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Mechernicher Haushalt 2021 weist ein „strukturelles Defizit“ von 1,5 Millionen Euro aus

Mechernich, 26.02.2021 – „Die Corona-Pandemie wirkt sich gravierend auf den Haushalt aus.“ Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen muss für das Haushaltsjahr 2021 ein strukturelles Minus von 1,5 Millionen Euro hinnehmen.

Trotz des vorhandenen Defizits gibt es vom Kämmerer aber auch gute Nachrichten an die Bürger: „Es sind keine Steuererhöhungen geplant.“ Und: „Wir kommen nicht ins Haushaltssicherungskonzept (HSK).“

Die Planung für den Haushalt 2021 weist laut Claßen Erträge rund 55,7 Millionen Euro aus, demgegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von 60,1 Millionen Euro. In dem Minus von 4,4 Millionen Euro stecken allerdings allein 2,9 Millionen Euro Corona-bedingte Mindererlöse und Mehraufwendungen. Sie dürfen laut Landtagsbeschluss als „außerordentlicher Ertrag“ verrechnet werden und schlagen somit erst ab 2025 im Mechernicher Haushalt tatsächlich zu Buche. Sie müssen dann über 50 Jahre linear abgeschrieben werden. Die restlichen 1,5 Millionen Euro Defizit sind jedoch unabhängig von der Corona-Pandemie zu veranschlagen.

„Das ist für uns in Mechernich wieder etwas Neues“, konstatiert Claßen. Mechernich habe zumindest seit 2015 immer positive Abschlüsse erzielen können. Bevor die Pandemie die Welt vereinnahmte, sei auch für 2020 ein Plus von 37.000 Euro geplant gewesen. Ein Überschuss werde aber für das Jahr 2020 nach heutigen Erkenntnissen nicht zu realisieren sein, zu groß sind die Einschnitte durch die Pandemie. Über die Jahre habe die Stadt Mechernich die Ausgleichsrücklage, ein Teil des Eigenkapitals, welche 2010 noch aufgezehrt war, sukzessive wieder aufbauen können. Zum Stichtag 31.12.2019 konnte der Kämmerer ein Plus von 11,1 Millionen Euro als Ausgleichsrücklage vorweisen und verkünden: „Damit können wir die kommenden Defizite fiktiv ausgleichen.“

„Kröte“ zu schlucken

Die Möglichkeit des nach hinten Verschiebens der Corona-Kosten hätte allerdings nicht nur Positives. Claßen spricht vielmehr von einer „Kröte, die wir schlucken müssen“, weil nachfolgende Generationen für heutige Mehr- und Mindereinnahmen zahlen müssen. Ein sofortiges Abzahlen der Corona-Summe sei aber noch weniger sinnvoll.

Ursächlich verantwortlich für die Corona-Beträge sind laut Claßen die Reduzierung oder das auf „Null“ setzen der Gewerbesteuervorauszahlungen und der sinkende Einkommenssteueranteil durch Zahlung von Kurzarbeitergeld.

Im Jahr 2020 schlug sich die Corona-Pandemie bereits auf den laufenden Haushalt nieder. Verrechnet werden musste Corona-bedingt auch ein um 600.000 Euro höherer Verlust der Eifel-Therme, ebenso höhere Kosten für die Schülerbeförderung, weil mehr Schulbusse im Einsatz waren. Außerdem unterstützte die Stadt die örtlichen Vereine und zahlte im Juni 2020 den doppelten Vereinsbeitrag und damit statt 3,20 Euro je Einwohner, statt 1,60 Euro. Im Dezember wurden weitere 42.000 Euro an die Vereine als „Finanzspritze“ ausgezahlt. Insgesamt wurden den Vereinen somit rund 88.000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt um die Folgen der Pandemie zu kompensieren.

Ausgeschöpft seien auch die Einsparpotentiale der Stadt, sagt Claßen: „Viel mehr gibt der Haushalt nicht mehr her.“ Auch, weil 95 Prozent der Posten fremdbestimmt seien. So müssen die Mechernicher beispielsweise rund 22 Millionen an den Kreis Euskirchen als Kreisumlage zahlen und damit 347.000 Euro mehr.

