Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian wünscht ein hoffnungsvolles Jahr 2021. Foto: Stadt Bad Münstereifel
Bad Münstereifel, 07.01.2021 – Liebe Münstereiflerinnen und liebe Münstereifler, wie sagte Bob Marley einmal so bezeichnend: „Du weißt nie, wie stark Du bist, bis stark sein die einzige Wahl ist, die Du hast“. Ein etwas anderes Jahr, ein Jahr in dem stark zu sein wichtiger denn je war, ist zu Ende und auch das Neue Jahr fordert von uns allen viel Kraft. Zu Beginn des letzten Jahres haben wir noch gemeinsam ausgelassen den Karneval gefeiert. Zusammen geschunkelt und gesungen. Doch schnell wurde alles anders. Wir sollten Abstand halten. Dennoch ist es uns gelungen in unserem Bad Münstereifel zusammenzustehen, was eine Welle der Hilfsbereitschaft zeigte.
Unser Zuhause, unsere Heimat bekam plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Und trotz vieler Entbehrungen entdeckten wir auch die wesentlichen Dinge des Lebens wieder. Für manch einen war es aber auch ein existenzbedrohendes Jahr oder gar ein
Jahr der Trauer über einen verlorenen Menschen. Wie wir seit dieser Woche wissen, wird es auch im Neuen Jahr weitere Einschränkungen bis Ende Januar geben. Die privaten Kontakte werden auf den eigenen Haushalt zuzüglich einer weiteren Person beschränkt, die Schulen setzen weiterhin Präsenzunterrichte aus und die Kitas fahren im Notbetrieb.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir weiter zusammenhalten und respektvoll miteinander umgehen. Ich bin überzeugt, dass uns das auch in diesem Jahr gelingen wird und dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Unser örtlicher Einzelhandel und die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sind weiterhin stark von den verlängerten Maßnahmen betroffen, deshalb bitte ich Sie, nutzen Sie die Außer-Haus- oder Lieferangebote und unterstützen Sie so unsere ortsansässigen Betriebe.
Unsere schönen Schneelandschaften bieten Abwechslung im ansonsten eingeschränkten Alltag. Bitte gehen Sie mit Aufenthalten in der Natur sorgsam um und halten Sie genügend Abstand zum Nächsten. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich trotz allem ein hoffnungsvolles Jahr 2021.
Einen Spendenscheck in Höhe von 5555 Euro von der Firma Adenauer & Co. übergab Geschäftsführer Axel Heiter an Hilfsgruppen-Mitglied Pia Benz. Foto: Heiter/pp/Agentur ProfiPress
Kall/Mechernich, 07.01.2021 – Durch den corona-bedingten Ausfall von vielen Spenden aus Veranstaltungen hat die Hilfsgruppe Eifel in den letzten Monaten einen starken Rückgang an Zuwendungen zu verzeichnen gehabt. Weiterhin ungebrochen ist dagegen der Spendensegen aus der Eifeler Bevölkerung, von Firmen und Vereinen. Traditionell vor Weihnachten, so Willi Greuel, spenden viele Firmen an die Hilfsgruppe, in dem sie auf die Vergabe von Weihnachtsgeschenken verzichten und stattdessen die Kaller Kinderkrebshilfe unterstützen.
Zu diesen Unternehmern gehört auch die Firma Adenauer & Co. aus Meerbusch, die eine ganz besondere Beziehung zur Eifel hat, und die der Hilfsgruppe jetzt durch ihren Euskirchener Geschäftsführer für den E-Commerce-Bereich, Axel Heiter, eine Spende von 5555 Euro zukommen ließ. „Adenauer & Co.“ ist eine deutsche Bekleidungsmarke, deren Gründer und Namensgeber der in Schleiden aufgewachsene Andreas Adenauer, ein Enkel des 1967 verstorbenen ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Der im Februar vergangenen Jahres verstorbene Vater des Unternehmers, Dr. Georg Adenauer, war in Schleiden Notar.
2010 gründete Andreas Adenauer seine Marke mit Inspirationen vom Strand, Meer und Urlaub. In mittlerweile 37 Strandhäusern, wie die lokalen Geschäfte genannt werden und die alle von ihm persönlich eingerichtet werden, kann man die Marke kennenlernen. Alle Produkte werden nur in den eigenen Häusern und im eigenen Onlineshop verkauft.
