Die Containerinseln im Landkreis stehen den Bürgern ab 5. März wieder zu Verfügung.
Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Region/Mayen-Koblenz, 02.03.2021 – Entsorgungsmöglichkeit für Bauschutt, Erdaushub, Rasenschnitt und Laub. Die Containerinseln in den Städten und Verbandsgemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz sind ab Freitag, 5. März, wieder geöffnet. Von da an können die Kreisbürger wieder unbelasteten Bauschutt und Erdaushub, sowie Laub und Rasenschnitt kostenfrei abgeben. Im Landkreis stehen insgesamt zehn Containerinseln zur Verfügung. Alle Containerinseln sind freitags von 12 bis 17 Uhr und samstags in der Zeit von 8 bis 13 Uhr geöffnet.
Angenommen werden unbelasteter Bauschutt und unbelasteter Erdaushub von bis zu einem Kubikmeter pro Monat. Rasenschnitt kann bis zu einer Menge von zwei Kubikmetern pro Anlieferung kostenfrei abgegeben werden, während Laub unbegrenzt abgeliefert werden kann. Hierfür stehen besonders abgedichtete Container bereit, damit keine Flüssigkeiten austreten können.
Für die Entsorgung von holz- und strauchartigem Grünschnitt stehen 22 Grünabfallsammelplätze zur Verfügung, die in den meisten Kommunen unmittelbar neben den Containerinseln liegen. Einzige Ausnahme ist die Verbandsgemeinde Weißenthurm: Dort nimmt die Containerinsel an der Rheinau in Mülheim-Kärlich Erdaushub und Bauschutt an, während sich der Grünabfallsammelplatz in Kettig an der Containerinsel befindet. Darüber hinaus steht der Wertstoffhof des Abfallzweckverbandes an der Deponie Eiterköpfe in Ochtendung mit seinen vielfältigen Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Weitere Informationen und die genauen Standorte der Containerinseln findet man im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de. Bei Fragen zu den Entsorgungsmöglichkeiten helfen auch die Mitarbeiter an den Containerinseln gerne weiter.
Die Standorte auf einen Blick: Andernach, Bendorf, Kruft, Löf, Mendig, in der Rheinau in Mülheim-Kärlich (Bauschutt, Erdaushub), Vallendar und Waldesch, Mayen, Nachtsheim und Kettig (Rasenschnitt, Laub). Containerinsel für die Verbandsgemeinde Maifeld ist traditionell der Wertstoffhof an der Deponie Eiterköpfe in Ochtendung.
Plaidt/Kretz, 02.03.2021 – Auf den Pfaden der Vergangenheit wandern! Vom Römerbergwerk Meurin in Kretz geht es in den Ortskern nach Nickenich und dann weiter zur Permakulur in Andernach-Eich.
Gestartet wird an der kleinen Pfarrkirche St. Marien in Kretz, von der aus es die Hauptstraße runter und dann zweimal rechts in den Hahnenwiesenweg geht. Idyllisch wandern Sie entlang des Krufter Bachs bis der Weg eine Kurve macht und Sie unter einer Unterführung hindurch auf die Mühenstraße führt. Hier folgen Sie dem Weg immer geradeaus bis zum Parkplatz des Römerbergwerks Meurin mit Antiker Technikwelt. Es lohnt sich eine kleine Pause einzulegen und sich das sagenhafte Bergwerk einmal anzuschauen.
Staunen Sie über das größte erhaltene römische Tuffbergwerk nördlich der Alpen und wandeln Sie in den begehbaren Abbauschächten umher. Nach dem Besuch verlassen Sie den Parkplatz rechtsherum und folgen dem kleinen Weg über die Gleise. Immer geradeaus entlang der herrlichen Felder, nehmen Sie den fünften Weg links hoch. Über die Landstraße hinweg folgen Sie der Straße „Im Breitholz“ bis zur „Permakulur“, wo nachhaltige und moderne Landwirtschaft nach den Prinzipien der Permakultur betrieben wird. Gehen Sie den Weg ein Stück zurück und biegen Sie hinter den Hallen erst rechts und dann links ab.
