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Alternatives Angebot der Stadt Jülich für Jugendliche auf Jobsuche

Jülich, 04.03.2021 – In diesem Jahr wird es aufgrund der Pandemie keinen Berufsinfo-Markt im Berufskolleg Jülich geben. Damit entfällt für Jugendliche, die auf der Suche nach der richtigen Ausbildung sind, die Chance, an einem Tag mit verschiedenen Firmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Das bedeutet, sie müssen selbst Kontakt aufnehmen zu interessanten Firmen.

Elisabeth Fasel-Rüdebusch von der Stadt Jülich und zuständig für die Organisation des Berufsinfomarktes, wollte es den Schülerinnen und Schülern erleichtern, den passenden Ansprechpartner in der Wunschfirma zu finden. Daher nahm sie mit allen Ausstellern des letzten Berufsinfo-Marktes Kontakt auf und fragte nach den aktuellen Ansprechpartnern für die Ausbildung. Alle Informationen hat sie in einer Broschüre übersichtlich zusammengefasst. Diese wird den Schulen des Nordkreises in digitaler Form zur Weitergaben an die Abschlussklassen zur Verfügung gestellt. Auch auf der städtischen Homepage ist sie zu finden unter www.juelich.de/bim

Nun haben die Schülerinnen und Schüler einen Wegweiser, welche Firmen in der Region Ausbildungen anbieten. Bei jeder Firma sind die Ausbildungsberufe aufgelistet mit den Angaben, welcher Schulabschluss benötigt wird. Wer noch unsicher ist, welcher Beruf der richtige wäre, findet in der Broschüre auch Adressen von beratenden und unterstützenden Einrichtungen, die gerne weiterhelfen. Ein paar Hinweise zur telefonischen Kontaktaufnahme runden die Broschüre ab. Die Stadt Jülich wünscht allen Jugendlichen eine erfolgreiche Ausbildungsplatz-Suche.

Bei Fragen ist Elisabeth Fasel-Rüdebusch vom Schulverwaltungs- und Sportamt unter 02461-63411 erreichbar. Auf Wunsch verschickt sie die Broschüre auch per Mail, Anfragen unter EFasel@juelich.de

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Parkplatzsituation am Regionalen Impfzentrum in Marmagen

Euskirchen, 04.03.2021 – Impfzentrum im 7-Tage Impfbetrieb – Parkplätze stehen ausschließlich den zu Impfenden und Mitarbeitenden des Regionalen Impfzentrums zur Verfügung. Das Wetter lädt aktuell viele Tagestouristen in die schöne Nordeifel ein. Auch rund um die Gemeinde Nettersheim ist das Besucheraufkommen angestiegen. Viele nutzen als Ausgangpunkt für Ihre Aktivitäten die Parkplätze an der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Marmagen. Der Kreis Euskirchen weist darauf hin, dass diese Parkplätze derzeit ausschließlich den Mitarbeitenden des Regionalen Impfzentrums und den zu impfenden Personengruppen, die mit dem Auto anreisen, zur Verfügung stehen.

Die Zufahrt auf das Gelände des Regionalen Impfzentrums wird durch Angehörige der Hilfsorganisationen vor Ort organisiert. Nur wer ein berechtigtes Anliegen im Impfzentrum hat, kann die dortigen Parkplätze nutzen.

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Christian Baldauf: Gut durchdachte Öffnungsschritte wichtig – Perspektive mit Vorsicht verbinden

Region/Mainz, 04.03.2021 – Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, kommentiert die aktuellen Bund-Länder-Beschlüsse: „Wir stehen in einer schwierigen Phase der Pandemie. Sehr, sehr verständlich ist natürlich der Wunsch nach einem Stück Rückkehr zur Normalität. Denn ein ganzes Jahr mit wiederholten und anhaltenden Einschränkungen hat uns alle strapaziert. Eine gewisse Pandemie- und damit Disziplinmüdigkeit ist zu spüren. Aufgabe von Politik ist aber nicht, Entscheidungen nach Stimmungen und Wahlterminen auszurichten, sondern verantwortungsvoll zu handeln – auch, wenn das Beschwernisse und Gegenrede bedeutet.

Es gibt gegenwärtig Entwicklungen, die ermutigen, zugleich aber auch solche, die Sorgen auslösen und weiter zu großer Vorsicht mahnen. Wir müssen deshalb einen Weg der klugen Abwägung gehen.

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel führt Deutschland mit der notwendi-gen Ruhe, Sachlichkeit und Verlässlichkeit durch diese schwere Krise. Ich sehe mich mit ihr einig, dass wir jetzt Perspektive mit Vorsicht verbinden können und müssen. Es gilt, das Erreichte nicht zu gefährden und zugleich neue Möglichkeiten, wie z.B. die breite Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests und die zunehmenden Impfungen für gut durchdachte Öffnungsschritte zu nutzen.

Der durch die Bund-Länder-Gespräche eingeschlagene Weg ist vertretbar. Ausgewogene Lockerungen, die Perspektiven eröffnen, verbunden mit einer Notbremse, die bei einem Anstieg der Infektionszahlen greift, alles das ist geboten. Für Rheinland-Pfalz brauchen wir jetzt folgendes:

– Unverzichtbar ist eine breite und umfassende Teststrategie. Diese fehlt in Rheinland-Pfalz. Je mehr und je breiter wir testen, desto größer ist die Chance für die Absicherung der gegebenen und für weitere kontrollierte Lockerungsschritte. Eine solche Teststrategie muss umgehend erarbeitet werden.

