Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote im April gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/. Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz, 26.03.2021 – Das GK-Mittelrhein informiert am 30. März über vielfältiges Weiterbildungsangebot. Welche
Weiterbildungen gibt es insbesondere für Fachkräfte im Gesundheitswesen? Wie sind sie organisiert und unter welchen Voraussetzungen kann man teilnehmen? Diese und weitere Fragen beantworten Experten aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Dienstag, 30. März, beim „Checkpoint Weiterbildung“. An diesem Tag dreht sich alles rund um die vielfältigen Weiterbildungsangebote, die über das Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein angeboten werden. Zu den berufsgruppenspezifischen sowie -übergreifenden Bildungsangeboten gehören beispielsweise Kurse wie „Führen und Leiten im Gesundheitswesen“, „Notfallpflege“ oder „Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie“. Auch Thema bei der digitalen Info-Veranstaltung sind die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse in der Pflege in Deutschland sowie entsprechende Förderungsmöglichkeiten.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch an Führungskräfte, die sich über Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter informieren möchten. Damit trotz Früh-, Spät- oder Nachtschicht möglichst viele Interessenten teilnehmen können, findet die circa zweistündige Veranstaltung um 10, 13 und 15 Uhr online über Microsoft Teams statt. Zum Mitmachen benötigen die Teilnehmer nur ein internetfähiges Endgerät, also PC, Laptop, Tablet oder Handy.
Das gesamte Programm sowie weitere Informationen stehen online auf www.karriere-gk.de bereit. Ansprechpartnerin für Rückfragen und Anmeldung ist Kristina Vogt-Winter, Koordinatorin Recruiting & Bewerbermanagement im GK-Mittelrhein: 0261 499-1802, bfi@gk.de.
Freuten sich über den Start der GenoZülpicherBörder: (v.l.) Sebastian Duif (Regionalmanager Leader-Region Zülpicher Börde), GenoEifel-Koordinatorin Corinne Rasky, Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen, Geno-Mitarbeiterin Elke Simons und GenoEifel-Vorstandssprecher Malte Duisberg. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Zülpich/Weilerswist, 26.03.2021 – Die Erfolgsgeschichte geht weiter, nun hat auch die Zülpicher Börde ihre Generationengenossenschaft. Bei der GenoZülpicherBörde handelt es sich um eine Zweigniederlassung der 2017 gegründeten GenoEifel. Vorstandssprecher Malte Duisberg, Koordinatorin Corinne Rasky, Mitarbeiterin Elke Simons und Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen eröffneten das Geno-Büro Zülpich, das im Pfarrhaus der evangelischen Christus-Kirchengemeinde untergebracht ist. Gleichzeitig ist das auch der Startschuss für Weilerswist, wo Elke Simons in Raum 24 des Rathauses anzutreffen ist.
Im evangelischen Gemeindezentrum in Zülpich bietet Elke Simons, hier mit Bürgermeister Ulf Hürtgen, montags von 14 bis 16 Uhr Beratungsstunden an. Von 10 bis 12 Uhr berät sie im Weilerswister Rathaus. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
„Die GenoEifel war im Kreis Euskirchen größtenteils auf den Altkreis Schleiden beschränkt. Doch hier im Kreisgebiet leben wir über die kommunalen Grenzen hinweg und hatten beispielsweise Anfragen aus Zülpich und Euskirchen“, berichtet Malte Duisberg. Grund für die örtliche Beschränkung war das Gebiet des Fördergebers, der Leader-Region Eifel (das auch die Eifelteile des Kreises Düren und der Städteregion Aachen beinhaltet).
Stellten die GenoZülpicherBörde vor: Vorstandssprecher Malte Duisberg (v.l.), Koordinatorin Corinne Rasky und Mitarbeiterin Elke Simons. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Um sich auch im nördlichen Kreis Euskirchen auszudehnen, stellte die GenoEifel einen Antrag bei der Leader-Region Zülpicher Börde, der bewilligt wurde. Hinzu kam eine finanzielle Unterstützung durch die Eifelstiftung mit Sitz in Kronenburg. Die GenoEifel hat nun die Möglichkeit, sich unter dem Namen GenoZülpicherBörde auch in Zülpich, Weilerswist, Vettweiß, Nörvenich und Erftstadt zu präsentieren. In der Stadt Euskirchen, die keiner Leader-Region angehört, konnte übrigens auch ein Fördergeber gefunden werden, sodass die GenoEifel Ende April ihre Arbeit in der Kreisstadt aufnehmen möchte.
