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Wissing verleiht Landesehrenpreis Bäckerhandwerk – Innungsbäcker werden für ihr handwerkliches Können ausgezeichnet

Arzfeld/Lieser, 25.02.2021 – Die mit dem Landesehrenpreis ausgezeichneten Innungsbäckereien stehen für hervorragende Qualität dank handwerklicher Produktion. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat im Januar 25 Bäckereien aus Rheinland-Pfalz mit dem Landesehrenpreis Bäckerhandwerk ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte virtuell aus dem Wirtschaftsministerium in Mainz, die Bäcker waren per Video zugeschaltet. Inzwischen sind die Urkunden bei den Betrieben angekommen. So auch bei Kyll’s Backstuben in Arzfeld und Bäckerei Dirk Mertes in Lieser von der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR).

Die Verleihung erfolgte virtuell aus dem Wirtschaftsministerium in Mainz. Von links: Landesinnungsmeister Jörg von Polheim, Minister Dr. Volker Wissing, Landesinnungsmeister Hermann Paul. Foto: Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks, Susanne Kosche

„Alle ausgezeichneten Bäckereien erbringen jeden Tag Höchstleistungen. Das kann man in den Backstuben und Verkaufsläden riechen, schmecken und fühlen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Dirk und Anja Mertes aus Lieser freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Bäckerei Mertes

Er würdigte die Bäckereien als Könner ihres Fachs, die ihre Kunden mit wunderbar vielfältigen Brotsorten versorgen. Kriterien waren das handwerkliche backen, Fachkräfte beschäftigen und ausbilden, tarifgerechte Löhne zahlen und auf regionale Produkte setzen. „Mit dem Landesehrenpreis möchten wir deutlich machen: Es gibt sie noch – die handwerklich arbeitenden, Inhaber geführten Bäckereien: Die Bäckereien, die das erstklassige Brot backen, für das Deutschland in der ganzen Welt bekannt ist. Der Landesehrenpreis würdigt ihr handwerkliches Können“, sagte Wissing. Der Landesehrenpreis setzt ein Zeichen und unterstützt die Bäckereien dabei, sich von Fabrikbrot und Backrohlingen abzugrenzen.

Der Minister zeigte sich überzeugt, dass handwerkliche Backkunst auch zukünftig eine Perspektive hat. Regionalität und Qualität rückten beim Kunden zunehmend in den Fokus. Mehr und mehr Konsumenten möchten wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie hergestellt werden. Noch dazu sei die Herstellung von Brot und Backwaren durch mittelständische Bäckereien aufgrund der regionalen Produktion bedarfsorientiert und nachhaltig. Minister Wissing, der selbst leidenschaftlich gerne Brot backt, wenn es die Zeit zulässt, dankte den Bäckerinnen und Bäckern abschließend: „Sie erhalten ein Traditionshandwerk, Sie schaffen Arbeitsplätze, Sie bilden aus – und stemmen sich damit gegen den Trend der sinkenden Lehrlingszahlen. Für dieses Engagement möchte ich Ihnen danken.“

Auch Obermeister Raimund Licht von der Bäcker-Innung MEHR gratuliert seinen Kollegen. „Eine besondere Auszeichnung, die Strahlkraft für alle handwerklich arbeitenden Innungsbäcker hat.“

Der Landesehrenpreis Bäckerhandwerk wurde zum siebten Mal in Zusammenarbeit mit dem Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und dem Bäckerinnungsverband Südwest verliehen.

Im Rahmen der Preisverleihungsveranstaltung wurde Minister Dr. Volker Wissing für seine Wertschätzung dem Rheinland-Pfälzischen Bäckerhandwerk gegenüber und für die lange vertrauensvolle Zusammenarbeit von den beiden Verbänden zum Brotbotschafter Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

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Geschäftsführer der IHK-Regional-Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler verabschiedet

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 25.02.2021 – Dr. Bernd Greulich, Geschäftsführer der IHK-Regionalgeschäftsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler, widmet sich nach 17 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die Ahr-Region einer neuen beruflichen Herausforderung.