Insgesamt habe die Stadt 224 Grundstücke in den vergangenen fünf Jahren veräußert und dafür rund drei Millionen Euro jährlich im Haushalt gutschreiben können – somit rund 15 Millionen Euro.

Davon habe die Stadt im Ganzen profitiert: die Gebührenhaushalte konnten konstant gehalten und wichtige Investitionen getätigt werden. „Das war die richtige Politik“, konstatierte deshalb auch Claßen. Für 2021 steht schon ein Gesamt-Investitionsvolumen von 21 Millionen Euro im Plan. Auf der Agenda steht auch der Ausbau der offenen Ganztagsschule Grundschule Mechernich.

Im Haupt- und Finanzausschuss am 23. März bzw. 13. April soll der Haushaltsentwurf von der Politik beraten und verabschiedet werden.

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Jugendscouts aus Mayen unterstützen auch in der Corona-Krise junge Menschen

Mayen, 26.02.2021 – Der Zuständigkeitsbereich der beiden Jugendscouts Rolf Kullmann und Marco Weiler liegt bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren, die ihren Wohnsitz in Mayen sowie in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig und Vordereifel  und in der Regel ihre Schulpflicht erfüllt haben. Die Stelle wird zu 70 Prozent aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und zu 30 Prozent vom Job-Center Mayen-Koblenz finanziert.

Die Arbeitsweise der Jugendscouts kennzeichnet sich durch aufsuchende Arbeit und intensive Einzelfallhilfe. Es sollen auch die Jugendlichen erreicht werden, die durch sämtliche Hilfesysteme gefallen sind. Ein Hauptaspekt der Arbeit der Jugendscouts ist das Bewerbertraining. Dabei werden mit den Teilnehmern Bewerbungsunterlagen erstellt, nach Lehrstellen bzw. Arbeitsstellen gesucht und Vorstellungsgespräche sowie Einstellungstests vorbereitet.

Die Jugendscouts helfen den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in persönlichen, sozialen und materiellen Notlagen. Oft ist die Existenzgrundlage wegen Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Obdachlosigkeit, psychischen Erkrankungen, Sucht, Haft, Migration oder anderer privater Probleme gefährdet. Rolf Kullmann und Marco Weiler versuchen bei ihrer Arbeit das soziale Umfeld mit einzubeziehen. Auch bei der Wohnungssuche bieten sie häufig ihre Hilfe an, indem sie passende Angebote recherchieren und die Klienten gegebenenfalls zu Wohnungsbesichtigungen begleiten.

Besonders wichtig ist es, einen vertrauensvollen Kontakt mit den jungen Menschen aufzubauen.

Auch in der aktuellen Situation ist der kontinuierliche Kontakt sehr wichtig. Dies geschieht über digitale Medien, aber bei Bedarf auch weiterhin in persönlichen Gesprächen.

Das Büro der Jugendscouts ist in der Regel von 8.00 bis 15:00 besetzt. Individuelle Termine können unter Tel. (0 26 51) 90 47 91 (Büro im Jugendhaus) oder 01 76 / 18 86 52 09 (Kullmann) und 01 76 / 18 86 52 30 (Weiler) vereinbart werden.

E-Mail: rolf.kullmann@gmx.de  und marco-weiler@gmx.de

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Neues digitales Format: montags im museum @couven startet am 1. März

Aachen, 26.02.2021 – In der neuen Reihe montags im museum @couven präsentiert die Aachener Kunsthistorikerin Belinda Petri ab Montag, 1. März, interessante Einblicke in das Couven Museum.

Immer montags um 16 Uhr gibt es auf Facebook (Route Charlemagne und Museumsdienst Aachen) und Instagram (Museumsdienst Aachen) spannende Einblicke ins Haus sowie Wissenswertes zu Hintergründen und Kurioses zu einzelnen Exponaten.

