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Innenminister Lewentz: 5,9 Mio. Euro für Glasfaserausbau in der Vulkaneifel

Daun/Mainz, 28.01.2021 – Innenminister Roger Lewentz hat dem Landkreis Vulkaneifel Mittel in vorläufiger Höhe von rund 5,9 Millionen Euro für die Anbindung von Haushalten mit Glasfaser zugesagt. Nach den Planungen des Landkreises werden über 100 Gemeinden in den Verbandsgemeinden Daun, Kelberg und Gerolstein ausgebaut. Die Haushalte können anschließend eine Glasfaserleitung bis ins Gebäude mit mindestens 1 Gbit/s nutzen.

„Das Glasfaser-Projekt im Landkreis Vulkaneifel ist eines von derzeit 44 laufenden Breitbandinfrastruktur-Projekten im Land. Mit dem Nachtragshaushalt hat das Land noch einmal zusätzliche Fördermittel in Höhe von 122,3 Millionen Euro für Breitbandprojekte bereitgestellt“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Im Landkreis würden wie in vielen anderen Kreisen im Land die Möglichkeiten eines weiteren Förderaufrufs genutzt, um parallel zum bereits laufenden Projekt weitere Haushalte anzubinden.

Das Land konnte durch die Förderung des Breitbandausbaus die Versorgung in den letzten Jahren insbesondere im ländlichen Raum deutlich steigern. „Bereits 92,9 Prozent der Haushalte können auf Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s zugreifen. 49,2 Prozent der Haushalte in Rheinland-Pfalz verfügen sogar schon über Gigabit-Bandbreiten“, so der Minister.

Der konkrete Projektumfang nebst damit einhergehender Tiefbauleistungen, neu zu schaffender Glasfaserkabel-Kilometer und Leerrohr-Infrastruktur im Landkreis Vulkaneifel wird im Rahmen des endgültigen Zuwendungsbescheids des Landes in abschließender Höhe festgesetzt.

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GK-Mittelrhein etabliert bundesweit ersten Weiterbildungs-Verbund für Nephrologie

Region/Koblenz, 28.01.2021 – „Unser Ziel ist es, junge Leute für die Facharztweiterbildung auf dem Gebiet der Nephrologie zu motivieren und ihnen eine fachlich sowie organisatorisch ausgezeichnete Weiterbildung zu ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. Jens Lutz. Der Chefarzt der Klinik für Nephrologie und Infektiologie am Kemperhof in Koblenz hat sich gemeinsam mit niedergelassenen Nephrologen dafür eingesetzt, dass es jetzt bundesweit den ersten Weiterbildungsverbund für Nephrologie gibt. Verbundpartner sind das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein und niedergelassene Fachärzte aus der Region.

Der Zusammenschluss ermöglicht eine Weiterbildung, die komplett in der hiesigen Region durchgeführt werden kann – im klinischen und auch im niedergelassenen Bereich. Weitere Vorteile für die angehenden Fachärzte: nur einmal bewerben, ein lückenloser Weiterbildungsablauf sowie ein strukturierter Rotationsplan. So wird den zukünftigen Nephrologen eine Weiterbildung geboten, die individuell auf die persönliche Lebenssituation angepasst werden kann.

Das GK-Mittelrhein arbeitet dabei Hand in Hand mit niedergelassenen Partnern, zu denen das Nieren- und Hochdruckzentrum Mittelrhein sowie die Praxis für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Dialyse Mayen gehören. Das Projekt genießt ebenso die Unterstützung und Förderung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.

„Die jungen Ärzte erhalten durch den Verbund Planungssicherheit und Struktur in ihrer Weiterbildung. Außerdem bietet der Zusammenschluss Zugriff auf medizinische Datenbanken und ein umfangreiches Angebot aktueller Fachzeitschriften für Weiterbildungsteilnehmer sowie Verbundpartner, der durch unser Rechercheportal bereitgestellt wird“, erläutert Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstitutes des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (BFI). Begleitet wird der Weiterbildungsverbund Nephrologie von einer monatlich stattfindenden Fortbildungsreihe, in der die Weiterbildungsinhalte den Teilnehmern auf aktuellstem Stand vermittelt werden. Ansprechpartnerin für Fragen rund um den Weiterbildungsverbund Nephrologie ist Franziska Korries, Studium- und Studierendenkoordinatorin des BFI, Telefon: 0261 499-1805, E-Mail: franziska.korries@gk.de.

