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Bad Münstereifel schaltet zur „Earth Hour“ am Samstagabend 23. März das Licht aus

Bad Münstereifel – Die Stadt Bad Münstereifel folgt in diesem Jahr dem Aufruf des WWF Deutschland, sich an der „Earth Hour“, der Stunde der Erde, zu beteiligen. Mit der „Earth Hour“ setzen Menschen, Städte und Unternehmen weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz. Dazu schalten sie am Samstagabend, 23. März, für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. In Bad Münstereifel wird zur „Earth Hour“ die Beleuchtung der Stadtmauer am Europaplatz ausgeschaltet.

Die Auswirkungen der Klimaveränderungen sind spürbar – zum Beispiel durch heißere Sommer sowie einerseits lange Trockenphasen und andererseits heftige Starkregenereignisse, die die Stadt im Juli 2021 in die Katastrophe gezogen haben. Nur viele gemeinsam können die Welt verändern. Die Stadt Bad Münstereifel möchte dazu ihren Beitrag leisten. Der städtische Klimaschutzmanager Martin Schmitz sagt: „Im ganzen Stadtgebiet wird zum Beispiel die Straßenbeleuchtung komplett mit Ökostrom gespeist. Zum großen Teil ist sie auf LED umgestellt, so auch an der Stadtmauer. Außerdem wollen wir städtische Gebäude kontinuierlich mit Photovoltaikanlagen ausstatten.“

Zum Mitmachen gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal die sogenannte „Hour Bank“ auf der Homepage des WWF. Sie zählt jede einzelne Stunde zusammen, die sich Menschen schon vor und während der Earth Hour aktiv für die gemeinsame Sache einsetzen – ob mit Teilnahme an Klima-Kursen der WWF Akademie oder beim nachhaltigen Kochen.

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Kunst & Kultur

Fastenbrechen im historischen Ballsaal des alten Kurhauses in Aachen

Aachen – Der Verein „Vielfalt in Aachen“, kurz: Via e.V., veranstaltete am Samstag, den 15. März, im historischen Ballsaal des alten Kurhauses in Aachen ein Fastenbrechen anlässlich des Fastenmonats Ramadan. Zahlreiche Gäste aus der lokalen Politik, der Kirche, der Polizei sowie KünstlerInnen und VertreterInnen aus Vereinen der Region versammelten sich unter dem diesjährigen Motto „Solidarität“.

Der Vereinsvorsitzende, Herr Ahmet Tarak, begrüßte seine rund 160 Gäste und führte sie durch ein buntes und bezauberndes Abendprogramm. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Frau Hilde Scheidt, betonte in ihrer Rede die Relevanz der Veranstaltung für das bessere Verständnis beider Kulturen und Religionen in einer Zeit, in der Rechtsradikalismus zunehmend ein Problem in unserer pluralen und offenen Gesellschaft darstelle. Herr Dr. Fadavian, Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, untermauerte ebenfalls, welchen großen Dienst die Veranstaltung vom Verein Via e.V. für das friedliche und harmonische Miteinander leiste. Bürgerschaftliches Engagement sei wichtiger denn je. Ein besonderes Beispiel, wie bürgerschaftliches Engagement im wahrsten Sinne des Wortes gelebt werden kann, zeigten die beiden Projekte von Joachim Ecker und Silke Junggeburth. Herr Ecker engagiert sich für ein Vereinssport ohne Rassismus und Gewalt.

Auf diesem Wege hat er mehr als 2400 Vereine mit seinem Projekt erreicht. Für sein Engagement wurde Herr Ecker u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Stolz präsentierte er den Gästen sein Aushängeschild, welches nun an den Wänden zahlreicher Vereinsgebäude und Gaststätten seinen Platz fand. Frau Junggeburth stellte ihr Projekt „Wünsche werden wahr“ vor. Durch nachbarschaftliches Miteinander konnte sie zahlreiche Kinder aus bedürftigen Familien mit Weihnachtsgeschenken bescheren. Dr. Taşkın Tuna, Oberarzt am Uniklinikum Aachen, hielt anschließend einen Vortrag über die aktuell gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung des Fastens für den menschlichen Körper. Demnach würde das Fasten einen Selbstreinigungsmechanismus in den Zellen, die sogenannte Autophagie, aktivieren. Die Vorteile des Fastens wären schon früh in verschiedenen Religionen und Kulturen erkannt und könnten nun auch in der medizinischen Forschung bestätigt werden. Nach den Vorträgen und dem Gebetsruf des Muezzins konnten sich die Gäste über ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art freuen, bei dem die Vielfalt sich auch im Menü wiederfand. Leckere Gerichte aus Orient und Okzident verwöhnten die Gäste. Bei Kaffee und Kuchen fand ein reger Austausch statt, welcher zuletzt mit musikalischen Darbietungen von ukrainischen und türkischen Künstlern den gelungenen Abend abrundete.

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Tourismus

Tourismus im Ahrtal sieht hoffnungsvoll in die Zukunft – Geplante Hängebrücke bei Walporzheim

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Ahrtal arbeitet sich die Tourismusbranche weiter voran. Zum Saisonstart 2024 macht Vieles den Tourismusakteuren Mut, aber es gibt auch noch zahlreiche Herausforderungen. „Insgesamt ist die Stimmung gut und hoffnungsvoll“, beschreibt Christian Lindner, der Vorsitzende des Ahrtal-Tourismus die derzeitige Lage. „Die Saison 2023 ist für die geöffneten Betriebe sehr erfreulich gelaufen. Unsere wichtigste Erkenntnis: Das Ahrtal ist nach wie vor attraktiv als Tourismusdestination. Es kommen sowohl Stammgäste als auch viele neue Gäste, die durch oder nach der Flut auf das Ahrtal aufmerksam geworden sind. Die Region punktet auch weiterhin mit ihren Kernkompetenzen Wandern, Wein, Gastfreundschaft und Kulinarik.“

Dies belegen auch die aktuellen Statistiken. Lagen die Übernachtungszahlen 2022 noch bei 434.000, konnte das Ahrtal für das Jahr 2023 schon rund 624.00 Übernachtungen verbuchen: eine Steigerung um rund 40 Prozent. „Dies liegt zum einen daran, dass 2023 mehr Übernachtungsbetriebe wieder geöffnet hatten, zum anderen konnte das Ahrtal mehr Leute für einen Besuch gewinnen“, erläutert Meike Carll, Referentin Tourismus. Hier habe die aktuelle „We AHR open“-Kampagne des Ahrtal-Tourismus dazu beigetragen, den Gästen zu zeigen, dass das Ahrtal trotz der Folgen durch die Flut einen Besuch wert ist. Sie wird mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr weiter fortgeführt.