„Wir unterstützen durch viele Aktionen das ganze Jahr über weltweit soziale Projekte. Wir haben Aktionsartikel, bei denen ein fester Spendenanteil im Artikelpreis enthalten ist, oder wir spenden in der Adventszeit immer einen Euro pro eingegangener Online-Bestellung“, berichtete Geschäftsführer Axel Heiter bei der Übergabe der 5555-Euro-Spende an Hilfsgruppen-Mitglied Pia Benz.
Zugang zu Frischwasser
2020 habe die Firma bereits Geld in den Bau eines Waisenhauses in Kenia investiert und dort während des ersten Corona-Lockdowns Familien durch Lebensmittelpakete unterstützt. „Wir fördern auch den Brunnenbau in anderen ärmeren Gebieten der Welt, damit Kinder auch dort immer Zugang zu frischem Wasser haben“, so Axel Heiter, der seit 2010 im Unternehmen tätig ist und mit seiner Familie in Euskirchen lebt.
Bei der Übergabe des Spendenschecks in Höhe von 5555 Euro blickte Axel Heiter in die Zukunft: „Wir freuen uns sehr, die Hilfsgruppe Eifel in diesem Jahr zum ersten Mal zu unterstützen. Gerade weil die Wurzeln unserer Firma mit der Eifeler Region verbunden sind, freue ich mich über den Aufbau einer Partnerschaft, die wir in den kommenden Jahren gerne weiter ausbauen möchten.“
Eine sprichwörtlich „eiskalte“ Spende bekam die Hilfsgruppe zum Jahreswechsel von dem Laufsportler Timo Pfannenschmidt aus Brühl, der sich eine ungewöhnliche Art ausgedacht hatte, der Hilfsgruppe etwas Gutes zu tun. Der Brühler, der Vorsitzender des Lauf-Clubs Weilerswist ist, hat an einer Kälte-Challenge teilgenommen und 33 Tage lang mindestens eine Minute lang kalt geduscht. Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel: „Es ist schon erstaunlich, was sich die Leute so alles haben einfallen lassen, um unsere Arbeit auch in der schweren Zeit der Corona-Pandemie zu unterstützen, in der keine der geplanten Veranstaltungen zu unseren Gunsten stattfinden konnte und kann. Für diese Unterstützungen sind wir allen sehr dankbar.“
„Ich habe in den letzten Jahren oft mit meinen Sportsfreunden vom Lauf-Club Weilerswist an der Winterlauf-Serie zugunsten Ihrer Hilfsgruppe teilgenommen und bin so auf Sie aufmerksam geworden“, teilte Timo Pfannenschmidt am Neujahrstag dem Hilfsgruppen-Vorsitzenden mit. Leider sei die traditionelle Serie im Frühjahr nicht zu Ende gebracht worden, und auch in diesem Winter finde die Laufserie wegen der Pandemie nicht statt. Das sei sehr schade und er bedaure sehr, dass die Läufer sich nicht treffen und Gutes tun könnten.
Ein Euro pro eisiger Minute
Für ihn sei das aber keine Option gewesen. Er habe in der Zeit vom 30. November bis zum Neujahrstag an einer Kälte-Challenge teilgenommen, bei der es darum ging, an 33 Tagen in Folge mindestens eine Minute eiskalt zu duschen. Er habe sich „da reingearbeitet“ und die Duschzeit jeden Tag gesteigert. Pfannenschmidt: „Irgendwann fragte ich mich, wofür ich das mache und dann kam mir die Idee, für jede eisige Minute unter der Dusche einen Euro an die Hilfsgruppe Eifel zu spenden.“
Das Ergebnis, das der Brühler Laufsportler erzielt hat, kann sich sehen lassen. „Heute war der letzte Tag und ich habe an den 33 Tagen insgesamt zwei Stunden, 21 Minuten und 27 Sekunden unter der kalten Dusche verbracht – also 141 Minuten. Ich habe somit heute 141 Euro auf Ihr Konto überwiesen“, teilte Timo Pfannenschmidt dem Hilfsgruppenvorsitzenden Willi Greuel am Neujahrstag mit, verbunden mit dem Appell: „Machen Sie weiter so und lassen Sie sich in dieser schwierigen Zeit nicht entmutigen.“
Eine nicht alltägliche Spenden-Idee hatte auch die Sistiger Bäckerei des Innungsobermeisters Siegwin Zimmer, der schon seit vielen Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe Eifel zählt und der bei all seinen Aktionen die Kundschaft und die Sistiger Bürgerschaft mit einbezieht. Jetzt nahm Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel erneut einen Spendenscheck entgegen.
