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Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheits-Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besuchen Impfzentrum Mayen-Koblenz in Polch

Polch, 17.02.2021 – Rheinland-Pfalz bleibt deutschladweit Spitze beim Impfen- bereits zwei Drittel des höchstpriorisierten Krankenhauspersonals geimpft – Im März verdoppelt sich die Anzahl der geimpften Menschen in Rheinland-Pfalz. „Wir machen beim Impfen große Fortschritte und mit einem weiteren Impfstoff wird das Tempo noch zunehmen. Wir sind deutschlandweit an der Spitze. Sowohl bei den Erst- als auch den Zweitimpfungen.

Bis Ende März werden rund 400.000 Personen ihre Erstimpfung und rund 190.000 Personen Ihre Zweitimpfung erhalten haben. Damit haben wir dann 10 Prozent aller Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer geimpft und die Anzahl im März verdoppelt. Das zeigt, wie leistungsfähig und zuverlässig unser System mit Impfzentren, mobilen Teams und Krankenhäusern ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer gemeinsam mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei einem Besuch des Impfzentrums Mayen-Koblenz in Polch.

„Die Kommunen und Hilfsorganisationen leisten großartige Arbeit“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Seit vergangenen Samstag wird auch hier der neu zugelassene Impfstoff von AstraZeneca an unter 65-Jährige verimpft. „Ich danke allen Beteiligten herzlich! Zusammen sorgen wir dafür, dass der verfügbare Impfstoff so effektiv und so schnell wie möglich eingesetzt wird.“ Dreyer und Bätzing-Lichtenthäler appellierten an alle Menschen aus der Prioritätsgruppe 1, die sich noch bisher noch nicht angemeldet haben: „Registrieren Sie sich jetzt. Bei einem Alter unter 65 kann sehr kurzfristig ein Impfangebot erfolgen. Bei älteren Menschen erfolgt die Terminvergabe noch im März.“

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Aktuelles vom Kunst und Kultur in Wachtberg e.V.

Wachtberg, 17.02.2021 – Der Förderverein „Kunst und Kultur in Wachtberg e.V.“ trotzt der Corona-Krise und bleibt aktiv. Nach verschiedenen virtuellen Treffen fand auf gleiche Weise auch die erste Vorstandssitzung in diesem Jahr statt, in der einiges beschlossen wurde.

Die Mitgliederversammlung, die im ersten Quartal stattfinden und bei der der Vorstand neu gewählt werden sollte, wird verschoben. Wenn es möglich sein sollte, kann KuKiWa vielleicht dazu im Herbst einladen. Die Vorbereitungen für die Verleihung des Wachtberger Kulturpreises, die in diesem Jahr stattfinden sollte, kann KuKiWa unter den gegebenen Umständen nicht treffen. Bedauerlicherweise muss diese schöne Veranstaltung abgesagt werden. KuKiWa hofft fest auf nächstes Jahr.

Doch es gibt auch Positives zu berichten. Förderanträge werden weiterhin bei KuKiWa gestellt, zwar nur wenige, da leider kaum Veranstaltungen stattfinden dürfen, doch der Vorstand freut sich, wenigstens ein bisschen helfen zu können.

Bei der virtuellen Sitzung haben sich die Vorstandsmitglieder auf einen Namen für den großen KuKiWa-Drachen auf dem Kreisel am Berkumer Einkaufszentrum geeinigt. Dieser Name wird als Vorschlag an den Bürgermeister der Gemeinde Wachtberg gerichtet. Dieser kann dann rathausintern darüber abstimmen lassen. Der Vorstand ist daher sehr gespannt, ob dieser Vorschlag von Politik und Verwaltung aufgenommen werden wird.