Doch die reinen Zahlen verraten noch mehr: Von den Übernachtungszahlen in Höhe von 1,4 Millionen im Jahr 2019 – vor Corona und der Flut – ist das Ahrtal noch weit entfernt. Laut Meike Carll fehlen vor allem noch Bettenkapazitäten. „Hier liegt das Ahrtal aktuell erst bei 5.600 von zuvor knapp 8.400 Betten, also bei rund 65 Prozent.“ Das führe dazu, dass für Gäste in der Hochsaison im Herbst häufig gar keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen. „Diese Gäste fehlen aber dann natürlich auch in anderen Bereichen des Tourismus, beispielweise in der Gastronomie.“ Positiv sei, dass durch weitere Wiedereröffnungen, zum Beispiel durch das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr, die Zahl in diesem Jahr auf über 6.000 Betten anwachsen werde. „Es geht voran, aber zu langsam“, beschreibt auch Christian Lindner die Situation. „Manche Häuser haben immer noch keine adäquate Internetverbindung“, so sein Beispiel, mit welchen Problemen die Gastgeber knapp drei Jahre nach der Flut noch teilweise konfrontiert sind.

Weitere Krux bei den Übernachtungen: Die meisten Gäste kommen fast ausschließlich für Kurz-Aufenthalte an den Wochenenden und maximal für vier bis fünf Übernachtungen ins Ahrtal. Wochenweise Buchungen gebe es laut Meike Carll fast gar nicht. Der neue Geschäftsführer Andreas Lambeck, der zum April im Ahrtal startet, sieht im Bereich Übernachtungen noch einiges Potential: „Das Ahrtal hat alle Voraussetzungen, um seine Ziele, DIE innovative und nachhaltige Weinregion in Deutschland zu werden, zu erreichen. Jetzt gilt es, auf der einen Seite das Ahrtal durch Leuchtturmprojekte aus dem Tourismus-Konzept noch attraktiver zu machen – insbesondere auch für längere Aufenthalte. Gleichzeitig ist es Aufgabe, Investoren auf das Ahrtal aufmerksam zu machen, sowohl im Bereich der Hotellerie als auch für einzelne Maßnahmen.“ Ende Februar wurde der Endbericht zum Nachhaltigen Tourismus-Konzept Ahrtal 2025 vorgestellt. Ganz oben auf der Wunschliste des Ahrtals stehen die Hängebrücke als Verbindung von Rotweinwanderweg und AhrSteig, ein Skywalk, ein Flutmuseum sowie eine Seilbahn. „Jetzt startet die eigentliche Arbeit: Machbarkeiten prüfen, Finanzierungsmöglichkeiten finden, Umsetzungen planen“, so Andreas Lambeck.

Derzeit steigt die Nachfrage vor allem im Bereich Tagestourismus. Ersichtlich ist dies anhand der stetig steigenden Buchungen von Gästeführungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zu den Angeboten des Ahrtal-Tourismus zählen die seit Ostern 2022 neu entwickelten Wiederaufbau-Führungen, die Weinführung „In Vino Veritas“, die Nachtwächter-Führungen und klassische Stadtführungen. So lagen 2023 sowohl die Anzahl der Termine als auch die Besucherzahlen fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. „Ein großer Erfolg, der sicher auch dank der besonders nachgefragten Wiederaufbau-Führungen und unserer kompetenten Gästeführer erreicht werden konnte“, sagt Meike Carll. „Bei den Gruppenbuchungen stellen wir fest, dass die Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren weiter steigt. Ein Zeichen dafür, dass die Scheu, das Ahrtal auch wieder als Gruppe zu besuchen, nachlässt und die Region wieder als attraktives Ausflugsziel für Gruppen wahrgenommen wird.“ Um die zunehmenden Anfragen auch bedienen zu können, bildet der Ahrtal-Tourismus gerade weitere Gästeführer aus.

Im gesamten Ahrtal sind die Veranstaltungen und Events ein wichtiger Zugbringer im Tourismus. Die Saison 2023, in der beliebte Formate wie beispielweise der Weinmarkt der Ahr oder das Ahrtaler Gipfelfest erstmals seit vier Jahren wieder stattfinden konnten, hat laut Carll Hunderttausende Besucher angezogen. „Und die Tendenz steigt weiter“, sagt Carll und nennt Beispiele: Der Tag der offenen Weinkeller war zum ersten Mal bereits Wochen vor Termin ausverkauft, die Jubiläums-Show der Klangwelle läuft als Dauerbrenner im Vorverkauf und in den Tourist-Informationen werden schon seit Jahresbeginn Zimmer für die Wochenenden mit den Top-Events am meisten nachgefragt. Neben den Großveranstaltungen sind laut der Tourismusexpertin auch die Angebote von kleineren Weinevents, Wanderangeboten und Kulinarik-Veranstaltungen deutlich gestiegen.