„In diesem nicht so ganz einfachen Jahr freuen wir uns besonders und sind stolz darauf, der Hilfsgruppe Eifel einen Scheck in Höhe von 3000 Euro überreichen zu können“, sagte Siegwin Zimmer bei der Spendenübergabe und erklärte: „Diese Möglichkeit, etwas Gutes zu unterstützen, haben wir wieder zum größten Teil unserer treuen Kundschaft zu verdanken.“
Viel Kleines ergibt Großes
Vor seiner Bäckerei in Sistig übergab Innungsobermeister Siegwin Zimmer den 3000-Euro-Scheck an Willi Greuel. Foto: Zimmer/pp/Agentur ProfiPress
Als Mitte des Jahres die Mehrwertsteuer gesenkt wurde, war der Bäckerfamilie Zimmer sofort klar, dass es sich bei den geringen Preisen der Backwaren nur um wenige Cent handelt. Zimmer: „Schnell wurde die Idee geboren, diese geringe Preissenkung, die nebenbei auch noch einen hohen Verwaltungsaufwand bedeutet hätte, nicht weiterzugeben, sondern damit lieber zum Jahresende die Hilfsgruppe zu unterstützen.“ Die Kundschaft habe diese Idee überaus herzlich angenommen, die Aktion unterstützt und weiterhin Brot und Brötchen gekauft. So habe viel Kleines etwas Großes als Ergebnis hervorgebracht. Alle seien froh, die Hilfsgruppe bei der Realisierung ihrer Projekte unterstützen zu können. Siegwin Zimmer: „Das ist typisch Eifel.“
Treue Unterstützerinnen der Hilfsgruppe sind die Bastelfrauen Roswitha Schmidt aus Kall und Marianne Werner aus Gemünd, die schon seit einigen Jahren in der Vorweihnachtszeit fleißig basteln und backen, um ihre Produkte auf Weihnachtsmärkten in der Umgebung zugunsten der Hilfsgruppe zu verkaufen. Doch in diesem Jahr fanden wegen der Corona-Pandemie keine Weihnachtsmärkte statt. Die beiden Frauen bastelten trotzdem und besuchten im Herbst einen Markt in Zülpich, wo sie einen Teil ihrer Arbeiten verkauften. Weitere Erlöse kamen durch Privatverkäufe zusammen. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr, sogar ohne Weihnachtsbäckerei, eine Spende von 635 Euro an die Hilfsgruppe geben können“, berichtete Roswitha Schmidt bei der Spendenübergab nicht ohne Stolz.
Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel haben die Hilfsgruppe viele guten Wünsche die Hilfsgruppe erreicht. So auch von der Big Band der Bundeswehr, deren Tour-Manager Johannes M. Langendorf auf „das wohl ungewöhnlichste Jahr in der Geschichte der Big Band der Bundeswehr“ zurückblickt. Trotz zahlreich abgesagter Konzerte habe die Bigband festgestellt, dass sich Kreativität, Ideenreichtum und der Wunsch, mit der eigenen Musik Freude zu bereiten, durch das Virus nicht gänzlich habe stoppen lassen. In diesem Jahr feiert die Bigband der Bundeswehr ihr 50-jähriges Bestehen.
Stabshauptmann Langendorf wünschte den Mitgliedern der Hilfsgruppe ein gesegnetes und gesundes Weihnachtsfest und ein hoffnungsvolles und von zunehmender Normalität geprägtes Jahr 2021, das für die Bigband wenige Tage vor Weihnachten mit einer doppelten Christmas-Show am 16. und 17. Dezember zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – mit dem Komiker und Schauspieler Markus Maria Profitlich als Gast – im Kulturkino in Vogelsang zu Ende geht. Johannes M. Langendorf: „Wir freuen uns schon riesig, dann mit Ihnen unseren 50. Geburtstag feiern zu können.“
Simmerath, 07.01.2021 – Trotz Schnee in der Eifel bitten wir Sie dennoch eindringlich: Bitte bleiben Sie Zuhause! Es macht keinen Sinn in die Gemeinde Simmerath zu kommen, denn es sind weder Parkplätze noch sanitäre Anlagen vorhanden. Auch werden Anwohnerstraßen für den Verkehr gesperrt. Darüber hinaus wird unser Ordnungsamt im Einsatz sein und Parkverstöße rigoros ahnden. Dies ist notwendig, da viele Besucher am vergangenen Wochenende Zufahrten, Rettungswege, Bürgersteige und Radwege blockiert haben oder ohne Erlaubnis auf privaten Wiesenflächen geparkt haben, die dadurch erheblich beschädigt wurden.
