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Neue Schiedsleute in Stadt und Land

Bitburg, 05.01.2021 – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus der Stadt Bitburg nahm Amtsgerichtsdirektorin Claudia Stadler die Ernennung von Bruno Reicherts als neuem Schiedsmann in Bitburg sowie von Walter Berger als neuem Schiedsmann in der Verbandsgemeinde Bitburger Land und Daniela Spilles als dessen Stellvertreterin vor. Gleichzeitig wurde Egon Klaus Willmes als Schiedsmann in der VG verschiedet. Rainer Bertram bleibt stellvertretender Schiedsmann in Bitburg. Nachdem der Bitburger Schiedsmann Stefan Heiderich mitgeteilt hatte, dass er sein Ehrenamt zum Jahresende aufgeben möchte, hatte der Stadtrat sein Vorschlagsrecht wahrgenommen und als Nachfolger Bruno Reicherts vorgeschlagen.

Nun vollzog Amtsgerichtsdirektorin Claudia Stadler im Beisein der Bürgermeister Joachim Kandels (Bitburg) und Josef Junk (Bitburger Land) den Amtswechsel in der Stadt Bitburg und gleichzeitig auch den Amtswechsel in der Verbandsgemeinde Bitburger Land. Man hatte beide Veranstaltungen zusammengelegt und sich im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Bitburg getroffen, um den Hygieneregeln im Bezug auf die Corona-Vorgaben gerecht zu werden.
Zunächst dankte Frau Stadler dem scheidenden Schiedsmann der Verbandsgemeinde, Egon Klaus Willmes, der sein Amt nach zwei Jahren nun leider aufgeben muss. Sein Einsatz sei vorbildlich gewesen. Herr Willmes sagte zum Abschied, es sei ihm eine Ehre gewesen, das Amt zu führen und so ein klein wenig zur Herstellung des Rechtsfriedens beitragen zu können. Mit einem Schmunzeln meinte er, er habe in seiner Zeit als Schiedsmann mehr als fünfzig neue Methoden kennengelernt, wie man seinen Nachbarn ärgern kann. Schiedsleute schlichten tatsächlich rund 60 Prozent aller Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Auch für den Nachfolger Walter Berger und seine Stellvertreterin Daniela Spilles fand Direktorin Stadler die rechten Worte. Mit ihnen seien die Positionen auch in Zukunft sehr gut besetzt. Das gelte natürlich auch für den neuen Schiedsmann der Stadt Bitburg, Bruno Reicherts. Allen neuen Schiedsleuten überreichte Frau Stadler ihre Ernennungsurkunden und wünschte viel Erfolg mit der neuen Aufgabe.

Den Ausführungen der Amtsgerichtsdirektorin schlossen sich die Bürgermeister Joachim Kandels und Josef Junk an und dankten dem scheidenden und den neuen Schiedsleuten für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit. Informationen zum Schiedsamt erhalten Sie auch auf der Internet-Seite www.schiedsamt.de !

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Kreisstadt Euskirchen startet mit neuen Führungskräften ins Jahr 2021

Euskirchen, 05.01.2021 – Zum Beginn des Jahres 2021 wurde die Reihe der Führungskräfte in der Stadtverwaltung Euskirchen wieder geschlossen. „Ich freue mich, dass das Führungsteam nun wieder vollständig ist und wir gemeinsam viele neue Projekte angehen können.“ so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Alfred Jaax hat am 01.01.2021 die Position des Ersten Beigeordneten der Kreisstadt Euskirchen übernommen und ist damit verantwortlich für die Bereiche Recht und Ordnung, Brandschutz, Bildung, Generationen, Soziales, Wohnen, Integration, Kultur, Freizeit und Sport.

Durch diesen verwaltungsinternen Wechsel wurde die Stelle der Leitung des Fachbereichs Schulen, Generationen und Soziales frei, die Jaax zuvor seit 01.01.2000 inne hatte. Diese Aufgabe hat nun Christiane Mermi übernommen. Die 53-jährige Erftstädterin war zuvor unter anderem im Schulamt und Sozialamt des Rhein-Erft-Kreises tätig, zuletzt war sie Verwaltungsleiterin und stellvertretende Amtsleiterin im Amt für Straßenbau und Verkehr des Nachbarkreises.