Der Weg führt Sie bei sagenhafter Aussicht nach Nickenich. Vorbei an einer beeindruckenden Abbaugrube biegen Sie an der Kirche St. Arnulf, die 1848 nach Plänen von Lassaulx erbaut wurde, links ab. Überqueren Sie die Andernacher Straße und halten Sie sich erst links und dann rechts. Die Plaidter Straße führt Sie über die Landstraße hinweg zurück in die Felder Richtung Kretz. An der dritten Wegkreuzung geht es rechts zurück über die kleine Brücke zum Römerbergwerk Meurin.
Fakten zur Strecke
Länge: 14,0 km
Dauer: 3,30h
Steigung/Gefälle: 140 m
Start/Parkmöglichkeit: Kirche, Hauptstraße 13, Kretz
Anspruch: mittel
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Region/Trier, 02.03.2021 – Ausländische Fachkräfte sind seit langem ein Hoffnungsschimmer für deutsche Unternehmen – angesichts immer weniger qualifizierter Arbeitskräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt und gleichzeitig steigender Beschäftigungsabsichten. Um die Einreise und Beschäftigung beruflich qualifizierter Fachkräfte aus Drittstaaten zu erleichtern, ist auch unter Mitwirkung der Industrie- und Handelskammern (IHKs) vor genau einem Jahr das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in Kraft getreten. Das Potenzial des FEGs konnte für den Mittelstand seitdem kaum nutzen. Die Pandemie hat sowohl zu Einreisebeschränkungen als auch zu einer deutlichen Veränderung bei Wirtschaftslage und Arbeitsmarkt geführt.
„Unsere IHK-Konjunkturumfragen zeigen, dass die Verfügbarkeit von Fachkräften langsam wieder in den Fokus rückt. Mittlerweile sieht über ein Drittel der Betriebe hier wieder ein Geschäftsrisiko, hinter Sorgen zu Pandemieentwicklung und Inlandsnachfrage. Wir gehen davon aus, dass mit einer konjunkturellen Erholung auch der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern wieder steigt“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.
Die Welcome Center der IHKs bereiten sich auf eine steigende Beratungsnachfrage der Unternehmen vor. „Das Interesse an Erwerbsmigration und speziell am beschleunigten Fachkräfteverfahren steigt langsam wieder“, so Sabine Mesletzky, Sprecherin der Welcome Center.
Zentrale Voraussetzung für die Zuwanderung aus Drittstaaten ist die Anerkennung beruflicher Qualifikation. Um Verzögerungen im Verfahren zu vermeiden, sollten sich Arbeitgeber frühzeitig mit dem Anerkennungsprozess beschäftigen. „Die Welcome Center und Anerkennungsberater der IHKs stehen Fachkräften und Betrieben hierbei zur Seite“, so Mesletzky weiter. Mit der neuen Zentralen Ausländerbehörde in Kaiserslautern haben rheinland-pfälzische Unternehmen seit Anfang 2021 zudem endlich landesweit einen einheitlichen Ansprechpartner, der sie im gesamten Verfahren begleitet. Herausfordernd seien nach wie vor die Prozesse in den deutschen Auslandsvertretungen. Es komme nicht selten vor, dass interessierte Fachkräfte mehrere Monate auf einen Termin zur Visavergabe warten müssten. „Hier sind weiterhin intensive Anstrengungen zur Digitalisierung von Prozessen notwendig, um Verzögerungen bei der Stellenbesetzung zu verhindern“, fordert Sabine Mesletzky.
„Wir haben die letzten Monate genutzt, um mit Politik und Verwaltung verlässliche Strukturen für die Umsetzung des FEG zu schaffen. Mit Blick auf die kommende Landtagswahl ist es wichtig, dass diese auch in der neuen Legislaturperiode gepflegt und mit einem hohen Bewusstsein für die Bedürfnisse von Wirtschaft und Arbeitgebern weiterentwickelt werden. Dazu braucht es eine nachhaltige Strategie für Rheinland-Pfalz, um sich als attraktiver Standort für internationale Fachkräfte zu etablieren“, so Rössel.
Die rheinland-pfälzischen IHKs (Koblenz, Rheinhessen, Pfalz und Trier) bieten auf ihren Internetseiten Informationen zum Beratungsangebot der Welcome Center bereit. Auf https://make-it-in.rlp.de informieren IHKs und Landesregierung zum FEG und zu den entsprechenden Abläufen und Voraussetzungen.
