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Wirtschaft

Wachstums-Wettbewerb: Neun Unternehmen in finaler Runde

Aachen – Die GründerRegion Aachen hat im Rahmen von „AC² – die Wachstumsinitiative“ neun Unternehmen für die Teilnahme am finalen Pitch Mitte Mai nominiert. Sie haben die Gutachter mit besonders gelungenen und viel versprechenden Wachstumskonzepten überzeugt. Diese waren nach ihrer Einreichung mit Unterstützung ehrenamtlicher Berater bearbeitet und bewertet worden.

„Die Corona-Pandemie stellt die Wirtschaft vor besondere Herausforderungen. Die negativen Auswirkungen treffen aber nicht alle Unternehmen gleichermaßen. Das zeigen die Nominierten: Sie haben für sich Wachstumschancen erkannt und durch ihre eingereichten Pläne festgelegt, wie sie ihre Chancen wahrnehmen können“, sagt Christian Laudenberg, Geschäftsführer der GründerRegion Aachen. „Damit zeigen die Unternehmer, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Wachstumschancen ergreifen können.“

Mitte Mai entscheidet eine Jury darüber, welches der neun Unternehmen den überzeugendsten Wachstumsplan abgegeben hat. Sie besteht aus hochrangigen Vertretern der lokalen Wirtschaft. Die Teilnehmer des Wettbewerbs stellen ihre Pläne in Form kurzer Pitches vor. Anschließend werden drei Gewinner ermittelt. Sie werden im September im Rahmen einer Prämierungsfeier von „AC² – die Wachstumsinitiative“ verkündet.

Folgende Unternehmen wurden nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

Blend + GmbH, Düren: Der Lieferant von Additiven zur Kunststoffproduktion baut seine Produktionskapazitäten aus.

Bluebird Events GmbH, Aachen: Die Event-Agentur im Bereich Personalmarketing/Recruiting entwickelt verstärkt Spiele für Online-Teams.

Huppertz & Verstraeten GbR, Aachen: Die Meisterwerkstatt im Geigenbau erweitert ihre digitalen Beratungsmöglichkeiten.

IBK – Ingenieurbüro Dr.-Ing. Ernst Klütsch, Kreuzau: Das Ingenieurbüro liefert Hilfsmittel für die Fertigung von Kunststoffrohren und erweitert das Portfolio um den Geschäftsbereich Messtechnik.

INperfektion GmbH, Wegberg: Der Full-Service-Provider für Automatisierungslösungen hat ein System zum Spülen von Besteck in Großgastronomiebetrieben entwickelt.

Kloecker GmbH, Stolberg: Der Marketing-Dienstleister soll zu einem „eService Unternehmen“ ausgebaut werden.

MyTOS GmbH, Aachen: Der Anbieter einer Technologie zur Optimierung von Präzisionswerkzeugen dezentralisiert sein Logistikkonzept, um eine bessere lokale Verfügbarkeit zu ermöglichen.

Physio Terstappen, Aachen: Der Physiotherapeut setzt auf betriebliche Gesundheitsvorsorge, hat ein Online-Studio aufgebaut und bietet neben Präsenzterminen auch Webinare an.

Physio Vision GbR, Wassenberg: Die Physio-Vision GbR erbringt physiotherapeutische Leistungen und hat den Service „ProPhys“ entwickelt. Mit ihm soll das Spektrum therapeutischer Möglichkeiten erweitert werden.

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Umstieg aufs E-Bike an zwei Velocity-Ladestationen in Alsdorf möglich

Alsdorf – Für die Kurzstrecke in der City oder für bis zu 70 Kilometer Reichweite pro Ladung: Der Umstieg auf das Leih-E-Bike ist nun auch in Alsdorf an zwei Velocity-Stationen möglich. Am Bussammelpunkt am Annapark sowie vor dem Rathaus an der Hubertusstraße sind die Stationen installiert, an denen jeweils bis zu zwölf Räder bereitstehen und aufgeladen werden.