In der ersten Folge erklärt die Leiterin des Couven Museums, Carmen Roebers, die Geschichte des Hauses. Der Apotheker Adam Coebergh baute ab 1662 das Haus am Hühnermarkt, wo er die Adler-Apotheke einrichtete. Nachdem Andreas Monheim das Gebäude im Jahr 1783 erworben hatte, ließ er es drei Jahre später durch den Architekten Jakob Couven umgestalten.

Aachens „Gute Stube“

Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1951, kaufte die Stadt Aachen das Haus von der Familie Quadflieg. 1958 wurde hier das Couven Museum eröffnet. Es gilt auch als die „Gute Stube Aachens“, zeigt die Wohnkultur im 18. und 19. Jahrhundert. Mobiliar und Alltagsgegenstände vermitteln anschaulich Geschichte für Besucher*innen aller Generationen.

Einen Einblick in das alltägliche Leben um 1850 gewinnt man in der Küche: Die Ausstattung zeigt die technischen Fortschritte des 18./19. Jahrhunderts: einen gusseisernen Kohleherd, der weniger Brennmaterial als offene Feuerstellen benötigte, die Wasserpumpe am Blausteinbecken, die zur Erleichterung des Alltags beitrug, weil man das Wasser nicht mehr vom Brunnen holen musste. Kaffeemühle und -röster verweisen auf die Luxusgetränke damaliger Zeit: Kaffee, Tee und Schokolade waren den fürstlichen Höfen vorbehalten gewesen, bis sie im 18. Jahrhundert ins bürgerliche Umfeld gelangten. Gleichwohl war der Haushalt immer noch mit körperlichen Anstrengungen verbunden, wie die schweren Bügeleisen vermuten lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reihe ist die Adler-Apotheke. Sie wurde seit 1662 über vier Generationen von der Familie Coebergh geführt. 1783 übernahm Andreas Monheim das Geschäft. Er beauftragte 1783 Jakob Couven, den Sohn des berühmten Rokoko-Architekten Johann Joseph Couven, mit der repräsentativen Neugestaltung des Wohn- und Geschäftshauses, das bis 1939 in Familienbesitz blieb. In ihrer Apotheke verkauften die Monheims nicht nur Heilmittel, sondern auch Gewürze, Wein, Bienenwachs und Schokolade. Die wichtigsten Hilfsmittel waren der Mörser und die Waage, fertige Arzneien und Grundstoffe wurden in prachtvollen Gefäßen aufbewahrt.

Faszination Fliesenzimmer

Faszinierend sind die Fliesenzimmer, die Belinda Petri im Detail vorstellt. Die beiden Räume des Hauses „Zum Lindenbaum“ gehören erst seit 1961 zum Museum. Zuvor war dieses Gebäude ein eigenständiges kleines Wohnhaus, in dem einst ein Barbier und Wundarzt, dann verschiedene Handwerker ihre Geschäfte betrieben. Heute sind hier rund 6.000 Fayence-Fliesen der Aachener Sammler Peter und Irene Ludwig zu bestaunen. Das obere Zimmer dominieren Fliesenbilder aus der Rotterdamer Werkstatt des Jan Aalmis. Fayencefliesen des 16. bis 19. Jahrhunderts schmücken den unteren Raum in der Art eines Musterbuchs. Die kobaltblauen, von chinesischem Porzellan inspirierten Fliesen mit weißem Grund sind vielfach älter als die manganvioletten, die sich erst im 18. Jahrhundert durchsetzten.

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Augustiner Realschule Plus in Hillesheim erhält Spende über 1.000 FFP2-Masken von TechniSat

Hillesheim, 26.02.2021 – Damit der reibungslose und sichere Start des Präsenzunterrichts gelingt, hat die Firma TechniSat sich kurzerhand dazu entschlossen, alle Schulen im Kreis Vulkaneifel mit jeweils 1.000 FFP2-Masken aus eigener Produktion auszustatten.

Am 19. Februar haben Mitarbeiter des Unternehmens alle Schulen im entsprechenden Gebiet besucht und die Spende übergeben, damit die Masken direkt vor Ort sind, wenn der Unterricht startet.

