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Unterstützung für die Veranstaltungs-Branche: Förderlinie „Lichtblicke“ geht in die Verlängerung

Ahrweiler, 30.01.2021 – Die Kreiswirtschaftsförderung weist auf die Verlängerung der Förderlinie „Lichtblicke“ zur Unterstützung der Veranstaltungswirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz hin. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur möchte mit der Programmlinie „Lichtblicke“ gezielt die Veranstaltungsbranche im Kultursektor unterstützen, die von den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung besonders betroffen war und noch ist. Die Antragsfrist für die Förderlinie „Lichtblicke“ wurde bis zum 15. Februar 2021 verlängert.

Die Förderbedingungen sind so festgelegt, dass alle Beteiligten für ihren Aufwand honoriert werden, selbst wenn die Veranstaltungen Corona-bedingt nicht live, sondern nur digital oder hybrid stattfinden können. Die Projekte müssen bis spätestens 30. April anlaufen. Projekte die im März oder April beginnen, werden auch gefördert, wenn sie im Zeitraum Mai / Juni fortgesetzt werden. Die maximale Förderhöhe beträgt 25.000 Euro.

Weitere Informationen zur Förderlinie „Lichtblicke“ und der Antragstellung gibt es beim Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, fokuskultur@kulturstiftung-rlp, www.mwwk.rlp.de oder unter dem Link zu den Förderkriterien Lichtblicke 2021 https://bit.ly/3qCFCpm.

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Coronavirus-Variante (B.1.1.7) jetzt auch in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

Region/Mainz, 29.01.2021 – Die rheinland-pfälzische Landesregierung bestätigt die Meldung der Laborfirma Bioscientia, dass – wie auch in zahlreichen anderen Bundesländern – nun in Rheinland-Pfalz Fälle der britischen Coronavirus-Variante (B.1.1.7) nachgewiesen wurden.

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Wirtschaft

Volksbank Eifel eG – In einer starken Gemeinschaft sind Sie der Gewinner an Bord

Bitburg/Prüm/Gerolstein, 29.01.2021 – Die Vorstände der Volksbank Eifel eG, Andreas Theis und Michael Simonis, präsentieren die aktuell vorliegenden Ergebnisse des Jahres 2020.

Dabei überwiegen das Wachstum aus eigener Kraft und die positive Entwicklung der verschiedenen Unternehmensbereiche, die auch auf zahlreiche getroffene Entscheidungen in der Vergangenheit zurückgehen.

Die Volksbank Eifel eG wird auch 2021 den unverändert schwierigen Herausforderungen wie Niedrigzinsphase, Regulatorik, Digitalisierung und nicht zuletzt den Corona-bedingten Einschränkungen erfolgreich begegnen.

Erfreulicherweise konnten die Marktanteile erneut ausgebaut werden. Zum Stichtag per 31. Dezember 2020 belief sich die Bilanzsumme auf 1,559 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 125 Millionen Euro oder 8,7 Prozent entspricht. Die beachtliche Steigerung im Bereich der Kundenkredite mit einem Plus von 8,9 Prozent auf nunmehr 1,076 Milliarden Euro und das Wachstum der Kundeneinlagen um 8,4 Prozent auf über 1,205 Milliarden Euro sind ein deutliches Zeichen für das große Vertrauen der Mitglieder und Kunden in die Beratungsleistung der Eifeler Genossenschaftsbank.

Das Kundenwertvolumen in Höhe von 3,34 Milliarden Euro stieg gegenüber dem Vorjahr um 240 Millionen Euro bzw. um 8 Prozent. Das Kundenwertvolumen beschreibt die Summe der Kundenkredite und Kundeneinlagen sowohl im bilanziellen als auch im außerbilanziellen Geschäft. Somit vertrauten 2020 die Mitglieder und Kunden der Volksbank Eifel eG mehr Gelder an als je zuvor.