Susanne Lo Cicero-Marenberg, Technische Beigeordnete der Stadt Alsdorf, begrüßte das Angebot bei der Vorstellung, das nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zu einer klimafreundlicheren Mobilität sei. „Wir hoffen, dass es intensiv genutzt wird.“ Dafür könnten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sorgen, die die Räder für Dienstfahrten nutzen können. Auch anderen Berufspendlern und Freizeitradlern stehen sie zur Verfügung. Vor allem letztere Zielgruppe nehme deutlich zu, sagte bei der Vorstellung Saskia Thelen, „Head of Marketing“ bei Velocity. Und in Alsdorf gibt es zahlreiche Ziele – von Cinetower über Energeticon bis Freizeitgelände -, die sich bequem per Rad erreichen und verbinden lassen.

14 Kilometer betrage die durchschnittliche Fahrtlänge der Räder, die im Halb-Stunden-Takt per App entleihbar sind. Insgesamt 77 Stationen betreibt Velocity in der Region, so sind auch Fahrten mit einer Abgabe des Rades in einer anderen Kommune möglich. Auch der Klimaschutzmanger der Stadt Alsdorf, Marco Stabe, Bauamtsmitarbeiter Damian Toporowski und der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Heinrich Plum, begrüßten die neuen Stationen für Alsdorf.  (apa)

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Gemeinde-Schwestern plus unterstützen erfolgreich Impfkampagne

Ahrweiler – Seit Beginn dieses Jahres unterstützen die vier Gemeindeschwestern plus im Kreis hochbetagte Menschen über 80 Jahre, die (noch) keinen Pflegegrad und keine sonstige Unterstützung haben, auch bei Fragen rund um das Thema Corona-Impfungen. Mit Hilfe der Gemeindeschwestern plus konnten in bislang 158 Fällen erfolgreich Terminierungen im Impfzentrum Gelsdorf vorgenommen werden (Stand 31. März 2021). Über 800 Anfragen in Zusammenhang mit den Impfungen wurden bearbeitet.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler dankt den Gemeindeschwestern plus ausdrücklich für ihr Engagement: „Ich bin sehr froh, dass wir dieses ergänzende Angebot im Kreis haben und es von den älteren Menschen so gut angenommen wird“. Karl-Heinz Porz, Leiter des Kreissozialamts, ergänzt: „Es ist gerade in der jetzigen Situation sehr wichtig, vor allem ältere Menschen zu unterstützen. Nur so kann die Impfkampagne ein Erfolg werden.“

Die Unterstützung wird von den Seniorinnen und Senioren gerne und sehr dankbar in Anspruch genommen, wie Petra Jeandrée, Gerlinde Brenk, Sabine Kröll und Ingrid Neubusch übereinstimmend berichten. Die Gemeindeschwestern plus informieren auch über Beförderungsmöglichkeiten zum Impfzentrum, stellen entsprechende Kontakte zu Fahrdiensten und Angeboten her, begleiten Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen zu den Impfterminen und nehmen, wenn es keine anderen Beförderungsmöglichkeiten gibt, in Einzelfällen auch selbst Fahrten zum Impfzentrum vor. Nebenbei ergeben sich dadurch auch neue Kontakte, die für die weitere Beratungsarbeit genutzt werden können.

Die Gemeindeschwestern plus beraten auch weiterhin hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber doch hier und da merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Die Gemeindeschwestern plus kennen Möglichkeiten, die den Alltag erleichtern und die Gesundheit stärken können. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Falls notwendig, sind auch Hausbesuche unter Beachtung der Hygieneregeln möglich. Zudem wurden alle vier Gemeindeschwestern plus mit Corona-Schnelltests ausgestattet, die zu Beginn des Hausbesuchs vorgenommen werden können. Dies dient der zusätzlichen Sicherheit sowohl der älteren Menschen als auch der Gemeindeschwestern plus.

