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Neues Dienstfahrzeug mit Schriftzug und Wappen für das Ordnungsamt Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes Bad Münstereifel in den Außendienst fahren, sind sie seit Kurzem in einem neuen Dienstfahrzeug unterwegs. Der Bau- und Feuerwehrausschuss der Stadt Bad Münstereifel hat die Anschaffung des Fahrzeugs im Juni 2023 beschlossen. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian überreichte den Schlüssel des Fahrzeugs nun in Anwesenheit der Fraktionsvorsitzenden und der Mitarbeitenden des Ordnungsamtes offiziell an Gina Burgwinkel-Ernst, Leiterin des Amtes für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Soziales.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und Kostenersparnis konnte die Stadtverwaltung das hochwertige Fahrzeug gebraucht erwerben. Der silberne Mercedes-Benz Citan Tourer bietet fünf Personen Platz und ist mit dem Schriftzug „Ordnungsamt“ und dem Wappen der Stadt Bad Münstereifel beklebt. Durch diese Gestaltung signalisiert das Fahrzeug den Bürgerinnen und Bürgern die Präsenz des Ordnungsamtes, wodurch das Sicherheitsgefühl gesteigert wird. Außerdem verbessert sich so die Ansprechmöglichkeit der Mitarbeitenden des Ordnungsamtes für die Bürgerinnen und Bürger.

Der Citan Tourer wird einerseits im alltäglichen Dienst, andererseits auch als Lotsen-, Erkundungs- und Warnfahrzeug in Gefahrenlagen eingesetzt werden. Der Kofferraum ist großzügig dimensioniert, um die vielfältigen Aufgaben des Ordnungsamtes bestmöglich ausführen zu können. Ein Trenngitter für den sicheren Transport von Fundstücken gehören ebenso zur Ausstattung wie Absperrmaterial, um Gefahrenstellen schnell sichern zu können. Unter anderem soll auf dem Fahrzeug in entsprechenden Situationen künftig die mobile Sirene der Stadt Bad Münstereifel, die das stationäre Sirenennetz der Stadt ergänzt, befestigt werden. Erfahrungsgemäß legt der Außendienst des Ordnungsamtes jährlich rund 50.000 Kilometer im Auto zurück.

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Politik

Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergibt KIPKI-Förderbescheid über 890.000 Euro an Landkreis Vulkaneifel

Daun – „Kommunen nehmen beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle ein. Hier wird geplant, genehmigt und umgesetzt. Deshalb hat die Landesregierung das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, mit insgesamt 250 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Hier kann jede Kommune selbst aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, was für sie passend ist. Pro Einwohner und Einwohnerin gibt es rund 44 Euro, die sich Landkreis und Verbandsgemeinden aufteilen.

Für den Landkreis Vulkaneifel bedeutet das eine Summe von 889.549,09 Euro“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der LK Vulkaneifel investiert die Mittel zum überwiegenden Teil in die energetische Sanierung des Hubertus-Rader-Förderzentrums (HRF) in Gerolstein. „Diese Investition wird das HRF in Gerolstein in einen sehr guten baulichen Zustand versetzen – davon profitieren Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und natürlich das Klima. Besonders freut es mich, dass der Landkreis außerdem plant, mit KIPKI-Mitteln Bürger und Bürgerinnen finanziell beim Kauf von Balkon-Kraftwerken und mit LED-Tauschtagen zu unterstützen – das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie alle Bürger und Bürgerinnen vom Klimaschutz profitieren können“, so die Ministerpräsidentin weiter.

„Ich bedanke mich ganz herzlich beim Land Rheinland-Pfalz für die Förderung. Die finanzielle Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz ermöglicht es uns, den Klimaschutz im Landkreis Vulkaneifel weiter voranzutreiben und unsere Region nachhaltig zu gestalten. Mit diesen Mitteln können wir konkrete Projekte realisieren, die nicht nur unsere Umwelt schützen, sondern auch das Bewusstsein für den Klimawandel in unserer Gemeinschaft stärken“, so Landrätin Julia Gieseking bei der Übergabe des Förderbescheids.