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Förderung für die nordöstliche Innenstadt Mayen

Mayen, 28.01.2021 – In diesen Tagen erreichte die Stadtverwaltung Mayen eine freudige Nachricht: Stellvertretend für das Ministerium des Innern und für Sport überreichte Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm aus dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz Oberbürgermeister Dirk Meid und dem zuständigen Fachbereichsleiter Andreas Seiler den Förderbescheid für die Sanierungsmaßnahmen in der nordöstlichen Innenstadt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige Zentren“ (ehemals Aktive Stadt) ist die Stadt verpflichtet jährlich einen Förderantrag für die in diesem Zeitraum anstehenden Maßnahmen zu stellen.

Nun erhält die Stadt Mayen aufgrund des Antrages 2020 einen Zuschuss von insgesamt 423.000 €. Die Zuschüsse werden gestaffelt bis zum Jahr 2024 ausgezahlt.

Die Zuwendung beträgt dabei 90 % der förderfähigen Kosten der beantragten Maßnahmen und enthält 211.000 Euro Bundesmittel. Mit diesen Geldern können wichtige Maßnahmen für die Innenstadtentwicklung und ein aktives Stadtzentrum in dem derzeit rechtskräftigen Sanierungsgebiet „Nordöstliche Innenstadt“ und dem vorgesehenen Erweiterungsgebiet umgesetzt werden.

Im Jahr 2021 sind das zum Beispiel die Fortführung der Planungen der Hochgarage sowie die Freilegung der hierfür erworbenen Grundstücksflächen. Außerdem wird das Projekt „Wasserpförtchen“ weiter geplant. Die künftige Neugestaltung des Wasserpförtchens sieht eine durchgehend barrierefreie Promenade auf dem jetzigen Straßenniveau, eine zweite, parallel verlaufende Promenade auf dem Niveau der Nette sowie eine großzügige Sitztreppenanlage vor.

Das bisherige Sanierungsgebiet wird 2021 noch um folgende Straßenzüge erweitert: Brückenstraße, Am Brückentor, Markstraße zw. Brückenstraße und Habsburgring, Am Mühlenturm, Habsburgring zw. Brückentor und Wittbender Tor mit Straßenseite Innenstadt, Am Wittbender Tor zwischen Habsburgring und Stehbach, Stehbach zw. Habsburgring und Wittbender Tor, Mauerstraße, Kreuzgasse und „An der Stadtmauer“. Sobald das Erweiterungsgebiet den Status eines Sanierungsgebietes erlangt hat, können dort ebenfalls erste Maßnahmen geplant werden.

Und natürlich werden auch im Jahr 2021 private Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden Sanierungsgebiet sowie künftig auch im Erweiterungsgebiet gefördert. Mehr Informationen zu diesen privaten Fördermöglichkeiten erhält man über den, für das Sanierungsgebiet zuständigen Citymanager Herrn Franzen (benjamin.franzen@mayen.de oder unter der 02651 – 7056349).

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Mit dem Sportverein fit durch die Krise – Jetzt mit Verein bewerben: Insgesamt 3.000 Euro Preisgeld

Region/Mayen-Koblenz, 28.01.2021 – Sportvereine im Landkreis Mayen-Koblenz können sich ab sofort für die Auszeichnung mit der „MYK-Sport-Medaille“ bewerben. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro verbunden: 2.000 Euro gehen an den Gewinner und jeweils 500 Euro an den Zweit- und Drittplatzierten. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März. Das diesjährige Motto für die MYK-Sportmedaille lautet „Gemeinschaft trotz Distanz – Unser Verein kommt fit durch die Krise“.

Das Motto ist offen für alle Bereiche der Vereinsarbeit, wie Josefine Wyrth, Sportreferentin des Landkreises, erläutert: „Wir suchen Vereine, die sich von den Corona-bedingten Einschränkungen nicht haben entmutigen lassen.“ Bewerben können sich die Vereine mit Konzepten, die den Zusammenhalt innerhalb der Mitglieder und darüber hinaus in Zeiten von Social Distancing besonders fördern. Unter dem Motto sind verschiedene Schwerpunkte denkbar: „Zahlreiche Vereine haben sich in der Gemeinde unter anderem im Rahmen von Nachbarschaftshilfen wie Einkaufsunterstützungen engagiert oder Masken genäht“, weiß die Sportreferentin. Aber auch digitale Lösungen innerhalb des Vereinslebens sind bei den Bewerbungen gerne gesehen. „Das fängt an bei der digitalen Vorstandssitzung und reicht bis zu regelmäßigen Kurs- und Bewegungsangeboten, die online stattgefunden haben. Je kreativer ein Verein in der Krise war und immer noch ist, desto besser“, sagt Josefine Wyrth.

