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Corona-Teststellen und Impfzentren bundesweit in der Arzt-Auskunft verfügbar

Region, 29.12.2020 – Die ersten Impfungen in Deutschland gegen das Corona-Virus starten in diesen Tagen für Risikopatienten. Um schnellstmöglich mit der flächendeckenden Immunisierung gegen Covid-19 beginnen zu können, sind bis jetzt circa 400 Corona-Impfzentren durch die Kommunen eingerichtet. Die Adress-Angaben dazu können Patienten nun in der Arzt-Auskunft finden. Jedoch dürfen nur Personen mit schriftlicher Einladung die Impfzentren aufsuchen.

Corona-Teststellen und -Impfzentren auf Wunsch der Lizenznehmer bereitgestellt

Die aktuelle Situation erfordert, spontan und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. „So haben wir auf Kundenwunsch der Krankenversicherer und deren medizinischen Callcentern innerhalb kürzester Zeit Corona-Teststellen und -Impfzentren recherchiert und als Suchmöglichkeit in die Arzt-Auskunft implementiert“, berichtet Stefan Winter, Vorstand und IT-Leiter der Stiftung Gesundheit. Die rund 7.000 Corona-Anlaufstellen sind in der Arzt-Auskunft ab sofort abrufbar.

Seit 1997 gibt es die Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit

Satzungsgemäß ist es die Aufgabe der Stiftung Gesundheit, Transparenz im Gesundheitswesen zu fördern und Verbrauchern praktische Orientierungshilfe zu bieten. Dies verwirklichen wir unter anderem durch die Arzt-Auskunft. Das Verzeichnis umfasst rund 300.000 Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten, die aktiv in der Patientenversorgung in Deutschland tätig sind.

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Klimawissen online – ZOOM-Workshop des Ada-Lovelace-Projekts für den Makerspace Wittlich

Wittlich, 29.12.2020 – Die erste Veranstaltung des neuen Makerspace Wittlich fand coronabedingt online statt. 14 Schülerinnen der 5.-7. Klasse meldeten sich zum ZOOM-Workshop „Fridays for Future“ an und erlebten einen hochinteressanten Nachmittag.

Dem Einstieg mit einem kurzen Erklärvideo folgte ein Brainstorming mittels Online-Whiteboard. Für die beiden Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts, Lena und Alisha, war der Workshop im ZOOM-Format ebenfalls eine Premiere – welche sie professionell meisterten: Neben zwei live vorgeführten Experimenten leiteten sie die Teilnehmerinnen zu eigenen Versuchen mit vorbereiteten Materialien an. Die Erwärmung der Atmosphäre, die Folgen von Starkregenereignissen und des Anstiegs des Meeresspiegels konnten so ganz praktisch nachvollzogen werden.

Kein Wunder, dass es bei der Abschlussumfrage Bestnoten für die beiden Mentorinnen gab, die sich anschließend mit einigen Recycling-Bastelvorschlägen von den Mädchen verabschiedeten – und der Einladung, ihre Ergebnisse per Foto ans Ada-Lovelace-Projekt zu schicken.

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Lebensmittel-Vorsorge: Das gehört in jeden Haushalt – Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz gibt wertvolle Tipps

Ahrweiler/Region, 29.12.2020 – 14 Tage in häuslicher Isolierung und Quarantäne wegen Corona ist aktuell keine Seltenheit. Auch in weiteren Ernstfällen, wie Hochwasser, Stromausfall oder Sturm besteht die Gefahr, Lebensmittel schwerer zu bekommen. Wie können Bürger für den Fall der Fälle einen sinnvollen Vorrat anlegen, ohne unnötig zu hamstern? Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang auf den „Ratgeber für Notfallsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hin, der wertvolle Hinweise gibt.

Wesentlicher Bestandteil eines guten Notfallvorrats ist ausreichend Flüssigkeit. Deshalb rät das BBK, pro Person rund 14 Liter Flüssigkeit je Woche im Haushalt zu bevorraten. Geeignet sind Mineralwasser, Fruchtsäfte und länger lagerfähige Getränke. Darüber hinaus wird empfohlen, Lebensmittel und Getränke vorrätig zu halten, die normalerweise im Alltag auf dem Speiseplan stehen und die ohne Kühlung länger gelagert werden können. Auch sollte unbedingt daran gedacht werden, Spezialkost für Diabetiker, Allergiker oder Babys zu bevorraten und den Bedarf für Haustiere abzudecken.