Gesundheits - und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf, 01.03.2021 – Minister Laumann: Weiterer Meilenstein im Kampf gegen Corona. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute Montag, 01. März 2021, den weiteren Impfplan für das Land Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Demnach wird das Land nun beginnen, auch Menschen, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen, sukzessive ein Impfangebot zu unterbreiten.
„Wir erreichen hiermit einen weiteren Meilenstein im Kampf gegen das Coronavirus: die breite Impfung der Menschen mit einer hohen Impfpriorisierung“, so Minister Laumann. „Wir setzen dabei unsere Strategie fort, insbesondere infektionsgefährdete und verletzliche Gruppen zu impfen. Unser Ziel – neben dem Schutz der Geimpften – ist es dabei, den uns zur Verfügung stehenden Impfstoff zügig zu verimpfen.“
Bereits seit letzter Woche können Krankenhäuser ihr nicht in Priorisierungsgruppe 1 genanntes Personal impfen lassen. Zudem hat das Gesundheitsministerium am Freitag die Kommunen gebeten, folgenden Personengruppen ein Impfangebot zu unterbreiten:
ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt. Hierzu gehören zum Beispiel (Zahn-)Ärzte, deren medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen
Personen, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind
Personal von Blut- und Plasmaspendediensten
Personal in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren
Ab 8. März erhalten folgende Gruppen ein Impfangebot:
Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen
Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen
Polizisten mit direkten Kontakt zu Bürgern – angefangen mit den Mitgliedern der Einsatzhundertschaften
Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen
Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass den genannten Personenkreisen insgesamt über 750.000 Menschen angehören, darunter 275.000 im Bereich Schule und Kita, etwa 300.000 Personen im ambulanten medizinischen Bereich und 150.000 Menschen in der Eingliederungshilfe. Personen unter 65 Jahren erhalten regelhaft AstraZeneca. Das Land setzt dabei die neuesten medizinischen Erkenntnisse um und verschiebt die Zweitimpfung von der neunten auf die zwölfte Woche. Die Impfangebote werden durch die koordinierenden Einheiten der Impfzentren mit den Arbeitgebern, Dienstherren bzw. Einrichtungsleitungen abgestimmt und erfolgen sowohl in Impfzentren als auch vor Ort.
Ende März erhalten Personen mit einer Vorerkrankung im Sinne der Coronavirus-Impfverordnung ein Impfangebot.
Der Beginn der Impfungen der über 70-Jährigen hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit von BioNTech-Impfstoff und dem Impffortschritt bei den über-80-jährigen Menschen ab. „Ich gehe davon aus, dass wir spätestens im Mai mit der Impfung der Über-70-Jährigen beginnen können“, so der Minister.
Minister Laumann: „Die Planungen für die zweite Priorisierungsgruppe sind damit noch längst nicht abgeschlossen. Wir werden in den nächsten Wochen sukzessive darlegen, wann und wie die weiteren Gruppen, die in der Impfverordnung des Bundes genannt werden, ihr Impfangebot erhalten.“
Darüber hinaus kündigte Gesundheitsminister Laumann an, dass so schnell wie möglich – also in den nächsten Wochen – die Impfungen von schwer pflegebedürftigen Personen in der eigenen Häuslichkeit beginnen werden. Dabei werden entweder Ärzte des Impfzentrums mehrere Impflinge abfahren und verimpfen oder die Kassenärztlichen Vereinigungen organisieren eine Impfung über das Hausärztesystem. Zu Beginn werden in einem Modellprojekt zunächst 18.000 Menschen im Pflegegrad 5 geimpft.
Polch, 01.03.2021 – „Die Lohner’s“ sind ein Traditionsunternehmen wie es im Buche steht. Mit einer über 100-jährigen Familienhistorie und einer beeindruckenden Unternehmens-entwicklung in den letzten 40 Jahren.
Hinter all dem steht das Ehepaar Lohner mit seinen treuen Mitarbeiter*innen sowie ebenso loyalen Geschäftspartner*innen.