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In Aachen achten Strecken-Kontrolleure auf sicheres Pflaster

Aachen – Damit die Fußwege in Aachen nicht zum gefährlichen Pflaster werden, ist Paul Schneider auf der Suche nach lockeren Pflastersteinen. An diesem Morgen führt sein Weg ihn rund um Dom und Rathaus durch die Aachener Altstadt. Als einer von sechs Streckenkontrolleuren beim Aachener Stadtbetrieb ist er schon um 7 Uhr unterwegs und dokumentiert mit seinem Tablet Gefahrenstellen für seine Kolleg*innen aus der Arbeitsvorbereitung für Straßenunterhaltung und Brückenbau. Sieht er einen losen Stein im Kopfsteinpflaster, holt er seinen gelben Kreidemarker raus und kennzeichnet ihn. Anschließend gibt er über das Tablet die Position des Schadens bekannt, hält die Echtzeit und Priorität der Reparatur fest. Bei Priorität drei muss sofort repariert werden. Bei zwei reicht es, den Belag innerhalb von ein paar Tagen instand zu setzen. Reparaturen der Priorität eins haben noch etwas Zeit oder müssen an Externe beauftragt werden.

Paul Schneider weiß, wie wichtig seine Arbeit ist: „Menschen, die hier beispielsweise rund um Dom und Rathaus in der Innenstadt entlanggehen, achten häufig nicht aufs Pflaster. Sie sehen sich die schönen historischen Gebäude an und fallen im schlimmsten Fall, wenn wir eine Gefahrenstelle nicht rechtzeitig beseitigen.“ Bei einer Tour durch die Aachener Innenstadt muss Paul Schneider acht Kilometer täglich zu Fuß absuchen. In den Außenbezirken können die Touren auch schonmal zwischen zehn und 15 Kilometern lang sein.

Insgesamt kontrollieren sie dabei zu Fuß eine Strecke von 978 Kilometern Fahrbahn, Geh- und Radwegen. Weil die Strecken in beide Richtungen inspiziert werden, kommen dabei insgesamt rund 1950 Kilometer zusammen. Je nach Verkehrsbedeutung begutachten die Kontrolleure die Bereiche unterschiedlich häufig. Fußgängerzonen wie in der Innenstadt sind einmal in der Woche dran, die übrigen Straßen im Durchschnitt etwa alle drei Wochen. Hinzu kommen rund 100 Kilometer Wirtschafts- und Feldwege, die durchschnittlich einmal im Quartal kontrolliert werden.

Das Natursteinpflaster ist besonders wartungsintensiv. Beinahe täglich ist ein Reparaturwagen in der Innenstadt unterwegs, um lose Steine zu befestigen und an einzelnen Stellen fehlendes Fugenmaterial nachzufüllen. „Gerade der Bereich um den Fischmarkt ist durch Lieferverkehr, Durchfahrende in die Annastraße oder Rennbahn hochfrequentiert, was Schäden in der Natursteinfläche verursachen kann“, erklärt Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau des Aachener Stadtbetriebs. Kehrmaschinen müssen häufiger Bereiche reinigen, die viel von Passant*innen genutzt werden, weil dort mehr Abfall anfällt. Neben dem Abfall kehren die Maschinen auch Fugenmaterial aus, sodass sich Pflastersteine lösen. Die Karnevalsumzüge im Februar haben den Belag zusätzlich beansprucht. Deshalb hat der Stadtbetrieb den Bereich Fischmarkt und Annastraße mit neuem Fugenmaterial versehen, damit dort vorerst keine neuen Reparaturen anfallen.

Streckenkontrolleur Paul Schneider macht seine Arbeit gerne. Am liebsten kontrolliert er am Klinikum, in der Innenstadt oder in Kornelimünster. „Da ist die Aussicht einfach sehr schön“, erzählt er. Aber egal wo er auch hingeht, auf den Bodenbelag achtet er immer: „Sogar im Urlaub gehe ich durch keine Fußgängerzone, ohne auf das Pflaster zu schauen“, gesteht der Streckenkontrolleur des Stadtbetriebs.

 

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Wirtschaft

Energiewende – aber sicher! – Kreissparkasse Mayen startet neue Veranstaltungsreihe

Mayen/Region – Das Thema Nachhaltigkeit und die damit verbundene Transformationsfinanzierung ist für die Kreissparkasse Mayen und ihre Kundinnen und Kunden ein Thema von großer Bedeutung. „Deutschland hat das Ziel, bis 2045 klimaneutral werden, um so den nachfolgenden Generationen gute Lebenschancen zu bieten. Energie aus fossilen Brennstoffen wird daher auch gezielt immer teurer werden – wir alle sehen es schon jetzt.