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Rheinland-Pfalz startet Corona-Impfungen für Berufe der Priogruppe 2

Region/Mainz, 26.02.2021 – „Rheinland-Pfalz ist und bleibt bei den Corona-Schutzimpfungen auf einem sehr guten Weg. Das gilt vor allem für die besonders vulnerable Gruppe unserer über 80-jährigen Mitbürger, die daheim oder in Einrichtungen der Altenpflege leben“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Vorstellung der aktuellen Impfzahlen. Gleichzeitig stellte sie die konkreten Pläne für die Ausweitung der Schutzimpfungen auf die Eingliederungshilfe und Personen- und Berufsgruppen mit hoher Priorisierung wie beispielsweise Lehrer, Erzieher und Polizisten vor.

Aktuell konnten in Rheinland-Pfalz 327.950 Corona-Schutzimpfungen verabreicht werden, davon 135.687 Zweitimpfungen (Stand 24. Februar). Bei der Quote der Bürgerinnen und Bürger, die mit der Zweitimpfung schon ihren kompletten Impfschutz erhalten haben, ist Rheinland-Pfalz weiterhin bundesweit führend, bei den Erstimpfungen über dem Bundesschnitt.

In der Gruppe der über 80-Jährigen haben bereits 74.279 Personen in den Impfzentren ihre Erstimpfung erhalten. Hinzukommen bald alle etwa 110.000 über 80-Jährigen, die sich aktuell im Terminvergabepool befinden und spätestens bis Mitte März Termine für Erst- und Zweitimpfung per Post erhalten. Ihre Erstimpfungen sollen Anfang April abgeschlossen sein. In der Gruppe der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sollen alle der rund 36.000 Erstgeimpften noch in dieser Woche ihre zweite Impfung erhalten. Aktuell startet die zweite Runde in den Einrichtungen.

„Wir haben stets gesagt, dass der Schutz der besonders vulnerablen Gruppen für uns absolute Priorität hat. Die Zahlen belegen, wie weit wir auf diesem Weg schon sind“, betonte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. Ein erster Erfolg sei, dass die Anzahl infizierter Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitender in den Pflegeeinrichtungen deutlich gesunken ist.

Darüber hinaus haben die mobilen Teams begonnen, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende in der Eingliederungs­hilfe zu impfen. Im März und im April sollen dort jeweils bis zu 20.000 Menschen geimpft werden. Insgesamt zählen rund 50.000 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende zu der priorisierten Gruppe.

In einem nächsten Schritt öffnet Rheinland-Pfalz im März die Impfungen für bestimmte Berufsgruppen der hohen Priorität. Diese können sich von Samstag an – zunächst online – registrieren. Erste Impftermine sollen schon kommende Woche stattfinden. Von da an könnten etwa 20.000 Impfungen pro Woche in den Impfzentren erfolgen.

Zusätzlich erhalten alle diejenigen nun ein Impfangebot, die sich im Kampf gegen Corona freiwillig engagieren. Das sind neben den Kräften der „Helfenden Hände“ wie Ehrenamtliche und Freiwillige der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz auch freiwillige Hilfskräfte in den geplanten Corona-Teststellen, die derzeit aufgebaut werden.

Für die rund 360.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zwischen 70 und 79 Jahren, die zur Priogruppe 2 gehören, wird es voraussichtlich Mitte März die Möglichkeit zur Terminregistrierung geben.

Die betreffenden Personen werden darüber rechtzeitig per Post informiert.

„Die Impfungen in Rheinland-Pfalz kommen sehr gut voran – und mit den neuen Lieferzusagen können wir noch zusätzliche Dynamik entfachen“, ergänzte Gesundheitsstaatssekretär und Landeskoordinator Impfen Dr. Alexander Wilhelm. „Schon jetzt stehen wir bei den verimpften Dosen je Einwohner sowie beim Anteil der verimpften Dosen an den insgesamt gelieferten im Bundesvergleich auf Platz eins“, sagte Wilhelm. „Diesen Weg werden wir weitergehen. Denn der Weg der Impfungen ist der Weg raus aus der Pandemie.“

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Alle Ferien- und Freizeitaktionen 2021 für Kinder und Jugendliche im Kreis Ahrweiler auf einen Blick

Ahrweiler, 26.02.2021 – Neue Broschüre stellt umfangreiches Angebot vor. Mit dem Kanu auf dem Rhein, eine Runde mit dem Segelflieger drehen oder Zirkusluft schnuppern: Auch in diesem Jahr gibt es im Kreis und darüber hinaus für Kinder und Jugendliche ein umfangreiches Angebot an Aktionen und Projekten zur Ferienzeit. Einen Überblick über alle Ferienaktionen gibt die Broschüre „Ferien-Freizeiten 2021“, die jetzt erschienen ist.