–  Eine Einrichtung von Corona-Testzentren in jeder Kommune ist notwendig und kann helfen, den Zugang zu Außengastronomie, Einzel-handel, Fitnessstudios und Sportvereinen zu ermöglichen.

–  Voraussetzung für einen sicheren Schulbetrieb und für eine Rückkehr zum Präsenzunterricht sind regelmäßige Testungen nicht nur von Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von Schülerinnen und Schülern – zwei Mal pro Woche. Andere Bundesländer machen das vor.

–  Erforderlich für breite Testungen ist die umgehende Beschaffung und bessere Bevorratung von Schnell- und Selbsttests durch das Land.

–  Für Perspektivplanungen unverzichtbar ist eine sehr enge Abstim-mung mit den angrenzenden Bundesländern mit gemeinsamen Länderpositionen. Nur so können wir für die Zukunft einheitliches Handeln zur Vermeidung eines Corona-Tourismus gewährleisten.“

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Wirtschaft

Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Mainzer Wirtschafts-Ministerium, besucht TechniSat und LEPPER Stiftung

Daun, 04.03.2021 – Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Mainzer Wirtschaftsministerium, besuchte jüngst die Firma TechniSat in Daun sowie die LEPPER Stiftung. Frau Schmitt hat TechniSat in den letzten Jahren regelmäßig besucht. Dieses Mal war mit von der Partie der Trierer IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer.

v.l.n.r.: Stefan Kön – TechniSat Digital GmbH, Staatssekretärin Daniela Schmitt und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer. Foto: Peter Doeppes

Daniela Schmitt interessierte sich für die neuen Produktaktivitäten von TechniSat. Ihr wurde u.a. das Produkt TechniFant vorgestellt, eine Abspielbox für Kinder.

Diese Box wird im sächsischen TechniSat-Werk Schöneck (Vogtland) produziert. Der Produktionsstart wird in einigen Tagen sein. Es gibt viel-fältige Inhalte: Kindermusik, Kinderhörspiele und auch Kurse von der Junior-Universität Wuppertal. Frau Schmitt interessierte sich auch für die Projekte der LEPPER Stiftung in Daun.

Da der jetzige Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, ebenfalls FDP, vor hat, nach Berlin zu gehen, dürfte Daniela Schmitt neue Wirtschaftsministerin in Rheinland-Pfalz werden, falls die FDP auch dieses Mal wieder den Sprung ins Parlament schafft. Vorgestellt wurde Daniela Schmitt auch das neue TechniVolt-Konzept von TechniSat – also Ladestationen für Elektroautos. Die ersten drei Produkte kommen im Mai dieses Jahres auf den Markt – weitere Produkte dann im Juli.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Mit Testen und Impfen in behutsamen Schritten aus dem Shutdown

Region/Mainz, 04.03.2021 – „Ich habe mich seit vielen Wochen dafür eingesetzt, den Familien im Land, der Wirtschaft, Kultur und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu geben. Wir haben mit einer steigenden Impfquote und künftig gut verfügbaren Schnelltests neue Faktoren, die die Bewertung der Lage deutlich verändern. Durch eine höhere Impfquote erwarten wir weniger schwere und tödliche Verläufe. Durch ein breites Testkonzept werden Infektionen schneller entdeckt und weitere Ansteckungen schneller verhindert. Das macht eine neue Risikobewertung nicht nur möglich, sondern notwendig“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einer Video-Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Merkel.

„Die Pandemie bedroht viele Existenzen und das Lebenswerk vieler Menschen in Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Veranstaltungsbranche. Deswegen war mir wichtig, diesen Bereichen eine klare Perspektive zu geben. Familien haben jetzt seit vier Monaten Beruf und Homeschooling vereinbaren müssen. Es war und ist ein Kraftakt. Bis zu den Osterferien werden alle Klassen wieder in die Schule gehen. Es bleibt aber beim Wechselunterricht. Wir verstärken zusätzliche Förderangebote für die Kinder. Auch der Einzelhandel und die Gastronomie brennen darauf, wieder zu öffnen. Die steigenden Temperaturen werden uns zusätzlich helfen, dass die Gastronomie zumindest im Außenbereich wieder öffnen kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die nächste MPK soll sich im Schwerpunkt mit dem Reisegeschehen beschäftigen. Rheinland-Pfalz setzt sich für eine klare Perspektive für Hotels, Ferienwohnungen und Wohnmobiltourismus über Ostern ein.