Daher wird es für uns alle eine Notwendigkeit, uns mit Lösungsmöglichkeiten zu befassen. Gleichzeitig ist vielen Menschen auch eine nachhaltige Lebensführung im Alltag wichtig, also den eigenen CO2-Abdruck möglichst klein zu halten und unabhängig zu sein“, fasste es Vorstandsmitglied Christoph Weitzel zusammen, „Als Kreissparkasse verstehen wir uns als Finanzierer der Energiewende und werden unsere Kundinnen und Kunden auf dem Weg begleiten. Wir sehen, dass bei Bürgerinnen und Bürgern und auch Unternehmen viele Fragen offen sind. Was ist technisch sinnvoll, was rechnet sich, wie lässt sich was finanzieren und für was gibt es noch Fördertöpfe?“

Hier will die KSK sprichwörtlich Licht ins Dunkel bringen und startet in unregelmäßigen Abständen eine Vortragsreihe „Energiewende. Aber sicher!“ mit ausgewiesenen Fachexperten.

Den Auftakt machte das Thema „Photovoltaik und Energiespeicher“. Florian Köllner, Achim Volle und Sebastian Ackermann von der Meier KG aus Urmitz referierten anbieterneutral und anschaulich zum Thema.

Zahlreiche Eigenheimbesitzer und Interessierte waren der Einladung gefolgt und erfuhren so, wie man seinen persönlichen Bedarf plant, welche Voraussetzung Gebäudedächer und Immobilien haben müssen, wie sich Amortisationszeiten für Photovoltaikanlagen berechnen lassen, wie Wechselrichter arbeiten und welche Nachtspeichermöglichkeiten man benötigt.

Interessant war auch, was man für die zukünftige Instandhaltung berücksichtigen muss und wie man Zugänge für Schornsteinfeger oder Dachdecker freihält. Auch das Abfließen von Regenwasser und Schneelast muss durch Fachleute genau geprüft werden, damit später keine Schäden entstehen. Auch die Meldepflicht für Anlagenbetreiber wurde beschrieben.

Jens Lichtenberg, Leiter der ImmobilienCenters der KSK erläuterte anschließend die Finanzierungsmöglichkeiten. Die KSK hat hier sogar ein eigenes Programm im Angebot. Er wies auch auf das Solarkataster hin. Unter www.solarkataster.rlp.de kann jeder Immobilienbesitzer sein Grundstück suchen und bekommt eine Übersicht über die Eignung für Photovoltaik. Als begeisterter Solaranlagenbetreiber auf seinem Privathaus berichtete er aus eigener Erfahrung und gab interessierten Besuchern auch persönlichen Einblick in seine App.

Die Gelegenheit, Fragen zu stellen, wurde rege in Anspruch genommen. Dabei ging es unter anderem um die Auswahl des geeigneten Fachbetriebs, die Herkunft der Module, die Entsorgung oder Aufrüstung bereits in die Jahre gekommener Anlagen oder auch die Möglichkeiten, wenn Dächer Beschattungen durch Gewächse oder auch Gauben und Schornsteinen ausgesetzt sind.

Jens Lichtenberg kündigte an, dass die nächste Info-Veranstaltung der Vortragsreihe „Energiewende. Aber sicher!“ voraussichtlich im April stattfinden wird. Der genaue Termin sowie das Thema wird in Kürze veröffentlicht.

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News

Mechernicher auf dem Weg zur Diakonweihe

Mechernich/Aachen – Auf dem Weg zur Diakonenweihe ist der Mechernicher Familienvater Tilj Puthenveettil (45) vergangenen Samstag im Bischof-Hemmerle-Haus in Aachen zum Lektor und Akolythen (Kommunionhelfer) beauftragt worden.