Trotz anhaltender Corona-Pandemie haben die Verantwortlichen der Kinder- und Jugendarbeit in den einzelnen Kommunen attraktive und vielfältige Konzepte für Ferien- und Freizeitaktionen zusammengestellt. Ob und in welcher Form die einzelnen Maßnahmen und Projekte stattfinden können, hängt vom Infektionsgeschehen ab und ist bei den jeweiligen Anbietern zu erfragen.

Geordnet nach den einzelnen Städten und Verbandsgemeinden lohnt ein Blick auf das umfangreiche Angebot: von sportlichen Aktivitäten über gemeinsame Familienzeit bis hin zu Workshops zum Thema „Artenreiche Wiese“ oder „Zero Waste“ – hier ist für jede Altersklasse und für jeden Geschmack etwas dabei.

Die 30. Auflage der Ferien-Freizeit-Broschüre liegt ab sofort kostenlos in der Kreisverwaltung, den Rathäusern der Städte und Verbandsgemeinden, in Schulen sowie bei den Jugendpflegern der Kommunen aus oder ist per Download unter www.kreis-ahrweiler.de > Jugendamt abrufbar.

Weitere Informationen: Kreisjugendamt Ahrweiler, Jugend- und Familienförderung, Sabrina Balling, Telefon 02641/075-226, E-Mail unter sabrina.balling@kreis-ahrweiler.de.

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Neuer Internetauftritt für den Vulkanpark – Welt der Eifelvulkane auf neuer Webseite erleben und entdecken

Plaidt, 25.02.2021 – Auch wenn alle Vulkanpark-Museen und Bergwerke seit Anfang November geschlossen haben, sei es aufgrund der Corona-Maßnahmen oder der regulären Winterpause, wurde im Hintergrund weiter gearbeitet. So wurde beispielsweise die Website des Vulkanparks technisch und optisch neu gestaltet und informiert nun übersichtlich und emotional über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten, die der Vulkanpark bietet.

Die neue Website www.vulkanpark.com wurde von der Agentur MEID MEID + Partner umgesetzt.  Es erfolgte ein Wechsel des Content-Management-Systems von TYPO3 auf WordPress. Die Website ist nun auf dem neuesten Stand und bietet auf jedem Endgerät die passende Ansicht und Funktionalität. Gerade die mobile Optimierung wird dem Nutzerverhalten gerecht, denn die Mehrheit greift über Smartphone auf die Website zu. Auch die Bildsprache hat sich verändert. So werden Aufnahmen ab sofort groß in Szene gesetzt und nehmen die Nutzer mit zu den schönsten Orten der vulkanischen Osteifel. Eine Karte vereinfacht die Orientierung und Ausflugsplanung, denn der Vulkanpark erstreckt sich auf einem Gebiet von über 200 km2.

Wer also erstmal online die Landschaftsdenkmäler kennen lernen möchte oder schon vor der Öffnung der Museen einen Blick in die Ausstellungen werfen mag, der kann auf der Website in die Welt der Eifelvulkane eintauchen und sich für kommende Ausflüge inspirieren lassen. Und wer sich für den Newsletter einträgt erhält zudem stets aktuelle Informationen aus dem Vulkanpark.

Der Vulkanpark ist ein einmaliger dezentraler Park im Landkreis Mayen-Koblenz. 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerke und 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler laden zu einer spannenden Reise in die Welt der Eifelvulkane ein. Der Vulkanpark – seit 25 Jahren…natürlich einzigartig.