Auch Burkhard Nauroth, Kuratoriumsvorsitzender der Sportstiftung Mayen-Koblenz, liegt das Thema besonders am Herzen: „Unsere Sportvereine sind wie jeder andere Bereich unserer Gesellschaft stark von den zahlreichen Regelungen und Einschränkungen betroffen. Da es besonders viele Vereine gibt, die sehr gute Ideen entwickelt haben, freue ich mich, dass wir in diesem Jahr ausnahmsweise ein Preisgeld an drei Vereine auszahlen können.“

Bis zum 31. März müssen die Bewerbungsunterlagen vorliegen. Weitere Informationen zur Sportmedaille und Bewerbung gibt es bei Josefine Wyrth, Telefon 0261/108-219, E-Mail: josefine.wyrth@kvmyk.de

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Die BBS spart 200 Tonnen CO2 pro Jahr – Stadt, Kreis und Ahrtal-Werke bauen Zusammenarbeit weiter aus

Ahrweiler, 28.01.2021 – Gute Nachrichten für den Klimaschutz: Seit Anfang des Jahres ist auch die Berufsbildende Schule des Kreises (BBS) an das Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke angeschlossen. Bereits Mitte 2018 hatten der Kreis, die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Ahrtal-Werke die Einbindung der Schule an das zentrale Wärmenetz für die Heizperiode 2021 vereinbart. Durch die Umstellung von Gas auf Fernwärme können so jährlich rund 200 Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden. Geplant war der Anschluss im Zuge der Baumaßnahmen der neuen Abfahrt der B266 sowie der Erneuerung des Bahnhofsvorplatzes.

„Wir verfolgen mit dem Fernwärmeanschluss der BBS konsequent unser Ziel, nachhaltigen Klimaschutz zu betreiben. Die Umstellung ist ein weiterer wichtiger Schritt in Bezug auf die freiwillige Verpflichtung des Kreises, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken“, erläutert Landrat Dr. Jürgen Pföhler, bei einem gemeinsamen Termin mit Bürgermeister Guido Orthen, dem Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, Dominik Neswadba, Bereichsleiter Christophe Vianden, Schulleiterin Gundi Kontakis und Jörg Hamacher, Werkleiter des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement. „Nach dem Altbau des Are-Gymnasiums und der Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Realschule plus ist die BBS bereits die dritte Schule des Kreises, die mit klimafreundlicher Fernwärme von den Ahrtal-Werken versorgt wird“, freut sich auch Hamacher.

Bürgermeister Guido Orthen dankte den Beteiligten für die reibungslose Projektrealisierung. „Der Anschluss der BBS an das städtische Fernwärmenetz ist ein hervorragendes Beispiel für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kreis, Stadt und den Ahrtal-Werken. Durch das konstruktive Miteinander bei der Realisierung der erforderlichen Baumaßnahmen sowie deren Einbindung in die Zeitpläne der umfangreichen Bauprojekte zur Vorbereitung der Landesgartenschau, konnte die Umstellung fristgerecht fertiggestellt werden. Damit schonen wir die Umwelt und realisieren einen weiteren Baustein in Bezug auf das Ziel einer klimaneutralen Landesgartenschau.“

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Digitale Live Touren durch – Der gekaufte Kaiser. Die Krönung Karls V. und der Wandel der Welt

Aachen, 28.01.2021 – Das Centre Charlemagne bietet während der Schließung des Museums aufgrund der hohen Nachfrage im Januar 2021 und Dezember 2020 auch im Februar virtuelle Rundgänge durch das Haus an. In einer Zoom-Konferenz führen Kuratorinnen und Kuratoren der Route Charlemagne sowie Vermittlerinnen und Vermittler des Museumsdienstes live durch die Ausstellung.

Sie geben Einblicke in die Ausstellungsarchitektur, präsentieren Raumansichten und stellen ausgewählte Exponate vor. Interessierte könne sich einfach anmelden, während der Führung Fragen stellen oder nur entspannt zuhören. Die Teilnahme ist kostenlos.