Neue Faktoren verändern die Risikobewertung

Mit großer Disziplin habe jede und jeder im Land einen großen Beitrag dazu geleistet, dass das Infektionsgeschehen zurückgegangen ist. Dafür danke sie den Menschen aus ganzem Herzen. „Rheinland-Pfalz hat schon heute 87 Prozent aller Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen geimpft. In wenigen Wochen werden alle betagten Bürgerinnen und Bürger über 80, die dies wünschen, geimpft sein. Die Termine für Ende März werden in diesen Tagen verschickt. Sie sind die Bevölkerungsgruppe, in der bisher der größte Teil der schweren und tödlichen Verläufe in der Pandemie zu beklagen war. Durch die Impfungen wird bei vergleichbarem Infektionsgeschehen in Zukunft die Zahl der schweren und tödlichen Verläufe deutlich geringer sein. Trotzdem können keine beliebigen Neuinfektionsraten toleriert werden. Denn, wenn die Infektionszahlen erneut exponentiell ansteigen würden, könnte das Gesundheitswesen mit dann jüngeren Patienten schnell wieder an seine Belastungsgrenzen stoßen“, warnte die Ministerpräsidentin. Zahlreiche Berichte über COVID-19-Langzeitfolgen („long COVID“) mahnten ebenfalls zur Vorsicht.

Impfen nimmt weiter Fahrt auf

„Wir freuen uns auf die Aussicht, dass wir spätestens ab April so viel Impfstoff bekommen, dass wir auch die niedergelassenen Ärzte in die Impfstrategie über die Großhandelslogistik einbeziehen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Gesundheitsminister Spahn hatte zuvor bei der Ministerpräsidentenkonferenz dargelegt, dass er erwarte, dass ab Ende März/Anfang April sehr viel mehr Impfstoff zur Verfügung stehe. Allein in den rheinland-pfälzischen Impfzentren stehen in dieser und der kommenden Woche 50.000 Erstimpfungen an.

Jeder und jede soll einmal pro Woche ein kostenloses Testangebot erhalten

Geplant sei nun ein Zweiklang aus Öffnen und Testen. Die jeweiligen Schritte sollen im Abstand von zwei Wochen erfolgen, um zu sehen, wie sich die einzelnen Schritte auf das Infektionsgeschehen auswirken.

Ab 8. März sollen alle Bürgerinnen und Bürger auch ohne Symptome mindestens einmal pro Woche die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. Der Bund übernimmt dafür die Kosten. Land und Kommunen in Rheinland-Pfalz richten dafür im ganzen Land Schnelltestzentren ein. „Ich bin unseren kommunalen Partnern und insbesondere den freiwilligen Feuerwehren unendlich dankbar: Wir haben jetzt schon fast 1500 freiwillige Schnelltesthelfer und -helferinnen am Start und können bereits ab Montag in den ersten Orten loslegen,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die genauen Schnelltestzentren werden am Wochenende bekannt gegeben.

Neben den Eigentests werden Schnelltests wichtig bleiben, die von Dritten durchgeführt werden, dies mache die Dokumentation sicherer. Unabhängig vom Bund habe Rheinland-Pfalz bereits 4 Millionen Schnelltests bestellt und weitere 2 Millionen im Beschaffungsverfahren, damit wir bei uns so schnell wie möglich losgelegen können. Heute noch gehen die ersten 450.000 Testkits vom Land an die Kommunen. Dazu kostenfrei die Erstausstattung an Schutzausrüstung.

Die weitere Teststrategie und die zukünftigen Angebote – insbesondere von Unternehmen – wird der Bund noch in dieser Woche mit der Wirtschaft besprechen.

„Ich freue mich ganz besonders, dass die rheinhessische Firma AESKU.Diagnostics. gestern die Zulassung für Eigentests vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte erhalten hat“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie habe sich selbst erst vor wenigen Tagen einen Eindruck verschafft und sei sicher, dass diese bald auch im Einzelhandel zu beziehen seien. Die Eigentests ermöglichten es allen Menschen, die sich testen möchten, sich in einem ersten Schritt selbst zuhause zu testen und im Fall eines positiven Ergebnisses frühzeitig die notwendigen Maßnahmen wie Isolation zu ergreifen. „Das gibt den Menschen ein Stück mehr Sicherheit und stärkt auch ihre Eigenverantwortung“, so die Ministerpräsidentin. Ein positives Ergebnis eines selbst durchgeführten Testes müsse durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Rheinland-Pfalz testet in Schulen öfter als im Beschluss vorgesehen

Im Schulbetrieb werde Rheinland-Pfalz weiterhin an unserer großzügigeren Regelung festhalten, wonach sich Lehrerinnen und Lehrer so oft testen lassen können, wie sie wollen.

Öffnungsperspektiven

Nach dem ersten Öffnungsschritt am 22. Februar, als Grundschulen wieder im Wechselunterricht gestartet sind und Friseure wieder öffnen durften, folgen ab dem 8. März weitere Öffnungsschritte.

Mehr private Kontakte möglich

„Mir war wichtig, dass wir auch im privaten Bereich zu einer Entlastung kommen. Ab 8. März dürfen wieder zwei Hausstände zusammenkommen, jedoch nicht mehr als 5 Personen. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Am 8. März können Vorschulkinder in Rheinland-Pfalz wieder in die Kita – ab 15. März entfällt der „dringende“ Appell

„Bildung steht für mich an erster Stelle. Deswegen habe ich mich massiv dafür eingesetzt, dass Erzieher und Erzieherinnen sowie Grundschullehrer und -lehrerinnen in der Impfreihenfolge vorgezogen werden. In Rheinland-Pfalz wird diese Berufsgruppe bis zum 15. März ihre erste Impfung erhalten haben. Sie können sich darüber hinaus schon jetzt jederzeit anlasslos testen lassen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Deswegen könnten die Vorschulkinder bald in die Kitas zurückkehren. Ab 15. März 2021 werde der Elternappell zurückgenommen. Es bleibe beim Betrieb der Kitas unter Coronabedingungen. Immer unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens.

