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Polizei Wittlich spendet an BRH Rettungshunde-Staffel Eifel-Mosel e.V.

Wittlich, 28.12.2020 – Am Mittwoch, den 23. Dezember, wurde von der Polizeiinspektion Wittlich eine Geldspende an die Rettungshundestaffel Eifel-Mosel übergeben.

Tanja Teusch-Morscheid und ihre Kollegin Xenia Swertlowa waren zu diesem Zweck zu Besuch bei der Polizeiinspektion und hatten Moses mitgebracht, ein Labrador – Rüde. Dieser nahm den Umschlag mit der Geldspende freudig in Empfang.

Die Rettungshundestaffel BRH Eifel-Mosel hatte zu einer Spendenaktion aufgerufen, um ein neues Einsatzfahrzeug zu finanzieren. Die Aktion wird finanziell von der VVR – Bank unterstützt, wobei diese jede 5 EUR – Spende mit einer Zugabe von 10 EUR begleiten. 60 Bedienstete der PI Wittlich beteiligten sich an der Aktion.

Für die Polizei Wittlich war es selbstverständlich zu helfen, da wir regelmäßig von der Rettungshundestaffel bei Suchmaßnahmen nach vermissten Person unterstützt werden. Im Zusammenhang mit der Spendenaktion sei erwähnt, dass die Rettungshundestaffel von öffentlichen Einrichtungen keine Unterstützung in finanzieller Hinsicht erhält. Die Mitglieder der Rettungshundestaffel sind ehrenamtlich tätig. Ihre Einsatzkleidung, Einsatzmittel und Hundeausrüstung bezahlen diese aus eigener Tasche. Für Ihren Einsatz erhalten sie keine Entlohnung. Vor diesem Hintergrund sind sie auch für die Anschaffung eines Einsatzfahrzeuges auf Spenden angewiesen.

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Adenau erhält 420.000 Euro für die Entwicklung des Stadtkerns

Adenau, 28.12.2020 – Die Stadt Adenau erhält in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ weitere 420.000 Euro an Städtebaufördermitteln für die laufende Entwicklung des Stadtkerns, wie Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt hat. Land und Bund unterstützen seit 2017 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither 825.000 Euro bereitgestellt.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Stadtkern Adenau“ finanzieren. „Die Stadt will die Mittel hauptsächlich für weitere Vorbereitungsmaßnahmen, den Ausbau der Hauptstraße/B 257 sowie die Sanierung und den Umbau der Komturei für Gemeinbedarfszwecke einsetzen. Daneben ist die Unterstützung von weiteren privaten Modernisierungsmaßnahmen vorgesehen. Die Maßnahmen stärken die Innenstadt insgesamt und sind Teil einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um den Bereich langfristig voranzubringen und für die Zukunft zu stärken“, so Lewentz.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Damit verbunden geht es in den geförderten Innenstädten und Stadtquartieren häufig um die Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen, mit denen eine nachlassende Attraktivität für Bürgerinnen und Bürger einhergeht. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung. Das Angebot wird durch Investitionsprogramme für soziale Infrastruktur und Sportstätten abgerundet. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie als Quartiere zum Wohnen und Arbeiten attraktiv zu gestalten“, so Minister Lewentz. Er hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu Seite stehe.

Im Programmjahr 2020 können in der Städtebauförderung insgesamt rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 700 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

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Friedhofswald Kallmuther Friedhof?

Mechernich-Kallmuth, 28.12.2020 – Ortsbürgermeister Robert Ohlerth will freie Areale im Sinne der Umwelt und Bürger nutzen – Statt englischem Rasen sollen Wildblumen und Insektenhotels gedeihen und eine neue Bank nahe der Kirche Ruhe zur inneren Einkehr anbieten – Leichenhalle könnte als Kolumbarium für Urnen dienen, wo Kunst vom Leben und Tod zeugt.

Mit Blick auf die Kirche will die Dorfgemeinschaft einen Baum pflanzen und eine Bank errichten und damit zum Verweilen und zur inneren Einkehr einladen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Robert Ohlerth gehen die Ideen nicht aus. Die jüngsten Projekte sind gerade erst abgeschlossen, da geht der frisch wiedergewählte Ortsbürgermeister mit Christian Habrich, von der Mechernicher Friedhofsverwaltung, schon die nächsten innovativen Vorhaben für die Bürger in Kallmuth an. Der rastlose Rentner will freie Areale auf dem älteren und neueren Teil des Kallmuther Friedhofs im Sinne der Umwelt und Bürger besser nutzen. Gemeinsam stellten Ohlerth und Habrich das angedachte Konzept vor.