Bei der GenoEifel handelt es sich um eine Plattform, die ehrenamtliche Helfer an Hilfesuchende zur Erledigung kleinerer Aufgaben vermittelt, für die kein gewerbliches Unternehmen zuständig ist. Mit den Worten „Alles zwischen Handwerk und Pflege“ beschreibt es Corinne Rasky und meint damit Dienstleistungen wie Leihgroßeltern, die Reparatur eines Wasserhahns oder einer klemmenden Backofentür, das Einstellen der TV-Sender am Fernseher oder eine Computer-Nachhilfe. Hinzu kommt ein nicht unwesentlicher Faktor: „Die GenoEifel ist mehr als nur die Vermittlung von Dienstleistungen. Es geht auch um Kommunikation, denn wir erleben immer mehr Vereinsamung im Alter. Zwischen unseren Helfern und den Hilfesuchenden sind schon Freundschaften entstanden“, so Rasky weiter.
„Sehr guter Exportschlager aus der Eifel“
Bürgermeister Hürtgen sieht die Notwendigkeit einer solchen Gemeinschaft: „Drei-Generationen-Haushalte wie früher gibt es selbst im ländlichen Raum nur noch selten. Der Bedarf ist deshalb da.“ Die Generationengenossenschaft mit ihrem „segensreichen Wirken“ und ihrem Dienstleistungs-Rundum-Schlag würde sich perfekt einfügen in das Netzwerk aus Tafel, dem Bündnis „Zülpich hält zusammen“, den Kirchengemeinden und Organisationen wie Feuerwehr und Rotes Kreuz und eine wichtige Lücke schließen. „Das ist ein sehr guter Exportschlager aus der Eifel in die Börde“, stellt Ulf Hürtgen fest.
Elke Simons ist seit dem 1. Januar bei der GenoZülpicherBörde, zunächst mit nur zehn Stunden pro Woche, ab 1. April mit 20 Stunden. Die 60-jährige gelernte Bankkauffrau und Buchhalterin, die auch in der evangelischen Kirchengemeinde aktiv ist, gibt zu, dass sie bei der Vorstellung der GenoEifel eher zufällig dabei gewesen war und sofort überzeugt war vom Konzept. Sie will, wenn die Corona-Pandemie es erlaubt, Institutionen wie Arztpraxen und Kindergärten aufsuchen und dort die GenoZülpicherBörde vorstellen.
Natürlich gelten diese Aussagen auch für Weilerswist. Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst, die bei der Vorstellung kurzfristig verhindert war, sei von Anfang an begeistert gewesen, erinnert sich Corinne Rasky. „Sie hat uns sofort Räume im Rathaus angeboten und uns sehr herzlich empfangen“, so Rasky weiter. Auch in Weilerswist gibt es bereits lokale Unterstützer, etwa die Nachbarschaftshilfe Weilerswist, aber auch Vereine und Ortsbürgermeister, berichtet Elke Simons. „Für uns ist es immer wichtig zu betonen, dass wir keinerlei Konkurrenz darstellen, weshalb wir uns gerne mit den verschiedensten ehrenamtlichen Organisationen vernetzen“, erklärt Malte Duisberg.
Elke Simons ist montags von 10 bis 12 Uhr im Rathaus in Weilerswist (Bonner Straße 29) und von 14 bis 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Zülpich (Frankengraben 41) anzutreffen, ansonsten finden Termine nach Vereinbarung statt, entweder telefonisch (02252/8387900 oder 02254/9600194) oder per E-Mail (info@GenoZuelpicherBoerde.de) statt.
So funktioniert die GenoEifel:
Momentan hat die GenoEifel über 500 Mitglieder. Diese teilen sich ungefähr in je ein Drittel Helfer, Hilfesuchende und Gönner auf. Um Mitglied bei der GenoEifel oder der GenoZülpicherBörde zu werden, wird einmalig ein Genossenschaftsanteil von 50 Euro fällig (der bei Austritt zurückerstattet wird) sowie ein Jahresbeitrag von 40 Euro.
Hilfesuchende zahlen für eine Helferstunde neun Euro an die GenoEifel, davon gelten sechs Euro als Aufwandsentschädigung für den Helfer. Dieses Geld kann der Helfer ausgezahlt bekommen oder auf einem Stundenkonto ansammeln und es später abrufen, wenn er selbst Hilfe benötigt.
Für Menschen, die Mitglied werden möchte, sich aber den Jahresbeitrag nicht leisten können, gibt es einen Hilfsfonds, der von privaten Spendern oder kommunalen Stiftungen bestückt wird.
Alle Helfer*innen sind der GenoEifel persönlich bekannt, haben ein erweitertes Führungszeugnis abgelegt und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet. Außerdem sind sie über die GenoEifel unfall- und haftpflichtversichert.
