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51,7 Millionen Euro für mehr Ganztags-Betreuung in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz, 01.03.2021 – Start des Investitionsprogramms zum weiteren Ausbau des Ganztags an Grundschulen. „Kinder brauchen Schule. Das wird uns in diesen Zeiten ganz besonders deutlich. Der schulische Ganztag, den wir in Rheinland-Pfalz bereits 2002 gestartet haben, leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit und zur sozialen Teilhabe unserer Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind, das einen Ganztagsplatz benötigt, bekommt diesen in unserem Bundesland. Damit ist der Ganztag ein wichtiger Baustein bei der Vereinbarkeit der Eltern von Familie und Beruf. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Bundesmittel für den weiteren Ausbau und die Verbesserung von bereits bestehenden Ganztagsangeboten jetzt zur Verfügung stehen“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig Mitte vergangener Woche anlässlich des Starts des Bundesprogramms.

Der Bund stellt den Ländern im Rahmen seines Corona-Konjunkturpaketes 750 Millionen Euro für den beschleunigten Ausbau von Ganztagsangeboten für Grundschulkinder bereit. Davon entfallen 36,2 Millionen Euro auf Rheinland-Pfalz. Die Fördermittel ermöglichen mit dem Eigenanteil der Träger in Rheinland-Pfalz ein Gesamtinvestitionsvolumen von 51,7 Millionen Euro. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde Ende Januar veröffentlicht.

„Die Bundesregierung will ab 2025 einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder einführen. Bereits 2002 hat Rheinland-Pfalz hat als erstes Land ein Ausbauprogramm zur Errichtung von Ganztagsschulen gestartet. Mittlerweile ist die rheinland-pfälzische Ganztagsschule, bei der die Angebote des Vor- und Nachmittags eng miteinander verzahnt sind, ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Bildungsangebots geworden. Mit der Ganztagsschule haben wir damit von Anfang an auf ein qualitativ hochwertiges und gebührenfreies schulisches Bildungsangebot gesetzt. Diesen erfolgreichen Weg werden wir auch vor dem Hintergrund des geplanten Rechtsanspruches weitergehen“, so die Bildungsministerin.

Das Netz der Ganztagsschulen wurde seit Beginn des Ausbauprogramms kontinuierlich und bedarfsgerecht verdichtet. Im Schuljahr 2020/2021 sind es insgesamt 642 Ganztagsschulen in Angebotsform, darunter 342 im Grundschulbereich. Ergänzt wird die schulische Angebotspalette durch 107 verpflichtende Ganztagsschulen, darunter acht im Grundschulbereich, und 484 Grundschulen mit offenem Ganztagschulangebot im Rahmen der Betreuenden Grundschule. Rund 87% der Grundschulen in Rheinland-Pfalz verfügen bereits über ein ganztägiges Angebot.

Ergänzt werden die schulischen Ganztagsangebote durch Angebote der Schulkindbetreuung in Tageseinrichtungen für Kinder.

Förderfähig sind Bau- und Ausstattungsinvestitionen sowie Begleitmaßnahmen in Tageseinrichtungen für Kinder sowie in Schulen mit Ganztagsangeboten für Kinder im Grundschulalter. Die Träger müssen dabei einen Eigenanteil von 30 Prozent erbringen. Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier: https://ganztagsschule.bildung-rp.de/foerderprogramme.html

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SGD Nord und Stadt Gerolstein starten Ziegen-Beweidungs-Projekt

Gerolstein, 01.03.2021 – Die Felsen der Munterley sind nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Gerolstein und von besonderer geologischer Bedeutung, sie sind wegen ihrer exponierten Lage auch der Lebensraum einer Vielzahl von wärmeliebenden Tier- und Pflanzenarten. Um diesen Biodiversitäts-Hotspot zu erhalten, startet die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun zusammen mit der Stadt Gerolstein ein Ziegenbeweidungsprojekt. „Indem die Ziegen die Sträucher fressen, halten sie die Landschaft offen und sorgen somit dafür, dass die dort zu
findenden Tier- und Pflanzenarten weiterhin die Bedingungen vorfinden, die sie zum Leben brauchen“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord, die das Projekt fachlich begleitet und finanziell unterstützt.