Auf dem 1.000 Quadratmeter großen Friedhofsareal sollen in Kürze Bäume gepflanzt werden, wie Kallmuths Ortsbürgermeister Robert Ohlerth (r.) und Christian Habrich von der Mechernicher Friedhofsverwaltung erläutern. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Auf einem Areal, wo noch die letzten alten Grabstätten aufgelöst werden müssen, sollen statt englischem Kurzrasen in Kürze Wildblumen für Bienen, Hummeln & Co. wachsen und gedeihen, ergänzt um Insektenhotels und Schaubienenkästen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt eine frisch angelegte Streuobstwiese. Ohlerth findet, das ist eine ideale Kombination: „Deren Blütenpracht soll Insekten anlocken.“

„Man muss umdenken“

„Man muss umdenken“, so der Ortsbürgermeister und meint damit nicht allein die naturnahe Ausrichtung, sondern auch die Konzeption eines Friedhofes, der modernen Ansätzen gerecht wird.

Auf einer fast 1.000 Quadratmeter großen, noch freien Fläche will er deshalb vorwiegend Elsbeeren, Eichen, Buchen und Ahorn pflanzen. Sie sollen in zehn Jahren etwa zu einem Friedhofswald herangewachsen sein und für Verstorbene Heimat und letzte Ruhestätte bieten, ähnlich dem eines Friedwalds. „Früher wollte keiner an Bäumen beerdigt werden, das ist jetzt alles anders“, stellt er fest.

Mit seiner Vision ist er in Sachen Bestattungskultur sicher einen Schritt voraus. Der Kallmuther holt mit seinem Plan die bekannte friedvolle Bestattung im Wald mitten ins Dorf, ganz zentral, auf den Kallmuther Friedhof.

Mit einem solchen Pilotprojekt im Stadtgebiet würde er sicher auch eine Vorreiterrolle über die Region hinaus einnehmen. Auch Habrich sieht das positiv: „Menschen, die jetzt in den weit entfernten Friedwald gehen, bleiben vielleicht mit solchen Angeboten im Stadtgebiet und nahe der Heimat.“ Gemäht werden soll die baumbepflanzte Fläche dann nur noch ein- bis zweimal im Jahr.

Satzung müsste geändert werden

Ob die 30 Bäume, die schon im neuen Jahr eingepflanzt werden sollen, allerdings tatsächlich als Grabstätte in Kallmuth veräußert werden dürfen, steht bis dato in den Sternen, wie Habrich betont: „Noch gibt das die Satzung nicht konkret her. Dafür müsste sie erst noch geändert werden.“ Deren politische Beratung in zuständigen Ausschuss und Stadtrat stünde aber sowieso in naher Zukunft auf der Agenda.

Robert Ohlerth führt dazu gerne weitere Pluspunkte des dorfnahen Friedhofwalds ins Feld. „Die Nachfahren und Angehörigen haben nicht weit zu laufen, sondern heimatnah kurze Wege. Und Suchen ist auch nicht nötig, so groß ist der Wald dann auch nicht angedacht.“ Die Elsbeere könne außerdem heimischen Vögeln gut als Nahrung dienen.

Gut ins naturnahe Konzept passt aber auch eine weitere Idee Ohlerths, nach der nahe der Kirche zusätzlich ein Platz zum Verweilen und zur inneren Einkehr geschaffen werden soll: „Wir als Dorfgemeinschaft wollen dort zeitnah einen Baum pflanzen und eine Bank herum bauen. Wenn man auf den Friedhof geht, hat man dann auch die Möglichkeit, sich schön zu setzen mit Blick auf die Kirche.“ Auch Habrich ist begeistert: „Die Bank dient der inneren Einkehr, wenn der Tag mal stressig war, wenn man einen ruhigen Ort sucht, um sich zu sammeln oder aufzutanken.“

Leichenhallen machen Sorgen

Sorgen macht allerdings dem Ortsbürgermeister die Leichenhalle auf dem Friedhofsgrundstück. Landauf, landab kosten sie die Stadt eine Menge Geld und werden, angesichts eines Rückgangs traditioneller Bestattungsformen, kaum noch genutzt.