Ein 14-tägiger Grundvorrat für eine Person umfasst beispielswiese 28 Liter Getränke, 4,9 Kilogramm Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis, 5,6 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte, 3,6 Kilogramm Obst und Nüsse, 3,7 Kilogramm Milch und Milchprodukte, 2,1 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier beziehungsweise Volleipulver, 500 Gramm Fette und Öle sowie darüber hinaus nach Belieben Zucker, Süßstoff, Honig, Marmelade, Schokolade, Salz, Fertiggerichte, Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Kekse oder Salzstangen.

Der Ratgeber enthält darüber hinaus Tipps zu Hausapotheke, Stromausfall, Notruf, baulicher Sicherheit, richtigem Handeln bei Unwetter, Feuer, Hochwasser und Austritt von Gefahrstoffen. Eine Checkliste zum Heraustrennen hilft bei der persönlichen Planung der Vorräte.

Weitere Informationen sowie die kostenlose Broschüre zum Download und Bestellen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Tel. 0228/99550-0 und im Internet unter www.bbk.bund.de/ratgeber.
Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es einen Vorratskalkulator für den persönlichen Bedarf an Lebensmitteln:
www.ernaehrungsvorsorge.de/de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator.

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Wissing: Ländliche Räume stärken – Bewerbung als LEADER-Region ab sofort möglich

Region/Mainz, 28.12.2020 – LEADER ist ein Erfolgsmodell für die Entwicklung der ländlichen Räume in Rheinland-Pfalz. Das Angebot wird fortgeführt. Interessierte Regionen können sich ab sofort bewerben. Das teilt Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit.

„Unsere ländlichen Räume sind stark im Ehrenamt und reich an innovativen Ideen. Die Restaurierung eines historischen Winzerhauses zur Ferienwohnung und Vinothek, ein Hofladen zum Verkauf regionaler Lebensmittel oder ein Weinberg-Erlebnispfad an der Mosel – in den LEADER-Regionen wirken die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der eigenen Region mit. Das möchten wir auch zukünftig unterstützen. Wir setzen das Erfolgsmodell LEADER zur Stärkung der ländlichen Räume fort und tragen so zur guten Entwicklung der Regionen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger bei“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Ich möchte alle ländlichen Regionen aufrufen, sich zu bewerben und an der Entwicklung der eigenen Region mitzuwirken.“

Über LEADER können Menschen vor Ort in ihrem Dorf oder der Gemeinde als Gruppe eigene Projekte umsetzen und werden dabei von der EU, dem Bund und dem Land Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt.

Derzeit bestehen in Rheinland-Pfalz zwanzig LEADER-Regionen mit mehr als 700 Mitgliedern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Über 440 Vorhaben wurden in der aktuellen Förderperiode (2014-2020) bewilligt und zudem über 200 ehrenamtliche Bürgerprojekte unterstützt.

Interessenbekundungsverfahren läuft bis zum 5. Februar 2021

Ab sofort können sich neue oder bereits bestehende LEADER-Regionen bewerben. Die Förderung zielt auf ländliche Gebiete mit 50.000 bis 150.000 Einwohnern ab. Auch Städte bis 60.000 Einwohner können sich beteiligen. Randgebiete größerer Städte, die ihren dörflichen Charakter beibehalten haben, können in begründeten Fällen einbezogen werden.

Die Interessenbekundungen sind bis zum 5. Februar 2021 elektronisch beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau an eulle@mwvlw.rlp.de in Form eines „Letter of Intent“ einzureichen. Diesen sowie weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter

www.eler-eulle.rlp.de bzw. direkt hier; Ansprechpartner für Fragen zum Programm in der Rubrik „Service“.

Für Regionen, die per Einreichung Interesse bekundet haben, ist am 25. Februar 2021 eine Informationsveranstaltung vorgesehen. Sie bildet den Auftakt für die zweite Bewerbungsphase, in der die Regionen ein Jahr Zeit haben, ihre Bewerbung zu konkretisieren und eine Strategie zur „Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklung“ (LILE) für ihre LEADER-Region zu erarbeiten. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau stellt den Bewerberregionen hierzu ein umfassendes Beratungsangebot zur Verfügung.