Wer Achim und Ellen Lohner kennt, weiß, dass dem Unternehmerehepaar der Abschied in den Ruhestand nicht leicht fällt. Das Ehepaar hat in den letzten Jahrzehnten das operative Tagesgeschäft mit voller Einsatzbereitschaft und Passion vorangetrieben. Doch nun ist es soweit und Achim und Ellen Lohner sind froh, ihren Bäckereibetrieb in die fähigen Hände der neuen Geschäftsführung zu übergeben und in einen neuen Lebensabschnitt zu starten.
v.l.n.r.: Marc Kranz (Hauptgeschäftsführer), Helmut Moll (Geschäftsführer Vertrieb), Jürgen Lamparter (Geschäftsführer Produktion), Volker Geber (Prokurist, kaufm. Leiter). Foto: Die Lohner`s Polch
Den Platz des Hauptgeschäftsführers der Achim Lohner GmbH & Co. KG übernimmt ab 01. Januar 2021 Herr Marc Kranz. Mit langjähriger Erfahrung als kaufmännischer Geschäftsführer in der Schweizer Valora Gruppe und dort insbesondere bei der Brezelbäckerei Ditsch GmbH, wird er nun voller Tatendrang die Aufgaben des Ehepaars Lohner übernehmen.
Die aktuellen Geschäftsführer Helmut Moll (Vertrieb), Jürgen Lamparter (Produktion) und Volker Geber (kfm. Leiter und Prokurist) werden unverändert ihre Bereiche weiter verantworten und gemeinsam mit Marc Kranz die Geschäftsführung bilden.
Das Ehepaar Lohner bleibt Vorsitzender des Stiftungsrates der Achim und Ellen Lohner Unternehmens-Stiftung und ist so auch weiterhin aktiv an der strategischen Ausrichtung des Traditionsbäckers beteiligt.
Mit einer persönlichen Videobotschaft möchte sich das Unternehmerehepaar und die Geschäftsführung sehr gerne direkt an alle interessierten Kunden, Geschäftspartner und langjährige Wegbegleiter wenden. Diese ist auf den Social Media-Kanälen und auf www.die-lohners.de verfügbar.
Bernd Geilen, langjähriger Leiter der Filiale Mayen der Volksbank RheinAhrEifel eG (2.v.r.), geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt – gemeinsam mit Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein (rechts) und Teamleiter Timo Schlich (links) - den symbolischen Filialschlüssel an seinen Nachfolger Christian Weiß (2.v.l.). Foto: Caroline Hensiek/Volksbank RheinAhrEifel eG
Mayen, 01.03.2021 – Christian Weiß ist seit 1. März 2021 neuer Leiter der Geschäftsstelle Mayen der Volksbank RheinAhrEifel eG. Der 30-Jährige gebürtige Mayener übernimmt die Filialleitung von Bernd Geilen, der in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Er war seit 1989 für die Volksbank tätig, darunter 20 Jahre als Leiter der Filiale am Verwaltungssitz der Bank. „Bernd Geilen war über viele Jahre hinweg das Gesicht unserer Geschäftsstelle Mayen. Wir danken ihm für seinen engagierten Einsatz für unsere Mitglieder und Kunden und wünschen ihm alles Gute für seinen Ruhestand. Seinem Nachfolger Christian Weiß wünschen wir in einen guten Start in der St.-Veit-Straße“, erklärt Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein bei der Volksbank RheinAhrEifel.
20 Jahre Leiter der Filiale Mayen
Bernd Geilen schloss 1975 seine Ausbildung zum Bankkaufmann ab und war im Anschluss bis 1989 in Mayen und Mendig als Kundenberater tätig. Im Juli 1989 startete er bei der Volksbank RheinAhrEifel. Zwischen 1990 und 2001 leitete er in Mayen den Schalterbereich der Volksbank, im Anschluss übernahm der Privatkundenberater die Geschäftsstellenleitung.
Christian Weiß absolvierte nach dem Abitur 2011 eine Ausbildung zum Bankkaufmann, die er 2014 abschloss. Im Anschluss nahm er ein Studium zum Bankfachwirt in Mainz auf. Es folgte ein weiteres Studium zum Betriebswirt in Koblenz. 2020 begann Christian Weiß ein Studium zum Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft. Bis Ende 2018 war er als Privatkundenberater in Mayen tätig. Seit dem 1. Januar 2019 arbeitet er als Privatkundenberater für die Volksbank RheinAhrEifel. Zum 1. März 2021 folgte der Wechsel in die Filialleitung.