Ebenfalls zu Jahresbeginn konnte mit Jan-Christoph Neitscher die Stelle des Leiters des Fachbereichs Recht und Ordnung neu besetzt werden, die seit Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Sacha Reichelt vakant war. Der 35-jährige gebürtige Euskirchener hat an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Rechtswissenschaft studiert und dort sein erstes Staatsexamen abgeschlossen. Von 2018 bis 2020 war er als Rechtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Köln tätig und absolvierte dort sein zweites Staatsexamen. Auch im Ordnungsamt der Kreisstadt Euskirchen hat er einen Teil seines Referendariats absolviert.

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Stadt Mayen stellt entscheidende Weichen zu mehr Klimaschutz – Jahresrückblick Klimaschutz Mayen 2020

Mayen, 05.01.2021 – Das Jahr 2020 wird rückblickend stark durch die Corona Pandemie überschattet, welche das Jahr maßgeblich auf allen Ebenen beeinflusst hat. Im Schatten dieses beispiellosen Ereignisses hat die Stadt Mayen entscheidende Weichen zu mehr Klimaschutz gestellt.

Mit der Schaffung einer Stabsstelle Klimaschutz zum 1. April 2020 hat Mayen dem Klimaschutz eine hohe Priorität eingeräumt. Durch die Schaffung dieser neuen Stelle wurden Kapazitäten geschaffen, welche gezielt sinnvolle und wirtschaftliche Klimaschutzmaßnahmen identifizieren und umsetzen konnten.

So werden aktuell in der Grundschule Hausen zwei sehr alte Gasheizungen aus den 80er Jahren durch eine Gasabsorptionswärmepumpe ersetzt. Eine Gasabsorptionswärmepumpe funktioniert ähnlich wie eine strombetriebene Luftwärmepumpe. Durch die Nutzung der Umgebungswärme kann mit einer Gasabsorptionswärmepumpe der Energieverbrauch um ca. 40% gegenüber den alten Heizungsanlagen reduziert werden. Der jährliche CO2 Ausstoß sinkt dadurch ebenfalls um 40%. Dies bedeutet Einsparungen von ca. 7.500Kg CO2. Die Maßnahme befindet sich aktuell noch in der Umsetzung.

Im Sommer nahm Mayen erstmals an der Kampagne STADTRADELN teil. Mit 150 Teilnehmern und über 5.000Kg CO2 Einsparung war die erste Teilnahme ein voller Erfolg. Neben dem eingesparten CO2 wurde durch das Projekt auch das Bewusstsein für den Radverkehr als klimafreundliche und günstige Alternative zum Autofahren gestärkt. An diesen Erfolg möchte Mayen gerne anknüpfen. Daher wird Mayen auch 2021 wieder am STADTRADELN teilnehmen. Der Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.

Durch den Austausch einer alten Gasheizung durch ein neues Gasbrennwertgerät mit Solarthermie-Unterstützung am Kunstrasenplatz, wird das zum Duschen benötigte Warmwasser durch Sonnenenergie bereitgestellt. Auch die Heizungsanlage wird durch die Solarthermieanlage unterstützt. Dadurch können jährlich knapp 5.000Kg. CO2 eingespart werden. Dies entspricht einer Reduktion um ca. 40%.

Auch in der Bücherei wurde im Herbst die ineffiziente alte Gasheizung, im Zuge der allgemeinen Umbauten, durch ein modernes Gasbrennwertgerät ersetzt. Hier war leider trotz eingehender Prüfung keine klimafreundlichere Lösung möglich. Dennoch kann voraussichtlich auch hier, durch das hocheffiziente Brennwertgerät, eine Energieeinsparung von 20% erreicht werden.

Nach wie vor werden immer wieder alte Lampen und Leuchtmittel  gegen LEDs ausgetauscht. So auch kürzlich die Flurbeleuchtung der Grundschule St. Veit. In dem Fall konnte der Stromverbrauch für diese Lampen um 66% gesenkt werden. Auch im nächsten Jahr wird die Umrüstung veralteter Beleuchtung auf LED Beleuchtung konsequent fortgeführt.

Oberbürgermeister Meid betont, dass es sich beim kommunalen Klimaschutz eine langfristige Aufgabe handelt, so dass auch in den kommenden Jahren weiterhin zahlreiche Projekte und Maßnahmen umgesetzt werden müssen.

Klimaschutzmanager Lippert fügt hinzu, dass fast alle Bürgerinnen und Bürger durch kleinere Maßnahmen einen Betrag zu mehr Klimaschutz leisten können. Durch geringere Energiekosten werden viele Maßnahmen auch finanziell belohnt!