Doch trotz all dieser positiven Entwicklungen gibt es laut dem Ahrtal-Tourismus nach wie vor noch viele Einschränkungen für die Besucher, vor allem im Bereich Infrastruktur. „Zwischen Walporzheim und Ahrbrück fehlen derzeit noch die Bahnstrecke und der zu einem großen Teil parallel verlaufende Ahr-Radweg. Beides enorm wichtige Verbindungen, um die Mittelahr zu erkunden“, so Carll, die hofft, dass beides zum Frühjahr 2026 wieder zur Verfügung steht. Immerhin seien die Teilstücke des Ahr-Radweges zwischen Blankenheim und Ahrbrück sowie zwischen Walporzheim und Sinzig wieder befahrbar, wenn auch teilweise über Umleitungen. Weiteres Dauerproblem: Ausreichende Parkmöglichkeiten, da nach wie vor einige Parkplätze und Tiefgaragen noch nicht wieder zur Verfügung stehen. „Hier arbeiten die Kommunen mit Hochdruck am Wiederaufbau und an Alternativen.“

Christian Lindner, selbst Hotelier, sagt abschließend: „Es gibt im Ahrtal viele gleichzeitige Herausforderungen. Zum einen muss der Wiederaufbau der Betriebe und der Infrastruktur vorangetrieben werden. Zum anderen müssen neue Projekte auf den Weg gebracht und Investoren fürs Ahrtal begeistert werden. Hieran arbeitet das Ahrtal weiter gemeinsam und hofft auf Unterstützung sowohl der Politik als auch von anderen möglichen Geldgebern, um die Region nachhaltig für die Zukunft zu rüsten.“

 

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Führende Reservisten zum Antrittsbesuch bei Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick

Mechernich – Seinen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick machte jetzt Dr. Ralf Heming, der neue Vorsitzende der 92köpfigen Reservistenkameradschaft Bad Münstereifel/Mechernich im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw). Mit ihm stattete Hauptfeldwebel d. R. Karl-Heinz Cuber dem ersten Bürger der Stadt seinen Besuch ab, der die Kameradschaft zwölf Jahre lang angeführt hatte und seit Jahrzehnten Reservistenarbeit betreibt, zurzeit als Stellvertreter Hemings.

Heming dankte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick für seine klaren Worte bei der Neujahrsansprache, auch zum Thema Migration und Bekämpfung von Demokratiefeinden innen und außen. „Sie haben mir aus der Seele gesprochen“, sagte der frühere Panzergrenadier, der „zum Bund“ ging, obwohl er sich dafür in den frühen achtziger Jahren in seinem Umfeld bei den Jungsozialisten (Jusos) vehement rechtfertigen musste.

„Wir müssen uns wehren!“

Auch heute, da sich Heming beruflich für die SPD-Landtagsfraktion engagiert, teile er die von Dr. Hans-Peter Schick beim Neujahrsempfang vorgebrachten Positionen nahezu uneingeschränkt. Er habe sich persönlich mit dem Angriffskrieg Putins auf die Ukraine („Das war eine Zäsur für mich!“) seiner damaligen Entscheidung als Wehrpflichtiger zurückbesonnen und sich sozusagen erneut für die Bundeswehr entschieden: „Jetzt als Reservist!“

Dr. Heming sieht seine Aufgaben und die seiner Kameraden vor allem darin, den Soldaten in den Streitkräften solidarisch den Rücken zu stärken und in der Gesellschaft offen für den Dienst an der Waffe einzutreten. Er teile Dr. Schicks Proklamandum von der „Demokratie, die sich wehren muss“ voll und ganz. Außerdem seien angesichts einer veränderten Bedrohungslage auch wieder mehr aktive Sicherungsaufgaben auf die Bundeswehr-Reserve zugekommen.

Heming und Cuber brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass sich der Bürgermeister von Mechernich mit der Bundeswehr solidarisiert und sich seit jeher um ein sehr gutes Verhältnis zu den Dienststellen in der Garnisonsstadt Mechernich bemüht.

Das gelte auch für Stadtrat und Verwaltung und den überwiegenden Teil der Bevölkerung, so Dr. Heming: „Es herrscht am Bleiberg eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre zwischen Bürgern und Soldaten.“ Schließlich seien die Dienststellen in Mechernich auch ein Wirtschaftsfaktor mit Kaufkraft, zuverlässiger Arbeitgeber und, was oft vergessen werde, ein hervorragender Berufsausbilder junger Menschen aus dem Stadtgebiet und seiner Umgebung, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Karl-Heinz Cuber: „In Mechernich werden Soldaten in Uniform auf der Straße nicht angespuckt wie in Berlin, ganz im Gegenteil: Sie dürfen sich in unserer Stadt wohl und sicher fühlen.“

Der Bürgermeister freute sich, dass die Reservistenkameradschaft Bad Münstereifel/Mechernich, deren überwiegender Mitgliederanteil aus der Stadt Mechernich kommt, bei künftigen Großereignissen in der Stadt mit eigenen Aktionen und Infoständen aufwarten will. Dr. Schick lud Heming und Cuber schon jetzt zum Stadtfest, das die Stadt im September 2025 aus Anlass ihrer Stadtwerdung vor einem halben Jahrhundert begehen will.

„Stets neue Ideen Externer“

Der Bürgermeister sagte im Gespräch mit den führenden Reservisten, dass die ersten Soldaten Anfang der 60er Jahre „dem Dorf, das Mechernich damals noch war“ gutgetan hätten und ihm zu einem größeren Horizont und Weltoffenheit verhalfen: „Die Familien haben sich trotz anfänglichem »Kulturschock« rasch eingewöhnt, sich in den Vereinen und auch in der Politik engagiert und die Stadt so nachhaltig mit beeinflusst.“

Mechernich habe sich soziologisch immer von seiner weitgehend agrarisch geprägten Umgebung unterschieden, so der erste Bürger, erst durch die Arbeiterschaft im Bleibergwerk, die in Mechernich heimisch wurde, dann durch Militär und Zuzüge. Gesamtgesellschaftlich habe das Mechernich zu einem Klima der Toleranz und Aufgeschlossenheit verholfen: „Es kamen immer neue Ideen und Einfluss durch Externe dazu…“.