Beflügelt durch den großen Erfolg dieses Drachenprojektes hat nun auch das diesjährige große Projekt von KuKiWa einen guten Anfang genommen. Ein kindgerechtes Lehr- und Lesebuch über Wachtberg mit dem Titel „Wachtberg – wie geht das?“ wird KuKiWa mit einem Kölner Verlag konzipieren und allen Grundschülern in Wachtberg zur Verfügung stellen. Das Sachbuch wird in Abstimmung mit dem Schulamt und mit Unterstützung aktiver Wachtberger LehrerInnen entwickelt und soll als Lehrbuch im Sachunterricht der 3. Klassen eingesetzt werden. Der Förderverein sieht hierin eine gute Möglichkeit, den jungen Wachtbergern die Besonderheiten ihrer Heimat und das Funktionieren der Gemeinde darzulegen und damit die Identifikation der Kinder mit ihrer Heimatgemeinde zu stärken. Der Vorstand ist sich bewusst, dass dies ein Mammut-Projekt werden wird und hofft auf zahlreiche Unterstützung, auch finanzieller Art, denn ohne Sponsoren und Mäzene kann Kultur nicht stattfinden.

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Einsatz für den Artenschutz: Kreisverwaltung Ahrweiler sucht freiwillige Amphibiensammler

Ahrweiler, 17.02.2021 – Vorsicht „Krötenwanderung“: Jedes Jahr ab Ende Februar wandern Frösche, Kröten und Molche aus ihren Winterlebensräumen zu ihren angestammten Laichgewässern. Hier legen sie ihre Eier ab. Weil sie aber auf ihrem Weg zahlreiche Straßen passieren müssen, sucht die Kreisverwaltung Ahrweiler Freiwillige, die die Tiere sicher zu ihren Brutgebieten und zurück in ihren dauerhaften Lebensraum bringen.

Die Kreisverwaltung stellt mit Hilfe der Straßenmeistereien Sinzig und Adenau sowie des Jugendhilfevereins Ahrweiler an den Straßen Amphibienschutzzäune auf, um die Tiere vor dem sicheren Tod zu schützen – je nach Verlauf der Witterung für rund vier bis sechs Wochen zwischen März und April.

Entlang der Zäune werden Plastikeimer eingegraben. Hier fallen die Amphibien aufgrund der Zaunbarrieren hinein. Morgens zwischen 7 und spätestens 9 Uhr und in den Abendstunden ab 19 Uhr müssen die Schutzzäune abgegangen, die Amphibien aus den Eimern befreit und auf die gegenüberliegende Straßenseite getragen werden. So können sie sicher zu ihren Laichgewässern gelangen. Je nach Zaunlänge und Anzahl der vorgefundenen Tiere dauert ein Sammelgang zirka eine Stunde.

Die Standorte der Amphibiensammlungen sind:
• Remagen: Waldschlösschen;
• Sinzig: Löwe-See zwischen Schloss Ahrental und Königsfeld, L86;
• Bad Breisig: Gutshof Mönchsheide;
• Gönnersdorf: zwischen Rheineck und Gönnersdorf;
• Wehr: Wehrer Mühle zwischen Niederzissen und Wehr;
• Adenau: Exbachtal, L 10.

Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten alle Helfer Warnwesten (kostenlos bei der Kreisverwaltung Ahrweiler erhältlich), feste Schuhe, Eimer, Taschenlampe und Handschuhe zu jedem Sammelgang mitbringen. Sofern mehrere Personen an der Aktion teilnehmen, bitten wir aufgrund der aktuellen Corona-Situation auf die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten. Autofahrer werden gebeten, an den Sammelstellen die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung zu beachten, um die freiwilligen Helfer nicht zu gefährden. Hinweisschilder und Warnleuchten machen auf die Sammelstellen aufmerksam.

Weitere Informationen bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Monika Peters, Telefon 02641/975-442 und 975-303, E-Mail Monika.Peters@kreis-ahrweiler.de.

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Aachener OBin Sibylle Keupen besuchte die städtische Unterkunft in der Beginenstraße

Aachen, 17.02.2021 – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besuchte jetzt das städtische Übergangswohnheim in der Beginenstraße, in dem zurzeit auch eine Notschlafstelle für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten eingerichtet ist. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der aktuellen Kältewelle wollte sie sich einen Eindruck von der Situation verschaffen und gleichzeitig den Alltag der Menschen vor Ort kennenlernen.