„Sie haben über 17 Jahre mit hoher Professionalität und großem Engagement zur positiven Entwicklung unserer Wirtschaftsregion beigetragen. Industrie und Handel sind ein Garant für wirtschaftliche Stabilität in unserer Region und ein wichtiger Bestandteil unserer mittelständischen Struktur“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Im kleinsten Kreis und unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Hygiene-Vorschriften wurde Greulich in der Kreisverwaltung Ahrweiler von Landrat Pföhler, MdL Horst Gies, Kreiswirtschaftsförderer Tino Hackenbruch und dem IHK-Beirat verabschiedet. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte ihm Landrat Pföhler eine Urkunde und das Glaswappen des Kreises.

„Die IHK Koblenz – besonders der Kreis Ahrweiler – verliert einen wertvollen Mitarbeiter, Strategen, Teambildner und Netzwerker“, so Alexander Kohnen, Vizepräsident und IHK-Beiratsvorsitzender für die Region Ahr. „Der IHK-Beirat schätzt das hohe Engagement von Dr. Bernd Greulich, seine Eloquenz, seine großartige Eigeninitiative und die Gabe, uns als Repräsentant von über 9.500 IHK-Mitgliedern im Kreis zu vertreten und zu führen. Dr. Bernd Greulich war eine großartige Stütze unserer Arbeit“, so Kohnen weiter.

IHK-Beiratsmitglied Dr. Antje Eckel, Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH & Co. KG in Niederzissen, stellte fest: „Dr. Bernd Greulich hat in seinen 17 Dienstjahren eine hohe Zufriedenheit der IHK-Mitgliedsbetriebe erreicht. Er war stets ein verlässlicher Ansprechpartner für unsere IHK-Mitglieder, politische Interessengruppen und die kommunalen Verwaltungen.“

Peter Josef Schütz von der Eifel-Destillerie in Lantershofen stellte das unermüdliche Engagement Greulichs bei den Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr dar. „Der intensive Austausch der regionalen und internationalen Jungunternehmer war seine persönliche Herzensangelegenheit im Sinne unserer Wirtschaft“, so Schütz.

Jan-Peter Kiel, Fluidtec Flüssigkeitstechnologie in Kempenich und Vorsitzender des dortigen Gewerbevereins, bestätigte: „Dr. Greulich war ein wichtiger Interessenvertreter der gewerbetreibenden Unternehmen in der Region. Er vertrat die Belange der IHK- Mitglieder mit viel Diplomatie, Hingabe und Durchsetzungsvermögen. Mit viel diplomatischem Geschick setzte er die Ziele unserer IHK-Arbeit politisch um.“

Dagmar Lorenz vom Romantik Hotel Sanct Peter in Walporzheim wies auf das außerordentliche Engagement für die Hotellerie, Gastronomie und den Tourismus hin: „Als Regionalgeschäftsführer hat Dr. Greulich Themen für den Tourismus und Perspektiven für den ländlichen Raum geprägt. Hier sind der IHK-Ausbilderarbeitskreis für die Gastroberufe, die Ehrung der gastronomischen Abschlussklassen und besonders die Initiative für die kommende Landesgartenschau 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler besonders hervorzuheben“, so Lorenz.

Heike Ziss, Immobilienmaklerin aus Bad Breisig, zeigte das große Netzwerk von Dr. Greulich auf: „Dr. Bernd Greulich war kundenorientierter Berater und sachkundiger Ansprechpartner in vielen lokalen, regionalen und überregionalen Angelegenheiten.“ „Ob Großunternehmen, Solo-Selbstständige, Verwaltung oder öffentlich-rechtliche Partner, Dr. Greulich verknüpfte die Interessen der Region“, so Ziss weiter.

Jörg Schäfer, REWE-Märkte in Ringen und Bad Neuenahr-Ahrweiler, sagte: „Als Mitinitiator der Regionalmarketing-Initiative AWstark! hat Dr. Greulich neue Standards für eine Zusammenarbeit mit kommunaler Verwaltung und öffentlich-rechtlichen Institutionen geschaffen“. „Es gibt nicht viele Landkreise in Deutschland, die so modern um Unternehmensansiedlungen und Fachkräfte werben“, so Schäfer weiter.