Die Auswahl der neuen LEADER-Regionen erfolgt im Anschluss im Laufe des Jahres 2022. Die neuen Regionen können dann ab 2023 starten. Alle derzeit bereits bestehenden LEADER-Regionen werden in der EU-Übergangsphase 2021 und 2022 weiterhin finanziell unterstützt, bleiben also bis zum Entscheid über die neuen Regionen bestehen.

Hintergrundinfo zu LEADER:

LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Die Förderung solcher Vorhaben ist in entsprechenden LEADER-Aktionsgebieten möglich. Dies sind kleinere, abgegrenzte Gebiete des ländlichen Raums, die unter geografischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten eine Einheit bilden und grundsätzlich Landkreis übergreifend angelegt sind. In der laufenden EU-Förderperiode 2014-2020 wurden in Rheinland-Pfalz 20 LEADER-Regionen anerkannt.

Das LEADER-Förderprogramm zeichnet sich insbesondere durch seinen „Bottom-Up-Ansatz“ aus, d.h. die Menschen vor Ort entscheiden innerhalb einer LEADER-Aktionsgruppe (LAG) über die Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) für ihre Region und wählen nach transparenten und objektiven Auswahlkriterien zu fördernde Vorhaben aus. Eine solche LAG besteht deshalb ausschließlich aus lokalen Akteuren. Zu diesen Akteuren gehören engagierte Bürger, Interessensvertreter der örtlichen Wirtschafts- und Sozialpartner sowie politische Vertreter der Region.

Zur Umsetzung der Vorhaben stellen die Europäische Union und das Land Rheinland-Pfalz Fördermittel zur Verfügung, die vorwiegend für Kommunen und private Projektträger bestimmt sind

Über LEADER werden seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert. Weitere Informationen zu LEADER finden Sie auf www.eler-eulle.rlp.de unter der Rubrik „EULLE“ – „LEADER“.

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Wintereinbruch in der Vulkaneifel führt zu Chaos im Straßenverkehr

Daun, 28.12.2020 – Die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Daun bekamen den Wintereinbruch im Verlaufe des 27.12.2020 gut zu spüren. Insgesamt mussten die Beamten, über das allgemeine Tagesgeschäft hinaus, zu 9 Verkehrsunfallaufnahmen ausrücken.

Um die Mittagszeit kam es zu ersten Unfallereignissen, als im Bereich Daun-Neunkirchen (B 257) und in Ellscheid (B421) infolge von glatten Straßen zwei PKW von der Fahrbahn abkamen und zusätzlich Verkehrszeichen und Schutzplanken Schaden nahmen.

Gegen 14:00 Uhr verzeichnete die Wache der PI Daun weitere Unfallereignisse im Großraum Daun. In Weiersbach (L 46) rutschte ein PKW von der Straße gegen einen Baum; in der Dauner Bahnhofstraße krachte ein Fahrzeug gegen eine Begrenzungsmauer und im Kreisverkehr der Bitburger Straße kollidierten ein Linienbus und ein PKW. Bei diesen Ereignissen blieb es glücklicherweise bei Blechschäden.

Um 15:28 Uhr wurde dann aber ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Omnibusses mit Fahrgästen gemeldet. Es stellte sich heraus, dass ein Bus der Linie 500 im Bereich Dockweiler durch eine starke Windböe von der Fahrbahn der B410 geweht wurde und neben der Straße gegen einen Baum prallte. Hierdurch wurden der 48- jährige Busfahrer samt seinen 5 Fahrgästen leicht verletzt. Die also 6 leichtverletzten Insassen wurden allesamt vorsorglich auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt.

Gegen 16:02 Uhr kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall mit anzunehmender Ernsthaftigkeit. Ein männlicher Fahrzeugführer war auf der winterglatten Fahrbahn der K 33 bei Gerolstein-Gees von der Fahrbahn abgekommen und 3 Meter eine Böschung hinabgeschleudert. Er konnte seinem PKW unverletzt entsteigen und einen Notruf absetzen. Seine Beifahrerin, im Frühstadium schwanger, verblieb bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte sicherheitshalber im Fahrzeug. Diese wurde letztlich zu weiterführenden Untersuchungen einer Gynäkologie vorgestellt. Sie schien körperlich unverletzt, erlitt aber zumindest einen Schock.