Kontakt:

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Gemeinde Grafschaft: Ingrid Neubusch, Telefon: 02641/759-860;

Verbandsgemeinde Brohltal und Verbandsgemeinde Bad Breisig: Sabine Kröll, Telefon: 02636/975-899;

Stadt Sinzig und Stadt Remagen: Gerlinde Brenk, Telefon: 0178/1196-334;

Verbandsgemeinde Adenau und Verbandsgemeinde Altenahr: Petra Jeandrée, Telefon: 02691/305-615

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Kreis Ahrweiler gefördert. Weitere Informationen unter www.kreis-ahrweiler.de > Bürgerservice > Soziales > Gemeindeschwester plus.

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Top-Events

Georgsfest abgesagt! Keine Maifeier am Georgspütz

Mechernich-Kallmuth – Der Musikverein Kallmuth war schon einen Tag zuvor abgesprungen, Mitstreiter aus dem Sachausschuss Sankt-Georgsritt des Pfarreirates rieten ebenfalls zum Verzicht. Am gestrigen Dienstag sagte Pfarrer Erik Pühringer die geplanten Feierlichkeiten am 1. Mai am Georgspütz ab.

Er hätte dort am Samstag ab 12 Uhr unter freiem Himmel eine Festmesse zum Gedenken des Pfarrpatrons und Reiterheiligen Georg zelebrieren wollen, Diakon Manni Lang sollte die Predigt halten. Weitere internationale Konzelebranten hatten in den Personen von Pfarrer Dr. Innocent Dim aus Nigeria und Father Mathew Varughese aus Indien bereits zugesagt.

Der St. Georgsritt am 1. Mai hat in Kallmuth eine lange Tradition. Nachweislich seit 1666 ziehen Prozessionen zum Freiluft-Gottesdienst am Georgspütz zwischen Vollem und Urfey, seit 1952 in Form einer Reiterprozession. Nach einjähriger Corona-Zwangspause sollte das Georgsfest am 1. Mai 2021 unter hohen Sicherheitsstandards wieder begangen werden.

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Schleidener Schnelltest-Zentrum wird gut angenommen

Schleiden – Seit dem 19. März 2021 finden in der Zweifachturnhalle in Schleiden am Mühlenberg kostenlose Testungen auf COVID-19 statt. Die Stadt Schleiden hat an diesem Tag das Kommunale Schnelltestzentrum in Kooperation mit der Eifel-Apotheke aus Gemünd, vertreten durch Inhaberin Anita Rütz und Filialleiter Feras Haffar, in Betrieb genommen.

Carlo Dederichs ist für die Organisation des Schnelltestzentrums zuständig. Foto: Stadt Schleiden

Seit der Eröffnung wurden insgesamt 3.043 Personen getestet.  Dabei fielen neun Tests positiv aus (Stand 25. April). Die Tests werden durch ehrenamtliche Helfer unter Aufsicht von Fachpersonal durchgeführt: Auf einen Aufruf in den Social-Media-Kanälen der Stadt Schleiden im März hatten sich über 100 Personen als ehrenamtliche Helfer gemeldet.

Für die Organisation des Kommunalen Schnelltestzentrums sowie für die Koordination der ehrenamtlichen Helfer ist der städtische Mitarbeiter Carlo Dederichs zuständig.

Die flächendeckende Testung ermögliche einen Schritt in Richtung Normalität und gebe eine große Vergewisserung, den gesundheitlichen Zustand der Personen besser einzuschätzen. Diese Maßnahme sei schnell und zuverlässig, um die Infektionskette zu unterbrechen, so Haffar. „Unser Erfolg besteht darin, wenn wir unsere fachliche Leistung für die gesellschaftlichen Aktivitäten und für die gesundheitlichen Aspekte der Bürger*innen liefern können. Toll, wie kooperativ die Bürger*innen in unserer Region sind. Besonders schön dabei ist, wenn sich die Testwilligen für unsere Leistung bedanken. Das ist die beste Anerkennung, die wir uns wünschen“, resümiert Haffar nach dem rund fünfwöchigen Betrieb des Schnelltestzentrums.

