der Stadt ihre Meinungen und Anregungen zu den bisherigen Nutzungskonzepten (erstellt durch die Planungsbüros REICHER HAASE ASSOZIERTE und STADTRAUMKONZEPT) und eigene Ideen zukommen zu lassen. Das Feedbackformular und alle Informationen sind zu erreichen unter https://www.stolberg.de/Bauen-und-Planen/Stadtentwicklung/Projekte/IHKo-Berg-und-Talachse-2018/Muehlener-Markt.htm?

Zusätzlich wird derzeit ein Fragebogen im Viertel verteilt, über den eine Beteiligung ebenfalls möglich ist. Dieser kann bis zum 10.01.2021 im Stadtteilbüro in der Salmstraße 21 oder im Rathaus eingeworfen oder abgegeben werden. Ab Anfang 2021 werden weitere Informationen und Meinungsabfragen zu verschiedenen Orten in der Mühle folgen, zum Beispiel dem Vichtufer, zum Kaplan-Josef-Dunkel-Platz und zum Jordanplatz. „Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger die Zukunft der Mühle aktiv mitgestalten. Nur so erreichen wir die notwendige Identifikation mit dem Viertel“, sagt Bürgermeister Patrick Haas.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der Mühle und der Nutzung der öffentlichen Räume sei jedoch nur ein wichtiges Element einer Gesamtstrategie: „Zur ernsthaften und nachhaltig erfolgreichen Entwicklung der Mühle reicht es natürlich nicht aus, nur Bürgerbeteiligungen durchzuführen. Wir kombinieren diese aktive Mitgestaltung des Viertels mit der Ausweitung der Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei gegen all diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten und dadurch auch die überwiegend motivierten und friedlichen Bewohnerinnen und Bewohner mit stigmatisieren. Eine weitere wichtige Komponente ist die bauliche Gestaltung der Mühle, zum Beispiel durch die Beseitigung der Schrottimmobilien, die wir derzeit entschieden anpacken. Mit diesem Bündel an Maßnahmen bin ich überzeugt, dass wir die Mühle erfolgreich entwickeln können.“

Kategorien
News

Viele „Mayener Sterne“- Postkarten bereits verschickt – Weihnachtsaktion für Familien ein voller Erfolg

Mayen, 28.12.2020 – In den vergangenen Wochen wurden in Mayen zahlreiche „Mayener Sterne“-Postkarten an Kindertages- und Kinderpflegeeinrichtungen, an Grund- und Förderschulen sowie an verschiedene Beratungseinrichtungen verteilt. Die gemeinsame Familienaktion der Netzwerkkoordinatorin des Stadtjugendamtes Mayen sowie des „Netzwerk Familienbildung“ der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen soll Familien dazu ermuntern, geliebten Menschen und Freunden in der Ferne eine kleine Freude in Form einer selbstgestalteten Postkarte zu bereiten.

Über die „Mayener Sterne“ -Postkarten freuten sich auch die Kinder der Kindertagesstätte St. Veit, die ihre bunten Postkarten vergangenen Donnerstag ganz stolz dem neuen Oberbürgermeister Dirk Meid vorführten. Dirk Meid bewunderte die vielen leuchteten „Mayener Sterne“ -Karten, die nun vereinzelt sogar auf Weltreise (wie z.B. nach Moskau) gehen werden.

Die große Beteiligung der Familien erfreut auch die Organisatorinnen der Aktion, die aus den eingesendeten Fotos und den genannten Reisezielen der Postkarten eine Kollage erstellen werden. Hierfür können Familien ein Foto der selbstbemalten und gestalteten Postkarte und das Reiseziel an MayenerSterne@web.de senden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fbs-mayen.de sowie auf der Homepage der Stadtverwaltung unter www.mayen.de (Suchbegriff: Familienbildung im Netzwerk).