Zusätzlich werden verstärkt Corona-Kontrollen durchgeführt. Unterstützung erhalten wir hierbei durch das Technische Hilfswerk und durch die Polizei, die sich ebenfalls massiv beteiligen wird. Bitte weichen Sie nicht auf unsere Nachbarkommunen aus, denn die Stadt Monschau und die Gemeinde Roetgen werden ebenfalls so verfahren.
Wir bitten um Verständnis.
Bürgermeister Jörg Schmidt (re.) freut sich über das Drachen-Foto von Heiko Heinen – fürs Foto beide kurz ohne Maske. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm
Wachtberg-Berkum, 07.01.2021 – In warmes Licht getaucht strahlt er in leuchtenden Rosttönen mit ebenso gefärbtem Herbstlaub um die Wette – die Drachenskulptur am Einkaufszentrum in Berkum. Der Wachtberger Heiko Heinen hat diesen Moment mit der Kamera eingefangen und das gerahmte Foto Bürgermeister Jörg Schmidt als Leihgabe für dessen Amtszimmer überreicht.
Ein zweites Bild stellt dann die Beziehung des Drachen zur Gemeinde Wachtberg her. Schließlich ist Wachtberg auf besondere Weise mit dem Drachenfels verbunden, begründeten doch die Herren der Burg Drachenfels seinerzeit durch die Übersiedlung auf Burg Gudenau Wachtbergs Bezeichnung als Drachenfelser Ländchen. Und so ziert das zweite Foto, dass Heinen dem Bürgermeister überlassen hat, einen Weitblick vom Rodderberg hinüber zum Drachenfels.
Gemeinsam griffen Schmidt und Heinen zum Hammer, ein kurzer Blick, ob auch alles gerade ausgerichtet ist, und schon hingen die Fotos an der Wand. Man kann gespannt sein auf weitere Fotoarbeiten von Heinen. Lust, seine Werke mal in einer Foto-Ausstellung zu zeigen, hat der junge Informatiker jedenfalls bereits geäußert. (mm)
„Hoffnung made in Rheinland-Pfalz“, so bezeichnete die Ministerpräsidentin die Entwicklung des Corona-Impfstoffes durch das Mainzer Unternehmen Biontech. Foto: Staatskanzlei
Region/Mainz, 07.01.2021 – Mit einem digitalen Neujahrsempfang hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer Vertreter und Vertreterinnen aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf das neue Jahr eingestimmt. Als Ehrengäste waren der Mainzer Impfstoffentwickler von BioNtech, Prof. Ugur Sahin, und Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul dabei. „Beide stehen für Durchhaltewillen und Innovation. Eigenschaften, die wir in 2021 alle dringend brauchen, um in Rheinland-Pfalz gemeinsam stark aus der Pandemie hervorzugehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Sinan Köylü, der unter seinem Künstlernamen SINU als Liedermacher bekannt ist, moderierte die Veranstaltung und gab zugleich einen Einblick in den schwierigen Alltag eines Künstlers in Pandemiezeiten. Aber auch er zeigte sich optimistisch. Mit ihrem Dank an diejenigen, die in den vergangenen Monaten eine besondere Verantwortung getragen haben, eröffnete Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihren diesjährigen Neujahrsempfang. „Es sind ganz besonders die Menschen im medizinischen und pflegerischen Bereich, die durch ihren unermüdlichen Einsatz Sorge tragen für die Behandlung der Patienten und Patientinnen. Sie gehen seit Monaten über ihre Belastungsgrenze hinaus, um Leben zu retten. Ihnen gilt mein erster aufrichtiger Dank“, sagte die Ministerpräsidentin. „Danken möchte ich auch denjenigen, die täglich Großes leisten, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, obwohl sie dabei eine Ansteckung riskieren: Verkäufer, Busfahrerinnen, Handwerker und Paketbotinnen, Feuerwehrleute, Polizisten – und viele andere mehr. Ich danke auch der Lehrerschaft, Erziehern und Erzieherinnen. Sie sorgen dafür, dass in der Pandemie kein Kind den Anschluss verliert“, so die Ministerpräsidentin. Sie verwies auch auf die hervorragende Arbeit, die in Testlaboren und in der Forschung geleistet werde, so beim Testen der Corona-Proben oder der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes in Rekordzeit. Die Ministerpräsidentin blickt mit Zuversicht in die Zukunft. „Inzwischen haben wir begonnen, zu impfen und hoffen, dadurch möglichst viele Menschenleben zu retten und absehbar wieder mehr Normalität zu ermöglichen“, so die Ministerpräsidentin
Wie bereits viele andere Veranstaltungen fand auch der Neujahrsempfang der Ministerpräsidentin pandemiebedingt ganz anders als gewohnt – in einem digitalen Format – statt. Zahlreiche Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik, aus dem diplomatischen und konsularischen Corps, aus dem sozialen Bereich und Verbänden, Glaubensgemeinschaften sowie aus Kultur und Sport waren digital zugeschaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Mainzer Künstler Sinan Köylü, der unter seinem Künstlernamen SINU als Liedermacher bekannt ist. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Mainzer Gruppe Terztanz.