Termine und Anmeldung

Die digitalen Live-Führungen im Februar dauern jeweils ca. 60-75 Minuten und werden an folgenden Terminen angeboten:

Di 02.02., 11 Uhr Mi 03.02., 11 Uhr
Do 04.02., 16 Uhr und 18 Uhr
So 07.02., 16 Uhr
Di 09.02., 11 Uhr
Mi 10.02., 11 Uhr
Do 11.02., 16 Uhr und 18 Uhr
So 14.02., 16 Uhr
Di 16.02., 11 Uhr
Mi 17.02., 11 Uhr
Do 18.02., 16 Uhr und 18 Uhr
So 21.02., 16 Uhr
Di 23.02., 11 Uhr
Do 25.02., 16 Uhr

Die Voraussetzungen zur Teilnahme an der ZOOM Konferenz sind ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone o.ä.) mit Breitband-Internetanschluss sowie eine gültige Mailadresse. Die Teilnehmenden erhalten einen Link per E-Mail für die Zoom-Konferenz und wählen sich kurz vor Führungsbeginn mit diesem Link ein.

Information und Anmeldung: Museumsdienst Aachen
Tel.: +49 241 432 4998 oder museumsdienst@mail.aachen.de

Die Ausstellung „Der gekaufte Kaiser. Die Krönung Karls V. und der Wandel der Welt“ ist der erste von drei Teilen der Trilogie „Dürer – Karl V. – Aachen“. Mehr zu diesem Ausstellungsprojekt unter www.duerer2020.de.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog in deutscher Sprache zum Museumspreis von 34,80 Euro. Alle, die über das Leben und die Zeit Karls V. mehr wissen wollen, können ihn über den Kulturbetrieb der Stadt Aachen beziehen: kulturbetrieb@mail.aachen.de

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Jetzt ist die Jugend gefragt! Öffentlichkeits-Beteiligung zur Skateanlage in Kreuzau startet am 1. Februar

Kreuzau, 28.01.2021 – Nachdem im Jahr 2019 über 1.000 Unterschriften von Jugendlichen und ihren Unterstützern bei Bürgermeister Ingo Eßer abgegeben wurden, die sich ihre Skateanlage zurückwünschen, beginnt die konkrete Planung des neuen „Skate- und Bewegungsparks“ in Kreuzau. Die Gemeinde Kreuzau hat hierzu im Herbst 2020 über 700.000 Euro Fördermittel aus dem Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ bewilligt bekommen.

Mit diesem Geld werden auf der Wiese zwischen dem Freizeitbad monte mare, der Großsporthalle, Schulzentrum und Festhalle eine neue Skateanlage, ein Streetbasketballplatz und Verweilflächen für Jugendliche errichtet. Ein großer Erfolg für die Jugendlichen und für alle Skater. Das freut auch Bürgermeister Eßer: „Ich freue mich sehr, dass wir den Jugendlichen und allen Skatefreunden bald eine neue Freizeitanlage bieten können, auch als informeller Treffpunkt. Zusätzlich haben wir eine tolle Chance, die jungen Leute frühzeitig in die Planungen mit einzubeziehen.“

Zur konkreten Ausgestaltung der Aufenthalts- und Bewegungsflächen sind dabei die Ideen und Meinungen der Jugendlichen ganz wichtig. Die künftigen Nutzer der Fläche sollen aktiv mitgestalten und so „ihren“ Platz schaffen. Unter dem Titel „Dein Park“ startet ab dem 25. Januar die Online-Beteiligung. Unter www.kreuzau.de ist die Umfrage mit ersten Entwürfen, Visualisierungen und ein virtueller Drohnenflug zur Freizeitanlage zu finden, die vom Landschaftsarchitekturbüro Reepel+Schirmer in Zusammenarbeit mit dem Skateanlagenplaner Fa. Schneestern ausgearbeitet wurden.

In Form eines Online-Fragebogens haben alle Interessierten die Chance ihre Ideen einzubringen. Die Beteiligung geht bis zum 15. Februar 2021. Danach setzen sich die Planer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde intensiv mit den Ideen auseinander und entwickeln eine abschließende Planung. Mit dem Bau der Anlage soll in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden.

