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Digitale Masterplan-Rallye – Kreuzau zum Tag der Städtebau-Förderung 2021 per App erkunden

Kreuzau – Unter normalen Umständen hätte die Gemeinde Kreuzau im Mai gerne eine Veranstaltung angeboten, um die vielen Maßnahmen des Masterplans zugänglich zu machen. Denn Kreuzau ist, wie alle Kommunen, die mit Mitteln der Städtebauförderung an der Gestaltung ihrer Städte und Gemeinden arbeiten, eingeladen am bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 08. Mai 2021 teilzunehmen und die eigenen Projekte vorzustellen.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Einschränkungen werden dieses Jahr von allen Kommunen vor allem digitale Alternativen angeboten. Auch in Kreuzau wird der Tag der Städtebauförderung digital genutzt, um auf die zahlreichen in Umsetzung befindlichen Maßnahmen des Masterplans hinzuweisen:

In der Zeit vom 08. bis 31. Mai 2021 findet ein virtuelles Rennen in Kreuzau statt. Mit der kostenlosen Handy-App „Actionbound“ nehmt ihr daran teil, löst an mehreren Stationen Aufgaben und sammelt dabei Punkte. Für alle Teilnehmenden, die am Sonntag, 09. Mai 2021 die Rallye durchspielen, wartet im Dorfbüro, Hauptstraße 68 in Kreuzau ein kleines Dankeschön. Dieses kann in der Zeit von 11:00 bis 15:00 Uhr am Tag selbst abgeholt werden.

Zusätzlich zu der digitalen Rallye erscheint die erste Print-Ausgabe der Kreuzauer Baustellenzeitung, die halbjährlich über aktuelle Baumaßnahmen berichtet. Die Erstauflage wird vom 07. bis 09. Mai 2021 an alle Haushalte der Gemeinde verteilt und zukünftig dem Amtsblatt beigefügt. Alle Informationen werden auch auf der Masterplan-Seite unter www.kreuzau.de/masterplan veröffentlicht.

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Virtuelle Alternative zum beliebten Lohners Vulkan Marathon startet am 27. April

Laacher See/Region – Jetzt erst recht, für Jung und Alt, walken oder laufen. Nachdem im vergangenen Jahr die Traditionsveranstaltung am 1. Mai abgesagt werden musste, kann sie auch in diesem Jahr leider nicht durchgeführt werden. Der Veranstalter, die Laufgemeinschaft Laacher See, bedauert diese Entscheidung sehr. „In Absprache mit unseren Unterstützern, insbesondere der Großbäckerei Lohner aus Polch, haben wir entschieden, aufgrund der Corona Krise den diesjährigen Lohners Vulkan Marathon abzusagen“, erklärt der Vorsitzende Klaus Jahnz.

Siegerehrung 5000 Meter Männer 2019. Foto: LG Laacher See

„Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, aber am Ende hat die Vernunft gesiegt. Wir sind traurig darüber, weil unser Herz an dieser erfolgreichen Veranstaltung hängt, aber die Gesundheit aller Beteiligten steht an oberster Stelle“, berichtet Christiane Götsch von den Lohners. „Alle bisher angemeldeten Teilnehmer*innen sind am 1. Mai 2022 automatisch startberechtigt. Das gilt auch für diejenigen, die für den 1. Mai 2020 angemeldet waren“, ergänzt Vorstandsmitglied Axel Schäfer.
Damit das Event nicht ersatzlos wegfällt, lädt die LG Laacher See nun zur Teilnahme an den ersten virtuellen Lohner’s Vulkan Marathon Lauf- und Walkingwettbewerben während der Zeit vom 27.04. bis 24.05.2021 ein. Innerhalb dieses Zeitraums können die Stecken von 5 km, 10 km, HM bis zum Marathon walkend oder laufend absolviert werden. Der Unterschied zum gewöhnlichen Volkslauf ist, dass die Aktiven den Ort, den Streckenverlauf und die Zeit frei wählen können. Ein virtueller Lauf hat sogar Vorteile. Es ist nicht notwendig zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu sein.