„Besonders in Zeiten, in denen Themen wie Zinsen und Geldanlage wenig Freude bereiten, wünschen sich unsere Mitglieder und Kunden kompetente Antworten und Lösungen, die wir mit 317 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Form der qualifizierten Genossenschaftlichen Beratung bieten“, erklärt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG, den Zuwachs an Kundengeldern.

„Wir sind der starke Partner in der Region sowohl für Privatkunden als auch für Firmenkunden, die mit uns große und kleine Projekte verwirklichen. Mit unserer Genossenschaftlichen Beratung steht vor allem der Kunde im Mittelpunkt. Mit dieser leisten wir wertvolle Hilfestellungen, um persönliche Ziele und Wünsche zu verwirklichen“, kommentiert Michael Simonis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

Ergänzt um das hochwertige Beratungskonzept FiRMa (Finanzen Rundum Managen) für Kunden mit einem individuellen Beratungsanspruch – sowohl mit Unternehmensbezug (Firmenkunden) als auch ohne Unternehmensbezug (finanzstarke Privatkunden) wird die ausgezeichnete Beratungsqualität der Volksbank Eifel eG abgerundet.

In den vergangenen Jahren hat sich die Volksbank Eifel eG auf strategische Entscheidungen wie der Neustrukturierung des Filialnetzes, dem Ausbau von Geschäftsstellen und Servicepoints sowie der räumlichen Ausweitung des Beratungskonzepts VR Eins konzentriert.

„Die aktuellen Zahlen sprechen für unsere erfolgreiche Strategie mitunter auch an Weitblick und Mut, notwendige Entscheidungen zu treffen. Sie belegen, dass die bereits 2017 begonnenen Veränderungsprozesse erfolgreich umgesetzt wurden und nun ihre Wirkung zeigen. Bei dem Projekt ‚Stationärer Vertrieb‘ ging es um viel mehr als nur um den Aspekt der Filialgestaltung. Es ging hierbei darum, die Omnikanalbetreuung, also die Betreuung von Kunden über wechselnde Kanäle hinweg, umzusetzen. Die Volksbank Eifel eG hat die Chance zur Digitalisierung schon frühzeitig genutzt, um vorrangig für Mitglieder und Kunden attraktive Serviceleistungen zu schaffen, die dem geänderten Nachfrageverhalten und der aktuellen Kostenentwicklung entsprechen“, so Andreas Theis.

2020 investierte die Volksbank Eifel eG rund 1,5 Millionen Euro in Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen ihres Filialnetzes, u. a. in den Umbau der Hauptstelle Prüm sowie in die Neueröffnungen der VR Eins in Prüm und Neuerburg. Das digital persönliche Filialkonzept VR Eins kombiniert moderne Kommunikationswege – wie WhatsApp, Video-Chat etc. – mit der Qualität der Genossenschaftlichen Beratung.

„Auch 2021 werden wir weiterhin den intensiven Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden pflegen. Die einzigartige Nähe zeichnet uns seit fast 160 Jahren aus. Durch unsere starke Präsenz vor Ort – mit 21 Standorten und einer Erreichbarkeit von 7 bis 19 Uhr – zeigen wir unsere Kundennähe und fördern das gewachsene Vertrauen“, erklärt Michael Simonis.

Das Leistungsspektrum der Servicepoints der Volksbank Eifel eG umfasst unter anderem:

  • Die VR-SISy, die eine persönliche Beratung per Videoübertragung in Echtzeit anbietet.
  • Den eBriefkasten, dem 24 Stunden an sieben Tagen der Woche Überweisungen und Dokumente anvertraut werden können. Dieser wird digital geleert – die Post gelangt sicher zum jeweiligen Empfänger in der Volksbank Eifel eG.

Der Trend zur Digitalisierung und im Besonderen zum digitalen Banking gewinnt durch die Corona-Pandemie an Rückenwind. Was früher allein die Bankfiliale war, ist heute für viele Nutzer schon das Smartphone. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum Thema „Digitale Alltagskompetenz und Bankdienstleistungen“, die im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen – durchgeführt wurde. Zu dessen Mitgliedsbanken gehört auch die Volksbank Eifel eG, die bei ihren Kunden gleichfalls eine wachsende Nutzung der digitalen Kanäle beobachtet.

