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Präsident Michael Horper zur Düngeverordnung Rheinland-Pfalz: Gebietsabgrenzung nicht nachvollziehbar

Region/Koblenz, 04.01.2021 – In der Woche vor Weihnachten wurde die rheinland-pfälzische Landesdüngeverordnung verabschiedet und umfangreiches Kartenmaterial auf den Servern des Landes hinterlegt. Nach ersten Sichtungen stellt sich heraus, dass das Kartenmaterial wenig praktikabel ist.

Ein Blick auf das Kartenmaterial zeigt, dass teilweise innerhalb von gleichen Schlägen unterschiedliche Zuordnungen vorgenommen wurden. Dabei ist nicht nachvollziehbar, worauf diese beruhen. Präsident Michael Horper hat dies in einem Schreiben an Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing umgehend kritisiert und dargelegt, dass eine Differenzierung innerhalb eines Schlages fachlich nicht zu erklären und technisch auch nicht umsetzbar sei. Durch die Binnendifferenzierung sollte die Verursachergerechtigkeit verbessert werden. Das werde auf diese Weise nicht erreicht. Stattdessen trage diese Form der Ausweisung der Gebiete zur Verwirrung bei, da sie nicht nachvollziehbar und auch nicht praxisgerecht sei.

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Alltagshelfer/innen für städtische Kitas in Euskirchen gesucht

Euskirchen, 04.01.2021 – Das Landesprojekt „Alltagshelfer/innen in Kitas“ wurde verlängert. Seit August 2020 können in den Kitas zusätzlich Alltagshelfer/innen beschäftigt werden, um das Kitapersonal bei dem durch Corona erhöhten Betreuungsaufwand zu unterstützen. Desinfektion, Händewaschen und Einhaltung von Abständen sind mit kleinen Kindern nur unter höherem Aufwand zu gewährleisten. Alltagshelfer/innen leisten hier eine sinnvolle Hilfe. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW verlängert daher ihr Programm und stellt die nötigen Mittel zur Verfügung.

Für fünf der städtischen Kitas wird eine neue Unterstützung gesucht. Der Einsatz kann zwischen 10 und 25 Wochenstunden betragen. Die Maßnahme ist bis zum 31.07.2021 befristet. Nähere Auskünfte hierzu erteilt Frau Houf (Fachberatung; Tel. 02251/14-536). Bewerbungen von interessierten Hilfskräften im nichtpädagogischen Bereich sind mit den üblichen Unterlagen zu richten an die Stadt Euskirchen, Fachbereich 1, Kölner Straße 75, 53879 Euskirchen.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Zahlen runter, Freiheit rauf

Region/Mainz, 03.01.2021 – Ministerpräsidentin Malu Dreyer setzt weiterhin alles daran, die Infektionszahlen zu senken, um das öffentliche Leben bald wieder schrittweise hochfahren zu können. „Dafür testen und impfen wir in Rheinland-Pfalz besonders gefährdete Gruppen oft und schnell. Wir setzen auf Schutz und Impfbereitschaft. Auch ich werde mich impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin. Es ist ein Schutz für sich und für andere“, sagte die Ministerpräsidentin vor dem Bund-Länder-Gespräch. Die durchschnittliche Inzidenz in Deutschland sei noch immer viel zu hoch. „Die Inzidenz ist nicht das einzige Kriterium. Unser Gesundheitssystem ist robust, aber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Kliniken und Gesundheitsämtern arbeiten seit Monaten am Limit, um Menschenleben zu retten. Hinzu kommt, dass die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester frühestens in einer Woche sichtbar werden. Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können.“

Fernunterricht bis 15. Januar – mehr Tests für Erzieher und Lehrer

„Wir wollen Planungssicherheit für Familien und Sicherheit für Erzieher und Erzieherinnen, deswegen kann sich das Personal in unseren Kindertagesstätten vom 4.  bis 18. Januar 2021 einmal anlasslos testen lassen. Neu ist auch, dass sie sich künftig auch dann testen lassen können, wenn sie Kontaktperson der Kategorie 2 sind,“ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Das wird auch für Lehrkräfte gelten, wenn  der Präsenzunterricht wieder beginnt.“

Die Landesregierung hatte bereits vor Weihnachten für Planungssicherheit gesorgt und festgelegt, dass bis zum 15. Januar 2021 Fernunterricht stattfinden wird. Er sei das mildere Mittel im Vergleich zur Schulschließung oder Ferienverlängerung. Abiturprüfungen finden in Rheinland-Pfalz statt. Die Kitas bleiben offen für die, die sonst keine Betreuung haben.