Bis jetzt wurden einige positive Fälle entdeckt, die direkt zu einem PCR-Test bei den Ärzten weitergeleitet wurden. Die PCR-Testmethode kann eine Aussage über das Vorhandensein des COVID-19-Virus im Abstrich und über die Viruslast treffen. Das hilft den Ärzten, je nach Vorerkrankung, Alter etc. frühzeitig genug zu handeln. Nach Einschätzung von Haffar erreiche man mit dieser Strategie den besten Erfolg und die höchste Sicherheit bei der Bekämpfung der Pandemie.

Wichtige Hinweise

  • Alle Bürgerinnen und Bürger werden getestet
  •          Der Schnelltest ist kostenlos
  •          Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich
  •          Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit
  •          Sie dürfen das Schnelltestzentrum nur mit einer medizinischen Maske bzw. FFP2 Maske betreten
  •          Minderjährige im Alter ab 6 Jahren müssen von einer
    erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Bitte lassen Sie Kinder unter 6 Jahren vom Kinderarzt oder Hals-Nasen-Ohrenarzt testen.
  •          Sie dürfen das Kommunale Schnelltestzentrum nur aufsuchen, wenn Sie
    absolut symptomfrei sind. Falls Sie unter einem der bekannten Symptome für COVID-19 leiden, sollten Sie Ihren Hausarzt kontaktieren
  •          Sie erhalten eine Bescheinigung über das negative Testergebnis

Öffnungszeiten

Samstag, 1. Mai          10:00 bis 12:00 Uhr

montags bis freitags   16:00 bis 19:30 Uhr

samstags                     09:00 bis 12:00 Uhr

sonntags/feiertags     10:00 bis 12:00 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Website der Stadt Schleiden unter www.schleiden.de. Auf der Startseite finden Sie den Link zur Infoseite des Kommunalen Testzentrums. Dort werden alle aktuellen Informationen bereitgestellt.

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Erdrutsch K 29 – Dankeschön an „Problemlöser“

Kordel/Trier-Land – Der Hochmark bei Kordel war vor kurzem eine bundesweite Medienaufmerksamkeit gewiss, als ein Erdrutsch mehrere Meter der einzigen Verbindungsstraße und mit ihr einen PKW sowie einen Holztransporter wegriss.

Für die etwa 40 Anwohner*innen des auf einem Hochplateau gelegenen Kordeler Ortsteils und den Verantwortlichen in der Verwaltung stellte sich damit allerdings die Frage, wie die Versorgung für die Zeit der Wiederherstellung der Straße sichergestellt werden kann. Unschätzbare Hilfe leistete in dieser Situation Michael Maier, Bürger der Hochmark und aktives Mitglied der Feuerwehr Kordel, der sich spontan als „Problemlöser“ zur Verfügung stellte.

Als einer der ersten an der Unfallstelle half er dem verletzten Fahrer des Unfall-PKWs und organisierte parallel die Sicherung des abgerutschten LKW mit Hilfe eines ebenfalls auf der Hochmarkt lebenden Forstunternehmers.

Noch während die Sicherungsmaßnahmen liefen, half Michael Maier bei der Lösung einer Vielzahl von Problemstellungen, wie etwa der Postzustellung, der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, der Müllentsorgung und vielem mehr. Bis zur Wiederherstellung der Straße fungierte er als Bindeglied zwischen den Anwohner*innen der Hochmark und den beteiligten Verwaltungen.

Für dieses außerordentliche bürgerliche Engagement sprachen ihm Bürgermeister Michael Holstein, Kordels Ortsbürgermeister Medard Roth und Matthias Wagner, Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz der Verbandsgemeinde Trier-Land ein besonderes Dankeschön aus. Bürgermeister Holstein überreichte Michael Maier eine Dankurkunde und einen Präsentkorb mit regionalen Produkten.