Region/Mainz, 01.03.2021 – Im Rahmen des landesweiten Kontrolltages wurden am Sonntag in Zusammenarbeit mit den kommunalen Ordnungsbehörden und mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik umfangreiche Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Insgesamt wurden 1830 Personenkontrollen durchgeführt und 909 Verstöße nach der Corona- Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) bzw. gegen regional gültige Allgemeinverfügungen festgestellt. Die Mehrheit der Verstöße ergibt sich zum einen im Zusammenhang mit der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (278), zum anderen durch unerlaubte Personenansammlungen im öffentlichen Raum (294). In 203 Fällen wurde der Mindestabstand nicht eingehalten, in 119 Fällen wurden Verstöße gegen das Verbot von Alkoholkonsum beziehungsweise Alkoholverkaufsbeschränkungen geahndet.
„Die Bilanz zeigt, dass die Kontrolltage ein sinnvoller und notwendiger Ansatz sind, um die Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnung durchzusetzen“, so Innenminister Roger Lewentz. Der Schwerpunkt der Maßnahmen, bei denen landesweit neben den Einsatzkräften der Präsidien mehr als 100 zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz waren, lag auf der Überwachung der allgemeinen Corona-Regeln, allerdings auch regionaler Vorschriften, wie zum Beispiel der nächtlichen Ausgangsbeschränkung im Kreis Germersheim. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen lag auf der Überwachung beliebter Ausflugsziele.
Witterungsbedingt herrschte dort, insbesondere in Parkanlagen, entlang des Rheinufers und auf Waldparkplätzen sowie auf Wanderwegen, ein erhöhtes Personenaufkommen.
Am Stausee Biersdorf (Eifelkreis Bitburg-Prüm) konnte eine große Anzahl an Besuchern festgestellt werden. Aufgrund des dort geöffneten Kiosks verweilten die Personen auf den Stufenterrassen am See. Das Einhalten des Mindestabstandes konnte nicht mehr gewährleistet werden, sodass die Kreisverwaltung Bitburg die Sperrung der Stufenterrassen anordnete.
In Weisenheim am Berg (Landkreis Bad Dürkheim) konnten mehr als 100 Personen auf dem Parkplatz eines Weinguts festgestellt werden, welche dort gekauften Wein konsumierten. Alle Personen zeigten sich vollkommen uneinsichtig und zweifelten die polizeilichen Maßnahmen an.
Mehrheitlich hielten sich die Bürgerinnen und Bürger an die bestehenden Vorgaben der 15. CoBeLVO und zeigten Verständnis für die Kontrollmaßnahmen. Ungeachtet dessen wurde jedoch in Bürgergesprächen festgestellt, dass im Vergleich zum letzten Kontrolltag die Akzeptanz abgenommen hat.
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Region/Berlin, 01.03.2021 – Ab dem 1. März 2021 gilt ein neues EU-Energielabel. Die Angaben A+++, A++ und A+ entfallen. Auf einer neuen übersichtlichen Skala von A bis G erhalten Verbraucher*innen klare und leicht verständliche Aussagen über den Energieverbrauch von Produkten. Zudem bieten Piktogramme und ein QR-Code wichtige weiterführende Informationen, beispielsweise über den Wasserverbrauch oder die Lautstärke von Produkten. Das neue Energielabel gilt in einem ersten Schritt für sechs Produktkategorien; weitere Produkte folgen zum 1. September 2021.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Das neue Energielabel schafft mehr Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher. So können Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem neuen Label viel leichter den Stromverbrauch oder auch den Wasserverbrauch von Produkten vergleichen. Das hilft der Umwelt und dem Klimaschutz und spart obendrein bares Geld in der eigenen Haushaltskasse.“
Ab dem 1. März 2021 gilt zunächst für sechs Produktkategorien ein neues EU-Label mit einer Skala von A (= grün und sehr effizient) bis G (= rot und wenig effizient). Die Klassen A+++, A++ und A+ entfallen. Technische Innovationen haben im Laufe der Zeit dazu geführt, dass sich bei vielen Produktgruppen die Geräte in den obersten Plus-Klassen häuften wohingegen untere Klassen unbesetzt blieben und das Label zunehmend unübersichtlich wurde. Das neue übersichtliche A-G Label gilt ab heute zunächst für die Produktgruppen der Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, TV-Geräte und Computer-Monitore. Ab dem 1. September 2021 erfolgt dann auch die Anpassung des Labels bei Leuchtmitteln.