Jeder kann mitmachen, egal an welchem Ort der Welt!

Wie funktioniert es?

  • Anmeldung ab 27.04.2021 unter: https://my.raceresult.com/168892/
    •   Startgeld 3,00 € – Gerne kann auch ein höherer Betrag gespendet werden.
    •   Die Teilnehmer*innen erhalten mit der Anmeldebestätigung einen Link. Mit diesem ist eine
    Datenkorrektur möglich. Außerdem wird hiermit ein Bildnachweis (Screenshot
    vom Smartphone oder Laufuhr) hochgeladen und die Zeit erfasst.
    •   Zwischen dem 27.04. und dem 24.05.2021 können die Wettbewerbe absolviert werden.
    •   Anschließend können die Leistungen (Distanz, Zeit) über den oben genannten Link selbst
    hochgeladen werden.
    •   Erstellung von Ergebnislisten nach Abschluss der Veranstaltung
    •   Teamwertung nach Anzahl der Teilnehmer*innen.
    •   Die Urkunden gibt es zum Selbstausdrucken nach Abschluss der Veranstaltung.

„Während und nach der Aktion werden wertvolle Preise ausgelost. Darunter auch die beliebten Gutschein Abos für Lohner’s ofenfrische Lieblinge“, verrät Jahnz. Außerdem gibt es wieder Sonderpreise für die größten Teilnehmergruppen.

Weitere Informationen unter www.vulkanmarathon.de

Klaus Jahnz, Tel. 02651-769 07 oder 0175 296 2172

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Wirtschaft

Banken unterstützen den Einsatz digitaler Medien der Theobald-Simon-Berufsschule in Bitburg

Bitburg – In der praktischen Ausbildung und im innerbetrieblichen Unterricht der jungen Bankkaufleute ist der Einsatz digitaler Medien nicht mehr wegzudenken. Was liegt also näher, als innovative Medien auch in den schulischen Alltag der Auszubildenden zu integrieren? Gemeinsam unterstützen die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Kreissparkasse Vulkaneifel, Volksbank Eifel, Raiffeisenbank Irrel, Raiffeisenbank Westeifel und Volksbank RheinAhrEifel den digitalen Ausbau der Theobald-Simon-Berufsschule in Bitburg und statten den Klassenraum der Bankenfachklasse mit einer modernen digitalen Wandtafel aus.

Das Smartboard, kombiniert Computer und Tafel und bietet die Möglichkeit, alle Medien wie beispielsweise Text, Grafik und Film zielgerichtet und motivierend im Unterricht zu nutzen. Gerade in Zeiten des Wechselunterrichts sich die besondere Bedeutung innovativer Technik. Ob im Präsenzunterricht vor Ort oder am heimischen Schreibtisch – durch Einbindung per Videokonferenz werden alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig unterrichtet und können sich unmittelbar austauschen. Sogar Gruppenarbeiten und Präsentationen sind trotz unterschiedlicher Standorte möglich. Ein Gewinn für die Auszubildenden und ihre Lehrer und vielleicht ein Beispiel, das Schule macht.

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Eva Birkenstock wird neue Direktorin des Ludwig Forums Aachen

Aachen – Zur neuen Direktorin des Aachener Ludwig Forums für Internationale Kunst hat der Stadtrat in seiner aktuellen Sitzung (21. April 2021) Eva Birkenstock bestellt. Die 43-jährige Kunsthistorikerin und heutige Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen hatte sich im Auswahlverfahren als bestgeeignete Bewerberin durchgesetzt und wird ihre Arbeit im Oktober 2021 aufnehmen.