Der Dank von Bürgermeister Holstein und Ortsbürgermeister Roth richtete sich auch an das Holzrückeunternehmen Reuter für die schnelle Hilfe bei der Sicherung des verunfallten LKW.

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Wirtschaft

„Digitaler Einkaufsbummel“ in neuem Format

Aachen – In Aachen findet der „Digitale Einkaufsbummel“ am Donnerstag, 29. April, bereits zum vierten Mal statt. Und das in einem neuen Format – als Instagram-Live-Shopping Event von 18 bis 20 Uhr. Damit wird den teilnehmenden Geschäften noch mehr Raum für die Produktvorstellung und die Inspiration der Kund*innen eingeräumt. Projektleiterin Jalina Maaßen berichtet, dass es Einzelhändler*innen in der Stadt gibt, die mit Instagram-Live-Shopping bereits sehr gute Erfahrungen gemacht haben.“ Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen, ergänzt: „Im Projekt „Hybrider Einzelhandel“ erproben wir eine Vielzahl von Formaten, um Aachener Handel und Gastronomie unterschiedliche digitale Möglichkeiten aufzuzeigen. Wir wollen diesmal mit Instagram testen, wie der digitale Einkaufsbummel über einen Social-Media-Kanal in Aachen ankommt“.

Mit dabei sind sechs Geschäfte aus der Innenstadt. Diese widmen sich in Kurzpräsentationen dem Thema des Abends „Kleinigkeiten, die glücklich machen – Inspirationen für Mutter- und Vatertag“. Über den Instagram-Kanal @hybrider.einzelhandel.ac präsentieren die sechs Händler*innen live und in Farbe in jeweils zwanzig Minuten eine Auswahl ihrer Produkte. Darüber hinaus verlosen sie zwei gemeinsam gestaltete und gepackte Überraschungs-Geschenkeboxen für Mama und Papa. Zuschauen lohnt sich also. Die Teilnahmebedingungen für die Verlosung werden über den Instagram-Kanal des Projekts veröffentlicht.

Infos zum vierten digitalen Einkaufsbummel sowie eine Auflistung der teilnehmenden Einzelhändler*innen gibt es im Internet unter www.hybrider-einzelhandel-aachen.de und / oder per Mail-Adresse hybrider.einzelhandel@mail.aachen.de. Eine Anmeldung zur Aktion ist nicht erforderlich. Der Zugang erfolgt über den Instagram-Account @hybrider.einzelhandel.ac und / oder über die Accounts der teilnehmenden Geschäfte.

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Tourismus

Probenbeginn bei den Burgfestspielen Mayen

Mayen – Bei strahlendem Sonnenschein hat das Team der Burgfestspiele Mayen am Montag den Probenbetrieb aufgenommen und beginnt mit der Arbeit am Familienstück „Die Schöne und das Biest“ in der Regie von Catharina Fillers. Die Freude war nach dem festspiellosen Sommer 2020 in den Gewerken und im Ensemble gleichermaßen groß. „Man kann es noch gar nicht so richtig glauben“, war ein immer wieder gehörter Satz. Die Festspiele werden zwar einerseits alles für ein Gelingen des Theatersommers 2021 tun, wollen aber für die eigenen Mitarbeitenden und später für das Publikum auch ein möglichst sicheres Theatererlebnis bieten. Ein umfangreiches Hygienekonzept muss dafür eingehalten werden, das sich in alle Bereiche des Theaterbetriebs erstreckt. Alle Ensemblemitglieder von außerhalb haben direkt vor der Anreise einen PCR-Test gemacht und werden nun täglich von eigens geschultem Personal mit Schnelltests auf das Coronavirus getestet. Für den Fall eines positiven Testergebnisses wurde eine Kooperation mit dem Labor Koblenz geschlossen, die ermöglicht, dass das Ergebnis binnen weniger Stunden mit einem PCR-Test verifiziert werden kann.