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Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement – Dorfgemeinschafts-Haus in Rodder saniert

Saffig/Rodder, 05.01.2021 – Mitglieder der Dorfgemeinschaft Rodder haben das Dorfgemeinschaftshaus saniert und eine Akustikdecke im Gebäude angebracht.

Möglich gemacht hat dies das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Aktion „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro. Niklas Jüngling, Projektpate und Mitarbeiter bei Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten und gemeinsam mit den freiwilligen Helfern zahlreiche Arbeitsstunden in die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses investiert. Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen erbracht werden.

Die Männer haben die gesamte Decke präpariert und die notwendigen Akustikelemente aus Melaminharzschaum selbst montiert und angebracht. „Durch die Mithilfe der Bürger und der großzügigen finanziellen Unterstützung von Westenergie konnten wir die Akustik im Dorfgemeinschaftshaus deutlich verbessern. Es war uns schon lange ein Anliegen, die Ortsgemeinde bei diesem Projekt zu unterstützen,“ freut sich Projektpate Niklas Jüngling.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

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DigitalPakt Schule: Rund 1,4 Millionen Euro für Schulen im Landkreis Vulkaneifel

Daun/Mainz, 05.01.2021 – Der Landkreis Vulkaneifel erhält im Rahmen des DigitalPakt Schule über die Investitions- und Strukturbank Rhein-land-Pfalz (ISB) einen Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.

Die Förderung ermöglicht es dem Landkreis, an den sieben Schulen in seiner Trägerschaft die Voraussetzung für digitales Lernen zu schaffen. „Digitale Bildung kann Schule nicht ersetzen, aber sie bietet viele Möglichkeiten für das Lernen und Lehren. Die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft hat in den vergangenen Monaten einen enormen Schub erfahren, diesen Schub verstetigen wir jetzt bei digitaler Infrastruktur, Ausstattung mit Tablets und Laptops und in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.

Die Bundesmittel leisten hierbei einen wichtigen Beitrag“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Mit dem Zuschuss sind unter anderem die Vernetzung der Schulgebäude und drahtlose Netzwerkzugänge in den Unterrichtsräumen vorgesehen. „Ich freue mich, dass es uns im Rahmen des DigitalPakt Schule gelingt, unsere kreiseigenen Schulen flächendeckend mit einer leistungsfähigen digitalen Bildungsinfrastruktur auszustatten und damit fit für die Zukunft zu machen. Um junge Menschen bestmöglich für ihre berufliche Zukunft in einer sich ständig verändernden digitalen Welt vorzubereiten, sind entsprechende Lern- und Arbeitsbedingungen für Schülerinnen und Schüler unabdingbar“, sagte Landrat Heinz-Peter Thiel.

Für die rund 400 Träger von 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stehen im DigitalPakt Schule insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Gefördert werden etwa Verkabelung, drahtloses Internet sowie digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte. Die Bearbeitung erfolgt in Rheinland-Pfalz durch die ISB als Förderbank des Landes: „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, sagt Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

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Hunderte Hilfspakete aus der Region

Region/Trier, 04.01.2021 – Rund neun Tonnen Grundversorgungsgüter in genau 638  Weihnachtstrucker-Paketen haben Klassen, Familien, Firmen und Einzelspender im Advent an die Trierer Dienststelle der Johanniter gebracht, um Bedürftigen zu helfen. Rund 50.300  Pakete haben die Johanniter deutschlandweit gesammelt und nun in Südosteuropa und erstmals auch an mittellose Menschen vor der eigenen Haustür verteilt.

Neben armen Familien in Rumänien, Albanien, Bosnien, Bulgarien und der Ukraine haben auch Bedürftige in verschiedenen Orten in Deutschland diesmal Hilfspakete bekommen. Foto: Johanniter/Regina Lüders

Ein großer, ehrenamtlich eingesetzter Truck hat in der Vorweihnachtswoche eine ganze Lagerhalle voll Johanniter Weihnachtstrucker-Paketen in Trier abgeholt. „Dass so viel zusammenkam, obwohl nur wenige Schulen sich in der aktuellen Situation beteiligt haben, verdanken wir den vielen Einzelspendern, die extra teils von weit her zu uns gekommen sind, nachdem kaum Sammelstellen eingerichtet werden konnten“,  sagt Johanniter-Regionalvorstand Daniel Bialas.