Zweiter Öffnungsschritt ab 8. März

Ab dem 8. März werden Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen. Sie werden dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs gleichgestellt.

Auch die körpernahen Dienstleistungen können wieder starten. Angebote, bei denen keine Maske getragen werden kann, wie z.B. Kosmetik und Rasur sind nur nach vorherigem tagesaktuellem Test wieder möglich.

Inzidenzabhängige Öffnungen frühestens ab 8. März

„Es waren lange und schwierige Verhandlungen, aber mit einer Inzidenz von unter 50 gibt es eine klare Perspektive für Rheinland-Pfalz,“ so die Ministerpräsidentin. Sollte die Infektionslage aber nicht stabil unter 50 bleiben, sei bei einer Infektionslage zwischen 50 und 100 allerdings zumindest eine generelle Öffnung des Einzelhandels erst Anfang April möglich. „Im Moment bewegt sich die Inzidenz zwischen 48 und 52. Wir sind gut beraten, sehr akribisch vorzugehen. Wir haben gute Perspektiven, aber auch eine hohe Verantwortung“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Im Hinblick auf die Vereinbarung der Länder mit dem Bund, dass für einen möglichen dritten Öffnungsschritt eine „stabile Inzidenz“ unter 50 vorausgesetzt wird, und dass bei Überschreiten dieser Inzidenz nach drei Tagen wieder die Öffnung zurückzunehmen ist, werde das Land die weiteren Schritte in Rheinland-Pfalz in den kommenden Tagen insbesondere mit den Industrie- und Handelskammern, dem Einzelhandelsverband und den kommunalen Spitzenverbänden besprechen.

„Unser aller Ziel: Jeder Einzelne kann dabei helfen, die Infektionslage unter Kontrolle zu behalten, stabil unter 50 zu bleiben und damit Öffnungen zu ermöglichen,“ appellierte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dies sei eine besondere Herausforderung. Rheinland-Pfalz habe dank des Einsatzes und der Disziplin unserer Menschen viel erreicht. Bundesweit gebe es die höchste Quote an verimpften Dosen und seit einiger Zeit eine der besten epidemiologischen Lagen. Seit dem vergangenen Samstag befindet sich die Inzidenz wieder unter 50. Es sei aber noch nicht absehbar, in welche Richtung sich die Infektionen in den kommenden Tagen entwickeln werden.

Klar sei jetzt schon, in Landkreisen und kreisfreien Städten über einer Inzidenz von 100 werde es diese Öffnungsschritte nicht geben können.

Sollte die 7-Tage-Inzidenz im Land stabil unter 50 liegen, könne der Einzelhandel wieder öffnen, ebenso Museen, Galerien und botanische Gärten. Die geöffneten Einzelhandelsbereiche sind verpflichtet, die Einhaltung der Kapazitätsgrenzen und Hygienebestimmungen durch strikte Maßnahmen zur Zugangskontrolle und konsequente Umsetzung der Hygienekonzepte sicherzustellen.

Mit benachbarten Gebieten mit höheren Inzidenzen sind gemeinsame Vorkehrungen zu treffen, um eine länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden.

Liegen die Infektionen über dieser Marke bis maximal 100, greifen in diesem Öffnungsschritt erhöhte Schutzmaßnahmen. Dann wird weiterhin nur das Termin-Shopping möglich sein. Dieses wird etwas erweitert werden. Der Besuch in Galerien, Zoos und botanischen Gärten wird dann nur mit Terminbuchung und Dokumentation möglich.

„Ganz wichtig, besonders auch für die jungen Menschen, dass kontaktfreier Außensport wieder etwas mehr möglich sein wird, insbesondere für Kinder unter 14 Jahren. Hier werden sogar Gruppenangebote ermöglicht“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Steigt die 7-Tagesinzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, ziehen wir ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Notbremse und kehren zu den heute gültigen Regelungen zurück.“

Vierter inzidenzabhängiger Öffnungsschritt – frühestens ab 22. März

Wenn die 7-Tagesinzidenz weitere 14 Tage stabil bleibt, kann ab dem 22. März auch die Außengastronomie wieder öffnen. Die dann notwendigen Auflagen sind abhängig von der epidemiologischen Entwicklung.

Gleiches gilt für Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos. Auch kontaktfreier Sport in Innenräumen soll dann wieder möglich sein. Liegen die Inzidenzen über 50, sind für diese Angebote tagesaktuelle Schnell- oder Selbsttests verpflichtend.

Fünfter inzidenzabhängiger Öffnungsschritt – frühestens ab dem 5. April

Auch wenn die Inzidenzen nicht stabil unter 50 sinken aber unter 100 bleiben, kann spätestens am 5. April auch der Einzelhandel öffnen. Über weitere Öffnungsschritte der hier noch nicht benannten Bereiche werden Bund und Länder am 22. März beraten.