„Das Ludwig Forum kann sich zusammen mit Eva Birkenstock als neuer Direktorin auf einen Neustart nach der Pandemie vorbereiten“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in einer ersten Reaktion. Und weiter: „Ich bin schon sehr gespannt auf die Impulse, die Eva Birkenstock demnächst im Forum und im Quartier setzen wird.“

„Eva Birkenstocks internationale Kontakte, vielfältigen Erfahrungen und programmatischen Vorstellungen passen zum Forum, zu den Herausforderungen der Zeit und zur Rolle der Bildenden Kunst in der Gesellschaft. Zugleich danke ich Myriam Kroll und dem gesamten Team des Hauses für die kreative Gestaltung der Übergangszeit“, sagte die städtische Kulturdezernentin Susanne Schwier.

Auch Maria Keller, Vorsitzende des Kulturausschusses, begrüßte die Entscheidung für Eva Birkenstock: „Die Politik freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Eva Birkenstock, die mit profundem Sachverstand und großer Empathie für Aachen ihre neue Stelle antreten wird.“

Mit großer Freude nahm die künftige Direktorin des Ludwig Forums ihre Bestellung auf: „Auf die hervorragende Arbeit meiner Vorgänger*innen anknüpfend, möchte ich das Ludwig Forum mit seiner herausragenden Sammlung als möglichst vielstimmigen, diversen und interdisziplinären Verhandlungsort aktivieren. In ungewissen Zeiten wie heute, ist die Rolle von Kunst und Kultur für mich wichtiger denn je, um alternative Denk- und Handlungsräume zu entwickeln. Die immer schon global gedachte Sammlung von Peter und Irene Ludwig ermöglicht hier fraglos zahlreiche hochspannende Anknüpfungspunkte“, betonte Eva Birkenstock. „Ich freue mich, das Amt in einem so gut aufgestellten Haus anzutreten und ganz besonders auf die gute Zusammenarbeit mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen, dem Freundeskreis sowie der Stadt Aachen.“

Eva Birkenstock studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und spanische Romanistik in Köln, Berlin und Havanna. Bevor sie 2008 die Ko-Direktion der Halle für Kunst in Lüneburg übernahm, arbeitete sie drei Jahre als wissenschaftliche Assistentin im Kunstverein Hamburg. 2010 war in am Kunsthaus Bregenz für das Programm der KUB Arena, der KUB Bildboards und der KUB Projekte verantwortlich. Während eines Auslandaufenthalts im Rahmen eines Kurator*innen-Austausches 2014 in New York, leitete sie den Ausstellungsraum des Goethe-Instituts – das „Ludlow 38“ – und war von 2015 bis 2019 Kuratorin des unabhängigen Performance Projekts der Liste Art Fair Basel. Seit Herbst 2016 ist Eva Birkenstock Direktorin des Düsseldorfer Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf.

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„Jetzt ist die Zeit, etwas zu tun!“

Kall-Dottel – An der Kirche im Dotteler Ortskern startet der Rundgang mit Friede Röcher, Vorsitzende des Bürgervereins, zu den bestehenden und künftigen Dorfbiotopen. Am Hang unterhalb der Kirche steckt sie die ersten Holzschildchen in die Wiese: Frühlingsfingerkraut und Schafgarbe wachsen dort, im Sonnenschein tummeln sich die ersten Hummeln und Feuerwanzen im Grün. „Wir müssen wieder einen Blick für die Naturräume und die vorhandene Artenvielfalt vor unserer Haustür bekommen“, sagt Friede Röcher.

Erster Schritt, um mehr Bewusstsein für Wildpflanzen zu schaffen: Friede Röcher, Vorsitzende im Bürgerverein Dottel, verteilt Schildchen mit den Namen der Wildpflanzen im Ort. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Seit die Biologische Station im Kreis Euskirchen vor einiger Zeit das LEADER-Projekt „DorfBio Top!“ vorgestellt hat, wird in Dottel diskutiert, was man verändern möchte, um Artenvielfalt im Dorf zu erhalten, Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen zu schaffen. „Im Bürgerverein ist es uns wichtig, selbstverwaltende Projekte zu initiieren und zu ermöglichen“, erklärt Friede Röcher. Ziel sei es, ein Netzwerk im Ort zu schaffen, das Bewusstsein der Bewohner für die heimische Natur zu stärken und schließlich gemeinsam die Grünflächen im Ort zu gestalten.