Der Bau des notwendigen, etwa 14.000 Euro teuren Zauns wird über die SGD Nord vom Land bezahlt. Und auch die Kosten für die Beweidung werden von ihr zur Verfügung gestellt. Die Stadt übernimmt die Kosten für eine Fotovoltaik-Stromanlage, ein Wasserfass und das Freischneiden der Trassen. „Für die Stadt Gerolstein sind die Felsen der Munterley ein besonderer Ort. Wir sind froh, dass wir den hier zu findenden Artenreichtum auf diese Weise erhalten können und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der SGD Nord“, erklärt Stadtbürgermeister Uwe Schneider.

Die Ursprünge der sogenannten Gerolsteiner „Dolomiten“ liegen im warmen Mitteldevonmeer. Dort entstand ein Korallenriff, das durch das Einwaschen von magnesiumhaltigem Wasser verhärtete und dolomitisierte. In späteren Erdzeitaltern entstanden so Geländehebungen und Auswaschungen. Zu der außergewöhnlichen Biodiversität hat auch der Mensch durch seine frühe und kontinuierliche Besiedlung des Bereiches beigetragen. Das zeigt die Siedlungsgeschichte der Buchenlochhöhle, des Juddekirchhofes und der Villa Sarabodis: Die Weidetiere der frühen Bewohner sorgten dafür, dass die Landschaft offen gehalten wurde. Die kargen Hänge der Munterley waren dabei bevorzugtes Weideland der Ziegen, die als wahre Kletterkünstler auch schwer zugängliches Weidefutter nutzten. Im Volksmund wird die Magdalenenhöhle an der Munteley-Felswand heute noch „Jeesdeppe“ genannt, weil sich dort vermutlich die Weideziegen vor schlechtem Wetter schützten.

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BVMW zeichnet Hans-Peter Pick als Politiknetzwerker aus

Feusdorf, 01.03.2021 – Hans-Peter Pick wurde vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft als Politiknetzwerker ausgezeichnet. Mit der Ehrung dankt der BVMW 16 von insgesamt 340 Regionalleitern in Deutschland für ihre besonders engagierte politische Arbeit. Hans-Peter Pick ist Leiter der Regionalgruppe Trier-Eifel-Mosel. Er bietet ein Netzwerk für kleine und mittelgroße Unternehmen aus allen Branchen. In wiederkehrenden Dialogen mit der Politik verschafft Hans-Peter Pick den Anliegen des Mittelstands Gehör und sorgt somit für mittelstandsorientierte Politik in Berlin und Brüssel.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft ist die größte freiwillige, politisch unabhängige und branchenübergreifende Interessenvertretung mittelständischer Unternehmen. Auch im Bereich Trier-Eifel-Mosel leistet der BVMW bedeutende Arbeit für seine mittlerweile 143 Mitglieder.

Besonderes Augenmerk legt der BVMW Trier-Eifel-Mosel aktuell auf die Initiative zur Beschaffung von Arbeitskräften aus Italien. Die Initiative geht von den angeschlossenen Unternehmern aus und begründet sich auf den zukünftig noch steigenden Arbeitskräftemangel in der Region. „Durch den demografischen Wandel werden Deutschland in den nächsten Jahren bis zu 10 Mio. Arbeitnehmer fehlen.“, so Hans-Peter Pick. „Um dem entgegenzuwirken haben wir ein Marketingbüro in Norditalien damit beauftragt für die Region zu werben und Arbeitskräfte zu motivieren in unsere Region zu kommen.“ Die Unternehmer der Region setzen dabei auf langfristige Integration der Arbeitskräfte. So fördere man zum Beispiel Deutschkurse in Italien, kümmere sich um die Belange der Arbeitnehmer und deren Familien, z.B. durch Unterstützung bei der Wohnungssuche, Behördengängen und allen Anliegen im Zusammenhang mit langfristiger Integration.