Das neue EU-Energielabel basiert auf Vorgaben des EU-Rechts. Ziel ist die schrittweise Umstellung aller im Rahmen der EU-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung geregelten Produktgruppen auf das neue EU-Energielabel bis spätestens 2030.
Parallel zum EU-Energielabel ändern sich ab dem 1. März auch die europäischen Ökodesign-Anforderungen für TV-Geräte, Waschmaschinen und Trockner, Geschirrspüler und Kühlgeräte. Über die EU-Anforderungen zum Ökodesign gelten im Europäischen Binnenmarkt Anforderungen an den Energieverbrauch, aber auch Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Produkten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.machts-effizient.de/label
Hans-Peter Kern, früherer Ordnungsamts-Chef und aktuell zuständig für die Blei-Sanierung der Spielplätze berichtete im Rat der Stadt über den aktuellen Sachstand. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 01.03.2021 – Beschluss für Anfang März erwartet. Stadt will auch Bodenproben auf Bolz- und Sportplätzen nehmen. Die Sanierung der Kinderspielplätze im Stadtgebiet Mechernich wegen zu hoher Bleigehalte hatte die Stadtverwaltung nicht auf die lange Bank geschoben, sondern selbst in Angriff genommen. Auch stellte die Stadtverwaltung einen Förderantrag an den Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) mit Sitz in Hattingen, um Unterstützung zu erhalten.
Aktuell wird der Spielplatz am Wacholder in Kommern saniert. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Der dafür notwendige AAV-Vorstandsbeschluss wird für Anfang März erwartet. „Eigentlich sollte die Sitzung bereits im Dezember stattfinden, wurde aber wegen Corona verschoben“, berichtete Peter Kern im Stadtrat am Dienstag. Der ehemalige Ordnungsamt-Chef, der sich eigentlich seit 31. Dezember im Ruhestand befindet, begleitet das Projekt der Sanierung, das später vom Verband europaweit ausgeschrieben wird.
Die Zuständigkeit des „AAV“ beim Projekt der Spielplatz-Sanierung erläuterte Achim Blindert vom Kreis Euskirchen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
„Die Mitarbeiterin des AAV ist auch schon im Stadtgebiet unterwegs, hat sich kundig im gemacht und bereitet – neben dem Vertrag – auch schon inhaltliche Maßnahmen vor“, so Achim Blindert, designierter stellvertretender Landrat des Kreises Euskirchen. Der AAV gebe keinen Zuschuss zur Maßnahme, sondern trete selber in die Arbeiten ein und übernehme das Projekt. Nach Vertragsschluss erfolge die europaweite Ausschreibung der Sanierung durch den Verband.
Noch Kosten von 3,3 Millionen Euro
„Die derzeit geschätzte Sanierungssumme der restlichen Spielplätze, die noch saniert werden soll, liegt bei etwa 3,3 Millionen“, so Kern. Den überwiegenden Teil davon, nämlich geschätzte 80 Prozent trage der AAV, den Rest die Kommune, genauso wie die angefallenen Kosten für die bisherigen Arbeiten auf fünf Spielplätzen.
„Das war uns von Anfang an klar“, betonte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Untätig abzuwarten, sei zu keinem Zeitpunkt eine Option gewesen. Rund 290.000 Euro sind daher von städtischer Seite bereits in die Sanierung diverser Mechernicher Spielplätze geflossen – darunter Obergartzem, Lückerath, Vollem, am Alten Casino Mechernich, Wacholder und Pützgasse Kommern. In Lückerath waren zuvor bei Bodenproben Spuren von Arsen gefunden worden. Spenden unterstützten das Projekt in Vollem und am Wachholder Kommern.