Mittlerweile haben alle Hilfsgüter ihr Ziel erreicht. Neben armen Familien in Rumänien, Albanien, Bosnien, Bulgarien und der Ukraine haben auch Bedürftige in verschiedenen Orten in Deutschland diesmal Hilfspakete bekommen – unter anderem in Trier: „Wir haben den 30 alleinstehenden, kranken und alten Menschen, die wir in unserem Hilfsprojekt „Essen für Oma“ spendenfinanziert mit kostenfreiem Mittagessen versorgen, kurz vor Weihnachten ihre Pakete gebracht. Für die Meisten ihr einziges Weihnachtsgeschenk. Die Freude war sehr groß“, weiß Bialas. Wie auch in Südosteuropa macht die Bedürftigen neben den Gütern zur Ernährung und Hygiene glücklich, dass überhaupt jemand an sie denkt.

„Das ist so eine schöne Überraschung. Jetzt habe ich alles da, um vielleicht selbst noch einmal Plätzchen zu backen – und sonst sind ja auch schon welche im Paket“, sagte beispielsweise Rentnerin Margarethe Dempewolf aus Trier-West bei der Paketübergabe strahlend. Mehrere tausend Weihnachtstrucker-Pakete kamen in diesem Jahr auch durch Spendengeld zusammen. Wer für die Trierer Johanniter-Weihnachtstrucker 2021 oder für das Senioren Hilfs-Projekt „Essen für Oma“ spenden möchte, bitte mit Stichwort an das Spendenkonto des Regionalverbandes Trier-Mosel, IBAN DE69 3702 0500 0004 3086 00.

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Rheinland-Pfalz krempelt die Ärmel hoch: Terminvergabe System startet mit Zehntausenden Anmeldungen für Corona-Schutzimpfung

Region/Mainz, 04.01.2021 – Rheinland-Pfalz ist heute sehr erfolgreich in die Terminvergabe für die 31 Impfzentren des Landes gestartet. Innerhalb von nur sechs Stunden konnten zwischen 8 und 14 Uhr insgesamt knapp 28.000 Terminregistrierungen vergeben werden. Hinzu kommen noch rund 15.000 offene Terminregistrierungen, zu denen von der Impfdokumentation eine Mail verschickt wurde, die noch durch die anfragenden Personen bestätigt werden muss. Ein Großteil der Terminregistrierungen erfolgte über die Internetseite. An der Telefonhotline konnten in den ersten sechs Stunden mehr als 1.445 Termingespräche geführt werden. Alle registrierten und impfberechtigten Personen erhalten nun innerhalb von wenigen Tagen ihre beiden konkreten Impftermine sowie einen Aufklärungsbogen, der zum Impftermin ausgefüllt mitzubringen ist, per E-Mail beziehungsweise per Post.

„Der Ansturm auf die Terminvergabe für Impfungen war gigantisch – das freut uns sehr, da es ein starker Indikator für eine hohe Impfbereitschaft in Rheinland-Pfalz ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Kleinere Probleme, die zum Start solcher Großprojekte auch ob des großen Andrangs unweigerlich auftreten, konnten schnell bis mittags behoben werden. Sehr positiv ist, dass ein Großteil der Anruferinnen und Anrufer zu der Gruppe der Menschen gehörte, die auch wirklich für eine Impfung priorisiert sind.“

„Mit den nun so schnell vergebenen Impfterminen ist sichergestellt, dass die vorhandenen und absehbar verfügbaren Impfdosen in den kommenden Tagen und Wochen auch tatsächlich in einem sehr großen Umfang an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer verimpft werden können, die laut Impfverordnung des Bundes zur Gruppe der höchsten Priorität gehören. Voraussetzung dazu ist, dass Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Ministerin rief dazu auf, dass alle diejenigen, die über einen Internetzugang verfügen und zur Gruppe gehören, die zuerst geimpft wird, den Onlinezugang zur Terminvereinbarung unter www.impftermin.rlp.de zu nutzen.

Hintergrund:

Die Terminvergabe ist im Internet unter impftermin.rlp.de sowie telefonisch unter der 0800/5758100 (montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr, sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr) erreichbar.

Im Rahmen der Terminvergabe erfolgt eine strukturierte Datenabfrage, um die Impfberechtigung und die Impffähigkeit festzustellen. Nach der Impfverordnung des Bundes gehören zur Gruppe der höchsten Priorität, die zuerst geimpft wird, Personen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege, Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen und Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen.