Mehr Verantwortung bei den Dorfbewohnern sieht auch das im vergangenen Jahr erneuerte Grünflächenkonzept für den Kaller Bauhof vor. Extensive Pflege ist das Schlüsselwort: Flächen ruhen lassen zur natürlichen Selbstentfaltung, Bepflanzung mit pflegearmen Blühpflanzen, Umwandlung von Wiesenflächen in Blumenwiesen oder Totholzflächen mit Steinhaufen.

Wildpflanzen oder „Unkraut“?

Dazu braucht es allerdings auch eine entsprechende Akzeptanz in der Bevölkerung, denn Grünflächen voller „Unkraut“ sorgen auf den ersten Blick vielfach für Kopfschütteln. „Dann suchen wir das Gespräch“, erzählt Friede Röcher, denn die Wildpflanzen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der natürlichen Nahrungsketten – und können nicht einfach durch ein paar Insektenhotels ersetzt werden.

So soll demnächst die große Wiesenfläche vor dem Dotteler Friedhof in eine Blühwiese für Insekten verwandelt werden. Eine mehrjährige Mischung heimischer Wildpflanzen soll dort für einen bunten Blütenteppich und gleichzeitig reichlich Nahrung für die Kleinlebewesen sorgen. „Mein Vorschlag wären unter anderem Korn- und Mohnblumen, die für unsere Landschaft typisch sind“, so Friede Röcher.

Die Bürgervereins-Vorsitzende ist auch Teil der Grünkolonne in Dottel, die unter anderem die Rabatten am Bürgerhaus pflegen. Dort summt und brummt es im Sommer, denn die Rabatten sind mit zahlreichen insektenfreundlichen Pflanzen bestückt: Storchenschnabel, Lungenkraut, Berg-Flockenblume, Lavendel und Herzgespann wachsen dort und dienen Bienen und anderen Insekten vom Frühjahr bis in die späten Sommermonate als Nahrungsquelle.

Kräuter für die Küche

Auch im eigenen Garten sind viele Dotteler schon aktiv geworden. Melanie von Danwitz hat in ihrem Vorgarten eine große Kräuterspirale gebaut. Eine Vielzahl von Küchenkräutern wie Salbei, Oregano, Kerbel, Liebstöckel und Rosmarin wechselt sich dort ab mit insektenfreundlichen Blühpflanzen. Die Idee zu der Kräuterspirale brachte ursprünglich ihr Sohn aus der Schule mit. „Es macht wirklich Spaß, aus der Küche in den Garten zu gehen und sich dort zusammenzuschnippeln, was man gerade zum Kochen braucht“, freut sich Melanie von Danwitz und ergänzt: „Außerdem schmeckt es viel besser, wenn man mehr Kräuter und weniger Salz beim Kochen braucht.“

Ratschläge für die Bepflanzung holt sich die Dottelerin gerne bei älteren Dorfbewohnern. Auch von Friede Röcher hat sie schon einige Pflanzenableger bekommen, denn die Bürgervereins-Vorsitzende hat zusammen mit ihrem Mann Uli Meisen ein eigenes Biotop mit 125 Heilpflanzen im Garten. „Es ist erstaunlich, wie die Zahl und die Artenvielfalt der Insekten in unserem Garten über die Jahre mit der Vielfalt der Pflanzen zugenommen hat“, erklärt der Hobby-Botaniker Uli Meisen. Im vergangenen Jahr zählte er rund 30 verschiedene Arten von Fliegen und Bienen im eigenen Garten.