„Die Verwendung dieser Geräte ist im Alltag fast in der gesamten Bevölkerung angekommen – und damit grundsätzlich auch die Möglichkeit, darüber Bankgeschäfte abzuwickeln. Das zeigt sich gerade auch beim kontaktlosen Bezahlen, das mit dem Smartphone oder der Girocard erfolgen kann“, sagt Andreas Theis.

„Wir sehen es im Zusammenhang mit unserem genossenschaftlichen Förderauftrag als unsere Aufgabe an, noch mehr Mitglieder und Kunden von unseren digitalen Anwendungen zu überzeugen. Unsere digitalen Anwendungen sorgen für Sicherheit, stärken die persönliche Unabhängigkeit und erhöhen die Lebensqualität. Dabei verlassen wir uns auf unseren bewährten genossenschaftlichen Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Profitieren werden wir dabei von dem hohen Vertrauensbonus, den wir online wie offline genießen“, so Michael Simonis.

„Für uns ist klar, dass wir den Weg der Omnikanalbetreuung, also die Betreuung von Kunden über wechselnde Kanäle bzw. Wege hinweg, den unsere Bank schon vor der Krise eingeschlagen hat, jetzt konsequent weiter gehen werden. Dieser Mix aus guten digitalen Angeboten, funktionierenden Kundenservicecentern mit qualifizierter Beratung vor Ort sowie Videoberatung wird ausgewogen sein. Hier geht es um die Pflege des Vertrauensnetzwerkes: Omnikanal bedeutet unverändert persönliche Regionalbank!“, erläutert Andreas Theis.

Den digitalen Weg schlug die Volksbank Eifel eG auch im Thema Vertreterversammlung ein und führte erstmals in ihrer Geschichte Anfang Juli 2020 diese erfolgreich virtuell durch. Aufgrund der anhaltenden Pandemie ist auch für 2021 eine virtuelle Durchführung geplant – diese findet am 21. und 22. April 2021 statt. Die Vertreter werden von den Mitgliedern der Bank alle vier Jahre neu gewählt. Die Wahl findet dieses Jahr vom 25. bis 26. Februar 2021 während den Öffnungszeiten der Geschäftsstellen statt. Nach dem Prinzip der gelebten Demokratie entscheiden so die Mitglieder aktiv über die Geschicke ihrer Volksbank Eifel eG mit.

Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor für die bislang erreichten Ziele sind laut Michael Simonis die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG, die neugierig und engagiert den notwendigen Wandel hervorragend umgesetzt haben: „Wir schaffen und erhalten Arbeitsplätze, zahlen Steuern, sichern und stabilisieren dadurch die finanzielle Lage unserer Städte und Gemeinden im Geschäftsgebiet und zeigen auch durch soziales Engagement unsere Nähe zu unserer Region“, unterstreicht Michael Simonis.

Dass auch eine Bank eine Heimat hat und diese auch fördert, bringt die Volksbank Eifel eG durch ihr soziales Engagement zum Ausdruck. Mit der Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ hat die Genossenschaftsbank allein 2020 rund 27 Projekte mit 132.000 Euro unterstützt. Bei „Viele schaffen mehr“ können alle als gemeinnützig anerkannten Vereine und Einrichtungen mitmachen, wie beispielsweise Fördervereine von Schulen, Sportvereine, kulturelle Vereinigungen oder Jugendeinrichtungen. Auf der Plattform stellen die Vereine den Menschen aus der Region ihre Projektideen vor und die Projektunterstützer können für ihre Lieblingsprojekte spenden. Daneben unterstützte die Volksbank Eifel eG 2020 aus ihren Spenden- und Sponsoringmitteln soziale Projekte mit einem Volumen von über 400.000 Euro. Die Stiftungen der Volksbank Eifel eG schütteten 2020 nochmals 40.300 Euro aus und engagierten sich für das Thema Fahrsicherheit bei Fahranfängern.