Bei der Impfaktion des Kreises Euskirchen hilft die GenoEifel auch Nicht-Mitgliedern und zwar bei der Online-Terminfindung, der Fahrt und der Begleitung ins und durch das Impfzentrum Marmagen. Seit Start der Impfkampagne hat die GenoEifel rund 1500 Telefonanrufe getätigt und 350 Termine vermittelt und begleitet. Das Angebot richtet sich momentan an Menschen ab 75 Jahre, die sich unter 02441/88861 mit der GenoEifel in Verbindung setzen können.
v.l.n.r.: Thomas Ternes, Hochbau Verbandsgemeinde Mendig, Mike Dühr, Baufirma Gebr. Dühr GmbH, Anke Groß, Schulleitung Rieden, Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Rudolf Wingender, Ortsbürgermeister Volkesfeld und Andreas Doll, Ortsbürgermeister Rieden.
Foto: Verbandsgemeinde Mendig
Rieden/VG Mendig, 26.03.2021 – Den Schülerinnen und Schülern bestmögliche Lernbedinugnen zu schenken, ist der Antrieb für die Verbandsgemeinde Mendig, die Riedener Grundschule um einen multifunktiollen Mehrzweckraum zu erweitern.
Zum Start der Hochbaumaßnahe begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, die Schulleiterin Anke Groß sowie die Ortsbürgermeister von Rieden und Volkesfeld, die sich ebenfalls für dieses Investment start gemacht haben. Auf über 150 Quadratmetern entsteht hier eine Räumlichkeit, die den Schülern in einer modernen Lernumgebung Platz für Gruppenarbeiten, Projektarbeiten, Veranstaltungen und digitale Lernmöglichkeiten schenkt.
Die Kosten in Höhe von ca. 335.000 Euro werden getragen von der Verbandsgmeinde Mendig, die dankend Zuschüsse für die Maßnahme vom Land Rheinland-Pfalz und dem Landkreis Mayen-Koblenz erhalten hat.
„Jede Investition zugunsten unserer Schulen ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Wir freuen uns, wenn die Schüler die Räumlichkeite voraussichtlich ab diesem Herbst bereits mit Leben füllen werden, betont Jörg Lempertz zum Start der Baumaßnahme.
Jan Heinemann aus Andernach hat mit seinem Löschigel des Landeswettbewerb von Jugend forscht gewonnen. Foto: Sascha Ditscher/evm
Region/Mayen-Koblenz/Andernach, 26.03.2021 – Mit dem Löschigel den Landeswettbewerb gewonnen. Jugend-forscht-Projektpate Christian Schröder gratuliert Jan Heinemann aus Andernach. Seine Erfindung schützt Leben: Der Andernacher Schüler Jan Heinemann hat beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ mit seinem „Löschigel“ den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt gewonnen und vertritt Rheinland-Pfalz somit beim Bundeswettbewerb. Auch bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) ist die Freude groß: Das Unternehmen ist Projektpate des Regionalwettbewerbs Koblenz, bei dem Jan Heinemann vor wenigen Wochen den ersten Platz erreichte und sich für den Landeswettbewerb qualifizierte. Patenvertreter Christian Schröder: „Ich gratuliere Jan Heinemann sehr herzlich und drücke ihm jetzt für den Bundesentscheid fest die Daumen. Sein Forschergeist ist wirklich beeindruckend.“
Der Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Andernach ist selbst bei der DLRG und im Rettungsdienst aktiv und hatte sich Gedanken darüber gemacht, wie man die Sicherheit von Feuerwehrleuten erhöhen könnte. „Ich wollte eine Möglichkeit entwickeln, wie die Feuerwehr ein Betreten von brennenden Gebäuden vermeiden kann“, erläutert der 18-Jährige. Seine Lösung: der sogenannte Löschigel, der diesen Namen seinem Aussehen verdankt. Konkret handelt es sich um einen Aufsatz, der sich am Schlauch befestigen lässt und Wasser über eine Vielzahl von Düsen großflächig verteilt. Die Konstruktion lässt sich einfach auf eine Steckleiter setzen, sodass Löschwasser aus sicherer Entfernung in ein brennendes Gebäude gelangen kann.
Patentierung geplant
All das sorgt dafür, dass Rettungskräfte das Innere des brennenden Hauses nicht betreten müssen und sich damit keinen Gefahren aussetzen. Die beeindruckende Entwicklung des Zwölftklässlers hat nicht nur die Jury des Koblenzer Regionalwettbewerbs überzeugt, sondern jetzt auch die des Landeswettbewerbs: Die BASF in Ludwigshafen hatte diesen erneut ausgerichtet – erstmals aufgrund der Corona-Pandemie rein digital. Beachtlich fanden die Experten auch Jan Heinemanns Bemühungen, seine Erfindung weiterzuentwickeln. Aktuell plant der Andernacher sogar, seinen Löschigel patentieren zu lassen. Auch eine Zertifizierung strebt er an und möchte sein Produkt künftig auf Fachmessen präsentieren.