Kategorien
Wirtschaft

„Zweiter Stern“ für das Projekt „Change Factory“ Eschweiler

Eschweiler, 28.12.2020 – Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) hat in seiner digitalen Aufsichtsratssitzung fünf Projekte aus dem „Starterpaket Kernrevier“ mit dem zweiten Stern ausgezeichnet. Zu diesen Projekten gehört die Change Factory Eschweiler, in der Forschung und Entwicklung auf agile Unternehmen und Dienstleister treffen.

Auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes in der Eschweiler Innenstadt soll der erste nach dem Faktor-X Prinzip errichtete Gewerbekomplex entstehen. Die Change Factory Eschweiler soll Mietinteressenten durch das nachhaltige Gesamtkonzept, moderne Büro-, Labor- und Hallenflächen, Seminar- und Veranstaltungsangebote überzeugen. Im Mittelpunkt steht die Schaffung von Arbeitsplätzen unterschiedlichster Qualifizierungsstufen für die Gestaltung des Strukturwandels.

Das Thema Nachhaltigkeit hat nicht nur bei der Errichtung des Gebäudes eine wichti-ge Rolle, sondern soll auch inhaltlich im Fokus stehen. In der Change Factory Eschweiler sollen zwei Kompetenzzentren angesiedelt werden, die neue und ganzheit-liche Strategien in der Bauwirtschaft und der Kunststoffkreislaufwirtschaft erforschen und in unserer Region erstmalig in der Praxis umsetzen möchten.

Bürgermeisterin Leonhardt zeigte sich erfreut: „Wir verfolgen unseren Weg für die Gestaltung des Strukturwandels gemeinsam mit unseren Partnern aus dem indeland und den Hochschulen konsequent weiter. Die Auszeichnung ist hier ein weiterer Schritt auf der Zielgeraden“. Die frühzeitige Auszeichnung des Projektes mit dem zweiten Stern zeige die Bedeutung des Vorhabens für Eschweiler und die gesamte Region.
Im nächsten Schritt wird seitens der Landesregierung ein Förderzugang identifiziert, um anschließend das Verfahren zur Vergabe des dritten Sterns durch den Aufsichtsrat der ZRR einzuleiten.

Kategorien
Top-Events

#WILstaytogether – Wittlicher Musikprojekt geht in die zweite Runde

Wittlich, 28.12.2020 – Bereits im vergangenen Jahr hat die junge Band at.tension aus Wittlich ein Projekt auf die Beine gestellt, welches in der Region für Aufsehen gesorgt hat. Damals veröffentlichten sie ein Video, in dem mehrere Solist*innen den Song „We are the world“ sangen und an dessen Ende ein Chor mit 100 Sänger*innen stand. Nach dem durchweg positiven Feedback entschlossen sie sich, nun das Ganze auch in diesem Jahr wieder zu versuchen. Der Song des diesjährigen Videos heißt „Heal the World“ und passt mit seinem Aufruf zu Nächstenliebe und Mitgefühl wohl wie kein zweiter in das Jahr 2020.

Selbstverständlich konnte man aktuell keinen Chor mit 100 Personen an einem Ort versammeln und so mussten kreative Lösungen her. Die Band nahm für jede Chorstimme eine Vorlage, die sogenannten „Backing Tracks“ auf, die es den Teilnehmer*innen ermöglichte von Zuhause ihre Stimme einzusingen und sich dabei zu filmen. Neben dem Chor haben auch wieder verschiedene Solist*innen aus weiteren bekannten Bands der Region teilgenommen. Das Zusammenfügen der Tonspuren und Videos der über 150 Teilnehmer*innen übernahm letztendlich Fabian Badry, der Pianist und Kopf der Band. Da man dieses Jahr aber nicht ortsgebunden war, ergab sich die Möglichkeit, ein breiteres Netzwerk an Musiker*innen anzusprechen und so sind im Video auch Einsendungen aus den USA, England, Indien oder der Niederlande zu sehen.