Dr. Schick versprach den Reservisten wie auch den aktiven Soldaten Wohlwohlen und Solidarität. Umgekehrt wollen sich die alt- und ausgedienten Soldaten in der Stadt nach Kräften einsetzen, wie sie das seit vielen Jahren durch ihre Präsenz beim Volkstrauertag und die Pflege des belgischen Soldatendenkmals am Mühlenpark-Kreisel tun. Dr. Hans-Peter Schick wie Dr. Ralf Heming sprachen sich für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Frauen und Männer aus: „Es schadet keinem, sich eine gewisse Zeit seines Lebens für die Allgemeinheit einzusetzen.“

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FC-Kenner stehen Rede und Antwort – Podcast-Veranstaltung am Donnerstag 21. März

Roggendorf – Fußball-Podcast im Restaurant Zagreb – Der ehemalige Nationalspieler und Profi des 1. FC Köln, Harald Konopka, und der Kölner Buchautor Frank Steffan sprechen in Roggendorf über bessere Zeiten bei den Domstadt-Geißböcken – Fanclub-Chef Henk: „Es wird nicht langweilig“ – Es sind zwei ausgesprochene Kenner, wenn es um die Belange des derzeit abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln geht. Zum einen ist es der Kölner Buchautor, Verleger und Filmemacher Frank Steffan, und zum anderen der ehemalige Spieler der Kölner Geißböcke, Harald Konopka, die am Donnerstagabend, 21. März, ab 18.45 Uhr im großen Gesellschaftsraum des Restaurants Zagreb in Roggendorf in einem öffentlichen Podcast über den FC Köln sprechen und mit den Fans diskutieren werden.

Veranstalter ist der Roggendorfer Fanclub des 1. FC Köln, die „Geißböcke Nordeifel“, die die beiden Protagonisten für den Podcast-Abend gewinnen konnten. Großer Mühe bedurfte das allerdings nicht, denn sowohl der Ex-Profispieler Harald Konopka als auch Buchautor und FC-Kenner Frank Steffan sind Ehrenmitglieder des Roggendorfer Geißbock-Fanclubs.

Harald Konopka ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der von 1971 bis 1984 allein in der Fußball-Bundesliga 352 Spiele absolviert und dabei 21 Tore erzielt hat.  Für den 1. FC Köln bestritt er von 1971 bis 1983 insgesamt 450 Pflichtspiele und belegt damit in der Gesamtstatistik der Kölner den 9. Platz hinter Bernd Cullmann (453) und vor dem Euskirchener Kicker Heinz Flohe (448). Für den 1. FC Köln absolvierte Konopka 335 Bundesliga-Spiele, bei denen er als Außenverteidiger 21 Tore erzielte. Mit den Kölner Geißböcken gewann der heute 71-Jährige in der Spielsaison 1977/78 die deutsche Meisterschaft, und in den Jahren 1977, 1978 und 1983 den DFB-Pokal.

1983 wechselte er für ein Jahr zur Dortmunder Borussia, wo er 17 Bundesliga-Spiele bestritt. Als Jugendspieler, U23-Kicker und Profi im B- und später im A- Kader kickte Konopka zudem 23 Mal in diesen Nationalmannschaften. In Roggendorf wird Harald Konopka somit am 21. März über bessere Zeiten des FC Köln berichten können.

Das kann auch der bekannte Buchautor Frank Steffan, denn kaum ein Kölner kennt die Geschehnisse beim FC Köln auf dem Platz als auch hinter den Kulissen. Sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der heutigen Zeit der Dauerkrise.

Mit Frank Steffan ist ein preisgekrönter Autor und Filmemacher in Roggendorf bei den Geißböcken Nordeifel zu Gast. Er war 1977 zunächst als freier Journalist mit Schwerpunkt Musik tätig und schrieb damals für die Zeitschrift „Musikexpress“. 1981 war er dann erster Chefredakteur der deutschen Ausgabe des „Rolling Stone“. Ein Jahr später gründete er in Köln seinen eigenen Verlag „Edition Steffan“, der Bücher von Autoren von Howard Marks, Bodo Illgner und Astrid Benöhr publizierte.

Frank Steffan schuf die Publikation „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzte“ über den Euskirchener Weltmeister-Spieler Heinz „Flocke“ Flohe, und das Buch „Rolling Stones – Mythos, Legende, Phänomen“. 2019 präsentierte er das Buch Mythos Radrennbahn, in dem die Zeit beschrieben wird, in der der 1. FC Köln einst seine erfolgreichsten Spiele in einem provisorischen Stadion – eben dieser Radrennbahn – absolvierte. Im Sommer 2022 legte Steffan zum 60-jährigen Bestehen der Rolling Stones mit dem Werk „60 Jahre Rolling Stones – Betrachtungen einer unglaublichen Karriere“ seine zweite Dokumentation über die legendäre englische Band vor.

Frank Steffan ist auch ein erfolgreicher Filmemacher: 2015 veröffentlichte er den Dokumentarfilm „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzte“, in dem das Leben und die Karriere des Profifußballers und Weltmeisters von 1974 Heinz Flohe, der 2013 starb, dokumentiert wird.  Beim internationalen Fußballfilmfestival „11mm“ erreichte der Film den zweiten Platz beim Publikumspreis.

2019 schuf Steffan die DVD-Dokumentation „Das Double 1977/78 – Eine Zeitreise mit dem 1. FC Köln“. Der Film zeichnet die erfolgreiche Saison 1977/78 nach, in der dem 1. FC Köln unter Trainer Hennes Weisweiler der Gewinn des DFB-Pokals und der Deutschen Meisterschaft in einer Spielzeit gelang. Dieser Film gewann sogar den ersten Publikums-Preis beim internationalen Fußballfilmfestival „11mm“.

Im Dezember stellten Frank Steffan und Autor Ralf Friedrichs in Roggendorf mit dem Buch „Jonas Hektor – Seine große Karriere in Wort und Bild“ das jüngste Werk des Verlages vor. Der Kölner FC-Kenner Ralf Friedrichs hatte das Buch in Zusammenarbeit mit Steffan geschaffen, nachdem der bekannte FC-Kicker im letzten Jahr die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte.