„Mit Dr. Bernd Greulich verliert die IHK im Landkreis Ahrweiler einen wichtigen Ansprechpartner weit über die eigenen Geschäftsbereiche hinaus, denn gemeinsam haben wir immer wieder versucht Brücken zu bauen und alle Wirtschaftsbereiche zu vernetzen, um Synergien auch mit Landwirtschaft und Weinbau zu nutzen“, so MdL Horst Gies MdL.

Zum 1. März übernimmt Martin Neudecker als Regionalgeschäftsführer die Leitung der IHK-Regionalgeschäftsstelle Ahrweiler. Neudecker kommt aus Neuwied und war zur Berufsausbildung und nach dem Studium langjährig bei der heutigen thyssenkrupp Rasselstein GmbH in Neuwied und Andernach beschäftigt. Seit 1995 ist er in verschiedenen leitenden Funktionen für die IHK Koblenz tätig. Neudecker wird dabei unterstützt von Regionalberaterin Kristina Kutting. Kutting ist Betriebswirtin und ist seit rund zwei Jahren als IHK-Regionalberaterin für die Landkreise MYK und NR tätig.

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Klaus Schmitz in den Ruhestand verabschiedet

Kaisersesch, 25.02.2021 – Nach fast 31 Jahren in der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch und mehr als 43 Jahren im öffentlichen Dienst beginnt ab 1. März 2021 für Kassenleiter Klaus Schmitz der wohlverdiente Ruhestand. Leider musste die Verabschiedung aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie in einem ganz kleinen Rahmen stattfinden, aber in Gedanken waren die Kolleg*innen beim Abschied dabei.

Bürgermeister Albert Jung dankte Klaus Schmitz für die stets gute, loyale und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft Gesundheit und alles Gute. Dem Dank und den Wünschen schlossen sich Büroleiter Mark Klasen, Fachbereichsleiter Michael Steffens, die Personalratsvorsitzende Petra Gotto und alle Kolleg*innen der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch an.

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Fußgängerzone in Mayen sinnvoll erweitert: Hahnengasse nun vollständig Teil der Fußgängerzone

Mayen, 25.02.2021 – Bisher begann die Fußgängerzone mitten in der Hahnengasse. Der obere Abschnitt dieser Straße hin zum Einmündungsbereich Rosengasse war lediglich als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen.

Fußgänger waren dort auf engstem Bereich regelmäßig Fahrzeugen, die dort hielten oder wendeten, ausgesetzt. Abgestellte Fahrzeuge behinderten außerdem die Zufahrt zum Marktplatz für Lieferfahrzeuge – und schlimmer noch, für Rettungsfahrzeuge im Notfall.

Aus diesen Gründen wurde der Bereich nun auch zur Fußgängerzone und darf auch grundsätzlich nur während der ausgewiesenen Lieferzeiten befahren werden. Die Zufahrtszeiten sind: Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 11 Uhr und 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr, sowie samstags von 9 Uhr bis 11 Uhr.

In der übrigen Zeit steht er ausschließlich den Fußgängern zur Verfügung. Entsprechende Poller in den Ein- und Ausfahrtsbereichen der Fußgängerzone verhindern, dass dieses Fahrverbot umgangen wird.

Das dauerhafte Entfernen dieser Poller ist generell nicht zulässig und wird auch durch die Ordnungsbehörde geahndet.

Parken ist in unmittelbarer Nähe – in der City-Garage, aber auch im Bereich des oberirdischen Parkens – möglich.

In der gesamten Fußgängerzone – und damit auch im neu als solcher ausgewiesen Bereich der Hahnengasse – gilt ein Parkverbot. Dieses wird auch durch das Ordnungsamt entsprechend kontrolliert.