Bundeswettbewerb im Mai
Unterm Strich war für die Jugend-forscht-Landesjury klar: Der Gymnasiast erhält den ersten Preis und damit das Ticket zum Bundeswettbewerb. Vom 26. bis 30. Mai wird dieser vom Bundesland Baden-Württemberg ausgerichtet – ebenfalls rein digital. Wettbewerbspate Christian Schröder von der evm ist optimistisch: „Schon öfter konnten Schüler aus unserer Region auf Bundesebene überzeugen. Ich glaube, dass Jan Heinemann hier mit seinem Löschigel beste Chancen auf einen großen Erfolg hat.“
Das Testzentrum im TechniSat Kunden- und Logistikzentrum ist dank der Kooperation mit den Vulkaneifel Apotheken OHG möglich. Lisa Schmitz und Inhaberin Sophie Scheppe führen die Schnelltests professionell durch. Foto: Peter Doeppes
Daun, 26.03.2021 – Seit dem letzten Beschluss der Bundesregierung ist es klar – Unternehmen bleiben weiterhin von einer Testpflicht in den Betrieben befreit. Die Politik vertraut nach wie vor auf die Selbstverpflichtung der Wirtschaft. Und hier geht die TechniSat Digital GmbH, wie so oft, mit gutem Beispiel voran: Seit dieser Woche bietet das Unternehmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort in Daun kostenlose Covid-19 Tests an.
Beatrix Simon-Ludwig, Leitung Finanz- und Personalbuchhaltung/Controlling für die gesamte Techniropa Holding GmbH (rechts) sieht in dem regelmäßigen Testen eine Chance für die Rückkehr zur Normalität. Foto: Peter Doeppes
TechniSat geht sogar einen Schritt weiter und stellt diese Möglichkeit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Unternehmen der Techniropa Holding GmbH, zu der TechniSat gehört, ebenfalls zur Verfügung. Durch diese Maßnahme wird für rund 600 Menschen der Zugang zu freiwilligen Tests möglichst unkompliziert gestaltet, um auch symptomfreie Virusträger herauszufinden.
Tests von geschultem Personal
Die Schnelltests werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der gesamten Techniropa Holding GmbH rege in Anspruch genommen. Foto: Peter Doeppes
Die Schnelltests finden in einer speziell dafür eingerichteten Räumlichkeit im eigenen TechniSat Kunden- und Logistikzentrum in Daun statt. Zum Einsatz kommen Antigen-Schnelltests für die professionelle Anwendung, die von geschultem Personal durchgeführt werden müssen. Hierzu hat TechniSat eine Kooperation mit den Inhabern der Vulkaneifel Apotheken OHG Bob van Bosveld-Heinsius und Sophie Scheppe vereinbart.
Beitrag zur Pandemiebekämpfung
Seit Anfang der Pandemie im Frühjahr 2020 hat TechniSat mit großer Flexibilität auf die andauernde Situation reagiert. Im Sommer 2020 startete das Unternehmen mit der Produktion von dringend benötigten Schutzmasken. Heutzutage arbeitet TechniSat bei der Produktion von FFP2-Masken mit einer Kapazität von 160 Mio. Stück pro Jahr.
Noch bevor medizinische Masken und FFP2-Masken zur Pflicht im öffentlichen Raum wurden, stattete TechniSat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos mit FFP2-Masken aus.
Mit den kostenlosen Covid-19 Schnelltests für alle Angestellten der Techniropa Holding GmbH reagiert TechniSat wieder schnell und unbürokratisch auf die aktuellen Geschehnisse. „Wenn die Schnelltests rege in Anspruch genommen werden, wird damit ein erheblicher Beitrag zur Eindämmung der Pandemie, zur Erhaltung der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur Sicherheit am Arbeitsplatz geleistet.
Wir sehen darin einen wichtigen und unablässigen Schritt in Richtung Normalität“, so Stefan Kön, Geschäftsführer der TechniSat
Digital GmbH.