Die Ministerpräsidentin betonte mit Blick auf Corona die Bedeutung eines gut ausgebauten, verlässlichen Gesundheitssystems. „Dass sich Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können – egal wo sie wohnen – dafür arbeitet meine Landesregierung.“ Bei der Pandemiebewältigung sei das politische Handeln von drei Leitmotiven geprägt. „Erstens schützen wir die älteren Menschen, zweitens bringen wir Kinder und Jugendliche so gut wie möglich durch die Krise und drittens tun wir alles, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern“, so die Ministerpräsidentin.
Sie verwies in ihrer Rede auch auf die großen Einschränkungen, die Wirtschaftsbereiche wie Gastronomie und Einzelhandel, Kunst- und Kulturwirtschaft hinnehmen müssten. „Ich weiß, dass das trotz aller Hilfen für Sie und Ihre Beschäftigten eine unheimlich harte Zeit ist. Wir tun alles, um hier größtmögliche Unterstützung zu leisten, damit die Unternehmen und die Beschäftigten gut durch die Krise kommen“, so die Ministerpräsidentin.
„Hoffnung made in Rheinland-Pfalz“, so bezeichnete die Ministerpräsidentin die Entwicklung des Corona-Impfstoffes durch das Mainzer Unternehmen Biontech. Professor Dr. Ugur Sahin und Dr. Özlem Türeci haben in Rekordzeit von elf Monaten nach dem Ausbruch des Virus gemeinsam mit dem amerikanischen Partner Pfizer einen hochwirksamen Impfstoff entwickelt. „Das ist eine phantastische Forschungsleistung, die den Menschen in aller Welt Hoffnung gibt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit seiner herausragenden Forschungsleistung sei Biontech ein ausgezeichneter Botschafter für die Innovationskraft und für die Forschungs- und Unternehmensförderung in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland. Dies zeige auch, dass Rheinland-Pfalz ein attraktiver Wissenschaftsstandort sei für die klügsten und innovativsten Köpfe des Landes, so die Ministerpräsidentin.
Zum Rückblick auf das vergangene Jahr gehörte neben Corona auch die Erinnerung an die furchtbare Amokfahrt in Trier, bei der fünf Menschen ihr Leben verloren und zahlreiche verletzt wurden. „Die Tat macht mich noch immer fassungslos. Dankbar denke ich an diejenigen, die sofort zur Stelle waren. Das waren unzählige Passanten, die keinen Moment gezögert haben und Verletzte umgehend versorgt haben. Das zeigt mir: Menschen in diesem Land sind füreinander da. In extremen Situationen besonderer Not zeigt sich das sehr eindrücklich. Das stimmt mich zuversichtlich. Was mich stolz macht ist auch, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte innerhalb weniger Minuten in sehr großer Zahl vor Ort waren“, so die Ministerpräsidentin.