„Es wird an dem Abend nicht langweilig werden“, verspricht der Vorsitzende des Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“, Günter Henk. Besucher könnten den beiden Podcast-Protagonisten Fragen rund um den Fußballen stellen oder auch mitdiskutieren; egal ob über den FC Köln oder über Themen der deutschen Nationalmannschaft. Günter Henk: „Harald Konopka steht auch für eine Autogrammstunde zur Verfügung“. Des Weiteren könnten alle Fans auch Fotos mit beiden Fußball-Experten gemacht werden.

Verleger Frank Steffan hat an dem Abend eine besondere Überraschung für die Besucher parat. Er bietet zwei Bücher (jeweils 24.90 Euro) aus der Edition Steffan zum Paket-Preis von nur 25 Euro an. Dabei handelt es sich um das neue Buch von Ralf Friedrichs über die Karriere von Jonas Hektor, sowie um das vor drei Jahren erschienene Buch „Maurice Banach – Sie nannten ihn Mucki“ von Thomas Reinscheid und Ralf Friedrichs. Dieses Buch beschreibt den kurzen Lebensweg des 1991 tragisch verunglückten Hoffnungsträgers und Fast-Nationalspielers des 1. FC Köln, Maurice Banach, der nur 24 Jahre alt wurde.

Beginn der Podcast-Veranstaltung am 21. März ist um 18.45 Uhr, der Eintritt beträgt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Platzreservierungen nimmt der Vorsitzende der Geißböcke Nordeifel, Günter Henk, unter der Rufnummer 02443-1674 entgegen.        (Reiner Züll)

 

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Gesundheit Politik

Start des Organspende-Registers – Entscheidung zur Organspende jetzt online festhalten

Region/Berlin – Mit dem Start des Organspende-Registers können Entscheidungen zur Organ- und Gewebespende seit gestern auch online festgehalten werden. Das Register wird schrittweise aufgebaut. Zur Sicherheit müssen sich Nutzerinnen und Nutzer mit einem Ausweisdokument mit eID-Funktion identifizieren.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach:

„Der Start des Organspende-Register ist ein wichtiger Meilenstein, um mehr Organspende möglich zu machen. Zum ersten Mal besteht damit auch die Möglichkeit, online seine Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende zu hinterlegen. Dies ermöglicht den Ärztinnen und Ärzten, auf schnelle und zuverlässige Weise die Spendebereitschaft eines potenziellen Organspenders zu ermitteln. Im Ernstfall werden die Angehörigen von einer schweren Entscheidung entlastet, da eine im Register dokumentierte Entscheidung Klarheit und Sicherheit bietet. Deshalb lautet mein dringender Appell: Fassen Sie eine Entscheidung zur Organspende und halten Sie diese im Register fest!“

Prof. Karl Broich, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM):

„Das Organspende-Register genügt höchsten Anforderungen an die Datensicherheit. Die gespeicherten Erklärungen selbst sowie alle personenbezogenen Daten sind vor Manipulation oder unberechtigtem Zugriff geschützt. Die Daten des Organspende-Registers werden sicher auf einem Server in Deutschland gespeichert. Sichere Verfahren zur Authentifizierung gewährleisten, dass nur die erklärende Person selbst und entsprechend berechtigtes Personal im Krankenhaus auf die Erklärung zugreifen können. Das BfArM wird jährlich die Zahl der im Organspende-Register erfassten Erklärungen veröffentlichen.“

Antworten auf wichtige Fragen 

Was ist das Organspende-Register?

Das Register für Erklärungen zur Organ- und Gewebespende ist ein zentrales elektronisches Verzeichnis, in dem Sie Ihre Erklärung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende festhalten können. Der Eintrag ist freiwillig und kostenlos. Er kann vom Eintragenden jederzeit wieder geändert oder gelöscht werden. 

Wo wird das Organspende-Register geführt?

Das Organspende-Register (www.organspende-register.de) wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt. 

Wie ist das Organspende-Register aufgebaut?

Erster Baustein des Registers ist das Erklärendenportal, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Entscheidung zur Organspende hinterlegen können. Zweiter Baustein ist das Abrufportal, in dem die Entnahmekrankenhäuser Erklärungen suchen und abrufen können, um zu erfahren, ob eine verstorbene Person Organe spenden möchte oder nicht. 

Wie wird das Organspende-Register in Betrieb genommen?

Das Organspende-Register wird stufenweise in Betrieb genommen:

  • Das Erklärendenportal startet am 18. März 2024. Entnahmekrankenhäuser, die zu diesem Zeitpunkt bereits an das Organspende-Register angebunden sind, können mögliche Organspende-Erklärungen suchen und abrufen.
  • Ab dem 1. Juli 2024 müssen alle Entnahmekrankenhäuser an das Organspende-Register angebunden sein. Sie können dann im Abrufportal mögliche Organspende-Erklärungen suchen und abrufen.
  • Ab Juli bis spätestens Ende September 2024 wird die Abgabe der Erklärung mithilfe der Digitalen Identität für Versicherte (GesundheitsID) ermöglicht.
  • Ab dem 1. Januar 2025 können die Gewebeeinrichtungen die Bereitschaft zur Gewebespenden bei potentiell Spendenden über das Abrufportal klären.

Bis das Organspende-Register vollständig in Betrieb ist, sollten Sie Ihre Entscheidung weiterhin auf einem Organspendeausweis oder in der Patientenverfügung festhalten. Beide Dokumente bleiben auch nach der vollständigen Inbetriebnahme des Registers gültig.

Warum sollte ich meine Entscheidung im Organspende-Register festhalten?

Eine im Organspende-Register dokumentierte Entscheidung sorgt für Klarheit und Sicherheit: Das Selbstbestimmungsrecht bleibt gewahrt, und Angehörige sowie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte um eine Entscheidung entlastet. Im Gegensatz zum Organspendeausweis, der zum Beispiel verloren gehen kann, ist das Organspende-Register immer verfügbar. Im Ernstfall kann das zum Abruf berechtigte Personal im Krankenhaus jederzeit darauf zugreifen und die entsprechende Erklärung einsehen.