Wirtschaftshilfen und Härtefallfonds für Fälle, die bislang durchs Raster fielen

„Bund und Länder stehen mit umfangreichen Unterstützungsmaßnahmen weiterhin an der Seite der Unternehmen. Allein seit November wurden über die verschiedenen Hilfsprogramme des Bundes über 8 Milliarden Euro ausgezahlt. Mit der inzwischen gestarteten Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, die wegen geringer betrieblicher Fixkosten nur eingeschränkt Überbrückungshilfen beantragen konnten. Mit der sogenannten Erweiterten November-/Dezemberhilfe und der Erhöhung der Abschlagszahlungen in der Überbrückungshilfe III auf bis zu 800.000 Euro kann ab sofort auch großen Unternehmen mit einem höheren Finanzbedarf geholfen werden. Mit einem hälftig finanzierten Härtefallfonds wollen Bund und Länder ein zusätzliches Angebot machen, um in Fällen zu helfen, in denen die Hilfsprogramme bislang nicht greifen konnten. Die Details der Regelung werden bis zur nächsten Konferenz der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien geklärt“, so die Ministerpräsidentin.

Grenzregime in den Regionen, die an das Virusvariantengebiet Moselle angrenzen

Unabhängig von der Ministerpräsidentenkonferenz informierte Ministerpräsidentin Malu Dreyer darüber, dass es keine temporäre Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den Schengen-Binnengrenzen gibt. „Es findet eine enge Abstimmung der Einsatzmaßnahmen an der deutsch-französischen Grenze mit den zuständigen Stellen des Saarlandes und in Rheinland-Pfalz sowie der französischen Seite statt, um ein gemeinsames regionales Vorgehen sicherzustellen. Im Falle von etwaigen Feststellungen im Rahmen der bestehenden Grenzfahndungsmaßnahmen (z.B. Pendler ohne aktuellen Test) wird man die betreffenden Einreisenden auf die Rechtslage hinweisen, gegebenenfalls an das nächstgelegene Testzentrum verweisen und das örtliche Gesundheitsamt informieren.“

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Tourismus

DEHOGA Präsident Haumann fordert Landesregierung auf: Ihre Versprechen einzulösen und einen eigenen Rheinland-Pfalz-Weg zu ermöglichen

Region/Bad Kreuznach, 04.03.2021 – DEHOGA Präsident Gereon Haumann fordert die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, die Versprechungen einzulösen und einen eigenen „Rheinland-Pfalz-Weg“ zu ermöglichen:

a) die Außengastronomie sofort (spätestens 15.03.21) zu öffnen, um wildes Picknick im Weinberg oder auf Parkbänken/-Tischen zu verhindern. Dort wird weder die Kontaktbeschränkung noch der Abstand eingehalten, auch keine Maske getragen und es werden keine Hände desinfiziert eben so wenig Kontakte analog oder digital erfasst.

b) die Hotels eine Woche später zu öffnen, um Familienbesuche an Ostern geordnet ablaufen zu lassen, anstatt den Besuch auf dem Ausziehsofa übernachten zu lassen.

Haumann: „Nun kann die Landesregierung eine Woche vor der Wahl zeigen, ob sie Wort hält und die Außengastronomie und die Hotels rechtzeitig vor Ostern öffnet. Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz ist besser als in fast allen anderen Bundesländern und lässt das zu!“

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Wirtschaft

Interviewreihe der DLG Eifel mit Unternehmens-Berater Edmund Komar

Schleiden/Bad Münstereifel, 04.03.2021 – „Brücken baut man nicht allein“. Unternehmensberater Edmund Komar leitet bei der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel den Arbeitskreis Personalführung.

Warum engagieren Sie sich in der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel?

Zum einen, weil mein Herz als gebürtiger Bad Münstereifeler für die Region schlägt. Zum anderen finde ich den genossenschaftlichen Kerngedanken „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ sehr aktuell.

Was genau macht den Gedanken so aktuell?

Meine Leidenschaft als Berater, Coach, Trainer und Moderator ist es, Brücken zu bauen – möglichst in eine blühende Zukunft für Menschen und Unternehmen. Brücken bauen kann man aber nicht allein. Auch wenn es um die Zukunft der Region Eifel geht, braucht es viele, die ihre Kräfte bündeln. Fortschritt entsteht nicht am Schreibtisch und nicht in einem Unternehmen, sondern im Wechselspiel.

Ich unterstütze in meiner Arbeit den Bau im Wesentlichen von drei Brücken in die Zukunft: Business, Menschen und Innovation. Innovation braucht heute Co-Creation und Innovations-Ökosysteme. Das heißt, dass Fortschritt und bahnbrechende Innovationen zusammen, mit Anderen aus verschiedenen Organisationen entstehen . Es braucht eine anregende Umgebung mit vielfältigen Perspektiven, in der gemeinsam an neuen Lösungsideen gefeilt wird, die dann in der Praxis mit Kunden ausprobiert werden. Schließlich werden positive wie auch negative Erfahrungen ungeschminkt geteilt, um schnell zu lernen und umzusetzen. Das ist für mich der genossenschaftliche Kerngedanke 4.0.

Um was geht es im Arbeitskreis Personalführung, den Sie moderieren?