Im weiteren Verlauf wurden weitere schädigende Ereignisse in Dockweiler, In der Heck und in Wiesbaum auf der L 26 registriert, ebenso aufgrund des Schneefalls und teilweiser nicht angepasster Geschwindigkeit geschehen.

Darüber hinaus wurden dutzendfach umgestürzte Bäume im gesamten Vulkaneifelkreis aufgezeigt, wonach auch zahlreiche Strecken gesperrt wurden. Hiervon ist für den Vulkaneifelkreis unter anderem die Kreisstraße 28 zwischen Densborn und Meisburg betroffen.

Zahlreiche Bürger meldeten zudem Stromausfälle, wonach die Energieversorger tätig werden mussten.

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Wachstum

KSK Mayen erweitert die Jugendförderung – Stiftungskapital „Für unsere Jugend“ auf 4,6 Mio. Euro aufgestockt

Mayen/Region, 28.12.2020 – Erneut gute Nachrichten für die Kinder und Jugendlichen in der Region: die Kreissparkasse Mayen hat das Kapital ihrer Stiftung „Für unsere Jugend“ um weitere 200.000 Euro auf aktuell stattliche 4,6 Mio. Euro aufgestockt. „Das ist unsere erfreuliche Botschaft an alle, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren und dafür sorgen, dass junge Menschen gefördert werden, dass sie in der Gemeinschaft Sport treiben, sich musikalisch betätigen oder anderen sinnvollen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können“, so der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch.

Die Sparkassen-Stiftung wurde 1981 gegründet und hat sich die Förderung der Jugendpflege in der Region auf die Fahnen geschrieben. Seither wurde das Stiftungskapital immer weiter aufgestockt, um die wichtige Jugendarbeit in den Vereinen, Schulen und Kindergärten tatkräftig zu unterstützen.

„Mit den Erträgen aus unserer Jugendstiftung konnten wir in den fast 40 Jahren unzählige Anfragen unterstützen und damit vieles möglich machen“, berichtet Vorstandsmitglied Christoph Weitzel. Neben vielen Einzelmaßnahmen setzt das Stiftungskuratorium auch regelmäßig Schwerpunkte – zuletzt mit der Aktion „Rote Decken für kalte Tage“, mit der die Grundschulkinder in Zeiten von Corona unterstützt werden. Und auch die Kita-Kinder wurden gefördert und freuten sich über die beliebten Tonie-Boxen, weil der traditionelle Vorlesetag im Kindergarten in diesem Jahr leider nicht stattfinden konnte.

Landrat Dr. Alexander Saftig, als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums und der KSK-Vorstand konnten im Dezember in der Sitzung des Stiftungskuratoriums über die Ausweitung des Stiftungskapitals berichten.

„Die Förderung unserer Kinder und Jugendlichen ist eine Investition in eine gute Zukunft, deshalb liegt sie uns besonders am Herzen. Wir freuen uns über Förderanträge für interessante Projekte und Maßnahmen in der Jugendarbeit, die die Vertreter der Vereine und Institutionen gerne über www.kskmayen.de stellen können“, betont Karl-Josef Esch abschließend.

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Prof. Dr. Reinhard Odoj erhält Bundes-Verdienstorden

Düren, 28.12.2020 – Begleitet von Stolz, Freude und seiner ihn auszeichnenden Bodenständigkeit hat Prof. Dr. Reinhard Odoj die Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens von Landrat Wolfgang Spelthahn überreicht bekommen. Für sein mehr als 30-jähriges Engagement, hauptsächlich im kommunalpolitischen Bereich, erhielt er im Auftrag von Bundespräsident Steinmeier diese hohe Auszeichnung.

Überrascht war er schon, wie er sagt, als er den Brief von Landrat Spelthahn in den Händen hielt, der ihn für die Übergabe ins Kreishaus eingeladen hat. „Die Verdienstmedaille hat sich Professor Odoj redlich verdient, nicht nur für seine verlässliche Arbeit im Gemeinderat, sondern auch für seine stets kollegiale und konstruktive Art. Es ist ihm gelungen, die politischen Entscheidungsfindungen transparent und ehrlich zu kommunizieren und dabei die gesamte Fraktion miteinzubeziehen. Ich freue mich, ihm die Auszeichnung übergeben zu dürfen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Reinhard Odoj ist Professor für Sicherheitsforschung und Reaktorsicherheit. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand arbeitete der Hürtgenwalder am Forschungszentrum Jülich. Zudem war er Lehrstuhlinhaber an der RWTH Aachen. Professor Dr. Odoj ist verheiratet.