„In der Leichenhalle könnte man wie in einem Kolumbarium eine Urnenwand anlegen und auf der anderen Seite eine Wand mit Kunstwerken gestalten, die sich mit Leben und Tod auseinandersetzen. Im Hintergrund könnte permanent leise Musik laufen“, skizziert Ohlerth seine Gedanken zur möglichen Lösung des Problems, denn so könnte die Halle gleich mehrfach genutzt werden. Er fügt hinzu: „Abreißen oder einen Schubkarrenraum draus zu machen, das macht meines Erachtens keinen Sinn. Wir müssen etwas haben, was zumindest den Bestand die nächsten dreißig Jahre sichert.“

 

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Verkauf von Böllern und Raketen bleibt verboten!

Region, 28.12.2020 – In der ersten Änderungsverordnung der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz wurde nun die Bestimmung „Jedweder Verkauf oder Erwerb von pyrotechnischen Gegenständen ist untersagt.“ ersatzlos gestrichen. Dass diese Bestimmung aus der Bekämpfungsverordnung des Landes gestrichen wurde, bedeutet jedoch nicht, dass der Verkauf nun zugelassen ist. An die Stelle der Landesverordnung ist eine bundesweite Verordnung zum Sprengstoffgesetz getreten.  Diese regelt nun ein generelles Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk bundesweit.

Aus der Erfahrung der vergangenen Jahreswechsel kam es immer wieder zu vielen, teils schweren Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens sind Engpässe in der medizinischen Versorgung kurz- und mittelfristig nicht auszuschließen. Für das Jahr 2020 wird daher zum Schutz der medizinischen Kapazitäten ein generelles Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk bundesweit eingeführt. Aus diesem Grund war es erforderlich, dass Sprengstoffrecht zu ändern. Durch Erlass der Dritten Verordnung zur Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz wird das Überlassen pyrotechnischer Gegenstände in der Zeit vom 29. bis 31.12.2020 deutschlandweit verboten. Einer zusätzlichen Umsetzung durch die Länder bedarf es nicht. Daher konnte diese Bestimmung aus der Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gestrichen werden.

Die Dritte Verordnung zur Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) wurde am 21.12.2020 im Bundesanzeiger verkündet und trat am 22.12.2020, in Kraft.

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Ein Wittlicher Traditionsgasthaus schließt die Türen

Wittlich, 28.12.2020 – Am Mittwoch, den 16. Dezember verabschiedete Bürgermeister Joachim Rodenkirch Friedhelm und Anja Schneck im Rahmen einer kleinen, persönlichen Feierstunde nach rund 40 Jahren in den Ruhestand.

Das Gasthaus Schneck ist seit 170 Jahren in Familienbesitz und gehört zu den ältesten Gasthäusern der Säubrennerstadt. Unvergessen sind das legendäre Cordon Bleu und viele gesellige Abende im Kreis von Freunden und Bekannten in der urigen Wittlicher Gaststätte. Bürgermeister Rodenkirch dankte den Eheleuten Schneck herzlich für ihr jahrzehntelanges, unermüdliches Wirken und bedauerte gleichzeitig den Verlust des Traditions-Gasthauses für die Stadt Wittlich.

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Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus wird zum Jahresende geschlossen

Gerolstein, 28.12.2020 – Zum Jahresende wird die chirurgische Abteilung im Gerolsteiner Krankenhaus geschlosssen. Diese Nachricht hat die Marienhaus-Unternehmensgruppe aus Waldbreitbach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gerolsteiner Krankenhaus per Brief wenige Tage vor Weihnachten zukommen lassen. Insgesamt sind das 25 Angestellte von dieser Entscheidung betroffen. Ihnen will man andere Stellen anbieteben. Eine offizielle Pressemitteilung gab es bisher nicht.   

Die Nachricht kam für alle völlig überraschend. Nicht nur für den Gerolsteiner Stadtbürgermeister ist diese Entscheidung ein Skandal. Stadtbürgermeister Uwe Schneider ist sichtlich enttäuscht.  Als einen Grund für die Schließung wird die Kündigung des Chefarztes der Chirurgie genannt. Man hätte auch leider keinen Nachfolger gefunden. Der Chefarzt war erst im Juni 2018 ins Gerolsteiner Krankenhaus gekommen.

Es scheinen aber gravierendere Faktoren eine Rolle gespielt zu haben. Notwendige Investitionskosten in zweistelliger Millionenhöhe für die Modernisierung der Operationssäle wurden bisher nicht realisiert.  Zudem seien viel zu wenig operative Eingriffe in Gerolstein durchgeführt worden. Die vorgegebene Sollzahl sei nicht erreicht worden. All diese Faktoren waren für den Krankenhausträger ausschlaggebend, die Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus zu schließen.