Dort treffen sich Geschäftsführer/innen, Führungskräfte und Personalleiter/innen, Bürgermeister/innen, um miteinander und voneinander zu lernen, damit sie jeden Tag als Führungskraft besser werden. Die Themenwahl ist hochaktuell. Wir haben uns z.B. am Verlauf der Corona-Pandemie orientiert. Welche Lockdown-Erfahrungen haben die Teilnehmer gemacht? Wie organisieren sie mobiles Arbeiten und Homeoffice? Wie sehen Betriebsvereinbarungen aus? Welches Führungsverhalten ist in Krisenzeiten effektiv?

Der Arbeitskreis ist eben auch eine Austauschplattform für erfolgreiche Vorhaben, über die Mitglieder der DLG berichten. Mit gezielten Impulsen, die auf meinen eigenen Erfahrungen als Führungskraft in Business, Innovation und als Personalchef, aber auch aus zahlreichen Projekten mit DAX- wie auch mittelständischen Unternehmen oder Startups basieren, bringe ich neue Perspektiven ein. Dabei werde ich unterstützt durch Partner aus meinem Netzwerk oder dem Umfeld der DLG.

Was haben Sie für das nächste Treffen geplant?

Wir wollen die Diskussion um Führung in der Krise fortsetzen. Beim jüngsten Termin haben Teilnehmer einige Ideen aufgenommen, die sie derzeit im Führungsalltag ausprobieren. Es ging z.B. um die Frage, wie man sich trotz der fehlenden körperlichen Nähe in der Video-Kommunikation mit Hilfe von kinästhetischer Sprache (= Sprechen über Erleben und Gefühle) näherkommen und stärkere Bindung zum Gesprächspartner entwickeln kann. Markus Schmitt, psychologischer Leiter des Eichenberg-Instituts, will uns mit Blick auf Haltung, Rollensouveränität und Kommunikationstools helfen.

Die Themenschwerpunkte richten sich einerseits nach den aktuellen Bedarfen der Teilnehmer, andererseits sehe ich mich in der Verantwortung, die Teilnehmer mit sich abzeichnenden Herausforderungen zu konfrontieren. Der Verlauf der Corona-Pandemie hat großen Einfluss auf die Auswahl der Themen. So haben wir uns mit folgenden Fragestellungen beschäftigt:

-Welche Auswirkungen hat die Lockdown-Erfahrung auf Führung, Business und Personalmanagement kurz- und langfristig?

-Wie wird mobiles Arbeiten und Homeoffice organisiert und in Betriebsvereinbarungen abgebildet?

-Wie werden sich die Anteile von Homeoffice oder Arbeiten im Büro entwickeln und wie wird das Büro nach der Pandemie aussehen?

-Employer Branding und Recruiting: Welche Hebel haben wir, um die Arbeitgeberattraktivität in der Region zu verbessern?

-Wie wirken sich Struktur und Balance im Homeoffice und die Büroumwelt auf Gesundheit und Produktivität aus?

-Welches Führungsverhalten ist in Krisenzeiten effektiv?

Wie geht Ihre Arbeit mit der DLG Eifel weiter?

Zwei langjährige Geschäftspartnerinnen wollen auf unterhaltsame Weise im Arbeitskreis nützliche Impulse geben, die Schauspielerin und Regisseurin Alice Frick und die Autorin Susanne Nickel. Letztere gehört zu den Top-Speakern und hat vor der Pandemie in der Porsche-Arena 5000 Zuhörer begeistert. Ihr aktuelles Buch: „Führen auf Distanz“.

Alice Frick, außer Schauspielerei und Regiearbeiten auch Comedian, humorvolle feministische Aktivistin und häufig Co-Moderatorin und Co-Trainerin mit mir, will über unsere gemeinsame Arbeit mit Führungskräften und Personalmanagern berichten und trotz virtueller Kommunikation interaktive Kostproben zu den besonderen Herausforderungen an Mimik, Gestik und Sprache bei eingeschränkter Körpersprache in der virtuellen Welt anbieten. Alice stammt aus Österreich, lebt in London und arbeitet dort als Stand-up-Comedian, inzwischen auch in großem Ausmaß virtuell.

Susanne Nickel ist mehrfache Buchautorin, Speaker Award-Gewinnerin und gehört zu den Top-100-Speakern in Deutschland. Ihr aktuelles Buch „Führen auf Distanz“ ist gerade als Kindle-Version erschienen und erscheint als Taschenbuch am 17.2.2021. Auch ihre anderen erfolgreichen Bücher beschäftigen sich mit für unseren Arbeitskreis besonders wichtigen Themen, so z.B. „Die Krise kann mich mal“, „Gestatten Chefin: Karrieredrehbuch für Frauen“ oder „Ziele erreichen – von der Vision zur Wirklichkeit“.

Gestatten Sie mir noch einen Hinweis auf eine außergewöhnliche virtuelle Veranstaltung am 18. März um 13 Uhr, den Abschluss des Projekts Gesunde Region Eifel, die ich moderiere. Neben regionalen Gästen aus der Politik und international renommierten Wirtschaftsexperten nimmt auch Prof. Hermann Simon, der Entdecker der „Hidden Champions“, teil.