Überblick einiger Zahlen und Fakten zur Volksbank Eifel eG per 31.12.2020

Standorte 21 (Geschäftsstellen, Servicepoints, VR Eins)
Mitarbeiter 317 aktiv Beschäftigte
Kundeneinlagen 1.205 Mio. Euro (+ 93 Mio. Euro = + 8,4 %)
Kundenkredite 1.076 Mio. Euro (+ 88 Mio. Euro = + 8,9 %)
Mitglieder 35.177 (+ 146 Mitglieder)
Bilanzsumme 1.559 Mio. Euro (+ 125 Mio. Euro =
+8,7 %)
Kundenwertvolumen 3.340 Mio. Euro, Anstieg um 240 Mio. Euro
(+ 8 %)Das Kundenwertvolumen beschreibt die Summe der Kundenkredite und Kundeneinlagen, sowohl im bilanziellen als auch im außerbilanziellen Geschäft (z. B. Bausparkredite, Bausparguthaben oder Geldanlagen in Investmentfonds).

 

Immobilienbereich:

Finanzierungen in Stück 783 Stück (Zuwachs um 142 Stück)
Finanzierungen in Volumen 128 Mio. Euro (Zuwachs um 27 Mio. Euro)
Maklertätigkeit Umsatz 34 Mio. Euro (+ 12 Mio. Euro);
149 Wohnimmobilien (Einheiten)
(+ 27 Stück)

Alle dargestellten Zahlen sind vorläufige Zahlen, die erst durch den Geschäftsbericht endgültig bestätigt werden.

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Michael Thurm ist neuer Geschäftsführer im St. Joseph-Krankenhaus Prüm

Prüm, 29.01.2020 – An der Spitze des St. Joseph-Krankenhauses gibt es eine personelle Veränderung. Michael Thurm heißt der neue Geschäftsführer des Prümer Krankenhauses. Gleichzeitig verkündet Theo Korth seinen Ruhestand für Ende Juni. Bis dahin arbeiten Thurm und Korth gemeinsam. „Mit Michael Thurm hat das Prümer Krankenhaus einen kompetenten Klinikmanager in der Geschäftsführung. Wir freuen uns, ihn für uns gewonnen zu haben und begrüßen ihn sehr herzlich“, so Stephan Prinz, Geschäftsführer der Josefs-Gesellschaft.

Michael Thurm. Foto: S. Freres

Michael Thurm war zuvor knapp vier Jahre als Einrichtungsleiter und Prokurist im Krankenhaus Schleiden tätig. Hier haben sich Thurm und Theo Korth kennengelernt. Dieser war bis zu diesem Zeitpunkt als Kaufmännischer Direktor im Schleidener Krankenhaus tätig. „Das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm hat für die Menschen in der Region – das Einzugsgebiet ist außerordentlich groß – einen sehr hohen Stellenwert“ erklärt Thurm. „Das Leistungsspektrum für ein Krankenhaus dieser Größe ist sehr umfangreich. Das ist beachtlich“, hebt Thurm hervor. Dieses Leistungsspektrum soll, zur besseren Versorgung in der Region, noch weiter ausgebaut werden.

Eine besondere Stärke sieht Thurm ebenfalls in der „Größe“ des Krankenhauses: „Die Kommunikationswege – über alle Berufsgruppen hinweg – sind sehr kurz. Das schafft Vorteile im Miteinander und in den Abläufen für die Patientenversorgung“, so Thurm weiter. Außerdem verspüren die Mitarbeiter eine besondere Verbundenheit mit dem Haus; viele Mitarbeiter sind über 30 Jahre im Unternehmen. Thurm, 34 Jahre alt, hat Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Nach dem Studium war er über fünf Jahre als kaufmännischer Controller im St. Vinzenz-Hospital in Köln tätig.

Das Prümer Krankenhaus verfügt über die Fachabteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Innere Medizin, Geriatrie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie die Belegabteilung für Gynäkologie. Wichtige Behandlungseinheiten sind zudem die Schmerztherapie und die Palliativstation, sodass die Prümer Bevölkerung wohnortnah behandelt und betreut werden kann.