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Bätzing-Lichtenthäler: Termin-Registrierungen für die Corona-Schutzimpfungen weiter nutzen

Region/Mainz, 28.01.2021 – In Rheinland-Pfalz gab es bisher insgesamt 139.626 Corona-Schutzimpfungen, davon 59.623 in Pflegeinrichtungen (31.379 Bewohnerinnen und Bewohner und 28.244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), 16.651 in Krankenhäusern sowie 63.153 Impfungen in den Impfzentren des Landes. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte die hohe Priorität der Zweitimpfungen. „In den Alten- und Pflegeheimen wurden bereits 4.053 Zweit­impfungen vollzogen, auch in den Krankenhäusern gab es inzwischen bereits 787 Zweitimpfungen.“

„Unser Ziel, bis Ende Januar 100.000 Menschen zu impfen, haben wir trotz aller Lieferengpässe bereits deutlich erreicht und bei den Impfungen in den Pflegeeinrichtungen kommen wir sehr gut voran. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch unser Ziel, bis Anfang Februar Impfungen in allen Einrichtungen durchgeführt haben, erreichen werden. Bislang konnten bereits Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiter in 416 der aktuell 474 stationären Pflegeeinrichtungen im Land geimpft werden“, lautete die Zwischenbilanz von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Ministerin wies erneut darauf hin, dass es nach wie vor seitens des Bundes keine Angaben zu Liefermengen und -daten für Lieferungen des Impfstoffes Biontech nach dem 15. Februar gibt. „Damit fehlt uns als Land weiterhin die Sicherheit für die Planung der weiteren Impfungen. Gemeinsam auch mit anderen Bundesländern habe ich mich im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz erneut dafür eingesetzt, dass es schnell Planungssicherheit zu den Impfstofflieferungen geben muss“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19- Impfempfehlung der STIKO können nicht alle Krankheitsbilder oder Impfindikationen berücksichtigt werden. Deshalb sind Einzelfallentscheidungen möglich. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler informierte darüber, dass Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Ernst Merz, dem früheren langjährigen Präsidenten des Landessozialgerichtes Rheinland-Pfalz, ein ent­sprechendes Verwaltungsverfahren entwickelt hat, um Personen, die nicht explizit in der Empfehlung der STIKO genannt sind, in die jeweilige Priorisierungskategorie einzuordnen. „Dies betrifft beispielsweise Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen, für die bisher zwar keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz bzgl. des Verlaufes einer COVID-19-Erkrankung vorliegt, für die aber ein erhöhtes Risiko angenommen werden kann“, erläuterte die Ministerin. Ein entsprechendes Antragsformular werde voraussichtlich bis Ende der Woche auf der Internetseite des Ministeriums zur Verfügung gestellt.

Staatssekretär und Impfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm rief dazu auf, die Möglichkeit zur Registrierung für einen Impftermin zu nutzen: „Weiterhin können sich alle Personen der Gruppe der höchsten Priorität für die Corona-Schutzimpfung in einem Impfzentrum registrieren.“ Insbesondere in den Randzeiten und am Wochenende sei das Callcenter für die Registrierung aktuell gut erreichbar. „Alle abgeschlossenen Registrierungen im Terminpool erhalten automatisch einen Termin für die Impfung im Impfzentrum, sobald Impfstoffe zur Verfügung stehen und weiter Termine vergeben werden können“, so Dr. Wilhelm.

Hinsichtlich der voraussichtlichen Zulassung des Impfstoffes von Astrazeneca erklärte der Impfkoordinator: „Die Zulassung durch die europäische Arzneimittel Agentur EMA wird voraussichtlich Ende dieser Woche erfolgen. Solange diese nicht erfolgt ist, können wir nicht sagen, wie dieser Impfstoff innerhalb der Impfstrategie des Landes eingesetzt werden kann.“

Die Terminvergabe ist im Internet unter www.impftermin.rlp.de, sowie telefonisch unter der 0800 / 57 58 100 (montags bis freitags von 7 Uhr bis 23 Uhr, an den Wochenenden zwischen 10 Uhr und 18 Uhr) erreichbar.

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Erweitertes Solarkataster geht online – Eignung von Freiflächen und Fachkräfte-Suche als neue Funktionen

Ahrweiler, 28.01.2021 – Das Solarkataster im Kreis Ahrweiler wird um zwei wesentliche Funktionen erweitert. Künftig kann auch die Eignung von Freiflächen als Photovoltaik-Standort berechnet werden. Darüber hinaus ist über einen Link die Suche nach geeigneten Fachkräften für den Bau und die Instandhaltung von Solaranlagen möglich. Das  hat der Kreis- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler beschlossen. Die neuen Funktionen sind ab dem 01. Februar verfügbar.