Prof. Simon verkörpert globalen unternehmerischen und akademischen Erfolg, verbunden mit bodenständiger Verwurzelung in der Eifel. Er bekennt sich in seinem biografisch geprägten Buch „Zwei Welten – Ein Leben“ u.a. zu der Weisheit „Gesundheit leben“ als wesentliche Lernerfahrung. Es könnte kaum einen besseren Botschafter für die „Gesunde Region Eifel“ geben. Informationen unter www.dlg-eifel.de

Wer Fragen hat, kann sie gerne über edmund.komar@peopleinno.com an mich senden. Und wenn Sie mal reinschnuppern oder sich zum Arbeitskreis Personalführung anmelden möchten, dann nehmen Sie bitte mit Petra Schumacher-Hendus vom Vorstand der DLG Eifel eG Kontakt auf petra.schumacher-hendus@dlg-eifel.de

Mit Edmund Komar sprachen Petra Schumacher-Hendus (DLG) und Manfred Lang (ProfiPress)

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Neues Logo für den Kreis Düren

Düren, 04.03.2021 – Frischer und farbenfroher Auftritt für den Kreis Düren: Nach vielen Jahren erhält der Kreis Düren ein neues Logo und einen neuen Claim (Slogan). Aus „Kreis Düren – Wir machen das!“ wird „Kreis Düren – Seen & Entdecken“. Aus Gelb und Blau wird ein farbenfroher Mix, der die Vielfalt des Kreises darstellt und für die Zukunft steht.

Das neue Aussehen ist den modernen und zeitgemäßen Erfordernissen angepasst. Anlass ist die Wachstumsoffensive 300.000+, die das ehrgeizige Ziel hat, bis 2025 rund 30.000 neue Einwohner zu gewinnen. Mit dem neuen Logo und dem neuen Claim möchte der Kreis innerhalb, aber auch außerhalb seiner Grenzen auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass es jede Menge zu „Seen &Entdecken“ gibt.

Das neue Logo, die neue Schrift, andere Farben – all das steht auch für Aufbruch. Grafik: Kreis Düren

Das neue Logo, die neue Schrift, andere Farben – all das steht auch für Aufbruch. Denn der Kreis Düren wird sich in den kommenden Jahren verändern. Bedingt durch den Strukturwandel ändert er sein optisches Bild, im Sinne des Klimawandels passt er sich den wichtigen Zielen des Klimaschutzes an.

Nicht umsonst stehen die Farben des Logos daher für Wasser, Land, Städte, Himmel und Sonne.

„Die Veränderungen, die der Kreis Düren vor sich hat, sind eine große Chance und bieten die einmalige Gelegenheit, den Kreis Düren als eine der spannendsten Regionen in Deutschland neu zu gestalten“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Immerhin lockt der Kreis mit zahlreichen Pluspunkten wie Innovationskraft, Klimaschutz, guten Bildungs- und Gesundheitsangeboten, Unterstützung für alle Generationen und einem tatkräftigen Tourismus.

Die Themen Wasserstoff, Strukturwandel und Klimaschutz begleiten den Kreis Düren schon seit einigen Jahren, nun ist es an der Zeit, alles zusammenzuführen und für jedermann zu verdeutlichen. Mit einem einheitlichen Look, der die Region widerspiegelt, der auf den ersten Blick zeigt, dass Stadt, Land und Natur zusammengehören und ungemein wichtig sind.

Das neue Logo wird ab sofort auch alle Publikationen, Briefe, Flyer, Fahrzeuge und Co. schmücken und im gesamten Kreis sichtbar werden. Insbesondere auch über die neue Homepage www.kreis-dueren.de, die in einem komplett neuen Aussehen daher kommt.

„Eine einfache Kachelstruktur ermöglicht es dem Nutzer, schnell die wesentlichen Themen zu finden, die den Kreis Düren und seine Bürgerinnen und Bürger antreiben“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Suchfunktion über die Lupe oben rechts hilft bei konkreten Themenwünschen. Zudem gibt es Informationen in Leichter Sprache und die neue Website ist deutlich barrierefreier.

Alles in allem ist der „neue Kreis Düren“ nicht nur optisch ein sichtbarer Glanzpunkt, sondern für seine Bürgerinnen und Bürger nun auch übersichtlicher und strukturierter erreichbar.

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Trostpflaster-Tüten hellen die Stimmung auf

Meckenheim, 04.03.2021 – Mosaik-Kulturhaus und RheinFlanke mit kreativen Angeboten in Corona-Zeiten. Trotz der aktuellen Corona-Lage bleiben das Team des Mosaik-Kulturhauses und die Mannschaft des städtischen Kooperationspartners RheinFlanke mit den Kindern und Jugendlichen aus Meckenheim in Kontakt. Neben digitalen Angeboten zur Freizeitgestaltung wie zum Beispiel ein FIFA-Online-Turnier, digitale Sprechstunden sowie Koch- und Backvideos gibt es auch analoge Überraschungen, die für Abwechslung sorgen.

Jene Kinder, die abseits des Lockdowns in KinderCity spielen, durften sich erneut über Trostpflastertüten freuen. Gemeinsam hatten das Mosaik-Kulturhaus, die RheinFlanke und der Peter-Pan-Fonds die Tüten zum dritten Mal gefüllt. Spiel- und Bastelmaterial, welches die Kinder zu Hause beschäftigt, kam ebenso hinein wie süße und gesunde Leckereien. Peter Zachow, Initiator des Peter Pan Fonds und langjähriger Unterstützer der offenen Kinder- und Jugendarbeit, beteiligte sich an der Verteilaktion: „Bevor sich alle Kinder zu Hause langweilen, bin ich froh, ihnen eine kleine Freude machen zu können“, sagte Zachow, der tatkräftig mit anpackte.