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Wirtschaft

IHKs begrüßen Beschluss des Landtags zur Änderung des LEAP-Gesetzes und empfehlen eine Anschub-Finanzierung für Pilotprojekte

Region/Trier, 29.01.2021 – Die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung des Landtags vom 28. Januar 2021 zur Änderung des „Landesgesetzes über lokale Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte“ (LEAPG). Damit werden sogenannte Business Improvement Districts (BIDs), die sich in anderen Bundesländern und im internationalen Umfeld bereits als erfolgreiches Instrument zur Innenstadtentwicklung etabliert haben, auch in Rheinland-Pfalz praxistauglich. Für Änderungen der bestehenden Regelung hatten die IHKs sich seit fünf Jahren stark gemacht.

„Nicht erst durch die Corona-bedingten Schließungen von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen stehen die Innenstädte vor großen Herausforderungen. Dass die Novellierung des seit 2015 existierenden Landesgesetzes nun endlich verabschiedet wurde, begrüßen wir sehr“, sagt Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier. „Da nach dem bisherigen Gesetz bei der Berechnung der Finanzierungsgrundlage Wohneigentum herausgerechnet werden musste, waren BIDs hierzulande schlichtweg nicht möglich. Denn gerade Immobilien in typischen Innenstadtlagen werden in den meisten Fällen vorwiegend gemischt genutzt, dadurch traten komplizierte Abgrenzungsprobleme auf. Wir hatten uns daher in den vergangenen fünf Jahren mehrfach für eine Änderung des Gesetzes ausgesprochen.“

Anders als bei herkömmlichen Stadtmarketing-Initiativen werden bei BIDs grundsätzlich alle Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer im Quartier zur Finanzierung herangezogen. Kern dieses Gedankens ist das eigenverantwortliche Handeln der lokalen Akteurinnen und Akteure: Sie selbst sollen die Initiative zur Gründung eines BIDs ergreifen, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, die Attraktivität der Innenstädte zu steigern und beispielsweise Leerstände zu verhindern.

„Nach Schaffung des rechtlichen Rahmens, müssen jetzt Taten folgen. Darunter verstehen wir neben der fachlichen Beratung auch eine Anschubfinanzierung für die Pilotprojekte. Denn gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, braucht es zusätzliche Anreize für privates Engagement, um die Innenstädte effizient aufwerten und weiterentwickeln zu können. Dann kann dieses Instrument einen wichtigen Mosaikstein für die dringend erforderliche Perspektive für den raschen Neustart der betroffenen Branchen aus dem Corona-Lockdown darstellen“, bekräftigt Glockauer.

Um LEAPs in Rheinland-Pfalz nun im zweiten Anlauf erfolgreich auf den Weg zu bringen, unterstützen die IHKs Initiativen vor Ort bei der Implementierung von LEAPs und beraten Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Gewerbetreibende und Werbegemeinschaften beim Gründungsprozess

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Tourismus

Gereon Haumann: Einsatz des DEHOGA für unsere Betriebe hat sich gelohnt

Region/Bad Kreuznach, 29.01.2021 – Die EU-Kommission hat sowohl Obergrenzen von finanzieller Unterstützungsmaßnahmen als auch ihre Dauer verlängert. „Lange haben wir dafür gekämpft. Jetzt begrüßen wir die guten Nachrichten aus Brüssel für viele Unternehmen der Gastgewerbebranche. Die EU-Kommission hat sowohl die Obergrenzen von finanzieller Unterstützungs-maßnahmen als auch ihre Dauer verlängert. Der vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) seit Anfang November geforderten Herauf-setzung der Obergrenzen bei den Kleinbeihilfen und der Fixkostenhilfe ist entsprochen worden. Dies ist ein wichtiger Erfolg, der vielen von unseren rheinland-pfälzischen Betrieben weiterhilft. Der Erfolg macht Mut, umso beharrlicher bleiben wir an allen anderen Forderungen von uns dran!“ so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

In der Mitteilung der EU heißt es: „Die Europäische Kommission hat beschlossen, den am 19. März 2020 erlassenen vorübergehenden Rahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des Ausbruchs von COVID-19 bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern (bislang: 30. Juni 2021).