Seit 1974 ist Professor Dr. Odoj CDU-Mitglied. Zehn Jahre später wurde er in Hürtgenwald in den Gemeinderat gewählt und direkt zum Fraktionsvorsitzenden ernannt. Ununterbrochen war er in dieser Funktion bis 2014 tätig. „Für mich galt und gilt immer: Wer Politik machen will, der muss sich um die Politik kümmern und es richtig machen. Man muss sich die Zeit nehmen, sich intensiv mit den Themen auseinanderzusetzen, um es vernünftig zu machen.“ Und das hat er sein Leben lang gemacht.

Professor Dr. Odoj hat in der Höhengemeinde Hürtgenwald viel bewegt. Gradlinigkeit und Pragmatismus zeichnen sein politisches Tun aus. In der Bevölkerung wurde seine Arbeit derart geschätzt, dass Professor Dr. Odoj direkt in den Rat gewählt wurde. Im Frühjahr 2014 kandidierte er nicht mehr für den Gemeinderat, bleibt aber als stellvertretender Sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion erhalten. im März 2015 wurde er zum Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Hürtgenwald gewählt.

Die Bezeichnung „Ehrenratsmitglied“, verliehen vom Gemeinderat, trägt er seit 2014. Zwei Jahre später erhielt er die höchste Auszeichnung, die der CDU-Kreisverband vergeben kann: Die „Konrad-Adenauer-Medaille in Silber.

Auch außerhalb der Kommunalpolitik ist Professor Dr. Odoj engagiert. Seit vielen Jahren referiert er regelmäßig in Schulen über sein Fachgebiet „Kernenergie und Entsorgung“. Er engagiert sich außerdem im Verein der Kerntechnischen Gesellschaft als Vorsitzender der Fachgruppe „Chemie und Entsorgung“.

Auch die Kunst- und Kultur spielt in seinem Leben eine wichtige Rolle. Er ist seit 2004 Gründungs- und aktives Vorstandsmitglied des Kunst- und Kulturvereins HöhenArt Hürtgenwald. Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen konnten dank seines Engagements durchgeführt werden.

Auf eine große Feier bei der Übergabe, die nun in kleinem Rahmen und mit Abstand im Landratsbüro stattfand, musste aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet werden. Trotz des Angebots, die Feierlichkeiten nachzuholen, wird Prof. Dr. Odoj nur im kleinen Kreise seine Verdienstmedaille feiern, sobald es die Situation zulässt.

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Gemeinschafts-Klinikum Mittelrhein – Ev. Stift St. Martin bündelt Kompetenzen

Region/Koblenz, 28.12.2020 – Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie zieht um. Die Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein zieht zum 4. Januar an den Standort Ev. Stift St. Martin in die Südliche Vorstadt.

„Diese Maßnahme unterstützt die medizinische Ausrichtung der Koblenzer Standorte und berücksichtigt die Bedarfe der medizinischen Fachabteilungen beider Koblenzer Krankenhäuser des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein“, erläutert Alexandra Kiauk, die Kaufmännische Direktorin des Ev. Stift.

Das Ev. Stift ist bereits regionales Traumazentrum und strebt als solches mittelfristig die Etablierung eines überregionalen Traumazentrums an. Zudem ist das Ev. Stift auch Klinik für das Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) ist. „Bei diesem Verfahren können wir mit unserer Plastischen und Handchirurgie vor allem den teamübergreifenden Behandlungsansatz stärken und Patienten nach Arbeits- und Wegeunfällen sowie in der Wiederherstellung bei Folgezuständen nach schweren Unfällen mit unserer Expertise mitbehandeln“, erläutert Chefarzt Dr. Andreas Sandner.

Sein Team bietet am Standort Ev. Stift St. Martin zukünftig folgende Schwerpunkte – ambulant und stationär, in Klinik und MVZ Mittelrhein an: Rekonstruktive Chirurgie, Brustchirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie und Ästhetische Chirurgie.

Die ambulanten Operationen finden nun ebenfalls wieder in direkter Anbindung im neuen Ambulanten Operationszentrum des GK-Mittelrhein in der Südlichen Vorstadt statt. Hier erwartet die Patienten ein hoher Patientenkomfort, kurze Wartezeiten, modernste Qualitätsstandards und die Betreuung durch den gewählten Facharzt aus dem Team von Dr. Sandner.

Zu folgenden Themen gibt es eigens eingerichtete Sprechstunden: Privatsprechstunde Plastische Sprechstunde, Ästhetische Sprechstunde, Berufsgenossenschaftliche Handsprechstunde und Brustsprechstunde.

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Impulse

Nürburgring Fan-Wettbewerb – Fans gestalten offizielles Co-Pilot-Fahrzeug


Nürburg, 28.12.2020 – Unter dem Slogan „Create the Beast“ hat der Nürburgring einen Gestaltungswettbewerb für alle kreativen Fans ins Leben gerufen. Gesucht wird ein neues Layout für das offizielle Mercedes-AMG „Co-Pilot-Fahrzeug“ der Rennstrecke. Im Rahmen der Touristenfahrten bietet der Nürburgring rasante Taxi-Fahrten auf dem Beifahrersitz dieses Fahrzeugs an. Wer seine Design-Idee in 2021 auf der legendären Nordschleife sehen möchte, kann ab sofort und bis spätestens zum 18. Januar 2021 teilnehmen. Der Gewinner des Wettbewerbs darf selbstverständlich im neu folierten Fahrzeug Platz nehmen und die Jungfernfahrt 2021 hautnah erleben – Erinnerungsvideo und -fotos inklusive. Alle Informationen gibt es unter nuerburgring.de/createthebeast

Auf der Webseite des Nürburgrings finden sich für die Gestaltung des Fahrzeugs auch die passenden Designvorlagen. Diese können direkt im Grafikprogramm bearbeitet, aber auch ganz klassisch ausgedruckt und ausgemalt werden. Die Teilnahme gelingt über zwei Wege: Der eigene Entwurf kann entweder direkt per Email an CreatetheBeast@nuerburgring.de gesendet oder auf dem jeweils eigenen Social Media Account gepostet werden. Wer seine Idee auf Facebook oder Instagram hochlädt und den Post im Text mit dem Hashtag #CreatetheBeast versieht, ist automatisch dabei. Unter allen Einsendungen wählt anschließend eine Jury die drei Finalisten aus. Diese Designs werden dann noch einmal zur Abstimmung auf den Social-Media-Kanälen des Nürburgrings der Community präsentiert. So wird der Mercedes-AMG, das offizielle Co-Pilot-Fahrzeug des Nürburgrings, zum PS-starken Fan-Projekt.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Nürburgrings: www.nuerburgring.de/createthebeast

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Langjährige Mitarbeiter/-innen der Stadt Euskirchen in den Ruhestand verabschiedet

Euskirchen, 28.12.2020 – Kürzlich traten die Mitarbeiterin Margarete Schmelzer sowie die Mitarbeiter Josef Godesberg und Günter Soltwedel aus dem Dienst bei der Kreisstadt Euskirchen in den wohlverdienten Ruhestand.

Margarete Schmelzer trat 1977 als Verwaltungsangestellte beim ehemaligen Hauptamt in den Dienst der Kreisstadt Euskirchen. 1998 wechselte sie zum damaligen Amt 30 Recht und Umwelt. Im Jahr ihres 25-jährigen Dienstjubiläums übernahm sie das Vorzimmer des Stadtkämmerers wo sie bis zu ihrem Ausscheiden zum Jahresende tätig ist.

Josef Godesberg wurde 1992 als Schulhausmeister an der Joseph-Emonds-Schule eingestellt. Ab 2006 übernahm er zusätzlich die Betreuung der Grundschule Kuchenheim. Zum Jahresende tritt er nach 28 Jahren aus dem Dienst der Kreisstadt Euskirchen.

Günter Soltwedel begann seinen Dienst im Jahr 2000 als Schulhausmeister der Grundschule Weststadt. 2009 übernahm er zusätzlich die Betreuung der Grundschule Großbüllesheim. Nun tritt er in den Ruhestand ein.

Bürgermeister Sacha Reichelt dankte den verdienten Mitarbeitern für die langjährige Arbeit bei der Stadtverwaltung Euskirchen und wünschte ihnen für den Ruhestand alles Gute.