Bolz- und Sportplätze
Bolz- und Sportplätze im Stadtgebiet sind bislang außen vor. Laut Kern setzt das NRW-Umweltministerium dort eine Marke von 5.000 Milligramm pro Kilogramm Blei, weil „nicht gebuddelt, sondern nur gelaufen“ wird. Gutachten hatten ausgearbeitet, dass Staubaufwirbelungen mit einem Gehalt von bis zu 20.000 Milligramm ungefährlich sind. Dennoch will die Stadt Mechernich ein Auge darauf haben und Werte kontrollieren: „Wir werden also im Laufe des Jahres auch alle Sport- und Bolzplätze beproben lassen“, so der ehemalige Ordnungsamts-Chef. Bisherige Gutachten und Werte der Kinder-Spielflächen seien im Internet abrufbar. Dort könne man auch nachlesen, wann, welcher Platz gemacht werden soll.
Blindert berichtete, dass inzwischen auch eine ständige Arbeitsgruppe eingerichtet worden ist. Regelmäßig sitzen demnach NRW-Umweltministerium (LANUV), Bezirksregierung Köln, Stadt Mechernich, Gemeinde Kall und Kreis Euskirchen zusammen: „In dem Kreis werden wir die Themen zukünftig sehr intensiv diskutieren und auch Maßnahmen daraus einzeln ableiten, so dass wir die übergeordneten Behörden direkt mit am Tisch haben.“
Merkblatt an Haushalte verteilt
Die Kreisverwaltung hatte erst vor wenigen Monaten mit einer Auflage von 18.230 Stück das Merkblatt zur Mechernich-Kaller-Bleibelastungszone an alle Haushalte in der betroffenen Region verteilt, informierte Iris Hanke von der Kreisverwaltung: „In 2020 verzeichnete die untere Bodenschutzbehörde beim Kreis 243 Anfragen, wobei man speziell einen Anstieg nach Veröffentlichung und Verteilung des Merkblattes feststellen konnte.“
Bei Baugenehmigungsverfahren seien jetzt gleichzeitig Bodenproben erforderlich, sagte Hanke und weiter: „Dazu bedarf es einer entsprechenden Beratung der Bauherrinnen und Bauherren.“ Dabei sind beispielsweise Gestaltung und Nutzung der Freiflächen auf dem jeweiligen Grundstück ein Thema. Auch in der Baugenehmigung werde auf die Vorgaben zusätzlich nochmals hingewiesen.
Mittlerweile lägen auch die Ergebnisse der Bodenproben der Grundstücke vor, die der Kreis Euskirchen zusammen mit der Stadt Mechernich im Gebiet „Vierwege/Feyermühle“, mit Einverständnis der Eigentümer, hat vornehmen lassen. „Sie sehen, die ermittelten Bleigehalte auf den insgesamt 78 Grundstücken schwanken zwischen unter 70 und 5.000. Das ist enorm, aber wiederum positiv zu sehen ist, dass, bezogen auf die oberste Schicht nur zehn Grundstücke oberhalb von 1.500 Milligramm liegen“, sagte Hanke. Aus den Untersuchungen abgeleitete Empfehlungen würden im Einzelnen mit den betroffenen Anwohnern besprochen werden.
Thomas Scheppe (li.) und Otmar Monschauer (re.) Foto: Dieter Klas
Daun, 01.03.2021 – Die erste Verbandsgemeinderatssitzung für Bürgermeister Thomas Scheppe. Wir nehmen es gleich vorweg: der neue Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun hat seine erste Verbandsgemeinderatssitzung mit Bravour gemeistert. Unter Corona-Bedingungen fand die Sitzung am 19.02.2021 in der Turnhalle am Wehrbüsch statt.
Die Turnhalle am Wehrbüsch. Foto: Dieter Klas
Nur dort ist derzeit unter Hygienebedingungen eine solche Veranstaltung durchführbar. Die technischen Voraussetzungen, unter Einsatz digitaler Einspielung eines Redebeitrages via Internet haben bestens funktioniert. Der Ordnung halber hatte der 1. Beigeordnete Otmar Monschauer das Prozedere der Amtseinführung vor den versammelten Ratsmitgliedern noch einmal offiziell wiederholt.
In diesem Zusammenhang bedankt sich Thomas Scheppe bei seinem „Mentor“ Otmar Monschauer für seinen unermüdlichen Einsatz während der Vakanz. Thomas Scheppe versicherte den Ratsmitgliedern stets zum Wohle der Verbandsgemeinde tätig zu sein. Die Fraktionsvorsitzenden freuen sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit und reichen dem neuen Bürgermeister sozusagen symbolisch die Hand.
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