Die Zeremonie wurde am Festtag des Heiligen Apostels Matthias von Generalvikar Thorsten Aymanns, Pfarrer Dr. Wilhelm Josef Derichs, dem Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat, und Ausbildungsleiter Diakon René Brockers geleitet. Mit dem in Marmagen geborenen und in der Eifel und Kerala (Indien) aufgewachsenen Tilj Puthenveettil wurde Christoph Tenberken aus Mönchengladbach beauftragt.

Generalvikar Aymanns überreichte ihnen symbolisch die Heilige Schrift zur Verkündigung des Wortes Gottes sowie Kelch, Wein und Wasser für die Weitergabe der Eucharistie. Tenberken und Puthenveettil sind Teil eines insgesamt elf Diakonatsbewerber starken Vorbereitungskursus aus den Bistümern Aachen (2), Essen (3) und Köln (6) und unterziehen sich vier Jahre lang theologischen und pastoralen Studien zur Vorbereitung auf die für den November 2028 geplante Weihe.

Tilj Puthenveettil ist Sekretär des Generalsuperiors Jaison Thazhathil beim Ordo Communionis in Christo in Mechernich, Pfarrergemeinderatsvorsitzender des syro-malankarisch katholischen Gemeinde in Bonn und darüber hinaus mit seiner Frau Anuja und den Töchtern Jennifer und Joann auch in der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Mechernich präsent und aktiv.

Wie Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer betont, soll der Diakonatsbewerber im Mechernicher Pastoralteam seine praktische liturgische und seelsorgerische Ausbildung und Begleitung erhalten, Diakon Manfred Lang ist sein Mentor. Der 64jährige gebürtige Bleibuirer erhielt dazu am Samstag in Aachen ebenfalls seine Beauftragung durch das Bistum.

Tilj Puthenveettil wurde von seinen Eltern Joseph und Sosamma geprägt und kirchlich sozialisiert, ebenso von Patenonkel Hubert Poth und seiner Frau Thekla in Marmagen. Er besuchte zunächst das Hermann-Josef-Kolleg der Salvatorianer im Kloster Steinfeld. Nach der sechsten Klasse ging die Familie zurück nach Indien, wo Tilj nach der zehnten Klasse auf das katholische Saint-Berchmann-College wechselte.

Fließend dreisprachig

Tilj lernte in Kerala neben dem ihm von Deutschland her bekannten römischen Ritus auch die kirchlichen Gebräuche und Messfeiern der syro-malankarisch katholischen Kirche kennen. Er ist in beiden Kulturen zu Hause und spricht perfekt Deutsch, Englisch und Malayalam, die Sprache der indischen Thomaschristen.

Ab dem 19. Lebensjahr studierte er am St.-Marys-Seminar drei Jahre westliche und östliche Philosophie, an den Wochenenden verrichtete er immer wieder soziale Arbeit in den Slums. Er war ein Studienfreund des heutigen Generalsuperiors Jaison Thazhathil bei der Communio in Christo in Mechernich, den er mittlerweile als Privatsekretär unterstützt.

Sein Soziales Jahr im Priesterseminar absolvierte er in einer Pfarrei und im Priesterseminar als „Vocation Promoter“, der junge Leute für das Priesteramt motivieren sollte. Als bereits eingekleideter Priesteramtskandidat entschied sich Tilj Puthenveettil auch auf den Rat seines Großerzbischofs, Baselios Kardinal Cleemis Katholikos, für ein Leben mit Familie und „in der Welt“. Er wurde Übersetzer bei der Firma Bosch und bei der Deutschen Botschaft und kam Anfang der 2010er Jahre mit seiner vierköpfigen Familie nach Deutschland. Seit 2015 lebt er in Mechernich.

Christoph Tenberken, der zweite Aachener Diakonatsbewerber, der seine Beauftragung zum Lektor und Akolythen ebenfalls am Samstag im Bischof-Hemmerle-Haus erhielt, ist Referent für Fundraising und Mitgliederbetreuung beim Deutschen Verein für das Heilige Land, verheiratet und hat ebenfalls zwei Töchter. Er gehört zur Pfarrgemeinde St. Matthias in Mönchengladbach-Wickrath.