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Stadt Mechernich befähigt Schulen, Vereine und Institutionen zu professioneller Pressearbeit

Mechernich, 25.02.2021Virtuelles Presse- und Onlineseminar.
Wie führe ich möglichst pannenfrei eine Videokonferenz online am PC durch? Oder eine Vorstandssitzung im Verein als bebildertes WhatsApp- oder „Zoom“-Meeting mit mehreren Teilnehmern am Handy?

Wie kommuniziere ich meine möglichst professionell gemachten und bebilderten Presseberichte und Pressemitteilungen auf modernen und pandemietauglichen Kanälen mit den Medien? Wie baue ich eigene Webauftritte als Kommunikationsebene auf? Wie nutze ich soziale Medien, ohne allzu großen Schaden zu erleiden?

Diese und andere Fragen beantwortet ein – diesmal online und selbst als virtuelle Videokonferenz aufgebautes – Presseseminar, das die Stadtverwaltung Mechernich ihren Vereinen, Gruppierungen, Institutionen, Fraktionen, Parteien und interessierten Unternehmen kostenlos anbietet. Referenten sind die Redakteure/innen der für die Stadt tätigen Agentur ProfiPress für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, journalistische und redaktionelle Dienstleistungen.

Termine per „Doodle“ ermittelt

Anmelden kann man sich ab sofort bei der Teamleiterin Manuela Holtmeier (Ressort Bürger & Politik) unter der Mailadresse  m.holtmeier@mechernich.de Die genauen Termine der über mehrere Sitzungen laufenden Schulungen/Workshops werden unter den potenziellen Teilnehmern nach dem Mehrheitsprinzip als „Doodle“-Umfrage ermittelt.

Anmeldeschluss für das voraussichtlich im April beginnende Presseseminar ist Mittwoch, der 31. März. Die Stadtverwaltung Mechernich unterstützt damit die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihrer Bürgerinnen und Bürger (auch in Hinblick auf eigene Homepages im Internet) durch entsprechende Workshops mit Redakteurinnen und Redakteuren der Agentur ProfiPress.

Solche Seminare von ProfiPress stießen als Präsenztermine im Mechernicher Rathaus in der Vergangenheit auf große Resonanz. Bis zu 32 Vereine und Institutionen nahmen an einer Unterrichtsreihe teil. Bei den neuen virtuellen Meetings sollen maximal zehn Teilnehmer mitmachen. Sollte es mehr Anmeldungen geben, sollen mehrere Seminargruppen gebildet werden.

Vereinsintern virtuell

Die früheren Workshops umfassen Themen wie „Die fünf W-Fragen, die jede Meldung beantworten muss“, „Notiz, Nachricht, Meldung, Bericht“, „Terminankündigungen“, „Berichte über wichtige Ereignisse und Versammlungen“, „Pressefotografie“, „Das gestellte Gruppenbild“, „Was ist ein Symbolbild?“, „Selbstdarstellung im Internet“, „Aufbau und Struktur eines Internetauftritts“ und „Taktik und Strategie der Imagebildung“.

Der neue virtuelle Workshop umfasst darüber hinaus alle Fragen der virtuellen Kommunikation, die man nicht nur für die Öffentlichkeits- und Medienarbeit, sondern auch für die institutionsinterne Kommunikation nutzen kann. Geplant sind sechs Einheiten zu je zwei Stunden. Und zwar an Abenden oder am Samstag, so dass berufstätige Vereinssprecher selbstverständlich mitmachen können. Kosten entstehen den Vereinen nicht.

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Innenminister Lewentz: Impfungen der Polizei in eigenen Zentren gestartet

Region/Mainz, 25.02.2021 – Mit der Impfung des medizinischen Funktionspersonals der Impfzentren wurden jetzt die ersten Angehörigen der rheinland-pfälzischen Polizei gegen COVID-19 geimpft. Innenminister Roger Lewentz und die Vorsitzende des Hauptpersonalrates der Polizei,  Sabrina Kunz, begleiteten den Start der polizeiinternen Impfungen in eigenen Zentren, die auch dazu beitragen, die kommunalen Zentren zu entlasten.