Professor Manfred Sicking, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaftsförderung, begrüßte Sibylle Keupen in der Einrichtung und erklärte:

„Obdachlosigkeit ist ein bundesweites Thema mit gesellschaftlicher Relevanz, aber schwierig strukturell zu lösen“. Er sei deshalb sehr zufrieden, dass den obdachlosen Menschen in Aachen gute Angebote gemacht werden könnten, um die Notlage zu lindern. „Das kommt nicht zuletzt dadurch, dass die Stadt gut mit den Trägern der freien Wohlfahrtshilfe zusammenarbeitet, wir uns die Bälle zuspielen und so sehr agile Angebote kreieren können“, bestätigte auch Sibylle Keupen.

Dieses Netzwerk hat dazu geführt, dass in der Pandemie schnell und unbürokratisch Lösungen gefunden wurden: so wurde das Übernachtungsangebot des Café Plattform zur Einhaltung der erforderlichen Abstandsregeln in die Beginenstraße verlegt. In der Notschlafstelle sind in einem Trakt zurzeit 35 obdachlose Männer untergebracht; 40 können es maximal werden. Allesamt Menschen, die das bestehende Unterbringungsangebot in den Übergangswohnheimen nicht annehmen können oder wollen. So können sie von 22 bis 7.30 Uhr in der Beginenstraße übernachten, betreut durch Mitarbeiter des Caritasverbandes. Ein Angebot, dass Oberbürgermeisterin Keupen besonders am Herzen liegt und das sie selbst mit auf den Weg gebracht hat, ist in der Kirche St. Peter entstanden: da Corona-bedingt viele Aufenthaltsorte nicht mehr zu Verfügung standen wird hier seit Mitte Januar montags bis samstags von 10 bis 22 Uhr sowie sonntags von 15 bis 22 Uhr ein sicherer und warmer Ort für die obdachlosen Menschen angeboten, an dem warme Speisen ausgegeben werden und auch Beratungsgespräche stattfinden können.

Starkes soziales Netz in Aachen

Sandra Knabe, Leiterin der Abteilung für Übergangswohnen im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, ist ebenfalls stolz auf die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen und das Engagement jedes Einzelnen: „Es ist klasse, dass wir in Aachen dieses starke soziale Netz haben. Trotz der Pandemie hat sich niemand versteckt, die Kolleg*innen sind alle im Einsatz geblieben.“ Mohammed Fatmi, seit etwa einem Jahr als Hausmeister in der Unterkunft tätig, bekräftigt das: „Das Virus hat uns alle getroffen und ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Aber mit einer guten Organisation haben wir die Situation gemeistert. Wir haben vor allem viel mit den Bewohnern gesprochen und Infos verteilt. Das hat den Menschen schon oft die Angst genommen.“

Das konnte Sibylle Keupen nur bestätigen und betonte, dass sie vor der Arbeit der Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen „tiefen Respekt“ habe.

Während des zweistündigen Besuches nahm sich die Oberbürgermeisterin viel Zeit für das persönliche Gespräch mit den Menschen vor Ort. Patrick Hoenen arbeitet im Querbeet-Projekt der Suchthilfe und übernachtet regelmäßig in der Notschlafstelle an der Beginenstraße. Er berichtete Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von seiner persönlichen Situation. Aktuell gehe es ihm aber trotz der Kältewelle gut. OBin Keupen: „Darüber freue ich mich sehr. Trotzdem ist diese Zeit zwischen der Corona-Pandemie und eisigen Temperaturen für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine echte Herausforderung.“