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Tourismus

30.000 Exemplare des Freizeitführers „Zeitvertreib“ – Höhepunkte im Kreis Düren kompakt zusammenfasst

Düren/Region – Die neue Ausgabe der Broschüre „Zeitvertreib“ wurde mit vielen neuen Ausflugstipps frisch gedruckt und liegt in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen im Kreis Düren kostenlos aus. Marlene und Norbert Dreßen, die die Broschüre erstellt haben, präsentierten Landrat Wolfgang Spelthahn die neueste Auflage des Freizeitführers. In diesem Jahr rückt die rund 60-seitige Broschüre die Erlebnisregion Rur in den Mittelpunkt.

„In unserem schönes Kreis Düren gibt es viel Platz für erholsame Spaziergänge, bei denen es allerhand zu entdecken gibt. Spannende Ausflüge und ausgiebige Fahrradtouren laden ein, unsere schöne Heimat genau zu erkunden. Ich freue mich, dass die Broschüre die viele Höhepunkte kompakt zusammenfasst“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Tipps sowohl aus dem Kreis Düren als auch aus der Städteregion, dem Kreis Heinsberg und dem Kreis Euskirchen finden sich in der Ausgabe. Egal, ob Ausflugstipps, kulturelle Höhepunkte oder schöne Wander- und Radtouren, der Freizeitführer gibt viele Inspirationen für Unternehmungen.

„Der Zeitvertreib ist für viele Menschen aus dem Kreis Düren ein fester Bestandteil, um Ausflüge zu planen. Aber vor allem Touristen haben mit der gedruckten Broschüre einen handfesten Überblick über die Unternehmung und können den Freizeitführer direkt für unterwegs mitnehmen“, sagen Marlene und Norbert Dreßen. Der Zeitvertreib ist auch online einsehbar unter www.zeitvertreib.org.

Es wurden 30.000 Exemplare der Broschüre gedruckt. Sie sind kostenlos erhältlich – solange der Vorrat reicht. Im Kreishaus Düren, in den Geschäftsstellen der Sparkassen Aachen und Heinsberg, den Hauptgeschäftsstellen Düren und Jülich der Sparkasse Düren, in den Rathäusern der Städte und Gemeinden, in touristischen Infopunkten sowie im Dorint Hotel kann man den Zeitvertreib finden.

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Kunst & Kultur

Premiere in Sicht – Theatergruppe Niederscheidweiler zeigt „Zu früh gefreut“

Niederscheidweiler – Mundart auf der Bühne: Theatergruppe Niederscheidweiler zeigt ab 16. März „Zu früh gefreut“ – Karten noch erhältlich – Seit November letzten Jahres bereitet sich die Theatergruppe Niederscheidweiler vor: Am Samstag, 16. März zeigt die Gruppe erstmals „Zu früh gefreut“ – eine Komödie in 3 Akten von Bernd Gombold. Für viele Aufführungstermine gibt es nur noch einige Restkarten. Wie immer wird das Stück in moselfränkischem Dialekt aufgeführt.

Besonders ist: Das gleiche Stück wurde von der Theatergruppe schon einmal aufgeführt – und zwar vor 17 Jahren um die Osterzeit 2007. „Wir sind gespannt, ob der ein oder andere Zuschauer vielleicht schon damals im Publikum saß und sich noch daran erinnern kann“, sagt Valerie Schneider. Drei Schauspieler von 2007 sind auch dieses Mal wieder mit dabei – zwei davon sogar in exakt gleicher Besetzung wie vor 17 Jahren.

Mit „Zu früh gefreut“ bringt die Gruppe damals wie heute eine unterhaltsame Kombination aus turbulenter Handlung, lebhaften Charakteren und amüsanten Szenen auf die Bühne: Landwirt Emil Ziegler und sein Sohn Dieter betreiben einen Bauernhof. Vater Emil fürchtet um die Zukunft seines Hofes. Zum einen liegt das Anwesen mit seinen Grundstücken im Naturschutzgebiet „Grundwiss“ und kann deshalb nicht rentabel bewirtschaftet werden. Zum anderen zeigt „Stammhalter“ Dieter sehr zum Verdruss seines Vaters keinerlei Interesse am weiblichen Geschlecht und damit an der Suche nach der künftigen Bäuerin. Sämtliche Werbungsversuche von Franziska, der aufdringlichen, aber gutmütigen Tochter des Nachbarbauern, lassen ihn vor einer Bindung eher zurückschrecken.