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Für den Artenschutz: Rodungen und Rückschnitt abschließen – Geschützte Vegetationsperiode beginnt heute, 01. März

Ahrweiler, 01.03.2021 – Rodungen und Gehölzrückschnitte sind ab dem 1. März nicht mehr erlaubt. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde hin. Mit Beginn der geschützten Vegetationsperiode ist außerhalb von Ortslagen beispielsweise das Freischneiden von Wirtschaftswegen oder Straßenraumprofil sowie innerorts insbesondere der Rückschnitt von Hecken und Sträuchern bis auf die jährlichen Zuwächse verboten. Alle notwendigen Gehölzrückschnitte sind bis zu diesem Zeitpunkt abzuschließen.

Die gesetzlich vorgegebene Vegetationsperiode vom 1. März bis 30. September dient dem Schutz und Erhalt von Lebens-, Brut- und Niststätten wild lebender Tiere, insbesondere Vögeln. Eine Verlängerung der Frist durch die Untere Naturschutzbehörde ist nach den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetztes nicht möglich. Ausnahmen regelt Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes.

Das Rückschnittverbot gilt nicht für Bäume im Wald oder auf gärtnerisch genutzten Flächen. Hierzu zählen auch private Hausgärten. Allerdings kann auch in diesen Fällen auf Grund der artenschutzrechtlichen Vorgaben die Beseitigung oder der Rückschnitt eines Baumes verboten sein, so dass eine behördliche Genehmigung erforderlich ist. Die Kreisverwaltung empfiehlt in solchen Fällen, mit den zuständigen Mitarbeiterinnen der Unteren Naturschutzbehörde Kontakt aufzunehmen.

Weitere Informationen: Untere Naturschutzbehörde, Monika Peters, Telefon 02641/975-442 und 975-303, E-Mail Monika.Peters@kreis-ahrweiler.de oder Ulrike Scheel, Telefon 02641/975-303, E-Mail Ulrike.Scheel@kreis-ahrweiler.de.

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Weichen für neue Kindertagesstätte in Plaidt gestellt

Plaidt, 01.03.2021 – In seiner Online-Sitzung am 24. Februar 2021 hat der Ortsgemeinderat einstimmig den Beschluss für den Bau einer neuen Kindertagesstätte (KiTa) gefasst.

Die Nachfrage nach Kindertagesstätten-Plätzen in Plaidt ist gestiegen, sodass nur noch durch die Änderung der Betriebserlaubnisse beider KiTas und damit der Erhöhung der Kapazitäten der Bedarf für anspruchsberechtigte Kinder gedeckt werden konnte. So hat die katholische Kindertagesstätte St. Willibrord das Angebot von 122 auf 135 Plätze erhöht. Dafür sagt die Ortsgemeinde Plaidt herzlichen Dank. In der Kita St. Willibrord wird in diesem Jahr auch mit der Generalsanierung begonnen, dazu leistet die Ortsgemeinde Plaidt einen Zuschuss von über 700.000 EUR.

In der kommunalen Kita Arche Noah wurde zunächst befristet die Platzzahl um 20 auf nunmehr 165 erhöht. Dies war in beiden Tagesstätten nur durch Umwandlung von Krippenplätzen in U2-Plätze möglich.

Somit stehen in Plaidt derzeit 300 Plätze zur Verfügung.

In den jetzigen Zahlen sind keine weiteren Neubaugebiete enthalten, ebenso soll das im Juli 2021 in Kraft tretende neue KiTa-Gesetz Berücksichtigung finden.

Nunmehr gilt es den mittel- und langfristigen Bedarf mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz abzustimmen. Derzeit geht die Ortsgemeinde bei dem Neubau von einer 3-gruppigen Ausgestaltung samt Erweiterungsmöglichkeiten aus. Die Ortsgemeinde und die Verbandsgemeindeverwaltung wurden beauftragt die nächsten Schritte zur Vergabe der Planungsleistungen vorzubereiten.

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Stadt Aachen investiert 18.000 Euro in 3 neue Solarleuchten

Aachen, 01.03.2021 – Der Einstieg ist geschafft. Die ersten Laternen werfen ihr Licht auf den Vennbahnweg. Direkt an der Überführung des Madrider Rings ließ die Stadt durch die Regionetz drei Leuchten aufstellen. Aus der Stadt kommend steht eine vor der Unterführung, eine direkt dahinter und eine dritte wurde neben einer Sitzbank aufgestellt.

Zum Einsatz kommen solarbetriebene Laternen. Zwei davon haben sehr hohe Maste, damit die jeweiligen Solarmodule die Sonne oberhalb des Madrider Rings einfangen können.