Filialleiter Klaus Wermes freut sich, dass die Kreissparkasse Mayen allen Mitarbeitern nun auch wöchentliche Schnelltests ermöglicht, um Kollegen und deren Angehörige und alle Kunden bestmöglich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Foto: KSK Mayen/ Judith Sauerborn
Mayen, 26.03.2021 – Wöchentliche Selbsttests für jeden Mitarbeiter. „Der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter steht an erster Stelle. Ab sofort bieten wir unseren Mitarbeitern jede Woche einen Selbsttest an. Wir stellen uns damit ganz bewusst der gesellschaftlichen Verantwortung“, informiert Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, „Mit diesem Angebot wollen wir die Sicherheit für unsere Kolleginnen und Kollegen und damit ebenso für deren Angehörige nochmal erhöhen und damit selbstverständlich auch für unsere Kundinnen und Kunden und Geschäftspartner.“
Vorstandsmitglied Christoph Weitzel ergänzt: „Diese Regelung gilt nicht nur für die Kollegen vor Ort in den Filialen, sondern auch für alle Beschäftigten, die derzeit im Homeoffice sind. Selbstverständlich wurden und werden unsere Mitarbeiter auch regelmäßig mit Masken und Desinfektionsmitteln ausgestattet.“
Auch im Lockdown war und ist die Kreissparkasse Mayen als systemrelevantes Institut durchgehend für ihre Kunden im Einsatz. Sehr frühzeitig wurden alle Filialen und auch die internen Bereiche mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet, Laufwege gekennzeichnet und Abstandshinweise angebracht. Spuckschutzwände wurden installiert und das Angebot der Videoberatung ausgebaut. So bleibt die Kreissparkasse Mayen auch im aktuellen Lockdown für ihre Kunden da – persönlich vor Ort und auf vielen digitalen Wegen übers Internet oder Telefon.
Der Vorstand der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG v.l. Peter van Moerbeeck, Michael Hoeck, Dr. Michael Wilkes. Foto: Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG
Wittlich, 26.03.2021 – Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG hat 2020 ihre Kundenkredite, -einlagen und ihre Bilanzsumme erneut deutlich gesteigert. Privaten und Unternehmen steht sie damit in der Corona-Krise zuverlässig zur Seite. „Das auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftsmodell wird von der Kundschaft geschätzt und honoriert. Dieses Vertrauen, gepaart mit der Zuversicht, für die wir als Genossenschaftsbank stehen, kommt uns in der aktuellen Krisensituation zugute“, unterstreicht Vorstandssprecher Michael Hoeck anlässlich des Bilanzpressegesprächs in der Wittlicher Unternehmenszentrale. „So konnten wir – trotz der großen Herausforderungen – das vergangene Geschäftsjahr erneut erfolgreich abschließen.“ Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kundinnen und Kunden der Bank hat der Infektionsschutz hohe Priorität. Das wirkte sich auch auf das Verhalten im Zahlungsverkehr aus: Während Bargeldzahlungen und Abhebungen an den Geldautomaten deutlich zurückgingen, zahlten die Kundinnen und Kunden vermehrt per Karte oder Smartphone.
Großen Zuspruch erfuhren Apple Pay und die Funktion „Digitale Karten“ der VR-Banking App. Auch internetgestützte Zahlungen im Onlinehandel nahmen zu. „Beeindruckt hat uns besonders, wie viele unserer Unternehmer kreativ in der über sie hereinbrechenden Coronasituation reagiert haben“ betont Hoeck. So hätten zum Beispiel viele Winzer neben dem Vertrieb ihrer Weine übers Internet sehr schnell und erfolgreich virtuelle Weinproben angeboten. Sie konnten so den Ab-satzrückgang durch die geschlos-sene Gastronomie oft nicht nur ausgleichen, sondern den Absatz sogar steigern. Wie groß im Geschäftsgebiet der Zuspruch für das Genossenschaftsmodell ist, zeigte sich 2020 in einem weiteren Mitgliederwachstum. Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank zählt nun 23.009 genossenschaftliche Miteigentümerinnen und -eigentümer, 482 mehr als im Vorjahr. „Wir sind in der Region verwurzelt und wollen das auch bleiben. Deswegen freuen wir uns sehr darüber, dass so viele Menschen die Geschicke unserer Bank mitbestimmen“, erklärt Hoeck.
Spenden und Sponsoring in Höhe von über 170.000 Euro
Wie groß die Bindung der Genossenschaftsbank an die Region ist, stellt sie auch mit ihren Spenden und Sponsoringaktivitäten unter Beweis. 2020 schüttete das Institut hierfür mehr als 170.000 Euro aus. Hoeck hob die 2020 geleisteten Soforthilfen der bankeigenen Stiftung für die Krankenhäuser im Geschäftsgebiet hervor, das Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich und das Marienkrankenhaus in Cochem. Beide Einrichtungen unterstützte die Stiftung gleich zu Beginn der Corona-Krise mit jeweils 10.000 Euro zur Anschaffung von damals dringend benötigter medizinischer Ausstattung. Eine große Rolle für die Region spielt darüber hinaus die Crowdfunding-Plattform des Institutes unter vvr-bank.viele-schaffen-mehr.de. Insgesamt konnten seit dem Start 2014 mehr als 170.000 Euro für gemeinnützige Projekte eingesammelt werden. „Hinzu kommen über 93.000 Euro, die unsere Bank an Co-Funding beigesteuert hat“, berichtet Hoeck.