Ein völlig anderes Interesse am Ziegler-Hof zeigen jedoch der ehrgeizige Bürgermeister Karl-Heinz Clever und sein Stellvertreter Richard Raffer: Der Ziegler-Hof samt Naturschutzgebiet soll für das ehrgeizige Projekt „Thermal-, Kur- und Bäderlandschaft“ weichen.

Doch beide haben sich zu früh gefreut und die Rechnung ohne den Wirt gemacht…

„Die Vorfreude auf unsere erste Aufführung am 16. März ist riesig. Die letzten beiden Wochen vor der Premiere sind immer besonders intensiv, denn jetzt heißt es: Proben, proben, proben! Jeder Handgriff wird finalisiert, das Bühnenbild erhält den Feinschliff und letzte Details werden ausgearbeitet, um unser Publikum zu begeistern“, freut sich Valerie Schneider.

Die Aufführungstermine:

– Samstag, 16. März

– Sonntag, 17. März

– Freitag, 22. März

– Samstag, 23. März

– Sonntag, 24. März

– Karsamstag, 30. März

– Ostersonntag, 31. März

jeweils 20 Uhr.

Eintrittskarten zum Preis von jeweils 10 Euro sind erhältlich bei Katharina Krämer unter 0160 97535096, telefonisch und per WhatsApp. Anrufer können gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, es erfolgt ein Rückruf. Veranstaltungsort: Bürgerhaus, Hauptstraße 39, 54533 Niederscheidweiler.

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Feuerwehreinsatz am Luisenhospital Aachen – Feuer im Bettenbereich ist gelöscht

Aachen – Eine entscheidende Nachricht für den Stab der Feuerwehr ging gestern am späten Abend ein: Der Brand im Bettenbereich des Luisenhospitals Aachen ist gelöscht, der Bereich ist rauchfrei. Gegen fünf Uhr am Nachmittag war in der Leitstelle der Aachener Feuerwehr die Nachricht eingegangen, dass im Luisenhospital ein Brand vorliege.

Im Zuge der aktuellen Entwicklung rund um den Polizeieinsatz zur Bedrohungslage ist im Verlauf des gestrigen Abends der Einsatz vor Ort auf 111 Kräfte angewachsen, darunter befindet sich auch der Rettungsdienst der Feuerwehr.

Insgesamt waren 396 Personen in Aktion, dazu gehören neben den Kräften vor Ort auch weitere Bereitschaften im Umfeld ebenso wie der 30köpfige Stab in den Räumen der Feuerwehr mit Mitarbeitenden von Feuerwehr und Verwaltung.

73 betroffene Personen aus dem Luisenhospital werden betreut. Vier Personen aus der Intensivstation müssen in andere Krankenhäuser transportiert werden. 270 Patienten können im Krankenhaus bleiben. Die Notfallseelsorge ist mit elf Personen vertreten.

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Große Feier zum 70-jährigen Jubiläum der Grundschule St. Veit Mayen

Mayen – Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums tauchte die Grundschule St. Veit eine Woche lang mit dem Projekt „Trommelzauber“ in die Welt Afrikas ein. In der Projektwoche lernten die Kinder die afrikanische Kultur und neue Klänge und Rhythmen kennen. Durch die neuen Klänge und Rhythmen wurden insbesondere die Konzentrationsfähigkeit und die Motorik der Kinder gefördert. Das Eintauchen in die Welt Afrikas stärkte das Gemeinschaftsgefühl der Schule und das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler.

Um den Schülerinnen und Schülern die Welt Afrikas näherzubringen, wurden die ersten Klassen zu Muscheln und Sternen, die zweiten Klassen zu Kürbissen, die dritten Klassen zu Bäumen und Krokodilen und die vierten Klassen zu Affen und Zaubertieren. Auch einige Hauptrollen wurden im Rahmen des Projekts vergeben und regelmäßig eingeübt.