Neben den Obdachlosen leben zurzeit auch 40 geflüchtete Menschen in der Beginenstraße – so wie seit zwei Jahren und zehn Monaten Ouamane Bah. Der 26-Jährige erzählte Sibylle Keupen von seiner Flucht aus Guinea aufgrund politischer Repressalien. In Deutschland hat er bereits verschiedene Praktika als Elektroinstallateur gemacht und hofft, auch bald eine Ausbildung in diesem Bereich zu finden. Ouamane Bah würde gern in Aachen bleiben. Er lächelt: „Ich finde Aachen einfach cool. Die Menschen hier sind so nett.“ Die beiden unterhalten sich lange miteinander. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wies auf die dramatische Situation der Geflüchteten in Moria hin und bekräftigte das Aufnahmeangebot, das die Stadt Aachen gemeinsam mit vielen anderen NRW Kommunen unterbreitet hat.

500 freie Plätze vorhalten

Zum 31. Januar sind 1750 geflüchtete Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen, Übergangsheimen und in im Stadtgebiet verteilt liegenden Wohnungen untergebracht. Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration: „Zurzeit kommen wir mit den uns zur Verfügung stehenden Plätzen zur Unterbringung von Geflüchteten aus. Unter Berücksichtigung der aktuellen Prognose, des politisch geforderten Leerstands in Höhe von 500 Plätzen und des Wegfalls von nur befristet angemieteten beziehungsweise genehmigten Plätzen stehen uns zum Ende des Jahres aber voraussichtlich nur noch 200 Plätze zur Verfügung. Wir haben also weiterhin Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten und sind ständig auf der Suche nach Immobilien.

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Die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel laden zum digitalen Politikgespräch am 22.02.2021 um 18 Uhr ein

Mayen/Region, 17.02.201 – Die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel als „Stimme der jungen Wirtschaft“ engagieren sich nicht nur im Bereich Ausbildung und zu Wirtschaftsthemen, sondern auch auf kommunaler politischer Ebene. Am 22.02.2021 von 18.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr laden die Wirtschaftsjunioren zu einem digitalen Politikgespräch mit folgenden fünf Kandidaten ein, da diese aus Sicht der Wirtschaftsjunioren am meisten zu den für uns relevanten wirtschaftspolitischen Themen beitragen können:

 

  1. SPD, Dr. Wilhelm, Alexander
  2. CDU, Welling, Torsten
  3. FDP, Lichtenthäler, Luca Maximilian
  4. GRÜNE, Meyreis, Birgit
  5. FREIE WÄHLER, Dr. Schneichel, Rainer

In dieser Austauschrunde möchten die Wirtschaftsjunioren die Kandidaten persönlich kennenlernen sowie die politischen Forderungen und Vorstellungen der jeweiligen Partei für die Landtagswahl im März 2021 erfahren. Die Themen wie Stabilisierung der Innenstädte, die duale Berufsausbildung und Klima- und Energiepolitik stehen hier im Fokus des Gesprächs.

„Uns als Wirtschaftsjunioren ist es wichtig auf kommunaler politischer Ebene aktiv zu sein und in den Austausch zu kommen. Wir verfolgen die wesentlichen politischen Entwicklungen, um somit unsere eigenen Ideen und Impulse einzubringen“, so der WJ MY-Eifel Kreissprecher Guido Braun-Ragusa.

Die Veranstaltung wird live über Facebook und Youtube über den Wirtschaftsjunioren-Kanal „WJ MY-Eifel“ gestreamt und im Nachgang abgespeichert.

Über folgenden Link gelangen Sie zum Facebook Livestream www.wj-my-eifel.de/livestream, alle weiteren Informationen ehrhalten Sie unter www.wj-my-eifek.de.

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Masterplan Kreuzau „Online“ mitgestalten – Auftakt-Veranstaltung am 24. Februar

Kreuzau, 17.02.2021 – Der Masterplan Kreuzau geht in die nächste Etappe. Es wird dabei nicht wenige geben, die diese als „Königsetappe“ bezeichnen würden. Die Umgestaltung der Hauptstraße und Bahnhofstraße wurde bei der Aufstellung des Masterplans Kreuzau als besonders wichtige Maßnahmen ausgemacht. In diesen Straßen befindet sich die größte Dichte an Dienstleistungen, Handels- und Versorgungseinrichtungen. Viele Wege der Kreuzauer führen früher oder später durch diese Straßen.