Dass die Leuchten mit Sonnenenergie gespeist werden, hat zum jetzigen Zeitpunkt einen großen Vorteil. Die Stadt konnte so darauf verzichten, aufwändig Stromkabel verlegen zu lassen. Doch in einigen Jahren soll der Vennbahnweg verbreitert und ausgebaut werden. Dann soll parallel zu ihm auch eine Stromkabeltrasse verlegt und weitere Abschnitte des Vennbahnwegs mit Beleuchtung ausgestattet werden.
Der Vennbahnweg ist eine wichtige städtische, regionale und überregionale Radroute. Auch bei Fußgängerinnen und Fußgängern ist er sehr beliebt.

Auf dem Abschnitt zwischen dem Bahnhof Rothe Erde und dem Abzweig nach Eilendorf ist der Weg ein wichtiges Teilstück der Radvorrangroute zwischen der Innenstadt und dem Stadtbezirk Eilendorf. Die drei neuen Solarleuchten an der Überführung des Madrider Rings kosteten 18.000 Euro.

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Digitaler Abend zum Thema Autorität am 02. März im Kreis Düren

Düren/Jülich, 01.03.2021 – Das Familienzentrum integrative Kita Purzelbaum der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) möchte bei einem digitalen Themenabend mit interessierten Eltern ins Gespräch kommen. Beim nächsten Termin steht das Thema Autorität auf der Agenda.

Die Erziehung von Kindern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Kinder werden mehr mit einbezogen und haben inzwischen sogar ein gesetzliches Recht auf Beteiligung. Doch was bedeutet das? Sollen Kinder nun alles mitbestimmen? Wie viel Diskussion mit Kindern ist eigentlich sinnvoll und wie viel „Autorität“ ist hilfreich? Was dürfen Kinder bestimmen und was nicht? Um diesen und anderen Fragen nachzugehen, lädt das Familienzentrum integrative Kita Purzelbaum für Dienstag, 2. März, um 19 Uhr zum virtuellen Themenabend „Zwischen Endlos-Diskussionen und Autorität“ ein. Die Teilnahmegebühr entfällt.

Die Teilnehmer/innen benötigen lediglich eine stabile Internetverbindung sowie einen Laptop/PC mit integrierter Kamera und Mikrofon. Möglich ist die Teilnahme auch über das Smartphone oder Tablet.

Bei Interesse können Sie sich ab sofort im Familienzentrum für die Teilnahme anmelden unter: Tel. 02461/53595 oder per E-Mail an purzelbaum@kita-juelich.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung unbedingt Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer und Emailadresse) an. Einen Tag vor dem Veranstaltungstermin erhalten Sie einen Link, über den Sie zum virtuellen Elternabend gelangen.

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Registrierungen Berufsgruppen für Impfungen in RLP laufen erfolgreich – Impfungen starten kommende Woche

Region/Mainz, 28.02.2021 – Die Registrierungen für Berufsgruppen der Prioritätsgruppe 2 für eine Corona-Schutzimpfung sind erfolgreich gestartet. Seit dem Wochenende können sich beispielsweise Lehrerinnen und Lehrer sowie Beschäftigte an Grund- und Förderschulen, Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und -väter sowie Beschäftigte in Kindertagesstätten für eine Impfung registrieren. Damit können sich neben der Priogruppe 1 auch Teile der Priogruppe 2 registrieren und impfen lassen.

Seit der Öffnung des Registrierungsportals für die genannten Berufsgruppen haben sich innerhalb eines Tages 42.370 Personen online und telefonisch registriert. Davon arbeiteten 32.390 Menschen in Kitas, Grund- oder Förderschulen.

Für diese Registrierungen konnten bereits 32.441 Impftermine in den Impfzentren vergeben werden. Die Impfungen finden im Zeitraum vom 1. bis 14. März statt.