Auch an die älteren Mädchen wurde gedacht. So hatte das Team des Mosaik-Kulturhauses Tüten für die Mädchen des etablierten Mädchentreffs kreiert. Selbsterstellte Backmischungen, Bastelanregungen und Beautyprodukte fanden zu Hause bereits Anwendung. „Wir kennen die Mädchen und freuen uns, dass die Tüten so gut angekommen sind“, resümierte Jennifer Berger vom Mosaik-Kulturhaus.

Ebenfalls erfolgreich verlief die Premiere des FIFA-Online-Turniers als standortübergreifendes Event der RheinFlanke, sodass die Digital-Kicker in einer zweiten Auflage schon wieder gegeneinander antreten. Parallel werden Mosaik und RheinFlanke Fitnessturnbeutel an die Jungen der Fußballangebote verteilen.

„Mit der gelungenen Mischung aus digitalen und analogen Angeboten ist es uns möglich, die Kinder und Jugendlichen aus Meckenheim trotz Corona zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben“, erklärte Lisa Büscher, Standortleiterin der RheinFlanke Meckenheim, mit der Hoffnung, sich bald wieder persönlich sehen zu können.

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Alsdorfer Unternehmen tri D’Aix liefert süße Leckereien erstmals über Online-Shop

Alsdorf, 04.03.2021 – Die Stückzahlen pro georderter Bestellung dürften zwar deutlich kleiner ausfallen als bislang gewohnt. Doch kann sich künftig jeder Kunde im jetzt gestarteten Online-Shop des Alsdorfer Unternehmens tri D’Aix sein ganz persönliches Sortiment aus süßen Kreationen zusammenstellen. Es ist ein neuer, zusätzlicher Weg für das 1991 gegründete Familienunternehmen, den sich Bürgermeister Alfred Sonders bei einem Firmenbesuch an der Poststraße in Mariadorf vorstellen ließ.

Seit 1991 beliefert die Firma tri D’Aix, deren Name eine Hommage an die Heimat im Dreiländereck ist, den Groß- und Einzelhandel mit ausgefallenen Süßwaren und innovativen Verpackungen. Lebensmitteleinzelhändler, Discounter und Geschenkfilialisten gehören zu den Kunden in über 20 Ländern, vorwiegend in Europa. „Unsere Welt sind die ausgefallenen Ideen“, beschrieb Geschäftsführer Ralf David beim Firmenbesuch. Von nostalgischen Süßwaren im Retrolook, über ausgefallene Fruchtgummikreationen mit Chili und Kräutern bis zu Starklakritz reicht die Palette. Drei Eigenmarken – „Yummi Yummi“ für Fruchtgummi, „Mellow Mellow“ für Marshmallow und „Sweet Stories“ für nostalgische Süßwaren – gehören zum Angebot des Unternehmens, hinzu kommt der Vertrieb für zahlreiche zusätzliche Handelsmarken weiterer Produzenten. Etwa 700 Artikel gehören derzeit zum Sortiment, rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen.

Die Idee, auch Privatkunden direkt beliefern zu können, sei zwar bereits vor längerer Zeit geboren worden, jedoch nie wirklich bis zur Umsetzung herangereift, sagte David. Dass bedingt durch die Corona-Pandemie aber zahlreiche Filialen von Kunden – etwa im Deko- und Geschenkbereich – vorübergehend schließen mussten, habe den Impuls zur endgültigen Umsetzung des neuen Standbeins gegeben. „Auch zahlreiche Beschicker von Jahrmärkten, die wir mit unseren Produkten versorgt haben, sind im vergangenen Jahr als Kunden weggefallen.“

Unter www.mellowcompany.de kann sich nun Jedermann seinen ganz persönlichen süßen Warenkorb zusammenstellen und liefern lassen. Auch auf einem Instagram-Account, den das Unternehmen mit der Aachener Marketingagentur „Hochdrei“ unter @mellowandfriends gestartet hat, können sich die Endverbraucher in Stories rund um die Produkte informieren. „Für uns kann dieses neue Angebot auch ein guter Weg sein, Produkte und Ideen auszubauen und Impulse von den Verbrauchern zu bekommen“, sagte David. Bürgermeister Alfred Sonders konnte vor Ort bereits ein positives Feedback geben. „Ihr Unternehmen hat uns schon bei vielen Events und städtischen Festen ganz besondere Kreationen zur Verfügung gestellt – und die kamen bei unseren Besucherinnen und Besuchern immer super an! Solche Produkte gehören auch zur Visitenkarte unserer Stadt, das wollen wir gerne zeigen. Viele Menschen haben schon die Produkte gegessen, die tri D’Aix vertreibt, und wissen gar nicht, dass die aus Alsdorf kommen.“ Wer im Online-Shop bestellt, kann es künftig am Absender sehen, denn verpackt und versandt werden die Bestellungen ebenfalls in Mariadorf. (apa)