Als erste Standortbestimmung steht die Meinung der Bürgerinnen und Bürger, der Handels- und Gewerbetreibenden, der Vereine und allen Interessierten im Vordergrund. Die Beteiligungsformate werden rein digital durchgeführt. Auf der Homepage der Gemeinde Kreuzau besteht die Möglichkeit in einem Luftbild Markierungen zu Stärken und Schwächen in den Straßen kenntlich zu machen und seine Ideen und Anregungen zu einer Verbesserung des öffentlichen Raums zu geben. Am 24. Februar findet eine Auftaktveranstaltung als Online-Konferenz statt, zu der sich Interessierte im Vorfeld anmelden können. Die Onlinebeteiligung läuft bis zum 7. März.

Alle Informationen zur Beteiligung gibt es unter www.kreuzau.de/masterplan.

Aufgrund der großen Bedeutsamkeit der beiden Straßen will die Gemeinde Kreuzau ein Wettbewerbsverfahren durchführen. „Für diesen zentralen Baustein gilt es, viele Ideen und Visionen zusammenzubringen“, sagt Bürgermeister Ingo Eßer. „Dafür lohnt es sich, für uns neue Wege zu gehen und ein Wettbewerbsverfahren auszuloben, mit dem unterschiedlichen konzeptionellen Lösungsansatz ausfindig gemacht werden sollen.“ Eine Jury aus Fachexperten und örtlichen Sachkennern wird nach Vorliegen der Wettbewerbsbeiträge die Sieger küren. Im September erfolgt zunächst das erste Etappenziel mit der Einreichung des Förderantrages bei der Bezirksregierung Köln, bevor es im Jahr 2022 an die Umsetzung gehen soll.

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Änderung des Postgesetzes: Verdächtige Päckchen müssen künftig der Polizei gemeldet werden

Region/Berlin, 17.02.2021 – Drogenbeauftragte Ludwig: „Drogenhandel über den Postweg muss ausgebremst werden!“ Drogenkäufe über das Clear- und Darknet nehmen seit Jahren zu. Die Einschränkungen während der Coronapandemie haben diesen Trend verstärkt.

Heute hat der Bundestag eine wichtige Änderung im Postgesetz beschlossen. Beschäftigte von Postdienstleistern müssen demnach verdächtige Postsendungen unverzüglich bei der Polizei oder anderen Strafverfolgungsbehörden abgeben. Dies muss dann erfolgen, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat unter anderem nach dem Betäubungsmittelgesetz, dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, dem Arzneimittelgesetz, dem Anti-Doping-Gesetz bestehen.

Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Drogenhandel über das Internet floriert in diesen Zeiten und stellt Strafverfolgung und Justiz immer wieder vor immense Herausforderungen. Die heutige Änderung des Postversandgesetzes ist ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität. Drogenpakete sind nichts für den heimischen Briefkasten, sondern ein Fall für die Polizei. Wenn wir es mit diesem Gesetz schaffen, auch nur ein Paket abzufangen, bevor es beim Empfänger ankommt, dann hat sich der Aufwand schon gelohnt!“

Nach § 39 Absatz 4 des Postgesetzes dürfen sich Postdienstleister ausnahmsweise Kenntnis vom Inhalt von Postsendungen verschaffen, unter anderem, um den Inhalt beschädigter Sendungen zu sichern, den auf anderem Weg nicht feststellbaren Empfänger oder Absender einer unanbringlichen Postsendung zu ermitteln oder körperliche Gefahren abzuwenden, die von einer Postsendung für Personen und Sachen ausgehen. In diesen Fällen ist eine Ausnahme vom Postgeheimnis zugelassen. Dabei werden immer wieder verbotene Güter gefunden, darunter auch Betäubungsmittel. Mit der Gesetzesänderung wird sichergestellt, dass solche „Zufallsfunde“ auch der Polizei gemeldet werden.