Nach Weihnachten soll noch eine Sondersitzung mit dem Krankenhausträger stattfinden. Ob sich die Entscheidung nochmals rückgängig machen lässt, ist eher unwahrscheinlich. Erste Reaktionen  aus der Lokalpolitik gibt es schon.

Der Anfang vom Ende hat zweifellos schon Mitte 2020 begonnen. Damals hatte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz in Mainz entschieden, die Ärztliche Bereitschaftspraxis im Gerolsteiner Krankenhaus auf wenige Bereitschaftsstunden zu reduzieren. Der Grund dafür waren die Kosten für die Ärztlichen Bereitschaftsdienste. Die von den Krankenkassen zur Verfügung gestellten Mitteln für diese Ärztlichen Bereitschaftsdienste sind laut KV seien nicht kostendeckend und das Land leistet für solche Einrichtungen auch keine finanzielle Unterstützung.

Die KV verlangt, dass die Defizite von den tätigen Ärzten selbst getragen werden müssen. Das ist natürlich für einen Arzt nicht verlockend in Rheinland-Pfalz zu arbeiten. Viel mehr wird mit dieser Entscheidung der Ärztemangel im Land forciert.

Die Schlussfolgerung: Es musste der Gürtel bei den Ärztlichen Bereitschaftspraxen enger geschnallt werden. In der Vulkaneifel war das Krankenhaus in Gerolstein betroffen. Während im Dauner Krankenhaus Daun seit 01.07.2016 an sieben Tagen der Woche und an Feiertagen von 19:00 Uhr bis zum nächsten Morgen 07:00 Uhr permanent ärztliche Bereitschaftsdienste vorgehalten werden, hat die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz entschieden, diesen Dienst wegen mangelnden Inanspruchnahmen in Gerolstein radikal zu kürzen.

Seit 01. Juli 2020 ist die Ärztliche Bereitschaftspraxis Gerolstein nur noch mittwochs von 14:00 bis 23:00 Uhr, sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 09:00 bis 23:00 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten müssen Notfälle aus dem Raum Gerolstein ins Dauner Krankenhaus ausweichen., oder weitere Wege nach Bitburg, Wittlich oder Bad Neuenahr in Anspruch nehmen.  So kam es natürlich, dass in Gerolstein immer weniger Unfälle operiert wurden.

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Führungswechsel im Jobcenter Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 28.12.2020 – Nach rund dreieinhalb Jahren verlässt Daniel Stellmacher-Huck das Jobcenter Landkreis Ahrweiler als Geschäftsführer, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Dank seines unermüdlichen Einsatzes ist es ihm und seinem Team in den vergangenen Jahren gelungen, dass der Kreis – auch im Vergleich zum Bundes- und Länderdurchschnitt – bei allen Arbeitsmarktdaten sehr gut abschneidet. Vor allem die Eingliederung junger Menschen war ihm ein wichtiges Anliegen, das er mit großem Engagement vorantrieb. So war er unter anderem Ideengeber für das Projekt „JuAHR“, das junge Menschen zwischen 17 und 27 bei der Suche nach Arbeit oder Ausbildung unterstützt.

„Ich habe Sie als kompetenten, vertrauenswürdigen und zuverlässigen Ansprechpartner kennenlernen dürfen. Umso mehr bedaure ich Ihren Wechsel und hoffe gleichzeitig, dass Sie uns und das Ahrtal in guter Erinnerung behalten“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der offiziellen Verabschiedung.

Auch Daniel Stellmacher-Huck bleibt die Zeit im Kreis in guter Erinnerung: „Ich hatte eine unglaublich schöne Zeit als Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Ahrweiler. Ich möchte mich bei allen Netzwerkpartnern und bei meinem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken.“

Weitere Informationen über das Jobcenter Landkreis Ahrweiler unter http://jobcenter-ahrweiler.de.

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Zwei aus der ersten Reihe

Mechernich/Zülpich-Schwerfen, 28.12.2020  – St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V.: Franz Josef Winkelhag und Hermann Reinartz haben ihre angestammten Vorstandsposten nach 50, beziehungsweise 40 Jahren abgegeben.