„Ich freue mich, dass auch die neuen Gruppen, die aufgrund ihres Berufes die Möglichkeit haben, sich priorisiert impfen zu lassen, das Angebot bislang sehr gut annehmen. Das deutet auf eine hohe Impfbereitschaft hin“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Insgesamt wurden bislang bereits 205.332 Erst- und 139.495 Zweitimpfungen durchgeführt. „Mehr als fünf Prozent der Menschen in Rheinland-Pfalz hat bereits zumindest die Erstimpfung erhalten. Wir kommen gut voran auf unserem Weg, möglichst viele Menschen möglichst schnell zu impfen. Der Impfschutz in unserem Land wächst stetig. Sobald wir mehr Impfstoff zur Verfügung haben, werden wir auch weiteren Gruppen ein Impfangebot machen können“, so die Ministerin.

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Corona-SMS der Bundesregierung für Einreisende ab 1. März 2021

Region/Berlin, 27.02.2021 – Einreisende erhalten ab Montag, dem 1. März, eine SMS der Bundesregierung, sobald ihr Mobiltelefon sich in ein deutsches Mobilfunknetz einbucht. Damit werden sie über die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen informiert sowie auf geltende Infektions­schutz­maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hingewiesen.

Diese Corona-SMS ist in der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt, die am 14. Januar 2021 in Kraft getreten ist. Der Versand der Corona-SMS wird durch die Mobilfunknetzbetreiber umgesetzt.

Ab dem 1. März (Null Uhr) erhalten Einreisende diesen Text:

„Die Bundesregierung: Willkommen/Welcome! Bitte beachten Sie die Test-/Quarantäneregeln; please follow the rules on tests/quarantine: https://bmg.bund.de/covid19

Über den Kurzlink erhalten Einreisende kompakte Informationen über ihre Pflichten im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (z. B. Quarantäne- und Testpflicht) sowie Hinweise zu den wesentlichen zu beachtenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Maskenpflicht). Darüber hinaus sind weiterführende Informationen auf den Seiten u. a. des BMG, des RKI und der Bundesregierung abrufbar.

Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie hier:

www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

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Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Schmitt„Ausbildung JETZT!“ Initiative startet am Montag, 01. März

Region/Mainz, 27.02.2021 – Wirtschaftsministerium, Kammern und die Bundesagentur für Arbeit haben wichtige Projekte auf die Beine gestellt, um das Ausbildungsgeschehen in der Corona-Krise zu stärken. Das hat Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt bei einem gemeinsamen Pressegespräch mitgeteilt. Extrahilfen zur Prüfungsvorbereitung, kreative Berufsorientierung in einer Handwerks-Werkstatt im Popup-Store bis hin zur am 1. März startenden Social Media-Kampagne „Ausbildung JETZT!“ sollen helfen, das Ausbildungsgeschehen im Land zu stärken.

„Die duale Ausbildung ist ein hervorragender Karrierestart. Es ist wichtig, dass wir diese Botschaft übermitteln, gerade jetzt, wo Berufsorientierung an Schulen und Praktika in Betrieben nur bedingt stattfinden können“, sagte Wirtschaftsstaatsekretärin Daniela Schmitt. „Wir wollen genau jetzt, ein halbes Jahr vor Ausbildungsstart, junge Menschen auf den Karriereweg Ausbildung aufmerksam machen“, erklärte Schmitt den Start der Kampagne am 1. März. Nach Erhalt der Halbjahreszeugnisse und spätestens nach den Osterferien würden die Weichen gestellt, in welche Richtung es nach dem Schulabschluss im Sommer gehen soll.

Die Staatssekretärin wies darauf hin, dass es in Rheinland-Pfalz mehr freie Ausbildungsstellen als Ausbildungssuchende gebe (2.728 offene Stellen, 1.353 Ausbildungssuchende (Stand September 2020)). Viele Betriebe hätten auch während der Pandemie einen hohen Fachkräftebedarf, hier stünden die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, durchaus gut. Erfreulich sei, dass Rheinland-Pfalz bislang besser durch die Krise gekommen sei als im Bundesdurchschnitt (Ausbildungsrückgang in RLP um 8,2 Prozent, Bund 11 Prozent).

Schmitt dankte den Industrie- und Handelskammern für ihre Initiative, für Auszubildende in den Hotel- und Gaststättenberufen kurzfristig eine Extra-Prüfungsvorbereitung in 3-Tages-Seminaren zu organisieren. „Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Ausbildung in den von den pandemiebedingten Schließungen besonders betroffenen Berufen“, sagte Schmitt. Das Wirtschaftsministerium und die IHK Rheinland-Pfalz fördern das Projekt jeweils zur Hälfte mit rund 60.000 Euro.

„Insbesondere den Auszubildenden im Hotel- und Gaststättenbereich ist durch den Lockdown viel Praxis verloren gegangen. Die Auszubildenden dürfen am Ende aber nicht die Leidtragenden der Pandemie werden. Die gezielte Prüfungsvorbereitung hilft dabei, die entstandenen Wissenslücken zu schließen und die Auszubildenden fit für die Prüfung und damit auch für das weitere Berufsleben zu machen“, sagte Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Trier.

Schmitt dankte ebenso der Handwerkskammer Rheinhessen für ihr innovatives Vorhaben, durch eine Berufsorientierungswerkstatt im „MAKERSPACE Lulu #machdeinhandwerk“ im ehemaligen Karstadt-Gebäude mitten in Mainz die Möglichkeiten für junge Menschen zu erweitern, sich praktisch zu erproben und Spaß an Handwerksberufen zu entwickeln. Das Land unterstütze das Projekt mit rund 90.000 Euro.

„Handwerksberufe sind attraktiv, weil man etwas ganz Eigenes mit den Händen erschaffen kann. Auch in Pandemiezeiten braucht es daher die Möglichkeit, Handwerksberufe praktisch zu erfahren, natürlich mit Abstand und infektionssicher. Wir laden Schulklassen und interessierte Menschen ein, verschiedene Handwerke kennen zu lernen und sich auf unserem MAKERSPACE lulu auszuprobieren“, erläutert Anja Obermann den Ansatz des Projekts.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, dass alle ausbildungsinteressierten jungen Frauen und Männer einen Ausbildungsplatz finden und die Unternehmen ihre Ausbildungsplätze besetzen können. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit stehen den Jugendlichen für individuelle Gespräche zur Verfügung. Dies kann telefonisch, per Mail oder auch per Videoberatung erfolgen. Gerade in der gegenwärtigen Zeit ist eine gute Berufsorientierung und Beratung wichtig“, so Daniel Lips, Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. „Check-U, das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit hilft Jugendlichen den passenden beruflichen Weg zu finden. Mit Hilfe gezielter Fragen werden die individuellen Stärken ermittelt. Somit können die jungen Menschen herausfinden mit welchen Ausbildungsberufen und Studienfeldern sie sich bei der Berufsorientierung näher beschäftigen sollen.“

Die Projekte:

Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit – Ausbildung JETZT!“ startet

Am Montag, den 1. März, startet landesweit die sechsmonatige Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit – Ausbildung JETZT!“. Gemeinsam mit den Partnern wirbt das Ministerium von 1. März bis 31. August 2021 online wie auf Social Media für die berufliche Ausbildung – also dort, wo Jugendliche ihre Zeit verbringen. Das Wirtschaftsministerium finanziert die gemeinsame Kampagne mit 100.000 Euro.

„Wir wollen junge Menschen motivieren, sich für eine betriebliche Ausbildung zu entscheiden. Mit der Kampagne „Ausbildung JETZT!“ holen wir sie dort ab, wo sie sich treffen: in den sozialen Medien, auf Facebook, TikTok oder Instagram“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. „Wir wollen den jungen Menschen alle Chancen geben. Dazu gehört an aller erster Stelle das Wissen über die beruflichen Möglichkeiten. Die Ansprache und Information der Jugendlichen sowie deren Umfeld, beispielsweise der Eltern, sowie die gezielte Unternehmensansprache sind dabei ganz wesentlich“, so Schmitt.

Elternkampagne im Sommer

Ergänzend ist im Sommer eine Elternkampagne geplant. Denn ebenso wichtig wie die Ansprache der Jugendlichen sei die Ansprache der Eltern, die Untersuchungen zufolge bei der Ausbildungswahl ihrer Kinder eine bedeutende Rolle spielen. „Auch den Eltern müssen wir die Möglichkeiten nach einer Ausbildung, beispielweise das Studieren ohne Abitur, Gründen nach der Ausbildung – also die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung – unbedingt näherbringen. Eine Ausbildung schränkt nicht ein, sie ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Berufskarriere, die im Beruf, mit der Weiterbildung zum Meister, der Gründung des eigenen Unternehmens oder dem Studium weitergehen kann. Das müssen wir noch viel stärker kommunizieren“, sagte Schmitt. Die Elternkampagne kurz vorm Start des neuen Ausbildungsjahres im Sommer verfolgt genau dieses Ziel. 200.000 Euro stehen für das Projekt zur Verfügung.