Die neue Website ist ab sofort erreichbar über www.vulkanpark.com

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Miele Euskirchen: 206 Beschäftigte in Quarantäne

Euskirchen, 25.02.2021 – Insgesamt 18 Mitarbeitende des Euskirchener Miele-Werkes sind positiv auf Corona getestet worden. In zehn Fällen wurde dabei die britische Corona-Variante B 1.1.7. nachgewiesen, weitere acht Fälle befinden sich noch in der Diagnostik. Dieses Ergebnis hat die Reihentestung aller Miele-Mitarbeiter vom vergangenen Dienstag ergeben.

Die Quarantäne-Anordnung des Kreis-Gesundheitsamtes für 206 Beschäftigte des Fertigungsbereiches wird damit aufrechterhalten und auf 14 Tagen ausgedehnt. Eine Negativ-Testung vor Quarantäne-Entlassung ist am 14. Tag erforderlich, eine Verkürzung der Quarantäne nicht möglich.

Die vom Kreis Euskirchen veranlassten Maßnahmen dienen vorrangig dem Gesundheitsschutz der Miele-Beschäftigten, deren Angehörigen sowie der Bevölkerung insgesamt. Da neben der Fertigung keine weiteren Betriebsteile des Euskirchener Miele-Werkes betroffen sind, kann die Arbeit in anderen Bereichen aufrechterhalten werden. Das Gesundheitsamt steht dazu in engem Austausch mit der Werksleitung.

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Regionales Traumazentrum in Daun erfolgreich rezertifiziert

Daun, 25.02.2021 – Die Qualitätskriterien sind hier von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vorgegeben. Seit 2010 ist die Abteilung im Traumanetzwerk Mosel-Saar zugehörig. Durch ihre enge Kooperation besteht die bestmöglichste Versorgung schwerstverletzter Patienten. Wenn eine Rettungsmannschaft von außen einen Polytraumaalarm anfordert, stehen im Krankenhaus Daun, ob Tag oder Nacht, mindestens zehn Ärzte und Pfleger plus der Rettungsmannschaft innerhalb einer Viertelstunde zur Verfügung. Im speziell ausgestatteten Schockraum findet die erste Untersuchung der Verletzten statt.

Die Mitglieder des Trauma-Teams sind nach einem weltweit gültigen und erprobten Konzept ausgebildet, wobei ein fester Ablauf bei der Erstbehandlung der Patienten eingehalten werden muss. So besteht die Forderung, dass nach einer Viertelstunde Schockraumaufenthalt der Patient voll untersucht und das Prozedere festgelegt sein muss. Vom Schockraum ist entweder die sofortige Verbringung in den OP oder die Durchführung einer sogenannten Traumaspirale im Computertomogramm vorgesehen. In der Traumaspirale erfolgt die Bildgebung von Kopf bis Knie.

Die Röntgenbilder können dann bei Bedarf per Teleradiologie in verschiedene Zentren verschickt werden, damit so innerhalb von Minuten die beste Behandlung des Patienten beschlossen werden kann. Ein Mitarbeiter ist allein dafür zuständig, alle Schritte, Befunde, Zeiten und Medikamente zu dokumentieren und dieses an die deutschlandweite Registrierstelle weiterzugeben, um im Endeffekt aus diesen Erfahrungen und Auswertungen wissenschaftliche Fortschritte zu generieren. Mit der erfolgreichen Rezertifizierung wird das qualifizierte Team des regionalen Traumazentrums weiterhin für die Region einsatzbereit sein. Von Dr. med. Michael Pfeiffer, Chefarzt für Allgemein- und Unfallchirurgie.