Der Austausch von Pflanzen hat in Dottel Schule gemacht. Im Frühsommer soll zum dritten Mal der Selbstversorgermarkt im Ort abgehalten werden, wo dorfeigenen Backwaren, Eiern und Honig verkauft sowie überschüssige Jungpflanzen aus den Nachbargärten weitergegeben werden sollen. „Mit der Corona-Pandemie hat die Selbstversorgung einen neuen Wert für die Menschen bekommen. In unserem Ort hat sich seitdem die Zahl der Haushalte, die ihr eigenes Gemüse anbauen, mehr als verdoppelt“, weiß Friede Röcher und fügt hinzu: „Es ist spürbar, wie das Bewusstsein für Biodiversität und Naturschutz wächst – jetzt ist die Zeit, etwas zu tun!“

www.buergervereindottel.wordpress.com

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„Elisabethhütte“ bald Urlaubsort?

Mechernich – Noch stehen auf dem Gelände des Flüchtlingsheims „Elisabethhütte“ mehrere Container, in denen Flüchtlinge untergebracht sind. Auf dem Gelände könnte aber bald schon der erste Wohnmobilhafen im Stadtgebiet Mechernich entstehen. 50.000 Euro hat die Stadt im aktuellen Haushalt, der in der jüngsten Ratssitzung beschlossen wurde, an Planungskosten für das Projekt vorgesehen.

Die Stadt werde nun im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme machen, berichtet Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dabei auch die Kapazitäten der beiden anderen Mechernicher Unterkünfte Peterheide und Casino mit einbeziehen. Wenn möglich, sollen die Menschen von der Elisabethhütte auf andere Einrichtungen umgesiedelt werden. Noch nutzbare Container könnten dabei „mitziehen“.

Für den Standort spreche die naturnahe Lage gegenüber dem Mühlenpark und dass für den Wohnmobilhafen benötigte Versorgungsleitungen vorhanden sind, so Schick weiter. Nach Abschluss der zweiten Phase, der Einrichtungsplanung, müsse noch ein Betreiber gefunden werden. Erst dann könne mit dem Bau begonnen werden. Ob das in diesem Jahr noch möglich ist, sei laut Schick noch nicht abzusehen.

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Erkrankungen der Gallenblase: Was hilft? – Telefon-Sprechstunde am Dienstag, 27. April

Region/Mayen-Koblenz – Experten bieten am 27. April eine Telefonsprechstunde für Betroffene an. Bauchschmerzen, Krämpfe und Übelkeit: Was zunächst als ein unspezifisches Symptom erscheint, kann auf eine Erkrankung der Gallenblase zurückzuführen sein. Egal ob Gallenblasenentzündung, Gallensteine oder Gallenkolik, die Krankheit muss schnellstmöglich behandelt werden. Über Diagnose und Therapieformen von Erkrankungen der Gallenblase informieren die beiden Ärzte Dr. Cornelia Bentin, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kemperhof, und Witali Wenzel. Um Fragen zum Thema zu beantworten, stehen beide am Dienstag, 27. April, im Rahmen einer Telefonsprechstunde zwischen 17 und 18 Uhr persönlich unter 0261 499-2252 und 0261 499-2230 zur Verfügung.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Gesellschaftlicher Beitrag von unschätzbarem Wert

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung hat die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach, Meckenheim, Swisttal zu einem informellen Treffen im Rathaus begrüßt. Im persönlichen Gespräch berichteten der Vorsitzende des Vorstandes Prof. Dr. Lukas Radbruch, die Koordinatorin Claudia Wilmers und Christine von Gadow vom Team Meckenheim umfänglich über ihre tägliche Arbeit. Eine Arbeit, die den sterbenden Menschen in den Mittelpunkt rückt. Ihn begleiten die Ehrenamtlichen auf seinem letzten Weg – würdevoll zu Hause in vertrauter Umgebung. Auch den Angehörigen gibt die Hospizgruppe Halt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Beistand und Unterstützung in einer schwierigen Zeit.