Mit Blick auf die Veränderungen durch Digitalisierung und die Klimakrise sprach sich die Ministerpräsidentin dafür aus, hieraus neue Zukunftsperspektiven für gute Arbeitsplätze und nachhaltig erfolgreiche Unternehmen zu machen. „Das ist keine Utopie – diese Zukunft hat in Rheinland-Pfalz längst begonnen“, so die Ministerpräsidentin und verwies dabei auf Beispiele rheinland-pfälzischer Unternehmen. „Ich will, dass wir auch in vielen Jahren noch ein Industrieland mit Zukunft sind. Mit nachhaltiger Produktion und guten, tarifgebundenen Arbeitsplätzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Ich bin sicher, dass wir die Pandemie gemeinsam gut bewältigen werden und ich bin ebenso sicher, dass wir für die Herausforderungen der Zukunft in Rheinland-Pfalz sehr gut gewappnet sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
v.l.n.r. Personalratsvorsitzender Ralf Dietz, Bereichsleiter Verwaltungssteuerung Christoph Buttner, Yvonne Klein, Ertan Akdemir, Svenja Hoss und Oberbürgermeister Dirk Meid. Foto: Bernd Wollenweber / Stadt Mayen
Mayen, 07.01.2021 – Kürzlich traten drei neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte so Svenja Hoss, die künftig als Erzieherin für die Kita Hausen und Yvonne Klein, die als Schulsozialarbeiterin für die Grundschulen in Mayen tätig sein werden.
Ebenso wurde im Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ertan Akdemir als geringfügig Beschäftigter Kommunaler Vollzugsbeamter willkommen geheißen.
„Ich wünschen Ihnen einen guten Start in der Stadtverwaltung Mayen und viel Freude an der neuen Aufgabe“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Diesen Wünschen schlossen sich Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.
Holger Schmitz (l.) und Christof Marx von der Stadtverwaltung Mechernich erläutern die Pläne für die Sanierung und Modernisierung der Kleinspielfeldanlage im Mechernicher Schulzentrum. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 07.01.2021 – Derzeit dürfen die öffentlichen Sportanlagen Lockdown-bedingt nicht genutzt werden. Die Pandemie hält die Stadt Mechernich aber nicht von ihren Plänen ab, das Kleinspielfeld im Mechernicher Schulzentrum für sportlichere Zeiten von Grund auf zu sanieren.
Aktuell hat das Kleinspielfeld, das aus den 1980er-Jahren stammt, seine beste Zeit hinter sich. Der Belag auf dem alten Handball- und Basketballspielfeld bröckelt in weiten Bereichen, das Unkraut wuchert zwischen den Ritzen ringsum. Möglich wird die Sanierung, weil das Land die dafür dringend benötigten Fördergelder in Höhe von 436.000 Euro jüngst zugesagt hat.
Nur einen Steinwurf entfernt von der alten Dreifachturnhalle und den beiden weiterführenden Schulen, dem Gymnasium Am Turmhof und der Gesamtschule Mechernich, soll wieder ein vielseitig nutzbares, kleines Leichtathletik-Sportzentrum entstehen. Die ersten Bagger sollen schon im Januar rollen.
Holger Schmitz, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Mechernich, und Christof Marx, Landschaftsarchitekt bei der Stadt, stellten das Konzept dem Bürgerbrief bei einem Ortstermin vor. Die Stadtverwaltung will das Multifunktionsfeld, auf dem durch unterschiedliche Markierungen Handball-, Tennis und Basketball gespielt werden kann, mit einem neuen Belag ausstatten. Hinzu kommen zusätzliche, separate Bereiche für Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen. Das DFB-Minispielfeld bleibt bestehen.
Auch für Rollstuhlsport geeignet
Bisher ist das Sportareal nur über mehrere Stufen erreichbar. Zukünftig soll der Zugang behindertengerecht sein und auch das Multifunktionsfeld soll so ausgestattet werden, dass darauf sogar Rollstuhlsportarten wie Basketball und Hockey betrieben werden können. „Es gibt bereits eine Gruppe, die immer in der Dreifachturnhalle trainiert“, so Schmitz.
Gleichzeitig wird auch die Laufbahn modernisiert, die neben dem großen Fußballrasenplatz hinter der Dreifachturnhalle liegt, der vor zwei Jahren erneuert worden ist. Statt auf Asche werden Läufer dann auf einer Tartan-Bahn trainieren können.
Langstreckenstreckenläufer müssen allerdings weiterhin den Weg zum Eifelstadion auf sich nehmen. „Für einen 400-Meter-Rundkurs ist im Schulzentrum definitiv kein Platz vorhanden“, erklärt Schmitz.
Zwischen dem Fußballplatz und der Skateanlage an der Grundschule könnte zudem noch ein Diskus-Kreisel Platz finden.