„Es ist sehr erfreulich, dass innerhalb der rheinland-pfälzischen Polizei eine sehr hohe Impfbereitschaft herrscht. Direkt im Anschluss an das Funktionspersonal der Zentren werden ab nächster Woche die operativen Einsatzkräfte geimpft. Auf diese Weise kann die Einsatzfähigkeit der Polizei auch während der andauernden Pandemie-Lage weiterhin sichergestellt werden“, so Innenminister Roger Lewentz. Insgesamt haben sich im Rahmen des zweiwöchigen Anmeldeverfahrens mehr als 11.000 Angehörige der Polizei Rheinland-Pfalz für die Impfungen angemeldet. Das entspricht einer Quote von über 80 Prozent.

„Es ist ein wertschätzendes Signal, dass es nach all den Vorbereitungen nun mit dem Impfen in der Polizei losgehen kann. Gerade die Einsatzkräfte, welche sich im alltäglichen Dienst einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sehen, benötigen eine zügige Impfung. Rheinland-Pfalz geht im bundesweiten Vergleich einen vorbildhaften Weg. Ich werde am Ende zum Impfen gehen, sobald die Gruppe dran ist, welcher ich zuzuordnen bin“, sagte die Vorsitzende des Hauptpersonalrates der Polizei, Sabrina Kunz.

Die Polizei Rheinland-Pfalz wird mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca geimpft. Der zur Verfügung stehende Impfstoff anderer Hersteller ist zum jetzigen Zeitpunkt für die Bevölkerungsgruppen unter 18 Jahren und über 64 Jahren vorgesehen. „Der AstraZeneca-Impfstoff bietet einen hochwirksamen Schutz gegen den schweren Verlauf der Krankheit und leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Pandemie-Bewältigung. Ich bin dankbar dafür, dass ich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizei mit dem AstraZeneca-Impfstoff zu einem so frühen Zeitpunkt ein Impfangebot erhalte“, betonte der medizinische Gesamtkoordinator und Leiter der Zentralstelle für Gesundheitsmanagement im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT), Dr. Stefan Brill.

Das PP ELT war bereits Ende November 2020 von Seiten des Innenministeriums beauftragt worden, die Planungen der polizeiinternen Impfungen über die dortige Zentralstelle für Gesundheitsmanagement aufzunehmen und diese zu organisieren. Die technischen, logistischen und medizinischen Voraussetzungen wurden geschaffen. Es sind vier polizeiinterne Impfzentren eingerichtet worden. Sie befinden sich an den Standorten des PP ELT in Mainz und Enkenbach-Alsenborn sowie am Standort des PP ELT in Wittlich-Wengerohr und in einer Bundeswehr-Kaserne im Bereich Koblenz.

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Das Kneipp-Heilbad Bad Münstereifel hat einen „neuen“ Kurarzt

Bad Münstereifel, 25.02.2021 – Mit Johannes Peter Klein ist ein „neuer“ Kurarzt gefunden worden. Er hat die Weiterbildung „Balneologie und Medizinische Klimatologie“ bereits vor vielen Jahren in Nord-Deutschland abgeschlossen und steht dem Kneipp-Heilbad Bad Münstereifel jetzt ganz offiziell als Bade- bzw. Kurarzt zur Verfügung. Somit ist die kurärztliche Patientenversorgung sichergestellt.

„Wir sind sehr froh, dass wir Herrn Johannes Peter Klein als Kurarzt gewinnen konnten“, freut sich die Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. „Gleichzeitig möchte ich mich bei Herrn Dr. Ulm recht herzlich für die vielen Jahre bedanken, die er als Vorgänger, im Rahmen der kurärztlichen Betreuung erfolgreich tätig war“.

Für die Betreuung der Kurgäste wurde eine kleine Praxis mit einem Sprechzimmer in der Mimi-Renno Halle eingerichtet. Der Allgemeinmediziner, Herr Johannes Peter Klein, hat darüber hinaus eine eigene Praxis in Marmagen und ist auch im Auftrag des Kneipp-Kurortes Gemünd dort als Kurarzt tätig.