Noch wichtiger für unsere Branche: Darüber hinaus will die Kommission den Befristeten Rahmen erweitern, indem sie die darin festgelegten Obergrenzen anhebt und die Umwandlung bestimmter rückzahlbarer Instrumente
in direkte Zuschüsse bis Ende nächsten Jahres gestattet
.

Für Gastronomie und Hotellerie ist dabei insbesondere folgendes wichtig:

  • Die 0,8 Mio.-Grenze bei Kleinbeihilfen wird auf 1,8 Millionen erhöht.
    Diese können nach wie vor über einen Zeitraum von drei Jahren mit einer De-minimis-Beihilfe von bis zu 200.000 EUR pro Unternehmen kombiniert werden.
  • Die Grenze für den Fixkostenzuschuss (für Unternehmen, die besonders von der Coronavirus-Krise betroffen sind und im förder-fähigen Zeitraum im Vergleich zum gleichen Zeitraum von 2019 Umsatzverluste von mindestens 30% verzeichnen) wird von 3 Mio.
    auf 10 Mio. Euro erhöht
    .

DEHOGA Präsident Gereon Haumann: „Lange mussten wir darauf warten, jetzt ist das positive Ergebnis da und es bleibt zu hoffen, dass die deutschen Regelungswerke zu den November- und Dezemberhilfen sowie zur Über-brückungshilfe III schnellstmöglich angepasst werden. Unser Dank gilt dabei den Bundesministern Altmaier und Scholz, die entsprechende Anträge bei der EU-Kommission gestellt hatten“.

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Nordrhein-Westfalen nimmt Erstimpfungen ab Samstag, 30. Januar wieder auf

Region/Düsseldorf, 29.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Das Land Nordrhein-Westfalen beendet die aufgrund der Lieferschwierigkeiten bei BioNtech am 19. Januar 2021 notwendig gewordene Pause der Erstimpfungen. In den Alten- und Pflegeheimen des Landes können ab Samstag, 30. Januar 2021, neue Erstimpfungen stattfinden. Die entsprechenden Buchungssysteme wurden Donnerstagabend wieder freigeschaltet.

Die Impfungen in den Krankenhäusern und Unikliniken werden in der nächsten Woche wiederaufgenommen.

Das Impfgeschehen für Erstimpfungen war zeitweilig ausgesetzt. Dennoch lief das Impfgeschehen in Form von Zweitimpfungen weiter. So wurden bis heute 489.445 Impfungen vorgenommen, davon 347.177 Erstimpfungen und 142.268 Zweitimpfungen.

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Landesweites Hochwasser über das Wochenende vorhergesagt

Region/Eifel/Mosel, 29.01.2021 – „Seit Donnerstag steigen die Pegelstände an allen rheinland-pfälzischen Flüssen, insbesondere an Rhein und Mosel. Grund hierfür ist die einsetzende Schneeschmelze und die vorausgesagten starken Regenfälle. Auch wenn kein Extremhochwasser droht, so nehmen wir die Lage ernst“, sagte Staatsministerin Anne Spiegel. „Wir sind als Land gut vorbereit.

So hat Rheinland-Pfalz in den vergangenen 25 Jahren insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert. Auch die Kommunen vor Ort leisten für den Schutz der Menschen eine hervorragende Arbeit, sei es z.B. aktuell durch den Aufbau von Schutzwänden. Ihnen gilt mein besonderer Dank, denn diese Arbeiten wurden durch die Corona-Auflagen erschwert“, führte Spiegel an. „Ich bitte daher alle Bürgerinnen und Bürger Rücksicht zu nehmen, um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zusätzlich zu erschweren.“

Nach den derzeitigen Vorhersagen werden sich die Höchststände am Wochenende in Rheinland-Pfalz zwischen einem 2- und 10- jährlichen Hochwasser bewegen.