Was den Bandenmitgliedern zusätzlich besonders am Herzen liegt: Durch mehrere Zusammenarbeiten mit lokalen Unternehmen wird man die Initiative #CharityForPorta unterstützen. Umso mehr Aufrufe das finale Video erhält, desto größer wird der Betrag sein, welchen die Sponsoren über die Organisation an die Angehörigen der Opfer der Amokfahrt von Trier spenden. Wer sich das Video ansieht, kann also nicht nur ein musikalisches Highlight in der Vorweihnachtszeit erleben, sondern gleichzeitig auch noch aktiv dazu beitragen, Menschen zumindest eine kleine von aktuell viel zu vielen Sorgen abzunehmen.

Zu finden ist das Video seit 18. Dezember auf YouTube unter dem Namen „#WILstaytogether 2020 – Heal the World“.

Kategorien
Top-Themen

Kreis Düren: 102-Jährige als Erste geimpft

Düren, 27.12.2020 – Sonntagmorgen, 10.45 Uhr, es ist so weit: Im Kreis Düren beginnen die Impfungen gegen das Coronavirus. Als Erstes kommt eine 102-Jährige aus einer Senioren- und Pflegeeinrichtung an die Reihe. Alles läuft reibungslos. „Damit ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie getan“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Die Impfungen geben Anlass zur Hoffnung, dass absehbar wieder mehr Normalität in unser Leben einzieht“, so der Landrat weiter.

Die Impfungen waren bis zum Nachmittag abgeschlossen. Ein mobiles Team hatte den Impfstoff in das Pflegeheim gebracht, ein Arzt nahm die Impfungen vor. „Ich bin sehr froh, dass es endlich losgeht“, sagte Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis Dürener Gesundheitsamtes. Im Kreis Düren werden zunächst die Menschen in den 48 vollstationären Senioren- und Pflegeheimen geimpft. Zu Beginn wurde und wird ein besonderes Augenmerk auf Einrichtungen mit dementen Patienten gelegt.

Bis zum Ende dieses Jahres können im Kreis Düren gut 2000 Menschen in 17 Senioren- und Pflegeinrichtungen geimpft werden. Mehr Impfdosen stehen zunächst nicht zur Verfügung. In den 48 Senioren- und Pflegeheimen des Kreises Düren leben cirka 3300 Bewohner. Dazu kommen rund 2600 Beschäftigte.

Wie es zu Beginn des Jahres weitergeht und wann es im Impfzentrum des Kreises Düren im früheren Telekom-Gebäude „Am Ellernbusch“ in Düren losgeht, hängt von der Zahl der Impfdosen ab, die dem Kreis Düren zur Verfügung gestellt werden. „Wir sind bereit“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Im Impfzentrum können rund 1000 Menschen am Tag geimpft werden. Die Kapazitäten sind je nach Lage auf 2000 erweiterbar.

Um die genaue Abfolge für die Corona-Impfungen festzulegen, hatte das Gesundheitsamt des Kreises Düren eine Prioritätenliste erarbeitet, die sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission in Berlin und den Vorgaben des Landes NRW orientiert. Ein wesentliches Kriterium ist die Größe der Einrichtung gemessen an der Zahl der Bewohner. Der Grund: Je mehr Menschen in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, desto größer ist die Gefahr, dass das Virus zum Beispiel durch Besucher ins Heim gelangt. Bei Ausbrüchen in großen Einrichtungen ist die Zahl der bedrohten Menschen umso höher, je mehr Menschen in einem Heim leben. Zweite Priorität hat das Personal der Rettungsdienste und bestimmtes medizinisches Personal in Krankenhäusern. Nachfolgend ist das Personal ambulanter Pflegedienste vorgesehen sowie mit sehr hoher Priorität Menschen, die älter sind als 80 Jahre. „Das sind objektive und nachvollziehbare Kriterien „, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

HINWEIS: Die Dame, die auf dem Foto zu sehen ist, ist nicht die erste Frau, die im Kreis Düren heute geimpft wurde.

Kategorien
News

COVID-19: Impfstart im Landkreis Vulkaneifel erfolgreich am 27.12.2020 angelaufen

Daun/Hillesheim, 27.12.2020 – Rund 400 Personen in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Vulkaneifel werden am heutigen Tag geimpft. Es geht los: Im Landkreis Vulkaneifel werden am heutigen 27.12.2020 die ersten Menschen gegen Corona geimpft. Damit ist der Landkreis Vulkaneifel einer von insgesamt 11 Landkreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz, in denen heute die ersten Impfungen im Land erfolgen können.