Zusammen fast 100 Jahre Vorstandsarbeit bringen Franz-Josef Winkelhaag und Hermann Reinartz zusammen. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen, in der auch eine Reihe Schützen aus dem Stadtgebiet Mechernich Mitglieder sind, standen beide für eine Wiederwahl auf ihren Vorstandsposten nicht mehr zur Verfügung.

Nach 40 Jahren Vorstandsarbeit schied Hermann Reinartz aus dem Führungsgremium der Schützengesellschaft aus, Franz-Josef Winkelhaag gab nach über 50 Jahren sein Schriftführeramt an Hendrik Opgenorth ab, bleibt dem Vorstand und der Gesellschaft aber als Beisitzer erhalten.

Wiedergewählt wurden in der unter Corona-Hygienemaßnahmen abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Schützenpräsident und   Vorsitzende Johannes Kursch, Kassierer Axel Greven, Jungschützen-Meister Thomas Pitten und Beisitzerin Tatjana Opgenorth. Neugewählt wurden Schriftführer Hendrik Opgenorth, zweiter Vorsitzender und Hauptmann Timo Steinhoff, Schießmeister Thomas Strick und als Beisitzer Franz-Josef Winkelhag, Georg Habrich und Thomas Kursch.

Fleißige „Männ“ auch am Bau

Hermann Reinartz steht seit 1978 in den Reihen der St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V. Von 1982 bis 2005 war er Kassierer, 2005 bis 2020 Beisitzer. Er ist seit 2012 Träger des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz. Reinartz wirkte maßgeblich am Bau der großen Schützenhalle Anfang der 90er Jahre mit, sowohl als „Herr der Finanzen“, als auch aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Schachtmeister.

Franz-Josef Winkelhag gehört der Bruderschaft bereits seit 1962 an, 1970 bis 2020 als Schriftführer. Er ist seit 2009 Träger des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz sowie des Ehrenkreuzes des Sports in Bronze seit 2017. Auch Winkelhag wirkte maßgeblich mit beim Bau der Schützenhalle Anfang der 70er Jahre, der großen Schützenhalle Anfang der 90er Jahre und zuletzt an der Errichtung einer hochmodernen Schießanlage mit acht Luftgewehr und drei Kleinkaliberständen.

Hendrik Opgenorth, sein Nachfolger als Schriftführer der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schwerfen 1929 e.V., schreibt: „Franz-Josef Winkelhag prägte den Verein über Jahrzehnte durch seinen beispiellosen Einsatz. Neben seiner Arbeit als Schriftführer organisierte er auch die Vermietung der Schützenhalle für Feiern und Veranstaltungen.“ www.schuetzen-schwerfen.de

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1,1 Mio. Euro investiert: Vorstellung des Erweiterungsbaus des Feuerwehr Gerätehauses-Bohl

Eschweiler, 28.12.2020 – Das Feuerwehrgerätehaus-Bohl aus dem Jahr 1982 beheimatet den Löschzug 42 der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler, der zurzeit aus 36 aktiven Feuerwehrmitgliedern und 15 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr, mit Tendenz zur Steigerung, besteht.

Durch die Baumaßnahme wurde das Raumangebot für den bestehenden Bedarf erweitert. So wurden Sanitär-Anlagen und separate Umkleideräume für Damen, Räume zur Unterbringung der Spinde und der Einsatzbekleidung, eine Aufenthaltsfläche mit einer Küchenzeile sowie Abstell- und Lagerflächen geschaffen. Die ursprünglich für zwei Einsatzfahrzeuge ausgelegte Fahrzeughalle musste vergrößert werden um die vorhandenen beiden Großfahrzeuge und den Mannschaftstransportwagen unterbringen zu können.


Der Schulungsraum bietet Platz für 40 Feuerwehrangehörige zur Ausübung von Seminaren und Schulungen. Foto: Stadt Eschweiler / René Costantini

Die Umsetzung der Baumaßnahme wurde am 22.06.2017 im Planungs-, Umwelt und Bauausschuss beschlossen. Es handelt sich um ein Bauwerk in eingeschossiger Massivbauweise. Die Fassade besteht aus rotem Klinker analog zum Bestand. Der Anbau ordnet sich dem Bestand unter und gliedert sich in die Bestands-Situation und Umgebung ein.

Der neu geschaffene Baukörper umschließt das alte Gebäude von drei Seiten und knüpft auf der Vorderseite, auf der Rückseite und seitlich an die Bestandsräume an. Für die Erweiterung der Fahrzeughalle wurde die südwestliche Außenwand des Bestands abgerissen und das Flachdach des Anbaus wurde an das vorhandene Flachdach angeschlossen. Angrenzend an die Fahrzeughalle wurden, entsprechend den Vorschriften, die Umkleideräume für Herren und Damen hergestellt.