Gemeinsam starteten täglich alle Schülerinnen und Schüler mit einer Trommelstunde in der Turnhalle in den Tag. Voller Freude wurde getanzt, gesungen und getrommelt. Danach wurden in den Klassen fleißig Kostüme passend zu den entsprechenden Rollen gebastelt. Dabei hatten die Kinder die Möglichkeit, sich in vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Die einzelnen Klassenstufen übten eine Stunde täglich passend zu ihren Kostümen Tänze, Lieder und Trommelparts ein. Auch der Ganztag nahm engagiert durch verschiedene Angebote zur Gestaltung des Schulhauses und des Bühnenbildes an der Projektwoche teil. Die Kinder fieberten der Aufführung voller Aufregung entgegen. Am letzten Tag wurde die Kulisse aufgebaut und, besonders aufgeregt und erfreut, die Generalprobe mit Masken und Kostümen durchgeführt. Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler dann auf den großen Auftritt und das Eintreffen ihrer Eltern, um die Umsetzung in dem Theaterstück zu präsentieren. Der tosende Applaus am Ende des Theaterstücks erfüllte die Kinder mit Stolz und zeigte Wertschätzung für die vollbrachte Leistung.

Dank der Kuchenspende zahlreicher Eltern, war im Anschluss an das Theaterstück auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Projektwoche war ein voller Erfolg und eine große Bereicherung für Kinder, Lehrkräfte und Eltern. Besonders freute sich die Grundschule St. Veit über den Besuch von Bettina Luitz von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz und Oberbürgermeister Dirk Meid anlässlich des runden Geburtstags.

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Top-Events

Eifeler Oldienacht am 22. Juni 2024 in Kall – „Truck Stop“ kommt – Vorverkauf ist gestartet

Kall – Die Hilfsgruppe Eifel hat das Programm der 24. Auflage der Eifeler Oldienacht vorgestellt – Auf dem Gelände der Firma Papstar geht es auch in diesem Jahr wieder um Nachhaltigkeit – Noch ein „Schüppchen drauflegen“ werde die Hilfsgruppe Eifel bei der 24. Eifeler Oldienacht am 22. Juni dieses Jahres, verkündete der Vorsitzende der Kaller Kinderkrebshilfe, Willi Greuel, bei der Vorstellung des Programms bei der Firma Papstar. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wolle man bei der Oldienacht im Juni in Sachen Nachhaltigkeit das bewährte System der Wertstoffkreisläufe wieder anwenden. Greuel: „Wir sind stolz darauf, dass die Zusammenarbeit mit der Papstar GmbH letztes Jahr so gut geklappt hat. Und wir sind froh, dass die Hilfsgruppe das Nachhaltigkeits-Konzept der Papstar-Solutions GmbH weiterhin unterstützen kann“.

Der Festivalplatz werde auch in diesem Jahr nach Ende der Veranstaltung frei von Müll sein, versichert Willi Greuel. Denn in der Vergangenheit war es der Solutions GmbH gelungen, einen Wertstoffkreislauf für Einweg-Produkte zu entwerfen und sicherzustellen, dass die Stoffe von dem auf Festlichkeiten eingesetztem nachhaltigem Einweggeschirr nach dem Gebrauch eingesammelt und erneut verwendet werden können. Dabei werden beispielsweise Teller, Becher, oder Bestecke aus nachwachsenden Rohstoffen wie Karton, Pappe, Holz, Mais, Zuckerrohr oder Palmblatt in einem Bio-Konverter zersetzt, so dass das Abfallvolumen innerhalb von 24 Stunden um 90 Prozent reduziert wird.

Wie Tom Kantelberg, Geschäftsführer der Papstar GmbH, erläuterte, sei die Firma im letzten Jahr froh gewesen, dass sie bei der Oldienacht die Möglichkeit bekommen habe, das nachhaltige System als Vorzeigeobjekt präsentieren zu können. Es sei für Papstar ein Riesenerfolg gewesen. Und auch Bert Kantelberg, Direktor der Papstar Holding GmbH, zeigte sich dankbar: „Solange das Gelände bei uns zur Verfügung steht, kann die Hilfsgruppe es für seine Veranstaltungen nutzen“.

„Wir hatten auch vorher schon Konzepte zur Nachhaltigkeit, aber keines habe so gut funktioniert, wie das bei der Oldienacht“, berichtete der Geschäftsführer der Solutions GmbH, Frank Kolvenbach: „Das war einmalig bisher“. Und deshalb solle dieses Konzept auch bei der 24. Oldienacht angewendet werden. Hier werde Spaß mit einer guten Öko-Bilanz kombiniert.