Bilanzsumme wächst um 7,1 Prozent
Die große Nähe der Bank zu Mitgliedern und Region schlägt sich auch in ihrer bilanziellen Entwicklung nieder. So erhöhte sich die Bilanzsumme um 7,1 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 5,7 Pro-zent auf 871 Millionen Euro. „Das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden ist hoch“, betont Vorstand Peter van Moerbeeck. „Die Pandemie führte 2020 zudem dazu, dass die Sparquote allgemein stieg. Das machte sich auch in unserem Einlagengeschäft bemerkbar.“ Inklusive Fondsanlagen, Wertpapierdepots und Bausparguthaben betreute die Bank zum Jahresende 2020 Kundengelder in Höhe von 1,54 Milliarden Euro, ein Plus von 6,4 Prozent. „Menschen, die 2020 größere Geldbeträge zur Seite gelegt haben, sollten sich – sofern noch nicht geschehen – Gedanken über eine langfristige Anlagestrategie machen“, empfiehlt van Moerbeeck. „Anlageinstrumente wie Aktien und Fonds stellen hier lohnende Alternativen zum Tagesgeldkonto dar. Das gilt im aktuellen Zinsumfeld ganz besonders.“ Auch im Kreditgeschäft erzielte die Genossenschaftsbank 2020 weiteres Wachstum. „Wir freuen uns sehr, dass den Einlagenzuflüssen 2020 ein Kreditzuwachs in vergleichbarer Höhe gegenübersteht. Unseren privaten und gewerblichen Kundinnen und Kunden stehen wir als verlässliche Finanzierungspartner zur Seite“, unterstreicht van Moerbeeck. Das Kundenkreditvolumen stieg um 8 Prozent auf 707 Millionen Euro. Zusammen mit den an die Partner der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe vermittelten Darlehen liegt der Bestand bei 826 Millionen Euro, was einem Anstieg um 6,3 Prozent entspricht.
Gewerbliches und privates Kreditvolumen steigt
Gewerbliche Kunden schlossen Kredite im Volumen von rund 120 Millionen Euro neu ab, nach 91 Millionen Euro im Vorjahr. Auch bei Immobilienfinanzierungen verzeichnete die Genossenschaftsbank ein weiter zunehmendes Interesse. Das Volumen der neu abgeschlossenen Kredite belief sich 2020 auf 80,5 Millionen Euro, während es im Vorjahr 53 Millionen Euro waren. „Zugenommen haben vor allem die Investitionen in Modernisierung und Sanierung von Bestandsimmobilien. Wichtige Themen waren unter anderem Barrierefreiheit und Energieeinsparungen“, berichtet van Moerbeeck. „Unterstützung bieten hier auch die öffentlichen Förderbanken KfW und ISB. Unsere Kundinnen und Kunden beraten wir dabei, ob Fördermittel für sie in Frage kommen und wenn ja, welches Programm für sie optimal ist.“ Auch als Immobilienvermittlerin war die Genossenschaftsbank erneut sehr erfolgreich: Im gesamten Geschäftsgebiet wurden 80 Objekte mit einem Volumen von rund 15 Millionen Euro vermittelt. „Da es vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zum Teil nur eingeschränkt möglich ist, Objekte persönlich zu besichtigen, haben wir unser Angebot einer 360-Grad-Online-Besichtigung massiv ausgebaut und können dies mittlerweile für fast alle Immobilien anbieten“, hebt van Moerbeeck hervor.
Überschuss auf dem sehr guten Niveau der Vorjahre
Besonders lobend äußerte sich Vorstand Dr. Michael Wilkes über die 209 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank, darunter 17 Auszubildende. „Dass wir so gut durch das vergangene Geschäftsjahr gekommen sind, verdanken wir ihrem vorbildlichen Einsatz und ihrer enormen Leistungsbereitschaft. Auch in der Corona-Krise gilt: Genossenschaftliches Bankgeschäft lebt vom Miteinander der Menschen in der Region – unabhängig davon, über welche Kanäle wir miteinander kommunizieren.“ Den Herausforderungen durch Pandemie und Niedrigzins zum Trotz erwirtschaftete die Bank einen Jahresüberschuss, der mit 3,1 Millionen Euro auf dem sehr guten Niveau der Vorjahre lag. Die Eigenkapitalkennziffer des Instituts liegt bei 18,5 Prozent und damit deutlich über den Anforderungen der Bankenaufsicht. „Das gibt uns Sicherheit und zugleich Spielraum für die Kreditvergabe“, unterstreicht Wilkes. Der Vertreterversammlung will die Bank empfehlen, den Mitgliedern wie im Vorjahr eine Dividende von 3 Prozent auszuschütten. „Dieser Satz liegt nach wie vor weit über dem aktuellen Zinsniveau“, betont der Vorstand.