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Im Krankenhaus Maria Hilf werden jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Corona-Virus geimpft

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 25.02.2021 – „Jetzt beginnt das Impfen gegen das Corona-Virus auch im Krankenhaus Maria Hilf“, freut sich der Kaufmännische Direktor Thorsten Kopp. Vor wenigen Tagen erhielt er von der Landeskoordinierungsstelle Impfen Krankenhaus (LKS Impfen KH) in Rheinland-Pfalz die Nachricht, dass das Haus die ersten Impfdosen vom Impfzentrum abholen kann. „Schon seit Wochen bereiten wir uns darauf vor, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu impfen“, sagt er. Dafür wurde das Personal in Gruppen eingeteilt und Prioritäten vergeben. So wird gewährleistet, dass die Mitarbeiter, die häufig direkten Kontakt zu Covid-19-Patienten oder -Verdachtsfällen haben, als erste geimpft werden. Zu dieser Kategorie 1 zählen auch die Mitarbeiter der Notaufnahme und die, die Kontakt zu besonders vulnerablen Gruppen haben wie zum Beispiel zu Patienten, die an Krebs erkrankt sind. „Das schützt nicht nur sie selbst, sondern in erster Linie auch unsere Patienten“, so Thorsten Kopp.

Noch mehr Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter. Foto: Krankenhaus Maria Hilf

„Wir setzen  alles Menschenmögliche in Bewegung, damit unsere Patienten und Mitarbeiter bei uns sicher sind vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus“, sagt er. Die Impfung ist neben den umfangreichen Hygienemaßnahmen jetzt ein weiterer Baustein, der noch mehr Sicherheit bietet.

„Zahlreiche Menschen befürchten, sie können sich im Krankenhaus womöglich mit dem Corona-Virus infizieren“, sagt Dr. Josef Spanier, der Ärztliche Direktor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler und Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. Immer wieder beobachten er und seine Chefarztkollegen, dass Patienten aus Angst vor Corona einen notwendigen Krankenhausaufenthalt oder Vorsorgeuntersuchungen verschieben oder sogar ausfallen lassen. Das sei völlig unbegründet und unverantwortlich, denn es könne im schlimmsten Falle wie zum Beispiel bei einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall das Leben kosten.

„Deshalb halten wir trotz der Corona-Pandemie die Akut- und Notfallversorgung uneingeschränkt aufrecht“. Ob Schlaganfall oder Herzinfarkt, eine Verletzung oder eine andere akute Erkrankung – „alle Patientinnen und Patienten werden unmittelbar, kompetent und vor allem sicher versorgt“, sagen Dr. Spanier und Thorsten Kopp unisono

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Sonderausstellung im Deutschen Glasmalerei-Museum verabschiedet sich

Düren, 25.02.2021 – Für die Kultur- und Museenlandschaft war das Corona geprägte Jahr 2020 kein leichtes. Ausstellungen konnten nicht wie geplant stattfinden und schon gar nicht wie geplant besucht werden. So wurden auch im Deutschen Glasmalerei-Museum Ausstellungen verkürzt. Ein Lichtblick waren dennoch die digitalen Besuche und die Unterstützung vieler Künstlerinnen und Künstler sowie aller Kunstinteressierten.

Die Ausstellung „Gesichter im Wandel der Zeit“ war rund dreieinhalb Monate im Deutschen Glasmalerei-Museum zu sehen. Geplant war Sie für fünf Monate, aber der Lockdown wollte es anders. Dennoch haben sich viele Besucher persönlich und online für diese außergewöhnliche Präsentation, die eines der eindrucksvollsten Motive, das wohl in der Kunstgeschichte dargestellt wurde, interessiert. Das Gesicht fasziniert über Jahrtausende. Am Sonntag, 21. Februar, verabschiedete sich die Ausstellung „Gesichter im Wandel der Zeit“. Werke namhafter Künstler wie Jean Cocteau, Edouard Dermit, Otto Dix, Janet Brooks-Gerloff, Xenia Hausner, Helmut Kaldenhoff, Maria Katzgrau, Markus Lüpertz, Jean Marais, Julian Plodek, James Rizzi, Hella Santarossa, Josef Strater, Anton Wendling, Ernst Jansen-Winkeln waren vertreten.