Spaß versprach Willi Greuel: Es werde ein achtstündiges Festival mit einem ansprechenden Programm. Mit dabei sei die als „Cowboys von der Waterkant“, die Band „Truck Stop“, die seit nunmehr 50 Jahren existiert und die auf Jubiläums-Tournee sei. Willi Greuel und   Schatzmeister Helmut Lanio sind überzeugt, dass an diesem Abend viele Gäste mit Cowboyhüten und -stiefeln auf dem Festivalgelände erscheinen.

Als weitere Top-Band kündigt Willi Greuel die englische Formation „Spirit of Smokie“ an, die seit 2008 mit ihrem Frontmann Dean Barton, dem Sohn des 1995 bei Köln tödlich verunglückten 41-jährigen Smokie-Bandleader Alan Barton, als etablierte Weltklasse-Band auf internationalen Bühnen steht.

Mit „Night Fever“ steht am 22. Juni die europaweit beste „The Bee Gees“-Coverband auf der Bühne. Ebenso die Band „Stars of Rock“, die den Legenden des Classic Rock wie Queen, Led Zeppelin, Pink Floyd, AC/DC, Aerosmith, Foreigner, Bon Jovi, Bryan Adams, Journey, Toto, Deep Purple, Meat Loaf ein Denkmal setzen. Mit authentischem Sound nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise zurück zu den glorreichen Zeiten der Original-Bands.

Als fünfte Band komplettieren die Musiker der Formation „Von Stülp Revival“ das Programm der Oldienacht. Die Band wurde 1973 als Schülerband von Schülern des Mechernicher Gymnasiums gegründet.

„Von Stülp Revival“ ist vielseitig: Zum Repertoire gehören weltbekannte Hits von Rock-Legenden wie etwa Eric Clapton, Joe Cocker, Deep Purple, CCR, Slade, BAP oder Manfred Mann.

Mit dem saarländischen Duo „Different String“ und der Wollenberger Band „De Schlingele“ sind bekannte Musiker dabei, die bei den vorherigen Oldienächten stets auf einer zweiten, kleineren Bühne musiziert haben. Wie Willi Greuel berichtet, wird es diese zweite Bühne in diesem Jahr nicht mehr geben, so dass alle Bands auf der großen Bühne aufspielen.

Moderiert wird das Programm wieder von der fernsehbekannten Journalistin Biggi Lechtermann von Radio 700. Schirmherr ist Landrat Markus Ramers. Für die Veranstaltung bietet die Hilfsgruppe wieder einen kostenlosen Bus-Shuttledienst für drei Linien aus den Richtungen Euskirchen, Hellenthal und Blankenheim an. Die Abfahrtzeiten sind der Hilfsgruppen-Homepage im Internet zu erfahren.

Die Eintrittspreise von 35 Euro (Stehplatz) und 40 Euro (Sitzplatz) im Vorverkauf seien bewusst niedrig gehalten, um den sozialen Aspekt der Veranstaltung herauszustellen, so Willi Greuel. Dies sei natürlich nur durch die Unterstützung vieler Sponsoren möglich. So werde zum Beispiel ein großer Teil des erforderlichen Equipments (Hubbühnen, Kassencontainer, Toilettencontainer, Absperrgitter, Gabelstapler, etc.) von der in Passau ansässigen Firma Beutlhauser Holding GmbH mit mehreren LKW direkt nach der Veranstaltung „Rock am Ring“ vom Nürburgring zum Festivalgelände nach Kall geschafft. „Und das alles kostenlos“, berichtet Willi Greuel.

Der Kartenvorverkauf hat am 1. März begonnen. Tickets im Vorverkauf gibt es online unter (tickets.hilfsgruppe-eifel.de) sowie im SVE-Ticketshop in Euskirchen, im Eifellädchen (Gemünd), bei Foto Hanf (Hellenthal), Bäckerei Milz (Marmagen), Mobau Plus Schumacher und Postfiliale im Rewe-Center (Kall), Lotto/Toto Winter-Thelen (Kommern), Buchhandlung Schwinning (Mechernich), Buchhandlung Backhaus (Nettersheim) und Schuh & Sport Müller in Schleiden. (Reiner Züll)

www.eifeler-oldienacht.de

tickets.hilfsgruppe-eifel.de