Künftig muss der Postbote ein beschädigtes und beispielweise verdächtig riechendes Päckchen bei der Polizei melden. Wegen der grundsätzlichen Pflicht zur Wahrung des Postgeheimnisses ist eine gesetzliche Regelung erforderlich.

Mehr Informationen dazu unter: www.drogenbeauftragte.de

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Corona – Pilotprojekt zur Impfung bettlägeriger Hausbesuchs-Patienten – Impfstoffe für mehr als 80 Prozent des priorisierten Personals in den Krankenhäusern

Region/Mainz, 17.02.2021 – In Rheinland-Pfalz wurden seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen bereits 148.869 Menschen geimpft, davon haben 84.506 Menschen bereits ihre Zweitimpfung erhalten. In Pflegeeinrichtungen gab es insgesamt 59.623 Impfungen, darunter bereits 31.113 Zweitimpfungen. In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern wurden bislang 16.889 Erstimpfungen und 10.862 Zweitimpfungen verabreicht, in den Impfzentren des Landes waren es 64.928 Erst- und 42.531 Zweitimpfungen.

„Mit einer Impfquote von 3,6 Prozent für die Erstimpfung liegt Rheinland-Pfalz weiterhin über dem Bundesdurchschnitt von 3,1 Prozent auf Platz 2. Bei den Zweitimpfungen beträgt die Impfquote 2,1 Prozent gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 1,5 Prozent – das ist der beste Wert bundesweit“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler am Freitag in Mainz.

Für die diese Woche sind insgesamt 25.584 weitere Erstimpfungen und 25.630 Zweitimpfungen in den Impfzentren und Pflegeeinrichtungen des Landes geplant. In dieser Woche werden rund 5.500 Dosen Impfstoff an 22 Krankenhäuser geliefert. „Die Krankenhäuser haben insgesamt rund 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe der höchsten Priorität gemeldet. Mit den weiteren Lieferungen in dieser Woche können wir für rund 83 Prozent dieser Gruppe Impfstoffe zur Verfügung stellen“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

„Am vergangenen Samstag begannen die Impfungen mit AstraZeneca in den Impfzentren. Der Einsatz von AstraZeneca passt sich in die Impfstrategie des Landes ein, zum bestmöglichen Schutz der Bevölkerung die zur Verfügung stehenden Impfstoffe so effektiv und schnell wie verlässlich möglich weiterzugeben“, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Dadurch, dass AstraZeneca für die Impfungen der 18- bis 64-jährigen zur Verfügung stehe, sei mehr Impfstoff von Biontech für die besonders vulnerable Gruppe der Menschen über 80 Jahre verfügbar. „Besonders für diese Gruppe kann jede Impfung lebensverlängernd sein“, so die Ministerin weiter.

Impfung von bettlägerigen Hausbesuchspatienten

„Nachdem Biontech die Handlungsempfehlungen für seinen Impfstoff aktualisiert hat und ein Transport des verdünnten Impfstoffes unter gewissen Voraussetzungen möglich ist, wurde dies am vergangenen Dienstag auch durch das Paul-Ehrlich-Institut bestätigt“, erläuterte Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Auf dieser Basis hat das Gesundheitsministerium ein Impfkonzept mit dem rheinland-pfälzischen Hausärzteverband und der Kassenärztlichen Vereinigung erarbeitet, mit dem künftig auch Menschen über 80 Jahren, die aus gesundheitlichen Gründen immobil sind und ihr Haus nicht verlassen können, ein Impfangebot unterbreitet werden kann.