Investitionen in zentrale Standorte
Trotz der steigenden Nutzung digitaler Banking-Angebote bleibt die Präsenz vor Ort für die Bank von hoher Bedeutung. Für 2021 sind umfangreiche Investitionen an zentralen Standorten geplant, sowohl in Cochem, wo eine Modernisierung der Gebäudestruktur ansteht, als auch in Bernkastel-Kues, wo die Kundenbereiche grundlegend modernisiert werden sollen. In den vergangenen Jahren flossen bereits über 7 Millionen Euro in die Modernisierung verschiedener Filialen. In der kommenden Vertreterversammlung soll wie angekündigt die Fusion mit der benachbarten Volksbank Hunsrück-Nahe zum 01.01.2022 zur Abstimmung gestellt werden. „Wenn uns unsere Vertreter dafür ihre Zustimmung erteilen, beginnt in der Folge die eigentliche Projektarbeit zur Vorbereitung der Fusion.“ erklärt Vorstandssprecher Michael Hoeck.
Luca-App
„Das Thema „Corona-Pandemie“ wird uns naturgemäß auch in den nächsten Monaten beschäftigen. Als Kreditgeber können wir derzeit aus dieser Situation heraus noch keine nennenswerten Kreditrisiken erkennen. Gleichwohl stellen wir fest, dass einige Unternehmer Rücklagen zur Bewältigung der Situation heranziehen müssen, die als Reserven oder für die persönliche Altersvorsorge gedacht waren.“ beschreibt Peter van Moerbeeck die Situation vieler Unternehmer im Hinblick auf die Corona-Situation. Nach Auffassung der Bank ist die Politik dringend gefordert Maßnahmen einzuleiten, um die Dauer und die Auswirkungen der Pandemie wirksamer einzuschränken. Neben einer Beschleunigung der Impfkampagne müssen auch neue Möglichkeiten genutzt werden, um den Menschen schrittweise einen Weg in Richtung mehr Normalität zu erlauben. Ein sehr vielversprechender Ansatz dabei könnte die flächendeckende Einführung und Unterstützung der „Luca App“ sein. Diese verfolgt das Ziel, Gesundheitsämter, Gastronomie und andere Betriebe durch eine sichere und einfache Nachverfolgung und frühe Unterbrechung der Infektionsketten zu entlasten, sodass Veranstaltungen stattfinden und Restaurants und Geschäfte öffnen können. Voraussetzung für eine sinnvolle und wirkungsvolle Umsetzung ist jedoch die Einbindung der Gesundheitsämter über die Schaffung der entsprechenden Schnittstelle.
Aachen, 26.03.2026 – Nach „Finchen“ kommt „Bienchen“: Ab sofort ist ein zweites E-Lastenrad, „Bienchen“ genannt, im Bezirksamt Eilendorf im Einsatz.
In der Woche wird das „Bienchen“ von den Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes für Dienstgänge genutzt und an den Wochenenden kann es von Eilendorfer*innen gratis für Familienausflüge und Erledigungen jeglicher Art gemietet werden: „Wir leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Mobilitätswende. Vielleicht entscheidet sich auch der ein oder andere nach den Erfahrungen mit unseren Rädern statt eines Autos, ein E-Lastenrad anzuschaffen“, erklärt Bezirksamtsleiter Martin Freude.
Auch der Bezirksservice, der regelmäßig Kontrollgänge in Eilendorf durchführt und wilden Müll einsammelt, kann durch „Bienchen“ seinen Einsatzradius „klimafreundlich“, so Freude, erweitern und einfacher das Oberdorf und Gewerbegebiet erreichen.
E-Lastenräder über das städtische Buchungsportal buchen Über das städtische Buchungsportal lastenraeder-aachen.teilt.app kann ab sofort das „Bienchen“ nach vorheriger Registrierung für ein Wochenende kostenfrei ausgeliehen werden. Weitere Lastenfahrräder stehen ebenfalls zur Verfügung.
In den Tagen vor Palmsonntag bescherten die Erzieherinnen und Kinder der Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Mechernich die Pflegeinrichtungen der Communio in Christo, der Stiftung Kreuser und des Barbarahofs. Foto: Uli Lindner-Moog/OGT Mechernich/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 26.03.2021 – Mechernicher Grundschüler besuchten Senioren im Kreuserstift, im Barbarahof und bei der Communio in Christo. Wie schon Ostern und Weihnachten 2020, so haben die Kinder der Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Mechernich auch zur bevorstehenden Heiligen Woche 2021 an die Bewohner/innen Mechernicher Pflegeinrichtungen gedacht. Sie dürfen oft keinen Besuch empfangen und sind in Corona-Zeiten besonders einsam.