Die Aufenthaltsfläche mit Küchenzeile Foto: Stadt Eschweiler / René Costantini

Im hinteren Gebäudeteil Richtung Süd-Osten befinden sich die weiteren Sozialräume. Der Aufenthaltsraum besteht aus einer offenen Fläche, welche an den Schulungsraum angrenzt und bei Bedarf durch diesen mitgenutzt werden kann.

Eine Küchenzeile sowie eine Tischrunde zum Zusammenkommen der Mannschaft bieten nun eine komfortable Aufenthaltszone. Der Schulungsraum bietet Platz für 40 Feuerwehrangehörige zur Ausübung von Seminaren und Schulungen. Zu den Außenanlagen gehört ein geräumiger Stellplatz, welcher 18 Parkplätze für die Besatzung umfasst.
Geplant und ausgeführt wurde die Erweiterung durch das in Eschweiler ansässige Architekturbüro Scholl Architektur.

Das Feuerwehrgerätehaus ist nach dem Umbau und der Erweiterung ein attraktiver und allen Anforderungen entsprechender, Standort, für die Ausübung des Dienstes der freiwilligen Feuerwehr-Bohl und bietet Platz für Neuzugänge. Inbetriebnahme: 22. Dezember 2020

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Bürgerbeteiligung in Stolberg zum Mühlener Markt gestartet.

Stolberg, 28.12.2020 – Der Stolberger Stadtteil Mühle darf sich bei einer Beschreibung selten positiver Adjektive erfreuen. Das liegt an der herausfordernden Sozialstruktur, überdurchschnittlich hoher Kriminalität und sicherlich auch der Verselbstständigung eines einmal aufgebauten Rufes.

Schrottimmobilien bekämpfen für bauliche Entwicklung. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Für die Kupferstadt Stolberg ist wegschauen aber keine Option. Die Stadt möchte die Chancen und die hohe Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement in diesem Stadtteil nutzen. Deswegen startet nach der erfolgreichen Bürgerbeteiligung „Blühende Mühlener Brücke“ nun die Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Mühlener Marktes.

Bis zum 10.01.2021 haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, der Stadt ihre Meinungen und Anregungen zu den bisherigen Nutzungskonzepten (erstellt durch die Planungsbüros REICHER HAASE ASSOZIERTE und STADTRAUMKONZEPT) und eigene Ideen zukommen zu lassen. Das Feedbackformular und alle Informationen sind zu erreichen unter https://www.stolberg.de/Bauen-und-Planen/Stadtentwicklung/Projekte/IHKo-Berg-und-Talachse-2018/Muehlener-Markt.htm?

Zusätzlich wird derzeit ein Fragebogen im Viertel verteilt, über den eine Beteiligung ebenfalls möglich ist. Dieser kann bis zum 10.01.2021 im Stadtteilbüro in der Salmstraße 21 oder im Rathaus eingeworfen oder abgegeben werden. Ab Anfang 2021 werden weitere Informationen und Meinungsabfragen zu verschiedenen Orten in der Mühle folgen, zum Beispiel dem Vichtufer, zum Kaplan-Josef-Dunkel-Platz und zum Jordanplatz. „Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger die Zukunft der Mühle aktiv mitgestalten. Nur so erreichen wir die notwendige Identifikation mit dem Viertel“, sagt Bürgermeister Patrick Haas.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der Mühle und der Nutzung der öffentlichen Räume sei jedoch nur ein wichtiges Element einer Gesamtstrategie: „Zur ernsthaften und nachhaltig erfolgreichen Entwicklung der Mühle reicht es natürlich nicht aus, nur Bürgerbeteiligungen durchzuführen. Wir kombinieren diese aktive Mitgestaltung des Viertels mit der Ausweitung der Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei gegen all diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten und dadurch auch die überwiegend motivierten und friedlichen Bewohnerinnen und Bewohner mit stigmatisieren. Eine weitere wichtige Komponente ist die bauliche Gestaltung der Mühle, zum Beispiel durch die Beseitigung der Schrottimmobilien, die wir derzeit entschieden anpacken. Mit diesem Bündel an Maßnahmen bin ich überzeugt, dass wir die Mühle erfolgreich entwickeln können.“