Die Koordinatorin Energiewende der Kreisverwaltung, Franziska Schlich, wird als Lotse die Interessentinnen und Interessenten im für Freiflächen in aller Regel wesentlich komplexeren Planungsprozess unterstützen. Die Kontaktinformationen werden direkt im Solarkataster und auf der Homepage des Kreises aufgenommen. Ebenfalls wird eine zentrale E-Mail-Adresse solarkataster@kreis-ahrweiler.de dort verlinkt. Anfragen über diese Adresse erreichen somit direkt das Klimaschutz-Team und werden dort weiter bearbeitet, so dass eine zeitnahe und kompetente Bearbeitung sichergestellt werden kann.

Nach der Eignungsprüfung des Daches oder der Freifläche wird auf die Suchfunktion der Handwerkskammer Koblenz verlinkt. Dort kann der Interessent sich regionale Solarteure, also Fachkräfte für den Bau und die Instandhaltung von Solaranlagen, heraussuchen, die bei der Verwirklichung der Solaranlage helfen.

Das Solardachkataster wurde im Jahr 2012 entwickelt und fortlaufend ausgebaut.

Unter www.solarkataster-ahrweiler.de informiert das System kostenlos über die grundsätzliche Eignung von Dachflächen für die solare Nutzung unter Berücksichtigung von Bedingungen wie Sonneneinstrahlung und Verschattung. Technisch handelt es sich um eine digitale Karte, die in Verbindung mit Luftbildaufnahmen die Eignung jedes einzelnen der rund 127.000 Dächer im Kreis – von der Scheune bis zum Industriekomplex – bewertet.

Weitere Informationen: Kreisverwaltung Ahrweiler, Franziska Schlich, Koordinatorin Energiewende, Telefon 02641/975-527, E-Mail Franziska.Schlich@kreis-ahrweiler.de.

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„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ Professor Ruben Sturm in Großbüllesheim zu Gast

Euskirchen-Großbüllesheim, 28.01.2021 – Im Rahmen einer kirchenmusikalischen Andacht zum Fest „Darstellung des Herrn“ ist am Sonntag, 31. Januar, 17 Uhr, der Rottenburger Domorganist Professor Ruben Sturm zu Gast in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim. An der Seifert-Orgel spielt er Werke von Bach, Gade, Rehfeldt, Karg-Elert, Lehrndorfer und Sturm. Der Theologe Georg Schneider ergänzt die Andacht mit theologischen Impulsen. Eingeladen hat der Förderverein der Musik-Kultur an St. Nikolaus.

Ruben Johannes Sturm wurde 1979 in Speyer geboren, wo er im Bischöflichen Kirchmusikalischen Institut seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Er studierte in Frankfurt am Main Kirchenmusik und Künstlerisches Orgelspiel. Weitere Studien und Meisterkurse führten ihn nach Paris, Wien, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin und Stuttgart. Zudem ist Sturm ausgebildeter Orgelsachverständiger.

Er erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, darunter 2002 den zweiten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb „Arthur Piechler und Heinrich Kaspar Schmid“ in Landau an der Isar, 2008 den ersten Preis beim Wettbewerb „Orgelimprovisationen im Gottesdienst“, 2019 gewann er den Orgel-Improvisations-Wettstreit bei der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg.

Von 1995 bis 2005 war er als Kirchenmusiker an St. Jakobus in Schifferstadt tätig, während des Studiums wirkte er an weitere Kirchen in Oberursel und Frankfurt am Main mit, wo er unter anderem am Kaiserdom St. Bartholomäus Orgeldienste an der größten Orgelanlage in Hessen übernahm. 2004 erhielt er einen Lehrauftrag des Bistums Mainz, dessen Regionalkantor er 2005 wurde. Im Herbst 2009 folgte die Berufung nach Rottenburg am Neckar, wo er seit 2010 als Domorganist sowie als Professor für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel wirkt.

In Großbüllesheim stehen neben den Eigenkompositionen „Suite française classique improvisée sur le »Lumen ad relevationem gentium«“ und „»Triptyque liturgique improvisée« pour la fête de la présentation de Jésus au temple“ folgende Werke auf dem Programm: die Choralfantasie „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, BWV 739, von Johann Sebastian Bach, das Choralvorspiel „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von Nils Wilhelm Gade, die Choralbearbeitung „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ op. 65 Nr. 44 aus den Choralimprovisationen von Sigfrid Karg-Elert, „Nostro Lumine – Ein Licht erstrahlt in dunkler Nacht“ von Mathias Rehfeldt, die Mediation über „Lumen ad relevationem gentium“ von Wolfram Rehfeldt sowie die Toccata über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ aus „8 Choralvorspiele zu Weihnachtsliedern“ von Franz Lehrndorfer.