In den Tagen vor Palmsonntag statteten die Erzieherinnen und ganztags betreuten Kinder den Pflegeinrichtungen der Communio in Christo, dem Kreuserstift und dem Barbarahof Besuche ab. Sie kamen nicht mit leeren Händen – und hatten in den zurückliegenden Wochen fleißig Osterhäschen, bunte Ostereier, Schmetterlinge, Küken und vieles mehr gebastelt, was als Baum- und Tischschmuck einen bunten Farbkleks in die Zimmer der Seniorinnen und Senioren bringen soll.
Verbunden mit herzlichen Ostergrüßen und guten Wünschen überbrachten die Kinder zusammen mit Manuela Baum, Annette Krahn und Gina Satzke die Basteleien. Am Eingang des Kreuserstiftes wurden sie schon von den Seniorinnen, Senioren und Mitarbeiterinnen erwartet. Die Kinder erhielten große Anerkennung und Lob für ihre Basteleien.
Eine ältere Dame erzählte, dass sie früher auch in Kitas und Schulen gearbeitet hatte. Sie erinnerte sich gerne an diese Zeit und beeindruckte die kleinen und großen Besucher mit der Kostprobe eines Gedichtes, das sie den Kindern und Erwachsenen vortrug: „Osterhäschen, Osterhas‘, komm mal her, ich sag dir was. Laufe nicht an mir vorbei, schenk mir doch ein buntes Ei!“
Nicht nur im Kreuserstift, auch bei der Communio in Christo und im Barbarahof geben die Kinder in diesen Tagen über 260 gebastelte Ostergrüße ab, die zwar auf Abstand, aber auf jeden Fall von Herzen kommen.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler (links) und Generalmajor Carsten Breuer (rechts) tauschten sich über die Unterstützungsleistung der Bundeswehr im Kreis Ahrweiler aus. Fotos: Kreisverwaltung / Ralf Schuhmann
Ahrweiler, 26.03.2021 – Der Kreis Ahrweiler wird seit November letzten Jahres bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie durch die Bundeswehr unterstützt. Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, machte sich jetzt bei einem Besuch im Kreis ein Bild vom Einsatz der Soldatinnen und Soldaten im Kreis. Landrat Dr. Jürgen Pföhler dankte Generalmajor Breuer für das Engagement und die Unterstützung der Bundeswehr im Kreis: „Die Hilfe durch die Soldatinnen und Soldaten ist für uns enorm wichtig und unverzichtbar“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Nur mit ihrer Hilfe konnten wir die besonderen Herausforderungen der Pandemie in den vergangenen Monaten bewältigen.“
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Gesundheitsamt, Wilhelmstraße 59, Besuch von Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin. Foto: Kreisverwaltung / Ralf Schuhmann
Insgesamt 13 Soldatinnen und Soldaten sind für Unterstützungsleistungen im Kreis eingesetzt, vier davon in der Abstrichambulanz in Grafschaft Gelsdorf. Die medizinisch qualifizierten Sanitätssoldatinnen und -soldaten des Sanitätsregiments 2 aus Rennerod erfassen Patientendaten, führen Abstriche durch und bereiten den Versand der Proben für das Labor vor. Sechs weitere Soldaten des Informationstechnikbataillons 281 Gerolstein unterstützen im Gesundheitsamt als sogenannte „Helping Hands“ die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Verwaltungsaufgaben, wie beispielsweise bei der Erfassung und Nachverfolgung der Kontakte von mit Covid-19 infizierten Personen. Drei weitere Soldatinnen und Soldaten unterstützen im Seniorenzentrum St. Anna in Bad Neuenahr -Ahrweiler und im Lebenshilfehaus in Sinzig.
„Seit Mitte November 2020 wurden in der Test-Station in Grafschaft-Gelsdorf und in Einrichtungen über 14.500 Abstriche entnommen. Dies wäre ohne die Unterstützung der Sanitätssoldatinnen und -soldaten nicht möglich gewesen“, erklärt Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts Ahrweiler und dankt Generalmajor Breuer ebenfalls für die geleistete und unkonventionelle Amtshilfe.
Der Kreis hatte aufgrund des signifikanten Anstiegs der Corona-Fallzahlen im Herbst letzten Jahres Kräfte der Bundeswehr über das Landeskommando Rheinland-Pfalz in Mainz angefordert. Die Hilfeleistungsanträge für die Bereitstellung von Personal wurden schnell und unbürokratisch durch die Bundeswehr bewilligt. Die reibungslose Koordination der Kräfte vor Ort obliegt Oberstleutnant Harald Trinkaus, Leiter Kreisverbindungskommando Ahrweiler.
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