„Am 1. März starten wir zunächst eine Pilotphase in vier Pilotpraxen im Land und sind zuversichtlich, dass wir dann auch zeitnah landesweit starten können“, so die Ministerin. „Soweit uns bekannt ist, sind wir das erste Bundesland, das die Möglichkeit einer Impfung in der eigenen Häuslichkeit schafft. Ich danke besonders der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Hausärzteverband, mit denen wir in vielen guten Gesprächen diese Möglichkeit gemeinsam entwickeln konnten.“

Dr. Barbara Römer, Vorsitzende des Hausärzteverbandes ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun demnächst unseren immobilen Hausbesuchspatienten ein Impfangebot gegen COVID-19 zuhause durch ihre vertraute Hausarztpraxis unterbreiten können. Dieses Impfangebot wird sehnlichst erwartet und soll als Initialzündung dienen für eine später folgende flächendeckende Impfung mobiler Patienten in unseren Praxen. Ca. 50.000 Hausarztpraxen stehen in Deutschland bereit, einen ganz essenziellen Beitrag zu leisten für die Durchimpfung der Bevölkerung.“

Die vier Pilotpraxen befinden sich in Rheinhessen (55234 Wendelsheim), der Eifel (54634 Bitburg), in Mayen-Koblenz (56727 Mayen) sowie der Pfalz (66981 Münchweiler an der Rodalb).

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Rückschnitte nur bis Ende Februar erlaubt – Schonzeit für Hecken und Gebüsche

Wachtberg, 17.02.2021 – Auch wenn bei den winterlichen Temperaturen noch keine große Lust am Gärtnern aufkommen will, ist für Gartenfreunde bereits einiges zu tun, um den Garten fit für den Sommer zu machen. Hierzu zählt auch der erforderliche Rückschnitt von Bäumen, Hecken und sonstigen Gehölzen. Jedoch ist zu beachten, dass am 1. März die Schonzeit beginnt, d.h. bis zum 30. September dürfen Bäume, Hecken und Gehölze weder gerodet noch abgeschnitten oder gar zerstört werden.

Grund hierfür ist, dass Bäume, Hecken und Gebüsche unseren heimischen Vögeln, Insekten, Säugetieren, Reptilien und Amphibien Schutz vor natürlichen Feinden bieten. Die Gehölze dienen ihnen als Schlaf- und Ruheplätze sowie zur Aufzucht des Nachwuchses. Blattwerk, Knospen, Früchte und Samen sind außerdem kostbare Nahrungsmittelspender für die Tierwelt.

Behutsame Form- und Pflegeschnitte, die dazu dienen, die jährlich austreibenden Zweige zu beseitigen oder die Bäume gesund zu erhalten, sind von dem gesetzlichen Verbot ausgenommen und ganzjährig möglich. Ebenfalls von dem Verbot ausgenommen sind Bäume, die auf gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, also auch in privaten Hausgärten. Bevor jedoch Bäume gefällt werden, ist besondere Achtsamkeit gefordert. Sollten sich in den Bäumen Brut- und Nistplätze befinden, muss die Untere Landschaftsbehörde eingeschaltet werden. Durch Radikalschnitte werden den Vögeln und anderen Tieren die Lebensgrundlage entzogen. Auf jeden Fall sollte auch beim erlaubten behutsamen Form- und Pflegeschnitt vorsichtig geprüft werden, ob sich nicht ein bewohntes Nest im Gezweige verbirgt. In diesem Fall sollte der Rückschnitt erst nach der Brutzeit erfolgen. Wer trotzdem in der Schonzeit zum Kahlschlag ansetzt, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz und riskiert ein Bußgeld.

Bei weiteren Fragen können sich Bürger*innen an Frau Kamradt im Rathaus der Gemeinde Wachtberg (Tel.: 0228-9544-153, E-Mail: melanie.kamradt@wachtberg.de) wenden. (mk)

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Digitalisierung der Verwaltung: Corona-Pandemie hat im Mayener Rathaus viel bewegt!

Mayen, 17.02.2021 – Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen stark an Bedeutung gewonnen hat: So auch im Mayener Rathaus.

Bereits im April 2019 wurde dort mit einem Workshop der Grundstein für die Digitalstrategie unter dem Titel „Digital Kommune, Mayen leben-erleben 4.0“ gelegt. Es folgten entsprechende Projekte und Maßnahmen in den Handlungsfeldern E-Government (digitale Verwaltung), Innovatives Wissen, Digitale Infrastruktur, Tourismus und Umwelt.