Die Datenabfrage umfasst Alter, mögliche Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Beruf. Zudem erfolgt eine Abfrage hinsichtlich möglicher Kontraindikationen:

  • Akute behandlungsbedürftige Erkrankungen, insbesondere bei fieberhafter

Infektionskrankheit

  • Alter jünger als 16 (bei BioNTech-Impfstoff) bzw. 18 Jahre
  • Schwangerschaft
  • schwere immunsupprimierende (chronische) Krankheit
  • eine Chemotherapie innerhalb der letzten 6 Monate
  • eine Organtransplantation innerhalb der letzten 12 Monate
  • eine andere Impfung innerhalb der letzten 2 Wochen.

Generell werden zusätzlich Angaben zur Medikamenteneinnahme abgefragt, da diese Hinweise auf das Vorliegen einer Kontraindikation oder zu besonderen Vorsichts-maßnahmen bei der Impfung ergeben.

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Erste 1000 Impfdosen in der Grafschaft eingetroffen

Ahrweiler/Grafschaft, 04.01.2021 – Rund 1000 Impfdosen gegen das Coronavirus sind heute im Landesimpfzentrum des Kreises Ahrweiler in Grafschaft-Gelsdorf eingetroffen. Noch in dieser Woche können nun die ersten BewohnerInnen in Senioreneinrichtungen des Kreises geimpft werden. Auch im Impfzentrum selbst fällt am 7. Januar der Startschuss der Impfkampagne.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun endlich mit den Impfungen beginnen können, nachdem unser Kreis bei der ersten Impfstoff-Lieferung des Landes nicht berücksichtig werden konnte. Mit Blick auf die besonders gefährdeten Gruppen zählt jeder Tag. Aber klar ist, dass wir erheblich größere Impfstoffdosen und diese so schnell wie möglich brauchen, um die Kapazitäten unseres Impfzentrums ausschöpfen zu können“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts.

Auch Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator, und sein Stellvertreter, Daniel Blumenberg, begrüßen den Impfstart: „Bereits seit Mitte Dezember steht die Infrastruktur des Impfzentrums. Der bundesweiten Impfstrategie folgend, werden zunächst die über 80-Jährigen sowie das im Impfzentrum und in den mobilen Impfteams eingesetzte Personal geimpft. Anspruchsberechtigt für Schutzimpfungen mit höchster Priorität sind ferner Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege tätig sind.“

An der Impfung interessierte BürgerInnen können sich seit heute, 4. Januar 2021, bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de melden. „Aufgrund des enormen Andrangs kann es insbesondere in der Anfangsphase zu Überlastungen der Landes-Hotline kommen. Auf die Terminvergabe hat das Gesundheitsamt leider keinen Einfluss, da diese ausschließlich über das Land erfolgt“, so Fabian Schneider. Deshalb werden die BürgerInnen des Kreises gebeten, sich bei Fragen direkt an die zuständigen Stellen des Landes zu wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landes unter www.corona.rlp.de.

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Wirtschaft

40.000 neue Bäume für den Gerolsteiner Zukunftswald

Gerolstein, 04.01.2021 – „Pflanze einen digitalen Baum – dann pflanzen wir ihn in echt“, mit diesem Aufruf hatte sich der Gerolsteiner Brunnen im November an die Öffentlichkeit gewandt. Auf der Website zur Gerolsteiner Baumpflanzaktion konnte man zwischen sechs Baumarten wählen und seinen Baum – ohne eigene Kosten – digital pflanzen. Ergebnis der Aktion: 40.000 neue Setzlinge für den Gerolsteiner Zukunftswald! Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin wird über den Pflanzprozess auf dem Laufenden gehalten.

Die große digitale Baumpflanzaktion ist Teil des Aufforstungsprojekts „Gerolsteiner Zukunftswald“, das der Mineralbrunnen 2013 in Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ziel dieses Engagements ist, den Aufbau klimabeständiger Mischwälder zu fördern und so dazu beizutragen, die Eifelwälder trotz Klimawandel auch für die nachwachsenden Generationen zu erhalten. Seit 2013 hat Gerolsteiner in der Region rund um Gerolstein bereits 45.000 neue Bäume gepflanzt. 2020 und in den folgenden Jahren weitet das Unternehmen die Aufforstung im Zukunftswald noch deutlich aus.

Mit der digitalen Baumpflanzaktion wollte Gerolsteiner Zeichen setzen: „Uns ist es wichtig, die Menschen aktiv in dieses Nachhaltigkeitsprojekt einzubeziehen. Das macht erlebbar, welche Rolle intakte Wälder für den Klimaschutz, aber auch für den Schutz des Wassers haben, denn sie wirken als natürliche Wasserfilter und -speicher. Wir müssen den Wald erhalten, weil er seit tausenden Jahren für Wasser von allerhöchster Qualität sorgt“, erläutert Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung des Gerolsteiner Brunnen.

Prominente Unterstützung erhielt die digitale Baumpflanzaktion in den sozialen Medien durch Natur- und Tierfilmer Andreas Kieling sowie Thomas D von den Fantastischen Vier. Beide leben schon lange in der Eifel und sind seit 2020 Markenbotschafter für die Gerolsteiner Nachhaltigkeitsprojekte. Angesichts der guten Resonanz plant Gerolsteiner, die Aktion 2021 zu wiederholen.

Der Gerolsteiner Brunnen ist seit 2020 klimaneutral. Das Unternehmen bekennt sich als erster deutscher Mineralbrunnen zum 1,5°-Ziel der internationalen Klimaschutzpolitik, nach dem der globale Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt bis 2030 auf maximal 1,5 C beschränkt werden soll.

Mehr zum Aufforstungsprojekt: https://www.gerolsteiner.de/de/gerolsteiner-brunnen/nachhaltigkeit-umwelt/baumpflanzaktion/

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Tourismus

Gemeinde Hellenthal: Wintersportgebiet und angrenzende Parkplätze ab heute gesperrt

Hellenthal, 04.01.2020 – Aufgrund der vollkommen unbefriedigenden Situation rund um das Wintersportgebiet „Weißer Stein“ bei Udenbreth sowie in den umliegenden Höhenorten der Gemeinde Hellenthal in den letzten Tagen, hat sich Bürgermeister Rudolf Westerburg gestern Abend dazu entschlossen, alle Wintersportparkplätze im Höhengebiet zu sperren.

Diese Maßnahmen werden notwendig, da die bisherigen Hinweise der Verwaltung, dass das Ski- und Rodelgebiet gesperrt ist und von einer Anfahrt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens abgeraten wird, gänzlich ignoriert wurden.

Nur mit sehr hohem Personalaufwand der Gemeinde Hellenthal sowie der Polizei konnte der Verkehrsfluss am Wochenende aufrechterhalten werden. Um das Gebiet nicht vollständig zu überlasten, musste die Polizei die Zufahrtstraße L 110 von Neuhaus nach Udenbreth letztendlich vollständig sperren.

Der Parkplatz am „Weißer Stein“ war bereits ab dem frühen Vormittag überfüllt, so dass die übrigen Fahrzeuge über 4 km entlang den angrenzenden Bundes- und Landstraßen parkten.

Der Ort Udenbreth sowie die umliegenden Dörfer waren einem extremen Parkdruck unterlegen. Nur durch den Einsatz der Mitarbeiter des Ordnungsamtes konnten die Durchfahrten für LKW und Rettungsfahrzeuge sichergestellt werden.

Darüber hinaus parkten viele Besucher auch ohne Erlaubnis auf privaten Wiesenflächen, die dadurch teilweise erheblich beschädigt wurden.

Unabhängig davon führten die hohen Besucherzahlen auch dazu, dass im Gegensatz zu den ersten Besuchertagen die Einhaltung der Corona-Regeln insbesondere von jungen Menschen missachtet wurden.

Bürgermeister Rudolf Westerburg weist darauf hin, dass in den vergangenen Tagen alles versucht worden ist, um die Menschen auf vernünftigem Wege vom Besuch der Schneegebiete in der Gemeinde Hellenthal fern zu halten. Diese Appelle fanden jedoch leider kein Gehör.

Aufgrund der beschriebenen Gründe werden mit sofortiger Wirkung ab dem 04.01.2021 die Wintersportparkplätze gesperrt und abgeriegelt. Darüber hinaus werden Ordnungsamt und Polizei die Bereiche kontrollieren. Dabei werden entsprechende Bußgelder ausgesprochen, wenn von parkenden Fahrzeugen eine Verkehrsgefährdung oder -behinderung ausgeht.

Überall werden auch verstärkte Corona-Kontrollen durchgeführt.