Mit dieser Ausstellung sollte zudem die Expertise des renommierten Architekten und Künstlers Eberhard Foest zu den Gesichtsdarstellungen der Moderne sowie auch sein künstlerisches Schaffen anlässlich seines 85-jährigen Geburtstags im Jahr 2020 gewürdigt werden. Mit den Werken von Eberhard Foest wurde eine vielschichtige und einzigartige Darstellung von Gesichtern präsentiert. Seine eigenen Werke und auch die seiner Sammlung sind allesamt Unikate.

Insgesamt hat die Faszination an der Gesichtsdarstellung von ihren Anfängen bis ins 21. Jahrhundert hinein nicht abgenommen. Ob nun als Fotografie, Ölgemälde, Aquarellzeichnung, Kohlezeichnung, computertechnisch überarbeitete Illustrationszeichnung oder auch als Glaskunstwerk sowohl als Scheibe als auch Architekturfenster: Die Gesichtsdarstellungen haben bis heute in ihren Darstellungsformen und in ihren Botschaften nichts an Attraktivität verloren. Anhand von 90 Exponaten hat das Deutsche Glasmalerei-Museum einen Einblick in die Darstellungsformen von Gesichtern in der Kunst geboten. „Wir sind froh und dankbar, dass wir diese Sonderausstellung im Deutschen Glasmalereimuseum zeigen könnten, wenn auch verkürzt. Es ist schön, dass dennoch – gerade in diesen Zeiten – viele Menschen daran teilgenommen haben“, sagt Luzia Schlösser, Museumsdirektorin des Glasmalerei-Museums.

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Die Gewinner der „evm-Palettenparty“ stehen fest – Auch fünf Gewinner aus dem Landkreis Mayen-Koblenz dabei

Region/Mayen-Koblenz, 25.02.2021 – Die Gewinner der diesjährigen evm-Palettenparty stehen fest. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hatte in diesem Jahr an Stelle von Paletten mit Wurfmaterial, elf Mal 555 Euro verlost. Über die Spende freuen sich:

  • KG Grün-Weiß Urmitz
  • KG St. Johann
  • MCC Monreal
  • Festausschuss Bendorfer Karneval zusammen mit dem Möhnenverein Mülhofen und den „Ganz Denwer“ Mülhofen.

Zusätzlich wurden drei Sonderpreise für soziales oder nachhaltiges Engagement während der Karnevalszeit vergeben und mit 111 Euro belohnt. Über diese Spende freut sich die Mülheimer Karnevals-Gesellschaft.

Die evm unterstützt zum fünften Mal mit der Aktion Karnevalsvereine und -gruppen aus der Region. „Obwohl die Session 2021 nicht wie gewohnt stattfinden konnte, haben sich viele Vereine kreative Alternativen überlegt, wie sie den Karneval trotzdem feiern können. Wir waren wirklich sehr beeindruckt vom großen Ideenreichtum. Dieses Engagement möchten wir unterstützen“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. Um zu gewinnen, mussten die Gewinnspielteilnehmer ein Foto mit kurzer Beschreibung ihrer Idee einreichen, wie sie in diesem Jahr den Karneval zu den Menschen bringen. Unter allen Einsendungen hat eine evm-Jury die besten elf Ideen und zusätzliche drei Sonderpreise ausgewählt.

Insgesamt hatten 100 Gruppen an dem Gewinnspiel teilgenommen und ihre Aktion eingesendet. „Wir sind ein regionales Unternehmen und engagieren uns für die Menschen in der Region. Daher spielt auch der Karneval eine wichtige Rolle für uns, und wir freuen uns, dass wir mit der Palettenparty die hiesigen Karnevalsvereine unterstützen können“, erklärt Marcelo Peerenboom. An der Verlosung durfte jeder teilnehmen, der sich eine karnevalistische Aktion in der Region umgesetzt hat.