Da die Meldehöhen fast überall überschritten werden, eröffnet die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt ab heute den Hochwassermeldedienst. Die aktuelle Hochwassersituation und die weitere Entwicklung der Wasserstände lassen sich über die Homepage www.hochwasser-rlp.de verfolgen.

Sabine Riewenherm, Präsidentin des Landesamtes für Umwelt: „Mit unserem Hochwassermeldedienst geben wir frühzeitige Informationen über die Entwicklung von Hochwassern weiter. Damit ermöglichen wir den Landkreisen und kreisfreien Städten, frühzeitig Schutzmaßnahmen einzuleiten.“

Staatsministerin Anne Spiegel: „Am Samstag und Sonntag werde ich mir an Mosel und Rhein selbst ein Bild über die Hochwassersituation vor Ort machen und den Einsatzkräften danken. Hochwasser lässt sich leider nicht verhindern. Letztendlich liegt es in der Verantwortung aller Akteurinnen und Akteure, sich bestmöglich gegen potenzielle Schäden aus Hochwasserereignissen zu wappnen. Als Land haben wir jedoch zahlreiche Maßnahmen für den bestmöglichen Schutz investiert. Die größten Investitionen haben wir für technische Hochwasserschutzmaßnahmen wie Deiche, Polder, Hochwasserschutzmauern und Rückhaltebecken getätigt. Nicht zuletzt aufgrund der Veränderungen im Hochwassergeschehen und zunehmender Starkregenereignisse wegen des Klimawandels bleibt der Hochwasserschutz weiterhin ein politischer Schwerpunkt der Landesregierung Rheinland-Pfalz.“

Termine von Staatsministerin Anne Spiegel:

Samstag, 30. Januar 2021, 13:45 Uhr

Hochwasserschutz in Zell an der Mosel, Treffpunkt: Am Rathaus der Stadtverwaltung Zell, Balduinstr. 44, 56856 Zell
Der Hochwasserschutz Zell wurde 1990 durch eine natursteinverblendete Mauer am Ufer mit einem Kostenrahmen von 4,4 Mio. Euro fertig gestellt. 2002 erfolgte eine Erhöhung durch ein mobiles Hochwasserschutzsystem. Zuvor mussten bei jedem kleineren Hochwasser Sandsäcke auf die Hochwassermauer aufgelegt werden. Die Kosten des mobilen Dammbalkensystems betrugen 270.000 Euro. Damit wurde ein Schutzgrad bis zu einem 5-jährlichen Hochwasserereignis sichergestellt.

Sonntag, 31. Januar 2021, 14 Uhr

Schöpfwerk in Germersheim, Alte Schiffsbrückenstraße, Koordinaten: 49.227400, 8.383131

Die Sperranlage und das Pumpwerk an der Queichmündung in Germersheim sorgen dafür, dass das Rheinhochwasser nicht entlang der Queich in das Hinterland und in die tiefer liegenden Teile der Stadt Germersheim eindringt. Dazu wird die Lücke im Deich ab einer bestimmten Wasserspiegelhöhe des Rheins verschlossen und das Wasser der Queich durch ein Pumpwerk in den Rhein gepumpt.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind nach Anmeldung unter presse(at)mueef.rlp.de herzlich eingeladen. Bitte tragen Sie während der gesamten Zeit einen Mund-Nasen-Schutz und halten unbedingt einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen.

Weitere Informationen:

Informationen über die Wasserstände können auf www.hochwasser-rlp.de abgerufen werden. Für jedes Flussgebiet sehen Sie unter dem Menüpunkt „Hauptpegel“ Grafiken mit dem Verlauf des gemessenen und vorhergesagten Wasserstandes. Dort stehen auch weitere Informationen, wie FAQs bereit.

Hochwasserinformationen werden zudem über den SWR-Videotext, eine automatische Wasserstandansage und Warn-Apps wie „KATWARN“ und „Meine Pegel“ bereitgestellt.