Die Burgfestspiele werden also ab sofort „hochgefahren“ und der Probenbetrieb wird für alle fünf Eigenproduktionen bis zur Premiere geführt. „Wir hoffen natürlich sehr, dass wir dann am 6. Juni auch wirklich mit Publikum eröffnen können“, so Intendant Ris.

Der Mayener Stadtrat hat den städtischen Zuschuss für die Burgfestspiele in der Saison 2021 verdoppelt, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Schutzmaßnahmen finanziell abzusichern. „Wir sind sehr froh, dass sich die Stadt Mayen so klar zu den Festspielen bekannt hat“, sagt Daniel Ris. „Das ist nicht an allen Orten so – und es ist ein großartiges Signal für die Region, für die Stadt Mayen und natürlich auch für alle Mitarbeitenden auf und hinter der Bühne.“

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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News

„Sonnenbad Hallenbad Kall“ – Kosten von 1,4 Millionen Euro prognostiziert

Kall – Das 54 Jahre alte Kaller Hallenbad wird saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende 2021 beginnen, wie Christoph Graf vom Team Bauen/Technisches Gebäudemanagement der Gemeinde nun mitteilte. Abgeschlossen sein muss die Sanierung Ende 2022.

Denn die Maßnahme ist ein Teil des insgesamt 3,5 Millionen Euro schweren, bis Ende 2022 währenden NRW-Förderprogramms, um das sich die Gemeinde unter dem Slogan „Sonne.Klima.Kall“ erfolgreich beworben hatte. Weitere geförderte Maßnahmen aus dem Programm sind die energetische Sanierung des Rathauses, die „Klimafreundliche Mobilität in Kall“ sowie „Solar-Carports“ auf dem Park-and-Ride-Platz.

Unter dem Titel „Sonnenbad Hallenbad Kall“ werden direkt mehrere Arbeiten aufgeführt, deren Kosten mit 1,4 Millionen Euro prognostiziert werden und von denen 80 Prozent gefördert werden. 280.000 Euro wird die Gemeinde also selbst in die Sanierung des Hallenbades investieren.

Eine der Maßnahmen ist die energetische Ertüchtigung der Fassade. Gemeint ist laut Christoph Graf eine Dämmung der Gebäudehülle. Außerdem müssen einige Fenster ausgetauscht werden. Wie viele genau, wird derzeit noch ermittelt, denn noch sind nicht alle Planungen abgeschlossen.

Vor allem im Innern des Bades wird sich viel tun. In das vorhandene Schwimmbecken wird voraussichtlich ein wärmegedämmtes Edelstahlbecken gesetzt. Auch die Duscharmaturen, die schon einige Jahrzehnte ihren Dienst verrichten, sollen erneuert werden. An den Duschen selbst soll aber wahrscheinlich nichts geändert werden. Erneuert werden auch die beiden Lüftungsanlagen, die die Schwimmhalle und die Umkleiden beheizen.

Filteranlage und Pumpen

Die wesentlichen Änderungen spielen sich unterhalb des Hallenbades ab und betreffen die gesamte Schwimmbadtechnik. „Die Filteranlagen zum Reinigen des Wassers stammen aus den 80er-Jahren und werden komplett ausgetauscht. Das gilt auch für die Umwälzpumpen, die für den Kreislauf des Wassers zuständig sind“, erklärt Christoph Graf. Statt zwei Pumpen soll es zukünftig nur noch eine geben. „Eine Pumpe hat die Leistung von zwei alten und verbraucht auch noch viel weniger Strom“, so Graf.

Noch unklar ist derzeit, wie das Hallenbad aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten im Jahr 2022 geöffnet sein kann. „Wir werden alles versuchen, das Bad so lange wie möglich für die Besucher offen zu lassen“, sagt Graf.