Besonders der Bereich der digitalen Verwaltung wurde positiv durch die Pandemie beeinflusst: Ende März 2020 konnten die ersten Online-Dienstleistungen für die Bürger angeboten werden.

„Damals war das Rathaus für den Bürgerverkehr grundsätzlich geschlossen. Durch die online bereitgestellten Prozesse konnten wir einige Dienstleistungen trotzdem anbieten“ so der zuständige Zentralbereichsleiter 1.1. Christoph Buttner.

Und auch nach der Öffnung der Verwaltungen hat das Online-Angebot es ermöglicht, den Verwaltungsservice auch ohne persönlichen Kontakt abzuwickeln – sicher für alle Beteiligten, zeitlich und örtlich flexibel und komfortabel. In den Anfängen konnte man lediglich Sterbe-, Geburts-, Lebenspartnerschafts-, und Eheurkunden online bestellen, den Heiratswunsch an das Standesamt übermitteln und den aktuellen Statuts zum beantragen Pass bzw. Ausweis abfragen. Nach und nach wurde das Angebot erweitert, Anfang Juni kam die wichtige Möglichkeit zur Onlineterminvereinbarung hinzu.

Mittlerweile sind über 36 Leistungen online verfügbar, darunter z.B. die Beantragung eines Bewohnerparkausweises, die Gewerbeanmeldung/-Abmeldung, die Hundesteueranmeldung/-Abmeldung und die Terminvereinbarung.

„Mit den Online-Dienstleistungen können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen echten Mehrwert bieten, nicht nur in Zeiten der Pandemie. Neben dem Infektionsschutz bietet die Online-Beantragung einer Verwaltungsleistung natürlich auch die üblichen Vorteile: Man kann sie ganz komfortabel und flexibel von zu Hause und spart sich so Zeit und Aufwand, der mit einem persönlichen Gang zur Behörde verbunden wäre“, erläutert Oberbürgermeister Dirk Meid.

Dank dem Relaunch der städtischen Website sind die Online-Leistungen nun auch voll in die Website www.mayen.de integriert.

Doch nicht nur das Angebot an Verwaltungsleistungen für den Bürger wurde digitalisiert. Auch in vielen anderen Bereichen des Mayener Rathauses ist eine dynamische Entwicklung zu verzeichnen: Bedeutende Grundlagen wurden durch die vollständige Digitalisierung des Rechnungswesen und des Sitzungsdienstverfahren  geschaffen und damit eine Basis für papierloses Arbeiten im Homeoffice. Bereits zu Beginn der Pandemie wurde großflächig Technikausstattung für mobiles Arbeiten ausgerollt, die Kapazitäten wurden nun kürzlich noch einmal erweitert. Einschließlich mobiler Arbeitsplätze verfügen derzeit rund 50% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Bürotätigkeiten über die Möglichkeit, diese im Homeoffice zu verrichten. Video- und Telefonkonferenzen haben in vielen Bereichen die klassische Gesprächsrunde ersetzt.

Die Amtseinführung von Dirk Meid als Oberbürgermeister wurde gestreamt, auch die Gremiumssitzungen werden online abgehalten und  – nach Zustimmung der Ausschussmitglieder – jeweils über Youtube und Facebook allen Interessierten zugänglich gemacht. Neben den bisherigen digitalen Kanälen der Stadt Mayen wie der Website www.mayen.de wurden auch der Facebook-Kanal www.facebook.com/StadtMayen stärker genutzt und die „Dorffunk-App“ kam hinzu, die nicht nur Informationen per Push-Benachrichtigung an den Nutzer schicken kann, sondern auch einen digitalen Austausch der Nutzer untereinander ermöglicht.

Mehr Informationen zur Digitalisierungsstrategie der Stadt Mayen und den damit verbundenen Themen man unter digitales.mayen.de .