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Stadtgärtnerei Aachen pflanzt 116.000 Frühlingsblumen

Aachen, 25.02.2021 – Die Mitarbeiter*innen der Stadtgärtnerei machen im Gewächshaus sorgfältig eine Blume nach der anderen aus: „Blumen ausmachen“ – ein Fachbegriff, den der Leiter der Stadtgärtnerei, Paul Gronen, gern erläutert: „Wir holen gerade die Blumen aus ihren Töpfen und legen sie in Mehrwegschalen, damit die Kolleg*innen vor Ort nicht noch erst austopfen müssen, bevor sie die Blumen pflanzen können.“

Kümmert sich um die Blumen: Paul Gronen, Leiter der Stadtgärtnerei. Foto: Copyright: Stadt Aachen/Merve Polat

Eine dieser Mitarbeiterinnen ist Ricarda Rombach, auszubildende Gärtnerin im dritten Lehrjahr. Sie und ihre Kolleg*innen sorgen dafür, dass die bunten Veilchen Kiste für Kiste auf ein Rollregal kommen und fertig für den Transport sind. Denn der Frühling kommt – und das bedeutet für die Stadtgärtnerei: Frühlingsblumen im Stadtgebiet pflanzen.

Beete sauber machen und gießen

Etwa 116.000 Blumen werden innerhalb von voraussichtlich 14 Tagen im Stadtgebiet in Beetflächen, Kübeln, Kästen und den städtischen Friedhöfen gepflanzt – zum Beispiel an der Vaalser Grenze, am Seilgraben, an der Blondelstraße, der Komphausbadstraße und am Münsterplatz.

Am Münsterplatz konnten Bürger*innen bereits vor einiger Zeit Veilchen bestaunen. „Die haben wir coronabedingt gepflanzt, weil wir von ausgefallenen Veranstaltungen noch Blumen übrighatten“, erläutert Paul Gronen. Normalerweise wird der Münsterplatz über den Winter nicht bepflanzt, da dann der Weihnachtsmarkt stattfindet und die Stadtgärtnerei verhindern will, dass Pflanzen kaputtgetreten werden. Aber da dieser wegen der Pandemie ebenfalls ausgefallen ist, stand der Bepflanzung nichts im Weg.

Dort am Münsterplatz sind die Kolleg*innen bereits am frühen Morgen dabei, die Erde in den Beeten zu fräsen und die Ballen der Herbst-Blumen zu entfernen. „Dann werden noch Hornspäne als Dünger in der Erde verteilt und schließlich werden mit Spaten Veilchen eingesetzt“, erläutert Gärtnerin Ulrike Schellenberger vor Ort.

Anschließend geht es ans Beet sauber machen und angießen. „Danach werden die Blumen natürlich weiter von uns versorgt und je nach Temperatur ein bis zwei Mal die Woche gegossen“, sagt Schellenberger. Insgesamt 2.100 lila, gelbe, weiße und violette Veilchen pflanzen die Mitarbeiter*innen der Stadtgärtnerei an diesem Morgen am Münsterplatz, Fischmarkt und im Domgarten.

Sommerpflanzen aussäen

„Veilchen sind besonders beliebt, weil man mit ihnen viele verschiedene Farbkompositionen bekommt – noch dazu sind sie sehr widerstandsfähig“, erläutert Paul Gronen, im Gewächshaus an der Krefelder Straße. Darüber hinaus kommen im Stadtgebiet Vergissmeinnicht, Primeln und Bellis zum Einsatz.

Die Resonanz ist überwiegend positiv, „auch wenn das Farbempfinden der Menschen unterschiedlich ist“, sagt Paul Gronen und schmunzelt, wenn er daran denkt, dass einige Bürger*innen zum Beispiel mit gelben Blumen überhaupt nichts anfangen können, wenn gleich daneben ein rosafarbener Magnolienbaum steht. „Aber wenn die Beete blühen, ist das wie ein innerliches Aufatmen für die Menschen – vor allem in der aktuellen Pandemiezeit“, berichtet der Leiter der Stadtgärtnerei.

Während er über die Rückmeldungen der Bürger*innen spricht, ist Auszubildende Ricarda Rombach immer noch dabei, fleißig die Blumen für sämtliche Kolonnen vorzubereiten, die nicht nur in der Aachener Innenstadt, sondern in verschiedenen Stadtbereichen und Bezirken wie Kornelimünster, Brand und Laurensberg unterwegs sind. Aber auch wenn sie fertig ist, warten bereits neue Aufgaben in der Stadtgärtnerei: Denn einige Kolleg*innen sind bereits dabei, die Sommerpflanzen wie zum Beispiel Männertreu auszusäen.