Holger Jung zeigte sich sehr beeindruckt von dem Engagement. „Der Beitrag der Ökumenischen Hospizgruppe Rheinbach, Meckenheim, Swisttal für unsere Gesellschaft ist von unschätzbarem Wert. Ihr ehrenamtliches Engagement kann nicht hoch genug eingeordnet werden, zumal die ohnehin schon äußerst anspruchsvolle Arbeit durch die Corona-Pandemie noch einmal erheblich erschwert wird.“

Prof. Radbruch dankte dem Bürgermeister für den interessanten Austausch und die Unterstützung seitens der Stadt, die sich bereits niederschlägt. Am Neuen Markt kann die Hospizgruppe eine Vitrine nutzen, um an zentraler Stelle darauf hinzuweisen, wie den letzten Tagen mehr Leben gegeben werden kann. „Das Lebensende ist Teil unseres Lebens“, sagte Prof. Radbruch, der den Umgang mit dem Sterben als eine gesellschaftliche Aufgabe ansieht. „Wir begleiten unentgeltlich Menschen am Lebensende und in ihrer Trauer“, ergänzte Claudia Wilmers, die sich darüber freut, „dass der Bürgermeister uns die Möglichkeit gibt, in Meckenheim noch bekannter zu werden.“

Weitere Informationen zur Ökumenischen Hospizgruppe gibt es unter:

www.hospiz-voreifel.de.

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Schule und Ogata eng verzahnt

Kall – Nicht nur der Standort der Gemeinschaftsgrundschule Kall änderte sich Anfang Januar, auch das pädagogische Konzept der Schule wurde angepasst. Das sieht nunmehr eine räumliche Verzahnung von Grundschule und Offener Ganztagsschule (Ogata) vor.

Ursprünglich geplant – und auch 2018 von der Politik so beschlossen – war, dass alle Räume der Ogata im Erdgeschoss angelegt werden, und zwar im Bereich der früheren Gemeindebücherei. Dann hätte dieser Bereich aber morgens – außer in der Frühbetreuung vor Schulstart – leer gestanden. Hinzu kam, dass die Grundschule Kall, zumindest für die kommenden ersten Klassen, vierzügig statt dreizügig wird, was ein zusätzliches Umdenken erforderlich machte.

Nach reiflicher Überlegung wurde das Konzept deshalb weiterentwickelt. In einer Schule mit gemeinsamem Lernen, in der also Kinder mit und ohne besonderen Bedarf an Unterstützung gemeinsam lernen, sollten nun sämtliche pädagogischen Bereiche, wie Bildung, Förderung und Erziehung auch räumlich miteinander vereint werden – dem sogenannten „Cluster“. An der Gemeinschaftsgrundschule Kall ist das der Jahrgangsflur.

Der Jahrgangsflur bekommt eine neue Bedeutung, indem er zum zentralen Mittelpunkt einer Jahrgangsstufe wird. Jede Stufe hat auf demselben Flur einen eigenen Ogata-Raum und einen zusätzlichen Differenzierungsraum. „Die teilweise miteinander verbundenen Räume mit ihren Sichtfenstern zu den Klassenräumen unterstützen zusätzlich unsere Pädagogik der offenen und kooperativen Unterrichtsformen“, berichtete Grundschulleiterin Marianne Rütt.

Durch die Differenzierungsräume gewinnen die Klassenräume selbst auch an Platz. Die zusätzlichen Raumkapazitäten stehen nicht nur den Lehrkräften, Sonderpädagogen und Erziehern zur Verfügung. Sie können für klassenübergreifende Ausstellungen, ruhige Lese- oder Arbeitszonen für Kinder oder als Arbeitsräume für Einzel- oder projektartige Gruppenarbeiten genutzt werden. Multifunktionelle Ecken, die es früher in den Klassenzimmern gab, können aufgelöst und verlagert werden.

Die Mitarbeiterinnen der Ogata sind nun deutlich intensiver in die Jahrgangsstufe integriert. Schule und Ogata bilden eine echte Einheit, man unterstützt sich gegenseitig noch mehr, als man das vorher schon getan hat. „Das gesamte Schulpersonal wird so als ein fürsorgliches Team erlebt“, so das Fazit der Leitungen.