Für Vereine, Freunde und andere Gruppen
Die Anlage wird für Vereine und Nutzergruppen zugänglich sein. „Wenn jemand sagt, wir möchten regelmäßig mit zehn Leuten mittwochs um 17 Uhr zum Beispiel Basketball spielen, geht das. Ob vereinsmäßig, mit Freunden oder bürgerschaftlich organisiert, ist dann gleich.“ Mit der jeweiligen Gruppe werde eine Sondernutzung vereinbart und der Schlüssel durch die Stadtverwaltung ausgehändigt.
Eröffnet werden kann die frisch sanierte Anlage voraussichtlich im Sommer, so Marx. „Für den Belag braucht es bestimmte Temperaturen, daher wird dieser eher nicht vor April oder Mai aufgebracht werden können. Aber wir sind zuversichtlich, dass die Sportstätte spätestens zum neuen Schuljahr nach den Sommerferien 2021 an den Start geht.“
Stolberg, 07.01.2021 – Die Kupferstadt Stolberg hat nach 2015 erneut die diesmal unbefristete Auszeichnung als „Europaaktive Kommune“ vom Landesministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie dem NRW-Heimatministerium erhalten.
„Diese Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und das Ergebnis eines Selbstverständnisses in der Stolberger Stadtverwaltung und der Stolberger Politik, unsere Stadt als aktiven Teil der europäischen Idee zu begreifen“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas.
Die Landesregierung zeichnet mit diesem Preis Kommunen aus, die sich für ein „bürgernahes, lebendiges und zukunftsfähiges Europa einsetzen“, wie Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner betont. Die Kupferstadt Stolberg hat sich in der Flüchtlingskrise 2015 durch besonderes humanitäres Engagement empfohlen und dafür 2016 den Sonderpreis „Europaaktive Kommune“ erhalten. Auch seitdem ist die Kupferstadt Stolberg in der europäischen Zusammenarbeit sehr aktiv, beispielsweise in der intensiven Pflege der Städtepartnerschaften zu den französischen Kommunen Faches-Thumesnil und Valognes.
Für Heimatministerin Scharrenbach sind eben diese eng gepflegten Städtefreundschaften ein wichtiges Element europäischer Zusammenarbeit und ein wichtiger Grund der erneuten Preisverleihung: „Die ausgezeichneten Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteure bilden untereinander ein starkes von der Landesregierung initiiertes Netzwerk. Gleichzeitig bieten sie anderen Akteuren vorbildliche Beispiele guter Praxis. So sind etwa Städtepartnerschaften ein gutes Instrument, um den Dialog unter den Städten und Gemeinden in Europa immer wieder neu beleben zu können, insbesondere für junge Menschen.“
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Region Eifel/Düsseldorf, 07.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Regelungen zur Einreise aus den vom Robert Koch-Institut und den zuständigen Bundesministerien festgelegten Risikogebieten modifiziert. Statt der verbindlichen Anordnung einer Testung auf das Coronavirus bei der Einreise (Einreisetestung) besteht jetzt faktisch ein Wahlrecht zwischen Einreisetest und Quarantäne.
Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt seit dem 5. Januar 2021 zwar grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese Quarantäne kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist. Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend.
An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte und einreisende Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden.
Angepasst wurden auch die Regelungen für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika. In der Landesverordnung wird jetzt auf die zwischenzeitlich für diese Staaten bundesweit geltenden Testpflichten verwiesen. Einreisende aus diesen Ländern müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme zur Sicherheit zusätzlich eine mindestens fünftägige Quarantäne mit einer abschließenden weiteren Testung (Freitestung) an.
Hintergrund der Änderungen ist zum einen die Harmonisierung des Landesrechts mit dem Bundesrecht, sodass die Testpflichten für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika nun einheitlich geregelt sind. Zum anderen sind im Rahmen laufender Gerichtsverfahren zu Einreisen aus Risikogebieten Unklarheiten im Infektionsschutzgesetz des Bundes deutlich geworden. Konkret geht es um die Frage, ob zwingende Testungen nur von den kommunalen Behörden und dem Bund oder auch von den Ländern per Rechtsverordnung angeordnet werden können.