Wie kann eine Erklärung im Organspende-Register abgegeben werden?

Wenn eine Erklärung über www.organspende-register.de abgegeben wird, kann man ein NFC-fähiges Smartphone oder NFC-fähiges Tablet oder einen Computer bzw. einen Laptop nutzen.

Wo werden die Daten gespeichert?

Die Daten des Organspende-Registers werden sicher auf einem Server in Deutschland gespeichert.

Wer hat im Ernstfall Zugriff auf meine Daten?

Nur die abrufberechtigten Personen eines behandelnden Krankenhauses können eine Registerabfrage durchführen, sofern im konkreten Fall die Voraussetzungen für eine Organ- und Gewebeentnahme grundsätzlich vorliegen. Dies ist der Fall, wenn der Hirntod unmittelbar bevorsteht, vermutlich bereits eingetreten ist bzw. bereits festgestellt wurde. Bei den abrufberechtigten Personen handelt es sich ausschließlich um Ärztinnen und Ärzte sowie Transplantationsbeauftragte. Diese wurden vom Krankenhaus gegenüber dem Register benannt und müssen sich vor der Suche nach einer Erklärung im Register authentifizieren.

Wie sicher ist eine Erklärung im Organspende-Register?

Die Registerdaten sind nicht öffentlich einsehbar und vor dem Zugriff unbefugter Dritter geschützt. Jede Person, die eine Erklärung im Organspende-Register abgeben, ändern oder widerrufen möchte, muss sich zunächst mittels sicherer Verfahren authentifizieren. Auch der Abruf der Erklärung durch berechtigtes Personal des Krankenhauses ist nur nach dessen vorheriger Registrierung und Authentifizierung möglich.

Welche Alternativen gibt es zum Organspende-Register?

Entscheidungen für oder gegen eine Organ- und Gewebespende können auch weiterhin zum Beispiel im Organspendeausweis, in der Patientenverfügung oder jeder weiteren schriftlichen Form festgehalten werden. Ebenso ist weiterhin eine mündliche Mitteilung an die Angehörigen möglich und sinnvoll. Einen Organspendeausweis kann man unter www.organspende-info.de/organspendeausweis-download-und-bestellen/ online ausfüllen, selbst ausdrucken oder kostenfrei als Plastikkarte bestellen.

Bleibt die Erklärung zur Organ- und Gewebespende in einer Patientenverfügung oder im Organspendeausweis auch nach dem Start des Organspende-Registers gültig?

Ja. Erklärungen zur Organ- und Gewebespende können weiterhin in einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung festgehalten werden. Wichtig: Es gilt immer die jüngste Erklärung zur Organ- und Gewebespende.

Weitere Fragen beantwortet die BZgA auf ihrer Informationsseite zum Organspende-Register:

https://www.organspende-info.de/organspende-register

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„Wir wissen, was wir an Euch haben!“ – DRK Zülpich lud zum Frühlings-Empfang im Seehaus

Zülpich – „Blutspender sind Lebensretter!“ Deswegen standen sie auch im Fokus beim Frühlingsempfang des DRK-Zülpich im örtlichen Seepark. Ebenso ging es um langjährige Mitglieder des DRK und sowohl die Herausforderungen des vergangenen Jahres als auch der Zukunft.

Über 120 (Ehren-)Gäste wie die stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Wallraff, weitere Verwaltungsmitglieder, Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Politik und Vereinen, der Firma „Takasago Europe“ sowie des Ortvereins und der Rotkreuz-Jugend ließen sich dies nicht entgehen. Musik kam von Peter Huth am Keyboard, im Anschluss aß man gemeinsam zu Mittag.

Herausforderungen „miteinander stemmen“

In frühlingshaftem Seeambiente leitete den Empfang wie gewohnt ein Film ein, der die vielen Arbeitsbereiche der rund 430.000 aktiven Mitglieder des DRK auf dem Land, im Wasser und der Luft zeigte. Im Anschluss schwang dann die rotkreuz-eigene Seniorentanzgruppe „Römerschwalben“ das Tanzbein, bevor der Ortsverbands-Vorsitzende Lothar Henrich nach schallendem Applaus Worte an die Anwesenden richtete.

„Ich freue mich sehr, dass wir hier heute wieder zusammenkommen. Wir wollen Euren großen Einsatz für das Rote Kreuz ehren. Wir wollen aber auch allen Ehrengästen und insbesondere der Zülpicher Stadtverwaltung, der Feuerwehr und der Polizei danken, mit der wir stets reibungslos und auf kurzem Dienstweg zusammenarbeiten können!“, so Henrich.

Silvia Wallraff schloss sich ihm an und betonte neben den „Alltagsaufgaben“ des Ortsvereins insbesondere die wertvolle Arbeit beim „Smurfit-Kappa“-Großbrand, dem Festival „Into the Madness“ und natürlich den zahlreichen betreuten Blutspendeterminen.

„Ihr alle seid Teil der weltweiten Bewegung, denn ohne euch gäbe es kein Rotes Kreuz!“, stellte auch Karl-Werner Zimmermann, der Vorsitzende des Roten Kreuzes im gesamten Kreis Euskirchen, stolz fest: „Unser Aufgabenspektrum ist breit, auch in diesem Jahr liegen wieder viele Aufgaben vor uns. Doch zum Glück wissen wir, was wir an Euch haben!“

Auch wenn neben der Fußball-EM und weiteren Großveranstaltungen auch in diesem Jahr wieder viel auf dem Plan steht, sei er zuversichtlich, die Herausforderungen „miteinander stemmen“ zu können.

„Wer, wenn nicht wir?“

Doch auch im Ausland werden die Helfer aus der Region benötigt. So wie Regine Reim, die schon so ziemlich überall mitgeholfen hat: bei der Flutkatastrophe 2021, Ebola in Westafrika, Covid-19 im Tönnies-Werk, im Ukraine-Krieg oder bei weiteren humanitären Notlagen und Katastrophen auf dem ganzen Erdball.