Pop up-Berufsorientierung als Modellprojekt – Makerspace im „Lulu“ in Mainz

Ein weiteres wichtiges Projekt zur Berufsorientierung ist das Modellprojekt „MAKERSPACE lulu #machdeinhandwerk“ der Handwerkskammer Rheinhessen. Weil viele Betriebe aufgrund der pandemiebedingten Situation derzeit kaum Praktika anbieten, fehlt Jugendlichen die praktische Berufsorientierung. Auf dem Makerspace Lulu mitten in der Mainzer Innenstadt wird die HWK Rheinhessen Anfang April eine Pop-up-Praxis-Werkstatt einrichten, in der sich junge Erwachsene ganz praktisch an der Werkbank ausprobieren können. Gleichzeitig erhalten sie Informationen und Beratung zu möglichen Ausbildungswegen im Handwerk.

„Die Pop-up Berufsorientierung ist ein wichtiges Angebot an den Handwerks-Nachwuchs und eine Entlastung für Betriebe, die aufgrund der Unwägbarkeiten derzeit kaum Spielraum für das Angebot von Praktika haben. Es ist enorm wichtig für den Nachwuchs im Handwerk, dass wir den Jugendlichen praktische und haptische Erfahrungen mit den Werkstoffen, Materialien und Werkzeugen ermöglichen“, sagten Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt und Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen.

Auszubildende auf Prüfung vorbereiten – Extrakurse der IHK

Gerade die Hotel- und Gastronomiebranche, die massiv von den Schließungen zur Eindämmung der Pandemie betroffen ist, hat Schwierigkeiten, die Ausbildungsleistung vollumfänglich aufrecht zu erhalten. „Hier unterstützen wir“, sagte Schmitt. Das Wirtschaftsministerium fördert spezielle Prüfungsvorbereitungskurse der IHKn für HoGa-Berufe als Ad hoc-Maßnahme, um erlernten Stoff aufzufrischen und Lücken zu schließen. „Wir wollen, dass unsere Jugendlichen erfolgreich ihren Abschluss machen können und schaffen ein Extra-Angebot, um sie gut auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten“, sagten Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt und Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier.

Alle derzeit rund 240 Auszubildenden aus den HoGa-Ausbildungsgängen in Rheinland-Pfalz können die 3-tägigen Prüfungsvorbereitungskurse als Praxisintensiv-Training wahrnehmen. „Wir unterstützen damit auch die Betriebe der Hotel- und Gastronomiebranche, die aufgrund der Schließungen der praktischen Ausbildung in Küche oder Gastraum gar nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen nachkommen können“, sagte Schmitt.

Neben den neuen Projekten tragen seit mehreren Jahren die vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz und der Bundesagentur für Arbeit geförderten 24 Coaches für betriebliche Ausbildung zur Ausbildungsstärkung bei. Im vergangenen Jahr konnten so rund 1.500 Ausbildungsverhältnissen vermittelt werden.

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt dankte den Unternehmen in Rheinland-Pfalz, die trotz herausfordernder Zeiten weiterhin eine hohe Ausbildungsbereitschaft zeigten und Ausbildungsplätze anbieten können.

Hintergrundinfos Kampagne:

Die Social-Media-Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit – Ausbildung JETZT!“ ist ein gemeinsames Angebot von Wirtschaftsministerium, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, der Landwirtschaftskammer sowie der Bundesagentur für Arbeit, eingebunden sind Dehoga und LVU. Auf der begleitenden Homepage www.ausbildung-rlp.jetzt finden Jugendliche Ausbildungsplätze und Betriebe können ihre Angebote online melden. Angebote der Partner in den Regionen zur Berufsorientierung oder zum Matching von Ausbildungssuchenden und Betrieben sind ebenfalls dort zu finden. Sie starte bereits im Sommer 2020 und wird nun neu aufgelegt.