Auch aufgrund dieser Unklarheiten würde Nordrhein-Westfalen eine bundeseinheitliche Regelung für eine Testpflicht, wie sie gerade auf Bundesebene diskutiert wird, sehr begrüßen. Bis es eine solche bundesweite Regelung gibt, soll mit der nun erfolgten Änderung eine möglichst rechtssichere Lösung für Nordrhein-Westfalen geschaffen werden, um den dringenden Schutz vor zusätzlichen Infektionen aus anderen Ländern auch in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Hierzu wurde eine rein strukturelle Änderung vorgenommen: Angeordnet wird jetzt vorrangig eine Quarantäne, die aber bereits von Beginn an durch einen negativen Test verhindert werden kann.
Hintergrund:
Die Regelungen beziehen sich nur auf ausländische Risikogebiete und nicht auf innerdeutsche Regionen. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut unter der Adresse https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.
Die genannten rechtlichen Regelungen sind im Detail der Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinreiseVO) des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 5. Januar 2021 gültigen Fassung zu entnehmen.
Kardiologie-Chefarzt Dr. Alae Bourakkadi etabliert neues Team und erweitert Leistungsspektrum. Foto: GK Mittelrhein/St. Elisabeth Krankenhaus Mayen
Mayen, 06.01.2021 – „Der Anfang war doch schwieriger als erwartet“, gibt Dr. Alae Bourakkadi zu. Am 1. Januar 2020 kam er in das St. Elisabeth nach Mayen. Jetzt zieht der Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie nach einem Jahr Bilanz. „Ich habe ein tolles Haus vorgefunden, in dem ich allerdings fast das komplette Ärzte-Team neu aufbauen musste. Geholfen hat mir dabei das außerordentliche Engagement und die Motivation der anderen Klinikmitarbeiter, insbesondere in der Pflege. Hier hatte ich ein Team mit hoher fachlicher und menschlicher Kompetenz an meiner Seite, sodass wir uns alle schnell in den Klinikalltag integrieren konnten und die Patientenversorgung problemlos fortgeführt werden konnte. Aktuell ist das Ärzteteam der Inneren Abteilung mit einer jungen und motivierten Mannschaft fast komplett.“
Sehr positiv aufgenommen hat Dr. Bourakkadi in der schwierigen Anfangsphase auch die Resonanz und Akzeptanz der Bevölkerung, die von Anfang an klar signalisiert hat, dass sie zu ihrem Krankenhaus steht und auch hier behandelt werden möchte, „das hat mich motiviert und begeistert“. Bereits zwei Wochen nach seinem Eintritt gab es auch schon einen ersten Erfolg zu vermelden: Die Herzkatheter-Bereitschaft war wieder rund um die Uhr gewährleistet. Somit konnten Patienten, die sich mit einem frischen Herzinfarkt in akuter Lebensgefahr befanden, wieder vor Ort behandelt werden. Aber dann kam eine weitere, unerwartete und mächtige Herausforderung: die Corona-Pandemie. „Sie hat uns alle viel Zeit und Energie gekostet und tut es auch jetzt noch. Dank der hervorragenden Einsatzbereitschaft aller Beteiligten haben wir das bisher aber extrem gut gemeistert, sodass wir nie einen Ausbruch bei Patienten oder Mitarbeitern hatten oder uns von der Notfallversorgung abmelden mussten.“
Stolz ist Dr. Alae Bourakkadi auch auf die deutliche Erweiterung des Leistungsspektrums in der invasiven Kardiologie. Beispiele hierfür sind die rotablationsgestützte Katheterintervention bei hochgradig verkalkten Koronargefäßen, die Implantation von Vorhofohrverschlüssen zur Schlaganfallprophylaxe, die transkoronare Ablation der Myokardhypertrophie oder die Implantation des kleinsten Herzschrittmachers der Welt. „Außerdem können wir seit kurzem Patienten mit akutem Nierenversagen auf der Intensivstation selbst dialysieren, sodass eine Verlegung in ein größeres Haus nicht mehr notwendig ist“, freut sich der Chefarzt. Er will aber noch mehr: „Es gibt noch viel zu tun, um die Kardiologie in Mayen noch stärker und moderner zu gestalten.“ Das neue Herzkatheterlabor, welches sich derzeit in der Planung befindet und mit dessen Einrichtung in 2021 begonnen wird, ist ein gutes Beispiel hierfür. Auch das Therapieangebot wird sich in den nächsten Monaten und Jahren deutlich erweitern. Hiervon werden nicht nur Patienten aus Mayen, sondern aus der gesamten Eifel profitieren.
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