In ihrem Vortrag zeigte sie Impressionen, erzählte vom Leid der Menschen und ermahnte die nicht zu vergessen, die weiterhin Hilfe benötigten. Sie stellte fest: „Leid kennt keine Religion. Wer soll also helfen, wenn nicht wir als Rotkreuz-Familie in 191 Ländern weltweit? Deshalb danke ich Euch herzlich für Euren Einsatz!“ Das Publikum antwortete ihr mit großem Applaus.

1337 Spenden

Dann war die Zeit auch schon Reif für den Jahresrückblick des Zülpicher DRK-Gemeinschaftsleiters Thomas Heinen. Über 5857 ehrenamtliche Helferstunden haben die insgesamt 102 Helfer auf dem Tacho. Neben Ausbildungen, Übungen, Sanitätsdiensten, Blutspendeterminen und mehr habe man auch Großeinsätze erfolgreich gemeistert. So zum Beispiel kürzlich die Versorgung der Polizeikräfte bei einer „Greenpeace“-Demo in der Obergartzemer Molkerei der „Hochwald Milch eG“.

Doch auch große kommende Herausforderungen stellte er heraus. Ebenso waren Blutspenden Thema – mit ganzen 1337 Stück im vergangenen Jahr. Er freue sich sehr über das „vorbildliches Engagement“ der Spender und Helfer. Schließlich dankte er allen Freiwilligen, Führungskräften, öffentlichen Behörden und der Feuerwehr für die „gute Zusammenarbeit auf freundschaftlicher Ebene“, bevor die offiziellen Ehrungen anstanden.

„Wollte Menschen helfen“

Mit Geschenkkörben, Urkunden und goldenen Ehrennadeln des DRK-Blutspendedienstes West wurden erst die Blutspender honoriert, die insgesamt 1350 Blutspenden in einer Gesamtmenge von 675 Litern gespendet hatten. Für 25 Spenden: Victoria Bell, Mike Dieffenbach, Yannik Fischer, Bernhard Rücker, Anna Steinmann, Sascha Ayaz, Ingeborg Faßbender-Mohr, Marijke Kilber, Markus Kiwall und Peter Josef Grote. Für 50 Spenden ehrte man Karin Zingsheim, Frank Schröder, Ursula Sperlich, Bernd Albert Weber, Marion Haas-Augé, Anette Wagner und Elisabeth Pilnei. Olaf Haase und Maria Liebertz hatten 75 Spenden erreicht.

Die „Königsklasse“ von 100 Spenden hatten Johann Peter Winter, Christoph Bildstein, Martin Spiering und Wolfgang Jäckel erreicht. „Kaiser“ wurde Werner Eichler, der mit 200 Spenden eine echte Premiere erreicht hatte. Der ehemalige Kraftfahrer hatte mit 18 Jahren begonnen, seinen Lebenssaft zu spenden. 100 Liter Blut sind dabei bisher zusammengekommen, also die zwölf-ein-halb fache Menge eines durchschnittlichen Körpers. Und warum? Ganz einfach: „Ich wollte Menschen helfen“, so Eichler. Aufhören wolle er aber noch lange nicht. Ganz zur Freude von Thomas Heinen: „Meinen größten Respekt!“

„Wir sind Helden!“

Geehrt wurden aber auch Helfer, die sich in ihren aktiven Dienstjahren unverzichtbar gemacht haben. Conny Zillingen für fünf Jahre, Brigitte Kremer für 15 Jahre, Daniel Böser und Burkhard Rhiem für 20 Jahre, Gabriele Schleiermacher für 30 Jahre, Jürgen Reifferscheidt für 35 Jahre und schließlich Ilse Henrich für 55 Jahre.

Bevor der offizielle Teil endete und das gemeinsame Mahl begann, verabschiedete Thomas Heinen noch einen „langjährigen Freund“. Denn Bernd Klein vom Bezirksdienst der Polizei geht in den Ruhestand. Heinen dankte ihm herzlich für die „stets gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ und überreichte ihm schmunzelnd sein „letztes Lunchpaket“.

Nach einem Abschlussfilm, der klarstellte „Wir sind Helden!“, verabschiedete sich Heinen bis zum nächsten Jahr – und das reichhaltige Buffet war eröffnet.

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Tourismus

Frühlingszauber am Laacher See – Tourist-Information öffnet ihre Pforten für die neue Saison

Maria Laach – Der Frühling steht vor der Tür und die Tourist-Information am Laacher See öffnet rechtzeitig ihre Türen, um Familien und Entdeckungslustige in der Sagenhaften Vulkanregion begrüßen zu dürfen. Das Team freut sich auf Anfragen, stellt individuelle Tagesprogramme für Gruppen oder Einzelreisende zusammen und gewährt auch gerne den ein der anderen Geheimtipp rund um Maria Laach und die Sagenhafte Umgebung.

Die Tourist-Information bietet eine Fülle von Serviceleistungen, berät zu Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten und ist gut darauf vorbereitet, Wanderern, Familien, Gruppen- oder Tagesgästen unvergessliche Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse zu vermitteln.
Kleine und Große können gemeinsam die faszinierende Geschichte des Klosters Maria Laach erkunden. Spannende Führungen durch die geheimnisvollen Mendiger Lava-Keller und eine entschleunigende Fahrt mit dem Vulkan-Expreß durch das idyllische Brohltal bieten unvergessliche Erlebnisse. Im Rauscher Park in Plaidt kann dem wilden Wasser gelauscht und die Natur in vollen Zügen genossen werden, um nur einige Abenteuer zu nennen.

Neben den klassischen Angeboten werden auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von geführten Wanderungen bis hin zu kreativen Workshops angeboten – hier ist für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Den frisch gedruckten Flyer „Wanderungen und Kurse 2024“ können sich Interessierte vor Ort kostenfrei abholen oder auch zuschicken lassen.

Die letzte Juli-Woche sollte schon jetzt im Kalender vorgemerkt werden: Die vielfältige Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“ – mit der großen RPR-Abschluss-veranstaltung und einzigartigem simulierten Vulkanausbruch am Samstag, 27. Juli in Nickenich.