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Impfstart im Kreis Ahrweiler Anfang Januar -Terminvergabe für Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf startet am 4. Januar 2021

Ahrweiler, 03.01.2021 – Nachdem der Kreis Ahrweiler zum Impfstart am 27. Dezember keinen Impfstoff seitens des Landes Rheinland-Pfalz zugewiesen bekommen hatte, werden ab dem 4. Januar 2021 auch im Kreis Termine für die Corona-Schutzimpfungen durch das Land vergeben.

„Endlich können wir damit beginnen, die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen aktiv vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamtes.

Die Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf starten am 7. Januar 2021. „Die Organisation der Corona-Impfungen war und ist für alle Beteiligten eine Mammutaufgabe. Wir freuen uns alle sehr, dass es endlich losgeht“, so Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator des Kreises. Zunächst hat die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Sie wird postalisch informiert. Interessierte Bürger aus dieser Gruppe können sich ab dem 4. Januar 2021 aber auch aktiv bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de melden.

Hiervon unabhängig bereiten sich derzeit die Senioreneinrichtungen im Kreis auf die Impfungen durch die mobilen Impfteams vor und stehen hierzu in engem Austausch mit dem Impfzentrumskoordinator des Kreises. Wann die Impfungen beginnen, hängt letztendlich von der Meldung über die Impfbereitschaft der Senioreneinrichtungen an die Landeskoordinationsstelle ab. „Vor allem in den Senioreneinrichtungen ergeben sich hohe Infektions- und Sterberaten. Jede Impfung hier kann dazu beitragen, Leben zu schützen“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss.

Zum Hintergrund: Da zu Beginn des offiziellen Impfstarts nur wenig Impfstoff verfügbar war, wurde in Rheinland-Pfalz zunächst Einrichtungen in den Regionen ein Impfangebot gemacht, in denen zum Stichtag 16. Dezember eine überdurchschnittliche Sieben-Tages-Inzidenz vorlag. Dies war und ist im Kreis Ahrweiler nicht der Fall.

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In Mayen heißt das Neujahrsbaby Kian

Mayen, 03.01.2021 – Er wurde am 1. Januar 2021 um 18:44 Uhr geboren. Damit ist Kian das Neujahrsbaby in Mayen. 3900 Gramm schwer und 55 Zentimeter groß war der kleine Mann bei seiner Geburt. Nur kurze Zeit später strahlten die Eltern Miriam und Shayan Kalantari-Firoozabad bereits in die Kamera, als sie ein Geschenk und die Glück­wün­sche im St. Elisabeth entgegennahmen.

Für die Familie aus Dockweiler in der Vulkan­eifel ist Kian das dritte Kind. Etwas Besonderes: Der diensthabende Gynäkologe Dr. Gottfried Steinle hat die Familie bei allen drei Geburten begleitet.

In der Klink für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth Mayen gab es im vergan­genen Jahr erstmals mehr als 800 Geburten! Insgesamt wurden hier 804 Geburten betreut und 809 Kinder geboren: 435 Jungen und 374 Mädchen, darunter 5 Zwillingspärchen.

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Gemeinde Hellenthal: Verkehrslage rund um den „Weißer Stein“ spitzt sich zu

Hellenthal, 03.01.2021 – Der Aufruf des Bürgermeisters, die Höhenorte Hollerath und Udenbreth zu meiden, wurde leider nicht so erhört, wie erhofft.

Nach wie vor finden sich zahlreiche Besucher auf dem Parkplatz „Weißer Stein“ und in den umliegenden Orten ein. Das führt zu teilweise chaotischen Verhältnissen bei der Parkplatzsuche. Die Ordnungsdienste arbeiten auf Hochtouren und hätten sich gewünscht, dass nach dem Aufruf Vernunft und eine Entspannung der Lage einkehren. Das ist leider nicht der Fall.

Der Bürgermeister richtet nun seinen Appell an die Einheimischen aus dem Kreisgebiet Euskirchen, sich vernünftig zu verhalten und die Wintersportorte nicht aufzusuchen. Den Kennzeichen zufolge kommen nämlich auch zahlreiche aus dem Kreisgebiet in die Höhenorte. Das könnte im Moment das einzige Mittel sein, um die teilweise chaotischen Verhältnisse im Bereich „Weißer Stein“ und in den umliegenden Ortschaften zu entschärfen. Von einer Sperrung des Parkplatzes am „Weißer Stein“ sieht die Gemeinde vorerst weiter ab, weil das die Situation noch verschlimmern würde. Dann würden noch weitere Orte bis runter ins Tal mit Autos zugeparkt.

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Polizei meldet ruhigen Start ins neue Jahr

Region/Trier, 02.01.2021 – Die Polizei war in der Silvesternacht mit zahlreichen Streifenteams in der gesamten Region im Einsatz. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Kontrolle der Einhaltung der Corona-Vorschriften. Insgesamt bilanzieren die Beamten einen ruhigen Jahreswechsel mit wenigen Verstößen gegen die geltenden Beschränkungen. So stellten die Beamtinnen und Beamten 31 Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung fest.

Sie lösten sieben unzulässige Personenansammlungen auf und erstatteten neun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Verbot des Alkoholkonsums im öffentlichen Raum. Insgesamt berichten die Einsatzkräfte von sehr mäßigem Personenaufkommen in der Öffentlichkeit. Vereinzelt seien Silvesterraketen gesichtet oder explodierende Böller gehört worden, die aber soweit feststellbar auf privatem Grund gezündet worden waren. „Alle Dienststellen des Polizeipräsidiums melden einen sehr ruhigen Jahresbeginn,“ bilanziert der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, „die allermeisten Menschen haben sich an die geltenden Regeln gehalten wofür wir uns bedanken.“

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Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin – Mit Hoffnung in das neue Jahr

Berlin, 01.01.2021 – “ Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfungen und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Ihrer Neujahrsansprache.

Hier ( Neujahrsansprache ) kommen Sie zur Neujahrsansprache / Video unserer Bundeskanzlerin ! 

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Am 30.12. war es soweit – St. Elisabeth Krankenhaus Mayen meldet Rekord – Erstmals wurden in Mayen über 800 Babys geboren

Mayen, 31.12.2020 – Kurz vor Jahresende gab es noch ein freudiges Ereignis im Mayener Krankenhaus. Mit der 800. Geburt wurde eine bisher unerreichte „Schallmauer“ durchbrochen – und das von einer Mitarbeiterin!

Die Mama des kleinen Leon ist Krankenschwester im St. Elisabeth und heißt Lisa Katharina Stern. Am 30. Dezember kam der kleine Mann um 7:15 Uhr zur Welt. Er wog bei seiner Geburt 4160 Gramm und war 57 Zentimeter groß. Die Eltern aus Boos in der Eifel strahlten, als sie im Namen des Teams und des Direktoriums Glückwünsche und ein Präsent erhielten.

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Liebe Leserinnen und Leser, eine außergewöhnliche Zeit, nichts ist wie gewohnt

Weiler/Daun, 31.12.2020 – Keine Weihnachtsfeier, kein Weihnachtsmarkt, kein Weihnachtsshopping, keine ausgelassene Silvester-Party, bei der wir das mühsame Corona-Jahr mit Pauken und Trompeten hinter uns gelassen hätten.

Auch der Heilige Abend war anders. Wir haben das schönste Fest im Jahr im ganz kleinen Kreis gefeiert. Mit mehr Ruhe und Bewusstsein für das, was Weihnachten wirklich ausmacht: Hoffnung, Liebe und Frieden. Genau das ist ein Anlass zur Freude in dieser besonderen Zeit.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft viele solcher wertvollen Momente. Und dass uns das Neue Jahr nur noch das wiederbringt, was wir tatsächlich vermisst haben.

Ihnen allen ein gutes, gesundes Neues Jahr!
Ihr Team von der Eifelschau