Die zentrale Bereitstellung der Wärme für Heizung und Warmwasser soll über ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt werden“, sagt Graf. Da diese Anlage auch Strom produziert, der eingespeist und vergütet wird, kann das BHKW nicht aus dem großen Fördertopf finanziert werden. Weitere Fördermöglichkeiten würden deshalb derzeit sondiert.

Das gesamte Förderprogramm „Sonne.Klima.Kall“ soll zu deutlichen Energieeinsparungen im kommunalen Bereich führen. Gerade das Hallenbad ist natürlich ein sehr großer Verbraucher. Auch die Gesamtmaßnahme wird zu 80 Prozent vom Land NRW gefördert, sodass die Gemeinde insgesamt 700.000 Euro für alle Projekte selbst aufbringt.

Im Rahmen des Gesamtprojekts stehen weiterhin im und am Rathaus der Austausch von Fenstern, eine Dämmung und Begrünung der Fassade sowie der Einbau einer Wärmepumpe auf der Agenda. Am Rathaus, am Hallenbad und an der Alten Schule Kall sollen Fahrradabstellanlagen errichtet werden, teilweise mit Lademöglichkeiten für E-Bikes. Für den Bauhof ist bereits ein elektrisch betriebenes Nutzfahrzeug angeschafft worden. Die Planungen sehen vor, eine Fläche von 2500 Quadratmetern auf dem Park-and-Ride-Platz an der Trierer Straße zu überdachen und mit Fotovoltaik-Anlagen zu versehen, wobei die Parkplätze alle erhalten bleiben.

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Die von Menschen geprägte Welt als Chance für die Umwelt – Online-Vortrag am 29. April

Region/Mayen-Koblenz – Unsere Gesellschaft ist mit enormen ökologischen Herausforderungen konfrontiert: Klimawandel, Artensterben, Übernutzung der natürlichen Ressourcen und nun auch noch einer globalen Pandemie. Was bedeutet es auf einem Planeten zu leben, der bis in die entlegensten Gegenden vom Menschen geprägt ist? Wie können wir in diesem neuen geologischen Zeitalter verantwortungsvoll handeln? Antworten darauf gibt es in einem Online-Vortrag am Donnerstag, 29. April, um 18 Uhr.

In seinem Vortrag „Biodiversität wagen – Warum das Anthropozän neue Ansätze im Naturschutz und beim Gärtnern erfordert“ erklärt Referent Prof. Dr Christoph Küffer von der Hochschule für Technik Rapperswil, weshalb es in einer vom Menschen geprägten Welt Grund zu Optimismus gibt: Wir können vor unserer Haustür und in unseren Gärten viel für die Natur und damit auch für unser eigenes Wohlbefinden tun. Küffer stellt dabei einen bunten Strauß an Erfolgsgeschichten vor: von Naturgärten über Guerilla Gardening, neuen Biodiversitätsparadiesen dank guter Landschaftsarchitektur, Initiativen von Firmen bis hin zu neuen Bau- und Raumplanungsgesetzen. Anmeldungen können über die Internetseite www.mehr-als-nur-gruen.de erfolgen.

Die Vortragsreihe wird im Rahmen des Projektes „Mehr als nur Grün“ durchgeführt, das die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam ins Leben gerufen haben. In einem zweiwöchigen Rhythmus werden Online-Vorträge für private Gartenbesitzer und Kommunen angeboten. Die Bandbreite der Themen reicht von Wildbienen und ihren Lebensweisen über Balkongärten, Sträucher und Nutzgärten im Klimawandel bis hin zu Maßnahmen zur Bodenverbesserung in einem klimagerechten Garten. Gefördert wird es vom Land Rheinland-Pfalz.

Wer zu weiteren Veranstaltungen und Vorträgen des Projektes „Mehr als nur Grün“ benachrichtigt werden möchte, kann sich in einen Verteiler aufnehmen lassen. Ansprechpartner ist Dr. Rüdiger Kape bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. 0261/108-420, E-Mail: ruediger.kape@kvmyk.de