Wie geplant sind am gestrigen Tag die vom Land Rheinland-Pfalz zugesagten Dosen des Impfstoffes im Landkreis Vulkaneifel angekommen, so dass heute morgen mit den Impfungen in insgesamt 3 Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Vulkaneifel begonnen werden konnte und im Laufe des Tages rund 400 Personen geimpft werden können.

Die Apothekerinnen Ute Simon, Sophie Scheppe, Nicole Brück und Angelika Brang bereiten den Impfstoff im Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim vor. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Dem vorausgegangen war ein herausragendes Engagement auf unterschiedlichen Ebenen. „Ich möchte mich ganz besonders bei meinen Mitarbeiter*innen in der Verwaltung – hier stellvertretend bei den beiden Impfkoordinatoren Dieter Schmitz und Lucas Hürtgen sowie bei unserem Amtsarzt Dr. Volker Schneiders und seinem Team im Gesundheitsamt – bei den unterstützenden Apotheker*innen und Ärzten sowie Mitarbeiter*innen des DRK bedanken, die unermüdlich – auch über die Weihnachtsfeiertage hinweg im Einsatz waren und dafür gesorgt haben, dass am heutigen Tag der so wichtige Start der Impfungen im Landkreis Vulkaneifel beginnen kann“, so Landrat Heinz-Peter Thiel. „Mit dem Start der Impfungen am heutigen Tag ist ein Meilenstein gelegt, mit dem ich große Hoffnungen verbinde hin zu einem schrittweisen Weg in wieder etwas mehr Normalität“, so Landrat Thiel weiter.

Nach dem heute erfolgten Impfstart ist davon auszugehen, dass sukzessive in den nächsten Tagen mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird und das für den Landkreis Vulkaneifel in Hillesheim befindliche Impfzentrum im Januar ebenfalls an den Start gehen kann.

Das Land Rheinland-Pfalz hat eine Info-Hotline rund um das Thema Impfen geschaltet. Unter der Telefonnummer 0800/5758100 erhalten Bürger*innen ausführliche Informationen. Die Hotline ist erreichbar montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr.

Kategorien
Top-Themen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer/ Gesundheits-Ministerin Sabine Bätzing Lichtenthäler: Corona-Impfstoff ausgeliefert

Region/Mainz, 27.12.2020 – „Die erste Lieferung des Corona-Impfstoffes ist angekommen. Die weiteren Vorbereitungen laufen planmäßig, so dass wir heute die ersten Impfungen in Rheinland-Pfalz durchführen können. Wir werden auch an den Feiertagen durchimpfen, um so schnell wie möglich, so viele Menschen wie möglich, schützen zu Können. Das ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Virus“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wie geplant ist gestern Morgen die Anlieferung von 9750 Dosen des Impfstoffes in Rheinland-Pfalz erfolgt. Im Laufe des Tages werden die gelieferten Impfdosen an die mobilen Impfteams verteilt, die schon am 27.12.2020 im Landkreis Vulkaneifel mit den Impfungen in Altenheimen und Senioreneinrichtungen starten.

Der Start der Impfungen erfolgt durch mobile Teams, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert werden. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler dankte dem DRK: „Das DRK übernimmt bei der Durchführung der Impfungen durch die mobilen Teams eine wichtige und zentrale Aufgabe. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Ebenen danke ich für ihre große Unterstützung und ihr herausragendes Engagement.“

Rheinland-Pfalz hat eine Info-Hotline für Bürger geschaltet, die unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar und montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr und 31. Dezember jeweils von 8 bis 12 Uhr besetzt ist.

Auch vom Bund gibt es eine Info-Hotline, die unter der Tel.-Nummer 116 117 erreichbar ist. Ausführliche Informationen finden sich darüber hinaus auch auf der Internetseite des Landes unter www.corona.rlp.de.