Die Angebote der Ogata, beispielsweise Kochen, Theater, Musik oder Werken) ab 14 Uhr finden weiterhin jahrgangsübergreifend statt und sind an den Interessen der Kinder orientiert. Der Fachräume-Flur mit seinen entsprechend ausgestatteten Fachräumen eröffnet nicht nur dem Schulbetrieb die Möglichkeit, besondere Unterrichtsinhalte umzusetzen. Auch im Nachmittagsbetrieb der Ogata können die Kinder nun aus einer vielfältigeren Angebotspalette wählen. Die Sportkurse werden weiterhin überwiegend von Übungsleitern angeboten, die aus den ortsansässigen Vereinen kommen.

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Wirtschaft

Handwerk: Mehrheit ohne Liquiditäts-Problem – Corona-Umfrage der HwK Aachen

Aachen – In einer Sonderumfrage der Handwerkskammer Aachen melden 67 Prozent der Betriebe, bis heute kein coronabedingtes Liquiditätsproblem zu haben. Und das nach einem Jahr Pandemie und des erheblich gestiegenen betrieblichen Mehraufwands für die Unternehmen aufgrund von Hygienemaßnahmen, Angebot von Schnell- oder Selbsttests und schwieriger Materialbeschaffung bei vielfach verringerten Umsatzmöglichkeiten. Sorge bereitet aber ein Drittel der Mitgliedsbetriebe, die aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten unter Druck stehen. „Wir befürchten, dass ein Teil davon es nicht schaffen könnte“, sagt Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der Kammer.

Rund 56 Prozent der Unternehmen haben ihre Liquiditätsschwierigkeiten gut in den Griff bekommen: 26,8 Prozent bezeichnen sie als „kein großes Problem“, 29,6 Prozent als „zu schaffen“. Dagegen sahen 35,9 Prozent „schwierige“ Engpässe; 7,7 Prozent bezeichnen diese sogar mit „aussichtslos“. „Besonders schwierig ist die Situation für die mehrfach von einem Lockdown betroffenen Kosmetik- und Friseurbetriebe sowie für Messebauer“, erläutert Diplom-Kaufmann Kurt Krüger, Leiter der Unternehmensberatung der Kammer.

Es melden auch Kfz-Betriebe, Fotografen sowie Bäcker und Fleischer mit höherem Umsatzanteil durch Catering- oder Cafébetrieb Zahlungsengpässe. „Ein Problem ist, dass die Fördermittel vielfach nicht zügig geflossen sind, die Antragsrichtlinien kompliziert und die Antragstellung recht bürokratisch war“, so Krüger. „Die Betriebe haben wir selbstverständlich bestmöglich beraten.“

Seit Herbst 2020 haben die Betriebe zur Lösung ihrer Liquiditätsschwierigkeiten an erster Stelle auf eigenes privates Kapital zurückgegriffen (34 Prozent). An zweiter Stelle folgt die Beantragung von Kurzarbeitergeld (30 Prozent). Erst dahinter rangieren Wirtschaftshilfen des Bundes, Stundungen, Kredite und öffentliche Bürgschaften. Im März gaben 25 Prozent der Handwerksunternehmen an, dass sie aktuell noch ein Liquiditätsproblem haben. Im Durchschnitt benötigen sie 25.000 Euro Kapital, um es zu lösen und wieder in stabiles Fahrwasser zu kommen. Die Spanne an benötigtem Kapital reicht bei denen, die dazu Auskunft gaben, von 1.000 Euro bis 150.000 Euro.

„Wir halten diesen Finanzbedarf zur Beendung des Liquiditätsproblems in den meisten Fällen zwar für lösbar, allerdings hat sich der Anteil derer, die immer noch mit Zahlungsengpässen kämpfen, seit Herbst vergangenen Jahres (14 Prozent) fast verdoppelt“, sagt Peter Deckers. Das sei sicherlich dem weiteren Lockdown und dem generellen Herunterfahren des Wirtschaftsgeschehens geschuldet. Die Abschmelzung des Eigenkapitals in vielen Unternehmern dürfe sich negativ auf die betrieblichen Entwicklungsspielräume auswirken.