Seit dem 01.12.2019 werden die Hochwassermeldungen und Hochwasservorhersagen zentral von der Hochwasservorhersagezentrale des Landesamts für Umwelt in Mainz erstellt. Der pegelbezogene Hochwassermeldedienst wird für Gewässer mit einem Einzugsgebiet größer 500 km² durchgeführt. Dies sind die Gewässer Rhein (Oberrhein, Mittelrhein und Niederrhein), Mosel, Saar, Lahn, Nahe, Glan, Sieg, Sauer und Our. Die Hochwassermeldungen umfassen Hochwasserberichte sowie aktuelle Wasserstandsmesswerte und -vorhersagen für die Meldepegel.

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Broschüre zu gendergerechter Sprache

Aachen, 29.01.2021 – In dieser Woche erscheint die neue Broschüre „Ein Sternchen und doch kein Promi – zusammen machen wir gendergerechte Sprache berühmt“, die das Gleichstellungsbüro der Stadt Aachen erstellt hat. Sie informiert über das gendergerechte Formulieren und gibt den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Anregungen, welche Möglichkeiten es gibt, gendersensibel zu kommunizieren.

„Unsere Gesellschaft ist immer noch stark von Rollenbildern geprägt, die sich in der Sprache niederschlagen. Die traditionellen Rollen werden aber immer stärker aufgebrochen. Das sollte sich auch in der Sprache wiederfinden. Denn Sprache ist Ausdruck unseres Denkens; mit Sprache formen wir gleichzeitig unsere Realität. Frauen sind ebenso Chefinnen wie Männer Väter sind, die Elternzeit nehmen und in Teilzeit arbeiten,“ begründet Sabine Bausch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aachen, die Intention dieser Broschüre.

Die Verwaltung ist gesetzlich dazu verpflichtet, die sprachliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen zu beachten. „Mit der Entscheidung, den Genderstern zu nutzen, geht die Stadtverwaltung über diese Vorgaben hinaus: Durch den Genderstern, also das Setzen eines * vor die weibliche Endung, können wir darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur zwei Geschlechter gibt, sondern auch Menschen, die sich in der Zweiteilung nicht wiederfinden“, so Bausch weiter.

Die Broschüre wurde für die Arbeit in der Verwaltung gestaltet, steht aber auch für interessierte Bürger*innen zum Download bereit: www.aachen.de/gleichstellung oder kann in Papierform bestellt werden per Mail an gsb@mail.aachen.de oder telefonisch unter 432-7313.

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2500 Liter Getränke für die Einsatzkräfte des Impfzentrums Grafschaft-Gelsdorf gespendet

Ahrweiler, 29.01.2021 – Die Firma Sinziger Mineralbrunnen hat jetzt rund 2500 Liter ihres Mineralwassers und ihrer Landlimonade für die Einsatzkräfte im Landesimpfzentrum des Kreises in Grafschaft-Gelsdorf gespendet. In einer ersten Lieferung wurden mehr als 700 Liter Getränke für die Helferinnen und Helfer vor Ort geliefert.

„Wir alle verfolgen in den Nachrichten, welche Höchstleistungen dauerhaft im Gesundheitsbereich geleistet werden. Dabei nehmen die zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Helfer eine extrem wichtige Rolle ein. Mit unserer Getränkespende möchten wir uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken und anerkennen, was sie tagtäglich mit hohem persönlichem Einsatz leisten“, erklärt Christopher Menzel, Pressesprecher des Sinziger Mineralbrunnens.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler nahm die Spende stellvertretend für das Mitarbeiter-Team entgegen: „Für die Kräfte im Impfzentrum und der Corona-Teststation, die seit Monaten kräftezehrende Arbeit leisten, ist es enorm wichtig zu wissen, dass sie Unterstützung und Rückhalt aus der Region erfahren. Daher möchte ich mich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Herzen bei der Firma Sinziger Mineralbrunnen für die großzügige Spende bedanken.“