Neugier geweckt?! Die Türen der Tourist-Info sind täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Besucher und Gäste herzlich willkommen. „Wir see´n uns“ in der Sagenhaften Vulkanregion Laacher See!

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Wirtschaft

BMW M & BMW etablieren den Nürburgring als Heimat der Marken

Nürburg – Neue, offizielle Fahrzeug-Partnerschaft läuft zunächst bis 2026 – BMW ist neuer, offizieller Fahrzeugpartner des Nürburgrings. Mindestens bis 2026 kommen die Dienst- und Streckensicherheitsfahrzeuge für die Rennstrecken-Mitarbeiter aus dem Hause des bayerischen Automobilherstellers. Neben dem bereits bestehenden Engagement der Performance-Marke BMW M am Nürburgring, bedeutet die nun beschlossene Fahrzeugpartnerschaft einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit und der Präsenz von BMW an der legendären Rennstrecke.

Insgesamt 25 neue BMWs stärken im ersten Schritt den Fuhrpark des Nürburgrings. Neun davon werden in Zukunft auf der Rennstrecke im Rahmen der Streckensicherheit unterwegs sein. Acht BMW 330i xDrive Touring und ein BMW X1 xDrive23i kommen auf der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke zum Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Hierfür wird den Fahrzeugen ein Nürburgring-eigenes, auffälliges Design mit Warn-Elementen verpasst, um jederzeit gut von allen Rennstreckennutzern wahrgenommen zu werden. Beispielsweise von Touristenfahrern oder Teilnehmern der Sportfahrertrainings. Als Dienstfahrzeuge stehen der 1er, 3er sowie der X1 und X3 den Mitarbeitern in Zukunft zur Verfügung. Auch diese sind mit Design-Elementen der Nürburgring-Silhouette und dem Nürburgring-Schriftzug ausgestattet und somit ansprechende Aushängeschilder der vielseitigen Eventlocation.

Nürburgring bereits Heimat der Marke BMW M
Die Fahrzeugpartnerschaft ist ein weiterer Baustein des bayerischen Automobilherstellers am Nürburgring. Die Performance-Marke BMW M kennen Nürburgring-Besucher, Touristenfahrer oder Fernsehzuschauer nur zu gut. Sowohl die BMW M Power Tribüne an der Grand-Prix-Strecke als auch die BMW M Brücke direkt über der Start-und-Zielgerade sowie die Werbebande an der „alten Boxengasse“ entlang der Nordschleife sind weithin sichtbar und gehören fest zum Bild des Nürburgrings. Bei den Fahraktivitäten gehört der Automobilhersteller mit seiner Driving Experience ebenfalls zu den intensivsten Nutzern der Rennstrecke. 2021 startete BMW M zudem die Etablierung des Nürburgrings als Heimat der Marke. Herzstück dieser Kooperation, die zunächst bis einschließlich 2025 dauert, ist der BMW M Showroom im ring°boulevard, der für die Besucher des Nürburgrings zu ausgewählten Terminen öffnet.

Am 22. März startet die Motorsport-Saison am Nürburgring. Ob auf oder neben der Rennstrecke. BMW ist auf jeden Fall gut sichtbar mit dabei.

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Top-Events

Erstes Open Air Konzert der Saison im Seepark Zülpich – Freier Eintritt zur Saisoneröffnung am 24. März

Zülpich – Ein Frühlingstag mit Live-Musik von „Jack is Back“ – Seepark Zülpich begrüßt den Frühling mit buntem Familientag –
Einmaliger Rabatt für die Dauerkarte 2024 – Endlich ist es soweit – Frühlingserwachen im Seepark Zülpich! Mit buntem Familienprogramm, rockiger Live-Musik und voraussichtlich bestem Wetter startet der Seepark Zülpich am Sonntag, 24. März ab 11 Uhr in die Jubiläumssaison 2024. Für Jung und Alt wird an diesem Tag einiges geboten: Entdecken Sie bei einem Spaziergang die ersten Frühblüher und lassen Sie sich von der Zülpicher Riviera faszinieren. Genießen Sie ein kühles Getränk oder einen Cappuccino mit Blick auf den Wassersportsee während sich die kleinen Gäste auf dem rund 15 Meter hohen Kletterberg vergnügen, den Park auf dem Pony erkunden, sich von einer Kinderschminkerin verzaubern lassen oder die Tiere am Streichelzoo bestaunen.

Weiterhin fasziniert eine Märchenerzählerin mit ihren Geschichten die ganze Familie. Auch der Flying Fox-Park startet mit Vollgas in die neue Saison. Seien Sie dabei, wenn der Flying Fox Hochseil-Kletterpark mit Blick in die Eifel aus dem Winterschlaf erwacht. Beim ersten Open Air Konzert der Saison stehen „Jack Is Back“ auf der Bühne und präsentieren zur Saisoneröffnung energiegeladene Live-Musik vor der See-Kulisse.

Von sanften Tönen, die Balsam für die Seele sind, bis hin zu mitreißender Rockmusik, bietet die Band rund um Frontfrau Simone Altheide den richtigen Groove, um die neue Jahreszeit Willkommen zu heißen. Unterstützung bekommt sie von Frank Altheide, der mit seinen Gitarren den Klangteppich webt sowie von Peter Kindler und Peter Kalff, den Rhythmus-Architekten der Band. Es erwartet Sie ein Repertoire aus Eigenkompositionen sowie Coverversionen mit viel Emotionen und mitreißenden Performances.

Gleichzeitig lädt der Seepark zum Tag der offenen Tür ein. Lernen Sie den Park und das Team kennen und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen. Einmalig haben Sie an diesem Tag die Chance, die Dauerkarte 2024 noch einmal zum rabattierten Preis aus dem Vorverkauf zu erwerben.

Die Saisoneröffnung findet am Sonntag, 24. März 2024 von 11 – 18 Uhr statt. Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei.